Konrad Adenauer über die Vertreibung von 13,3 Mio Deutschen aus dem Osten

Aus einer Rede des deutschen Bundeskanzlers Adenauer in Bern am 23.3.1949:

“Es sind aus den östlichen Teilen Deutsch­lands, aus Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn usw. nach den von amerikanischer Seite ge­troffenen Feststellungen insgesamt 13,3 Millionen Deutsche vertrieben worden. vertriebene_d-Kopie

7,3 Mil­lio­nen sind in der Ostzone und in der Hauptsache in den drei Westzonen angekommen. 6 Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind gestorben, verdorben.

Von den 7,3 Mil­lionen, die am Leben geblieben sind, ist der größte Teil Frauen, Kinder und alte Leute.

Ein großer Teil der arbeitsfähigen Männer und Frauen sind nach Sowjetrußland in Zwangsarbeit ver­schleppt worden. Die Austreibung dieser 13 bis 14 Millionen aus ihrer Heimat, die ihre Vorfahren zum Teil schon seit Hunderten von Jahren bewohnt haben, hat unendliches Elend mit sich gebracht.

Es sind Un­taten verübt worden, die sich den von den deutschen Nationalsozialisten verübten Untaten würdig an die Seite stellen.

Die Austrei­bung beruht auf dem Potsdamer Abkommen vom 2.August 1945. Ich bin überzeugt, daß die Weltgeschichte über dieses Dokument ein sehr hartes Urteil dereinst fällen wird.

In­folge dieser Austreibung sind insbesondere in der britischen und amerikanischen Zone große Menschenmengen auf eng­stem Raum zusammengedrängt. Die Wohnungsnot ist zum Teil durch die Zerstörungen des Krieges, zum Teil durch das Hineinpressen der 7,3 Millionen Flüchtlinge in diese bereits unter Wohnungsnot leidenden Gebiete unerträg­lich. Es kommen im Durchschnitt auf jeden Wohnraum 2 Personen.”

Quelle: http://www.konrad-adenauer.de/dokumente/reden/rede-bern


Rechtliche Hinweise zum kaum bekannten “Jedermann-Festnahmerecht”

Deutsche Bürger sind rechtlich in der Lage, die Polizei bei ihrer schweren Arbeit aktiv zu unterstützen. So gibt es in Deutschland das sogenannte 026_23AJedermann-Festnahmerecht. Dieses Recht dient der Effektivität der Strafverfolgung. Polizei oder Staatsanwaltschaft können bedauerlicherweise nicht überall sein.

Nach § 127 Abs. 1 Satz 1 der deutschen Strafprozessordnung ist jedermann befugt, eine Person ohne richterliche Anordnung vorläufig festzunehmen, wenn diese Person auf frischer Tat angetroffen oder verfolgt wird und wenn sie der Flucht verdächtig ist oder ihre Identität nicht sofort festgestellt werden kann.

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/deutschland/24660-Deutschland-Was-jetzt-eingetreten-ist-bersteigt-die-bisherige-Vorstellungskraft.html

Jedermann–Festnahme § 127 StPO:

Was ist erlaubt?

Die meisten Leute denken, dass nur die Polizei oder andere Strafverfolgungsbehörden das Recht zur Festnahme haben. Grundsätzlich ist dies richtig, denn das Recht auf Freiheitsberaubung ist Ausfluss des staatlichen Gewaltmonopols. Der Staat soll die Verfolgung und Ahndung von Straftaten übernehmen.

Es gibt aber eine Ausnahme. Das sog. Jedermann–Festnahmerecht berechtigt auch Privatpersonen andere festzunehmen. Dies dient der Effektivität der Strafverfolgung, da auch die Polizei und Staatsanwaltschaft nicht immer und überall sein kann.

Wann gilt das Jedermann–Festnahmerecht?

Gemäß § 127 Abs. 1 Satz 1 der Strafprozessordnung (StPO) ist jedermann befugt, eine Person ohne rechtliche Anordnung vorläufig festzunehmen, wenn die Person auf frischer Tat betroffen oder verfolgt wird, der Flucht verdächtig ist oder ihre Identität nicht sofort festzustellen ist.

