Vertreibung der Deutschen nicht vergessen

Potsdamer Abkommen wurde vor 70 Jahren unterzeichnet

Am 2. August 1945 unterzeichneten die USA, Großbritannien und die Sowjetunion das Potsdamer Abkommen, das die Vertreibung von über zwölf Millionen Menschen aus den früheren deutschen Ostgebieten zur Folge hatte.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Klaus Brähmig: vertriebene_d-Kopie

“Mit der Unterzeichnung des Potsdamer gaben die Westmächte der Forderung Stalins nach, die deutschen Gebiete östlich der Oder und der Görlitzer Neiße unter polnische bzw. sowjetische Verwaltung zu stellen.

In der Folge wurden über zwölf Millionen Menschen aus diesen Gebieten vertrieben. Der Verlust ihrer Heimat prägt das Leben vieler dieser Menschen bis zum heutigen Tage.

Heute verbinden uns freundschaftliche Beziehungen mit unseren östlichen Nachbarn und EU-Partnern – allen voran Polen.  Die Pflege und der Ausbau dieser Beziehungen sind uns ein Anliegen. Gleichzeitig möchten wir die Geschichte des ehemaligen deutschen Ostens sowie der Flucht und Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung als Folge des Zweiten Weltkriegs im Bewusstsein verankern.

Dass die  Beziehungen zu unseren östlichen Nachbarn so gut sind wie nie zuvor, liegt auch daran, dass wir unser Kulturerbe nicht vergessen haben, sondern es nutzen, um darüber gemeinsam neue Brücken bauen.

Zur Aufarbeitung dieses Kapitels der deutschen Geschichte ist es grundlegend,  dass die ‘Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung‘, die in Berlin entsteht, in ihrer Dauerausstellung den Schwerpunkt auf die Flucht und Vertreibung der Deutschen legen wird. So hat es der Stiftungsrat im Jahre 2012 auch beschlossen.”


Israel: Anschlag auf Brotvermehrungs-Kirche aufgeklärt, fünf Personen festgenommen

Die Israelische Sicherheitsagentur (ISA) und die israelische Polizei haben infolge ihrer Ermittlungen fünf Personen festgenommen, die mutmaßlich an dem Anschlag auf die Brotvermehrungskirche (siehe Foto) am 18. Juni 2015 und anderen hassmotivierten Verbrechen beteiligt waren.

Es handelt sich um Mitglieder einer seit 2013 aktiven, kleinen Gruppe junger Siedlungsposten-Aktivisten. Sie sind von einer extremen Ideologie angetrieben und haben sich das Ziel gesetzt, die Regierung zu verändern und so eine sog. „Erlösung“ herbeizuführen.

Die Anklagen wurden gegen zwei der fünf Verdächtigen, Yinon Reuveni (geb. 1995) und Yehuda Asraf (geb. 1996), erhoben. Gegen die anderen  –  Mordechai Meyer (geb. 1997), Moshe Orbach (geb. 1991) und John Doe (geb. 1998)  –  werden administrative Schritte unternommen.

Die von den Aktivisten aufgebaute Taktik, um schrittweise die vermeintlich „Erlösung“ herbeizuführen, ist es, „Schwachpunkte“ in Israel zu treffen. Damit wollen sie Debatten auslösen und so Unterstützer gewinnen.

Die Gruppe wurde von einem Aktivisten aus Jerusalem angeführt, der nun in Safed lebt. Aufgrund der von ihm ausgehenden Gefahr hatte man ihn bereits mit einer einjährigen Zugangssperre für Judäa, Samaria und Jerusalem belegt.

Die Zelle begann zunächst mit anti-christlichen Aktivitäten, darunter ein vandalistischer Angriff gegen das Dir Rafat Kloster im April 2014. Auch versuchten sie – erfolglos – den Israelbesuch des Papstes zu stören.

Im vergangenen Jahr begannen sie mit schwerwiegenderen Brandanschlägen gegen palästinensische Häuser, so am 23. November 2014 in Khirbet Abu Fellah und im Dezember 2014 in A-Dirat im Süden Judäas.

