Raketen auf Israel mit sieben Verletzten

Sieben Menschen wurden heute am frühen Morgen (25.3.) verletzt, als eine Rakete direkt in ihr Wohnhaus in Mishmeret im Zentrum Israels einschlug. Die israelische Armee bestätigte, dass die Rakete von der Terrororganisation Hamas im 120 Kilometer entfernten Gazastreifen abgefeuert worden war.

Sechs der Verletzten stammen aus einer Familie – Eltern, Großeltern und zwei Kinder. Ein Nachbarkind wurde ebenfalls verletzt. Vier Hunde starben. Das Wohnhaus wurde komplett zerstört. Umstehende Häuser wurden ebenfalls beschädigt.

Seit Oktober 2015 sind mehr als 1240 Raketen vom Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/7-Verletzte-durch-Raketenangriff-im-Zentrum-Israels.aspx


Faire Kontroverse zwischen Thilo Sarrazin und Prof. Mouhanad Khorchide in Münster

Am 22. März 2019 gab es in Münster eine interessante Podiums-Veranstaltung der klassisch-liberalen Hayek-Gesellschaft in der Hiltruper Stadthalle.

Als Redner eingeladen waren der bekannte Islamkritiker und frühere SPD-Politiker Thilo Sarrazin und der reformerisch orientierte Muslim Prof. Dr. Mouhanad Khorchide aus Münster.

Michael Jahn hat einige Eindrücke von der Versammlung, die wieder einmal von rotgrüner Seite gestört wurde, zusammengestellt:  

Sarrazin weiß um seine Position als einsamer Rufer sowohl in Deutschland wie auch in seiner Partei (SPD).  Sein neues Werk „Feindliche Übernahme“ war 2018 das am meisten verkaufte Sachbuch in Deutschland, was der Erfolgsautor nicht ohne Stolz feststellt.

Der islamkritische Publizist hat umfangreiche Bildungsstudien betrieben. Er sieht im Islam eine eindeutige Gefahr und hat zahlreiche Gründe für den Beweis dieser These:

Muslimische Schüler sind unterdurchschnittlich gebildet, auf fast allen Gebieten bringen sie geringere Leistungen zustande als ihre deutschen Mitschüler sowie Schüler aus anderen Ländern, z.B. aus Asien. Sie sind weniger interessiert, häufig stark auf ihre Religion fixiert. Muslime melden weniger Patente an, besuchen in arabischen Ländern Universitäten von geringer internationaler Bedeutung, erhalten wenige oder gar keine Nobelpreise. (Auch im Sport hinken sie hinterher.)

Sarrazin hat nach den Gründen geforscht, er sieht diese im Koran und im Islam:

Diese Religion versucht ihren Gläubigen das Bewußtsein der Überlegenheit, der Auserwähltheit zu geben, gleichzeitig besteht unter Muslimen das Gefühl der Diskriminierung, des ständigen Beleidigtseins. Wer sich in der Opferrolle verbeißt, kann keine Fortschritte erzielen.

Die letzten Jahre hat Sarrazin intensiv mit Koranstudien verbracht. Der Koran teilt die Welt in 2 Hälften ein, in Gläubige und Ungläubige. Wenn Allah sich barmherzig zeigt, dann gilt diese Barmherzigkeit nur seinen Anhängern, nicht aber den Juden und Christen (den Buchreligionen) und anderen Ungläubigen. Der Himmel ist nur Allahs Anhängern reserviert, auf alle anderen wartet das Feuer der Hölle.

Frauen sind weniger wert als Männer und spielen nur eine dienende Rolle. Solange Frauen nur die Rolle als Hausfrau und Mutter und züchtige Ehefrau zukommt, wartet die Welt noch auf eine grundlegende Reform des Islam, auf eine Aufklärung.

Der demographische Faktor, also die enorm hohe Kinderzahl der Muslime, wird im Kräftespiel zwischen Christentum und Islam die entscheidende Rolle in Deutschland und Europa spielen.

Wenn Sarrazin den Islam als reale drohende Gefahr für unsere Kultur darstellte, gab es im Publikum Beifall, den der Referent aber offenbar nicht hören wollte. Er sieht sich eher als Wissenschaftler und Warner, nicht aber als Politiker und Agitator.

BILD: Moschee mit Minarett in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Als intolerante Agitatoren zeigte sich dagegen eine Handvoll Gegendemonstranten – wieder unter Führung des Grünen Carsten Peters, der in dieser Hinsicht jeden Dialog ablehnt und gerne immer dieselben Phrasen drischt: Brandstifter, indiskutabel, Rassist, menschenverachtend, Nazi, Ausländerfeinde, Intoleranz – die übliche Palette.

