Frauentag am 8. März: Film zu Golda Meir

Anlässlich des Internationalen Frauentags am Montag, den 8. März, lädt das israelische Generalkonsulat in München zu einer Vorführung des Films „Golda“ ein:

Kurz vor ihrem Tod wurde Golda Meir für das israelische Fernsehen interviewt. Nachdem das Interview beendet war, liefen die Kameras weiter und zeichneten ein intimes Gespräch mit der ersten und bisher einzigen Frau an der Spitze Israels auf.

Sie war von 1956 bis 1965 Außenministerin und von 1969 bis 1974 Ministerpräsidentin Israels.

Neben Zeugenaussagen von Unterstützern und Gegnern und seltenem Archivmaterial, spricht Meir, in diesem nie zuvor gesehenen Material, frei über ihre Amtszeit als Premierministerin – fünf turbulente Jahre, die ihr ihren Platz in der Geschichte des Nahen Ostens sicherten, wenn auch zu einem hohen persönlichen Preis.
Julie Grimmeisen gibt außerdem eine Einführung in den Film und die Thematik.

Montag, 8. März 2021, 19 Uhr (virtuelle Einführung und Gespräch), anschließend Filmvorführung

Anmeldung bis 7. März 2021 an das Israelische Konsulat in München erforderlich unter: consul-sec@munich.mfa.gov.il

Bei Zusage werden Ihnen die Zugangsdaten zur Zoom-Veranstaltung zugesendet. Der Film läuft im Anschluss an die Einführung.

Quelle: http://newsletter.israel.de/i/JOKgTO7xEwE4YfEwNfE2-H9yL5-Wyxpk2K8pviffWlbJsw3UJeqcVg


Lebensrechtler-Film „Unplanned“ erfolgreich

Der US-Spielfilm «Unplanned» (Ungeplant) zur Abtreibungsproblematik war 2020 in Deutschland der mit Abstand bestverkaufte Film im christlichen Spektrum.

Wie der Verlag Gerth Medien mitteilte, liege die Zahl der in Deutschland bisher verkauften DVDs «deutlich im fünfstelligen Bereich». Auch im säkularen Bereich verkaufe sich der Film «sensationell gut».

Der Film erzählt die wahre Geschichte der heute 40 j. Abby Johnson, die zur Leiterin einer Abtreibungsklinik aufstieg. Im Herbst 2009 assistierte sie bei einer Abtreibung und sah auf dem Ultraschallbild, wie ein 13 Wochen altes Baby um sein Leben kämpfte, abgesaugt und zerstückelt wurde. Daraufhin kündigte sie und wurde zur Lebensrechtlerin.

Trotz heftiger Kritik in den Medien und Bombendrohungen von links blieb «Unplanned» auch in den USA ein Erfolg und spielte an den Kinokassen rund 20 Millionen Dollar ein.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.jesus.ch/magazin/kultur/film/385006-unplanned_in_deutschland_verkaufsschlager.html


Wie der spanische Einsiedler Ramón Pané als erster die „Indianer“ evangelisierte

Im April 1493 kehrte Kolumbus von seiner ersten Reise nach Amerika zurück und traf die spanische Königsfamilie im Kloster „Cenobio de La Murtra”.

Dort lebte ein junger Einsiedler namens Ramón Pané. Kolumbus berichtete von seinen Entdeckungen und vor allem von den indigenen Stämmen in Tainos, die damals von ihm als „Indianer“ bezeichnet wurden, weil er glaubte, in Indien gelandet zu sein.

Als er von diesen Menschen in weiter Ferne erfuhr, nahm Ramón Pané Gottes Ruf wahr, ihnen das Evangelium zu verkünden.

Ramón Pané war daher bei der zweiten Reise von Kolumbus dabei, als dieser am 28. November 1493 in Puerto Plata in der heutigen Dominikanischen Republik ankam, wo die erste christliche Kirche gebaut wurde.

