Der Geist des HERRN erfüllt das All…

  Der Geist des HERRN erfüllt das All mit Sturm und Feuersgluten;
er krönt mit Jubel Berg und Tal, er lässt die Wasser fluten.
Ganz überströmt von Glanz und Licht erhebt die Schöpfung ihr Gesicht,
frohlockend: Halleluja.

 Der Geist des HERRN erweckt den Geist in Sehern und Propheten,
der das Erbarmen Gottes weist und Heil in tiefsten Nöten.
Seht, aus der Nacht Verheißung blüht; die Hoffnung hebt sich wie ein Lied
und jubelt: Halleluja.

  Der Geist des HERRN treibt Gottes Sohn, die Erde zu erlösen;
er stirbt, erhöht am Kreuzesthron, und bricht die Macht des Bösen.
Als Sieger fährt er jauchzend heim und ruft den Geist, dass jeder Keim
aufbreche: Halleluja.

 Der Geist des HERRN durchweht die Welt gewaltig und unbändig;
wohin sein Feueratem fällt, wird Gottes Reich lebendig.
Da schreitet Christus durch die Zeit in seiner Kirche Pilgerkleid,
Gott lobend: Halleluja.

Marie Luise Thurmair (1946)

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EWIG währt die Herrlichkeit des HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 104 (103),1-2.24-25.29-30.31.34.

Lobe den HERRN, meine Seele!
Ewiger, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

HERR, wie zahlreich sind deine Werke!
Mit Weisheit hast du sie alle gemacht,
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit,
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.

Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.

EWIG währe die Herrlichkeit des HERRN;
der HERR freue sich seiner Werke.
Möge ihm mein Dichten gefallen.
Ich will mich erfreuen am HERRN.

 


Polizei sucht Zeugen: Raub auf Autofahrerin

POLIZEIMELDUNG: Die Tat ereignete sich am Samstagabend, 19.5.2018 gegen 21.10 Uhr.

Ursprungsmeldung: Nordkirchen, Alte Ascheberger Straße, Münsterstraße / Raub auf Autofahrerin – Zeugen gesucht

Coesfeld – Am Samstag, 19.5.2018 war eine 51-jährige Nordkirchenerin in Begleitung einer 52-jährigen Frau aus Bergkamen mit dem Auto in Richtung Nordkirchen unterwegs. Als sie das Stoppschild an der Kreuzung Alte Ascheberger Straße/ Münsterstraße achtete, stellte sich ein Unbekannter vor den Wagen und zeigte mit einer Pistole auf sie.

Der Täter zwang die Fahrerin auf den Rücksitz und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Ortsmitte. Unterwegs forderte er von den Frauen Bargeld. Im Ortskern verließ er den Wagen und flüchtete zu Fuß mit einem Teil des Bargeldes der Frauen in Richtung Kirche. Die sofort von der Polizei eingeleitete Fahndung, zu der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, blieb ohne Erfolg.

Der Täter war ca. 25 Jahre alt, etwa 1,80 m groß und sprach gebrochen deutsch. Auch sein englisch hatte einen fremden Akzent. Möglicherweise ist er osteuropäischer Herkunft. Er trug einen „3-Tage-Bart“. Auffällig war sein sehr starker Geruch nach Zigarettenrauch.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die eine verdächtige Person im Bereich der Alten Ascheberger Straße oder anschließend im Ortsbereich gesehen haben.

Hinweise nimmt die Polizei in Lüdinghausen unter der Rufnummer 0 25 91 / 79 30 entgegen.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6006/3948221


Bayerische Städte und Landkreise erhalten Spitzenwerte – München ist die Nr. 1

Bayerische Städte und Landkreise schneiden bei der aktuellen Deutschland-Studie von ZDF und Prognos wieder mit Spitzenplätzen ab: Unter den Top 10 sind sieben bayerische Städte und Regionen. Auch im Bereich „Arbeiten und Wohnen“ schneidet der Freistaat hervorragend ab.

In der bayerischen Landeshauptstadt München lässt es sich deutschlandweit am besten leben: Das ist das Ergebnis der aktuellen Deutschlandstudie von ZDF und Prognos.

Es gibt aber insgesamt sieben bayerische Städte und Regionen unter den Top 10: Neben der Landeshauptstadt sind das Starnberg, Garmisch-Partenkirchen sowie die Landkreise München, Miesbach, Oberallgäu und Bad Tölz-Wolfratshausen.

Im Bereich „Arbeit und Wohnen“ sind auch zahlreiche Vertreter aus allen Regionen Bayerns unter den ersten zehn: Erlangen-Höchstadt, Dachau, der Landkreis Ebersberg, Fürth, Regensburg und der Landkreis Schweinfurt.

