Unseriöser Kampagnen-Journalismus hat sich für die FAZ nicht ausgezahlt

Steckt dahinter immer ein kluger Kopf?

Wir erinnern uns: Es war die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mit ihrem „großen Kirchenkenner“ Daniel Deckers, die das Thema Limburg (in wessen Auftrag auch immer) an die große Glocke hängte. e5359dc532c2210a4bd1e232bbe4825c

Die FAZ war (in stiller Eintracht mit dem „Spiegel“) nicht zu bremsen, wenn es darum ging, den Limburger Bischof anzugreifen und zu verunglimpfen. Lange bevor die anderen Medien mitmachten, war die FAZ vorne dran, immer neue „Enthüllungen“ aus dem Limburger Ordinariat zu liefern.

Hat es sich für die FAZ gelohnt?

Seit gestern gibt es die neuen IVW-Zahlen für das 3. Quartal 2013. Dabei erkennt man deutlich, dass man es sich als bürgerlich-konservatives und seriöses Blatt (als das sich die FAZ ja so gerne darstellt) nicht leisten kann, solche Hetzkampagnen zu fahren:

Lt. IVW hat die FAZ im Zeitraum Q2/Q3 2013 8275 Abonnenten verloren, das ist ein Rückgang von 3,74%. Über’s Jahr (Q4/2012 – Q3/2013) summiert sich das sogar auf über 6% weniger Bezieher.

Eigentlich sehr beruhigend, dass sich konservative Leser von ihren Zeitungen auch nicht mehr alles vorsetzen lassen.

Wenn man das mit der Kirchenaustrittsquote im Bistum Limburg (0,69%) vergleicht, kann sich die FAZ mal an die eigene Nase fassen, war sie es doch, die immer wieder laut aufschrie, dass die Limburger Katholiken „in Scharen“ die Kirche verlassen würden.

Quelle dieses aufschlußreichen Artikels: http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/10/die-faz-hat-es-geschafft.html

Aktuelle INFOs:

Die Verwandtschaft des Limburger Bischofs erhält Morddrohungen, steht aber weiter zu ihm: http://www.kath.net/news/43385

VATIKAN läßt sich von Medien-Schlammschlacht in Deutschland nicht beeinflussen, beklagt jetzt die Bildzeitung: http://www.bild.de/politik/inland/franz-peter-tebartz-van-elst/papst-nimmt-protz-bischof-fuer-zwei-monate-aus-der-schusslinie-33090346.bild.html

Foto: Dr. Bernd F. Pelz