Er nahm am 6. Januar 1494 an der ersten hl. Messe auf dem Kontinent teil. Ramón freundete sich mit dem Eingeborenen Guaticaba und seiner Familie an und erlernte ihre Sprache.

Nach zweieinhalb Jahren, am 21. September 1496, erhielt Guaticaba zusammen mit 16 Mitgliedern seiner Familie die Taufe unter dem Namen Juan Mateo; er war fortan Ramons treuer Begleiter bei der Evangelisierung des Landes.

Juan Mateo und seine ganze Familie wurden wegen ihrer Bekehrung ermordet. Ramon erzählt in seinem kurzen Buch vom Martyrium von Juan Mateo, und berichtet, dass dieser sagte, als sie ihn umbrachten: „Ich bin der Diener Gottes“.

Johannes Paul II. bezeichnete ihn und seine Angehörigen im September 1994 in einem Schreiben zum 500. Jahrestag der ersten Taufe als „die ersten Märtyrer für den christlichen Glauben in Amerika“.

Der Persönlichkeit von Ramón Pané widmete die nach ihm benannte Stiftung einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Der erste Evangelisierer Amerikas: Ramón Pané“. Der Film wurde am 10. Dezember bei YouTube, Facebook und Twitter (Ramón Pané Foundation) veröffentlicht.

Trailer zum Dokumentarfilm -> https://bit.ly/3gxQxg4
Quelle: Fidesdienst


Warum der Spielfilm „Unplanned“ ebenso glaubwürdig wie erschütternd ist

Von Cordula Mohr

Der amerikanische Spielfilm „Unplanned“ (Ungeplant) ist ergreifend und erstaunlich gut gemacht. Ich kenne bereits die Biographie LEBENSLINIE, die diesem neuen Streifen zugrundeliegt (siehe dazu meine Besprechung: https://charismatismus.wordpress.com/2012/10/15/buch-tip-fur-lebensrechtler-lebenslinie/).

Hier gilt, was sonst selten der Fall ist: Der Film kann dem Buch durchaus das Wasser reichen.

Die hier erzählte Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, nämlich der Bekehrung von Abby Johnson (siehe Foto), die eine Abtreibungsklinik in den USA leitete, sich dann mit Grau(s)en davon abwendet und zum katholischen Glauben findet.

Es wird niemand als Person verurteilt (die teiweise traurigen Gesichter der Schwangeren nach einer Abtreibung werden freilich gezeigt), aber die Fakten um die Tötung ungeborener Kinder und das Geschäft mit der Abtreibung sind total glaubwürdig dargestellt.

Abby hat selbst in diese entmutigten Gesichter geschaut. Das wird im Buch noch viel deutlicher beschrieben. Abby Johnson verschweigt nichts und der ganze Film ist authentisch. Man spürt, dass eine wahre Geschichte zugrundeliegt.

Zum Schluss, als Abby zu den Pro Lifern (Lebensrechtlern) herüberwechselt, sagt sie zu ihnen bei einer Mahnwache: „Betet an dem Zaun weiter. Immer, wenn ihr gebetet habt, sind einige Frauen nicht zu ihrem Abtreibungstermin gekommen.“

Es sollte uns weiter ermuntern, auch in Deutschland vor den Abtreibungskliniken zu beten, wie dies etwa durch die Initiative Europrolife in einigen Großstädten seit Jahrzehnten geschieht.  

Abby Johnson (siehe Foto) war wohl nur kurze Zeit Leiterin einer solchen Klinik von Planned Parenthood (der Mutterorganisation von Pro Familia, die eigentlich Anti-Familia heißen müßte). Sie erhält diese leitende Stellung und zögert zunächst damit, weil sie dabei zugleich die Abtreibungszahlen erhöhen soll, zumal ein neues größeres Gebäude in Planung ist, das finanziert sein will. Dennoch nimmt sie den Posten an, zumal sie damals noch unbekehrt ist.  

