Protest gegen Politikerin: “Menschen mit Gewissen sind keine Djihadisten!”

Petition an die schwedischen Botschafter in Deutschland, Österreich und der Schweiz

„Djihadisten mit Abtreibungsgegnern gleichgesetzt“ - unter dieser Überschrift berichtet die schwedische Zeitung “Varlenidag” am 9.2.2015 über Aussagen der “nationalen Koordinatorin gegen gewalttätigen Extremismus” beim schwedischen Justizministerium, Mona Sahlin, im Rahmen einer Podiumsdiskussion über Religion und Demokratie. Christen mit Gewissen sind keine Djihadisten

Da Frau Sahlin  – wie gesagt  –  nationale Koordinatorin gegen gewalttätigen Extremismus ist, könnte man dieser Überschrift nach meinen, sie habe über radikale, gewalttätige Menschen gesprochen.

Genau das hat Frau Sahlin, die immerhin in Schweden stellv. Premierministerin und langjährige Vorsitzende der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Schwedens war, aber nicht getan.

Vielmehr bezog sich ihre Äußerung ganz konkret auf die schwedische Hebamme Ellinor Grimmark, die sich unter Berufung auf ihr Gewissen weigert, an Abtreibungen mitzuwirken.

Einige Hintergründe:

In der Resolution 1763 hat die parlamentarische Versammlung des Europarates festgelegt, dass im medizinischen Dienst niemand gegen die Entscheidung seines Gewissens gezwungen werden darf, u.a. an Abtreibungen mitzuwirken. Weiter wurde festgelegt, dass niemand für diese Weigerung aus Gewissensgründen diskriminiert werden darf.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels plus Petition hier: http://www.citizengo.org/de/19049-christen-mit-gewissen-sind-keine-djihadisten?m=5&tcid=11598905


Texas (USA): Benzinbombe auf betende Lebensrechtler geworfen – Täterin verhaftet

Von Dr. Edith Breburda Dr. Breburda

Die 52-jährige Melanie Toney wurde in Austin, im US-Bundesstaat Texas am Montag, dem 23. 3. 2015 verhaftet, weil sie aus ihrem Auto einen Molotow-Cocktail (Benzinbombe, Brandflasche) in eine Gruppe von Lebensrechtlern warf, die vor einer Abtreibungsklinik der Organisation “Planned Parenthood” beteten.
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Zeugen berichteten, wie Toney abends einen brennenden Gegenstand im Vorbeifahren aus ihrem Wagen warf. Ihr Nummernschild hatte sie abgedeckt. Trotz allem konnte die Frau drei Meilen von der Klinik entfernt von der Polizei verhaftet werden.
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Heather Gardner, die Direktorin der zentralen Pro-Life-Koalition von Texas sagte, ihre Lebenrechtler-Gruppe werde für die Frau beten.media-390606-2
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Es wird berichtet, dass auch andere Pro-Life-Aktive in letzter Zeit Gewalttätigkeiten von Abtreibungsbefürwortern ausgesetzt waren:
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2011 wurden Lebensrechtler in Kalispeli (US-Bundestaat Montana) tätlich angegriffen. Die Polizei unternahm nichts mit der Begründung, die Abtreibungsgegner hätten mit derartigen Reaktionen rechnen müssen.
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Einige Monate später wurde eine Gruppe in New Mexiko gewaltsam von Abtreibungs-Befürwortern angegriffen, wobei ein Lebensrechtler eine tiefe Kopfwunde davontrug.
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Dies sind nur zwei von vielen Vorfällen, die in letzter Zeit dokumentiert wurden. In einem anderen Fall wurde der Bus einer katholischen Pro-Life-Schule in Rockford-Illinois angezündet. media-389705-4

Bereits im Februar 2011 hatte examiner.com berichtet, dass der amerikanische Linksliberalismus in seinen Wurzeln eine hasserfüllte Ideologie ist.