In den letzten Monaten mehrten sich die Angriffe der Zelle gegen christliche Ziele wie die Dormitio-Abtei und die Brotvermehrungskirche. Die anti-christliche Stimmung nahm in der letzten Zeit noch zu.

Auf dem Blog des Anführers war am 20. Mai zu lesen, dass „nur diejenigen Juden genannt werden, die den Götzendienst verweigern, gegen das Christentum kämpfen und anstreben, Kirchen aus dem Heiligen Land zu entfernen“.

Die ISA und die Polizei verfolgen mit größter Ernsthaftigkeit jegliche Absicht oder Aktivität von Angriffen auf religiöse Stätten im Staat Israel und kooperieren miteinander, um die Aktivistenzellen zu zerschlagen.

Quelle: Israelische Sicherheitsagentur, Israelische Botschaft in Berlin

Foto: Israelisches Tourismusministerium

 


USA: Tragödie um den ermordeten Max, der am Angelman-Syndrom litt

Von Dr. med. Edith Breburda

Max war ein fröhlicher Junge. Ein Teenager voller Streiche, die er an seiner High-School in Madison im US-Bundestaat Wisconsin ausheckte. Er spielte oft mit seinen beiden Brüdern, besuchte seine vielen Tanten und Onkel und saß oft stundenlang am großen Fenster mit Seeblick im Haus seiner Großeltern. Dr. Breburda

Jeder, der ihn sah, war sofort eingenommen von seinem freundlichen Wesen und mitreißendem Lächeln. So steht es in der Todesanzeige des 16- Jährigen vom 25. Juli 2015.

Was in der Nachricht seltsam anmutet: Dass es heißt, Max hatte Angelman-Syndrom. Sein Vater verstarb einen Tag nach Max, am 23. Juli 2015.

Nachbarn erinnern sich gern an den sehr beliebten Max. Die Polizei gab an, dass der Vater mit Max am 22. Juli in einen Stadtpark fuhr, um dort seinen Sohn zu erschießen. Der 49-jährige Mann versuchte, sich danach selbst das Leben zu nehmen. Er erlag seinen selbst zugefügten Verletzungen am darauffolgenden Tag .

Durch seine Krankheit, dem Angelman-Syndrom, musste Max Tag und Nacht unter Aufsicht sein. Das kann an den Kräften einer Familie zehren.

Der Sheriff von Dane County, dem Landkries von Madison, bestätigte, dass Max unter einer seltenen genetischen Krankheit litt, die ihn in seiner Entwicklung beeinträchtigte. Oft litt er unter Krämpfen, konnte nicht sprechen oder hatte weisselberg_memoriamKoordinationsstörungen.

“Bis heute kann kein Erkrankter ein selbständiges Leben führen. Er braucht ein ganzes Leben rund um die Uhr Betreuung. Die Erkrankten leben oft 60 Jahre und länger.

Die Pflege ist kostspielig. Sie brauchen Krankengymnastik, Spezialbetten, Windeln, spezielle Rollstühle. Da kommt man leicht auf astronomische Zahlen. Wenn man nur 15 Dollars Betreuungsgeld pro Stunde rechnet, kommt man im Jahr auf 131.000 Dollars. Der Staat oder private Förderungsmittel können das nicht aufbringen“, sagt Eileen Braun, Direktorin der Angelman Syndrome Foundation.

„Angelmann-Patienten sind verhaltensauffällig und leiden unter Angstzuständen, wenn sich auch nur irgend etwas in ihrem Umfeld ändert“, erläutert Frau Braun weiterhin. Der Sheriff will untersuchen, ob eine neue Situation in der Pflege um Max entstand, die den Vater Theodore R. Peterson veranlasst haben könnte, seinen Sohn und sich selbst umzubringen.

