Muslimische Terroristen bezeugen den Glauben der 21 koptischen Märtyrer

Ermordete Christen hatten Übertritt zum Islam abgelehnt

صورة ‏الأقباط الأحرار  The Free Copts‏.

IS-Terroristen twittern: “Zur Info: Den Kopten wurde der Islam angeboten, was sie ABGELEHNT haben. Der Beweis dafür: Sie riefen IHREN GOTT, als sie abgeschlachtet wurden: JESUS“!

Ein wertvolles Zeugnis, auf das wir äußerst stolz sind.

Selbstverständlich trauern die Familien um ihre Angehörigen. Aber sie sind sich auch bewusst, dass ihr Tod JESUS und seinem Ansehen zugute kommt. Diese Tat wird wieder viele Christen und vielleicht auch Muslime befähigen, ihren Weg zu JESUS zu finden oder auch zu stärken.

Viele Christen in Europa fühlen sich solidarisch mit den Kopten, wie Papst Franziskus dies ebenfalls zum Ausdruck gebracht hat

Das Erleben dieser Märtyrer hatte eine Vorgeschichte. Sie wurden bereits Anfang des Jahres von den Extrem-Muslimen des IS entführt: http://www.hna.de/welt/regierungskreise-christen-libyen-entfuehrt-zr-4600026.html

In dieser Zeit mussten sie sich darüber klar werden, was ihnen bevorstand. Auf Rettung konnten sie kaum hoffen, auch wenn die Hoffnung auf irdischen Leben ihr ständiger Begleiter war.

Aber letztlich mussten sie sich wochenlang auch auf ihr Schicksal des Todes vorbereiten. Sie werden sich gegenseitig im Glauben gestützt haben.  131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Wir sind dankbar für die Familien, in denen diese christlichen Heroen aufgewachsen sind.  Sie stehen jetzt in einer Reihe mit dem hl. Stephanus und anderen koptischen und christlichen Märtyrern der Vergangenheit und Gegenwart.

Wir sind dankbar für die Muslime, die diese Tat bewundern und möglicherweise durch diese 21 Männer zum Glauben an JESUS finden.

Wir sind dankbar für alle unbekannten und namenlosen Märtyrer, die für JESUS ihr Leben hingegeben haben.

Wir sind dankbar, dass die Mutter JESU, die ihren Sohn am Kreuz hat qualvoll sterben sehen, auch beim Tod dieser tapferen Männer anwesend war.

Wir sind JESUS dankbar, dass ER in der Entführungszeit bis zu ihrem Tod anwesend war.

Aus einer Stellungnahme in “Kopten ohne Grenzen”: https://koptisch.wordpress.com/2015/02/24/muslimische-terroristen-bezeugen-den-glauben-koptischer-martyrer/


Traueransprache von Walter Ramm für Elisabeth Backhaus am 18. Februar 2015

Wie wir in unserem Nachruf berichtet haben, verstarb Anfang Februar unsere Mitstreiterin Elisabeth Backhaus, eine engagierte Lebensrechtlerin, im Alter von 91 Jahren in Münster.

Nach dem Requiem (Totenmesse) hielt Walter Ramm, Vorsitzender der “Aktion Leben” (Abtsteinach), eine beeindruckende Ansprache über das Leben und Wirken der gläubigen Katholikin. Wir dokumentieren diesen Nachruf hier im vollen Wortlaut:
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Liebe Familie Backhaus und Verwandten,

liebe Freunde aus der Lebensrechtbewegung, liebe Trauergemeinde.

Elisabeth Backhaus ist eine der großen Gestalten der Lebensrechtsbewegung, die sich schon von Beginn an in der Diskussion um die Abtreibungstötung für das Lebensrecht und die Unverletzlichkeit der Würde jedes Menschen eingesetzt haben.

Sie war eine Frau, die dieses „abscheuliche Verbrechen“ und seine schrecklichen Folgen für alle Beteiligten nicht nur erkannte, sondern auch entschieden handelte.

Aus Münster kamen für unsere Bewegung immer wieder Impulse, wie ich schon im September 2002 bei der Beerdigung von Günter Stiff hier in Münster festgestellt habe. Hier ist auch der seit langem verstorbene Leiter des „Kardinal von Galen Kreises“, Heribert Börger, zu nennen.

Über 3 Jahrzehnte durfte ich mit ihr zusammenarbeiten, seit ich sie im Herbst 1978 kennen- und schätzen gelernt habe.

Bei vielen Arbeitsbesuchen bei ihr hier in Münster baute sich eine innige Beziehung auf. Dabei habe ich den Eindruck gewonnen: ihr Leben war von 2 Dingen geprägt, sie selbst nannte es “die 2 Seiten einer Münze”:

Die eine Seite war ihre große Familie und ihre Mitsorge für jedes einzelne Glied ihrer Familie.