Für die Annahme eines Festnahmerechts ist maßgeblich, dass eine „Tat“ vorliegt. Fraglich ist dabei, ob eine Tat tatsächlich vorliegen muss oder ob ein Tatverdacht ausreicht. Der BGH lässt einen Tatverdacht genügen. Dafür müssen starke Verdachtsmomente vorliegen. 

Quelle und vollständiger Text hier: http://strafverteidigung-hamburg.com/2097/jedermann-festnahmerecht-%C2%A7-127-stpo/


USA: Vergewaltigungen auf dem Unigelände – durch die Sexuelle Revolution mitverursacht?

Von Dr. med. Edith Breburdadr-breburda1

Das Wisconsin State Journal veröffentlichte am 22. September 2015 eine Umfrage, wonach jede vierte Studentin der US-Universität von Wisconsin, Madison, von ihren männlichen Mitstudenten sexuell belästigt wird. Tausende von Studentinnen wurden befragt. Ein Viertel von ihnen wurde schon einmal sexuell misshandelt. Damit liegt die Uni über dem Durchschnitt von derartigen Vorfällen anderer Universitäten der USA.

Rebeca Blank, Kanzlerin der UW Madison, kennt diese Zahlen:

„Viele wissen von den sexuellen Übergriffen. Sie stellen ein wirklich ernstzunehmendes Problem dar. Wir haben dennoch Fortschritte gemacht, indem wir die Studentinnen aufklären. Das entschuldigt natürlich nicht, weiterhin alles zu tun, was zur Sicherheit unserer Studierenden beitragen kann. Jeder sexuelle Angriff auf dem Unigelände ist einer zuviel.“

Die Gesellschaft für Amerikanische Universitäten hat 27 Universitäten untersucht. Vor allem die Studentinnen der ersten Semester sind die Opfer. 23.1 Prozent gaben an, dass sie nicht mit der sexuellen Handlung einverstanden oder sogar bewusstlos waren.

In Madison waren 27,6 Prozent der Studentinnen betroffen. Wobei 12,6 Prozent vergewaltigt wurden. Oft haben die Opfer Angst, den Täter anzuzeigen. Vor allem, wenn Zwang im Spiel war. I-Phone

Die Regierung untersucht nun, ob die Universität von Madison den Vorfällen entsprechend nachgeht. Vor allem jetzt, wo die Gesellschaft über den sexuellen Missbrauch an der Universität informiert ist und man Vorsichtsmaßnahmen mit den Studentinnen bespricht.

Valencia Raphael, eine Doktorandin, stellt fest, dass sich einiges geändert hat, seitdem sie ihr Studium angefangen hat: „Um wirklich die Anzahl der Sexualverbrechen zu reduzieren muss man alle miteinbeziehen und nicht nur diejenigen, die davon betroffen sind, wie Frauen, Lesben, homosexuelle, bisexuelle oder transgene Studenten. Ein Opfer ist immer auch eine Schwester, ein Kommilitone, eine Freundin. Um das Verbrechen einzudämmen, müssen wir jedem klar machen, wie sehr es die Opfer belastet”.

Sarah van Orman, Direktorin des Gesundheitsdienstes der Universität, ist der Meinung, dass man Studenten dazu bringen muss, einzugreifen, wenn sie ein derartiges Verbrechen beobachten. (1)

Manchmal ist man auch zu übereifrig. Ein Richter aus dem US-Städtchen Fond Du Lac sprach am 9. Oktober 2015 einen jungen Studenten frei, der angeblich 14 Monate zuvor eine Studentin auf dem Unigelände vergewaltigt haben soll. Die Beweise waren nicht eindeutig genug. Eigentlich war alles, was man hatte, eine Videoaufzeichnung von den Beinen des Opfers und des angeblichen Täters. Anhand der Schuhe wollte man den Angeklagten überführen. Vor Gericht war das nicht beweiskräftig.

