Auch in Corona-Zeiten die Menschen mit Down-Syndrom nicht vergessen

Der 21. März wird seit einigen Jahren weltweit als Down-Syndrom-Tag begangen. Besonders Elterngruppen und Initiativen nutzen diesen Tag, um zu zeigen, dass auch Menschen mit Trisomie 21 unser Leben und unsere Gesellschaft bereichern.

Dazu erklärt Beatrix von Storch (siehe Foto), stellv. Bundessprecherin der AfD:

„Der internationale Down-Syndrom-Tag erinnert uns wieder daran, dass in Deutschland viele Menschen mit Down-Syndrom und ihre Familien teils unter schwierigen Bedingungen leben, sich nicht selten mangelnder Akzeptanz und Wertschätzung ausgesetzt sehen.

Oftmals wird das Lebensrecht von Menschen mit Trisomie 21 in Frage gestellt, und von Aktivistengruppen wird eine schrankenlose Abtreibung bei entsprechender Diagnose propagiert. Rund 90 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom werden in Deutschland abgetrieben, denn Familien mit Down-Kindern stehen bei uns oft unter einem unmenschlichen Rechtfertigungsdruck.

Wir als Alternative für Deutschland möchten mehr Verständnis, Solidarität und eine uneingeschränkte Akzeptanz für Down-Syndrom-Menschen. Als AfD fordern wir ein Recht auf Leben und auf freie Entfaltung auch für Menschen mit Down-Syndrom.“


USA: Sanders will Abtreibung staatlich fördern

Demokraten-Kandidat will Trumps Politik rückgängig machen

Das Wahlprogramm des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders sieht eine Rückkehr zur staatlichen Finanzierung von Abtreibungen vor. Das berichtet die kath. Nachrichtenagentur „Lifesitenews“.

Im März 2019 hatte das US-amerikanische Gesundheitsministerium verfügt, dass mit Steuergeldern geförderte Frauenzentren keine Überweisungen mehr an Ärzte vornehmen dürfen, die vorgeburtliche Kindstötungen durchführen.

Planned Parenthood, der größte Abtreibungs-Anbieter  in den USA, kündigte darauf an, sich aus dem staatlichen Programm zur Familienplanung zurückzuziehen und auf die rund 60 Millionen US-Dollar, die sie aus dem „Title X“ genannten Programm erhielt, vorerst verzichten zu wollen.

Inzwischen hat die PP-Organisation Klage gegen den Erlass des Gesundheitsministeriums eingereicht.

Sanders will die Politik von US-Präsident Donald Trump offenbar wieder umkehren.

Wie Lifesitenews berichtet, wolle der 78-Jährige, der wie alle Präsidentschaftskandidaten der Demokraten die Abtreibung als „Frauenrecht“ verteidigt, im Fall seiner Wahl dafür sorgen, dass nur solche Organisationen Gelder aus dem staatlichen „Title X“-Programm erhalten, die Abtreibungen vornehmen oder fördern.

Quelle: ALfA-Newsletter

Foto: Dr. Edith Breburda


Das Coronavirus ist ein Politikum in den USA

Von Dr. med. Edith Breburda

Immer öfter werden Stimmen laut, dass das Corona-Virus nicht als Mittel missbraucht werden sollte, um Stimmung gegen U.S.-Präsident Trump zu betreiben.

Nachdem alle anderen Versuche, ihn vom Amt zu fegen, seit drei Jahren nicht zum Erfolg führten, kommt ein Virus, so schlimm es auch sein mag, gerade recht, um einen politischen Vorteil daraus zu schlagen.

Anstatt sich endlich zu vereinen und den Präsidenten regieren zu lassen, zieht es z.B. Chuck Schumer, der Senats-Minderheitsführer der Demokraten, vor, den Bundesrichtern Brett Kavanaugh und Neil Gorsuch zu drohen: „Ich will Ihnen sagen, Richter Kavanaugh und Richter Gorsuch, Sie haben einen Wirbelsturm losgetreten, und sie werden den Preis dafür zahlen.“

Die beiden von Präsident Trump ernannten konservativen Bundesrichter wurden in einer Rede von Schumer, die er auf einer Pro-Abtreibungs-Kundgebung vor dem Bundesgerichtshof (Supreme Court) Anfang März hielt, neben den republikanischen Senatsmitgliedern massiv eingeschüchtert.

Chuck Schumer will auf diese Weise verhindern, dass das oberste Gericht den Schutzgesetzen in Louisiana zustimmt und damit das Pro-Abtreibungs-Urteil „Roe v. Wade“ eliminiert.

„Wir werden Präsident Trump und den Republikanern des Senats, die das Gericht mit rechtsextremen politische Ideologien unterwandert haben, wissen lassen, dass sie im November verschwunden sein werden und nie wieder das tun können, was Sie jetzt versuchen, nie, nie wieder“, sagte Schumer: „Im November seid ihr weg.“

Dies gibt uns einen Einblick, wie sehr der Präsident auf der linken Seite verhasst ist. Vielleicht vor allem, weil er sich so deutlich gegen Abtreibung ausspricht.

Eine Demokraten-Stadträtin aus Denver wünschte Trump gar eine Corona-Erkrankung an den Hals. (Infizierte Leute sollten den Präsidenten auf seiner Wahlkampftour anstecken). Nach Kritik von Republikanern nahm sie ihre makabre Entgleistung zurück: https://thehill.com/homenews/state-watch/485760-denver-city-councilwoman-says-call-to-spread-coronavirus-at-trump

Trump plädiert jetzt wie zuvor dafür,  an erster Stelle Amerika zu dienen. Schon lange wollte er sich aus China zurückziehen. Jetzt merkt man, wie sehr die USA von Rot-China abhängig sind, was vor allem die Herstellung von Antibiotika und Herzmedikamenten erschwert.