“Wir haben Glück, unsere Nachbarn wissen, dass unser Sohn krank ist. Das war bei Max nicht so”, sagt Mary Pipal aus dem kleinen Städtchen Dodgeville. Brendan ist 24. Auch er hat Angelman-Syndrom. Das Leben der Eltern richtete sich nach ihrem Kind. Immer muss jemand zuhause sein. Auch in den Urlaub fahren sie nur getrennt. 
Scannen0001 (22)

Mary arbeitet halbtags. Der Nachmittag gehört ihrem Sohn. Sobald er aus seiner Schule kommt, ist die Mutter für ihn da: “Brendan benimmt sich wie ein Kleinkind. Er ist fast 2 Meter groß, kann nicht sprechen, nicht alleine laufen und trägt spezielle Windeln. Er steht um 3 Uhr früh auf, wenn wir Vollmond haben. Ich kann ihn nicht mal alleine in die Küche lassen. Er würde sich verletzten, wenn keiner bei ihm ist.”

Seine Mutter ist voller Sorge um Brendans Zukunft. Sie und ihr Mann brauchen die Hilfe von Freunden, um auf den Sohn aufzupassen. Sie zahlen für seine Pflege mit dem Geld, das sie verdienen, mit Steuerfreibeträgen, mit ihrer Sozialversicherung und mit Hilfe von Medicaid.

Die Eltern sorgen sich, wer das alles mal übernimmt, wenn sie nicht mehr können oder gestorben sin? Die kleine Stadt unterstützt sie. Pipals Wunsch ist es, dass auch andere Patienten mit Angelman-Syndrom unterstützt werden und erfahren, was die Krankheit bedeutet.

In Fall von Max wollte sich der Sherriff die Anklage genauer überlegen und auf mildernde Umstände plädieren[i].

Verliert ein Mord seine Abscheulichkeit, wenn er aus Mitleid oder Geldnöten begangen wird? BILD0167

Dr. Charles Krauthammer, ein bekannter Kolumnist, spricht von einer Desensibilisierung, die er das erste Mal in Holland bemerkte, als man den assistierten Selbstmord legalisierte. Damals argumentierte man, man wolle Menschen vor unnützen Leiden erlösen. Heute wird ein Fünftel der Patienten euthanasiert, ohne dass diese dafür ihr explizites Einverständnis gegeben haben.

Der Skandal um den Organhandel mit abgetriebenen Babys

Als vor einigen Tagen auf einem Video auf YouTube (https://youtu.be/L4JZqpHubKA) eine Abtreibungsärztin von Planned Parenthood zu sehen war, die in ihrem Mittagsessen herumstocherte und so nebenbei beschrieb, wie sie Organe von abgetriebenen Kindern bestmöglichst erhält, um sie zu verkaufen, damit sie sich von dem Geld einen Luxuswagen kaufen kann, vermisste man jedes Mitgefühl mit den Ungeborenen.

„Diese Abgestumpftheit ist genau das, was passiert, wenn einige tagtäglich Leben zerstören. Abtreibungsgegner warnen schon lange vor den Folgen, die Abtreibungen auf die Gesellschaft haben“, bemerkt Krauthammer:

„Wir werden unsensibel. Planned Parenthood wird es vielleicht verboten werden, Organe von abgetriebenen Kindern zu verkaufen. Das Video über den Organhandel verdeutlicht jedoch ganz unverblümt, was wirklich bei einer Abtreibung passiert.

Die Organe eines gesunden Kindes werden zum Verkaufsobjekt. Deswegen benutzt Planned Parenthood eine <weniger zerstörende Technik. – Wir zertrümmern den Kopf, um die Organe zu schonen>, heißt es in dem Video.

Bereits Ultraschallbilder hatten ihren Effekt. Plötzlich war jedem klar, dass das Ungeborene ein lebendes Wesen ist. So könnte dieses Video den Effekt haben, eine Abtreibung nach der 20. Woche zu verbieten. Über das Schmerzempfinden eines Ungeborenen nach der 20. Woche scheint man sich inzwischen einig zu sein.

Generell werden Abtreibungen wahrscheinlich nicht verboten werden. Weil in den USA viel Uneinigkeit über den Status eines Ungeborenen in den ersten 3 Monaten herrscht. Ein Kind nach der 20. Woche hat allerdings jetzt Sympathien gewonnen, weil Experten dargelegt haben, wie man das Leben terminiert. Späte Abtreibungen könnten deshalb in Zukunft in den USA verboten werden”, schreibt Krauth.

Anmerkung: [i] Stein Kate: Life with Angelman syndrome puts pressure on families.