Die Mutter des Angeklagten war entrüstet. Ihr Sohn hätte gar nicht festgenommen werden dürfen. „Wir mussten 40.000 Dollars für Anwälte ausgeben, obwohl mein Sohn unschuldig war. Außerdem lagen keinerlei Beweise vor. Was machen dann Studenten, die kein Geld haben, ihre Unschuld zu beweisen?“, fragt die Mutter entrüstet. (2)

Der Publizist Janathon von Maren fragt sich, wie es denn überhaupt so weit kommen konnte, dass Studentinnen heute vermehrt vergewaltigt werden. Das, was heute auf dem Unigelände sattfindet, bezeichnet er als einen Kulturkrieg. Scannen0005

„Man spricht von einer Rape-Kultur, wenn man die sexuellen Übergriffe auf dem Universitätsgelände beschreibt. Obwohl Konservative diesen Ausdruck nicht favorisieren, weil Feministinnen dieses Wort gebrauchen. Sie wollen damit beweisen, dass zur patriarchalen Gesellschaft Vergewaltigungen dazugehörten. Alle Männer wurden damals als potentielle Vergewaltiger betrachtet.

In der angeheizten Debatte von heute werden Überlegungen angestellt, ob man in allen Fällen wirklich von einer Vergewaltigung ausgehen kann. Einige der Anschuldigungen haben sich als falsch erwiesen. Aber der Campus von amerikanischen Universitäten hat sich verändert. Saufgelage, Hook-Up-Kulturen und Pornographie sind an der Tagesordnung.

In diesem Milieu, welches die Sexuelle Revolution geschaffen hat, sind Frauen nicht mehr sicher. Wir entschuldigen, objektivieren, tolerieren, trivialisieren, ja billigen Vergewaltigungen in der sogenannten Rape-Kultur.

Die Wissenschaft hat zahlreiche Studien erstellt, die Pornographie mit der ansteigenden Gewaltbereitschaft von Männern gegenüber Frauen im Zusammenhang bringt. Pornographie wirkt wie eine Droge. Sie veranlasst, dass sich die Hirnstruktur verändert. Männer koppeln Sex mit Gewalt und fangen an, Frauen mit anderen Augen zu betrachten. Sie werden ihnen gegenüber aggressiver und meinen, Frauen wünschen sich, sexuell belästigt zu werden.

80% der Männer beschäftigen sich mindestens einmal im Monat mit Pornographie. Sie sehen es als ein Freizeitbeschäftigung und eine Art Erholung an.

Feministinnen haben die Pornographie im Zusammenhang mir der Sexuellen Revolution angepriesen und nun sehen sie das Chaos, welches die sexuelle Befreiung angerichtet hat. Damals hieß es, Pornographie sei gut und gesund. Feministinnen behaupteten, dass man die Sexualität aus dem traditionellen Kontext herausnehmen muss.

Die Folgen sehen wir in der sogenannten Vergewaltigungs-Kultur, die an den Universitäten herrscht. Müssen wir dem nicht entgegentreten, wir, die wir eine Weltanschauung haben, in der sexuelle Übergriffe als ein grausames Verbrechen gelten; die wir noch eine Moral haben und an eine schöne und gesunde Sexualität glauben, die Pornographie ablehnt, weil sie entmenschlicht und den anderen objektiviert?” (3) Maria Goretti

Doch was kann man tun? Talk is cheap, heißt es so oft. Ist es ein Zufall, dass die Reliquie der heiligen Maria Goretti (siehe Foto), die gerade als Vorbereitung auf das “Jahr der Barmherzigkeit” durch die USA tourt, auch nach Madison kommt?  – Es geht um eine 11-Jährige, die lieber das Martyrium erlitt, als ihre Unschuld zu verlieren.

“Heutzutage ist unsere Moral verdorben”, sagt Monsignore Burke, Pfarrer der Maria-Goretti-Kirche in Madison, Wisconsin. Seine große Kirche an der West-Seite der Hauptstadt von Wisconsin muss alle Aufgaben erfüllen, die sonst der Dom der St. Raphaels Diözese inne hätte. Doch die Kathedrale brannte 2005 ab. Seitdem hat Bischof Robert Morlino keinen Bischofssitz mehr. Priesterweihen finden in der Maria-Goretti-Kirche statt.

