Okkulte Esoterikseite präsentiert ein vielsagendes „Wunderfoto“ aus Medjugorje

Von Felizitas Küble

Bekanntlich kursieren aus kirchlich nicht genehmigten Erscheinungsstätten viele sog. „Wunderfotos“.

Das gilt auch für Medjugorje, ob es sich dabei nun um „erstaunliche“ Sonnenphänomene, merkwürdig erscheinende Wolkenbildungen oder „wunderbare“ Marienfotos handelt.

Das esoterische Internetportal „Die Wunderseite“ präsentiert in einem Artikel dieses Madonnenbild (siehe Foto); hierzu heißt es dort:  madonna-medj

„Bei in Medjugorje gemachten Fotos zeigt sich teilweise nach der Entwicklung nicht das ursprüngliche Motiv, sondern etwas ganz anderes: in diesem Fall das Bild vom Maria mit dem Jesuskind.

Dieses „Wunderbild“ wird freilich nicht nur in okkulten Kreisen herumgereicht, sondern auch auf Medjugorje-bewegten und erscheinungsfrommen Webseiten und Büchern, z.B. in dem umfangreichen Sammelband „Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter Maria“ (Vollständige Dokumentation durch zwei Jahrtausende).

Dort heißt es auf den Fotos neben S. 281: „Dieses Madonnenbild von Medjugorje entstand, als ein  Pilger 1986 auf dem Kreuzberg von Medjugorje in Richtung einer vernommenen Stimme fotografierte. Bei Entwicklung des Films erschien das Bild der jungen Muttergottes mit Kind.“

Zum Foto selbst stellen wir fest:

Auffallend sind vor allem die viel zu langen, rotfarbenen, un-eleganten bis krallenartigen Finger an der rechten Hand der „Madonna“.

Unten links (vom Betrachter aus gesehen) möchte man gerne wissen, ob dort etwa ein Feuerchen aus der Dunkelheit emporlodert?  –  Auf den dritten Blick kann man dort zwischen den Flammen und der Gewandkante ein rundliches Männergesicht (linkes Auge und Mundpartie) erahnen.

Aufschlußreich ist auch, daß sich diese „Maria“ in der rechten Bildhälfte in direkter Finsternis (!) befindet, wobei sich die Schwärze bis auf ihr unteres Gewand ausdehnt.

Wir wissen aus Erfahrung, daß bei derlei „Wunderbildern“, die das fromme Lager auf den ersten Blick beeindrucken, auf den zweiten Blick häufig gewisse „Merkwürdigkeiten“ zu sehen sind, die aufhorchen lassen…

Interessant, daß diese esoterische Webseite sich so freundlich und wohlwollend über die angeblichen „Marienerscheinungen“ in Medjugorje ausläßt.

Ausdrücklich wird der Johannistag erwähnt, an welchem die „Erscheinungen“ ihren Anfang nahmen:

„Am Johannistag des Jahres 1981 erblickten Kinder in dem damals noch jugoslawischen Dorf eine schwebende junge Frau über einem Hügel, die auf ein Neugeborenes wies, das sie in ihrem Arm trug. Aus Angst liefen die Kinder weg.“

Der Johannistag gilt als hoher Feiertag in Freimaurerkreisen und in esoterischen Zirkeln. Am Schluß wird dann zur Medjugorje-Webseite verlinkt.


Medjugorje: „Wunder-Statue“ erweist sich als dreister Schwindel

Strahle-Madonna entstand durch Leuchtfarben

Bereits im September haben wir im CHRISTLICHEN FORUM kritisch über ein neues Mirakel aus der kirchlich nicht anerkannten „Erscheinungsstätte“ Medjugorje berichtet:

Wieder einmal machte dort ein „Wunderbild“ von sich reden; diesmal war es eine „strahlende Statue“, die tausende Erscheinungsfromme oder Neugierige (oder beides) offenbar „magisch“ anzog.

