Stuttgart: Symposium am 23. Januar 2016 setzt Gender auf den Prüfstand

Symposium „Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften“
am Samstag, 23. Januar 2016 von 10 bis 18 Uhr  
Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften
in der Liederhalle (Mozartsaal) in Stuttgart

Es erwarten Sie herausragende Vorträge fachlich versierter Experten: Univ-Prof. Dr. Axel Meyer (Evolutionsbiologe), Dr. Jakob Pastötter (Sexualwissenschaftler), Prof. Dr. Dr. Raphael Bonelli (Neurowissenschaftler und Psychiater) sowie Univ-Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Philosophin, Sprach- u. Politikwissenschaftlerin).

Das Symposium wird den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den gängigen Gender-Theorien, dem politischen Gender Mainstreaming und mit den Herausforderungen einer „emanzipatorischen“ Sexualpädagogik ausleuchten und mögliche weitreichende gesellschaftliche Auswirkungen vor einem breiteren Publikum erörtern.

Dabei werden verschiedene, auch kontroverse Standpunkte zu Wort kommen. Wir möchten damit einen fachlich fundierten und lebendigen Diskurs eröffnen.

Der Eintritt ist kostenlos.

Eine verbindliche Anmeldung bis 20. Januar 2016 ist erforderlich.

Mehr Infos und Anmeldung unter http://www.genderundsexualpaedagogik.com

 


Oberschwäbische Künstlerfamilie: Ausstellung in Bad Saulgau über “Die Mesmers”

Johann Georg Mesmer (1715 – 1798) ist Stammvater einer weit-verzweigten und über sechs Generationen reichenden „Künstlerdynastie“, deren verwandtschaftlichen Sauter-Jahrmarkt-70x84-webBeziehungen vom Kemptener Hofmaler Franz Georg Hermann über den Aulendorfer Genremaler Johann Georg Sauter bis hin zu Gustav Mesmer, dem sogenannten „Ikarus vom Lautertal“, reichen.

BILD: J.G. Sauter: Oberschwäbischer Jahrmarkt

Aus Anlass des 300. Geburtstages von Johann Georg Mesmer, einem Schüler und Mitarbeiter von Franz Joseph Spiegler beim Zwiefalter Münster, widmet sich die Städtische Galerie Fähre dieser außergewöhnlichen Malersippe.

Dabei wird nicht nur an Johann Georg Mesmer und seinen Sohn Josef Anton erinnert, die im 18. und 19. Jahrhundert in über 70 Kirchen Oberschwabens und der Schweiz ihre Spuren hinterlassen haben.

Mit Johann Georg Sauter (1782 – 1856) ist auch ein Landschafts- und Genremaler aus der Familie hervorgegangen, der beispielhaft für den Biedermeier in unserer Region steht.

Aber auch die weiteren Künstler sind typische Vertreter ihrer Zunft, in denen sich von der Romantik bis zur Outsider-Art des Flugradbauers Gustav Mesmer die verschiedenen stilistischen Strömungen der Zeit widerspiegeln: Wie in einem Brennglas fokussiert sich hier ein Kapitel regionaler Kunstgeschichte, das bisher nur wenig Beachtung gefunden hat.

Quelle und weitere Infos hier: http://www.bad-saulgau.de/buerger/kultur_veranstaltungen/Mesmer.htm


Das Barock-Kloster Schussenried präsentiert Tilly Bahnmüllers zauberhafte Kunst

Hinterglasmalerei-Ausstellung bis 31. Januar 2016Bild

Mit ihrer naiven Malerei hinter Glas bewahrt die Malerin Tilly Bahnmüller ihre kindlichen Freuden und Träume. Die farbenfrohen Bilder mit ihren märchenhaften Motiven zeigen idyllische Städtchen und Dörfer, romantische Kuppelkirchen und tief verschneite Winterlandschaften. Kinder und Clowns, Musikanten und Madonnen, schwebende Tänzerinnen und Hochzeitspaare beleben die Szenerie.

Die 1935 im unterfränkischen Kirchheim bei Würzburg geborene Künstlerin ist Autodidaktin. Zur Kunst fand sie während einer langen Krankheit. In Erinnerung an die Hinterglasbilder in den Kirchen und  Herrgottswinkeln der Bauernstuben begann sie so vor bald 40 Jahren ihr erstes Hinterglasbild zu entwerfen.

