Die Welt auf der Suche nach dem Wunder…

Von Felizitas Küble

Die neue Ausgabe der Illustrierten „Stern“ schreibt seitenlang über außergewöhnliche Vorgänge und Wunder-Phänomene in der christlichen und außerchristlichen Welt.

Vor wenigen Tagen ist im Kino ein aus Frankreich stammender Spielfilm mit dem Titel „Die Erscheinung“ angelaufen (siehe Foto), der sich über zwei Stunden hinzieht und dennoch nicht die Spannung verliert, zumal er manche Elemente einer Detektiv-Story und eines Thrillers aufweist.

Freilich geht es dem Streifen letzten Endes eher um dramaturgische Effekte und psychologische Hintergründe, weniger um eine theologisch gründliche Antwort auf die Frage, ob die Marienerscheinung, die einer jungen Frau im Süden Frankreichs widerfahren sein soll, himmlischen oder anderweitigen Ursprungs ist.

Vieles, was typisch für solche Ereignisse ist, wird in diesem Spielfilm realistisch gezeichnet: die Schar naiver bis verzückter Anhänger, die mit dem Pilgerstrom verbundene Geschäftemacherei, die Anziehungskraft des „Wunderbaren“ auch in unserer angeblich so „säkularen“ Gesellschaft, sodann die grundsätzlich kritische Haltung der Kirche gegenüber „Privatoffenbarungen“.

Dies ist sicherlich ein positiver Punkt in diesem melodramatischen Film „Die Erscheinung“:

Die distanzierte Einstellung des Vatikan angesichts spektakulärer Vorgänge wird klar aufgezeigt. Die Haltung der Kirche beruht auf ihrer gründlichen Erfahrung von zweitausend Jahren – zudem ergänzt durch den fundamentalen Lehrsatz, wonach die Offenbarung Gottes mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist.

Daher sind sogenannte „Privatoffenbarungen“ für die Gläubigen nicht verbindlich; das gilt auch für kirchlich gebilligte Erscheinungen  –  für die anderen erst recht.

So gesehen ist es  nur folgerichtig, daß der Vatikan – wie in diesem Film dargestellt – sogar einen agnostischen, also eher ungläubigen Reporter aus dem weltlichen Milieu in seine Untersuchungkommission beruft, die ansonsten aus Medizinern, Theologen, Historikern und Psychiatern besteht.

Die Kirchenmänner denken sich: Dieser nüchterne Kriegsberichterstatter aus Syrien, der das harte Leben kennt und sich nichts vorflunkern läßt, soll der Wahrheit dieser Erscheinung auf den Grund gehen und alles akribisch  und detektivisch untersuchen.

Tatsächlich hat die Kirche von über zweitausend angeblichen „Privatoffenbarungen“ bislang lediglich 16 positiv beschieden, das sind nicht einmal 1%. Bekannt sind davon vor allem Fatima, Lourdes und Guadalupe.

Wobei das geläufige deutsche Wort „Anerkennung“ keine präzise Übersetzung des kirchlichen Begriffs „Approbation“ darstellt; dieser bedeutet übersetzt nämlich nicht „Anerkennung“ (im Sinne einer Bestätigung), sondern Erlaubnis, Genehmigung, Billigung  – mit anderen Worten: Es ist den Katholiken im Falle einer Approbation „gestattet„, an die betreffende Erscheinung zu glauben, doch besteht hierzu keinerlei Verpflichtung.

Eine approbierte Erscheinung ist nicht nur kein Dogma, sie gehört auch nicht zur amtlichen kirchlichen Verkündigung, ist also kein Bestandteil des „depositum fidei“ – so heißt das der Kirche hinterlegte „Glaubensgut“, also die Gesamtheit ihrer Lehraussagen. Diese beruhen auf zwei Säulen: Der Heiligen Schrift und der apostolischen Überlieferung, also Schrift und Tradition. Das kirchliche Lehramt bildet gleichsam das schützende „Dach“ über diesen beiden Säulen.  

Erscheinungen sind weder Stützpfeiler noch Dach, geschweige ein Fundament des Glaubens – sondern im Falle ihrer Billigung können sie ein persönlicher Ansporn für die Gläubigen sein, ein Impuls für die Glaubenspraxis, aber kein Bestandteil der kirchlichen Verkündigung.