Näheres dazu in unserem damaligen Bericht: https://charismatismus.wordpress.com/2013/09/26/ubliche-monatsbotschaft-und-neues-mirakel-in-medjugorje-leuchtende-madonna/

Doch schon bald konnte das „Rätsel“ um die wundersame Statue gelüftet werden:

„Im September 2013 stellte sich heraus, dass eine im Dunklen leuchtende Marienstatue aus dem Besitz der Seherin Vicka Ivanković-Mijatović mit Leuchtfarbe bestrichen worden war. Der kroatische Chemiker Pavle Močilac identifizierte die Substanz als Farbe auf der Grundlage von Strontiumaluminat. In den Tagen zuvor hatte das vermeintliche Wunder mehr als 15.000 Gläubige angezogen.“

Nun  handelt es sich bei diesem entlarvten Betrug nicht um irgendeinen kuriosen Pilger (welche es überall geben könnte). Hier ist vielmehr die wohl bekannteste Medju-„Seherin“ involviert, nämlich Vicka, wodurch diese Causa erheblich an Bedeutung gewinnt.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Me%C4%91ugorje#cite_note-8
http://www.abc.es/sociedad/20130926/abci-milagro-virgen-croacia-201309261314.html

Übliche „Monatsbotschaft“ und neues Mirakel in Medjugorje: Leuchtende Madonna

Von Felizitas Küble

Gestern wußte der „Medjugorje-Newsletter“ außer der immer gleichen Platte mit der „Monatsbotschaft der Muttergottes“ mal etwas Anderes zu vermelden, was in Medju-Kreisen bereits für verzückte Stimmung sorgt  – wir zitieren wörtlich: media-377708-2

„News aus Medjugorje:
Im Elternhaus der Seherin Vicka („blaues Haus“ am Erscheinungsberg) leuchtet seit Montag Abend, 23.09.2013, eine Muttergottes Statue. Mehr dazu ist auf unserer Hauptseite veröffentlicht.“

Immerhin ist es diesmal kein „Sonnenwunder“ oder sonstige mirakulöse Wolken- und Himmelszeichen, die in diverse „Wunderbilder“ hinein-interpretiert werden, sondern eine Strahle-Statue, deren Leuchten nur bei Dunkelheit zu sehen ist. Auch die Medjugorje-Hauptvisionärin Vicka hat sich zu dieser „Wundermadonna“ bekannt.

Auch die jüngste Monatsbotschaft aus diesem kirchlich nicht anerkannten „Erscheinungsort“ in Bosnien-Herzegowina bietet wieder ganz frische Erkennnisse…

Die an die „Seherin“ Marija Pavlovic-Lunetti gerichtete „Offenbarung“ der Himmelsmutter, die  –  laut Medju-Mitteilung  – „in besonderer Weise an die ganze Welt gerichtet ist“, lautet wie folgt und ist von jener „besonderen“ Intelligenz geprägt, die in Medju seit über 32 Jahren gang und gäbe ist:

„Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch zum Gebet auf. Euer Verhältnis mit dem Gebet möge alltäglich sein. Das Gebet wirkt Wunder in euch und durch euch. Deshalb, meine lieben Kinder, möge das Gebet euch Freude sein. Dann wird euer Verhältnis zum Leben tiefer und offener sein und ihr werdet begreifen, dass das Leben eine Gabe für jeden von euch ist. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“

Presse-Bericht zum neuen „Wunder“ siehe auch hier: http://diepresse.com/home/panorama/religion/1457068/Angeblich-neues-Wunder-in-Medjugorje-

WEITERE INFOS hierzu, die mittlerweile dazukamen:
http://blog.gwup.net/2013/09/29/leuchtende-madonnen-solved/
http://www.croatiantimes.com/news/General_News/2013-09-24/34594/Virgin_Mary_that_spreads_light_excites_thousands_in_Medjugorje

Mirakel unter der Lupe: Der „weinende“ Christus von Medjugorje

Blutende und weinende Statuen, Bilder und Ikonen sorgen immer wieder für Schlagzeilen in erscheinungsbeflissenen Kreisen bzw. in der Sensationspresse.

