AfD wünscht Karlspreis für Viktor Orbán

AfD-Bundesvorstandsmitglied Paul Hampel lobt die Haltung der Regierungen von Ungarn und Tschechien in der europäischen Asylkrise:

„Die Regierungen von Ungarn und der Tschechischen Republik verdienen für ihre standhafte Haltung in der europäischen Asylkrise allerhöchste Anerkennung.

Besonders der ungarische Staatschef Viktor Orbán hat sich von Beginn an vehement für die Sicherung der ungarischen EU-Außengrenze eingesetzt und den Staaten Europas damit einen unschätzbaren Dienst erwiesen. Dies erfolgte gegen Merkels Widerstand.

Wären die übrigen Staaten des Balkan dem ungarischen Beispiel nicht gefolgt, würden auch heute noch täglich 10.000 illegale Migranten über die Balkanroute nach Deutschland strömen.

Zum Dank erhielt Ungarn Hass und Anfeindungen aus Berlin und soll nun in grenzloser Dreistigkeit auch noch gezwungen werden, Merkels Gäste bei sich aufzunehmen.

Viktor Orbán und sein tschechischer Kollege Zeman erfüllen den Willen ihrer Wähler und handeln im Interesse ihrer Völker.

Statt ihn zu schmähen, verleiht Orbán lieber den höchsten Preis, den Deutschland für einen verdienten Europäer zu vergeben hat: den Karlspreis der Stadt Aachen!“

 

 


Aachen: Bildvortrag am 29. März über wachsendes Christentum in China

Über die Hinwendung vieler Chinesen zum Christentum berichtet der Publizist und Agenturleiter Michael Ragg (siehe Foto) am Mittwoch, den 29. März, 19:30 Uhr, im Kolleg Heristal in Aachen-Mitte, Pontstraße 152. ragg

Die Veranstaltung mit dem Titel:  „Gott in China heute, Zeugnisse eines lebendigen Glaubens“ ist öffentlich, der Eintritt frei, Anmeldung erwünscht unter Telefon:  02 41 / 2 37 11 oder: info@heristal.de.

Mit Bildern, Erlebnisberichten und Analysen zeigt der Referent, warum gerade jetzt so viele Chinesen das Christentum entdecken, der Glaube und christliche Werte auf die junge Elite Chinas so anziehend wirken, dass sie nach und nach das Land und die Atmosphäre verändern.

Interessant ist auch zu erfahren, wie die Staatsmacht auf den Zulauf zu christlichen Kirchen reagiert.

Michael Ragg, Leiter der Agentur Ragg´s Domspatz, ist als Radio- und Fernsehmoderator, Organisator christlicher Kongresse, Publizist und Vortragsredner bekannt. Schon als langjähriger Pressesprecher der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“ beschäftigte er sich mit dem Christentum in China und war mehrmals auf Reportage-Reisen in unterschiedlichen Regionen Chinas und auf Taiwan.

Zu seinen Gesprächspartnern gehörten Kardinal Joseph Zen von Hongkong, Erzbischof John Hung von Taipeh und viele weitere Bischöfe, Priester und Gläubige aus dem städtischen und ländlichen China. Für den Reiseveranstalter der katholischen Bistümer Bayerns, das Bayerische Pilgerbüro, leitet Ragg Pilgereisen nach China.


Ältestes deutsches Weihnachtslied aus Aachen fehlt im neuen „Gotteslob“

Von Dr. Gero Weishaupt

Das älteste überlieferte deutschsprachige Weihnachtslied ist in Aachen entstanden: „Sys willekomen heirre kerst, want du onser alre heirre bis.”

So sangen bereits im Mittelalter zur Weihnachtszeit Christen ihr Willkommenslied für Christus. Die Melodie ist urkundlich erstmals in einem Aachener Fragment wohl aus dem 14. Jahrhundert nachweisbar. Berthold für Ankündigung 2014

A. H. Hoffmann von Fallersleben sah den Ursprung des Liedes sogar im 11. Jahrhundert. Die früheste vollständige Niederschrift vermittelt eine Erfurter Handschrift von 1394.

Das Lied wird auch als “Aachener Schöfflied” bezeichnet, denn es wurde von Schöffen, d.h. von Aachener Bürgern, die an der allgemeinen Gerichtsbarkeit beteiligt waren, in der Christmette im Kaiserdom zu Aachen, der Grabeskirche Karls des Großen, gesungen.