„Meine Kindheit auf dem Dorf hat meine Malerei geprägt“, sagt Tilly Bahnmüller. Sie bewegt sich mit ihrer Malerei, bei der Blattgold und lichtundurchlässige Farben seitenverkehrt auf die Rückseite einer dünnen Glasscheibe aufgetragen werden, in der alten Tradition der Hinterglasmalerei als Volkskunst.

Ihre poetischen Bilder mit ihrer Freude am Wunderbaren und Fabelhaften entführen den Betrachter in eine Welt voll Sehnsucht und Harmonie und nehmen ihn mit auf die Reise in das verlorene innere Land der Kindheit.

ÖFFNUNGZEITEN:
Di – So und feiertags 11 – 17 Uhr

EINTRITT:
Der Eintritt in die Sonderausstellung ist im Preis für den barocken Konventbau, den Bibliothekssaal und das Museum enthalten.
Erwachsene 5,50 € / Ermäßigte 2,80 €  / Familienkarte 13,80 €  / Gruppen 4,90 € (p. P. ab 20 Personen)

KONTAKT:
Kloster Schussenried, Neues Kloster 1 in 88427 Bad Schussenried, Tel. 075 83 – 92 69 140
info@kloster-schussenried.de

Quelle und weitere Infos: HIER


Gute Idee: Die Bücher- und Allerlei-Boxen

Von Felizitas Küble

Wir leben leider in einer Wegwerf-Gesellschaft – und das ist nicht gut so! – Deshalb ist es umso besser, daß es in vielen Städten und Gemeinden immer häufiger die öffentlichen Gratis-Regale und “Give-Boxen” gibt, in denen jeder ablegen kann, was er sonst mehr oder weniger entsorgen würde  – oder was er einfach einem anonymen Interessenten überlassen möchte, zB. ausgelesene fromme Bücher und Broschüren, für die man gerade keinen geeigneten Abnehmer findet usw. Scannen0002

Hier in Münster gibt es zB. in der Nähe des Gästehauses vom Kloster “Zum Guten Hirten” dieses überdachte Bücherregal, in dem aber auch alles Mögliche an sonstigem “Krimskrams” abgelegt wird, vor allem Kleider und Kindersachen, aber auch Haushaltsgegenstände, Geschirr usw.

In Münster-Hiltrup gibt es sogar zwei öffentliche Bücherregale, die jeder mit seinen Büchern bestücken kann – und sich zugleich bedienen kann, wenn ihm etwas gefällt, was andere hinterlegt haben.

Manchmal existieren kleinere Bücherregale und Boxen sogar in Bushaltestellen, etwa im Marienwallfahrtsort Telgte bei Münster, wo die Leute ohnehin wartend herumsitzen – und dann in den Schriften schmökern bzw. sie bei Interesse mitnehmen können.

Auch in einigen Kirchen findet man inzwischen diese Regale im Vorraum, in denen jeder seine Bücher und Schriften reinlegen oder andere Bücher mitnehmen kann, so zB. in der Ida-Kirche von Münster-Gremmendorf. Dies gab es aber auch schon vor Jahrzehnten etwa in der herrlichen Barock-Basilika von Weingarten in Oberschwaben, wenngleich in Form eines großen, durch Bretter abgegrenzten Holztisches.

Diese Ideen und Möglichkeiten sollten noch weitaus mehr die Runde machen  – und jeder kann sich dafür einsetzen, daß in seinem Stadtteil, Gemeinde oder Viertel ein solches Regal für Gratis-Bücher eingerichtet wird – oder noch besser: wie hier ein überdachtes Brettergestell, das Platz für Kitsch und Kunst, für Nützliches und Drolliges bietet.

Zudem sind solche Maßnahmen ein Beitrag zum Umweltschutz, weil sie den Müll verringern, der sonst entsteht, wenn durchaus brauchbare Gegenstände weggeworfen werden.

