Der Sadomaso-Kinofilm “Fifty Shades of Grey” verharmlost sexuelle Gewalt

Von Dr. med. Edith Breburda

Jeder in den USA kennt den “Valentine’s Day” (Valentinstag). Gleich nach dem 25. Dezember schalten die Geschäfte um und verkaufen alles Vermarktbare in Herzform.    Dr. Breburda
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Am Valentinstag  2015 lief auch der Film: “Fifty Shades of Grey” in den Kinos an.
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2004 war Mel Gibson’s “Passion of the Christ” (Die Passion Christi) ein Bestseller-Film. 83 Millionen Dollars brachte er zwischen Aschermittwoch und dem ersten Fastensonntag ein. Dieser Film, der nun 11 Jahre als Favorit des Monats Februar galt, verliert seine Stellung.
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Im Jahr 2015 wird es voraussichtlich der Film “Fifty Shades of Grey” von E.L. James sein, der die Kinokassen füllt. Sogar für die linke US-amerikanische Zeitung Huffington Post war das Buch zum Film schlecht. Den Menschen scheint das egal zu sein, für sie wird er der Blockbuster.

Sadomaso: Psychische Störungen nicht mehr krankhaft?

Früher bezeichnete jeder rational denkende Mensch die Praktiken des BDSM (bondage-discipline, dominance-submission & sadism-masochism), die sexuellen Faktoren von Hörigkeit und Disziplin, Dominanz und  Unterwürfigkeit, Sadismus und Masochismus als psychische Störung.
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Die Zeiten haben sich geändert. Heute beschreibt die neueste Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM), welche die Amerikanische Psychiatrische Gesellschaft herausgibt, solche Erscheinungen nicht mehr als krankhaft abnorm.
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Bischof Richard Malone von Buffalo und Erzbischof Dennis Schnurr von Cincinnati verurteilen den Film, weil er sexuelle Handlungen erniedrigend darstellt. Sie machen die Öffentlichkeit über die Lehre der Kirche bezüglich  sexueller Intimität, die ihren Platz in der Ehe hat, aufmerksam.

Gegenstück mit alternativer Filmromanze

Statt einem direkten Protest drehte der Filmproduzent Rik Swartzwelder den alternativen Film “Old Fashioned”. Der Film lief auch am Valetinstag 2015 in den Kinos an.
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Er beschreibt die platonische Beziehung zwischen Amber, die neu in eine Stadt kommt und ihrem neuen Vermieter Clay. Clay hatte sich geschworen, nie alleine mit einer Frau zu sein, es sei denn mit seiner Frau, falls er jemals heiraten sollte.
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Die ganze Stadt scheint über dieses Gelübde von Clay Bescheid zu wissen. Die Bewohner versuchen, Amber zu waKleidung USArnen, nicht ihre Zeit damit zu verschwenden, Clays Absonderlichkeiten zu ändern. Amber zerstört absichtlich Dinge in ihrem Apartment, um Clay zum Richten zu holen.
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Schließlich willigt Clay in ein Date (Treffen) ein, nur damit er nicht mehr weiterhin Dinge reparieren muss. Clay versucht nun, Amber auf die alte Weise zu erobern. Amber, die schon viele zerbrochene Verbindungen hinter sich hat, findet das sehr charmant, obwohl ihre Freunde meinen, es würde nicht funktionieren.
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Swartzwelder sagt: “Ich wollte eine romantische Geschichte beschreiben, die jedem Single passieren könnte, denn ich kenne eben Leuten, die nicht dem Diktat der sexuellen Revolution folgen“. [1]

Hollywoods sadomasochistische Filme

2012  wurde das Buch Fifty Shades of Grey, eine Trilogie, die eine sadomasochistische Beziehung mit einem glücklichen und zufriedenen Ende zeigt, zum weltweiten Bestseller. Eine feministische Journalistin,  Maureen Dowd von der New-York Times, versuchte dieses Phänomen zu erklären.
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Sie schrieb damals, es sei verwunderlich, “warum Frauen so begeistert von einer Geschichte sind, bei der sich ein unschuldiges, ungebildetes, aber hübsches Mädchen in einen superreichen Sadisten aus Seattle verliebt.”
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Der Film repräsentiert die Evolution der Pornographie in einer Zeit, die weit von der biblischen Vision über Sexualität und menschliche Würde entfernt ist. Die Gesellschaft hat die Scham vor dem verloren, was nur als explizit pornographisch beschrieben werden kann.