„Unglücklicherweise bezeugen die Liberalen diese Einstellung an jedem x-beliebigen Tag. Wollen die Liberalen wirklich eine zweiten Bürgerkrieg in den USA?  –  Planned-Parenthood-Lobbyisten fordern z. B. ein Recht auf Tötung von Neugeborenen“, heißt es auf dieser Webseite am 24. März 2015.

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda (siehe Foto) stammt aus Deutschland und lebt im US-Bundesstaat Wisconsin
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Video dazu: http://www.keyetv.com/news/features/top-stories/stories/police-woman-threw-molotov-cocktail-at-antiabortion-protesters-outside-planned-parenthood-24912.shtml

Münster: Linksradikale verunglimpfen Polizei-Einsatz für Demonstrationsfreiheit

Da die Sicherheitsbeamten dies mittlerweile realistisch einschätzen, kommen sie meist mit dutzenden Polizeiwagen, um das bedrohte Versammlungsrecht der betenden und singenden Christen zu gewährleisten.

FOTO: Polizeibeamte flankieren den Gebetszug von beiden Seiten, um die Lebensrechtler vor Randalierern zu schützen.

Daß dies staatsfeindlichen Linksradikalen nicht gefällt, überrascht wenig, pflegen diese doch ihr höchst merkwürdiges Rechtsverständnis, das man schon ihrer Dauer-Parole entnehmen kann: “Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!”  - Auch bei den Störaktionen gegen den jüngsten Kreuze-Marsch war dieser Spruch unentwegt zu hören.

Bezeichnend ist es freilich, daß die Damen und Herren von der Linksfront nicht selten Opfer und Täter verwechseln. Obwohl sie es sind, welche durch ihre Randale Gewalt anwenden und die Versammlungsfreiheit der Lebensrechtler angreifen, drehen sie in ihrer selbstgefälligen Anmaßung den Spieß einfach um und werfen den Sicherheitsbeamten schon im Titel ihres ideologisch ausgerasteten Artikels “Polizeigewalt” vor: http://gegen1000kreuze.blogsport.de/2015/03/21/polizeigewalt-gegen-my-body-my-choice-demonstration-in-muenster/

Sodann heißt es ähnlich irrsinnig weiter: PICT0272

“Mit ziemlicher Brutalität prügelte die Polizei den 1000-Kreuze-Marsch durch die Innenstadt und verhinderte so fast vollständig Protest in räumlicher Nähe zu den christlichen Fundamentatlist*innen.”

Den Lebensrechtlern werfen die Linksradikalen in ihrem Artikel vor, “sich mit Marienstatuen und Gebetsgejaule wieder zum Deppen zu machen”.

Dazu paßt ein Plakat, das eine Chaotin aus der Störergruppe hochhielt: “Wir wollen eure religiösen Gefühle verletzten.”

FOTO: Unser Lebensrechtler-Marsch führte an der Ludgeri-Kirche vorbei

Wie wir bereits gestern aktuell berichtet haben, boten die Abtreibungsbefürworter gotteslästerliche Sprüche wie zB. “Gott ist Schrott” oder “Nieder mit Jesus!”

Den fürchterlichen Slogan “Nieder mit Jesus!” haben diese Linksextremen jetzt offenbar zu ihrem offiziellen Motto erhoben, denn deren Artikel lautet abschließend:

“Wir werden uns auch 2016 in Münster sehen, wenn es wieder heißt: „Gegen jeden Fundamentalismus – nieder mit Jesus und für den Feminismus!“

Schlimmer gehts nimmer!

HINWEIS: Radikal-Feministinnen zeigen stolz eines ihrer gewaltverherrlichenden Transparente mit einer Steine-schleudernden Frau und folgendem Spruch: “Frauen, Lesben, Trans  –  wehrt euch, bildet Banden  –  Ziele sind genug vorhanden!” (Quelle: “http://gegen1000kreuze.blogsport.de/images/3gepixelt.JPG)


Fairer Bericht der “Westfälischen Nachrichten” über den Kreuze-Marsch in Münster

Von Felizitas Küble

Am gestrigen Samstag, den 21. März 2015, veröffentlichten die WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN online eine für heutige Zeitungsverhältnisse erstaunlich sachliche Reportage über den Gebetszug christlicher Lebensrechtler durch die Innenstadt von Münster. PICT0266

“Eine Stimme für die Ungeborenen” – so heißt es bereits im Titel des WN-Artikels.