In einem der Supermärkte (COSTCO) der USA stritt man sich neulich um Toilettenpapier. „Kommt es auch aus China?“ fragte eine Fox-News-Moderatorin. Sobald man sich COSTCO nähert, kommen einem Leute entgegen, die in ihrem Wagen fast ausschließlich Toilettenpapier gestapelt haben.

Vertreter der Demokraten reden vom Weltuntergang und verbreiten Panik. Der Präsident hingegen ist realistisch und redet von dem Wuhan-Viurs. Aber selbst das nehmen ihm Demokraten übel. Es sei rassistisch, von einem Wuhan-Virus zu reden, hört man demokratische Präsidentschaftskandidaten reden.

Wobei doch in Wirklichkeit Russland drastische Maßnahmen gegen Rotchina unternimmt und Chinesen diskriminiert, indem man sie z.B. daran hindert, öffentliche Transportmittel zu benutzen und sie schlichtweg nicht einreisen ließ bzw. diejenigen, die bereits im Land waren, in Quarantäne setzt.

In Russland gibt es keine Neuerkrankung, berichten die Medien. Ob es nun das rigorose Vorgehen oder das Weihwasser ist, dass Gorbunov, ein Nachfahre der Kosaken, in der drittgrößten Stadt Russlands, in Yekaterinburg verteilt, sei dahingestellt.

Vor den Supermärkten kann man Gorbunov finden. Er verteilt Masken und warnt die Leute, wenn sich Chinesen im Laden befinden. Er gibt Zettel mit Anweisungen aus, wie man sich verhalten soll und verteilt sein von einem orthodoxen Priester geweihtes Weihwasser. (1)

Russland traut China nicht. Und wenn man die Sache näher betrachtet, wusste China schon lange vom Virus und hat nicht davor gewarnt. Amerikanische Forscher durften nicht ins Land. Hatten sie doch geholfen, als in Afrika Ebola ausbrach, die Seuche einzudämmen.

Die Machenschaften Chinas sind uns nicht verborgen. Im März 2013 trieben mehr als 14.000 tote Schweine im Yangtz-Fluss. Aus seinen Gewässern wird das Trinkwasser für die Metropole Shanghai bereitet. Die Behörden zensierten daraufhin Blogeinträge, die zu Protesten gegen die Schweineflut aufriefen. „Das Trinkwasser sei sicher“, war die einzige Erklärung, die folgte.

Die Kadaver stammten aus der Provinz Zehjinag, die eine intensive Schweinezucht betreibt. Acht Schweine konnten anhand der Ohrmarke ihren Besitzern zugeordnet werden, die daraufhin eine Busse von umgerechnet 374 Euro Strafe zahlen mussten.

Dass überhaupt darüber berichtet wurde, haben wir dem Blogger Huang Beibei aus Shanghai zu verdanken. Seine grausamen Bilder sensibilisierten die Welt.

Offiziell schwieg man über Gesundheitsrisiken von Seiten der chinesischen Behörden. Es hat sich nichts an dieser Haltung geändert.

Nur zu vertraut ist, was beim Ausbruch des SARS-Virus, der Vogelgrippe und Chinas verseuchter Milch geschah. Auch damals schwiegen die Verantwortlichen.

Im akuten Fall versicherte ein Amtstierarzt, dass keine Seuche ausgebrochen sei. So war man über die im Yangtse-Fluss treibenden toten Tiere im Unklaren. Hingegen florierten die Spekulationen. Es sei die Schuld der Polizei. Sie verbieten den Handel mit Fleisch, welches von erkrankten Tieren stammt. Wenn die Bauern ihr Fleisch nicht mehr auf dem Schwarzmarkt verkaufen können, bleibt ihnen nur noch die Möglichkeit, die Kadaver über den Fluss zu entsorgen.

Andere meinten, die Bauern hätten Arsen ins Tierfutter gemischt, um die Haut zu veredeln. Umweltprobleme werden in Rot-China nicht thematisiert.

„Schanghai ist vielleicht das Opfer, aber das Problem liegt flussaufwärts in Jiaxing. Pekings Regierung ist für diesen Bereich nicht verantwortlich. Es existieren keine Gesetze, die Shanghais Trinkwasserqualität regeln“, erklärte der Rektor des sozialwissenschaftlichen Instituts der Fudan-Universität in Shanghai, Peng Xizhe.

„Nirgendwo wohnen Menschen, Schweine und Wasservögel enger zusammen als in China“, kann der Gießener Veterinärvirologe Prof. Dr. Christoph Scholtissek nicht oft genug erläutern. Doch nur selten wird bedacht, dass „dies ideale Bedingungen sind, um unbeabsichtigt Vieren sowie neue Grippeerreger zu züchten. So ist es kein Zufall, dass die meisten Pandemien in China begonnen haben.

In China wird weltweit die Hälfte aller Schweine gehalten. Sie nun konzentriert in Hochhäusern unterzubringen, ist riskant. „Wir brauchen Zeit, um herauszufinden, ob ein Schweinehochhaus wirklich die beste Lösung ist. Ich würde eher davon abraten. Es gibt so viele Ideen, wie man Chinas Schweine züchten sollte. Es wird bestimmt eine bessere darunter sein“, sagt Xue Shiwei, Chefberater von Pipestone Livestock Technology, einer US Firma, die sich auf Chinas Farm Management spezialisiert hat.

In Europa geben bereits zweistöckige Schweine-Hotels Anlass zur Sorge. Die Devise ist: Je mehr Tiere, umso weniger kann man sich um das Einzeltier kümmern und Krankheiten brechen schneller aus.