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

INFOs über Breburdas bioethisches Sachbuch in Romanform: https://charismatismus.wordpress.com/2014/05/22/buch-tip-dr-edith-breburdas-profunde-neuerscheinung-zu-bioethischen-themen/

Ediths Homepage: http://scivias-publisher.blogspot.com/

WELT-Redakteur: Die “Homo-Ehe” ist ein Widerspruch in sich selbst

EHE steht für “Ewigkeit, Recht und Gesetz”

Am 29. Juli 2015 veröffentlichte das Feuilleton (Kulturteil) des Deutschlandradios eine Stellungnahme von Günter Lachmann zur Debatte um eine Einführung der “Ehe” für Homosexuelle. IMG_1426

Der Buchautor und Redakteur der WELT-Verlagsgruppe betont, daß zur Ehe “schon seit Jahrtausenden” die Fortpflanzung gehöre. 

Er plädiert für Klarheit auch beim Ehe-Begriff und erläutert:

“Sprachlich kommt das Wort Ehe aus dem Althochdeutschen und steht für “Ewigkeit, Recht und Gesetz”. (…)

Der heute nur noch selten verwendete Begriff der Ehegatten bezeugt den tieferen Sinn und Zweck der Ehe: die Begattung, also die geschlechtliche Vereinigung von Mann und Frau zur Fortpflanzung. Zur Ehe gehören folglich auch Kinder.”

Die Familie sei, so der Verfasser weiter, deshalb die “Keimzelle der Gesellschaft und genieße eine “besondere Stellung”, weil nur sie in der Lage sei, Nachkommen zu sichern. Daher proklamiere das Grundgesetz: “Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.”Scannen0009 - Kopie

Der Autor fügt hinzu: “Politisch betrachtet, ist die Ehe die wertvollste Form menschlicher Gemeinschaft. In der Theologie ist sie eines der sieben Sakramente, in dem die Wirklichkeit Gottes offenbar wird.”

Günter Lachmann beklagt sodann, heute werde der Ehebegriff in der politischen Diskussion auf seine “fiskalische und versorgungsrechtliche Bedeutung reduziert”: “Wir tun so, als sei die Ehe lediglich eine von vielen sozialgesetzlichen Regelungen.”

Der Verfasser schreibt weiter, eine “gleichgeschlechtliche Lebenssgemeinschaft” sei “keinesfalls” mit der Ehe gleichzusetzen, wenngleich sie “gesetzlich geregelt und geschützt” werden müsse.

Ein Adoptionsrecht für “Homo-Ehen” lehnt der Autor ebenfalls ab, denn “Kinder brauchen Vater und Mutter.”  – Er fügt hinzu: “Kinder sollten in einem möglichst natürlichen Umfeld aufwachsen, und dazu gehören nun einmal beide Geschlechter.”

Abschließend betont Günter Lachmann, die Homo-Ehe sei “ein Widerspruch in sich”, denn Homosexualität schließe die “tiefere Bestimmung der Ehe” aus, nämlich die Fortpflanzung: “Und diesen Widerspruch kann auch der Gesetzgeber beim besten Willen nicht auflösen.”


Wer Stärke findet in Gott, schreitet dahin mit wachsender Kraft

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 84 (83),3.4.5-6a.8a.11.

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach dem Tempel des HERRN.
Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
ihm, dem lebendigen Gott.

Auch der Sperling findet ein Haus
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen  –
bei deinen Altären, HERR der Heerscharen,
mein Gott und mein König.

Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die ihre Stärke finden in dir,
sie schreiten dahin mit wachsender Kraft.

Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums
ist besser als tausend andere.
Lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes
als wohnen in den Zelten der Frevler.

 


Wie der Koran zwischen einer Ethik für Juden und seiner eigenen unterscheidet….