Die Normalisierung eines zerstörerischen Verhaltens

Das zeigt sich auch in den noch nie dagewesenen hohen Verkäufen des Buches. Früher wären die Handlungsabläufe in “Fifty Shades of Grey als pervers definiert worden. Heute zelebrieren die Medien den Film. Popkornessend verfolgen die Leute, wie die Sexual-Moral auf Pornographie reduziert wird. Fifty Shades
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Christen glauben, Gottes Schöpfung ist gut, wahr und schön. Die Wahrheit hat nichts mit Häßlichkeit zu tun. Der Versuch, das Gute, Wahre, Schöne von der Wahrheit zu trennen, ist unmöglich und sündhaft.
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Unsere menschliche Würde basiert darauf, dass wir nach dem Bild eines liebenden und barmherzigen Gottes geschaffen sind. Die Korruption der Sexualität ist ein Verbrechen gegen die menschliche Würde. Der Versuch, Pornographie als schön und gut zu bezeichnen, zeigt, wie sehr wir unser Schamgefühl verloren haben [2].
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Das erotische Drama von E.L. James wurde mehr als 36 Millionen mal in der ersten Woche seiner Herausgabe bei YouTube angeklickt. Diese Neuigkeit sollte uns nicht überraschen, da mehr als 100 Millionen Bücher von “Fifty Shades of Grey verkauft wurden.

Gewalttaten werden als sexy verkauft

Katholiken, Psychiater, Opfer von Sexualverbrechen und häuslicher Gewalt stehen dem Film äußerst skeptisch gegenüber. Ein Zentrum , das den sexuellen Missbrauch untersucht, ruft auf, den Film zu boykottieren.
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Der Film sollte nicht angeschaut werden und das Eintrittsgeld sollte lieber Opfern von häuslicher Gewalt  gespendet werden. Kritiker bitten die Kinos, den Film nicht zu zeigen. 
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Gewalttaten werden als sexy verkauft. Es sei ok, wenn Frauen geschlagen, angekettet und ausgenutzt werden“, erläutert Mary Anne Layden, Psychotherapeutin und Direktorin des Sexual Trauma und Psychopathologischen Programms der Universität von Pennsylvania.
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Wissenschaftler untersuchen die Auswirkungen, die ein solcher Film hat:
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Es ist gefährlich, ein Verhalten, das Familien und Leben zerstört, als normal dazustellen. Wenn man sexuelle Gewalt verherrlicht, signalisiert man die Botschaft, dass Frauen es lieben, geschlagen zu werden“, sagt Layden.
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Wenn so etwas erlaubt wird, regt man weitere derartige Verhaltensweisen an. Es ist eine Einladung, Frauen zu mißbrauchen und außereheliche Verhältnisse zu haben. Prostitution und Pornographie werden nicht nur zunehmen, sondern als ganz selbstverständlich angesehen.”
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Tagtäglich behandelt Layden Sexualopfer in ihrer Praxis:
Sich davon zu erholen, ist nicht leicht. Der Film endet mit der Hochzeit des Paares. Auf diese Weise kann man keine Psychopathen, wie den Bräutigam in dem Film, kurieren.
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Es wird in dem Film so einfach dargestellt. Er schlägt sie, um dafür ihre Liebe als Gegenleistung zu erhalten. Heute versuchen wir, sexuelle Übergriffe an den Universitäten einzudämmen und  über  sexuelle Beziehungen mit Minderjährigen aufzuklären. Der Film verherrlicht jedoch gerade dieses Verhalten, anstatt es zu verurteilen.
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Der Blog: “A Parent‘s Survival Guide to Fifty Shades of Grey” von Dr. Miriam Grossman, einer Kinder- und Erwachsenen-Psychiatrin, verbreitet sich rasant im Internet. Sie schreibt:
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Der Film wird viel Verwirrung stiften. Man weiß am Ende nicht mehr,  was eine gesunde emotionale sexuelle Beziehung ausmacht. Der Titel alleine sagt es ja schon. Alles ist grau, anstatt schwarz oder weiss.
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Das Verhalten von Christian Grey ist in der einen oder anderen Form kontrollierend, manipulativ und abusiv. Aber der Film und das Buch vermitteln die Botschaft, es sei okay, von Zeit zu Zeit so zu sein. Es gibt Menschen, die so etwas tun und bei ihnen wird es sogar als gut angesehen. Junge Leute vergessen dabei, dass der Film ihrem Wohlergehen  erheblich schadet“, schreibt sie in ihrem Blog.
Sadomasochistische Filme sind zwar eher selten, dieser Film pflanzt jedoch die Saat des Zweifelns, ob Frauen weiterhin den üblichen Formen des Missbrauchs widersprechen sollen.