 


Spielfilm über die Bekehrung eines Atheisten

Der Film „Der Fall Jesus“ erzäht die wahre Lebensgeschichte von Lee Strobel, einem engagierten Verteidiger des Christentums. Geplant hatte er diesen Lebensweg nicht: Vor fast 40 Jahren war Strobel Atheist.  

Es ist 1980 in Chicago, als der junge Journalist Lee Strobel beschließt, einen besonderen Artikel zu schreiben: Er will den christlichen Glauben ein für allemal widerlegen.

Strobel stürzt sich wie besessen in die Recherchen, fragt Historiker, Archäologen und Ärzte nach der Zuverlässigkeit der Bibel. Je weiter er vordringt, desto öfter muss er verdutzt feststellen, dass die Auferstehung Christi historisch erstaunlich gut belegt ist.

Er lernt bespielsweise, dass kleine Ungenauigkeiten und Widersprüche in den Augenzeugenberichten der Evangelien geradezu ein Indiz dafür sind, dass der Kern der Aussage – Jesus starb und stand von den Toten auf – wahr ist. Wären alle Berichte exakt gleich, läge auf der Hand, dass sich hier Menschen zu einer Lüge verabredet haben. „Wenn die Märtyrer der frühen Kirche die Auferstehung für eine Lüge gehalten hätten, warum wären sie dafür gestorben?“, fragt sich Strobel eines Tages.

Im Abspann erfährt der Zuschauer weitere Details aus Strobels Leben: 14 Millionen Mal verkaufte sich dessen Bestseller „Der Fall Jesus“ weltweit. 1987 verließ Strobel den Journalismus und wurde Pastor bei Willow Creek. Bislang schrieb er mehr als 20 Bücher über den christlichen Glauben.

Quelle und vollständiger Text von Moritz Breckner hier: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/film/ein-atheist-wird-von-jesus-eingeholt/


Berlin: Kirchenhistoriker Fiedrowicz spricht am 13.9. über die „streitende Kirche“

Am Donnerstag, den 13. September 2018 um 19.30 Uhr, spricht Prof. Dr. Michael Fiedrowicz (Universität Trier) über sein neues Buch „Ecclesia militans, Die streitende Kirche, Zeugnisse aus der Frühzeit des Christentums

in der Bibliothek des Dominikanerklosters Sankt Paulus, Oldenburger Straße 46, 10551 Berlin-Moabit vorstellen.

Rod Dreher mahnt an, der Anfänge der Märtyrerkirche bewusst zu werden und sie für unser eigenes Handeln, insbesondere im Rahmen der Katechese und Verkündigung, in Erinnerung zu rufen. Genau an diesem Punkt setzt der katholische Kirchenhistoriker Fiedrowicz in seinem Werk an, dessen vier Großkapitel überschrieben sind mit:

1.      Der Kampf zwischen Kaiserkult und Christenbekenntnis: Kirchenverfolgung und Martyrium
2.      Kampf gegen die Häresie: Der Feind im Inneren der Kirche
3.      Geistlicher Kampf: Das Ringen mit „Mächten und Gewalten“
4.      Die Kämpfe der Endzeit: Der Antichrist und Satans letzte Verfolgung

Quelle: Stefan Friedrich, Leiter des Colloquium Catholicum


Der Film „Die Passion Christi“ im Zwielicht

Von Felizitas Küble

Immer wieder erhält unsere Redaktion Anfragen von Lesern über Mel Gibsons Kassenschlager „Die Passion Christi“. Der Film, der nach seinem Kino-Erfolg auch in einigen TV-Sendern ausgestrahlt wurde, erntete im frommen Spektrum (ob katholisch oder evangelisch) größtenteils Zustimmung.

Der evangelikale Hänssler-Verlag brachte sogar einen großformativen Bildband mit farbigen Film-Szenen heraus, außerdem Videos, DVDs, Buchbroschüren etc.

Vielleicht war der Wunsch hier Vater des Gedankens, durch diesen Film möglichst an jene „Massen“ heranzukommen, die zwar gerne in die Kinos strömen, aber selten in die Kirchen. Der große Erfolg gab dieser Erwartung durchaus recht  – doch die Frage bleibt: Erfüllte der Film als solcher jene theologischen Maßstäbe, die aus christlicher Sicht unabdingbar sind?