Solch ein Mirkal soll sich z.B. in der kirchlich nicht anerkannten Erscheinungsstätte Medjugorje  – einst ein unbekanntes bosnisches Bergdorf  –   im Jahre 2004 ereignet haben. Eine Skulptur, die den auferstandenen Christus darstellt, habe angeblich „Tränen“ abgesondert, wie manche wunderbewegten Pilger glaubten.

Bernd Harder, ein exzellenter Medjugorje-Kenner und engagierter Skeptiker, schaute sich den Vorgang seinerzeit genauer an. Hier folgt das Ergebnis seiner Recherchen:

Von Bernd Harder

Medjugorje ist der aktuell vielleicht bedeutendste katholische Wallfahrtsort weltweit. Hier soll erstmals im Sommer 1981 die heilige Jungfrau Maria sechs Jugendlichen erschienen sein und ihnen „Botschaften“ zu Themen wie Beten, Beichten und Fasten übermittelt haben. Das Besondere an Medjugorje: Im Unterschied zu Marienheiligtümern wie Lourdes (Frankreich) und Fatima (Portugal) dauern die Erscheinungen bis heute an.

Der „Auferstandene Christus“ in Medjugorje wurde zum Schauplatz eines Tränenwunders.  christus

Innerkirchlich ist Medjugorje umstritten. Mit ihrer „Erklärung von Zadar“ hat die jugoslawische Bischofskonferenz 1991 das kleine Dorf als „Ort des Gebetes und des Gottesdienstes“ anerkannt  –  und damit de facto als Wallfahrtstätte, wenn auch nicht als „Erscheinungsort“.

Jährlich pilgern mehr als eine Millionen Menschen in die Franziskaner-Pfarrei mitten im bosnischen Bergland. Besonders an den Jahrestagen des Beginns der Erscheinungen, am 25. Juli, ist Medjugorje von Zehntausenden Gläubigen überlaufen.

Neben einer traditionellen dreizehn Kilometer langen Friedens-Prozession vom Kloster Humac nach Medjugorje und der Jahres-Botschaft der Seherin Ivanka Ivankovic ereignete sich diesmal etwas Außergewöhnliches:

Kurz nach dem Ende der Feierlichkeiten wurde ich gegen 4 Uhr morgens von einem Bekannten geweckt, der die Nacht im Gebet auf dem so genannten Erscheinungsberg („Podbrdo“) verbracht hatte. Auf dem Rückweg zur Pension war er an der Dorfkirche St. Jakob im Ortszentrum vorbeigekommen und auf eine Menschenmenge aufmerksam geworden, die sich um eine Christus-Statue im weiteren Umfeld des Gotteshauses versammelt hatte.

Die fast sechs Meter große Bronze-Skulptur „Auferstandener Jesus“ des slowenische Künstlers Andrej Ajdiæ befindet sich seit 1998 in Medjugorje. Und nun begann sie plötzlich zu „weinen“.

Genauer gesagt: Ein italienischer Pilger hatte bemerkt, dass aus einer Stelle am rechten Bein, knapp unterhalb des Knies, kleine Tropfen einer klaren Flüssigkeit sickerten – von einem „Weinen“ konnte also nüchtern betrachtet keine Rede sein, zumal der Vorgang sich äußerst gemächlich abspielte und sich schätzungsweise nur jede Minute ein Tropfen bildete.

Noch vor Morgengrauen fanden sich zwei Beamte der Dorfpolizei ein, die das Ganze interessiert, aber unaufgeregt verfolgten – und sogar bereitwillig mit einer Taschenlampe assistierten, als ich mich daran machte, einige der Tröpfchen zunächst in einem Glasgefäß und dann mit einem Taschentuch zu sammeln.

Die Gläubigen wischten mit den Fingern und Tüchern die angeblichen Tränen von der Statue ab.

