Unser PFINGST-Poster: „Größer ist die Gnade und unergründlich Gottes Huld“

Ecclesia-PLAKAT aus dem KOMM-MIT-Verlag in Münster:

1598


Deutsch-jüdischer Dichter Heinrich Heine: Würde und Bürde des deutschen Idealismus….

Deutschland  –  ein Wintermärchen

Ich ging nach Haus und schlief, als ob
Die Engel gewiegt mich hätten.
Man ruht in deutschen Betten so weich,
Denn das sind Federbetten.

Wie sehnt ich mich oft nach der Süßigkeit
Des vaterländischen Pfühles,
Wenn ich auf harten Matratzen lag,
In der schlaflosen Nacht des Exiles!

Man schläft sehr gut und träumt auch gut
In unseren Federbetten.
Hier fühlt die deutsche Seele sich frei
Von allen Erdenketten.

Sie fühlt sich frei und schwingt sich empor
Zu den höchsten Himmelsräumen.
O deutsche Seele, wie stolz ist dein Flug
In deinen nächtlichen Träumen!

Die Götter erbleichen, wenn du nahst!
Du hast auf deinen Wegen
Gar manches Sternlein ausgeputzt
Mit deinen Flügelschlägen!

Franzosen und Russen gehört das Land,
Das Meer gehört den Briten,
Wir aber besitzen im Luftreich des Traums
Die Herrschaft unbestritten.

Hier üben wir die Hegemonie,
Hier sind wir unzerstückelt;
Die andern Völker haben sich
Auf platter Erde entwickelt.

Heinrich Heine


Unser neues OSTER-Poster: JESUS lebt!

Plakat aus dem KOMM-MIT-Verlag (Ecclesia-Poster):

1594


Sieh, wie ER für unsere Sünden liebend sich zum Opfer bringt….

Heb die Augen, dein Gemüte,
Sünder, zu dem Berge hin:
schau die Qualen, sieh die Güte,
schau, ob ich dein Heiland bin.
Also ruft vom Kreuzesstamme,
dir dein Heiland sterbend zu;
drum die Sünde nun verdamme,
suche bei ihm Heil und Ruh.
BILD0191
 
Sieh, ER strecket aus die Arme,
neigt zu dir sein Angesicht,
dass ER huldvoll dich umarme,
rührt dich diese Liebe nicht?
Sieh, wie ER für unsre Sünden,
liebend sich zum Opfer bringt;
wie ER, dass wir Gnade finden,
schmerzvoll mit dem Tode ringt.
 
Sieh, dort hängt ER zwischen Sündern,
zu bekehren diese Welt,
da ER allen Menschenkindern
sich als Mittler hingestellt.
Sünder, hör die Gnadenworte,
die ER zu dem Schächer spricht!
Offen steht auch dir die Pforte,
komm nur, ER verstößt dich nicht.
 
Heinrich Lindenborn (1741)
Gemälde: Evita Gründler

Liebend gabst du, HERR, dein Leben

Liebend gabst du, HERR, dein Leben,
uns vom Tode zu befrei’n.
Um der Gnade Kraft zu geben,
willst du ewig bei uns sein.

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Willst bis zu der Zeiten Ende
deinen Opfertod erneuern,
und im heil’gen Sakramente
uns das Brot des Lebens sein.

Wahrer Leib, sei uns gegrüßet, 
den die Jungfrau einst gebar,
der am Kreuz für uns gebüßet,
ja den Tod gelitten gar.

HERR, der Feind von allen Seiten 
mit Gewalt und Arglist droht,
hilf uns beten, hilf uns streiten,
stärk uns in des Sterbens Not.

Heinrich Bone


Wir wollen keine Massenmenschen sein

Poster des ECCLESIA-Plakatdienstes (KOMM-MIT-Verlag, Münster):

1590 - Kopie

 


Der Reichtum des Glaubens: Wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt

Wir haben einen Felsen, der unbeweglich steht.
Wir haben eine Wahrheit, die niemals untergeht.
Wir haben Wehr und Waffen in jedem Kampf und Streit.
Wir haben eine Wolke von Gottes Herrlichkeit.

Wir haben eine Speise, der Welt hier unbekannt.
Wir haben einen Schatten im heißen Sonnenbrand.
Wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt,
wir haben Kraft zum Tragen, die keiner Last erliegt.

Wir haben einen Tröster voll heiliger Geduld,
wir haben einen Helfer von liebevoller Huld.
Wir haben eine Freude, die niemand von uns nimmt,
wir haben eine Harfe, vom König selbst gestimmt.

Wir haben eine Zuflucht in jedem Sturm und Not,
wir haben einen Reichtum, der nie zu schwinden droht.
Wir haben eine Gnade, die alle Morgen neu,
wir haben ein Erbarmen, das mächtig ist und treu.

Wir haben hier die Fülle, seitdem der Heiland kam,
wir haben dort ein Erbe so reich und wundersam.
Wir haben Glück, das leuchtend und unbeschreiblich ist,
wir haben alles, alles in dir, Herr Jesu Christ.

Gottlob Lachemann (1845-1935)


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