Sodann wird darüber informiert: “Gegendemonstranten versuchten den Zug zu stören, es war ein massives Polizeiaufgebot im Einsatz. Es gab zwei Festnahmen.”

Der Foto-Bericht von Karin Höller-Zwilling und Uwe Renners stellt also die tatsächliche Situation wahrheitsgemäß dar.
Trotz dieses fairen Versuches gibt es wohl einige Irrtümer in dem Text, was vielleicht auf mangelnde Informiertheit der Redaktion zurückzuführen ist. So heißt es z.B. mißverständlich, die christlichen Lebensschützer seien “gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch” auf die Straße gegangen.
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Dies klingt so, als existiere ein Recht auf Abtreibung (die zudem verharmlosend als “Schwangerschaftsabbruch” bezeichnet wird), gegen das der Kreuze-Marsch protestiert habe. PICT0271
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In Wirklichkeit gibt es auch gesetzlich gesehen  im allgemeinen k e i n  “Recht” auf Abtreibung (abgesehen vom Sonderfall der “Indikationen”).
Vielmehr hat das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich festgehalten, daß Abtreibung grundsätzlich “rechtswidrig” ist –  dies gilt ungeachtet dessen, daß der Staat auf eine Bestrafung verzichtet. (Freilich ist diese Sonder-Konstruktion “Rechtswidrig, aber straffrei” ansonsten in der Gesetzeslage nicht üblich.)
Im weiteren Verlauf ihrer Berichterstattung über den Gebetszug wird dieser Punkt allerdings indirekt geklärt, dann die WN schreibt weiter: 
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“Der Zug endete auf dem Domplatz.”Wir wollen den Ungeborenen, deren Schreie ungehört im Mutterschoß verhallen, eine Stimme geben”, sagte Versammlungsleiter Wolfgang Hering. Es gebe kein Recht auf Abtreibung, die derzeit nur unter bestimmten Bedingungen straffrei bleibe.”
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Die “Westfälischen Nachrichten” schätzen die Zahl der demonstrierenden Abtreibungsgegner auf immerhin 200  – und fügen hinzu, daß die Polizei von 130 Teilnehmern sprach. Wir selber schätzen die Zahl der Lebensrechtler auf etwa 150 (siehe unser gestern hier veröffentlichter Bericht).
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“Die Versammlungen heute verliefen nahezu störungsfrei”, resümierte Einsatzleiter Martin Mönnighoff am Abend. “Einzelne Versuche, die Versammlung der Abtreibungsgegner massiv zu behindern, haben wir unterbunden”.

Laut Polizei Uhr zogen etwa 350 Personen unter dem Motto “Raise your voice, your body your choise!” durch die Innenstadt. Polizisten beobachteten dabei einen Mann, der aus dem Aufzug heraus an einem Infostand mehrerer Zeitschriften einsteckte. Der Feststellung der Personalien widersetzte sich der 21-jährige Bielefelder. Die Polizisten nahmen den Mann fest. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Diebstahl, Beleidigung und Widerstand.”

Sodann ist von weiteren Rechtsbrüchen und Straftaten der utralinken Szene die Rede.

Insgesamt wird man den WN-Bericht  – ungeachtet einiger Schönheitsfehler  – als fair und angemessen einschätzen können.