Zunächst könnte man positiv festhalten, daß es gerade im Zeitalter eines allzu weich gezeichneten Jesus-Bildes, in dem unser Erlöser vorwiegend als Softy, Feminist, Weisheitslehrer und Sozialromantiker vorgestellt wird, nur gut sein kann, wenn die weniger „weichen“ Seiten der biblischen Botschaft zur Sprache kommen, vor allem der Opfertod Christi, sein Gehorsam bis zum Tod am Kreuz, das stellvertretende Sühneleiden Christi.

Gerade dieser Opfergedanke  –  und allgemein die Kreuzes-Theologie  –   wird in Katechese, Predigt und Liturgie leider immer mehr verdrängt, so daß hier tatsächlich Nachholbedarf besteht.

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

Insofern ist die Konzeption des Films, sich auf die Passion des HERRN zu konzentrieren, nicht unbedingt fehl am Platze sein. Gleichwohl enthält dieser Ansatz eine Reihe von „system-immanenten“ Gefahren und Schieflagen, denen der Gibston-Streifen auch tatsächlich zum Teil erlag. christus

Er wird vor allem dem inhaltlichen Anspruch des christlichen Glaubens nicht ausreichend gerecht. Mit einer kurzen Einblendung der messianischen Jesaja-Stelle („Er starb für unsere Sünden“) zu Beginn des Films ist es nicht getan. Insgesamt wird durch Ablauf und Gestaltung zu wenig verdeutlicht,  w a r u m  Christus so grausam leiden mußte. Das „Wie“ des Leidens steht vor allem im Vordergrund, weniger das „Warum“.

Der Film „ertrinkt“ geradezu in ausgewalzten Szenen voller Grausamkeiten, nicht allein beim Kreuzestod, vor allem bei der Geißelung Christi, die kein Ende zu nehmen scheint.

Man braucht kein „Sensibelchen“ sein, um die Frage zu stellen: Ist das „Zuglotzen“ bei dieser Zurschaustellung des Leidens Jesu mit der Ehrfurcht vor Gott noch vereinbar? Nicht ohne Grund hält sich das Neue Testament bei der „Berichterstattung“ über die Passion des Gottmenschen sehr zurück, sie verzichtet auf jede detaillierte Schilderung. Das gilt für alle vier Evangelien, ebenso für die Apostelbriefe usw.

Konnte Regisseur Mel Gibson, der zahlreiche Actionfilme gedreht hat, hier seinem persönlichen Hang nach gewalttätigen Szenen nicht widerstehen?

Zu viele außerbiblische Einflüsse

Das erwähnte Problem mag auch damit zusammenhängen, sich Gibson in seinem Passionsfilm nicht in erster Linie auf die Evangelien stützt, sondern auf Visionen der Ordensfrau Anna Katharina Emmerich sowie auf  eigenen Einfälle und Einblendungen , die zum Teil magisch-düster anmuten (zB. eine merkwürdige Mann-Weib-christusTeufelsgestalt als Versucher am Ölberg oder Christi „Beobachtung“ des sich versteckenden Verräters Judas).

Der Regisseur wäre gut beraten gewesen, sich strikt an die biblischen Vorgaben zu halten und eine Art Evangelien-Harmonie vorzunehmen   –  also das Wesentliche darzustellen, das sich aus den vier Evangelien ergibt.

Die Zeit, die durch den Verzicht auf ausgewalzte Grausamkeiten eingespart worden wäre, hätte Gibson sinnvoll einsetzen können, indem er die Auferstehung am Schluß nicht auf wenige Sekunden beschränkt, wie dies im Passionsfilm leider geschah. Nicht durch seinen Kreuzestod hat Christus sich als Gott erwiesen, sondern durch seine Auferstehung.

An einem Kreuz gestorben sind damals tausende von Opfern, aber auferstanden ist nur einer.

Was die Kritik betrifft, die von jüdischer Seite gegen den Film laut wurde, so ist diese teils berechtigt, teils überzogen. „Die Passion Christi“ ist durchaus nicht anti-semitisch, zumal durchaus ein differenziertes Bild der damaligen Juden    –  auch des Hohen Rates –  gezeigt wird.