Im Buch wird etwas besser als im Film beschrieben, wie Abby in den Gottesdiensten und Kirchen ein schlechtes Gewissen bekommt und eine Kirchengemeinde ihre Anwesenheit eigentlich nicht wünscht bzw. allenfalls duldet.

Der Anfang von „Unplanned“ beginnt mit einer Abtreibung, die auf Ultraschall mit einer exakten Auflösung zu erkennen ist. Man sieht: Das Rückgrat des Babys ist schon klar ausgebildet. Auch den Herzschlag des ungeborenen Kindes hört man deutlich.  

Im Buch wird diese Szene, in welcher Abby den Ultraschallkopf halten sollte, auch sehr anschaulich beschrieben. Im Film sagt der Abtreibungsarzt, als das ungeborene Kind in einer größeren Saugkanüle zerstückelt wurde, noch beiläufig: Beam me up, Scotty!  

Manches erinnert an den Dokumentarfilm „Der stumme Schrei“ von Dr. Nathanson, einem ehem. Abtreibungsarzt, der sich ebenfalls bekehrte und später ein bekannter Lebensrechtler und katholischer Christ wurde. Durch die moderne Technik ist nun aber vieles genauer zu sehen.  

Zum Geschäftsaspekt der Abtreibung in der PP-Klinik: Abby war mitlerweile so weit, dass sie einigen Frauen in finanziellen Nöten empfahl, möglichst schnell ihr Baby abzutreiben, weil der Preis an der Größe des kindlichen Kopfes gemessen wurde. Je kleiner der Kopf, desto günstiger die Abtreibung.

Um festzustellen, dass alle Körperteile des Babys abgesaugt worden sind, wird das zerstückelte Embryo durch Angestellte in separaten Räumen gleichsam wieder zusammengelegt und nachgeschaut, ob nichts in der Gebärmutter zurückgeblieben ist.

Zeitgleich saßen die Ex-Schwangeren narkotisiert im Aufwachraum; gäbe es „vermißte“ Körperstücke ihres Babys, dann hätte man diese Frauen erneut ins Behandlungszimmer gebracht. Eine andere Szene beschreibt eine ähnliche Situation: Der Abtreiber hatte die Gebärmutterwand präforiert und die Frau blutete infolgedessen stark.

Zuletzt berichten Film und Buch darüber, daß Abbys früherer Arbeitgeber PP rechtlich gegen sie geklagt hat, wobei sie den Prozeß im US-Bundesstaat Texas gewonnen hat.

Ich habe in den letzten Jahren noch keinen derart aktuellen und erschütternden Film zum Thema Abtreibung gesehen. „Unplanned“ muß möglichst breitflächig in unsere Kinos kommen und sollte alle Zuschauer/innen aufrütteln. Wir können den fast zweistündigen Film aber auch selber als DVD bestellen und sollten diese Chance nutzen.

Weitere Hinweise und Infos zum FILM hier: https://ja-zum-leben.de/unplanned_film/

Unsere Autorin Cordula Mohr ist dreifache Mutter und aktive Lebensrechtlerin; sie leitet den Münsterland-Regionalverband der ALFA (Aktion Lebensrecht für alle) und gehört zum Vorstand der CDL (Christdemokraten für das Leben) in NRW.

HIER ergänzend die Film-Besprechung des Medizin-Professors Dr. Paul Cullen aus Münster: https://charismatismus.wordpress.com/2020/09/07/film-unplannend-was-sie-sah-aenderte-alles/


Neuer Lebensrechts-Film in den USA gestartet: The Order of Rights

In den USA läuft seit dem 2. Oktober ein Spielfilm der Stone Road Productions, der sich ähnlich wie „Unplanned“ mit dem Drama der Abtreibung befaßt und hier besonders die Rolle der Väter miteinbezieht. Es bleibt zu hoffen, daß der ergreifende Streifen es in die europäischen und deutschen Kinos schafft.

Sein Titel lautet: „The Order of Rights“ = Die Ordnung der Rechte.

