1000-Kreuze-Aktion: Gebetszug für das Leben am 16. März 2019 in Münster

Am Samstag, dem 16. März 2018, startet um 14,30 Uhr auf dem Kirchplatz von St. Aegidii in Münster-Innenstadt der Gebetszug gegen Abtreibung.

Diese Aktion mit weißen Holzkreuzen wird von der Münchner Initiative „Euro-Pro-Life“ organisiert.

Die Prozession führt durch die Innenstadt an einigen Kirchen vorbei und endet auf dem Domplatz am Denkmal des seligen Kardinal von Galen, der sich während der NS-Diktatur vor allem gegen die Euthanasie an Behinderten und psychisch Kranken eingesetzt hat.

Wolfgang Hering, der Organisator der Kreuze-Aktion, hält dort eine Schlußansprache und einer der teilnehmenden Priester segnet die Lebensrechtler.

In den letzten zehn Jahren mußte der Gebetszug stets von einer starken Polizeipräsenz vor linksradikalen Randalen geschützt werden. Auch in diesem Jahr wurden von Abtreibungsbefürwortern bzw. Antifa-Gruppen bereits wieder Proteste angekündigt.


Kreuze-Aktion in Fulda: Gebetszug für das Leben startet am Samstag, den 11. August

Am kommenden Samstag, den 11. August, sammeln sich Lebensrechtler und Beter auf dem Bahnhofsvorplatz in Fulda gegen 15 Uhr. Ein paar Minuten zuvor werden die weißen Holzkreuze ausgeteilt. 

Vermutlich kommt Wolfgang Hering und sein Team aus München dazu; er leitet die Initiative „EuroProLife“, welche die Kreuze-Prozessionen in verschiedenen Städten  – z.B. München, Münster, Fulda – organisiert, die an das Lebensrecht der ungeborenen Kinder erinnern und für alle Beteiligten beten, besonders für schuldig gewordene Personen, damit sie umkehren.

Der Gebetszug führt durch die Innenstadt  –  vorbei an der Stadtpfarrkirche und am Bonifatius-Denkmal  – zur sogenannten Pestsäule am Frauenberg, wo es ein Franziskanerkloster gibt.  An einigen Stationen wird Halt gemacht, um zu beten und zu singen.

Auch der Aktionskreis Fulda, der zur Aktion Leben gehört, hat zu dieser Kreuze-Kundgebung aufgerufen.

 

 

 

 


„Münstersche Zeitung“ desinformiert einseitig und bietet Zerrbild der Kreuze-Aktion

Von Felizitas Küble

Alle Jahre wieder fühlt sich die Münstersche Zeitung (MZ) offenbar dazu aufgerufen, die friedliche, betende und singende Schar der Lebensrechtler, die sich stets Mitte März zu einem Gebetszug in Münster zusammenfindet, durch rüde Wortwahl und unfaire Desinformation ins Zwielicht zu rücken und als „radikal“ zu verunglimpfen.  PICT0191

Die tatsächlichen Radikalen, nämlich linksextreme Chaoten, werden hingegen nicht mit derart herabsetzenden Begriffen definiert, sondern allenfalls sanft ermahnt.

Bereits im Vorjahr betätigte sich die MZ auf diese manipulative Art bzw. Abart: https://charismatismus.wordpress.com/2013/03/10/manipulation-pur-munstersche-zeitung-verunglimpft-friedliche-lebensrechtler-als-radikal-und-bezeichnet-krawall-als-bunten-protest/

Das FOTO zeigt Polizeibeamte, die den Gebetsmarsch vor ultralinken Randalen schützen

Schon der Titel des Artikels in der heutigen MZ-Montags-Ausgabe vom 24. März läßt tief blicken: „Provokation mit Madonna“  – wohlgemerkt: die christlichen Lebensrechtler werden sogleich als Provokateure diffamiert, weil sie ein  – wahrlich harmloses  – Mariengemälde mit sich trugen:

Das Bild der Jungfrau von Guadalupe (siehe Foto), einem Wallfahrtsort in Mexiko, zu dem dort seit Jahrhunderten Millionen Einheimische pilgern. Was an diesem Madonnenbild „provokativ“ sein soll, wird weiter das Geheimnis der „Münsterschen Zeitung“ bleiben.

