DANK für die Ermutigung und zahlreichen Glückwünsche zum 90. Geburtstag

Von Christa MevesMeves

Nein, das hatte ich nicht erwartet, dass mein 90. Geburtstag so viele Menschen mit so vielen dankbaren Briefen und Geschenken aktivierte  –  hatte doch kein maßgebliches Printmedium dieses Datum erwähnt.

Und nicht oberflächlich sind die meisten dieser Glückwünsche, sondern meist enthalten sie ausführliche Bekundungen ihrer familiären Bilanzen.

Viele schildern, dass sie durch meine Schriften und Vorträge bei der Erziehung ihrer Kinder pädagogische Orientierung erfahren hätten. Manche legen mir sogar Fotos bei, um mir zu vermitteln, dass die so erzogenen Kinder nun zu Leistungsträgern unserer Gesellschaft geworden sind – gesunde, in sich zufriedene, beruflich erfolgreiche Erwachsmarchavida300x600 - Kopieene.

Das entsprach bei meiner Arbeit zwar einer Hoffnung, aber wie ließ sich eine Erfüllung dieser Motivation noch erwarten, nachdem ein pädagogisch falscher Grundtenor beim Aufziehen der Kinder in unserer Gesellschaft zum Mainstream geworden war?

Ich will deshalb heute meinen Dank sagen an alle, die mir per Post oder Mail eine solche freudige Befriedigung meines Mühens verursacht haben; denn dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher, als es jetzt mithilfe des PC möglich geworden ist, Menschen mit existenziell tötendem Rufmord durch Verleumdung und nicht löschbarer Lüge zu belegen, damit Fachleute ausgeschaltet werden, die die wissenschaftlich erkennbare Wahrheit noch in der Öffentlichkeit zu bekunden wagen.

Deshalb sind solche Briefe Frucht genug; denn sie beweisen einmal mehr, dass die Wahrheit siegt. Andererseits wird doch auch durch die überdimensionale Häufung von Verhaltensstörungen bereits im Kleinkindalter klar, dass vor allem die frühe Kollektivierung der Kinder ein verhängnisvolles Konzept ist, weil in den Prägungsphasen des sich entfaltenden Gehirns seelische Defizite festgeschrieben werden, die sehr häufig die volle Ausreifung zur Persönlichkeit behindern und das Leben auch im Erwachsenenalter immer mehr erschweren. DSC_0048

Trotz all der Erfahrungsbelege über das Falsche im Timbre der Kindererziehung, klebt unser Zeitgeist stattdessen  – europäisch sanktioniert  – auf gefährlichem Weg; denn zunehmend geminderte Bindungsfähigkeit lässt z. B. Ehescheidungen boomen, und bewirkt auf diese Weise nun bereits seit 40 Jahren einen Geburtenschwund ohnegleichen, der die Existenz der Zukunft der europäischen Urbevölkerung bedroht…

Hartnäckig verweigert der Mainstream die viel belegte Erkenntnis, dass die Mutter für das Kind mit ihrer konstanten Nähe im Kleinkindalter eine Forderung der Naturordnung ist. Und das, obgleich gerade einmal mehr eine relevante Langzeitstudie [1] beweist, dass Vollstillen bis ins zweite Lebensjahr hinein mit einer stabilen Bindung an die Mutter ein obligatorisches Pfund ist, das einen Vorrang an Leistungsfähigkeit in der Schul- und Ausbildungszeit erwirkt.

Ist es nun vielleicht wirklich schon zu spät zur Einsicht?  –  Nein, aber eine Umkehr müsste gesellschaftlich radikal und durchgreifend erfolgen.

Gesellschaftlich brauchen wir für die jungen Frauen lediglich eine einzige entscheidende Option: Unsemre kleinen Mädchen spielen auch noch heute, kaum dass sie sich auf die Beine gestellt haben, vorrangig mit Puppen und bekunden damit ihre hauptsächliche, nicht löschbare hormonelle Grundgegebenheit (denn das ist bereits im Fötus ins Gehirn eingeprägt): ihre Lust zum Muttersein, und damit ihren vorgegebenen Lebensauftrag von Gott für diese so elementar wichtige Aufgabe.

Man brauchte den jungen Mädchen (nach einem vorbildlichen Verhalten ihrer Mütter während des Aufwachsens ihrer Kinder) lediglich die Möglichkeit für den Beruf Mutter zur Verfügung zu stellen  –  mit einem Gehalt, das mit der Kinderzahl aufgestockt wird und eine selbstständige Berentung, sowie eine Favorisierung für andere Erwerbstätigkeiten jenseits der abgeschlossenen Erziehungsarbeit.