Der Pro-Life-Film wirft die Frage auf, ob das Kind im Mutterleib eine Person mit allen Grundrechten ist oder nicht.

Es geht hierbei um eine junge alleinstehende Frau namens Emma Stein, die schwanger geworden ist und von ihrer Mutter in Richtung Abtreibung gedrängt wird. Der Kindsvater Ethan Carpenter will seiner Partnerin helfen, das Baby auszutragen. Doch Emma hat sich bereits für eine Abtreibung entschieden.

Ethan und seine Familie reichen eine Klage im Namen des Lebensrechts für alle ein – und daraus wird ein national beachteter Gerichtsfall. Die Richter müssen ein Urteil fällen, ob das ungeborene Kind eine Person mit allen ihr dann zustehenden Rechten ist oder nicht.

Dabei steht das Recht auf Leben in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung an erster Stelle: Recht auf Leben, Freiheit und Streben nach Glück – daher der Titel „Die Ordnung der Rechts“ – es könnte auch von einer „Hierarchie“ der Grundrechte die Rede sein, auf der die amerikanische Verfassung beruht.

Filmregisseur Jim Ball erklärt, bei den meisten Abtreibungen werde das Recht auf Leben vom „Glücksstreben“ der Mutter und ihres Umfeldes verdrängt. – Produzent Steve Ball pflichtet ihm bei: „Wir hoffen, daß dieser Film diejenigen ergreift, die eine Abtreibung hinter sich haben, damit sie wissen, daß sie Vergebung erhalten und Heilung erfahren können.“


„JA zum Leben“ als großes FILM-Thema

Abtreibung ist ein Thema –  auch im Film. Aber anders als der inzwischen in der Gesellschaft und insbesondere in der Politik zum „Konsens“ erhobenen Meinung, dass Abtreibung zwar ein Drama, aber unvermeidlich sei, entscheidet sich die überwiegende Mehrheit der in Spielfilmen dargestellten, ungewollt Schwangeren für das Kind.

Seit Jason Reitman, dessen Film „Juno“ (2007) mit dem Oscar für das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet wurde, eine 16-jährige Schwangere eine Abtreibungsklinik aufsuchte, es sich dann aber doch anders überlegte, wurden eine ganze Reihe Filme gedreht, in denen sich junge, ungewollt schwanger gewordene Frauen allen Schwierigkeiten zum Trotz gegen die Abtreibung entscheiden.

Dies haben sowohl klischeehafte Hollywood-Komödien – „Beim ersten Mal“ („Knocked Up“, 2007) oder „Jennas Kuchen“ („Waitress“, 2007) – mit ausdrücklich an 14- bis 18-Jährige gerichteten Filmen gemeinsam, als auch der schwedische „Ciao Bella“ (2007), in dem eine 17-Jährige von ihrer Umgebung so sehr zur Abtreibung gedrängt wird, dass sie in einem bestimmten Augenblick eine „Pille danach“ in den Mund steckt, dann aber schleunigst wieder herausnimmt.

Noch eindrücklicher nehmen sich Dokumentarfilme aus, etwa Cornelia Grünbergs „Vierzehn – Erwachsen in 9 Monaten“ (2013), in dem die Regisseurin vier Mädchen begleitet, die mit 14 Jahren schwanger wurden und sich die Abtreibungsfrage stellten, dann aber sich doch für ihr ungeplantes Kind entschieden.

Für ihr ungeborenes Kind entscheidet sich gegen das Drängen ihrer Mutter im deutschen Spielfilm „Am Himmel der Tag“ (2012) eine 25-Jährige, die kurz vor Studienabschluss schwanger wird, genauso wie die von Annette Frier dargestellte Frau im Fernsehfilm „Nur eine Handvoll Leben“ (2016), die ihr Kind austrägt, obwohl es an „Trisomie 18“ („Edward-Syndrom“) leidet und nur wenige Tage zu leben hat.