Und so kommt auch am 16. Oktober 2015 die Reliquie der Hl. Maria Goretti nach Madsion, in eben diese Kirche. Die jüngste Heilige der Kirche hätte am 16. Oktober ihren 125. Geburtstag. Und den verbringt sie in Madison. Es werden Tausende Pilger erwartet. 

Msgr. Burke sagte gegenüber dem Wisconsin-State-Journal: „Es ist gut, jemanden zu haben, der genau das Gegenteil der heutigen verkommenen Gesellschaft darstellt. Maria Goretti ist meiner Meinung nach für alle von uns ein Vorbild.” (4)

  • Quellenhinweise:
  • 1) Savidge N.: Survey: one in for women at UW-Madison experience sexual assault. Wisconsin State Journal, 22. Sept. 2015
  • 2) Schmultz R.: Campus assault charge dropped. Wisconsin State Journal, 10. Oktober 2015BookCoverImage
  • 3) Von Maren J.: Why social conservatives should embrace the term “rape culture”. LifeSiteNews, 9. Oct. 2015
  • 4)Erickson D.: Body of Saint to be displayed at namesake Madison parish as part of first U.S. tour. Wisconsin State Journal, 11. Oktober 2015

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

Fotos: Dr. E. Breburda (1,3,4)


Familien voller Leben einerseits – und hilflose US-Elitestudenten andererseits…

Von Dr. med. Edith Breburda

Eine sechsköpfige Familie aus Argentinien liess es sich nicht nehmen, mit ihrem VW-Bus nach Philadelphia zum Weltfamilientreffen zu reisen: Für die 20.921,5 km brauchten sie 194 Tage. dr-breburda1

Der 41-jährige Catire Walker und seine 39-jährige Frau Noel Zemborian gaben ihre Stellen auf, um ihren Kindern (Carmin 3; Mia 5; Dimas 8 und Cala 12) eine unvergessliche Reise zu ermöglichen. Sie wollten zum Weltfamilientag. Ein Ereignis, das den Familienzusammenhalt festigen sollte.

“Dieses Treffen ist gedacht, andere Familien kennenzulernen. Dies ist genau das, was wir auf unserer Pilgerreise nach Philadelphia erleben wollten. Das Motto der Veranstaltung ist: Liebe ist unsere Mission: Familie voller Leben. – Genauso fühlen wir uns als Familie“, sagt Noel.

Viele Familien nahmen die Pilgernden während ihrer Fahrt auf. In Panama feierte Cartire seinen 41. Geburtstag. Nach der hl. Messe in New Orleans ging die Familie mit neuen Freunden zum Frühstück. Ihr VW-Bus “Franziska”, der 1980 gebaut wurde, blieb oft stehen, doch dann hatte der Schutzengel dafür gesorgt, dass immer jemand kam, der wusste, wie man das Gefährt wieder flott bekommt.

Eigentlich war es eine schwere Entscheidung, ob die Familie wirklich diese lange Fahrt wagen sollte. Schließlich war es riskant, alle Ersparnisse in diese Pilgerreise zu stecken. Daneben mussten noch die Kinder unterrichtet werden. „Es sprach eigentlich viel dagegen und wir machten uns große Sorgen, ob wir das tun sollen. Dann entschieden wir uns, dass es die Sache wert ist, Risiken auf sich zu nehmen.“ Foto von Elstrud Consoir

Andrea Blanco und ihr Mann hat die Familie aufgenommen, als sie in North Carolina waren. In Philadelphia haben sie sich wiedergetroffen.

Für Andrea ist die argentinische Familie genau das, wie man sich eine katholische Familie vorstellt: „Sie verbringen jeden Moment ihres Lebens, wie es der Herrgott von uns erwartet. Sie lassen alles liegen und stehen und leben als eine richtige Familie, die Werte und Tugenden gemeinsam teilt.”