Bischöfe warnen vor dem Film

Die katholischen Bischöfe fragen sich, warum die Amerikaner sich solch einen verheerenden Film gefallen lassen?
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Warum unterstützen wir eine Industrie, welche Frauen zum Objekt sexueller Gewalt machen?”, fragt Bischof Paul Loverde von Arlington, VA.
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Die Unterhaltungsindustrie bezeichnet den Film nicht als pornographisch, da sie die Verwicklung von Sex und bischofGewalt als normal deklariert. Wir müssen unsere Leute über die zerstörerische Botschaft dieses Films informieren. Aber auch über die Schönheit einer liebevollen Beziehung zwischen Mann und Frau nach dem Plan Gottes“, schrieb der Bischof am 4. Februar in einem Brief an seine Katholiken. Die Presse fragte daraufhin, ob Katholiken sich diesen Film nun ansehen werden, was die Mehrheit verneinte.
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Erzbischof Samuel Aquila aus Denver bemerkt:
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Die Idee des Films ist, dass körperliche, emotionale und psychologische Ausbeutung akzeptabel sei. Gott wünscht sich hingegen, dass jeder von uns Liebe empfangen und geben darf. Wir sollen nicht zu Opfern der Gewalt werden.
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Von Natur aus ist unser Körper so geschaffen, diese Liebe durch unser Handeln zu kommunizieren. Das Buch von Papst Johannes Paul II, Theologie des Leibes, fördert und erhöht die wahre Würde des Menschen. Es ist so das Gegenmittel für minderwertige Sexualität, welche die säkulare Kultur propagiert.”

Viele Frauen sind begeistert

Warum sind jedoch so viele Frauen von dem Buch und nun auch vom Film begeistert, fragen sich Journalisten. Joseph Heschmeyer, ein Student des North American Colleges in Rom, versucht eine Antwort zu geben:
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Es könnte der ungestillte Hunger nach Maskulinität und Führerschaft eines Mannes sein, den Frauen sich wünschen. Die moderne Idee der Geschlechtsneutralität hat Männer entmutigt, ihre Rolle als Verteidiger und Beschützer der Familie wahrzunehmen.
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Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Frauen zufriedener sind, wenn die traditionelle Rolle der Arbeitsteilung in einer Familie aufrecht erhalten wird.
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Die unterdrückte Rolle des Mannes läßt unsere Fantasie mit uns durchgehen. Fifty Shades verherrlicht den Psychopathen Christian Grey. Das hilft nicht die Verwirrung und den Schmerz zu adressieren, der durch den Geschlechter-Krieg entstanden ist.”

Beunruhigende Widersprüche

Die Medien verhalten sich widersprüchlich.  Sexuelle Vergehen werden einerseits angeprangert, zur gleichen Zeit jedoch wird dieser Film glorifiziert. Die Film-Industrie und der Kommerz machen jedenfalls mit dem Film über eine erniedrigende und toxische Beziehung ein Riesengeschäft.
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Die EWTN-Radiomoderatorin Teresa Tomeo ist entsetzt, dass auch viele Katholiken das Buch gelesen haben und sich den Film ansehen wollen: “Die Leute missachten, was die Kirche über Pornographie sagt“.
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Erst als Teresa Tomeo das Thema in ihrer Sendung ansprach, merkten die Zuhörer, dass es falsch war, das Buch zu lesen. Maureen Dowd, die sich als  sex-positive Feministin bezeichnet, sagte, der Film würde sie dazu ermächtigen, Sex als Spielzeug und Vergnügen anzusehen:
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Sind wir doch ehrlich, kann man wirklich allen Ernstes sagen, so ein Film verleiht Macht? Dann kann man doch auch behaupten, Kokain stärkt. Die wahre Macht, lateinisch  “virtus”, bedeutet fähig zu sein, alles zu geben, um nach der Wahrheit zu suchen, welche dich wirklich glücklich macht“, erklärt die Autorin Dawn Eden, die mehrere Bücher über Kindermissbrauch und Keuschheit geschrieben hat [3].  
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Quellenangaben:
[1] Ives D. “Old fashioned! offers Polar opposite of “Fifty shades of Grey”. Aleteia, 13. Feb. 2015
[2] Mohler A.: 50 Shades of Grey isn’t just an evil movie- it’s the next stage in the evolution of porn. LifeSiteNews, 13. Feb. 2015
[3] Desmond J. F.: Fifty Shades of Grey’s meets target. NCRegister, 14. Feb. 2015
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Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).
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Fotos: E. Breburda (1,2), Universal-Pictures (3), IGFM (4), Dr. Pelz (5), Archiv