FOTO: Ist dieses Marienbild „provokativ“?PICT0189

Auch beim Untertitel bleibt die MZ ihrer Desinformationslinie treu: „Kreuz-Zügler und deren Gegner lieferten sich Scharmützel in der Innenstadt.“

Tatsache ist, polizeilich bestätigt, daß allein seitens der Abtreibungsbefürworter gegen das Vermummungsverbot verstoßen und Übergriffe gegen Demonstranten, Passanten und Journalisten (!) erfolgten, was zu mehreren Strafanzeigen durch die Polizei führte.

Die Zeitung hingegen erweckt mit ihren beiden Überschriften den irreführenden Eindruck, als hätten erstens die friedlichen Lebensrechtler „provokativ“ gehandelt  –  und als seien zweitens beide Seiten quasi aufeinander losgegangen, obwohl die Krawalle ausschließlich von linken Chaoten ausgingen.

Auch der einleitende Satz des Artikels paßt ins gängige (Zerr-)Bild der MZ: „Auf der einen Seite die radikalen Abtreibungsgegner, auf der anderen Seite die Gegendemo: die Polizei verrichtete Schwerstarbeit, um die beiden Gruppierungen voneinander zu trennen.“  –  Sodann ist vom „lautstarken Aufeinandertreffen“ die Rede, das viele Einkaufsbummler „irritiert“ habe.

Erneut wird somit die tatsächliche Situation nicht nur einseitig, sondern direkt falsch dargestellt. PICT0133

Unklar ist auch, wie die MZ zu ihrer schlicht unsinnigen Behauptung gelangt, die Lebensrechtlerseite habe „drastische Fotos“ vorgezeigt: es gab in Wahrheit kein einziges Abtreibungsbild, sondern lediglich durchaus ansprechende Fotos, wie man sie in jedem Biologiebuch finden könnte: sie zeigen die Entwicklung des ungeborenen Babys im Mutterleib.

FOTO: Handelt es sich hier um „drastische Bilder“, wie die MZ behauptet?

Weiteren Unfug liefert die Zeitung mit ihrem lächerlichen Satz, die Abtreibungsgegner hätten am Denkmal des Kardinal von Galen „gläserne Kindersärge“ niedergelegt: es handelte sich um einen einzigen kleinen Kindersarg aus weißem Holz, der durchaus nicht gläsern war.

Im Verlauf des weiteren Berichts ist erneut davon die Rede, der Gebetszug habe es mit seinem „Auftreten“ verstanden, „zu provozieren“. Hält die MZ christliche Gebete und Gesänge etwa für „provokativ“?

Ist das JA zum Lebensrecht „menschenverachtend“?

Erst später läßt sich MZ-Autor Nils Dietrich dazu herab, die rechtswidrigen Störungen und Pöbeleien der linken Protest-Szene zu erwähnen. Typisch freilich der Schlußsatz des Beitrags, in dem die Sprecherin des „Gegenbündnisses“ das letzte Wort erhält mit ihrer dreisten Äußerung, ihre Aktion habe ein „entschlossenes Zeichen gegen menschenverachtende Ideologien“ gesetzt.

Das friedliche Eintreten für das Lebensrecht eines jeden Menschen, ob geboren oder ungeboren, gesund oder behindert, ist also „menschenverachtend“?

Von ähnlicher „Logik“ samt linker Brille ist auch der Kommentar des MZ-Chefredakteurs Stefan Bergmann geprägt:

Mit dem Kurz-Titel „Disqualifiziert“ meint der Autor nicht etwa die Randalierer, sondern  –  aber sicher doch  –  die betende Schar der Lebensrechtler.