Dr. Christoph Scholtissek bezeichnet Schweine als mixing-vessels, weil sie gerade in China die Übertragung von Vogelvieren begünstigen. Die im Schwein mutierten Viren können Menschen infizieren.

Im August 2018 trat zum ersten Mal die Afrikanische Schweinepest nahe der Stadt Shenyang in der nordöstlichen Provinz Liaoning auf. 1000 Tiere wurden bisher gekeult. Wie das Virus dorthin gelangte, ist ein Rätsel, denn Nordkorea oder Russland sind weit weg.

Für China entwickelt sich über kurz oder lang ein Alptraum. Die hochkontagiöse Krankheit geht oft tödlich für Haus- und Wildschweine aus. Am 21. August 2018 ist die afrikanische Schweinepest in vier Provinzen aufgetreten, obwohl sie viele tausende Kilometer voneinander entfernt waren.

China hat 430 Millionen Schweine, die auf kleinen Farmen gehalten werden. Sie sind fast schutzlos der Verbreitung einer Krankheit ausgeliefert.

Ihr Ausbruch hätte fatalen Folgen auf Chinas Ökonomie und würde den ganzen Fleischmarkt beeinflussen. Die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen bestehen darin, dass Schweine seit August 2018 nicht mehr mit Lebensmittelabfällen gefüttert werden. Bei uns ist dies schon lange verboten.

Eine Alternative, organischen Müll besser als auf Mülldeponien zu entsorgen, wird in Küchenschaben-Farmen gesehen. Zudem sind Cockroaches in China eine Delikatesse. Sie werden sehr gerne wegen ihrem hohen Proteinanteil verspeist. Man findet sie auch in Schönheitsprodukten bzw. werden Medikamenten zugemischt.

In der traditionellen Chinesischen-Medizin verwendet man cockroach-Extrakte mit Vorliebe zur Wundheilung. Während wir uns davor ekeln, dort zu arbeiten, wo sich Küchenschaben aufhalten, sind ihre Farmen in China zum Big-Business geworden. Das innovative Konzept besteht nicht nur darin, nützlich Abfall zu entsorgen, die Insekten dienen auch als Tierfutter.

Weil Schaben Allesfresser sind und ihre Unterbringung keine großen Anforderungen stellt, entpuppt sich das System zu einer win-win Situation. In der sieben Millionenmetropole Jinan, Hauptstadt der südlichen Provinz von Shandong, werden eine Milliarde Schaben mit mehr als 50 Millionen Tonnen Küchenabfällen gefüttert.

Die Firma Shandong Qiaobin Agrikultur Technologie Co wollen drei weitere Küchenschaben-Farmen etablieren. Der Direktor Li Yanrong erklärte 2017 gegenüber China Daily: „Wir haben sechs Jahre geforscht, bis wir uns ganz sicher waren, dass Schaben ideal sind. Sie können fünfmal mehr als ihr Körpergewicht fressen und erzeugen keine Abfälle. Sie sind Experten im Abfallmanagement. Noch dazu, weil es momentan verboten ist, Küchenabfälle an Schweine zu verfütterten.“ (2)

Auch wenn es wahrscheinlich Monate dauert, bis wir eine Erhöhung der Fleischpreise in unseren Breitengraden vermerken, vergleicht natürlich die Marktforschung die Szenarien. Man denke an die Jahre 2013/14, als in den USA ein Ferkelsterben die Schinkenpreise um 15% anstiegen ließ.

Wir rufen uns automatisch 2017 in Erinnerung. Damals veranlasste uns die europäische Vogelgrippe, Millionen Tiere zu keulen. In den USA ließ diese Krankheit bereits 2015 die Eierpreise um 33% in die Höhe schnellen. Es war der höchste Preisanstieg, den es bisher gab. Es dauerte neun Monate, bis sich die Preise wieder normalisierten. 

Unabhängig davon verkauft die Fastfood-Kette Burger King schon seit einiger Zeit ihren veganen Impossible Whopper®Burger (100 Prozent Whopper, 0% Beef) in den USA. Ob dies jedoch ein Ausweg ist, um dem Anstieg der Fleischpreise entgegenzutreten, ist sehr fraglich.

Die in China wütende Afrikanische Schweinepest wird nicht nur den Verlust von mehr als 200 Millionen Tieren zur Folge haben, um die weitere Ausbreitung zu verhindern, sondern China wird unweigerlich Fleisch importieren, was die Preise in allen anderen Teilen der Welt ansteigen lässt. In Deutschland dachte man fast schon, Schweinemastbetriebe könnten zumachen, weil wir – mehr und mehr kulturell bedingt – kaum noch Schweinefleisch essen.

Eine unvorhergesehene Pandemie, die China noch Ende April 2019 als „wirksam unter Kontrolle gebracht zu haben“ beschrieb, gab nur Wochen später den Skeptikern recht. Dazu kommt, dass Chinas Journalisten von den kommunistischen Behörden zensiert werden.

Verbreitet werden die Viren über Zecken, die bei uns kein Lebensreservoir haben. So findet man in unserem Klima auch keine Moskitos, die Zika-Viren übertragen. Hinzu kommt: Wer einmal infiziert war, hat Antikörper  –  und bei einer Zikainfektion waren speziell Schwangere am meisten betroffen.

Wie bei Zika „trifft“ eine Coronaviren-Infektion eigentlich nur Leute, die immunsuffizient sind und dann meist eine andere Krankheit haben. Die Superinfektion führt letztendlich den Tod herbei. Bei all den Versuchen, so schnell wie möglich einen Impfstoff zu finden, redet keiner von Antikörpern und einer natürlichen Erkrankung, die meist milde verläuft, die aber den Betroffenen für spätere Neuinfektionen wappnet.