Dies gilt auch für die interessante FOTO-Strecke der WN: http://www.wn.de/Fotos/Lokales/Muenster/1000-Kreuze-Marsch-in-Muenster

Hier geht es zum erwähnten WN-Artikel: http://www.wn.de/Muenster/1921451-1000-Kreuze-Marsch-und-Gegendemo-Eine-Stimme-fuer-die-Ungeborenen

Fotos: Felizitas Küble

 


Kreuze-Marsch der Lebensrechtler erfolgreich Polizei hielt linke Chaoten unter Kontrolle

Münster: Gebetszug für Ungeborene bei strömendem Regen
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Am heutigen Samstag, den 21. März 2015, veranstaltete die Initiative “EuroProLife” wieder ihren jährlichen 1000-Kreuze-Marsch gegen Abtreibung in der Westfalen-Metropole.

Ca. 150 Christen aus nah und fern, junge und erwachsene, trafen sich auf dem Ägidii-Kirchplatz in Münster um ca 14,30 Uhr bei strömendem Regen. Erst bei der nachfolgenden Demonstration durch die Innenstadt hellte sich das Wetter auf.

Auch Pfarrer Paul Spätling kam mit einigen Freunden aus dem Niederrhein zu uns nach Münster. Er wurde deutschlandweit bekannt, nachdem er sich unlängst auf einer Pegida-Veranstaltung islamkritisch äußerte, was ihm ein Predigtverbot durch Bischof Felix Genn einbrachte.
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Das FOTO zeigt den unbeugsamen Priester mit einer Marien-Ikone in der Hand. Hinter ihm sehen wir Benno Hofschulte, Leiter der Aktion “SOS Leben” in Frankfurt; er hält ein Plakat hoch, das Kardinal von Galen zeigt.

Da linksradikale Gruppen bereits wie üblich ihre “kreativen” Proteste angekündigt hatten, wurde der Platz weiträumig abgesperrt und durch ein starkes Polizeiaufgebot kontrolliert, damit sich die Randalierer nicht  – wie in früheren Jahren bereits geschehen –  mitten unter die Lebensrechtler mischen und dort ihren Unfug treiben konnten.

Strikte Einlaßkontrolle durch die Polizei

Die Einsatzkräfte waren in bester Absicht derart vorsichtig, daß Sie zunächst nicht einmal mir (Felizitas Küble) den Gang durch die Absperrung erlauben wollten. Sie fragten mich kritisch, warum ich denn mit dem Rad ankäme. Das fand ich etwas drollig, denn immerhin ist Münster die fahrradbewegteste Stadt Deutschlands (man findet sie sogar in Wikipedia unter “Fahrradstadt” ausführlich beschrieben). PICT0157

Ich erklärte der Polizei, daß ich mit dem Rad unterwegs zur Demo sei und es an der Kirchwand abstellen wolle.

Zudem zeigte ich auf meine Unterschriftensammlung für eine Seligsprechung von Erzbischof Dyba, die ich in der Tasche trug – was die Sicherheitsbeamten dann gnädig bzw. einsichtig stimmte, so daß sie mich durchließen – aber nicht, ohne mich vorher noch zu fragen, wie denn diese Kundgebung genau heißt. Als ich dies korrekt beantwortete (“1000 Kreuze für das Leben”), war ihre Skepsis gottlob überwunden.

Von anderen Lebensrechtlern erfuhr ich, daß die Polizisten einem Teilnehmer zunächst keinen Einlaß gewähren wollten, weil dieser nicht sofort wußte, wie die Kundgebung genau heißt. Aber als er sagte “ähm….gegen Abtreibung”, durfte er auf den Kirchplatz.PICT0298

Allerdings konnte die Polizei trotz ihrer scharfen Kontrollen nicht verhindern, daß sich einige Protestler mitten unter die Lebensrechtler auf dem Ägidii-Platz mischten.

Blasphemische Sprüche der untersten Schublade

Als die Kundgebung schon angefangen hatte, begannen drei junge Frauen von der “Gegenfront” gotteslästerliche Parolen herumzuschreien (z.B. “Nieder mit Jesus!”), so daß sie sogleich durch Polizisten vom Platz weggedrängt wurden.

Die Sprüche der ultralinken Seite waren dieselben wie in früheren Jahren, am frechsten zweifellos die folgenden: “Gott ist Schrott!” –  “Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!”  