Pilatus zu freundlich dargestellt

Gleichwohl können sowohl Juden wie Christen mit Recht daran Anstoß nehmen, daß der Film die Person des römischen Statthalters zu freundlich zeichnet.  Überspitzt gesagt erscheint nicht so sehr der Schmerzensmann Jesus, sondern eher Pilatus als der heimliche und eigentliche Held des Films. israeltag2

Christus wird als das bedauernswerte Opfer, als „Leidensknecht“ dargestellt, Pilatus hingegen fast als edler Philosoph, der sich tiefsinnig mit der „Wahrheitsfrage“ befaßt. In Wirklichkeit war er ein eiskalter, gewalttätiger Machtpolitiker  –  und seine Frage „Was ist Wahrheit?“ nicht philosophisch, sondern sarkastisch motiviert.

Auch die Gestalt der Gottesmutter erscheint in Gibsons Film nicht ganz gelungen: Positiv ist zweifellos, daß Maria in ihrem Mitleid mit dem göttlichen Sohn hervorgehoben wird, daß sie durch ihre Mütterlichkeit die Grausamkeit des Geschehens etwas ausgleicht. Doch ihre geheimnisvolle Bemerkung „Es geschehe also“ zu Beginn der Passion erweckt den Eindruck, als wisse sie über den Heilsplan Gottes zu diesem Zeitpunkt bereits bestens Bescheid.

Zudem ist es Christus selbst, der im Garten Gethsemane sein FIAT spricht: „Vater, nicht mein, sondern Dein Wille geschehe!“  – Diese einzigartige Hingabe des Gottessohnes an den Vater bedarf keiner „Bestätigung“ durch die Madonna. Unbiblisch ist auch jene Szene, in welcher Maria dem Apostel Petrus seine Verleugnung Jesu vergibt und ihm versöhnend die Hand reicht. In Wirklichkeit war es der Auferstandene selbst, der seinem sündigen Jünger verzeiht.

Auch die Persönlichkeit des Johannes wirkt nicht besonders überzeugend; der Apostel erscheint als bleicher Jüngling ohne Format.

Göttliche Erhabenheit Christi wenig erkennbar

Abschließend stellt sich die Frage, ob der Film geeignet ist, im Zuschauer die Liebe zu Christus zu wecken. Dies darf bezweifelt werden. Bestenfalls mag eine Mischung aus Mitleid und „Betroffenheit“ hervorgerufen werden.

Die göttliche Erhabenheit und Würde Christi kommt in dem blutgetränkten Streifen nicht genügend zum Vorschein. Es wird auch nicht ausreichend deutlich, daß der Kreuzestod Jesu vor allem die Konsequenz seiner völligen Hingabe an den himmlischen Vater darstellt – und zugleich eine heilsmächtige Liebe zur verlorenen Menschheit ausdrückt.

Die Liebe des HERRN  – und nicht der Schmerz des Gekreuzigten – ist die Mitte des Christentums. Der christliche Glaube beruht nicht auf einem düsteren Dolorismus (Schmerzensfixiertheit), er basiert auf dem allgemeinen Heilswillen Gottes für alle Menschen. Christus hat der Menschheit das Tor zum Himmel geöffnet –  aber nicht erzwungen: eintreten in der Nachfolge Christi muß jeder selber.

Keine Frage: gefühlsbedingte Schnell-„Bekehrungen“ mögen durch diese Filmvorführung durchaus vorgekommen sein, diese besagen jedoch wenig. Unser christlicher Glaube beruht jedenfalls nicht auf Angst und Schrecken, auch nicht auf Schwärmerei und Gefühlsüberschwang, sondern auf den Heilslehren, die uns Bibel und Kirche verkünden  – dazu gehört zweifellos auch die klare  und nüchterne Warnung vor der Hölle, aber keine dramatisierende Panikmache.

Es mutet zudem etwas merkwürdig an, daß Gibsons Film auch in einigen muslimischen Staaten erlaubt war, dort sogar die Massen anzog. Was mag die rabiaten Christenhasser, die in jenen Ländern das Sagen haben, dazu bewogen haben, ihren Untertanen ausgerechnet „Die Passion Christi“ vorzuführen?  Schließlich bestreitet der Koran schlichtweg, daß Christus überhaupt am Kreuz gestorben ist.

Hat man dort diesen Film vielleicht in seiner „Ambivalenz“, in seiner Zwiespältigkeit und Problematik besser erkannt als so mancher schnell begeisterte Christ?

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.
 