USA: Spielfilme mit christlichem bzw. moralischem Inhalt laufen am besten

Spielfilme mit christlichem, biblischem oder moralischem Inhalt sind beim US-amerikanischen Publikum erfolgreicher als andere Produktionen. lisa_cover

Das geht aus einem Bericht der christlichen Film- und Fernsehkommission der USA hervor, die das Magazin Movieguide (Filmführer) herausgibt. Es untersucht jedes Jahr mehrere hundert Hollywood-Filme auf Familientauglichkeit und Kassenerfolg.

Wie der Präsident der Film- und Fernsehkommission, Ted Baehr, am 6. Februar in Los Angeles bei der Verleihung der „christlichen Oscars“ mitteilte, zeichneten sich 90 Prozent der zehn erfolgreichsten Spielfilme des vergangenen Jahres durch „starke christliche und moralische Inhalte“ aus.

In den USA spielten sie im Durchschnitt 66,8 Millionen Dollar (59 Mio €) ein, während Filme mit ausgeprägt nicht-christlicher Ausrichtung nur 20,1 Millionen Dollar (17,8 Mio €) erzielten. Weit dahinter lagen atheistische Streifen mit zwei Millionen Dollar (1,8 Mio €).

Filme ohne vulgäre Sprache, Sex, Nacktheit oder Drogen ließen die Kinokassen am meisten klingeln. Das sollte Hollywood zu denken geben, meinte Baehr.

Quelle: http://www.idea.de


München: Tagung zur bedrängten Lage der Christen im Nahen Osten

Die bedrohte Situation christlicher Minderheiten im Nahen Osten steht im Mittelpunkt einer „Domspatz-Soirée“ am Donnerstag, 26. Februar, im CVJM-Haus in München. Hesemann, Michael

Zunächst stellt der Historiker Michael Hesemann (siehe Foto) im Podiumsgespräch mit Moderator Michael Ragg sein im Februar im Herbig-Verlag erscheinendes Buch über den „Völkermord an den Armeniern“ offiziell vor.

Der Autor hat dazu nach Verlagsangaben auch „bisher unveröffentlichte Dokumente aus dem Päpstlichen Geheimarchiv“ ausgewertet. Vor hundert Jahren, 1915, hatte die Ermordung von bis zu 1,5 Millionen Armeniern, Aramäern, Pontos-Griechen und anderer christlicher Bewohner des Osmanischen Reiches begonnen.

In einer weiteren Podiumsrunde unter Mitwirkung des Vorsitzenden des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD), Simon Jacob, geht es dann um die aktuelle Lage der Christen in Syrien, dem Irak und anderen Ländern des Nahen Ostens. RTEmagicC_logo_Homepage_quad.gif

Zu der Domspatz-Soirée lädt auch die Münchner Arbeitsgruppe der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ein.

Der Abend im Festsaal des CVJM, Landwehrstraße 13, beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt zehn Euro.

Zum CVJM-Haus gelangt man zu Fuß in höchstens zehn Minuten vom Hauptbahnhof oder Stachus.  

Der Veranstalter empfiehlt eine unverbindliche Platzreservierung unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 oder buero@raggs-domspatz.de.

Nähere Infos gibt es unter www.raggs-domspatz.de

 


TV: Dokumentation über “Weihnachten in Ostpreußen” am 10. Dezember 2014

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Der NDR sendet am Mittwoch, den 10. Dezember 2014, von 15:15 bis 16 Uhr einen Info-Film über die heutige Weihnachtszeit in Ostpreußen.

Ein Kamerateam filmt während einer Schlittenfahrt durch den Schnee © NDR/Doc-Team Fotograf: Evamaria Schmid

In Ostpreußen, Ermland und Masuren beginnt der Winter früh. Oft fällt der erste Schnee schon Mitte November, überzieht eine Eisschicht die zahllosen Seen. Daher ist eine “weiße Weihnacht” fast selbstverständlich in den masurischen Dörfern.

Zudem gelten die alten Traditionen bei den wenigen noch verbliebenen deutschstämmigen und meist evangelischen Familien – ähnlich wie bei ihren polnisch-katholischen Nachbarn.

Oft fällt in Ostpreußen schon vor Weihnachten reichlich Schnee. Dann kommt auch der Schlitten zum Einsatz.