Die argentinische Familie wird noch bis November unterwegs sein. Sie will von Miami aus wieder nachhause fliegen. Ihren VW-Bus wollten sie erst verschiffen, aber dann bot sich ein Verwandter an, ihn nach Buenos Aires zu fahren (1).

Unkritisch, technikgläubig, ängstlich und unsicher

Nur noch selten hört man, dass Eltern alles tun, um ihre Kinder auf das Leben vorzubereiten. Die heutigen Studenten von US-Elite-Universitäten wissen nicht mehr, wie man Schwierigkeiten bewältigt.

Milleniumskinder sind sehr technikgläubig. Sie glauben alles, was ihnen die modernen Biowissenschaftler erklären und wägen nicht ab, ob es überhaupt stimmt. Diese Informationen veranlassen die Jugendlichen, sehr ängstlich zu reagieren. So riefen neulich Studenten der Harvard-Universität den Notdienst, als eine Maus in ihrem Studentenwohnheim herumlief. Sie waren so hilflos, dass sie sich zu Tode erschreckten, als sie eine Maus sahen.

Bisher wurden sie von ihren Eltern total umsorgt. Sie leben in ständiger Angst, dass es stimmen könnte, was die Nachrichten sagen. Irgend etwas sei da draußen, das sie und den Planeten, auf dem sie leben, zerstört. Wie man auch nur auf so eine Idee kommen kann, scheint unbegreiflich. MSN Stud

Neulich war auf der Internetseite „Gizmodo“ folgender Bericht zu finden: “Meanwhile in the future to stop climate change, we must genetically engineer humans.” (2) ( = Um den künftigen Klimawandel zu stoppen, müssen wir genetisch veränderte Menschen schaffen).

BILD: Studenten am Campus, der am See liegt (Foto: Dr. E. Breburda)

Manche Wissenschaftler denken, ein Leben nach dem Klimawandel könne nur dann möglich sein, wenn man Tiere und Lebensmittel genetisch verändert.

Obwohl es in den letzten 19 Jahren kein bisschen wärmer geworden ist und viele Wissenschaftler eher davon ausgehen, dass wir in einem Interglazial, einer Zwischeneiszeit leben. Das Klima in den Interglazialen war etwa so wie heute oder etwas wärmer. Das große Interglazial zwischen Mindel- und Risseiszeit dauerte rund 200.000 Jahre. Das Ende der letzten Würm/Weichsel Vereisung liegt 10.000 Jahre zurück.

Panik aufgrund einer angeblichen Erderwärmung

Dennoch glauben US-Elite-Studenten, dass sich unsere Erde unweigerlich erwärmt. Man müsse anfangen, Vorbereitungen zu treffen, denn in 30 Jahren werden wir alle davon betroffen sein. Dabei sind die einzigen Beweise, die es für ein Global Warming gibt, Computermodelle.

Wenn ein Hurrikan im Anmarsch ist, wie z.B. „Joaquin“ im Oktober 2015, gibt es große Vorhersagen, aber keiner weiß wirklich, wann und wo genau der Sturm auf das Land trifft. Das sind aber Vorhersagen, die den nächsten Tag betreffen. So kann man nicht wirklich annehmen, dass Prognosen über eine globale Erwärmung, die in 20 – 50 Jahren auftreten soll, akkurat sind.

Die heutigen US-Jugendlichen nehmen hingegen das, was die Wissenschaft prophezeit, nicht nur unkritisch, sondern auch bitter ernst auf. Alles, was sie hören, jagt ihnen einen Schrecken ein.

BILD: Graduierung von Medizinern in Phoenix (Foto: Dr. E. Breburda)

Zu all dem scheint es keinen Weg zu geben, um dem zu entkommen, was man selber gar nicht verschuldet hatte. Problemlöser sind gefragt, egal wie utopisch ihre Ratschläge klingen und zu welchen Mitteln sie greifen.

Wenn man jungen Leute erzählt, dass sie keine Zukunft haben und es sinnlos ist. etwas dagegen zu unternehmen, weil geheime unkontrollierbare Mächte hinter allem stehen und uns alles aufoktroyieren, dann setzten die Jugendlichen all ihre Hoffnung und Vertrauen auf diejenigen, die eine Antwort auf all das haben.

