GOTT hat mit starkem Arm sein Volk erlöst

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 77 (76),12-13.14-15.16.21.

Ich will rühmen die Taten des HERRN
  und gedenken seiner früheren Wunder.

Ich erwäge all deine Werke
und will nachsinnen über deine Taten.
Gott, dein Weg ist heilig.

Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott?

Du allein bist der Gott, der Wunder wirkt,
du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Du hast mit starkem Arm dein Volk erlöst,
die Kinder Jakobs und Josefs.
Du führtest dein Volk wie eine Herde
durch die Hand von Moses und Aaron.

 

Advertisements

Wie Israel einen Angriff durch Kampfesmut und das Gebet des Moses besiegte

Aus der heutigen liturgischen Sonntags-Lesung der kath. Kirche: Exodus 17,8-13:

In jenen Tagen kam Amalek und suchte in Refidim den Kampf mit Israel. Daher sprach Moses zu Josua: Wähle uns Männer aus, und zieh in den Kampf gegen Amalek! Ich selbst werde mich morgen auf den Gipfel des Hügels stellen und den Gottesstab mitnehmen. kt2012-p1110153

Josua tat, was ihm Moses aufgetragen hatte, und kämpfte gegen Amalek, während Moses, der Hohenpriester Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen.

Solange Moses seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker; sooft er aber die Hand sinken ließ, war Amalek stärker. Als dem Moses die Hände schwer wurden, holten sie einen Steinbrocken, schoben ihn unter Moses und er setzte sich darauf.

Aaron und Hur stützten seine Arme, der eine rechts, der andere links, so daß seine Hände erhoben blieben, bis die Sonne unterging.

So besiegte Josua mit scharfem Schwert Amalek und sein Heer.


Rühmt den HERRN, unseren Gott!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 99 (98),5.6.7.9:

Rühmt den HERRN, unseren Gott;
werft euch am Schemel seiner Füße nieder,
denn ER ist heilig.
Moses und Aaron sind unter seinen Priestern,
Samuel unter denen, die seinen Namen anrufen;
sie riefen zum HERRN –  und ER hat sie erhört.

Aus der Wolkensäule sprach ER zu ihnen;
seine Gebote hielten sie, die Satzung,
die ER ihnen gab.
Rühmt den HERRN, unsern Gott,
werft euch nieder an seinem heiligen Berge!
Denn heilig ist der HERR, unser Gott.


Nach Gesprächen mit dem HERRN leuchtete das Antlitz des Moses

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Exodus 34,29-35:

Als Moses vom Berg Sinai herunterstieg, die beiden Tafeln der Bundesurkunde in der Hand, wusste er nicht, daß sein Antlitz leuchtete, weil er mit dem HERRN geredet hatte.  Als Aaron (der erste Hohepriester) und alle Israeliten Moses sahen, strahlte sein Antlitz Licht aus  –  und sie fürchteten sich, in seine Nähe zu kommen. kt2012-p1110153

Erst als Moses sie rief, kamen Aaron und alle Sippenhäupter der Gemeinde zu ihm zurück  –  und Moses redete mit ihnen. Dann kamen alle Israeliten herbei  –  und er übergab ihnen alle Gebote, die der HERR ihm auf dem Sinai mitgeteilt hatte.

Als Moses aufhörte, mit ihnen zu reden, legte er über sein Gesicht einen Schleier. Wenn Moses zum HERRN hineinging, um mit IHM zu reden, nahm er den Schleier ab, bis er wieder herauskam. Wenn er herauskam, trug er den Israeliten alles vor, was ihm aufgetragen worden war.

Wenn die Israeliten bemerkten, daß sein Antlitz strahlte, legte er den Schleier über sein Gesicht, bis er wieder hineinging, um mit dem HERRN zu reden.


Als sich die Israeliten in der Wüste nach den Fleischtöpfen Ägyptens sehnten…

Heutige Lesung der kath. Kirche: Buch Exodus 16,1-5.9-15:

Die Israeliten brachen von Elim auf und kamen in die Wüste Sin, die zwischen Elim und dem Sinai liegt. Es war der fünfzehnte Tag des zweiten Monats nach ihrem Auszug aus Ägypten.