Was er anderen weiter vorwirft, das ist er par excellence selber: ein Gesellschaftsspalter!

In der Hiltruper Stadthalle hatte sich dagegen der muslimische Prof. Khorchide dem Dialog mit Sarrazin gestellt. So wurde es ein spannender Abend, ohne Geschrei, ohne Phrasen und ohne Hetze mit Schaum vor dem Mund.

Das Hauptargument von Khorchide, der offensichtlich im Gegensatz zu der riesigen Mehrheit der Muslime steht, wenn er einen friedlichen Islam proklamiert, läuft allerdings ins Leere:

Warum müssen denn Sarrazin (und andere Kritiker ebenfalls) und sogar der Islam-gläubige Prof. Khorchide von Leibwächtern geschützt werden, wenn der Islam so friedlich ist?

Und wenn Allah im Koran 100 mal oder häufiger als der „Barmherzige“ bezeichnet und gepriesen wird, warum  erstreckt sich diese nicht auf alle Menschen?

Die Ausgrenzung als „Ungläubige“ ist sozialer Sprengstoff für jede Gesellschaft. Und überall dort, wo Muslime in der Mehrheit sind, gibt es (fast) keine Toleranz für Christen. 

Prof. Khorchide wirft Sarrazin vor, den Koran einseitig zu lesen und ihn so wie die Fundamentalisten zu verstehen. Khorchide stellt den Koran in den historischen Zusammenhang, er relativiert, er nimmt den Text nicht wörtlich. Damit befindet er sich allerdings in einer ganz kleinen Minderheit.

Die übergroße Mehrheit sagt demgegenüber, dass Mohammeds Worte ewig sind, in Stein gemeißelt, nicht umgedeutet oder interpretiert werden dürfen.  Also macht Sarrazin nichts anderes als Millionen von Islam-Gläubigen, er nimmt den Text bei seinem Wort(laut).

Linke Gutmenschen reden viel von Menschenrechten, aber die Menschenrechtsverletzungen in arabischen und afrikanischen Ländern übersehen sie gerne: Zwangsverheiratungen, Kinderehen, Beschneidung der weiblichen Genitalien, Ehrenmorde, drakonische, brutale Körperstrafen, Auspeitschen, Todesstrafe durch Enthauptung etc.

Dieses merkwürdige Phänomen der Blindheit auf dem linken Auge, des Widerspruchs zwischen Forderung nach Menschenrechten einerseits und der fast widerspruchslosen Unterwerfung unter islamische Sitten und Gesetze (Scharia) andererseits – das konnte auch Thilo Sarrazin an diesem hochinteressanten Abend nicht erklären.


Papst Franziskus anerkennt das Martyrium von Pater Alfredo Cremonesi

Am 19. März genehmigte Papst Franziskus die Anerkennung des Martyriums von Pater Alfredo Cremonesi. Der Geistliche wurde am 16. Mai 1902 in Ripalta Guerina (Italien) geboren. Am 7. Februar 1953 wurde er in Myanmar, wo er 28 Jahre als Missionar tätig war, ermordet.

Bei Ausschreitungen zwischen Regierungssoldaten und Rebellen steckten Soldaten das Wohnhaus des Missionars und das Kloster im Dorf Donoku in Brand, wobei Pater Alfredo schließlich erschossen wurde.

Zuvor war er aufgefordert worden, den Ort zu verlassen, aber er wollte bei seinen Gläubigen bleiben. Er hatte sein Leben in den Dienst der Ärmsten und Verlassensten gestellt und das Evangelium unter den einheimischen Stämmen verkündet.

Bischof Daniele Gianotti von Crema bekräftigte im Zusammenhang mit der Anerkennung des Martyriums:

„So Gott will, können wir die feierliche Seligsprechungs-Liturgie von Pater Alfredo schon im nächsten Oktober in Crema feiern. Das Zeugnis von P. Alfredo wird uns helfen, das Feuer der Mission in uns lebendig zu halten, den Wunsch, die Botschaft Christi zu allen zu bringen“.

Quelle: Fidesdienst

 


HOCHFEST der Verkündigung des HERRN

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche: Mt 1,16.18-21.24a:

Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, welcher der Messias genannt wird.
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Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
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Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des HERRN im Traum und sprach: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn ER wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des HERRN ihm befohlen hatte.
Foto: Paul Badde

Bayern: Kritik an SPD-Plan zur Kürzung von Integrations-Zuschüssen an die Bundesländer

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (siehe Foto) hat die Pläne von  Bundesfinanzminister Scholz (SPD), die Bundeszuschüsse zu den Integrationskosten drastisch zu kürzen, scharf kritisiert.