Gentechnik als vermeintliche Lösung globaler Probleme

Sie hören auf Wissenschaftler, die ihnen sagen, dass unsere Überlebenschance in der Gentechnik liegt. Man redet von einer 30-jährigen Zeitspanne, weil bis dorthin wohl keiner mehr von den Propheten lebt.

Ganz neu ist die Idee, die Menschen genetisch zu manipulieren. 2012 sprach der Philosoph Matthew Liao das Thema in einem Artikel das erste Mal an. Er schlug vor, dem Klima-Wandel entgegen zu wirken, indem die menschliche Natur verändert wird. 51CbuMSEzzL__BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_SX385_SY500_CR,0,0,385,500_SH20_OU03_

BILD: Sachbuch von Dr. Breburda: GLOBALE CHEMISIERUNG

Um dem Planeten zu helfen, soll der neue Mensch weniger CO2 ausatmen. Er soll in der Dunkelheit sehen können, womit Elektrizität eingespart wird. Er soll auf Rindfleisch allergisch reagieren. Dadurch wird es weniger Rinder und am Ende weniger Methan geben. Auch soll der genetisch veränderte Mensch kleiner sein, um der Umweltverschmutzung entgegenzuwirken.

Als der aufsehenerregende Bericht erschien, meinten dann doch einige, es handle sich um einen Aprilscherz. Bill McKibbon, ein berühmter Umweltadvokat, findet, dass man die Vorschläge ernst nehmen muss. Viele Studenten sind derselben Meinung (3).

So unterliegen US-Elite-Studenten Ängsten, wenn sie eine Maus im Zimmer haben:

„Sie fühlen sich hilflos. Es wurde ihnen bisher erzählt, sie seien die Besten. Nun sind sie an der Harvard oder Purdue- Universität und merken, dass auch andere gut sind und sie nicht mehr weiterhin auffallen.

Amerikanische Universitätsstudenten sind unreife Schlappschwänze. Jedes Mal, wenn sie mit einem Problem konfrontiert werden, versagen sie und brauchen eine psychologische Beratung.

Das Problem ist, dass US-Harvard-Studenten im Jahr 63.000 US Dollars Studiengebühren pro Jahr bezahlen müssen. Sie erwarten eine entsprechende Gegenleistung. Für sie bedeutet es ein Versagen, wenn sie keine Bestnoten erzielen. Das geht soweit, dass die Professoren Angst haben, schlecht bewertete Studenten könnten Selbstmord begehen. Sie denken, durch eine schlechte Note sei ihr Leben vorbei. Sie bitten den Professor um bessere Noten. Oft schreien die Studenten ihre Dozenten auch an, weil ihrer Meinung nach die Prüfungsfragen nicht klar genug gestellt wurden.

Es ist so schlimm, dass junge Professoren den Studenten nur noch Bestnoten geben. Manchmal auch aus Angst, selber von den Studenten schlecht beurteilt zu werden und dann ihre Stelle zu verlieren“, erläutert Prof. Gray vom Boston-College in einem Artikel in der Zeitschrift: „Psychology Today“.BookCoverImage

Im Grunde sind die Studenten nur so geworden, weil ihre sogenannten Helikoptereltern sie für das Leben unfähig machen. Die Eltern breiten bildlich gesprochen den roten Teppich vor ihrem Kind aus. So nahmen in den letzten fünf Jahren die Notfallanrufe und psychologischen Beratungen deutlich zu. Eine Studentin suchte ihren Psychologen auf, weil ihre Zimmernachbarin sie eine Hexe nannte (4).