Der Althistoriker und Präsident der Universität Erfurt, Prof. Kai Brodersen, hat sich ausführlich mit der Handschrift beschäftigt. „Sys willekomen heirre kerst” war fester Bestandteil der Liturgie des Weihnachtsgottesdienstes. Es werde noch heute in katholischen und evangelischen Gemeinden gesungen, dort jedoch in einer modernen Melodie. (…)

Das “Aachener Weihnachstlied” stand im alten „Gotteslob“ von 1975. Dort lebte es im Stammteil mit einer an der aus Aachen stammenden Melodie des 14./15. Jh. angelehnten, aber rhythmisch modern notierten Melodiefassung fort, ergänzt um eine zweite Strophe aus dem Jahr 1970.

Im neuen „Gotteslob“, das am 1. Adventssonntag 2013 eingeführte worden ist, findet es sich im Stammteil nicht mehr. Nur der Eigenteil der Bistümer Aachen und Limburg enthält es noch.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.kathnews.de/aeltestes-weihnachtslied-deutschlands-stammt-aus-aachen

Foto: Bistum Regensburg


Kardinal Burke kommt zur „Liturgischen Tagung“ im März 2015 nach Herzogenrath

Von Dr. Gero Weishaupt

Wenige Monate vor der ordentlichen Synode über Ehe und Familie, die im Oktober 2015 in Rom tagt, wird S. Em. Raymond Kardinal Burke (siehe Foto), der ehem. Präfekt der Apostolischen Signatur, in die Städteregion Aachen kommen, genauer nach Herzogenrath, das ca. 10 km nördlich der Kaiserstadt liegt. Burke-EWTN-Foto

Anlass für seinen Besuch ist die 17. „Kölner Liturgische Tagung“, die vom 18. bis 21. März 2015 in der an der niederländischen Grenze gelegenen Vorstadt von Aachen stattfindet. Die Tagung steht unter dem Thema „Die Liturgie der Sakramente“. Namhafte Referenten aus dem In- und Ausland werden Referate dazu halten.

Kardinal Burke wird sich dem Thema widmen: „Bis der Tod Euch scheidet“ – Die Ehe-Theologie der römischen Kirche im Nachgang zur Bischofssynode zu Ehe und Familie.

Das gaben die Organisatoren der Tagung, Pfarrer Dr. Guido Rodheudt und Egmont Schulze Pellengahr, auf der Homepage der Tagung bekannt. Dort veröffentlichten sie das vorläufige Programm.

S. Em. Kardinal Burke wird zum Abschluss der Tagung am Samstag, dem 21. März 2015, in der Herzogenrather Pfarrkirche St. Gertrud um 10.00 Uhr ein Pontifikalamt in der klassischen Form des Römischen Ritus feiern.

Vorläufiges Programm der 17. „Kölner Liturgischen Tagung“ in Herzogenrath

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.kathnews.de/die-liturgie-der-sakramente-kardinal-burke-kommt-zur-liturgischen-tagung-2015-nach-herzogenrath


CIVITAS DEI: Die Herrschaft des HERRN und seiner Gebote

Leben unter dem Blick des Ewigen

Der katholische Priester und Professor Dr. Andreas Wollbold hielt bei der Karlsmesse in Aachen (zelebriert im klassischen Ritus) am 28. Juni 2014 eine aufschlußreiche und gehaltvolle Predigt, deren ersten Teil wir hier dokumentieren:
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„Unter den Schulheften der hl. Therese von Lisieux (1873 – 1897) findet sich eines mit einem illustrierten Deckblatt. Darauf erkennt man den hl. Karl den Großen inmitten einer Schar von Schülern.
„Charlemagne visitant les écoles. – Karl der Große beim Besuch der Schulen“ lautet die Bildunterschrift. head_carlomagno
In einem begleitenden Text wird der historische Hintergrund erläutert:
Karl der Große gründete viele Schulen, u.a. in seinem eigenen Palast hier in Aachen. Er besuchte sie häufig und befragte die Schüler. Dabei mahnte er sie stets zur rechten Einstellung:
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„Ihr seid reich und die Ersten des Reiches. Aus diesem Grund meint ihr, Geburt und Wohlstand reichen aus, und diese Schule habt ihr nicht nötig, die euch doch so sehr zur Ehre gereichen würde. Nur äußeren Schmuck, Spiele und Vergnügungen habt ihr im Sinn.
Doch das eine schwöre ich euch: Ich werde eurem Adel und eurem Reichtum keinerlei Beachtung schenken, die euch doch so viel Ansehen einbringen.
Und wenn ihr nicht schleunigst die in Dummheiten vergeudete Zeit wieder durch eifriges Lernen wettmacht, so werdet ihr niemals überhaupt irgendetwas von Kaiser Karl erhalten!“
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Eine kaiserliche Standpauke erster Güte also! christus
Im Heiligen römischen Reich deutscher Nation dient Adel nicht der Einbildung, Reichtum nicht der Macht und Dünkel nicht der Karriere mit Hilfe von „Vitamin B“.
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Dieses Reich ist nicht gegründet zur Verteidigung von Privilegien, sondern zur Verbreitung des Reiches Gottes. Dieses Reich ist nicht groß durch die äußere Macht eines Staatsgebietes, in dem die Sonne nicht untergeht. Es ist groß in dem Maß, wie es sich der „civitas Dei“, der Herrschaft Gottes und seines Gesetzes, annähert.
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Dies zu kennen und sich von ihm formen zu lassen, darum wurde Bildung unter Karl dem Großen groß geschrieben. Nur wer die Lehre Christi kennt, kann auch danach streben, nach ihr zu leben. Darum sind die Großen des Reiches nicht die Einflußreichen, sondern die Frommen und die Gebildeten.
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DIEU PREMIER SERVI: Gott zuerst gedient!