Im französischen Spielfilm „Das unerwartete Glück der Familie Payan“ (2016) ist es gar eine 49-jährige Großmutter, die unerwartet schwanger wird. Auch sie stellt sich die Frage nach einer Abtreibung ernsthaft, entscheidet sich jedoch für das ungeplante Kind.

Quelle und FORTSETZUNG des Beitrags von José García hier: http://i-daf.org/fileadmin/Newsletter-Druckversionen/Filmempfehlung/iDAF_Filmempfehlung__September_2020.pdf


Film „Unplannend – was sie sah, änderte alles“

Besprechung von Prof. Dr. Paul Cullen

Die Uraufführung des Kinofilmes „Unplannend“ erfolgte in Deutschland am 3. September im Cinestar-Kino Fulda.

Dieser Film von Chuck Konzelman und Cary Solomon mit Ashley Bratcher in der Hauptrolle erzählt die wahre Geschichte der Texanerin Abby Johnson. Einst aus idealistischer Überzeugung die jüngste Direktorin einer Planned-Parenthood-Klinik, war Johnson von einer Abtreibung, der sie beiwohnte, so schockiert, dass sie ausgestiegen und inzwischen eine der bekanntesten Befürworter des Rechts auf Leben weltweit geworden ist.

Zunächst wirkt dieser Film wie eine typische amerikanische Familiengeschichte, bis man nach und nach in die Welt hinter den Kulissen bei Planned Parenthood, dem größten Abtreiber in den Vereinigten Staaten und eng verbunden mit Pro Familia hier in Deutschland, hineingeführt wird.

Nichts wird verschönert, weder die Brutalität der Abtreibung, ob chirurgisch oder medikamentös, noch die Kaltherzigkeit des Konzerns.

In einer Schlüsselszene erklärt Cheryl, Abbys Chefin, dass –  obwohl sich Planned Parenthood als Non-Profit-Anbieter von Frauengesundheits­leistungen wie Krebsvorsorge und Verhütung präsentiert –  die Abtreibung den Kern ihres Geschäftsmodells bildet, ähnlich der McDonalds-Kette, die mit Hamburgern kein Geld verdiene, sondern mit Zusatzprodukten wie Pommes und Getränken.

„Unplanned“ geht unter die Haut. Sie zeigt eine Wirklichkeit, die so gut wie nie in der Öffentlichkeit beleuchtet wird, obwohl mindestens jede fünfte Frau sie am eigenen Leib erfahren hat. Unbedingt sehenswert – nicht nur für Lebensrechtler!

Der Film, der in März 2019 in den USA in die Kinos kam, entwickelte sich dort zum Überraschungserfolg und spielte mit 21 Mio. US$ fast das Vierfache der Produktionskosten von 6 Mio. US-Dollar ein.

Symptomatisch für die Mainstream-Rezeption des Films sind Ratings auf der Kino-Webseite „Rotten Tomatoes“ – während professionelle Kritiker dem Film nur 4 von 10 Punkten gaben, war das Publikum mit 9 von 10 Punkten deutlich begeisterter.

BILD: Prof. Cullen bei einem seiner bioethischen Vorträge – hier in Rheine

Außerhalb der USA erwies es sich  –  teilweise wegen Einschüchterungsmaßnahmen von Abtreibungsbefürwortern, teilweise wegen Unwilligkeit der Kinoketten  – als schwierig, den Film einem breiten Publikum bekannt zu machen.

Deshalb hat die Stiftung Ja zum Leben bereits vor dem offiziellen Start 1000 DVDs an Multiplikatoren in Deutschland verteilt mit der Bitte, öffentliche Darstellungen privat zu organisieren.

In Münster werden beide Wege versucht. Mit Hinweis auf die Tatsache, dass der Film bereits am 16. Oktober auf DVD bzw. BluRay erscheinen wird,  hat das CINEMA an der Warendorfer-Str. mitgeteilt, dass ein Abspiel für dieses Kino nicht in Frage komme. Eine Antwort vom Cineplex/Schlosstheater steht noch aus. Bemühungen, eine Vorführung an anderer Stelle zu organisieren, sind im Gange.