Die ganze Gemeinde murrte in der Wüste gegen Moses und Aaron. Die Israeliten sagten zu ihnen: Wären wir doch in Ägypten durch die Hand des Herrn gestorben, als wir an den Fleischtöpfen saßen und Brot genug zu essen hatten. Ihr habt uns nur deshalb in diese Wüste geführt, um alle, die hier versammelt sind, an Hunger sterben zu lassen.1_0_648212

Da sprach der HERR zu Moses: Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Das Volk soll hinausgehen, um seinen täglichen Bedarf zu sammeln. Ich will es prüfen, ob es nach meiner Weisung lebt oder nicht. Wenn sie am sechsten Tag feststellen, was sie zusammengebracht haben, wird es doppelt soviel sein, wie sie sonst täglich gesammelt haben.

Dann sprach Moses zu Aaron: Sag der ganzen Gemeinde der Israeliten: Tretet hin vor den HERRN; denn er hat euer Murren gehört.
Während Aaron zur ganzen Gemeinde der Israeliten sprach, wandten sie sich zur Wüste hin. Da erschien plötzlich in der Wolke die Herrlichkeit des HERRN.

Der HERR sprach zu Moses: Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sag ihnen: Am Abend werdet ihr Fleisch zu essen haben, am Morgen werdet ihr satt sein von Brot, und ihr werdet erkennen, daß ich der HERR, euer Gott, bin.

Am Abend kamen die Wachteln und bedeckten das Lager. Am Morgen lag eine Schicht von Tau rings um das Lager. Als sich die Tauschicht gehoben hatte, lag auf dem Wüstenboden etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif, auf der Erde.
Als das die Israeliten sahen, sagten sie zueinander: Was ist das?  –  Denn sie wußten nicht, was es war. Da sprach Moses zu ihnen: Das ist das Brot, das der HERR euch zu essen gibt.


Christus ist unser „Hohenpriester auf ewig nach der Ordnung des Melchisedek“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Brief an die Hebräer 5,1-10:

Denn jeder Hohepriester wird aus den Menschen ausgewählt 
und für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott,                 
um Gaben  und Opfer für die Sünden darzubringen.
 
Er ist fähig, für Unwissende und Irrende Verständnis aufzubringen,   abtei-ettal-startseite_01 - Kopie
da auch er der Schwachheit unterworfen ist;
deshalb muß er für sich selbst wie für das Volk Sündopfer darbringen.
Und keiner nimmt sich eigenmächtig diese Würde,
sondern er wird von Gott berufen wie einst Aaron.
 
So hat auch Christus sich nicht selbst
die Würde eines Hohenpriesters verliehen,
sondern jener, der zu ihm gesprochen hat:
„Mein Sohn bist du. Heute habe ich dich gezeugt“,
wie er auch an anderer Stelle sagt:
„Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.
 
Als ER auf Erden lebte, hat ER mit lautem Schreien und unter Tränen
Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte,
und ER ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.
 
Obwohl ER der Sohn war, hat ER durch Leiden den Gehorsam gelernt;
zur Vollendung gelangt, ist ER für alle, die ihm gehorchen,
der Urheber des ewigen Heiles geworden
und wurde von Gott angeredet als
„Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks“.
 

Foto: Abtei Ettal


Segensgebete des Alten Bundes: „Der HERR segne und behüte dich…“

Aus der heutigen liturgischen Sonntagslesung der katholischen Kirche:

Buch Numeri 6,22-27:

Der HERR sprach zu Moses:
Sag zu Aaron [dem Hohenpriester] und seinen Söhnen:

So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:
Der HERR segne dich und behüte dich.
Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.
So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen  –  und ich werde sie segnen.

Psalm 67 (66),2-3.5.6.8:

Gott sei uns gnädig und segne uns. ER lasse über uns sein Angesicht leuchten, 
damit auf Erden sein Weg erkannt wird und unter allen Völkern sein Heil.
Die Nationen sollen sich freuen und jubeln. Denn du richtest den Erdkreis gerecht.

Du richtest die Völker nach Recht und regierst die Nationen auf Erden. 
Die Völker sollen dir danken, o Gott, danken sollen dir die Völker alle!
Es segne uns Gott. Alle Welt fürchte und ehre ihn!