Nun lassen sich auf dem Bild in Thereses Schulheft drei handschriftlich eingetragene Worte erkennen, und zwar an einer Steinwand im Hintergrund: „Dieu nous voit. – Gott sieht uns.“
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Sie stammen zweifelsfrei von Therese selbst. Vielleicht hat sie dabei an ihren Vater gedacht, der noch als Junggeselle an der Wand zuhause den Spruch anbrachte: „Dieu premier servi. – Gott zuerst gedient.“
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Dabei hat sie die tiefste Intuition von Kaiser Karl erfaßt, den Aufbau einer Kultur unter den Augen Gottes. Gott sieht uns. Wir leben unter Gottes Blick. Alles, was wir tun, ja was wir denken, fühlen und planen, es steht ihm vor Augen.
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Aus ihm zu leben, sich vor ihm zu verantworten, das allein zeichnet ein christliches Reich aus. Bildung ist conversio ad Deum und aversio a creaturis  –  Bekehrung zu Gott und Abkehr von den Geschöpfen.
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Denn der Aufbau des Reiches Gottes beginnt mit der Herrschaft Gottes im eigenen Herzen. Was bedeuten dagegen Adel der Geburt oder Reichtum der Familie? Äußere Güter, die zur Abkehr von Gott und zur Vergötzung der Geschöpfe führen können.
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Tempi passati [diese Zeiten sind vorbei], möchte man vor einer solchen Reichsidee ausrufen. Mittelalter-Nostalgie, ein Zurück hinter die Aufklärung!
Doch wortlos schreibt Therese von Lisieux auch unserer Zeit ihr Menetekel an die Wand: „Dieu nous voit. – Gott sieht uns.“
Hat das, was die Gegenwart prägt, Bestand vor Gottes Augen?
„Beatus vir – selig der Mann – qui […] in sensu cogitabit circumspectionem Dei  –  der mit Verstand bedenkt, daß Gott auf ihn schaut,“ heißt es in der Lesung (Sir 14,2. 15,3f.6). Und der HERR selbst warnt im Evangelium aus Lk 11,33-36: „Gib also acht, daß das Licht in dir keine Finsternis ist.“
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Sind also die Glanzpunkte unserer Zeit nichts anderes als schwarze Löcher? Finsternis, die selbst das Licht noch schluckt? Weil sie „das Licht, das jeden Menschen erleuchtet, […] nicht erkannte“ (Joh 1,9f.), ja nicht erkennen will?
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Schauen wir also auf unsere Zeit – stets mit dem Blick auf das „Dieu nous voit. – Gott sieht uns“.
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QUELLE und FORTSETZUNG der Predigt HIER: http://www.pro-missa-tridentina.org/news/images/hv2014-predigt_karlsmesse_aachen.pdf
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Weitere INFOS über diese „Karlsmesse“ und die katholische Laienvereinigung PRO MISSA TRIDENTINA: http://www.pro-missa-tridentina.org/news/news_336.htm

16. Liturgische Tagung in Herzogenrath (Bistum Aachen) vom 2. bis 5. April 2014

Das Priesterbild steckt in einer Krise. Das wird auch in der Liturgie deutlich, denn sie ist gleichsam ein „gefeiertes Dogma“.

Die Identität des Priesters, das Verhältnis des gemeinsamen (allgemeinen) und des besonderen (amtlichen) Priestertums, der Stellenwert priesterloser Wortgottesdienste, die liturgische Gebetsrichtung und der Opfercharakter der Eucharistie: 0026

Diesen und anderen Themen stellt sich die 16. Kölner Liturgische Tagung, die vom kommenden Mittwoch, dem 2. April, bis zum Samstag, dem 5. April 2014, in Herzogenrath unweit der Bischofsstadt Aachen gehalten wird.