Übrigens meldeten die USA bisher keinen einzigen Ausbruch einer Zika-Virus bedingten Mikrozephalie in ihrem Land.

Als Vektoren der Afrikanischen Schweinepest ist der Kontakt der Tiere untereinander (Wildschweine) zu nennen. Ihre Ausscheidungen, Lebensmittel sowie auch unsere Kleidung bzw. Autoreifen fördern eine Verbreitung. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich. (2)

BILD: Aktuelles bioethisches Buch „Gentopia“ von Dr. Breburda

Dennoch munkelt man seit langem, was nun in China entdeckt wurde: Ein Hund erkrankte am Corona-Virus. Ob er ein Vektor ist, weiss man nicht. Obwohl Tiermediziner wissen, dass Hunde durchaus bei einer normalen Grippe Träger sind, die ihre Petparents (Haustiereltern)  –  wie das heute so heißt  – anstecken.

Quellen:
1) Brown C.: Russia hasen’t had sny new coronavirus cases. Why ist hat? CBCnews, Feb. 29. 2020
2) Breburda Edith: Buch „Gentopia – das gelobte Land“, ISBN-10: 096006950X, ISBN-13: 978-0960069507, 350 Seiten, Erschienen am 31. 8. 2019, erhältlich bei Amazon als Kindle Ebook 9,99 € oder als Taschenbuch ca. 19 €

 

 


Abtreibung senkt nicht die Müttersterblichkeit

Zum Weltfrauentag am 8. März erklärt Alexandra Linder (siehe Foto), Vorsitzende des BVL (Bundesverband Lebensrecht), heute in Berlin:

Die Müttersterblichkeit, die Todesfälle im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt umfasst, kann durch flächendeckende medizinische Versorgung weltweit nachhaltig gesenkt werden.

Manche Organisationen jedoch, darunter die International Planned Parenthood Federation mit ihrer deutschen Gründungsorganisation Pro Familia sowie weitere an Abtreibung verdienende Organisationen wie Marie Stopes International, verlangen vorrangig eine flächendeckende Versorgung mit Abtreibungseinrichtungen.

Die Zahlen von angeblich bei illegalen Abtreibungen in Ländern mit Abtreibungsverbot sterbenden Frauen werden hierbei geschätzt beziehungsweise hochgerechnet (13 % Anteil an der Müttersterblichkeit). Am Bedarf der Frauen weltweit geht diese Forderung vorbei.

Weshalb gibt es Abtreibungen in sog. Entwicklungsländern? Ein Grund ist Vergewaltigung. Das Angebot einer Abtreibung löst jedoch das Problem der Vergewaltigung nicht. Bekämpft werden muss die frauenverachtende Haltung, aus der solche Taten entstehen. Frauen müssen gestärkt werden, mit Bildung und gesellschaftlichem Respekt, auch vor ihrer unbezahlbaren Lebensleistung als Mütter. Mutterschaft generell als minderwertig und Diskriminierung zu verwerfen, wie es manche ideologischen Konzepte tun, fördert die tatsächliche Diskriminierung von Frauen.

Ein weiterer Grund ist, dass Frauen bei der Kinderzahl der Familie nicht mitentscheiden dürfen. Auch hier ist Abtreibung keine Lösung, außer man möchte, dass diese Frauen oft abtreiben. Eine frauenfreundliche Lösung kann auch hier nur heißen: Bildung, Stärkung, Selbständigkeit, Respekt.

Ein dritter, in vielen Ländern (z.B. China, Süd-Korea, Indien, Albanien, Georgien, Aserbeidschan) wesentlicher Grund für Abtreibungen ist die schlichte Tatsache, dass Mädchen unerwünscht sind. Hier nichts zu unternehmen und Frauen und Mädchen diesem Schicksal zu überlassen, nur um die angebliche „Errungenschaft“ Abtreibung nicht zu gefährden, ist zutiefst frauenfeindlich.

Der Bundesverband Lebensrecht fördert und fordert Respekt vor den Frauen dieser Welt und ihren Menschenrechten, vor wie nach der Geburt.“


Weltfrauentag: Menschenrechte für alle Frauen beginnen vor der Geburt

Pressemeldung der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA):

Der Weltfrauentag ist willkommener Anlass, auf Benachteiligungen hinzuweisen, mit denen Frauen heute immer noch zu kämpfen haben. Frauenrechte werden jedoch auch dann mit Füßen getreten, wenn einer Frau das Recht, Mutter sein zu wollen, abgesprochen wird.

„Wir erleben zahlreiche Anrufe von Frauen, die ihre Schwangerschaft gegen ihren Willen durch eine Abtreibung beenden müssen: Entweder, weil der Partner Druck aufbaut und kein Kind will, oder weil die sexuelle Beziehung unbedingt vor der Familie verheimlicht werden muss. Von einer selbstbestimmten Entscheidung kann hier keine Rede sein“, so die Vorsitzende der ALfA, Cornelia Kaminski (siehe Foto).

Eine Frau, die ungewollt schwanger ist, empfindet Angst. In dieser Situation sind Entscheidungen selten selbstbestimmt und frei, sondern vielmehr von eben diesen Ängsten diktiert und erzwungen. Von der Wahrnehmung eines „Rechts auf Selbstbestimmung“ sind daher viele Frauen, die abtreiben, weit entfernt.

Ein gesellschaftliches Klima, dass Abtreibungen zusehends normalisiert, ja zum Goldstandard der Problemlösung für ungewollt Schwangere erhebt, verschärft die Not dieser Frauen.

Hinzu kommt, dass pränatale Diagnosemethoden in vielen Ländern dafür genutzt werden, systematisch Mädchen auszusortieren. Seit Einführung dieser Selektionsmöglichkeit in den siebziger Jahren sind so ca. 23 Millionen Mädchen abgetrieben worden, wie eine Studie der Universität Singapur belegt.