Den folgenden Leserbrief richtete Dr. Christoph Heger am 15.1.2015 an die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung); leider wurde er nicht veröffentlicht. Da wir den Inhalt sehr aufschlußreich finden, stellen wir ihn hiermit online:

Nicht nur Rainer Hermann in seinem Beitrag „Eine Tötungslizenz?“ in FAZ vom 9.1.2015, auch Imame islamischer Verbände zitierten jüngst auf der „Mahnwache“ vor dem Brandenburger Tor in Berlin verfälschend Vers 32 von Sure 5: „Wenn jemand einen Menschen tötet, der keinen anderen getötet, auch sonst kein Unheil auf Erden gestiftet hat, so ist’s, als töte er die Menschen insgesamt“ (so Rainer Hermann). Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Wie schön wäre es, wenn sich die Muslime den Inhalt dieser Maxime zu eigen machen könnten!

BILD: Große Moschee mit Minarett in Köln-Ehrenfeld

Tatsächlich führt die Unvollständigkeit des Zitats in die Irre, heißt doch der Vers vervollständigt: „Aus diesem Grunde haben Wir [nämlich Allah] den Kindern Israels vorgeschrieben: Wenn jemand einen Menschen tötet, der keinen anderen getötet, …“

Nach dem koranischen Wortlaut ist also nicht den Muslimen, sondern den Juden eine solche Ethik von Gott auferlegt!

Die Aufgabe der Muslime ist dagegen in dem folgenden Vers 5:33 beschrieben, der an den Vers zuvor mit einem anknüpfenden „innamā / jedoch, vielmehr, indessen“ anschließt:

„Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten … ist indessen der, dass sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder dass sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie eine gewaltige Strafe …“

Die Verknüpfung der Auflage, die Allah den Juden gemacht hat, mit dem ganz anderen, brutalen Gesetz für Muslime im unmittelbar folgenden Vers kann keinem Koranleser entgehen.

Man muss leider mit Sorge feststellen, dass solcher Art Täuschung der gutgläubigen Öffentlichkeit durchaus verbreitet ist. Um eine politisch kommode Unterscheidung von Islam und „Islamismus“ aufrecht zu erhalten, wird allgemein verschleiert, dass die „Islamisten“ sich sehr wohl auf die praktisch von allen Muslimen angenommenen Fundamente des Islams berufen können: auf den Koran und den “Brauch des Propheten“.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Unfaire Methoden gegenüber Kritik an einer Frühsexualisierung der Kinder

Von Prof. Dr. Albert Wunsch

Wenn sich beispielsweise eine relativ kleine, wenn auch lautstark auf sich aufmerksam machende, linke Gruppierung  –  meist aus dem rot/grünen Parteispektrum  –  selbst als Mitte der Gesellschaft definiert, werden ganz Viele schnell ins so genannte rechte Lager gerückt.  albert_wunsch 

Da wir in Deutschland auf dem Hintergrund unserer NS-Vergangenheit eine besondere Sensibilität in diese Richtung entwickelt haben  –  und das ist gut so  – , ist es auf diesem Hintergrund recht einfach, Positionen von politisch Andersdenkenden per Zuordnung zur ‚rechten Szene’ ins Aus katapultieren zu wollen.

Es scheint eine Regel zu geben, dass sich Ideologien – je radikaler sie sind – selbst als Mitte bezeichnen. Beispielsweise praktiziert auch die französische „Front National“ diesen Ansatz, indem sie eine Selbsteinordnung als „weder rechts noch links“ vornimmt. Fallen die Menschen auf solche Tarn- und Täusch-Manöver herein, geraten Andersdenkende sofort an den rechten oder auch linken Rand.

Ergänzend scheint es eine weitere Formel zu wirken: Je intensiver eine Position ideologisch begründet ist, je heftiger wird auf Anfragen oder Gegenargumente nicht mit Nachfragen oder eigenen Verdeutlichungen, sondern mit Häme, Diffamierung und Angriff reagiert.

Auch wenn der von Immanuel Kant eingebrachte Appell „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ zu einem Kerngedanken der europäischen Aufklärung wurde, beim Umgang mit Ideologen scheint er keine Wirkkraft zu haben. Somit kann in solchen Situationen ‚Aufklärung nicht zur Beendigung des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit’ führen.