Kontakt-Mail: felizitas.kueble@web.de

Degeto: TV-Film „Aufbruch ins Ungewisse“ mit links-manipulativen Tendenzen

Beatrix von Storch

Am Mittwoch, dem 14.2.2018, lief für knappe eineinhalb Stunden der Film „Aufbruch ins Ungewisse“ in der ARD. Das Thema lautete:

„Europa ist im Chaos versunken. Rechtsextreme haben in vielen Ländern die Macht übernommen. Aus dem demokratischen Staat, der Deutschland einmal war, ist ein totalitäres System geworden, das Andersdenkende, Muslime und Homosexuelle verfolgt.“

Der Film setzt also die dauerwährende Propaganda der Öffentlich-Rechtlichen gegen die immer stärker werdende einzige Oppositionspartei fort. Einmal mehr zeigt er auch deutlich die Verfilzung und die Verstrickungen zwischen Staatsfunk und Altparteien-Politikern auf.

Christine Strobl, Tochter von Wolfgang Schäuble und gleichzeitig Ehefrau des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl (CDU), ist verantwortlich für das Programm der ARD-Produktionsfirma Degeto mit einem Jahresetat von 400 Millionen € – und so ist sie auch für die Herstellung des Films „Aufbruch ins Ungewisse“ verantwortlich.

Da alle oben genannten Personen enge politische Weggefährten von Angela Merkel und Stützen ihrer Flüchtlingspolitik sind, schließt sich hier der Kreis. Das ist ein politischer Skandal.

Nie war der parteipolitische Morast des öffentlich-rechtliche Fernsehens in Deutschland klarer zu sehen als bei „Aufbruch ins Ungewisse“. Es ist höchste Zeit, in die Realität aufzubrechen und die Rundfunk-Zwangsgebühr endlich abzuschaffen.

Meine Videobotschaft zum Thema finden Sie hier (auf Facebook) oder hier (auf YouTube).


Parlamentarier Ehrhorn fordert Konsequenzen wegen Malvina-Sendung im KiKa-TV

Die bundesweit ausgestrahlte KiKa-Sendung ˈRespekt für meine Rechte! Schau in meine Welt – Malvina, Diaa und die Liebeˈ vom November 2017 führt bei dem Bundestagsabgeordneten Thomas Ehrhorn (AfD) zu scharfer Kritik.  

Die Sendung ist der breiten Öffentlichkeit bekannt geworden, nachdem sich der Sender aufgrund zahlreicher Beschwerden korrigieren und einräumen musste, dass Diaa, der mit der damals angeblich sechzehnjährigen Malvina seit längerem liiert ist und wohl eigentlich Mohammed heißt,  bei Aufzeichnung mindestens neunzehn Jahre alt gewesen ist und nicht siebzehn, wie ursprünglich zum Film angegeben.

Ehrhorn, der in der AfD-Bundestagsfraktion für Medienpolitik zuständig ist, erklärt: „Ich fordere die Verantwortlichen des KiKa und des Hessischen Rundfunks, der diesen Film produziert hat, auf, umgehend von ihren Posten zurückzutreten.“ – Für Ehrhorn ist es völlig unverständlich, wie das Thema eines jugendlichen Mädchens, das sich in einen inzwischen erwachsenen Flüchtling aus dem muslimischen Raum verliebt hat, ausgerechnet im Kinderprogramm derart harmlos und unkritisch dargestellt werden könne.

„Jeder Erwachsene sieht sofort, dass das Mädchen völlig naiv ist und aufgrund ihrer Glücksgefühle über ihre erste Liebe eine rosarote Brille aufhat.

All die Vorgaben ihres erwachsenen Freundes, der nicht ertragen kann, wenn ˈseine Frauˈ kurze Kleider trägt oder Freunde sie umarmen, seine Aussage, dass sie ihm gehöre sowie, dass seine Religion ihm die Regeln des Lebens vorgäbe, er sie gerne sofort heiraten würde, seine Frage, ob sie sich vorstellen könne, zum Islam zu konvertieren und ein Kopftuch zu tragen, ihr Verzicht auf Schweinefleisch sowie ihre Aussage, dass sie häufig stritten, sie aber am Ende meistens nachgäbe und ihr Problem damit, oft von ihm in eine Richtung gelenkt zu werden, in die sie gar nicht kommen möchte, zeigten, dass hier ein dramatisches Konfliktpotential in der Luft liegt, dem das unbedarfte Mädchen überhaupt nicht gewachsen ist.“

Die Gefahr, dass das Mädchen von dem gläubigen Mann in die Unfreiheit eines strengen Islams geführt wird, sei mit Händen zu greifen.