Diese Abtreibungen führen nicht nur dazu, dass die entsprechenden Gesellschaften in eine deutliche Geschlechter-Schieflage geraten. Sie führen auch dazu, dass die Frauen, die der Selektion entkommen sind, in dem Bewusstsein leben, dass eine Tötung weiblicher Kinder gesellschaftlich anerkannt ist. Sie sind Menschen zweiter Klasse, was ihnen spätestens dann bewusstwird, wenn sie selbst mit einem Mädchen schwanger geworden sind und von ihnen erwartet wird, dass sie ihre ungeborene Tochter abtreiben.

 


Fatales „Sterbehilfe“-Urteil: Schlagwort Selbstbestimmung und „Langlebigkeits-Risiko“

Von Rechtsanwalt Alexander Heumann [1]

A. „Langlebigkeits-Risiko“

2018 verkündete die damalige IWF-Chefin und jetzige EZB-Vorsitzende, Christine Lagarde: „Alte Menschen leben zu lange und es ist ein Risiko für die Weltwirtschaft; etwas muss getan  werden.“[2]

Ökonomen und Versicherungsmathematiker sprechen vom „Langlebigkeitsrisiko.“ Es bestehe weniger für den Langlebigen selbst, als für dessen Umwelt und die Gesellschaft im Ganzen. Das Wort war 2005 in der engeren Auswahl für das „Unwort“ des Jahres.

The European klärt auf: „Gemeint sind die Kosten, die dadurch entstehen, dass einerseits die Menschen immer länger leben, und andererseits die Geburten zurückgehen.“

So befürchtete der spanische Ökonom und Investmentbanker José Viñals auf einer Pressekonferenz, dass „die Lebenserwartung bis 2050 um drei Jahre über das vorgesehene Maß hinaus“ ansteige.  Die Kosten des Alterns würden dann in fortgeschrittenen Volkswirtschaften um 50% anwachsen. „Wir müssen uns jetzt um die Risiken der Langlebigkeit sorgen, damit uns die Kosten in Zukunft nicht ersticken.“ [3]

Als Gegenmaßnahmen sind – neben kostensparenden Technologien und künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen (eHealth) – im Gespräch: 
Beitragserhöhungen, spätere und reduzierte Altersrenten, private Vorsorge auf Kapitalbasis. Oder die „umgekehrte Hypothek“: Im Todeszeitpunkt geht das Haus auf die Bank über, um bis dahin ein Einkommen zu sichern. Tote brauchen nichts mehr.

B. Ein Urteil aus Karlsruhe

Als „Lösung“ ganz anderer Art erscheint die kommerzielle Förderung des Selbstmords am Horizont. Das Bundesverfassungsgericht entschied soeben, dass das bisherige Verbot der „geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ gegen das Grundgesetz verstößt und erklärte es für nichtig.[4] „Weil es die Möglichkeiten einer assistierten Selbsttötung“, und damit die Selbstbestimmung am Lebensende „faktisch entleert.“ [5]

Das Urteil erscheint allen als Befreiungsschlag, die trotz – oder gerade wegen – einer hierzulande gut organisierten Palliativmedizin unnötige Qualen am Lebensende befürchten. Salopp formuliert: Ab heute dürfen sich kommerzielle Sterbehilfe-Vereine – theoretisch – jede Pietätlosigkeit erlauben. Etwa in Altersheimen die noch Geschäftsfähigen oder in Unfallkliniken schwerstverletzte Twens besuchen, um die Frage eines Selbstmords (und gfs. einer Organ-Spende) fachgerecht zu erörtern.

Es scheint plötzlich eine Welt denkbar, in der im Einvernehmen mit dem zuständigen Jugendamt bei verzweifelten Eltern vorgesprochen wird, die sich mit ihrem behinderten Kind überfordert fühlen.
Utilitaristen wie den bekannten australischen Philosophen Prof. Peter Singer schreckt das nicht ab. Denn dem „größtmöglichen Glück der größten Zahl“ würde man ja näher kommen: Man rechnet das beendete Leid des behinderten Kindes und seiner Eltern gegen neu entstehende Optionen derselben Familie auf, die nun vielleicht weitere, aber gesunde Kinder in die Welt setzen und betreuen kann.

Das Urteil geht aber noch darüber hinaus: Das Recht auf selbstbestimmtes Sterben verbiete es sogar, die Zulässigkeit kommerzieller Sterbehilfe „von einer unheilbaren Krankheit“ – also überhaupt von Krankheit – „abhängig zu machen“. Ergo ist auch die Selbsttötung schmerzfreier Gesunder zu akzeptieren. Obwohl kein mutwillig Lebensmüder in Karlsruhe klagte, haben nun auch diese Anspruch auf barrierefreie Hilfe durch Sterbehilfsorganisationen, um an tödlich wirkende Medikamente zu gelangen. Das kann an schlechten Tagen eine Versuchung sein, wenn das individuelle Gewissen nicht mehr christlich fundiert ist.

Entgegen vieler Kommentare kommt das Urteil keineswegs„überraschend“.Das Bundesverfassungsgericht mag „Rechtsgeschichte geschrieben“ haben, folgt aber nur in immer unerbittlicherer Konsequenz einer inhärenten, im Kern schlichten Logik der aufgeklärten Moderne. Diese Logik wird auf dutzenden Seiten bestechender Juristerei immer reiner und klarer als objektive Vernunft „erkannt“:

Der freiheitliche Staat ist strikt säkular. Er hat sich christlicher Symboliken zu enthalten und steht einer Islamisierung neutral gegenüber. Er darf – selbst im (noch) funktionierenden Sozialstaat – weder gesunden Müttern das Gebären ihrer Kinder zumuten, noch Erwachsene zum Weiterleben zwingen.