Die andere Seite war ihr Einsatz für das Lebensrecht und die Würde jedes Menschen sowie ihre Mitarbeit in der AKTION LEBEN, welche sie entscheidend mitprägte. Wer kann ermessen, was sie geleistet hat?A.L.Content_Was_wir_wollen

Diese äußerlich bescheiden auftretende Frau pflegte nicht nur Kontakte zu bedeutenden Rechtsprofessoren und Theologen, sondern hatte weltweit Verbindungen, so zu den entscheidenden Persönlichkeiten der amerikanischen “Pro-Life-Bewegung”, vor allem zu dem verstorbenen Pater Prof. Paul Marx mit dem sie eine intensive und für unsere Arbeit fruchtbare Verbindung unterhielt.

Anderseits scheute sie nie die Mühe, auf der Straße Infoschriften für das Lebensrecht zu verteilen.

Ich denke an ihre weit verbreiteten Schriften, über den § 218 “Recht und Gesetz”, die viel beachtete Schrift “Mitschuldig” und zur Enzyklika “Evangelium vitae” sowie ihre vielen Schriften und Kommentare, welche nicht nur von großer Sachkenntnis, sondern auch von großem Engagement zeugten.

Ihrem wachen Geist verdanken wir, dass wir schon frühzeitig mit vielen sog. bioethischen Themen an die Öffentlichkeit treten konnten, was freilich den Nachteil hatte, dass dies oft noch nicht verstanden wurde, und erst viel später öffentliche Beachtung fand.

Niemand kann ermessen, wieviel Nachdenklichkeit sie ausgelöst und wie viele Leben, wie viele Seelen sie für die Ewigkeit gerettet hat.

Frau Backhaus, an Ihrem Sarg dürfen wir sagen:

Sie haben den guten Kampf gekämpft und sind am Ziel ihres bewegten Lebens angekommen. Wir, die noch in dieser Welt leben und in Ihrem Sinne weiter kämpfen, für uns waren und bleiben Sie ein großes Vorbild als konsequente Lebensrechtlerin und gläubige Katholikin.

Der HERR und Richter allen Lebens möge Ihnen gnädig sein, Ihnen alle Mühen und Sorgen reichlich vergelten, das wünschen Ihnen Ihre Freunde aus der AKTION LEBEN.

O HERR, gib ihr die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihr, laß sie ruhen in Frieden. Amen

2. Foto: Aktion Leben


Bischof A. Mina: Die christlichen Märtyrer von Libyen starben als starke Bekenner

“Jesu Name war wie das Siegel auf ihrem Martyrium”

Die von den IS-Terroristen in Libyen ermordeten Kopten sind mit dem Namen Christi auf den Lippen gestorben. Dies bestätigt der katholisch-koptische Bischof von Giuzeh, Antonios Aziz Mina, gegenüber dem Fidesdienst: Kreuzkuppel

“Das Video mit ihrer Hinrichtung wurde als schauerliche Filmszene konstruiert in der Absicht, Angst und Schrecken zu verbreiten”, berichtet der ägyptische Bischof  – und fügt hinzu:

“Dennoch kann man in diesem diabolischen Produkt des blutigen Schreckens erkennen, dass einige der Märtyrer im Augenblick ihrer barbarischen Hinrichtung immer wieder sagen ‘Herr Jesus Christus’.

Der Name Christi war das letzte Wort, das auf ihren Lippen erschien. Wie bei der Passion der ersten Märtyrer wandten sie sich an IHN, der sie wenig später empfangen sollte.

Und so haben sie ihren Sieg gefeiert, den Sieg, den ihnen kein Henker nehmen kann. Dieser im letzten Lebensmoment geflüsterte Name war wie das Siegel auf ihrem Martyrium.“

Quelle: Fidesdienst – Foto: Petrusbruderschaft


Das IS-Opfer Kayla Mueller war tiefgläubig und fest verankert in Gott

“Ich finde Gott im Leiden”

Die 26-jährige US-Amerikanerin Kayla Jean Mueller, die als Geisel der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien ums Leben kam, war eine zutiefst gläubige und gottesfürchtige Frau. Das geht aus Briefen hervor, die entkommene Mitgefangene ihrer Familie in Prescott (US-Bundesstaat Arizona) zukommen ließen. Kreuzkuppel

Am 10. Februar hatten ihre Eltern, Marsha und Carl Mueller, sowie die US-Regierung in Washington bestätigt, dass die Entwicklungshelferin ermordet worden sei. 

Kayla Mueller war am 4. August 2013 vor einem Krankenhaus der humanitären Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ in Aleppo verschleppt worden.

Der IS forderte im vorigen Jahr sieben Millionen US-Dollar (6,2 Millionen Euro) Lösegeld für ihre Freilassung. Am 4. Juli scheiterte ein Befreiungsversuch durch US-amerikanische Spezialkräfte in Rakka.

In einem aus der Geiselhaft geschmuggelten Brief schildert Kayla Mueller ihre Erfahrungen mit Gott:

„Ich denke daran, dass Mama immer gesagt hat, letztendlich ist Gott der einzige, den man hat. Ich bin jetzt an die Stelle meiner Erfahrung gekommen, dass ich mich im wahrsten Sinne des Wortes unserem Schöpfer ausliefere, denn es gibt buchstäblich nichts anderes.“ 

Sie habe gelernt, in jeder Situation etwas Gutes zu sehen; selbst im Gefängnis könne man frei sein:

„Habt keine Angst um mich, betet weiter für mich, wie auch ich es tue, und – so Gott will – werden wir bald wieder zusammen sein“, schrieb Kayla Müller an ihre Eltern.