Die Roszigs und die Korzeniewskis sind miteinander befreundet, haben gemeinsam ein Schwein zum Fest geschlachtet, der Auftakt für die unmittelbaren Festvorbereitungen. (…)

Wolfgang Wegner hat beide Familien in den Tagen vor dem Fest bis zum Heiligen Abend begleitet.

Quelle (Text/Foto) und vollständige Film-Beschreibung hier: http://www.ndr.de/fernsehen/epg/import/Weihnachten-in-Ostpreussen,sendung313752.html


“Lisas Weihnachtsfreude”: Ein prima Musical für die ganze Familie

Buch-Daten: Lisas Weihnachtsfreude. Alexander Lombardi. Verlag: SCM Hänssler. Compact-Disc , 12 S., Booklet. 14,2(B) x 12,5(H) x 1,0(T) cm.  – Spieldauer: 51 Min. / 7. Auflage , Oktober 2014 , Alter: ab 7 Jahre, 9,95 EURlisa_cover

Die kleine Lisa erlebt eine Chorprobe mit Hindernissen, die chaotisch abläuft. Sie hat noch kein Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern. Zu Hause gibt es auch Stress… 

Warum feiern wir das Christfest? Wo ist der Friede, von dem die Leute an Weihnachten sprechen?

Lisa erfährt, daß unser Erlöser als Kind auf die Welt gekommen ist, um uns das Heil und den Frieden mit Gott zu schenken.

Ein klangvolles Weihnachtsmusical für jung und alt, für die ganze Familie – inklusive Noten-PDFs zum Nachsingen und Spielen.

Weitere Infos gibt’s unter http://www.lisas-weihnachtsfreude.de


Berlin: Historien-Spielfilm plus Diskussion über Vertreibung der Juden im Irak

Aus Anlaß des offiziellen Gedenktages für die jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Ländern wird in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin am 2. Dezember der Film „The Dove Flyer“ (Mafriach ha-Jonim) gezeigt, der sich mit der Geschichte der irakischen Juden auseinandersetzt.

Im Anschluß wird es eine Podiumsdiskussion zum Thema des Films geben.

Zu der Veranstaltung lädt die Botschaft des Staates Israel gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ein.

Der Film “The Dove Flyer” des israelischen Regisseurs Nissim Dayan basiert auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Eli Amir. Erzählt wird die Geschichte der ältesten jüdischen Gemeinde der Welt im Irak. Ihre Existenz endet mit der Vertreibung in den Jahren 1950/51.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Fantastische Lesung in München-Hadern: „Der kleine Prinz“ live

Von Susanne Habel

„Man sieht nur mit dem Herzen gut“: ergriffen lauschte eine große Zuhörerschar den wohlvertrauten Worten. Sie erklangen bei einer Lesung im Lehrinstitut Derksen in München. Prinz_Feifel_SH_kl

Der bekannte Schauspieler Martin Feifel (siehe Foto), der das Privatgymnasium im Stadtteil Großhadern früher selbst besuchte, trug den Text „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry vor.

Am gleichen Tag und zur gleichen Zeit war der Grimme-Preisträger von 2010 auch im ZDF in der letzten Folge der Serie „Der Kriminalist“ zu sehen.

Live las Feifel in der Schul-Aula: Er verlieh vor dem Hintergrund eines flirrenden Planetenmeers auf der Leinwand und umrahmt von Original-Illustrationen der Geschichte neue Aspekte: Er zauberte Mehrstimmigkeit im Solo-Vortrag.

Der berühmte Theater- und TV-Darsteller bot alle Facetten seines Könnens und gab allein mit seiner Stimme jedem Protagonisten der 1943 erstmals erschienen Parabel des früh verstorbenen Dichters und Fliegers eine einzigartige, berührende Persönlichkeit.

Allein war der Sprachkünstler jedoch nicht auf der Bühne: Feifels Ex-Mitschüler, der Bandleiter Roman Chowdhury, lieferte auf seiner Gitarre selbst komponierte sphärische Raumklänge.

Feengleich schwebte die Tänzerin Rachael Maya in einem Kostüm mit Sternen-LEDs durch die Szenerie. Sie verkörperte in ihrer Choreographie die Reise des kleinen Prinzen durch das All auf der Suche nach Liebe und Erlösung, wie Feifel sie perfekt in seinen Worten darstellte: Großer Applaus für eine Aufführung, die einer „klassischen“ Lektüre viel Neues abgewann.

Unsere Autorin Susanne Habel ist Redakteurin und Journalistin in München – von ihr stammt auch das Foto.


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