Letzteres nicht einmal mittelbar („faktisch“) dadurch, dass Dritte in Gestalt geschäftsmäßiger Sterbehelfer mit Strafe bedroht werden. Denn wenn diese die Todes-Medikamente nicht verschaffen: Wer soll es sonst tun angesichts restriktiver BTM-Vorschriften und Berufsordnungen der Ärzte? Letztere werden allerdings nach dem Karlsruher Diktum ebenfalls im Geiste „organisierter Sterbehilfe“ reformiert werden müssen.

Im Labyrinth progressiver Textbausteine

Zwar räumt das Gericht ein: „In Ländern mit liberalen Regelungen zur Suizid- und Sterbehilfe ist ein stetiger Anstieg assistierter Selbsttötungen und von Tötungen auf Verlangen zu verzeichnen.“ Daher dürfe der Gesetzgeber prinzipiell „davon ausgehen, dass von einem unregulierten Angebot geschäftsmäßiger Suizidhilfe Gefahren für die Selbstbestimmung ausgehen können.“

Hier erinnert das Gericht an den „steigenden Kostendruck in den Pflege- und Gesundheitssystemen“ und daran, dass gerade „Versorgungslücken (…) geeignet sind, Ängste vor dem Verlust der Selbstbestimmung hervorzurufen und dadurch Suizidentschlüsse zu fördern.“ „Häufiges Motiv für einen assistierten Suizid“ sei nämlich „der Wunsch, Angehörigen oder Dritten nicht zur Last zu fallen.“

Aber: „Die existentielle Bedeutung, die der Selbstbestimmung speziell für die Wahrung personaler Individualität, Identität und Integrität im Umgang mit dem eigenen Leben zukommt, legt dem Gesetzgeber (…) strenge Bindungen bei der normativen Ausgestaltung eines Schutzkonzepts im Zusammenhang mit der Suizidhilfe auf. (…)
Der Verfassungsordnung des Grundgesetzes liegt ein Menschenbild zugrunde, das von der Würde des Menschen und der freien Entfaltung der Persönlichkeit in Selbstbestimmung und Eigenverantwortung bestimmt ist.
Dieses Menschenbild hat Ausgangspunkt jedes regulatorischen Ansatzes zu sein. Die staatliche Schutzpflicht zugunsten der Selbstbestimmung und des Lebens kann folgerichtig erst dort gegenüber dem Freiheitsrecht des Einzelnen den Vorrang erhalten, wo dieser Einflüssen ausgeliefert ist, die die Selbstbestimmung über das eigene Leben gefährden.“

Das ist tautologisch. Bodenlos. Sprichwörtlich kreist alles um die Ikone, um nicht zu sagen: das goldene Kalb freier „Selbstbestimmung“, in die sich der Staat – wenn überhaupt – allenfalls um ihrer selbst willen einmischen darf.

„Öffentlicher Vernunftgebrauch“

Das Gericht legt Wert auf die Feststellung, dass es im Einklang mit der Europäischen Menschenrechtskonvention und der Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte entschieden hat. Dem widerspreche ich nicht. Die progressiven Entscheidungen sind ja allesamt in gewisser Weise vorgegeben.

Weil der Liberalismus religiöse oder kommunitaristische Argumente – quasi unter der Hand – aus dem „öffentlichen Vernunftgebrauch“ entfernte oder zumindest entwertete. Befragen Sie Ihre Hausheiligen, Herrn Kant oder Herrn Habermas oder John Rawls „Theorie der Gerechtigkeit“! Fragen Sie Darwin, Marx oder Freud. Man nennt das „Neuzeit“. Sie begann schon vor Jahrhunderten; sie tritt aber erst in den letzten Jahrzehnten so deutlich in ihren Konturen zutage, dass viele Bürger zu stutzen beginnen.

Was wird der demokratische Gesetzgeber (was darf er noch) tun?

Nun, das gleiche wie in der Abtreibungsfrage. Er wird die individualistische Logik des „pursuit of happiness“, die für die Gesellschaft zum Dilemma wird, wieder mit einer „Beratungslösung“ dekorieren, die „Ernsthaftigkeit und Dauerhaftigkeit“ des Selbsttötungswillens überprüfen soll. Aber viele „Berater“ werden ihrerseits vom Zeitgeist infiziert und wollen eine absehbare Entwicklung gar nicht aufhalten.

Beim Thema Abtreibung läßt sie sich seit langem beobachten: Es sind konstant circa hunderttausend Fälle per anno. Bei der Sterbehilfe wird es perspektivisch nicht anders sein. Nicht nur in den „fortschrittlichen“ Niederlanden, sondern auch in der langmütig-besonneneren Schweiz. Nur dauert es dort etwas länger. Vielleicht ein bis zwei Dekaden. Wir Deutschen werden etwa im Mittelfeld liegen.

Das Endergebnis ist aber überall gleich. Die Zeichen einer zynisch-säkularen Zeit stehen nicht auf Leben, sondern auf Tod.

PS: An einer Passage des Karlsruher Urteils klingt denn doch ein wenig Kommunitarismus an:

„Die selbstbestimmte Wahrung der eigenen Persönlichkeit setzt voraus, dass der Mensch (…) nicht in Lebensformen gedrängt wird, die in unauflösbarem Widerspruch zum eigenen (…) Selbstverständnis stehen.“

Sehr schön! Und wie steht´s da mit der schleichenden Islamisierung?
Derselbe Senat leistete ihr 2015 in seinem die Schul-LehrerInnen betreffenden Kopftuch-Beschluss Vorschub, indem er den demokratischen Gesetzgeber auf strikte weltanschauliche „Neutralität“ festnagelte. Dass dies – jedenfalls in Zeiten barrierefreier Massenimmigration qua „Asyl“ – ein unauflösbarer Selbstwiderspruch ist, entgeht nicht nur dem Gericht immer wieder im Labyrinth progressiver Textbausteine.