Angst vor lautstarken Lobby-Gruppen

Im Bereich der politischen Praxis sitzt auf diesem Hintergrund bei anstehenden Entscheidungen unterschiedlichster Funktionsträgern auch immer die Angst im Nacken, dass eine schwerwiegende Fehl-Handlung das eigene Amt kosten könnte.044a

FOTOs: Demonstrationen in Stuttgart gegen den “Bildungsplan” der Landesregierung und die staaatliche Frühsexualisierung von Kindern

Je kraftvoller also Politikern von links eine Schauer-Geschichte ins Ohr geflüstert – oder vielleicht auch gebrüllt – wird, was passiert, wenn eine keinesfalls gewollte Entscheidung getroffen würde, desto panikartiger werden die Meisten reagieren. Vor allem dann, wenn sie die an’s Ohr gerichtete Botschaft nicht zwecks Objektivierung überprüft haben.

Etliche militärische Sanktionen oder Intervention gegenüber Staaten und viele kriegerische Auseinandersetzungen in der jüngeren Vergangenheit sind darauf zurückzuführen, dass Berater-Stäbe oder einflussreiche Lobbyisten einseitige – oder auch objektiv unwahre – Botschaften an die Entscheidungsträger richteten. Die Folgen kennen wir alle.

Im Umfeld der Kritik an entsprechenden politischen Beschlüsse zur ‚Frühsexualisierung’ wurde und diese Strategie – besonders eklatant im Rahmen des neuen Bildungsplanes für Baden-Württemberg – offensichtlich:

Alle, die wichtige Argumente gegen zu frühe und in gefährliche Richtungen laufende Instruktionen einbrachten bzw. sich deutlich gegen den so genannte Bildungsplan aussprachen, wurden und werden als ewig Gestrige zu diffamieren versucht. Und eine besonders subtile Abwehr-Reaktion scheint das Schieben in eine rechte Ecke zu sein.

Wenn aber immer mehr Menschen begreifen, welche Folgen das von einer relativ kleinen  –  wenn auch lautstark auf sich aufmerksam machenden  –  linken Gruppierung entwickelte Programm für unsere Kinder hat, wird bald eine überwältigende Mehrheit aus der Mitte unserer Gesellschaft ein entschiedenes ‚Stopp, so nicht’ verkünden.

Großes Toleranz-Problem im linken Spektrum

Ein Hauptproblem scheint zu sein, dass von den Ober-Organisatoren(innen) der LGBT-Szene (Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) viel mehr Toleranz und Akzeptanz eingefordert wird, als dies der Mehrzahl der anders denkenden Menschen oder auch anders lebenden hetero-sexuell Orientierten zugestanden wird. 048a

So werden aus Anfragen oder Gegenpositionen schnell Angriffe konstruiert und friedliche Demonstrationen von sorgenvollen Bürgern, Eltern oder Lehrkräften in ihrer Durchführung zu torpedieren versucht. Radikalisierung scheint zum Hauptdurchsetzungs-Mittel eigener Sichtweisen zu werden.

Fragt jemand beispielsweise, wieso der Öffentlichkeit die meist sehr frivol-obszönen Christopher Street Day-Umzüge zugemutet werden, wird der Anfrager ruck-zuck zum Homo-Hasser zu machen versucht und kräftig attackiert.

Findet ein ruhiger und zum Nachdenken einladender Umzug für das Leben statt, ein im Grundgesetzt als besonders schutzwürdig erachtetes Thema, dann ruft die LINKE – wie in diesen Tagen – dazu auf, den “Marsch für das Leben” zu blockieren. Eigentümlich, welches Demokratie- und Toleranz-Verständnis da in irgendwelche Köpfe geraten ist.

Der „Cologne Pride“, die Kölner CSD-Version stand in diesem Jahr unter dem Motto „Vielfalt lehren, lernen, leben“. Es wird weiter verdeutlicht, dass es darum geht, die Menschen für das Thema Homo- und Trans-Phobie in Schule und Ausbildung zu sensibilisieren. Das klingt auf den ersten Blick gut.