 


Berlin: Ausstellung „Israelis & Deutsche“ ab dem 16. Oktober im Deutschen Bundestag

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft zeigt vom 16. Oktober bis 13. November 2015 im Paul-Löbe-Haus (Deutscher Bundestag) in Berlin die Ausstellung „Israelis & Deutsche“. blog1-205x130

Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf. Viele Brücken sind in den vergangenen fünf Jahrzehnten gebaut worden. Ein vielfältiges und feinmaschiges Beziehungsgeflecht zwischen den Bürgern beider Länder entstand. Doch wer sind die Brückenbauer? Welche Gedanken und Gefühle bewegten sie?

Dem geht die Deutsch-Israelische Gesellschaft in ihrer Wanderausstellung „Israelis & Deutsche: Die Ausstellung“ nach. Sie wird am 15. Oktober 2015 im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin feierlich eröffnet und ist ab dem 16. Oktober dort zu sehen.

Die Ausstellung wird bis Ende 2016 in 13 weiteren Städten Deutschlands gezeigt. Eine hebräischsprachige Version der Ausstellung wird ab Oktober 2015 in vier israelischen Städten zu sehen sein. Ihre Premiere feiert sie Ende Oktober in Tel Aviv.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


FOTO-Aufruf der israelischen Botschaft zum “Fest der Lichter” in Berlin

Vom 9. bis 18. Oktober wird Berlin beim FESTIVAL OF LIGHTS (Fest der Lichter) erstrahlen.

Das Besondere: Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland macht auch die Botschaft des Staates Israel in diesem Jahr mit und lässt Gebäude erleuchten – und eines davon sogar mit Ihren Fotos!

Schicken Sie uns bis zum 25. September 2015 Ihre Fotos zu einem (oder beiden) der folgenden Themen:
a) Ihre Impressionen von Israel (z.B. Israels Kultur, das Land, die Menschen o.ä.)
b) Ihr Foto zum Thema „50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen“

Bitte senden Sie Ihre Beiträge an lights@berlin.mfa.gov.il.

Die E-Mail sollte nicht größer als 5 MB sein. Mit etwas Glück ist auch Ihr Foto in der Kunstcollage auf dem Palais am Festungsgraben während des FESTIVAL OF LIGHTS zu sehen!

Bitte beachten Sie: Mit der Einsendung der Fotos stimmen Sie diesen Teilnahmebedingungen zu.

Alle Informationen zum Fotoaufruf »


Vortrag von Alexandra Linder “Wann ist ein Kind ein Mensch?” in Berlin

Samstag, 19.9.2015, 10 bis 12 Uhr:
Vortrag von A. Linder und Buchvorstellung mit Hartmut Constien

Thema: Perfekt, gewollt, pünktlich – Wann ist ein Kind ein Mensch?

Alexandra Maria LinderEs gibt in unserer Gesellschaft keinen Konsens darüber, ab wann ein Mensch als solcher bezeichnet werden kann.

Die Entmenschlichung und Verfügbarkeit des Kindes vor der Geburt wird seit Jahrzehnten betrieben und durch neuartige, immer frühere Untersuchungsmethoden, durch künstliche Befruchtung mit Präimplantationsdiagnostik und Propagierung eines Menschenrechts auf Abtreibung weitergeführt.

Inzwischen gibt es ideologisch ausgerichtete Organisationen, die den Begriff „Kind“ erst mit der Geburt verwenden. Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken.

Die Kärntnerin Alexandra M. Linder  ist seit 1992 in der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., einem der mit 11.000 Mitgliedern größten Lebensrechtsverbände in Deutschland, ehrenamtlich tätig und seit zehn Jahren dessen Erste Stellvertretende Bundesvorsitzende.

Neben ihrer Vorstands- und Vortragstätigkeit schreibt sie Kolumnen, Zeitungsartikel und veröffentlicht Bücher zu Lebensrechtsthemen (2009: Geschäft Abtreibung, 2011: Klartext und Klischees: Lebensrecht). Linder hat in Köln Romanische Philologie und Ägyptologie mit Abschluß Magister Artium studiert und ist beruflich seit 1998 im Sprachenbereich selbständig.

Weitere Infos zur Veranstaltung hier: http://www.bdk-berlin.org/2015/alexandra-maria-linder-perfekt-gewollt-puenktlich-wann-ist-ein-kind-ein-mensch/


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