WIR DANKEN DEM AUTOR für seine freundliche Abdruckerlaubnis  –  Die Erstveröffentlichung des Artikels erfolgte auf seiner Webpräsenz: http://heumanns-brille.de/langlebigkeits-risiko-und-recht-auf-selbstbestimmtes-sterben/


Anmerkungen/Quellen:

[1] Der Autor ist Rechtsanwalt. Der Artikel enthält einen Auszug seines Buches „Globale ´Transformation´: Der lange Abschied von Demokratie und Christentum“ (in Vorb.)

[2] Kritisch dazu: Beatrice Bischof, TheEuropean.de, 31.10.2019, https://www.theeuropean.de/beatrice-bischof/frau-lagarde-altere-menschen-sind-kein-risiko-fur-die-weltwirtschaft/

[3] KarenSmith-Blog, 9.2.2018, https://karensmithdotblog.wordpress.com/2018/02/09/ christine-lagarde-batranii-traiesc-prea-mult-si-este-un-risc-pentru-economia-globala-trebuie-facut-ceva/, übersetzt von: https://snap4face.com/christine-lagarde-alte-menschen-leben-zu-lange-und-es-ist-ein-risiko-fuer-die-weltwirtschaft-etwas-muss-getan-werden/?fbclid=IwAR3Zllag_iIjIs0VICC6Yorr1r_RtJIB2bdXq4JjRA9 f8HVNAy5GPib6JyM.

[4] BVerfG, Urteil vom 26.2.2020 (Az. 2 BvR 2347/15 u. a.). URL: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2020/02/rs20200226_2bvr234715.html

[5] Pressemitteilung des Gerichts vom 26.2.2020, URL: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/bvg20-012.html


Rede von US-Präsident Trump beim „Marsch für das Leben“ am 24.1.2020 in Washington

Es ist mir eine große Ehre, der erste Präsident der Geschichte zu sein, der am Marsch für das Leben teilnimmt.     

Wir sind aus einem ganz einfachen Grund hier: um das Recht jedes Kindes – geboren oder ungeboren – zu verteidigen, sein von Gott gegebenes Potenzial zu erfüllen. [Beifall]

Wir alle hier verstehen eine ewige Wahrheit: Jedes Kind ist ein kostbares und heiliges Geschenk Gottes. [Beifall]

Gemeinsam müssen wir die Würde und die Heiligkeit jedes menschlichen Lebens schützen, schätzen und verteidigen. [Beifall]
Wenn wir das Bild eines Babys im Mutterleib sehen, erkennen wir die Majestät der Schöpfung Gottes. [Applaus]

Wenn wir ein Neugeborenes in den Armen halten, erkennen wir die endlose Liebe, die jedes Kind zu einer Familie bringt. Wenn wir ein Kind wachsen sehen, sehen wir den Glanz, der von jeder menschlichen Seele ausgeht.

Ein Leben verändert die Welt, auch in meiner eigenen Familie. Und ich kann Ihnen sagen, ich sende Liebe, ich sende große, große Liebe – und vom ersten Tag im Amt an habe ich historische Maßnahmen ergriffen, um die Familien Amerikas zu unterstützen und die Ungeborenen zu schützen. [Beifall]

Während meiner ersten Amtswoche habe ich die Mexiko-City-Richtlinie wieder eingeführt und erweitert. Außerdem haben wir eine wegweisende Pro-Life-Regel erlassen, die die Verwendung der Finanzierung durch den Steuerzahler von Titel 10 (betrifft vor allem Mitglieder der US Streitkräfte) regelt. Ich teilte dem Kongress mit, dass ich ein Veto gegen jedes Gesetz einlegen werde, das die Politik für das Leben schwächen oder die Zerstörung des menschlichen Lebens fördern würde. [Beifall]

Bei den Vereinten Nationen habe ich klargestellt, dass es die globalen Bürokraten nichts angeht, die Souveränität von Nationen anzugreifen, die unschuldiges Leben schützen. [Beifall] Ungeborene Kinder hatten im Weißen Haus noch nie einen stärkeren Verteidiger. [Beifall]

Wie die Bibel sagt, ist jeder Mensch wunderbar gemacht. [Beifall]

Wir haben entschlossen gehandelt, um die so wichtige Religionsfreiheit zu schützen. Die Religionsfreiheit wurde auf der ganzen Welt und offen gesagt auch in unserem Land sehr stark angegriffen. Sie sehen es besser als alle anderen. Aber wir stoppen das. Und wir kümmern uns um Ärzte, Krankenschwestern, Lehrer und Gruppen wie die „Kleinen Schwestern der Armen“. [Beifall]

Wir schützen das Recht auf Adoptionen, die auf dem Glauben basieren und um unsere Gründungsdokumente aufrechtzuerhalten, haben wir 187 Bundesrichter ernannt, die die Verfassung vertreten, wie sie niedergeschrieben ist, darunter zwei phänomenale Richter des Obersten Gerichtshofs – Neil Gorsuch und Brett Kavanaugh. [Beifall]

Wir schützen das Recht von Studenten auf freie Meinungsäußerung an ihren Schulen. Und wenn die Universitäten Steuergeld wollen, müssen sie das First Amendment-Recht einhalten (Recht auf freie Meinungsäußerung), damit Ihr frei Eure Meinung sagen könnt. Und wenn nicht, zahlen sie eine sehr große Geldstrafe, zu deren Zahlung sie nicht bereit sind. [Beifall]