Im Laufe der darauf folgenden Tage war der „Auferstandene Christus“ beständig von Pilgern und Neugierigen umlagert, die mit den Fingern, Tüchern oder auch mit ihren Rosenkränzen die Tröpfchen von der Jesus-Statue wischten. Anzumerken ist indes, dass nur die wenigsten von ihnen die gewagte religiöse Deutung der älteren Dragica Stojiæ teilten: „Gott, ich weiß, dass dir Tränen fließen wegen unserer Sünden.“

Der Pfarrer von Medjugorje, Pater Ivan Sesar, äußerte sich nur widerwillig und sehr zurückhaltend zu dem Phänomen vor seiner Kirchentür: Es sei zu früh, um „was für Erklärungen auch immer abzugeben, denn all dies wäre unnötiges voreiliges Handeln“. Sesar sprach sich dafür aus, die Flüssigkeit analysieren zu lassen,  „die Fachleute werden wohl das ihre sagen. Wir Franziskaner haben zu diesem Zeitpunkt keinen Standpunkt dazu.“

Der „Vater“ der Bronze-Skulptur, Andrej Ajdiæ, wurde von der kroatischen Tageszeitung „Veæernji list“ mit dem vermeintlichen Wunder konfrontiert und reagierte anscheinend eher indigniert, denn der Reporter merkte am Ende seines Artikels an: „Er (Ajdiæ) war beleidigt durch unsere Nachfrage, ob er denn nicht im Inneren der Bronzestatue eine kleine Wasserpumpe eingebaut habe.“

Zu Recht – möchte man angesichts dieser journalistischen Gedankenakrobatik dem ehrenwerten Goldschmied Andrej Ajdiæ beispringen. Denn die Erklärung „Schwindel“ ist in diesem Fall genauso abwegig wie die Annahme eines göttlichen Zeichens.

Gerhard Hubmer, der bei dem Unternehmen VAI (Voest-Alpine Industrieanlagenbau) als Prozessmodell-Entwickler tätig ist, vermittelte mir nach meiner Rückkehr den Kontakt zu seinem Kollegen Dipl.-Ing. Dr. Dieter Paesold, Fachverantwortlicher im Bereich Forschung und Entwicklung bei der „voestalpine Stahl Linz“.

Und der machte sich dankenswerter Weise sogleich ans Werk: Zwar ergab die Analyse des Küchentuches keine Hinweise auf die Herkunft der austretenden Flüssigkeit, da zu wenig Substanz darin vorlag und somit der Blindwert eine eindeutige Aussage nicht zuließ. Bei den grün-blauen und graubraunen Belägen um die Austrittsstelle am Knie der Statue herum aber handele es sich um Korrosionsprodukte der Metalle Bronze, Kupfer und Zinn – was darauf schließen lässt, dass die Flüssigkeit normales Regenwasser ist.

Ein Rätsel blieb dabei kurzzeitig bestehen: Die starken grauen Beläge könnten laut Analyse des Metallexperten „zusätzlich Wasserinhaltsstoffe wie Kalk, Gips, Magnesiumsulfat etc. enthalten, die schwerlöslich nach Verdunsten des Wassers ausfallen und aushärten. Allerdings ist es, falls es sich um Regenwasser handelt, schwer, das Vorhandensein von solchen Salzen der Alkali beziehungsweise Erdalkalimetalle (Ca, Mg) zu erklären.“

Eine Nachfrage beim Künstler Andrej Ajdiæ ergab jedoch, dass er die ganze Skulptur mit Beton ausgefüllt hat. Damit war „die umfassendste Erklärung, die allen mir bekannten Fakten am besten gerecht wird“ (Paesold), gefunden.

Quelle und Erstveröffentlichung des Beitrags in der Zeitschrift „Skeptiker“:  http://www.gwup.org/zeitschrift/skeptiker-archiv/158-skeptiker-2004-3


Vermeintliche „Schauwunder“ nehmen zu – Kirchenleitungen reagieren skeptisch

Seit zwei Jahren geistert ein „Wunder“-Video, das in der Geburtskirche von Bethlehem entstanden ist, durch die schwarmgeistige und mirakelbewegte Szene, wobei sich angeblich das Christkind  höchstselbst in Form von Nebelschwaden herausbilde  –  was freilich völliger Unfug ist.