Aber bei genauerem Hinschauen werden zwei Probleme offenkundig. So kann der Slogan auch beispielsweise von rechtsradikalen Gruppierungen genutzt werden, um per Querschnittsoffensive braune Vielfalts-Parolen in Kinder- oder Jugendlichen-Köpfe einzuträufeln. Auch der Begriff „Sensibilisieren“ hört sich gut an, steht aber im krassen Gegensatz zu vielen – eher als Hass-Attacken zu bezeichnenden – Aktionen der LGBT-Szene. Aber vielleicht denken und handeln Kölner auch anders als Menschen derselben Szene beispielsweise in Stuttgart.

Konzept der “Sexuellen Vielfalt”: inhaltlich diffus

Ein Konzept zur so genannter ‚Sexueller Vielfalt’ – auch wenn es sich recht harmlos anhört – ist viel zu mehrdeutig, um es für Bildungsprozesse nutzen zu können. Die Pädophilen haben schon  –  im Umfeld der Stuttgarter Bildungspläne  –  die Offerte für mehr sexuelle Toleranz in ihrem Sinne euphorisch begrüßt. t_go.php

Wenn also nicht klar definiert wird, was mit „sexueller Vielfalt“ gemeint ist, kann dies im Grunde alles bedeuten und alles legitimieren. So schließt die schwammige Forderung nach Akzeptanz sexueller Vielfalt auch ein: Sex mit Kindern, Sex mit Tieren, Sex per Exhibition, Sex in Verbindung mit Gewaltanwendung. Vielfalt ist halt sehr vielfältig.

Wer das Fass aufmacht, bekommt es vielleicht nicht mehr an entscheidender Stelle zu. In Dänemark existieren derzeit ganz legal Tier-Bordelle, auch das ist Teil einer sexuellen Vielfalt. Selbst wenn die LGBT-Lobbyisten dies nicht meinen, es ist keinesfalls auszuschließen, wenn man den Begriff so weit fasst.

Wenn es den Protagonisten der LGBT-Szene wirklich um einen Abbau gesellschaftlicher Diskriminierung von ‚Eigen-Heiten’ ginge, hätte sie stattdessen ein Diversity-Konzept vorlegt, um so einen deutlichen Impuls für ein Leben in Vielfalt ohne Ausgrenzung zu setzen.

Gesellschaftsveränderung durch Frühsexualisierung 

Wer eine Gesellschaft verändern will, greift schnell nach den Kindern. Besonders radikale politische Ideologien haben dieses Prinzip zu verwirklichen gesucht, ob als Kommunisten, Sozialisten oder Nationalisten.

Auch der ehemalige SPD-Generalsekretär Olaf Scholz frohlockte selbstsicher mit dem Leitsatz: “Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern”, so die Tageszeitung “Welt” vom 10.11.2002, um das Vorhaben der staatlichen Ganztagsbetreuung anzuheizen.

Da die Protagonisten der LGBT-Szene also ihre Vorstellungen von Sexual-Kontakten der restlichen Gesellschaft aufoktroyieren wollen, bekämpfen sie die staatstragende Lebensform der klassischen Familie, diffamieren die Ehe, versuchen heterosexuelle Partnerschaften ins Aus zu setzen und konzipieren Umerziehungs-Programme für Kinder.

Ganz im Sinne Lenin’s, auf den der Satz zurückgeführt wird: “Wer die Gesellschaft verändern will, muss die Familie zerstören!”

Anstelle von Demokratie radikale Demagogie

Wie groß ist der ‚laute Anteil’ innerhalb der LGBT-Szene wirklich? Welche Persönlichkeitsmerkmale machen aus einem ‚Halt-anders-Lebenden’ einen intoleranten ‚Schreihals’? DSC03298a

Vielleicht handelt es sich ja um eine Konzentration selbstverliebter Zeitgenossen, denen nie jemand Empathie, Toleranz und soziale Kompetenz beibrachte, einen Trend, den der US-Psychologe W. Keith Campbell im Rahmen seiner Narzissmus-Forschung in westlich-modernen Gesellschaften erforschte und in den Begriff „Egomanen“ fasste.

