Christus vollendet das alttestamentliche Priestertum durch seine göttliche Priesterschaft

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Hebr 5,1-6.

Jeder Hohepriester wird aus den Menschen ausgewählt und für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen.
Er ist fähig, für die Unwissenden und Irrenden Verständnis aufzubringen, da auch er der Schwachheit unterworfen ist; deshalb muss er für sich selbst ebenso wie für das Volk Sündopfer darbringen.
Und keiner nimmt sich eigenmächtig diese Würde, sondern er wird von Gott berufen wie Aaron.
So hat auch Christus sich nicht selbst die Würde eines Hohenpriesters verliehen, sondern der, der zu ihm gesprochen hat: Mein Sohn bist du. Heute habe ich dich gezeugt
wie er auch an anderer Stelle sagt: Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.

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Gott sandte dem Volke Moses, seinen Knecht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 105(104),1.5.8-9.24-25.26-27.

Dankt dem HERRN! Ruft seinen Namen an!
Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!
Denkt an die Wunder, die ER getan hat,
an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.

Ewig denkt ER an seinen Bund,
an das Wort, das ER gegeben hat für tausend Geschlechter,
an den Bund, den ER mit Abraham geschlossen,
an den Eid, den ER Isaak geschworen hat.

Dann sandte ER Moses, seinen Knecht,
und Aaron, den Gott sich erwählte.
Sie wirkten unter ihnen seine Zeichen,
im Lande Hams seine Wunder.

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Der drei-fache SEGEN aus dem Alten Bund

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Numeri 6,22-27.

Der HERR sprach zu Moses:
Sag zu Aaron und seinen Söhnen:

So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:

Der HERR segne und behüte Dich.
Der HERR lasse sein Angesicht über Dir leuchten und sei Dir gnädig.
Der HERR wende Dir sein Antlitz zu und schenke Dir Frieden.

So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen
und ich werde sie segnen.

HINWEIS: Dieser Segen des alttestamentlichen Hohenpriesters Aaron wird auch als „aaronitischer Segen“ bezeichnet. Er enthält durch seinen drei-fachen Segen einen indirekten Hinwes auf die Dreieinigkeit Gottes. Bisweilen wird er auch als „Segen des hl. Franziskus“ (von Assisi) bezeichnet, geht aber nicht auf ihn zurück, sondern dieser Heilige hat ihn nur verwendet.


Christus ist als Hoherpriester der Urheber des ewigen Heiles geworden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 5,1-10:

Jeder Hohepriester wird aus den Menschen ausgewählt und für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen.
Er kann für die Unwissenden und Irrenden Verständnis aufbringen, da auch er der Schwachheit unterworfen ist; deshalb muss er für sich selbst ebenso wie für das Volk Sündopfer darbringen.
Und keiner nimmt sich eigenmächtig diese Würde, sondern er wird von Gott berufen –  so wie Aaron.
So hat auch Christus sich nicht selbst die Würde eines Hohenpriesters verliehen, sondern der, welcher zu IHM gesprochen hat: Mein Sohn bist du. Heute habe ich dich gezeugt,
wie er auch an anderer Stelle sagt: Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung des Melchisedech.
Als Christus auf Erden lebte, hat ER mit lautem Rufen und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte  – und ER ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.
Obwohl ER der Sohn war, hat ER durch Leiden den Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist ER für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.
Und ER wurde von Gott angeredet als „Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedechs“.

Der HERR segne und behüte dich…

Heutige liturgische Festtags-Lesung der kath. Kirche: Num 6,22-27: 

Der HERR sprach zu Moses: Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:

Der HERR segne dich und behüte dich. ER lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig. Der HERR  wende dir sein Angesicht zu und schenke dir sein Heil.

So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen  –  und ich werde sie segnen.

HINWEIS: Dieser „Aaronitische Segen“ (auch „Priestersegen“ genannt) wird bisweilen dem Ordensgründer Franz von Assisi zugeschrieben; in Wirklichkeit stammt er aus dem Alten Testament (Buch Numeri) – Franziskus hat ihn lediglich von dort übernommen.

 


GOTT hat mit starkem Arm sein Volk erlöst

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 77 (76),12-13.14-15.16.21.

Ich will rühmen die Taten des HERRN
  und gedenken seiner früheren Wunder.

Ich erwäge all deine Werke
und will nachsinnen über deine Taten.
Gott, dein Weg ist heilig.

Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott?

Du allein bist der Gott, der Wunder wirkt,
du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Du hast mit starkem Arm dein Volk erlöst,
die Kinder Jakobs und Josefs.
Du führtest dein Volk wie eine Herde
durch die Hand von Moses und Aaron.

 


Wie Israel einen Angriff durch Kampfesmut und das Gebet des Moses besiegte

Aus der heutigen liturgischen Sonntags-Lesung der kath. Kirche: Exodus 17,8-13:

In jenen Tagen kam Amalek und suchte in Refidim den Kampf mit Israel. Daher sprach Moses zu Josua: Wähle uns Männer aus, und zieh in den Kampf gegen Amalek! Ich selbst werde mich morgen auf den Gipfel des Hügels stellen und den Gottesstab mitnehmen. kt2012-p1110153

Josua tat, was ihm Moses aufgetragen hatte, und kämpfte gegen Amalek, während Moses, der Hohenpriester Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen.