Erschütternd war auch das Erlebnis mit jenem relativ jungen Mann, der sich allein an einem Geländer anlehnte –  und als er uns sah, sagte er laut und deutlich: “Satan, komm und hilf uns gegen diese Leute!”

Ansonsten gab es wieder die immergleichen Parolen: “Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!” “Ob Kinder oder keine entscheiden wir alleine” - und “Gottlos glücklich sein” samt ähnlichen “Weisheiten”…
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Unser Gebetszug mit den vielen weißen Kreuzen und den Plakaten mit dem Bild des “Löwen von Münster” (Kardinal von Galen) führte durch die City Münsters, vorbei an den großen Innenstadtkirchen und auch an der Synagoge.

Die Polizei war mit hunderten von Beamten eifrig damit beschäftigt, die Abtreibungsbefürworter und Antifa-Aktivisten schon im Vorfeld zurückzudrängen.

Mehrere große Mannschaftswagen fuhren hinter und vor unserer Demonstration (siehe schmales Foto) – und vor diesen Wagen waren zudem einige Polizisten auf Fahrrädern (!) und Motorrädern an der Spitze des Zuges. PICT0306 

Die Beamten, die unsere Prozession von beiden Seiten abschirmten, rannten öfter weit nach vorne, um die Randalierer allein schon mit ihrer starken Anwesenheit zu blockieren. Mitunter griff die Polizei  – wenn nötig  –  auch härter zu (siehe dazu dieses Bild der WN-Zeitung: http://www.wn.de/Fotos/Lokales/Muenster/1000-Kreuze-Marsch-in-Muenster/%28Foto%29/5).

FOTO: Junge Männer und Frauen aus dem “Ruhrpott” (Ruhrgebiet) sorgten für Verstärkung bei unserer Aktion

Zugleich sorgte die Polizei dafür, daß die Störer nicht von den Seitenstraßen und Gassen heranrücken konnten, weil sie diese schon abriegelte, bevor unser Gebetszug dort ankam.

Dennoch konnten die Sicherheitsleute nicht verhindern, daß die Abtreibungsbefürworter die Aa-Brücke an der Überwasserkirche blockierten, auf welcher wir normalerweise zum Dom ziehen. An der Aa-Brücke wird symbolisch und mit Glockenklang eine Rose nach der anderen ins Wasser geworfen, um an die ungeborenen Kinder zu erinnern, die durch Abtreibung vernichtet werden. 
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Diese Rosen-Aktion mußten wir angesichts dieser Blockade diesmal auf den Domplatz verschieben. Dort findet jährlich die Abschlußkundgebung statt, sofern die Randalierer dies nicht ebenfalls durch ihre Blockade verhindern (was schon zweimal geschah).

FOTO: Lebensrechtler auf dem Domplatz, unter ihnen Pater Chrysostomus Ripplinger OSB (rechts außen mit Kreuz).

Immerhin konnten wir diesmal auf Umwegen zum Sankt-Paulus-Dom gelangen und dort beim Kardinal-von-Galen-Denkmal an diesen großen Bischof von Münster erinnern, der sich der mörderischen Euthanasie in der NS-Diktatur entgegenstellte und durch seine tapferen Predigten weltberühmt wurde.

Denkmal des Kardinal von Galen beschmiert

Irrsinnigerweise wurde ausgerechnet das Denkmal dieses entschiedenen Nazi-Gegners in der Nacht auf den heutigen Samstag massiv beschmiert, was viel über deren Geist bzw. Ungeist jener Gegner aussagt. PICT0305Wir standen entsetzt vor diesem Ergebnis wüsten Treibens.

Wie die “Westfälischen Nachrichten” berichten, wurde auch die Mauer zum Klarissen-Kloster am Dom besprüht, ebenso die Ägidii-Kirche:

“Gegen 2:42 Uhr beobachteten Polizisten drei Frauen auf frischer Tat, die die Fassade der Aegidii-Kirche mit roter Farbe besprühten. Die Frauen flüchteten, eine von ihnen konnte später an der Stubengase festgenommen werden. Es handelt sich um eine 19-jährige Grevenerin.”