„Sollte der Bund sich hier seiner Verantwortung entziehen und diese massiven Kürzungen tatsächlich umsetzen, wäre das ein verheerendes Signal, vor allem an die Kommunen“, stellte der  CSU-Mann klar.

Dies könnten einen deutlichen Rückschritt bei der Integration zur Folge haben, die maßgeblich von den Ländern und Kommunen gestemmt werde. „Diese radikalen Kürzungen wären ein Schlag ins Gesicht derer, die sich darum bemühen, die Integration von Flüchtlingen voranzutreiben“, so der Landesminister weiter.

Die Bayerische Staatsregierung warne davor, dass nach dem Haushaltsentwurf des Bundesfinanzministers eine Halbierung der Flüchtlingsfinanzierung und am Ende dann sogar eine annähernde Dreiviertel-Kürzung der Mittel droht.


Baden-Württemberg: Zunehmende Straftaten und Gewalt gegen Polizisten

In Baden-Württemberg werden immer mehr Polizeibeamte Opfer von Gewalttaten. Im vergangenen Jahr gab es im Südwesten nach Informationen der Heilbronner Stimme 4767 Straftaten gegen Polizisten. Das ist ein Anstieg um mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Jahr 2017, als es 4330 Fälle waren.

Für Ralf Kusterer, den b.w. Landesvorsitzenden der Dt. Polizeigewerkschaft, spiegelt der Anstieg bei den Straftaten gegen Polizeibeamte einen allgemeinen gesellschaftlichen Trend der erhöhten Gewaltbereitschaft wieder.

Diese Entwicklung zeige jedenfalls, dass die Polizisten besser geschützt werden müssten. „Deswegen muss der Einsatz der Bodycam weiter ausgebaut werden“, fordert Kusterer. Daher unterstütze er den Vorstoß Strobls, dass die Körperkameras künftig auch in Diskotheken und Bars sowie in Geschäftsräumen eingesetzt werden sollen.

Weitere Infos in der Heilbronner Stimme

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-polizistinnen-und-polizisten-besser-schuetzen/


Charismatische Sonderlehren verkünden „Proklamationen“ statt Bittgebete

Von Felizitas Küble

Als die Jünger an Christus die Bitte richteten: „HERR, lehre uns beten!“, verkündete ER ihnen das Vaterunser, zweifellos das bedeutsamste Gebet der Weltgeschichte. 

Dabei fällt auf, daß das Gebet des HERRN mindestens zur Hälfte aus Bitten besteht, nämlich jene um das tägliche Brot, jene um Vergebung der Schuld, um Erlösung von dem Bösen, auch um Bewahrtwerden vor Versuchungen.

Damit hat Christus das Bittgebet –  neben dem Lob- und Dankgebet – gewissermaßen legitimiert, in sein Recht gesetzt.

Als Geschöpfe stehen wir ohnehin ständig als „Bittende“ vor dem ewigen Gott, wir sind angewiesen auf unseren Schöpfer. Durch Bitten und Flehen bringen wir dies aufrichtig und demütig zum Ausdruck.

Nun gibt es aber eine andersgeartete Glaubenshaltung, die vor allem in charismatischen Kreisen oder auch in religiösen Sondergruppen wie z.B. den Adventisten verbreitet ist.

Dort wird das traditionelle christliche Bittgebet durch „Proklamieren“ ersetzt oder zumindest an den Rand gedrängt. Ein Beispiel hierfür bietet das bekannte Pfingstler-Ehepaar Dr. Derek und Ruth Prince aus England. 

Die beiden protestantischen Autoren, die in der Charismatiker-Szene seit Jahrzehnten viel gelesen werden, haben dem Thema sogar eine eigene Schrift gewidmet: „Gebete und Proklamationen“ (siehe Foto).

Im Grunde geht es dabei durchweg ums Proklamieren, was dann als „Gebet“ verstanden wird, obwohl es dies allenfalls in einem weitgefaßten Sinne ist.

Was ist also damit gemeint?

Wir sollen  – so diese Sonderlehre   –   als Gläubige statt üblicher Bittgebete vielmehr die Verheißungen Gottes schlichtweg „in Anspruch nehmen“ und diese Zusagen „proklamieren“.

„Und führe uns nicht in Versuchung…“

Das ist eine verstiegene Form des „Glaubens“, die letzten Endes Gott auf die Probe stellen und die Erfüllung seiner Zusagen gleichsam herbeireden möchte – eine geradezu beschwörende Form des „Betens“.