2011 hatte sie in einem Geburtstagsgruß ihrem Vater mitgeteilt: „Manche Menschen finden Gott in der Kirche, manche in der Natur, manche in der Liebe. Ich finde Gott im Leiden. Ich weiß schon seit einiger Zeit, was mein Lebenswerk ist – meine Hände als Werkzeuge zu gebrauchen, um Leiden zu lindern.“

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Petrusbruderschaft


Wir trauern um Elisabeth Backhaus (Münster)

„In Christus liegen verborgen

alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.“ (Kol 2,3)

Elisabeth Backhaus war eine engagierte Katholikin, die am 7. Februar 2015 im gesegneten Alter von 91 Jahren in Münster verstarb; sie ist eine Lebensrechtlerin der ersten Stunde. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Durch ihren Einsatz bei Infoständen und Kundgebungen sowie durch ihre fundierten Beiträge z.B. in der Zeitschrift „Theologisches“ war sie eine unbeirrbare „Stimme der Stummen“, eine kompetente Anwältin für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder. Ihr zeitgeistkritisches Eintreten gegen Abtreibung und Euthanasie orientierte sich an den Zehn Geboten und der Schöpfungsordnung Gottes.

Wir nehmen in tiefer Trauer Abschied von dieser glaubensstarken Christin, die uns durch ihre innere Festigkeit, stete Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit jahrzehntelang gestärkt und beeindruckt hat.

Unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen. Auch wir bleiben der Verstorbenen in Dankbarkeit und durch Gebet verbunden: R.I.P.

Felizitas Küble (Christoferuswerk), Ludger Altenhövel (Aktion Leben), Odila Carbanje (CDL), Inge Thürkauf und Rudolf Willeke

Ein Nachruf unseres Christoferuswerks, 48007 Münster, Postfach 1963, Tel. 0251-615151


Israel würdigt zwei deutsche Judenretter als “Gerechte unter den Völker”

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Am gestrigen Dienstag wurden in einer Feierstunde in der Residenz des israelischen Botschafters die beiden Berliner Frieda Szturmann und Max Naujocks posthum (nach dem Tod) von Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt.
Botschafter Hadas-Handelsman mit den Nachkommen der Geehrten
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Botschafter Yakov Hadas-Handelsman überreichte den Angehörigen der Ausgezeichneten die Yad Vashem-Urkunden und Medaillen.
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Frieda Szturmann und Max Naujocks versteckten in der Zeit der deutschen Naziherrschaft verfolgte Juden und retteten ihnen so das Leben. 
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FOTO: Der Botschafter mit zwei Nachkommen der Geehrten Margrit Schmidt
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Der Botschafter begrüßte zunächst herzlich die Familien der Ausgezeichneten und der Geretteten und sagte:„Die Tage, an denen wir die „Gerechten unter den Völkern“ ehren, sind besondere Tage. Und die Menschen, die wir ehren, sind besondere Menschen.

Für den Staat Israel und für das jüdische Volk sind die „Gerechten unter den Völkern“, diese mutigen Frauen und Männer, wie Leuchtfeuer in der tiefsten Finsternis.

An Tagen wie heute erinnern wir daran, dass es in den dunkelsten Stunden des jüdischen Volkes Menschen gab, die alles riskierten  –  ihren Besitz und sogar ihr Leben  –  um andere Menschen zu retten.“
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Quelle (Text/Foto): israelische Botschaft in Berlin

Südafrika: Benedikt Daswa wurde Märtyrer, weil er magische Praktiken ablehnte

Papst stimmt einem Seligsprechungsverfahren zu

Für den katholischen Religionslehrer und kirchlich bestätigten “Diener Gottes” Samuel Benedikt Daswa aus Südafrika wird ein Seligsprechungsverfahren eröffnet, wozu Papst Franziskus am 22. Januar 2015 seine ZustimmuDr. Pelz.ng erteilte.

Die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen empfahl dem Papst diese Entscheidung.

Der Tod des Katecheten wird als Märtyrium anerkannt, denn er starb, weil er sich gegen Magie bzw. Hexerei in seinem Dorf Nweli wandte.

Die Ältesten wollten einen heidnischen Medizinmann einsetzen, doch der glaubensstarke Katholik Daswa widersprach diesem Ansinnen.  Daraufhin wurde er von einem aufgebrachten Mob erschlagen bzw. zu Tode geprügelt.

Schon zuvor hatte der tapfere Lehrer sich wegen seiner Kritik an gewissen “traditionellen” Praktiken bei einem Teil der Bewohner unbeliebt gemacht.

Das Kirchenvolk in Südafrika freut sich besonders über diese päpstliche Entscheidung.

Quelle: Radio Vatikan (englischsprachig)  – Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 

 


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