Unser Autor Prof. Dr. Paul Cullen aus Münster ist Mediziner und Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“

 


Film „Unplanned“ startet in Deutschland

Spannende Lebensgeschichte einer jungen Amerikanerin

Der international erfolgreiche Film „Unplanned“ ist gestern mit einer Filmpremiere in Fulda auch in deutschen Kinos gestartet. Das Filmdrama basiert auf der Lebensgeschichte von Abby Johnson, die acht Jahre lang eine Abtreibungsklinik leitete, bevor sie überzeugte Menschenrechtsaktivistin wurde. Ihre Geschichte hat sie in einem autobiographischen Buch verarbeitet (Englisch: Unplanned; Deutsch: Lebenslinie).

„Eine mitreißende Geschichte, und die Fakten werden sehr gut und sachlich präsentiert“, kommentierte ein Arzt aus Fulda den Film nach der Vorführung. Eine Münchner Studentin sagte nach der Premiere: „Dieser unglaublich bewegende Film regt zum Nach- und Umdenken an. Er wird viele Leben retten.“ 

„Besonders interessant ist zum einen, dass Abby Johnson beide Seiten intensiv kennengelernt hat und sehr gut einschätzen kann“, erläuterte Alexandra Linder (siehe Foto), Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht, die Hintergrundgeschichte, „und zum anderen kann man Strukturen der amerikanischen Organisation Planned Parenthood ebenso nachvollziehen wie menschliche Verdrängungsmechanismen in bestimmten Situationen; auch Abby Johnson selbst hat das erlebt.“

Als ehrenamtliche Mitarbeiterin beginnt die Studentin Abby Johnson eine Tätigkeit bei Planned Parenthood. Aufgrund ihres großen Engagements steigt sie zur Leiterin einer Abtreibungsklinik auf.

Als sie zum ersten Mal in ihrem Leben bei einer Abtreibung assistiert, wird ihr Weltbild erschüttert. Heute ist sie eine der führenden Lebensrechtspersönlichkeiten in den USA. Zwischen diesen beiden Polen liegt eine spannende und oft überraschende Berufs- und Lebensgeschichte.

Der Bundesverband Lebensrecht organisierte den Auftakt von „Unplanned“ in Deutschland. Die STIFTUNG JA ZUM LEBEN finanzierte die deutsche Synchronisation des Films.

Ab dem 16. Oktober 2020 wird der Film auf DVD und Blu-ray im Handel angeboten.

www.bundesverband-lebensrecht.de


Deutschlandpremiere des Anti-Abtreibungs-Filmes „Unplanned“ in Fulda

Zur Deutschlandpremiere von Unplanned, dem Film, der in den USA zu hitzigen Kontroversen und vollen Kinokassen führte, erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Cornelia Kaminski:

Vieles wurde im Vorfeld unternommen, um den Erfolg des Films in den USA zu verhindern: Der Twitter-Account des Films wurde gesperrt, in den meisten großen TV- und Radiostationen durfte keine Werbung gebucht werden, der Film wurde mit „R“ bewertet, was bedeutet, dass Jugendliche unter 17 Jahren ihn nur in Begleitung Erwachsener sehen durften.

Morddrohungen gegen eine Kinokette in Kanada führten dazu, dass diese den Film wieder aus dem Programm nahm. All das konnte jedoch nicht verhindern, dass Unplanned zum drittgrößten Erfolg der Produzenten wurde.

Dass nun in Fulda die Deutschlandpremiere dieses Films stattfinden konnte und sämtliche Premierenkarten für den großen Kinosaal vergeben waren, ist ein großer Erfolg und spricht für die Botschaft, die der Film vermittelt.

Er erzählt die wahre Geschichte von Abby Johnson, der Leiterin einer Abtreibungseinrichtung, die selbst zwei Abtreibungen hatte und davon überzeugt war, mit ihrem Engagement den 22.000 Frauen, die sie beriet und bei ihren Abtreibungen betreute, zu helfen.