Näheres hier:
http://blog.gwup.net/2013/01/02/jesus-christus-ist-erschienen-in-bethlehem-auf-video/?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+gwup-die-skeptiker+%28gwup+|+die+skeptiker%29

Auch sonst wird in erscheinungsfrommen Kreisen  –  nicht zuletzt aus dem Umfeld Medjugorje  –  seit Jahrzehnten von angeblichen „Foto-Wundern“ oder Bluttränen-Madonnen erzählt. media-375643-2

Dabei nehmen derlei Phänomene manchmal größere Ausmaße an und rufen so die jeweilige Kirchenleitung auf den Plan, die mit Recht vor jeder Wundersucht warnt,  so etwa im September 2012, als es ein „Blutwunder“ an einer Marienstatue in Byblos im Libanon gegeben haben soll.

Ähnlich wenige Monate zuvor in New Jersey, wo es an einem Ginkgo-Baum zu einer Art mysteriösem Marienbild gekommen sein soll,  wobei die Kirchenvertreter das „Wunder“ sofort dementiert haben.

Mit solchem Unfug wird der wahre Glaube lächerlich gemacht, der nicht allein durch den Unglauben bedroht ist, sondern auch und erst recht durch den Aberglauben.

Wir leben hier auf Erden im Glauben, nicht im Schauen, wie der hl. Apostel Paulus bekräftigt (vgl. 2 Kor 5,7)  – wer hingegen  mirakulöse „Schauwunder“  benötigt (noch dazu solche, die  inhaltlich bzw. theologisch sinnlos sind), der ist offenbar in seinem Glauben  nicht sattelfest.

Felizitas Küble


Libanon: Kirchenleitung dementiert angebliche „Bluttränen-Madonna“

Führende Kirchenvertreter haben ein vermeintliches Marienwunder im libanesischen Byblos dementiert. Die dunklen Verfärbungen an einer Statue der Jungfrau Maria seien keine Tränen aus Blut und Öl, sondern auf Witterungseinflüsse und die Meeresnähe zurückzuführen, heißt es in einer Erklärung vom Samstag.

Der Priester Elias Andary von der Kirche «Unsere Liebe Frau vom Meere» mahnte Medienvertreter, Fakten besser zu prüfen. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur NNA.

Zugleich rief die Kirchenleitung alle Gläubigen auf, mißtrauisch gegenüber Wunderberichten zu sein und die Madonna um ihre Fürsprache für den Schutz der Libanon zu bitten.

Quelle: Gloria-TV


New Yersey: Aus einer „Madonna“ im Ginkgo-Baum wird eine „Pilgerstätte“

Unter dem Titel „Was macht Maria im Ginkgo-Baum?“ berichtet die Tageszeitung WELT-kompakt jetzt über angebliche Marienerscheinungen an einem Ginkgo-Baum in West New York, in dessen Kerbe gleichzeitig ein Bild der Madonna von Guadelupe in Mexiko erkennbar sein soll.

Vor allem Katholiken lateinamerikanischer Herkunft strömen zu dem „Wunder-Baum“ auf der anderen Seite des Hudson Rivers.

Die WELT berichtet:  

„Die katholische Kirche äußerte sich bereits skeptisch zu den Berichten aus dem mehrheitlich von Latinos bewohnten Stadtteil. Begeisterte Gläubige fordern hingegen einen besonderen Schutz des Ginkgo-Baums. „Wir wollen ein Denkmal bauen“, sagte etwa die 35-jährige Maria Baez. Sie ist eine der ersten Gläubigen, die an dem Ort die Mutter Gottes gesehen haben will. Die Polizei sperrte inzwischen den Bereich ab, um dort vor allem die versammelten Gläubigen und auch den Baum zu schützen.“

Ein Kirchenvertreter erklärte, es handle sich bei dem „Bild“ im Ginkgo-Baum um ein natürlich erklärbares Phänomen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Stellungnahme ausreicht oder der Zustrom zur neuen „Pilgerstätte“ anhält.