Davor hat aber schon Christus gewarnt, als ER vom Satan in der Wüste versucht wurde und ihm entgegenhielt: „Du sollst den HERRN, Deinen Gott, nicht versuchen!“

Natürlich präsentiert sich diese Mentalität  bei Charismatikern meist bezogen auf den Heiligen Geist und seine „Segnungen“, die man „in Anspruch nehmen“ sollte; bei der protestantischen Pfingstbewegung gerne garniert mit Hinweis auf „biblische Verheißungen“, die teils direkt so verstanden werden, als ob sich jedes Bittgebet erübrigt, denn was Gott doch ohnehin zugesagt habe, brauche man doch nicht mehr eigens zu erflehen. 

Man spricht in der Religionswissenschaft hierbei von einer Spiritualität der Anamnese (Vergegenwärtigung), wonach wir die Heilsversprechen des Himmels nicht etwa erbitten, sondern „proklamieren“, ausrufen, als gleichsam „schon geschehen“ betrachten sollen.

Gebet und „Segnung“ werden direkt verknüpft, beides als hier und heute gegenwärtig angesehen. Aus dem Gebet wird eine „Verkündigung“, Gottes Zusagen gilt es zu proklamieren.

Genau so läuft das auch bei Derek und Ruth Prince. In der Einleitung der Schrift heißt es bereits: Das Gebet der Christen bestehe aus PROKLAMATION – LOBPREIS  – DANKSAGUNG.

Das Bittgebet kommt gleich gar nicht vor, obwohl uns Christus dies im Vaterunser sehr wohl gelehrt hat.

Der Stab des Moses als „Wunderwaffe“ für die Christen….?

Die Verheißungen Gottes werden wie eine Art „Zauberstab“ oder Wunderwaffe gehandhabt, wobei der Stab des Moses als „biblische“ Begründung herhalten muß, denn mit diesem Stab habe er die Zauberer Ägyptens besiegt:

„Wenn Sie Ihr unbegrenztes [!] Potential verstehen lernen, dann können Sie Ihre Bibel so gebrauchen wie Moses seinen Stab, um Gottes Autorität in jede Situation hineinzusprechen, in der Satan dem Volk Gottes und den Zielen Gottes entgegensteht.“

Typisch verstiegen: „Gottes Autorität in jede Situation hineinsprechen“, die IHM entgegensteht.

Dazu paßt es, daß Derek Prince weiter schreibt:

„Während der vergangenen drei Jahren standen Ruth und ich in einem fortwährenden Kampf gegen Satan, der uns und unserem Dienst auf vielerlei Weise entgegenstand. Sein Hauptziel war es gewesen, Ruth zu töten. In dieser Situation lehrte uns der Heilige Geist, wie wir die Bibel als unseren Stab gebrauchen können, um damit Gottes Autorität auf jedem Gebiet anzuwenden, in dem Satan uns widersteht“ (S. 4/5).

Das Verbreiten von Dramatik („Ruth zu töten“) gehört ebenso zum schwarmgeistigen Lager wie das ständige Erwähnen von Finsternismächten. Anscheinend braucht man dort die dunkle Folie, damit das Licht  –  oder soll man sagen: der „Stab“  – des eigenen Glaubens umso heller erstrahlt.

Die im Grunde dreiste Art, den Allmächtigen gleichsam mit seinen Verheißungen (so wie man diese versteht….) zu konfrontieren, wird natürlich in eine fromme Wolke gehüllt: „Zuerst PROKLAMIEREN [im Original groß geschrieben!] wir die zutreffende Bibelstelle mit kühner, unerschütterlicher Zuversicht“ (S. 5).

Sehr „kühn“ ist das gewiß  – und in diesem hochfliegenden Stil geht es munter weiter:

„Um dabei die bestmögliche Wirkung zu erzielen, personalisieren wir oft die Stelle, die wir zitieren, indem wir alle notwendigen grammatikalischen Veränderungen vornehmen, um die Stelle für uns persönlich anwenden  zu können. Wenn die Bibelstelle z.B. lautet „ihr“, dann ändern wir sie in „ich“ oder „wir.“  

Wenn also Christus etwa seinen Aposteln verheißen hat, der Heilige Geist werde sie „in alle Wahrheit einführen“, dann nehmen diese Charismatiker das einfach für sich „in Anspruch“ und proklamieren das Ergebnis vorweg:

„Der zweite Schritt besteht darin, die Schriftstelle, die wir als Wahrheit proklamiert haben, für uns anzunehmen, noch bevor wir ihre tatsächliche Auswirkung in der jeweilige Situation erleben.“

GOTT hat gewissermaßen keine andere Chance, als das, was die frommen Damen und Herren „proklamieren“, auch gefälligst zu erfüllen, handelt es sich doch angeblich um seine höchst-eigenen „Verheißungen“ – freilich betrachtet durch die Brille charismatisch gefärbter (Miß-)Verständnisse….