Ihr Arbeitgeber ernannte sie sogar zur Mitarbeiterin des Jahres, forderte sie aber ebenfalls dazu auf, ihre Abtreibungszahlen zu steigern, da dies dem Konzern viel Gewinn einbringen würde.

Sowohl diese Aussage wie auch die Tatsache, dass nun bis zum 6. Monat abgetrieben werden sollte, fand Abby Johnson absurd, arbeitete aber weiter – bis sie sah, was bei einer Abtreibung wirklich passiert.

Das sind keine schönen Bilder, aber „es sind die medizinischen Fakten,“ so ein Arzt aus Fulda nach der Vorführung:

„Ich habe Abby Johnson persönlich kennen gelernt, als ich bei einer Veranstaltung für sie gedolmetscht habe. Der Saal war mit über 400 Menschen besetzt, aber man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Abbys Lebensgeschichte ist spannend, berührend, schockierend. Der Film geht unter die Haut, öffnet Augen und berührt die Herzen – das war heute Abend deutlich spürbar“, so ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski (siehe Foto), die sich für die Premiere in Fulda eingesetzt hatte.

Veranstalter des Abends war der Bundesverband Lebensrecht, dem die ALfA angehört.


ARTE-Dokumentarfilm über das Blasphemie-Gesetz gegen Christen in Pakistan

Wenn man in Pakistan jemanden aus dem Weg räumen wolle, müsse man ihn nur der „Blasphemie“ (in diesem Fall: Islamkritik) bezichtigen, so eine Rechtsanwältin. Ihr jugendlicher Klient wird inhaftiert, nachdem ein anderer Jugendlicher ihn denunziert hat.

Das pakistanische Blasphemie-Gesetz sieht die Todesstrafe für Missachtung des Propheten vor. Es ist ein Machtinstrument und wird erbittert verteidigt.

Vor dem Hintergrund der pakistanischen Wahlen folgt dieser Film dem Aufstieg des mächtigen Geistlichen Khadim Hussain Rizvi.

Seine Mission ist es, die Blasphemiegesetze des Landes zu erhalten, die für die Missachtung des Propheten Mohammed ein obligatorisches Todesurteil und für die Schändung des Korans lebenslängliche Haftstrafen vorsehen.

Mit Millionen von Sympathisanten hält Rizvi das Land in seinem Bann und versucht, jeden zum Schweigen zu bringen, der versucht, das Gesetz zu ändern. Weil er auf mehr Macht drängt, beschließt Rizvi, bei den bevorstehenden Parlamentswahlen zu kandidieren.

Diejenigen, die der Blasphemie angeklagt sind oder sich den Blasphemiegesetzen widersetzen, werden zu den Feindbildern seiner Anhänger. Dazu gehören auch Patras Masih und Asia Bibi.

Zwei Christen, die verhaftet werden – Patras, weil er angeblich blasphemische Inhalte in sozialen Medien verbreitet habe, und Asia Bibi, weil sie während eines Streits mit anderen Feldarbeiterinnen über den Propheten gelästert haben soll. Bei ihren Prozessen stehen die Chancen für diese beiden im Vorfeld der Wahlen, wo selbst der gemäßigte Spitzenkandidat Imran Khan das Blasphemiegesetz zu unterstützen scheint, denkbar schlecht.

Doch trotz der politischen Strategie von Rizvi, Andersdenkende zu vernichten, erheben sich mutige Gegenstimmen. Trotz der Mordaufrufe gegen sie beschließt die Aktivistin Gulalai Ismail, die fälschlicherweise der Blasphemie beschuldigt wurde, ihren Ankläger zu verklagen: Das Justizsystem in Pakistan wird zum politischen Schlachtfeld.

Dokumentarfilm von Mohammed Naqvi (GB 2019, 76 Min)

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=rwLm-6_x5mQ