Als vermeintlichen Grund dafür wird vorgeschoben, daß deren Organisator Wolfgang Hering (der in der MZ unrichtig als „Klaus“ Hering bezeichnet wird) einen Zusammenhang zwischen Abtreibung und NS-Euthanasie herstellte (womit er grundsätzlich durchaus recht hat, denn die getöteten Kinder im Mutterleib sind schließlich keine „Opfer zweiter Klasse“).

Nachdem der Herr Chefredakteur die Lebensrechtlerseite (die er abfällig als „die 1000-Kreuzer“ benennt) schon allein durch seine Wortwahl ins Zwielicht zu rücken versucht, rafft er sich abschließend zu einem sanfter Hinweis hinsichtlich der ultralinken Störer auf: diese sollten doch mal „ihr Verhältnis zum Rechtsstaat überprüfen“, denn der Zweck heilige nicht die Mittel.

Diese Bemerkung ist immerhin der einzige kleine Lichtblick in diesem unfairen Zerrbild, das die MZ von jenen Vorgängen am vergangenen Samstag zeichnet.

Fotos: Felizitas Küble


Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ am 12. Mai 2012 in München

Beginn: 14.30 Uhr, Sendlinger-Tor-Platz

(U-Bahn-Linien U1/U2/U3/U6, jeweils eine Station vom Hbf bzw. Marienplatz)

Am Samstag, den 12. Mai 2012 findet der diesjährige Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ von EuroProLife in München statt.

Nähere Infos finden Sie unter: http://europrolife.com/147-0-News.html

Durch Gebete, Gesänge und das Tragen von weißen Holzkreuzen soll auf die tägliche Tötung von ca. 1000 ungeborenen Kindern hingewiesen werden. In der Trauerzeremonie auf einer Isarbrücke wird die schmerzliche Trauer darüber zum Ausdruck kommen.

Abtreibung ist keine Lösung –  sie wird weder den Geboten Gottes noch der Menschenwürde gerecht.

Wir wollen die Probleme beseitigen, nicht die Kinder  – und wir wissen:

Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau!

Viele Frauen leiden oft lange an den seelischen Folgen dieser schweren Fehlentscheidung. Bei der sog. Beratung werden die Aus- und Neben-wirkungen oft verschwiegen.

Der Einsatz gegen Abtreibung ist notwendig und bleibt nicht ohne Wirkung. Wir dürfen nicht schweigen, denn Menschenrechte brauchen Öffentlichkeit!

Laßt uns Zeugnis geben für das Leben!

Es wird auch in diesem Jahr wieder mit Störaktionen durch Linksextreme zu rechnen sein. Als Christen haben wir keine Angst.  Der Himmel steht uns bei.  Auch auf die Münchner Polizei können wir uns erfahrungsgemäß hundertprozentig verlassen.

EuroProLife-Gebetszüge in 2012:
12. Mai 2012    München     1000 Kreuze für das Leben
13. Juni 2012    Straßburg     300 kleine Europäer jede Stunde
25. Juli 2012     Salzburg     1000 Kreuze für das Leben
18. August 2012    Fulda     1000 Kreuze für dasLeben
10. Nov. 2012    London    500 Crosses for Life
Kontakt-Daten:
EuroProLife e.V.
Westendstr. 78, D-80339 München
Tel.  089 / 51999851  –  Fax: 089 / 51999852
E-mail: europrolife@yahoo.de , www.europrolife.com


Berichte anderer Medien & Webseiten über die Kreuze-Aktion in Münster

Unsere Berichterstattung über den Lebensrechtler-Gebetszug duch die Innenstadt Münsters zum Domplatz und über die Randale von Linksradikalen hat ein erfreulich starkes Echo gefunden, was ermutigend für Christen ist, weshalb wir einige Beispiele hier dokumentieren wollen:

Auf Seite 2 der kath. TAGESPOST aus Würzburg erschien am Dienstag, den 13. März 2012, unser ausführlicher „Gastkommentar“ unter dem Titel „Lebensschutz: Demo gestört“.