Namhafte und kompetente Referenten werden dort Referate halten:

Weihbischof Athanasius Schneider (Kasachstan), Prof. Dr. Peter Bruns, Prof. Dr. Helmut Hoping, Pfr. Dr. Peter Stephan, Prof. Dr. Andreas Wollbold, Pater Bernward Deneke FSSP, Dr. Peter Düren, Pater Dr. Uwe Michael Lang CD und Dr. Heinz-Lothar Barth.

FOTO: klassische Liturgie („alte Messe“) in Münster (St.-Ägidii-Kirche)

Darüber hinaus legen die Veranstalter großen Wert auf einen geistlichen Austausch und ein kulturelles Rahmenprogramm. Herzogenrath ist ein Vorort nördlich von Aachen, also unweit jener historischen Stelle, wo die Pfalz Karls des Großen gestanden hat.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.kathnews.de/der-priester-als-alter-christus-ein-anderer-christus


Drei Sonderausstellungen in Aachen: Vor 1200 Jahren starb Kaiser Karl der Große

Vor 1200 Jahren  –  am 28. Januar 814  –  starb Kaiser Karl der Große in Aachen. Die Person Karls des Großen und sein Wirken stehen im Mittelpunkt der drei Sonderausstellungen im Karlsjahr 2014, die an drei Orten stattfinden werden.

Neben eigenen Sammlungsbeständen werden zahlreiche bedeutende Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen die Ausstellungen bereichern.

Themen und Stätten der drei Ausstellungen:

„Orte der Macht“: Im Krönungssaal des Rathauses, der ehemaligen Königshalle der Pfalz, stehen die Pfalzen Karls des Großen im Mittelpunkt.

„Karls Kunst„: Im Centre Charlemagne, einem neuen Ausstellungshaus im Kernbereich der Pfalz, wird die kulturelle Blüte der Karolingerzeit anhand hochkarätiger Kunstwerke sichtbar.

„Verlorene Schätze“: In der Domschatzkammer nahe der karolingischen Marienkirche kehren Kostbarkeiten des Kirchenschatzes der Karolingerzeit und des Mittelalters noch einmal an ihren ursprünglichen Platz zurück.

Anlass der Ausstellungen ist der Tod Karls des Großen in seiner Aachener Pfalz „Aquispalatium“ am Samstag, den 28. Januar 814. head_carlomagno

Karl war zu diesem Zeitpunkt König der Franken, König der Langobarden und (west-)römischer Kaiser.

Seit 794 hatte er sich fast ununterbrochen in Aachen aufgehalten und die heißen Thermalquellen aus gesundheitlichen Gründen genutzt. Gleichzeitig ließ er die Pfalz zu einer monumentalen Palastanlage ausbauen.

Die politische Macht hatte sich dadurch  –  ganz im Gegensatz zum zeittypischen Reisekönigtum  –  an einem einzelnen Ort konzentriert. Dort befand sich zudem eine aus Vertretern vieler Völkern bestehende Hofgesellschaft, zu deren Kennzeichen die Anwesenheit von Gelehrten aus allen Teilen des karolingischen Reiches zählte.

Noch am Tag seines Todes wurde Karl in der von ihm neu errichteten und reich ausgestatteten Marienkirche, dem heutigen Dom, beigesetzt.

Otto III. ließ das Grab im Jahr 1000 öffnen und wieder verschließen. 1165 wurde der Leichnam bei der Feier der Heiligsprechung aus dem Grab erhoben und in ein vorläufiges Reliquiar, 1215 dann in den bis heute existierenden Karlsschrein überführt.

Karl wurde zum Ideal eines heiligen Herrschers nach mittelalterlichem Verständnis stilisiert. Sein Grab wurde zum Symbol- und Legitimationsort mittelalterlicher Herrschaft schlechthin. 

Doch bereits in der Generation der Enkel Karls zerbrach das Gebiet in Teilreiche und militärische Auseinandersetzungen. Der Tod Karls markiert insofern einen historischen Wendepunkt vom Bestreben einer Wiederherstellung des römischen Reiches hin zu einem Prozess, aus dem im Laufe der folgenden Jahrhunderte unter anderem Frankreich, Deutschland, die Benelux-Länder und Italien hervorgehen sollten.

1200 Jahre nach Karls Tod wird die Ausstellungstrilogie historische und aktuelle Dimensionen aufzeigen.

Quelle (Text/Fotos): http://www.karldergrosse2014.de/ausstellungen/