Leider bemüht sich die äußerste Linke, unsere gottgegebenen Rechte auszulöschen, auf Glauben basierende Wohltätigkeitsorganisationen zu schließen, religiöse Führer aus der Öffentlichkeit zu verbannen und Amerikaner zum Schweigen zu bringen, die an die Heiligkeit des Lebens glauben. Sie verfolgen mich, weil ich für euch kämpfe, und weil wir für diejenigen kämpfen, die keine Stimme haben. Und wir werden gewinnen, weil wir wissen, wie man gewinnt. [Applaus]

Wir alle wissen, wie man gewinnt. Wir alle wissen, wie man gewinnt. Ihr gewinnt bereits seit langer Zeit. Ihr habt lange Zeit gewonnen.

Zusammen sind wir die Stimme derer, die keine Stimme haben. Wenn es um Abtreibung geht – und Sie wissen das, denn Sie haben gesehen, was passiert ist –, vertreten die Demokraten seit Jahren und Jahrzehnten die radikalsten und extremsten Positionen in diesem Land, ja, man kann sagen, sogar seit Jahrhunderten.

Nahezu jeder hochrangige Demokrat im Kongress unterstützt jetzt die vom Steuerzahler finanzierte Abtreibung bis zum Zeitpunkt der Geburt. Im vergangenen Jahr jubelten die Gesetzgeber in New York vor Freude über die Verabschiedung von Gesetzen, mit denen ein Baby bis zur Entbindung, aus dem Mutterleib gerissen werden konnte.

Slogan: „GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN“

Dann hatten wir den Fall des Gouverneurs der Demokraten, im Bundesstaat Virginia, dem Commonwealth von Virginia. Und wir lieben den Commonwealth von Virginia, aber was ist in Virginia los? Was ist los? Der Gouverneur erklärte, dass er nach der Geburt ein Baby hinrichten würde. Erinnerst du dich daran?

Die Demokraten im Senat blockierten sogar Gesetze, die Babys, die Schwangerschaftsabbrüche überleben, medizinische Versorgung gewähren würden. Deshalb habe ich den Kongress aufgerufen – zwei unserer großen Senatoren sind hier und so viele unserer Kongressabgeordneten – und sie aufgefordert, die Würde des Lebens zu verteidigen und Gesetze zu verabschieden, die die Spätabtreibung von Kindern verbieten, die bereits im Mutterleib Schmerz empfinden können. [Beifall]

In diesem Jahr feiert der „March for Life“ den 100. Jahrestag der 19. Novelle, in der das Wahlrecht der Frauen in den Vereinigten Staaten für immer verankert und in der Verfassung der Vereinigten Staaten verankert ist. So ein großes Ereignis. Heute setzen Millionen außergewöhnlicher Frauen in ganz Amerika die Macht ihrer Wahlstimmen ein, um für dieses Recht und alle ihre Rechte zu kämpfen, die in der Unabhängigkeitserklärung festgelegt sind – es ist das Recht auf Leben. [Beifall]

Allen Frauen, die hier heute sind, [sage ich:] Eure Hingabe und Eure Führung erhebt unsere gesamte Nation und wir danken Euch dafür. Die zehntausenden Amerikaner, die sich heute versammelt haben, stehen nicht nur für das Leben ein – sondern stehen hier wirklich so stolz zusammen. Und ich möchte allen dafür danken. Sie stehen jeden Tag für das Leben ein. Sie bieten den Frauen, denen Sie helfen, Unterkunft, Bildung, Arbeit und medizinische Versorgung.

Sie finden liebevolle Familien für Kinder, die ein Zuhause für immer brauchen. Sie veranstalten Babypartys für werdende Mütter. Sie tun es – Sie tun es einfach, Sie machen das zu Ihrer Lebensaufgabe, Gottes Gnade zu verbreiten.

Und für alle Mütter, die heute hier sind: Wir feiern und erklären, dass Mütter Helden sind. [Beifall]

Ihre Stärke, Ihre Hingabe und Ihre Motivation ist es, die unsere Nation antreibt. Wegen Ihnen wurde unser Land mit erstaunlichen Seelen gesegnet, die den Lauf der Menschheitsgeschichte verändert haben.

Wir können nicht wissen, was unsere noch ungeborenen Bürger erreichen werden. Die Träume, die sie sich vorstellen werden, die Meisterwerke, die sie schaffen werden, die Entdeckungen, die sie machen werden. Aber wir wissen das: Jedes Leben bringt Liebe in diese Welt. Jedes Kind bringt einer Familie Freude. Jeder Mensch ist es wert, beschützt zu werden.

Und vor allem wissen wir, dass jede menschliche Seele göttlichen Ursprungs ist und jedes menschliche Leben, geboren und ungeboren, nach dem heiligen Bild des allmächtigen Gottes geschaffen ist. [Beifall]

Gemeinsam werden wir diese Wahrheit in unserem ganzen großartigen Land verteidigen. Wir werden die Träume unseres Volkes freisetzen. Mit entschlossener Hoffnung freuen wir uns auf alle Segnungen, die aus der Schönheit, dem Talent, dem Zweck, dem Adel und der Gnade eines jeden amerikanischen Kindes erwachsen.

Ich möchte Euch danken. Dies ist ein ganz besonderer Moment. Es ist so großartig, Euch zu repräsentieren. Ich liebe Euch alle. [Applaus]

Und ich sage mit wahrer Leidenschaft: Danke, Gott segne Euch und Gott segne Amerika. Danke Euch allen. Vielen Dank. [Beifall]

Fotos: Dr. Edith Breburda, Archiv