Gestern kam diese Nachricht (mit unseren Infos und Fotos) als erste von vier Meldungen im kath.Internet-Fernsehen Gloria-TV –  hier zum Anschauen:
http://de.gloria.tv/?media=266794

Zusätzlich wurde unser ausführlicher Bericht dort online gestellt: 
http://de.gloria.tv/?media=266658

Auch die Aktion „Kinder in Gefahr“ veröffentlichte unsere Pressemeldung:  http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2012/03/linksradikale-randale-bei-1000-kreuze.html

Der evangelikale Autor Thomas Schneider hat unseren Artikel samt Fotos vollständig übernommen:
http://www.schneider-breitenbrunn.de/2012-03/linksradikale-stoeren-bei-1000-kreuze-aktion-in-muenster/

Ähnliches gilt für die CDL (Christdemokraten für das Leben) im Erzgebirge:
http://cdl-erzgebirge.de/2012-03/linksradikale-in-muenster-nieder-mit-jesus/

Auch die Junge Aramäische Union veröffentlichte unsere Pressemeldung:  http://ayunion.wordpress.com/2012/03/13/linksradikale-randale-bei-1000-kreuze-aktion-am-10-3-2012-in-munster-massives-polizeiaufgebot-schutzte-friedliche-lebensrechtler/

Ebenso der Weblog von  KOPTEN OHNE GRENZEN: http://koptisch.wordpress.com/2012/03/16/massives-polizeiaufgebot-schutzte-friedliche-lebensrechtler/

Auch dieser österreichische, islamkritische Infoblog berichtet mit unserem Text über die Ereignisse in Münster:
http://sosheimat.wordpress.com/2012/03/11/linksradikale-storen-friedliche-lebensrechtler/

Der „Predigtgarten“ eines kath. Religionslehrer brachte eine Meldung mit Link zu unserem CHRISTLICHEN FORUM:
http://predigtgarten.blogspot.com/2012/03/lebensrecht-demo-nur-mit-polizei-schutz.html

Ähnlich diese patriotische Seite Paukenschlag: http://paukenschlag-blog.org/?p=5725

und diese politische, islamkritische Internetpräsenz: http://deutschelobby.com/2012/03/12/gebetszug-1000-kreuze-fur-das-leben-antifa-strassenterror-munster-10-3-2012/

und diese Nation-24 ebenfalls: http://www.nation24.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1109:bericht-vom-1000-kreuze-marsch-in-muenster&catid=13&Itemid=2

Aus dem dem „Pott“ (Kohlenpott) meldet sich eine kath. Internetseite namens PAPSTTREU IM POTT, die sich ebenfalls mit den Lebensrechtlern und ihrer Aktion solidarisiert: http://papsttreuimpott.blogspot.de/2012/03/weil-es-viele-von-uns-interessiert.html

Ähnlich diese nonkonforme politische Webseite: http://www.wahrheitabgefeuert.de/index.php?option=com_content&view=article&id=477%3Amassives-polizeiaufgebot-schuetzte-friedliche-lebensrechtler&catid=1%3Aaktuelle-nachrichten&Itemid=27


Augenzeugenbericht zur 1000-Kreuze-Aktion von EuroProLife in Münster

Von Matthias v. Gersdorff

Seit 2009 werden die 1000-Kreuze-Aktionen gestört. Im Jahr 2012 gab es besonders viele Aufrufe zu Störaktionen seitens der Linksradikalen, Feministen und einiger Antifa-Gruppen, darunter die Antifa Bielefeld, die „Emanzipatorische Antifa Münster“ und die Antifa-NRW. Wenige Tage vor dem Termin rief auch noch der ASTA-Münster zu einer Gegendemonstration auf.