Auch im Lebensfeld „Gesundheit und Sicherheit“ dominieren bayerische Städte und Landkreise die Spitzenplätze. Neben Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Starnberg zählen hier auch Weilheim-Schongau, Oberallgäu, Miesbach und Fürstenfeldbruck zu den Top-Regionen in Deutschland.

Mehr zur großen Deutschland-Studie finden Sie hier.

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/mai-2018/spitzenplaetze-fuer-bayern/


Kritik an „Lampe des Friedens“ für Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel erhielt in Assisi von den dortigen Franziskanern den „katholischen Nobelpreis“, nämlich die Auszeichnung „Lampe des Friedens“  – und zwar „für ihr Engagement für ein friedliches Zusammenleben der Völker“. Dazu schreibt Frau Gigi Romeiser in einem Leserbrief an ihre regionale Zeitung: 

„Haben sich die Franziskaner, bevor sie den Preis verliehen haben, nicht sachkundig gemacht? Sind die Nachrichten über das verantwortungslose politische Handeln der deutschen Kanzlerin nicht bis Assisi vorgedrungen, nichts über die Grenzöffnung für jedermann, womit Frau Merkel Deutschland schwersten Schaden zugefügt hat und weiter zufügt?

Die ungezügelte Zuwanderung in unser Land findet weiterhin statt, obwohl eine kontrollierte und rasche Rückführung zunächst einmal das Ziel hätte sein müssen.

Aber an erster Stelle steht der Familiennachzug. Uns Bürgern wird weisgemacht, es ginge um den Familiennachzug der anerkannten Flüchtlinge und Asylberechtigten – doch der ist seit langem geltendes und täglich praktiziertes Recht. Nun will die CDU/CSU-SPD-Koalition auch noch die Angehörigen derjenigen ca. 300.000 Menschen aus deren Heimatländern zu uns holen, die weder Flüchtlinge sind noch jemals das Recht auf Asyl bekommen werden. Ein Schlag ins Gesicht aller ehrlichen Steuerzahler .

Mit dem Orden „Lampe des Friedens“ werden auch „Merkels europapolitische Verdienste“ gewürdigt, aber deren Politik ist gerade dabei, Europa mit in den Abgrund zu reißen.“

 

 

 


Pfingsten und das Brauchtum in Bayern

Wenn die Wiesen blühen und die Bäume und Sträucher in prachtvollem Grün stehen, dann wird das Pfingstfest gefeiert. „Pentekoste hemera“ lautet der griechische Name, der besagt, dass dieses Fest genau 50 Tage nach Ostern folgt.

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes, der auf die Apostel herabkam, als sie in Jerusalem versammelt waren. Dies sollte in früherer Zeit den Kirchgängern auch anschaulich gemacht werden  –  und so kam vielerorts während des feierlichen Amtes der Heilige Geist in Gestalt einer echten, später hölzernen Taube aus dem „Heilig-Geist-Loch“ auf die Kirchenbesucher herabgeschwebt.

Drei Tage dauerte früher das Pfingstfest. Nach der religiösen Feier wurden Spiele und Umzüge abgehalten. Da wurde u. a. die „Pfingsthochzeit“ gefeiert, mit Brautwahl, Hochzeitszug, Pferden und Reitern. Die Feier endete schließlich – wie so oft – mit einem Festmahl.

Ein seltsamer Gesang erklingt noch heute am Abend des Pfingstsonntags im Bayerischen Wald. Der Vorsänger singt litaneiartige Verse, die restliche Gruppe gibt immer dieselbe Antwort: „So reisen, so reisen, so reisen wir daher“.

Fast bedrohlich wirkt der Männerhaufen in Regenkleidung, mit hochgeschlagenen Krägen, die Gesichter unter Kapuzen und Hüten kaum erkennbar, die Hände in den Jackentaschen versenkt. So zieht die Gruppe von Haus zu Haus. Einer ist darunter, der mit einem Korb am Arm immer zuvorderst geht und von den Hausbewohnern rohe Eier oder auch Geldspenden in Empfang nimmt. Dabei kräht er wie ein Gockel, der „Moier“ oder „Oakoda“. Dann werden alle von den Hausbewohnern kräftig mit Wasser übergossen. Und nicht selten entsteht dabei ein Kampf um die Wassereimer und Gartenschläuche, denn Revanche ist erlaubt.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: https://www.bistum-regensburg.de/news/pfingsten-und-pfingstbraeuche-6067/