Solange Moses seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker; sooft er aber die Hand sinken ließ, war Amalek stärker. Als dem Moses die Hände schwer wurden, holten sie einen Steinbrocken, schoben ihn unter Moses und er setzte sich darauf.

Aaron und Hur stützten seine Arme, der eine rechts, der andere links, so daß seine Hände erhoben blieben, bis die Sonne unterging.

So besiegte Josua mit scharfem Schwert Amalek und sein Heer.


Rühmt den HERRN, unseren Gott!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 99 (98),5.6.7.9:

Rühmt den HERRN, unseren Gott;
werft euch am Schemel seiner Füße nieder,
denn ER ist heilig.
Moses und Aaron sind unter seinen Priestern,
Samuel unter denen, die seinen Namen anrufen;
sie riefen zum HERRN –  und ER hat sie erhört.

Aus der Wolkensäule sprach ER zu ihnen;
seine Gebote hielten sie, die Satzung,
die ER ihnen gab.
Rühmt den HERRN, unsern Gott,
werft euch nieder an seinem heiligen Berge!
Denn heilig ist der HERR, unser Gott.


Nach Gesprächen mit dem HERRN leuchtete das Antlitz des Moses

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Exodus 34,29-35:

Als Moses vom Berg Sinai herunterstieg, die beiden Tafeln der Bundesurkunde in der Hand, wusste er nicht, daß sein Antlitz leuchtete, weil er mit dem HERRN geredet hatte.  Als Aaron (der erste Hohepriester) und alle Israeliten Moses sahen, strahlte sein Antlitz Licht aus  –  und sie fürchteten sich, in seine Nähe zu kommen. kt2012-p1110153

Erst als Moses sie rief, kamen Aaron und alle Sippenhäupter der Gemeinde zu ihm zurück  –  und Moses redete mit ihnen. Dann kamen alle Israeliten herbei  –  und er übergab ihnen alle Gebote, die der HERR ihm auf dem Sinai mitgeteilt hatte.

Als Moses aufhörte, mit ihnen zu reden, legte er über sein Gesicht einen Schleier. Wenn Moses zum HERRN hineinging, um mit IHM zu reden, nahm er den Schleier ab, bis er wieder herauskam. Wenn er herauskam, trug er den Israeliten alles vor, was ihm aufgetragen worden war.

Wenn die Israeliten bemerkten, daß sein Antlitz strahlte, legte er den Schleier über sein Gesicht, bis er wieder hineinging, um mit dem HERRN zu reden.


Als sich die Israeliten in der Wüste nach den Fleischtöpfen Ägyptens sehnten…

Heutige Lesung der kath. Kirche: Buch Exodus 16,1-5.9-15:

Die Israeliten brachen von Elim auf und kamen in die Wüste Sin, die zwischen Elim und dem Sinai liegt. Es war der fünfzehnte Tag des zweiten Monats nach ihrem Auszug aus Ägypten.

Die ganze Gemeinde murrte in der Wüste gegen Moses und Aaron. Die Israeliten sagten zu ihnen: Wären wir doch in Ägypten durch die Hand des Herrn gestorben, als wir an den Fleischtöpfen saßen und Brot genug zu essen hatten. Ihr habt uns nur deshalb in diese Wüste geführt, um alle, die hier versammelt sind, an Hunger sterben zu lassen.1_0_648212

Da sprach der HERR zu Moses: Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Das Volk soll hinausgehen, um seinen täglichen Bedarf zu sammeln. Ich will es prüfen, ob es nach meiner Weisung lebt oder nicht. Wenn sie am sechsten Tag feststellen, was sie zusammengebracht haben, wird es doppelt soviel sein, wie sie sonst täglich gesammelt haben.

Dann sprach Moses zu Aaron: Sag der ganzen Gemeinde der Israeliten: Tretet hin vor den HERRN; denn er hat euer Murren gehört.
Während Aaron zur ganzen Gemeinde der Israeliten sprach, wandten sie sich zur Wüste hin. Da erschien plötzlich in der Wolke die Herrlichkeit des HERRN.

Der HERR sprach zu Moses: Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sag ihnen: Am Abend werdet ihr Fleisch zu essen haben, am Morgen werdet ihr satt sein von Brot, und ihr werdet erkennen, daß ich der HERR, euer Gott, bin.

Am Abend kamen die Wachteln und bedeckten das Lager. Am Morgen lag eine Schicht von Tau rings um das Lager. Als sich die Tauschicht gehoben hatte, lag auf dem Wüstenboden etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif, auf der Erde.
Als das die Israeliten sahen, sagten sie zueinander: Was ist das?  –  Denn sie wußten nicht, was es war. Da sprach Moses zu ihnen: Das ist das Brot, das der HERR euch zu essen gibt.