Zunächst sollte es bei „kreativen Störaktionen“ und einer Gegendemonstration bleiben, doch schließlich wurde eine Blockade des Lebensrechtler-Umzuges verkündet. Um den Einsatz der Polizei zum Schutz der Lebensrechtler zu erschweren, planten die „Gegendemonstranten“, Aktionen auf die ganze Stadt zu verteilen. So würden sie eine Einkesselung durch die Polizei verhindern.

Die „Emanzipatorische Antifa Münster legte kein Blatt vor dem Mund: „Die Polizeistrategie der letzten Jahre be­stand darin, die Gegenaktivist/innen einzukesseln und den Kreuzemarsch anschließend durchzusetzen. Auch deswegen ist es wichtig, den Protest gegen diese christlichen Fundamentalist/innen an viele Orte der Stadt zu tragen und auf ganzer Strecke zu verhindern, dass sie ihre reaktionären und menschenverachtenden Inhalte ungestört verbreiten können.“

Dementsprechend war das Polizeiaufgebot massiv – wenn man zum Treffpunkt für den Beginn des Marsches zu Fuß ging, sah man schon auf Straßen vorher postierte Polizisten. Die Zeitung berichtete von 200 Beamten.

Weiträumig wurde der Marienplatz vor der Sankt-Ägidii-Kirche abgesperrt, nur die Lebensrechtler wurden durchgelassen. Ich kam gegen 14 Uhr an und es waren wenige Leute da. Ich dachte: Die Linksradikalen haben es geschafft, viele einzuschüchtern. Zudem war es gar nicht einfach, in die Innenstadt zu kommen, drei von vier Parkhäusern rund um die Ägidii-Kirche wurden geschlossen.

Schließlich kamen doch an die 150 Lebensrechtler, also immerhin etwa die Zahl der Vorjahre. Allerdings bleiben die Ankündigungen der Chaoten nicht ganz ohne Wirkung. Eine Mutter in den Vierzigern berichtete mir, sie hätte nur kommen können, weil sie an diesem Tag ihre Kinder, die schon im Schulalter waren, irgendwo unterbringen konnte. Aufgrund der Chaoten könne man keine Kinder zum Marsch mitbringen.

In der Tat: Nicht nur drohen die Chaoten die Reihen der Lebensrechtler während des Umzuges „aufzumischen“, sie brüllen und zeigen ununterbrochen Obszönitäten, schreien Gotteslästerungen, bewerfen die Lebensrechtler mit Verhütungsmitteln, in großen Plakaten zeigen sie Bilder und Sprüche, die man aus Anstandsgründen nicht wiedergeben kann.

Der Umzug konnte schließlich pünktlich beginnen und planmäßig durchgeführt werden, weil die äußerst gut vorbereitete und organisiere Polizei jeden Versuch der Linksradikalen, zu den Reihen der Lebensrechtler vorzudringen, verhinderte.

Nach Polizeischätzungen waren 200 an den Störungen beteiligt. Mehrere dutzend Mannschaftswagen und hunderte Beamte waren hierfür nötig. Ansonsten hätten die Lebensrechtler ihr Recht auf freie Meinungsäußerung nicht ausüben können.

Um Zwischenfälle zu verhindern, wurde zudem die Route verändert. Man wusste, dass die „Antifa“ Aktionen entlang der Route vorbereitet und Strategien ausgedacht hatte, um nicht von der Polizei eingekesselt zu werden.

Somit konnten die Chaoten die Lebensrechtler nur begleiten, aber keine Blockaden herrichten. Die „Westfälischen Nachrichten“ berichteten, daß fünf Personen ein Platzverweis erteilt werden musste, weil sie „anschließend aktionsorientiert an mehreren Stellen den Aufzug zu stören“ versuchten. Zwei leisteten Widerstand. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Gegen eine weitere Person wurde Anzeige erstattet, weil sie ein Pfefferspray mit sich führte.