BILD: Sogar das Galen-Denkmal war (vor allem im unteren Teil) pinkfarben beschmiert und verunstaltet worden.  (Das Foto im Polizeibericht zeigt die Schäden noch deutlicher: HIER)

Unsere Abschlußkundgebung wurde durch den ohrenbetäubenden Krach der Gegenseite massiv beeinträchtigt. Wir konnten die Ansprache unseres Versammlungsleiters W. Hering akustisch kaum verstehen.

Man fragt sich, warum die Linksdemonstranten direkt neben dem unserem Platz ihren abartigen Lautsprecher-Lärm veranstalten konnten bzw. durften. Wären sie von den Sicherheitsbeamten weiter wegwärts gedrängt worden, hätte der Krach uns nicht derart stark gestört. (Insofern sind Polizeieinsatz bzw. Gesetzesbestimmungen in NRW noch verbesserungsbedürftig.)
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Dennoch ließen wir uns von unseren Gebeten und Liedern keineswegs abhalten, auch der Dank an die Polizei und ein Vaterunser-Gebet für ihren schützenden Dienst gehörte wieder selbstverständlich dazu.

FOTO: Die Polizei-Absperrung auf dem Domplatz verhinderte handgreifliche Störungen unserer Kundgebung, nicht jedoch den “Heidenlärm”.

Zu guter Letzt ging Wolfgang Hering, der Organisator unseres Gebetszugs, auf die Krakeeler zu und überreichte ihnen im Sinne christlicher Nächstenliebe freundlich jene Blumen, die bei der Symbol-Aktion vor dem Galen-Denkmal niedergelegt worden waren. Doch die Randalierer wiesen sein Angebot verhärtet zurück; einige von ihnen nahmen die Rosenblüten in den Mund und spuckten sie dann gegen Herrn Hering aus.

Schon zuvor sangen die Lebensrechtler ein Segenslied in Richtung der Chaoten, was deren Wut jedoch nur steigerte. Die christlichen Beter blieben stets gelassen und ließen sich durch nichts und niemanden provozieren.

Das gibt die Gegenseite übrigens selber zu; so heißt es z.B. auf der Webseite VICE:

“Die Parolen, die den Fundamentalisten entgegenschallen, reichen vom klassischen feministischen Spruch „My body, my choice” bis zu Sprüchen wie „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben”. Die Pro-Lifer lassen sich aber nur schwer aus der Ruhe bringen. Statt zurück zu pöbeln, wird für die verlorenen Seelen gebetet.

Benediktiner-Pater Chrysostomus Ripplinger aus Münster erteilte uns zum Abschluß der Kundgebung auf dem Domplatz seinen priesterlichen Segen.

Felizitas Küble, ehrenamtl. Leiterin des Christoferuswerks in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Münster: “Westfälische Nachrichten” mit unseriöser Polemik gegen Lebensrechtler

HINWEIS: Die von uns in diesem Artikel kritisierte Polemik gegen die Teilnehmer des 1000-Kreuze-Marsches in Münster wurden von der Zeitung mittlerweile online gelöscht – möglicherweise eine Wirkung unseres Protestes.

Die früher als “bürgerlich” geltenden, in den letzten Jahren aber immer weiter nach links abdriftenden “Westfälischen Nachrichten” haben am heutigen Freitag, den 13. März, einen äußerst unsachlichen Artikel gegen christliche Lebensrechtler veröffentlicht.  PICT0191

Unter dem Titel Protest in der Innenstadt geplant „1000 Kreuze“: Demo und Gegen-Demo am 21. März” wird darüber berichtet, daß an diesem Tag sowohl Lebensrechtler wie auch Linksgruppen und Abtreibungsbefürworter durch die Innenstadt Münsters ziehen.