Quellenangaben:

  1. Limbaugh R.: Helicopter Parents produce helpless kids. LifeLock, 30. September 2015
  2. Matheson K.: Argentine family of 6 completes pilgrimage. Wisconsin State Journal, Friday Sept. 25, 2015
  3. Eveleth R.: Meanwhile in the future: to stop climate change, we must genetically engineer humans. Gizmodo, 29. Sept. 2015
  4. Limbaugh R.:Lunatic Libs want to genetically engineer human beings to stop climate change. LifeLock, 30. September 2015

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)


Dem deutschen Wald geht es prächtig

Von Hans Bernd Ulrich

Dem deutschen Wald geht es prächtig. Von Waldsterben keine Spur. Die alljährlichen Waldschadensberichte sind für Insider reine Satire. Nur Alibi und Beschäftigungstherapie für die von der grünen Lobby gesponserten Ökofundamentalisten, die immer noch die Litanei von der großen Katastrophe herunterbeten. Doris-Sohnemann

Inzwischen nimmt das in Fachkreisen niemand mehr ernst. Wer’s nicht glaubt, der wird hier u.a. fündig: http://www.novo-magazin.de/79/novo7916.htm

Und wem haben wir das zu verdanken? Eine ganz einfache Erklärung: Der atmosphärischen Düngung durch Stickoxide, verursacht vornehmlich durch den Autoverkehr, und da insbesondere die Dieselmotoren. Das ist sogar in amtlichen Dokumenten nachzulesen: http://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/service/dateien/lwf-spezial_02.pdf .

Aus dem Text: “Ein aktuelles Problem ist, dass die in den traditionellen Wuchsmodellen festgelegten Zuwachsraten inzwischen weit unter dem liegen, was heute im Wald an Massenzuwächsen stattfindet (siehe LWF, 2005, Daten der Bundeswaldinventur, 2002). Der Hauptgrund dafür liegt in der extrem hohen Stickstoffanreicherung der unteren Atmosphäre, bedingt durch Stickstoffemissionen aus Industrie, Landwirtschaft und Straßenverkehr, denn Stickstoff steigert das Pflanzenwachstum. Die Zuwachsraten der alten Ertragstafeln liegen noch bei etwa 7 bis 8 fm pro Hektar und Jahr, wohingegen in Bayern heute im Mittel ca. 10 bis 12 fm pro Hektar und Jahr üblich sind. In manchen Gegenden werden bis zu 25 fm erreicht.”

Zähneknirschend muß sogar das Umweltbundesamt eingestehen: Die unbeabsichtigte Stickstoffdüngung kann zu mehr Wachstum führen.

Zugegeben: Es gab mal eine Zeit, da ging es dem Wald nicht ganz so gut. Damals, zu Anfang der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Die Hauptursache: Saurer Regen, verursacht durch Schwefeldioxid. Inzwischen sind alle Kraftwerke entschwefelt und sämtliches Benzin und Heizöl ist ebenfalls schwefelfrei. In Folge ging der Eintrag von Schwefeldioxid durch die Luft um 95% zurück. Mancherorts bringen die Landwirte sogar wieder Schwefel auf den Feldern als Dünger aus.

Das als Klimakiller verschriene Kohlendioxid ist für Bäume so überlebenswichtig wie für uns der Sauerstoff in der Atemluft. Und so ein Baum muß sich mächtig anstrengen, um das Kohlendioxid aus der Umgebungsluft herauszufiltern. Denn nur etwa vier von zehntausend Luftmolekülen entfallen auf das begehrte CO2. Vor Jahrzehnten waren es sogar nur drei von zehntausend. Den Baum wie alle anderen Pflanzen, die mittels Photosynthese aus CO2, Wasser und Sonnenlicht ihre Biomasse aufbauen müssen, freut das zusätzliche Angebot.

Quelle und vollständiger Text hier: https://hansberndulrich.wordpress.com/2015/09/30/der-deutsche-wald-dankt-dem-diesel/


Windräder vernichten Vögel oder fügen ihnen schwere Verletzungen zu

Die zunehmende Anzahl von Windrädern bedroht nach Ansicht von Naturschützern zunehmend den Vogelbestand in Deutschland. „Wenn das Land Brandenburg die Zahl der Windräder wie geplant verdoppelt, droht dem Rotmilan hier das Aus“, warnte der Leiter der Berliner Wildvogelstation des Naturschutzbundes Deutschland, André Hallau, gegenüber der Tageszeitungn “Die Welt”. Vogel