„Der schreckliche Mord von Kandel hat gerade gezeigt, wie tödlich so eine Unbekümmertheit enden kann. Es sind auch andere Fälle bekannt, in denen solche Beziehungen im Kampfeinsatz für den IS für die Mädchen geendet haben oder in der Zwangsprostitution“, hob der Parlamentarier hervor.

„Es kann nicht sein, dass die ARD vor kurzem erst im Abendprogramm den Film ˈIch gehöre ihmˈ ausgestrahlt hat, der das sehr reale Risiko junger Mädchen, ausländischen Loverboys anheimzufallen, thematisierte, und ausgerechnet der Kinderkanal in derart riskanten Konstellationen seinen jungen Zuschauern die „große Liebe“ vorgaukelt. Ich verlange deshalb gerade von einem öffentlich-rechtlichen Kindersender, dass er Kinder und Jugendliche unmissverständlich vor diesen bekannten Gefahren warnt, statt sie in solche Fallen zu locken“, mahnte der Bundestagsabgeordnete an.

Foto: Michael Leh

 


Der Weihnachtsfilm „Es begab sich aber zu der Zeit“ eignet sich für die ganze Familie

DVD-Besprechung von Cordula Mohr

Der anrührende Spielfilm „Es begab sich aber zu der Zeit…“ mit dem Untertitel „Eine Geschichte für die Ewigkeit“ zeigt die Weihnachtsgeschichte auf beeindruckende Weise.

Bei den vielen Ereignissen rund um die Geburt Jesu wird besonders das Leben Mariens herausgestellt; sie lebt als junges Mädchen in ihrem Heimatdorf Nazareth und führt dort ein tugendhaftes und religiöses Leben.

Der Film schildert danach die Verkündigung des Herrn bzw. die Botschaft des Engels Gabriel an Maria und ihre Verlobung mit Josef.

Authentisch wirken die Kostüme und Gewänder, die der Zeit Jesu entsprechend getragen werden.

Sehr anschaulich werden die Hl. Drei Könige als Weisen aus dem Morgenland in Szene gesetzt. Dem Zuschauer wird mehrfach erläutert, wie die Sterne zur Geburt Christi am Firmament standen und wie sich so eine biblische Prophezeiung erfüllt.

Die Angst des machtgierigen Herodes um seinen Königsthron und die List, womit er die Hl. Drei Könige dazu bringen will, ihm den Ort des Geschehens zu verraten, sind realistisch dargestellt.

Maria und Josef bleiben jedoch die Hauptpersonen in diesem ergreifenden Streifen; ihre liebevolle  und religiös geprägte Beziehung macht den Film besonders sehenswert.

Deutlich wird die schwere Belastung für das heilige Paar und deren Eltern Joachim und Anna, als sich die Schwangerschaft der Madonna sichtbar zeigt  – und wie standhaft  sie zu ihrem JA steht, das sie dem Boten Gottes gab.  Erleichtert ist man, als Josef endlich den erlösenden Traum bekam, Maria und das Kind zu sich zu nehmen.

Auch die beschwerliche Reise nach Bethlehem und die Geburt Christi sind authentisch dargestellt.

Nachdem die Geburt des Gottessohnes in einer Höhle stattfand, kommen die umliegenden Hirten durch den Ruf der Engel zum göttlichen Kind und huldigen ihm. Die Sehnsucht nach dem Erlöser prägte ihr einsames Leben als arme Schäfer.

Der grausame Bethlehemer Kindermord, den König Herodes befahl, wird zum Schluss des Films   – ohne Details zu zeigen – dargestellt. Josef und Maria sind derweil mit dem Christuskind nach Ägypten geflohen.

Damit endet der gänzlich beeindruckende Film, der sich für einen Abend in der Weihnachtszeit innerhalb der Familie bestens eignet. Jedoch sollten ihn kleinere Kinder nicht alleine anschauen, weil er doch auch grausame Zusammenhänge der damaligen Zeit anreißt, z. B. gekreuzigte Männer und die Verschleppung eines Mädchens durch Steuereintreiber in Nazareth.

Die Altersangabe von 6 Jahren ist gerechtfertigt. Deshalb eignet sich der Film für die ganze Familie.