Schließlich konnte der 1000-Kreuze-Marsch den Domplatz erreichen. Dort endete die Veranstaltung mit einer Würdigung des „Löwen von Münster“, Kardinal Clemens August Graf von Galen und einer Abschlussrede von Wolfgang Hering, der Leiter des Veranstalters „Europrolife“.

Mathias von Gersdorff, kath. Publizist und Buchautor in Frankfurt

Quelle: Webseite „Kultur und Medien online“ der Aktion „Kinder in Gefahr“


1000-Kreuze-Aktion: Linksradikale kritisieren Polizei und Passanten in Münster

Am Samstag, den 10. März 2012, wurde ein friedlicher Gebetszug von Lebensrechtlern durch linksradikale Randale massiv gestört, so daß zweihundert Polizisten und mehrere dutzend Mannschaftswagen im Einsatz waren, um die Demonstrationsfreiheit der Abtreibungsgegner in Münster zu gewährleisten.

Daß sich ultralinke Aktivisten mit ihren staatsfeindlichen Tendenzen gern und oft über die Polizei beschweren, ist man gewohnt – und so geschah es auch diesmal.

Nach ihren Randalen kritisierte die linksradikale „Antifa“ öffentlich den Einsatz der Polizei. So heißt es auf der Internetseite „Indymedia.org“ (dem Hauptblog gegen den christlichen Kreuze-Marsch) beispielsweise:

„Das Bündnis „gegen 1000 Kreuze“, hat auch in diesem Jahr zu kreativen Protesten mobilisiert und demonstrierte für das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht der Frau. Schon vor Beginn der Veranstaltungen wurde die Innenstadt von einem Großaufgebot der Polizei abgeriegelt. Diese ging (…) unnötig aggressiv und ruppig gegen die Gegendemonstrant_innen vor.“

In Wirklichkeit reagierten die Polizeibeamten sehr umsichtig und besonnen im Sinne einer De-Eskalations-Strategie.

Zudem handelt es sich bei den Störern keineswegs um „Gegendemonstrant/innen“, da sie keine Demonstration bei den Stadtbehören angemeldet und genehmigt bekamen, sondern vielmehr um rechtswidrig agierende Randalierer.

Aufschlußreich ist nun vor allem Folgendes: Die linksextreme Seite gibt diesmal selber zu, daß viele Passanten in den Fußgängerzonen Münsters mit ihrem Treiben überhaupt nicht einverstanden waren. Das kann man sich lebhaft vorstellen: auf der einen Seite ohrenbetäubender Lärm und wild agierende (teils vermummte) Störer, die Lebensmittel, zB. mit Eiern und Apfelsinen auf die Beter warfen und „Nieder mit Jesus“ brüllten  –  auf der anderen Seite friedliche, Kirchenlieder singende Lebensrechtler, die sich vom stundenlangen Chaotentum in keiner Weise beirren ließen.

Kein Wunder also, daß die Zuschauer in Münster noch bis fünf zählen konnten, um diese Vorgänge zu bewerten – dafür muß man nichtmal Christ oder Lebensrechtler sein, hierfür genügt auch ein Quentchen Vernunft und normaler Hausverstand.

So beschwert sich also die kommunistische Webseite „linksunten.indymedia“ am 11.3.2012:

„Erstaunlich agressiv reagierten dieses Jahr Teile der Münsteraner Bevölkerung an der Wegstrecke, vor allem in den Einkaufspassagen auf die Proteste.“

Siehe hierzu vier Doku-Filme, die das Geschehen vom vergangen Samstag dokumentieren: dreimal von Lebensrechtler-Seite, einmal von ultralinker Seite aus „betrachtet“: https://charismatismus.wordpress.com/2012/03/11/youtube-video-der-1000-kreuze-aktion-in-munster-vom-10-3-2012/