Deutschlandweit gehöre diese bedrohte Vogelart „absolut und auf den Brutbestand bezogen zu den häufigsten Kollisionsopfern an Windenergieanlagen“, heißt es von der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten. Seit 2002 hat der Verband 2.585 Kollisionen von Vögeln mit Windkraftanlagen registriert. „Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Zufallsfunde. Die Zahl der tatsächlich verunglückten Tiere ist deutlich höher. Zu den am stärksten betroffenen Arten zählen die Greifvögel.“

Der baden-württembergische Landesjagdverband warnte am Montag, auch der vom Aussterben bedrohte Auerhahn leide unter der zunehmenden Zahl von Windrädern. Insgesamt sei der Bestand in dem Bundesland seit 2012 um 23 Prozent auf 243 Tiere geschrumpft. Daneben sei auch die Erschließung für den Tourismus ein Problem.

In der brandenburgischen Prignitz waren in der vergangenen Woche innerhalb von wenigen Tagen zwei Störche durch Windräder getötet worden. Einem Tier war der Schnabel abgerissen worden, dem anderen wurden die Beine zerfetzt. Beide Störche erlagen laut Märkischer Allgemeinen ihren Verletzungen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Dreiste Schamlosigkeit von Staats wegen

Der kath. Publizist Dr. Alexander Kissler leitet das Kulturressort des Monatsmagazins CICERO; er schreibt in idea.de u.a. Folgendes über die “zunehmende Schamlosigkeit in der deutschen Öffentlichkeit”:

Wer sich in diesen Tagen einer deutschen Großstadt nähert, wird am Bahnhof von einem moralischen Imperativ empfangen: „Mach’s mit!“.  – Die Aufforderung ergeht von Plakatwänden herab an alle – Kinder und Greise, Frauen und Männer. Scannen0008 - Kopie

Mitmachen soll die Welt beim gummibewehrten Geschlechtsverkehr. Möglichst oft, gerne mit wechselnden Partnern gleichen oder anderen Geschlechts, immer aber mit Präservativ.

FOTO: Sittenlose staatliche Kondomwerbung schon in den 90er Jahren

So will es die Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Köln). Die Plakatgesichter strahlen und fordern den horizontalen Nachvollzug.

Auf dem Weg aus dem Bahnhof kommt der Reisende an Tafeln eines Lieferservices vorbei. Pizza wird angepriesen mit den Worten „Heute wirst Du flachbelegt!“, ein Nudelgericht mit „Isch will mit dir Penne!“.

Im Hotelzimmer läuft vielleicht nichtsahnend die FKK-Show von RTL, „Adam sucht Eva“, in der nackte Kandidaten sich über das Gewicht der männlichen primären und der weiblichen sekundären Geschlechtsorgane austauschen.

Wird Schamlosigkeit zum Normalverhalten?

Schamlosigkeit ist das von Politik wie Medien verordnete Normalverhalten. Natürlich, es gab Zeiten, in denen Schindluder getrieben wurde mit der Tugend der Scham, Zeiten, in denen ein Moralregime Schamhaftigkeit einklagte und Unterordnung meinte. Scannen0005

Und es gibt heute Kulturen, die zwischen Mann und Frau eine so scharfe Grenze ziehen, dass die eine sich verhüllen und der andere befehlen muss. In den westlichen Gesellschaften aber regiert die Schamlosigkeit ohne Rücksicht auf Verluste – und die Verluste können enorm sein.

Scham ist Frucht des Sündenfalls und insofern eine anthropologische Konstante. Scham resultiert aber auch aus der menschenfreundlichen Einsicht, dass wir nicht allein sind. Dass da immer jemand ist, in dessen Augen wir uns spiegeln. Wer sich schämt, dem ist es nicht egal, welches Bild er durch sein Tun und Reden erzeugt.

In der Scham erscheint uns blitzhaft, wer wir sind und wer wir zu sein hoffen – so der Philosoph Bernard Williams. Der Schamlose kennt nur sich.

Quelle: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/publizist-deutschland-wird-immer-schamloser-83388.html

Fotos: KOMM-MIT-Verlag

 


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