FOTO: Hundertschaften von Polizisten schützen seit Jahren den Gebetszug der Lebensrechtlern vor linksradikalen Randalen

Daß viele “Gegendemonstranten” in den letzten Jahren durch rechtswidrige Randale aufgefallen sind, bleibt bezeichnenderweise völlig unerwähnt.

Der Artikel wirkt auch sonst äußerst einseitig und polemisch, wie schon die dümmliche Titulierung der Lebensrechtler als “Fundamentalisten” aufzeigt, zudem garniert mit dem absurden Vorwurf einer “NS-Verherrlichung” durch angebliche “Vergleiche”.

Die Zeitung verzichtet freilich darauf, diese Anschuldigung zu belegen oder auch nur zu begründen. NS-Verherrlichung ist hierzulande strafbar; es ist aber nie ein Urteil gegen einen Teilnehmer des Kreuze-Marsches ergangen.

Falschbeschuldigungen sind nicht nur journalistisch unfair, sondern schlichtweg Verleumdung. Derart unseriöse Methoden finden sich leider auch in sog. “bürgerlichen” Medien immer häufiger. Wirkliche “Qualitätspresse” sieht anders aus!

 


Menschenverachtender Tarabella-Bericht: Bankrott-Erklärung zu Lasten des Lebens

Der BVL (Bundesverband Lebensrecht) protestiert gegen die kürzliche Verabschiedung des Tarabella-Berichts durch das Europa-Parlament. Lohmann5

Hierzu sagt BVL-Chef Martin Lohmann (siehe Foto): „Die Annahme des menschenverachtenden Tarabella-Berichts durch das Europäische Parlament ist eine gefährliche Bankrotterklärung zu Lasten des Lebens“.

Somit haben die Volksvertreter der Europäer die Tötung noch nicht geborener Kinder „perfiderweise zum Menschenrecht“ erklärt. Damit habe sich das Europäische Parlament „zur Abrissbirne für Humanität und Rechtsordnung degradiert“, formuliert es Lohmann.

“Ein Rückfall in gottlose Barbarei”

Der BVL-Vorsitzende erläutert dazu: „Wer die Tötung von Menschen zum Menschenrecht erhebt, zerstört alle anderen Menschenrechte und macht diese zur Makulatur. Dies ist ein Rückfall in gottlose Barbarei und der Einstieg in das Ende von Kultur, Zivilsation und Freiheit.

Nichts hat mehr Bestand, wenn man das Recht auf Leben und Unversehrtheit abschießt. Entweder haben die Abgeordneten, die vor einigen Monaten noch ganz anders votierten, diesmal nicht sorgfältig gelesen, wozu sie ihre Zustimmung geben, was geradezu sträflich wäre. marsch_2013_photo_dv_447_m

Oder aber es stellt sich die Frage, inwieweit das EU-Parlament sich selbst zu einem Unrechts-Parlament deformiert hat. Wer die Tötung ganz kleiner und völlig wehrloser Menschen für rechtens hält, hat schließlich vor nichts und niemandem mehr Respekt.

Und wer das Menschenrecht auf Leben in ein vermeintliches Menschenrecht auf Töten pervertiert, hat jede Rechtsgrundlage verlassen.“

BILD: Transparent beim “Marsch für das Leben” in Berlin

Kirchen und alle Menschen guten Willens müssten jetzt endlich wach werden und gemeinsam friedlich und entschieden für das Lebensrecht eines jeden Menschen werben, wozu sich zum Beispiel der jährliche Marsch für das Leben in Berlin gut eignet. Lohmann weiter:

„Ich lade – jetzt erst recht – alle an Recht und Humanität interessierten Menschen ein, am 19. September 2015 in die deutsche Hauptstadt zu kommen. Wehret den schon sehr schlimmen Anfängen!

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen  f ü r  das Leben setzen! Auf dass niemand irgendwann überrascht ist und sagen müsste, er habe ja nichts gewusst.”

Bundesverband Lebensrecht e. V.
Fehrbelliner Straße 99 in 10119 Berlin
Telefon (030) 644 940 39 / Fax (030) 440 588 67 / berlin@bv-lebensrecht.de


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