Fakt ist, dass die LGBT-Szene es irgendwie geschafft hat, ihre Themen so – mit einem Modernitäts-Status ausgestattet – nach oben zu puschen, dass Mainstream-Medien und Mainstream-Politiker, welche auf jeden Fall modern sein wollen – was dies immer auch inhaltlich heißen mag – die LGBT-Zielsetzungen bedenkenlos übernehmen, puschen und nicht selten als eigene Positionen verkaufen. Mit profiliertem und demokratischem Handeln hat das nichts mehr zu tun.

Auch eine Gruppierung, welche nur einen kleinen Prozentsatz innerhalb der Gesamt-Bevölkerung ausmacht, hat in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung das Recht, eigene Auffassungen frei leben zu können, solange sie nicht gegen geltendes Recht verstoßen und die Menschenwürde verstoßen.

Will eine Minderheit ihre Grundsätze jedoch der Mehrheit aufpfropfen, stellt sie sich damit selbst ins Aus. Nicht selten erweist sie sich bei diesem Vorhaben gar als missbrauchend und gewalttätig.

So ist zu beobachten, dass sich einerseits Ideologien und ein demokratisches Verständnis unversöhnlich gegenüber stehen, andererseits gerade Ideologen demokratische Freiräume nutzen, um eine eigene Machtposition auszubauen, um dann z.B. die Petitionen Andersdenker – wie in Baden-Württemberg geschehen – zu ignorieren bzw. zu bekämpfen.

Hinführung zu Toleranz in Erziehung und Bildung

So wichtig eine Hinführung zu Toleranz als Querschnittsaufgabe in Erziehung und Bildung auch ist, Schritte zur Umsetzung setzen ein wesentlich reflektierteres Vorgehen voraus, als dies innerhalb der politischen Diskussion bisher erfolgte. Auch die im Grundgesetzt stehende Forderung, dass eine Umsetzung in erster Linie ins Elternhaus gehört, wird derzeit ausgeklammert.

Denn nur dort ist am ehesten eine dem jeweiligen Entwicklungsstand angemessene sprachliche und atmosphärische Herangehensweise möglich. Alle Wertevermittlungs-Themen sind, um übernommen werden zu können, auf eine starke positive Beziehung zwischen Kind und Erwachsenem angewiesen ist.

Beides kann – und soll nach unserer Verfassung – die Schule nicht leisten. Von daher ist es nur logisch und konsequent, dass die pauschale Forderung einer „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ als Leitlinie und fächerübergreifender Lehrstoff aus dem schulischen Bildungsplan zu streichen ist.

Zusammenfassende Gedanken zur Funktion des Staates

Alle Initiativen, die sich gegen eine ‚Frühsexualisierung’ einsetzen, greifen einen wichtigen Verfassungsgrundsatz auf und bewahren die Kinder und Jugendlichen vor nachhaltig wirkenden seelischen Blessuren und geistiger Irreführung.

Ein Beispiel zu den Folgen einer Frühsexualisierung – wenn auch nicht als Folge staatlicher Konzepte – wurde vor einigen Wochen von der Presse aufgriffen, als sexuelle Gewalt-Praktiken von Kindern gegenüber anderen Kindern innerhalb einer KiTa in Mainz offenkundig wurde. Das waren keinesfalls so genannte Dr.-Spiele, sondern handfeste Gewalttaten, welche nur durch das Sehen einschlägiger Bildmaterialien oder durch eigene negative Erfahrungen im Umgang mit Erwachsenen entstanden sein können.

So hat der Staat auch darauf zu achten, dass kritische Stimmen von Eltern, Lehrkräften oder anderen engagierten Bürgern nicht pauschal in eine Anti-Ecke zu stellen sind. Ergänzend geht es darum, nicht einer kleinen gesellschaftlichen Interessengruppe über KiTa und Schule einen Zugang zur Beeinflussung von Kindern zu ermöglichen.

Wird dies nicht gestoppt, fühlen sich schon bald alle möglichen Gruppierungen berufen, ebenfalls so zu agieren.

Diesem etwas gekürzten Text liegt ein Interview mit dem Autor zugrunde, welches Heiderose Manthey vom Arche e.V. in Waldbronn führte.

Anschrift unseres Autors: Prof. Dr. Albert Wunsch, 41470 Neuss, Im Hawisch 17  –  Homepage: http://www.albert-wunsch.de


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 322 Followern an