Eine solche Option lässt die Prognose zu, dass bereits nach wenigen Jahren unser Geburtenschwund überwunden sein würde. Unsere europäische Konkurrenzfähigkeit mit anderen gebärfreudigen Völkern ließe sich so rasch wieder herstellen.

Das brauchte auch nicht an den Finanzen zu scheitern; denn die Regierungen brauchten unsere Steuergelder lediglich umzuschichten, und liebevolle Angehörige, also besonders interessierte Familienangehörige an die Stelle der kräftemindernden Frühkollektivierung der Kinder zu setzen.

Weil das im Einklang stünde mit Gottes Wollen, würde dieses natürliche Modell Segen und Blüte der so handelnden Gesellschaft bedeuten.

[1]     http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/stillen-und-muttermilch-gestillte-kinder-haben-hoeheren-iq-a-1024066.html

Christa Meves ist Psychagogin für Kinder und Jugendliche sowie Bestseller-Autorin seit Jahrzehnten

 


ISRAEL: Unions-Fraktion gratuliert Präsident Peres zu seinem 90. Geburtstag

Am heutigen 2. August 2013 feiert der israelische Staatspräsident Schimon Peres seinen 90. Geburtstag. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

„Seit der Gründung des jüdischen Staates Israel gehört Schimon Peres zu den prägenden Persönlichkeiten. Er hat seinem Land in verschiedenen herausgehobenen Funktionen gedient und dabei immer eine versöhnliche Rolle gegenüber Deutschland eingenommen. Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag gratuliert Schimon Peres herzlich zu seinem 90. Geburtstag. 

Foto: KOMM-MiT-VerlagSchimon Peres wurde am 2.August 1923 im polnischen Wiszniew geboren und zog mit seiner Familie 1934 nach Tel Aviv. Nur sieben Jahre später fielen alle seine Familienmitglieder, die in Wiszniew verblieben waren, dem Holocaust zum Opfer. Diese Erfahrung festigte seine Überzeugung zur Gründung eines freien, demokratischen und unabhängigen Staates Israels.

Es war diese Leidenschaft für einen eigenen Staat Israel als Heimstätte des jüdischen Volkes, die Schimon Peres früh in die Politik führte. Bereits im Jahre 1941 wurde er Generalsekretär der Jugendbewegung der israelischen Gewerkschaftsbewegung Histadrut. Nach dem Studium der Verwaltungswissenschaften an der Harvard-Universität wurde Peres 1952 stellvertretender Generaldirektor des israelischen Verteidigungsministeriums und ein Jahr später dessen Generaldirektor.

Peres wurde 1959 erstmals als Abgeordneter der israelischen Arbeitspartei in das israelische Parlament, die Knesset, gewählt. Dreimal diente er seinem Land als Premierminister, mehrfach stand er an der Spitze von Ministerien, darunter des Außenministeriums und des Finanzministeriums. Im Jahre 2007 schließlich wurde er zum Präsidenten gewählt.

Für seine Dienste in den Osloer Friedensverhandlungen, die er als Außenminister Israels führte, erhielt Schimon Peres im Jahr 1994 zusammen mit Jitzchak Rabin und Jassir Arafat den Friedensnobelpreis.accumulator_default_img

Seit Beginn der diplomatischen Beziehungen unserer Länder ist die Existenz und Sicherheit Israels Teil der deutschen Staatsräson. Die Verantwortung für die Shoa ist Teil der deutschen Identität.

Unter der Präsidentschaft von Peres wurde dabei ein neues Kapitel der bilateralen Beziehungen in Form von regelmäßigen deutsch-israelischen Regierungskonsultationen aufgeschlagen. Unvergessen ist seine Rede vom 27. Januar 2010 zu Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, in der er sagte:

‚Und während es mein Herz zerreißt, wenn ich an die Gräueltaten der Vergangenheit denke, blicken meine Augen in die gemeinsame Zukunft einer Welt von jungen Menschen, in der es keinen Platz für Hass gibt. Eine Welt, in der die Worte ‚Krieg‘ und ‚Antisemitismus‘ nicht mehr existieren‘.

Trotz der Erfahrungen, die Schimon Peres in seiner eigenen Familie machen musste, ist er bis zum heutigen Tag Wegbereiter und Treiber einer tiefen und gefestigten Freundschaft zwischen Deutschland und Israel. Für diesen unermüdlichen Einsatz gilt ihm am heutigen Tag unser großer Dank.“