Israel hat ein Terrornetzwerk aufgedeckt

Gestern (13.3.) enthüllte Israel ein Terrornetzwerk der Hisbollah in Syrien nahe der Grenze zu Israel unter der Führung des Libanesen Ali Musa Daqduq, der bereits als verurteilter Terrorist im Irak in Haft saß. 

Die von ihm geführte Zelle operierte vom Libanon aus syrischem Boden und nutzte die örtliche zivile Infrastruktur, um Informationen über israelische Ziele zu sammeln.   

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu (siehe Foto) sagte gestern dazu:

„Heute Morgen hat Israel ein Terrornetzwerk der Hisbollah auf den Golanhöhen aufgedeckt. Die Hisbollah ist eine Terrororganisation und ein Handlanger des Iran.  Wir werden weiterhin alle Mittel nutzen, offen und verdeckt, um Irans Bemühungen zu blockieren, Syrien, Libanon und den Gazastreifen als Ausgangspunkt für Angriffe gegen Israel zu nutzen.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Terrornetzwerk-der-Hisbollah-aufgedeckt.aspx


Holland: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ärztin wegen Tötung ohne Verlangen

Zum ersten Mal seit der Legalisierung der Tötung auf Verlangen“ im Jahr 2002 wird in den Niederlanden ein solcher Fall von der zuständigen Staatsanwaltschaft strafrechtlich untersucht. Das berichtet KNA unter Berufung auf niederländische Medien.

In diesem Fall hatte eine Demenzpatientin eine tödliche Spitze erhalten, obwohl sie sich körperlich dagegen wehrte. Die niederländische Sterbehilfe-Überprüfungs-Kommission (RTE) hatte die verantwortliche Ärztin bereits gerügt.

Die 74-jährige Demenzpatientin hatte vorher vermerkt, dass sie nicht in ein Pflegeheim für Demente wolle. Zudem verfügte sie, dass sie euthanasiert werden wolle, wenn sie die Zeit dafür als „reif“ erachte. Schließlich kann die Frau doch in ein Pflegeheim, wo sich ihr Zustand verschlechterte.

Die Ärztin gab bislang an, nach ein paar Wochen beobachtet zu haben, dass die Frau unerträglich leide. Sie habe daraus geschlossen, dass die Seniorin nun die Zeit für „reif“ zum Sterben erachtete, obwohl sie geistig nicht mehr in der Lage war, eine solche Entscheidung zu treffen. Vor der tödlichen Injektion mischte die Ärztin der Frau allerdings heimlich ein Beruhigungsmittel in den Kaffee. Als sie ihr später die tödliche Injektion verabreichen wollte, soll sich die Patientin so heftig bewegt haben, dass Familienmitgliedern sie festhielten, damit die Ärztin ihr die Spritze setzen konnte.

Die Prüfungskommission hatte bei der Prüfung des Falles kritisiert, dass es keinen eindeutigen Hinweis darauf gegeben hätte, dass die Patientin die Zeit als „reif“ ansah, um zu sterben. Zudem sei es unzulässig gewesen, das Beruhigungsmittel heimlich in den Kaffee zu mischen. Auch hätte die Ärztin die „Tötung auf Verlangen“ abbrechen müssen, als sich die Frau gegen die Injektion wehrte.

Ärzte in den Niederlanden müssen die Durchführung der „Tötung auf Verlangen“ erst nach dem Tod des Patienten der zuständigen Kommission melden. Diese besteht aus einem Mediziner, einem Juristen und einem Ethiker. Die Kommission prüft die Rechtmäßigkeit der Sterbehilfe und zeigt diese gegebenenfalls der Staatsanwaltschaft an. Die entscheidet dann, ob sie Ermittlungen aufnimmt.

Quelle: Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA)


Abwehr, Notwehr und Verteidigung aus biblisch-christlicher Sicht

Von Jörgen Bauer

„Du sollst nicht töten!“ (Gen 20,3)  –  ein Gebot, das sehr strapaziert wird. In meiner Jugendzeit habe ich mal einen „bibelfesten“ Freund gefragt, ob er einen Täter, der gerade dabei ist, einen Gasometer zur Explosion zu bringen, mit einem Schuss töten würde, wenn das die einzige Möglichkeit wäre, zu verhindern, dass die Stadt verwüstet wird. polskaweb

Die Antwort war: „Nein, denn du sollst nicht töten, und man muss das Weitere Gott überlassen.“

Das ist eine Haltung, die ich noch nie akzeptieren konnte. Ich denke, dass ich damit nicht falsch liege, denn das besagte Gebot heißt im hebräischen Urtext: „Du sollst nicht morden“, wobei unter „morden“ ein rechtswidriges, kriminelles Tun aus niederen Beweggründen zu verstehen ist  –  wie im Fall von Kain und Abel.

Abwehr- und Verteidigungshandlungen fallen demnach nicht darunter. Außerdem würde sich die Bibel widersprechen, wenn sie einmal ein Tötungsverbot enthält und auf der anderen Seite Gott dann Israel in kriegerischen Auseinandersetzungen beisteht, David den Goliath umlegt und der Prophet Elia die Baalspriester tötet.

Allerdings wird im Neuen Testament nirgendwo dem Töten das Wort geredet. Von Paulus in Römer 13 mal abgesehen, wonach der Obrigkeit das Schwert zur Bestrafung der Bösen von Gott verliehen ist. Marienstatt-DSC_0111-3

Im Neuen Testament geht es um Liebe und Vergebung, auch um Feindesliebe, und da werden an den Christen sehr hohe Anforderungen gestellt. Mancher sagt dann, dass er sich lieber töten lasse, bevor er einen anderen tötet.

Das mag der Betreffende so halten, wenn er einmal in diese Lage kommen sollte. Aber wie ist das mit den anderen, die nicht so gern getötet, sondern gerettet werden wollen?

Werde ich dann schuldig, wenn ich den Tod meines Nächsten billigend in Kauf nehme, obwohl ich die Möglichkeit hätte das zu verhindern, indem ich den Angreifer töte?

Ich glaube schon, dass ich da schuldig werde und zwar ganz erheblich.

Da regt es mich immer ein bisschen auf, wenn der satte Vollkasko-Bedenkensträger bequem und sicher im Fernsehsessel hockt, dabei von dem extrem grausamen Tun der IS-Horden erfährt, um danach beschaulich darüber nachzusinnen, ob es verantwortet werden kann, den schwerstens Bedrängten mit Waffen zur Hilfe zu kommen.

Das ist so, als wenn ein Haus brennt, in dem Menschen eingeschlossen sind, die Feuerwehr aber zögert, weil es ja sein könnte, dass am Haus ein Wasserschaden entsteht oder unnötig Wasser verbraucht wird, das anderweitig besser verwendet wäre. Und während man labert und sabbert  und vielleicht noch einen Arbeitskreis bildet, brennt das Haus völlig ab  –  einschließlich der Eingeschlossenen, womit sich das Problem dann erledigt hat.

Möge uns Gott die rechte Erkenntnis und den Mut zum Handeln geben, wenn es erforderlich wird. Dass wir selbst mal unmittelbar zum harten Handeln aufgefordert sein könnten, kann passieren, wenn man sich weiter so lahm gibt und eine extreme Bedrohung nicht nachhaltig ausschaltet.

JÖRGEN BAUER, Am Jagdschlössle 15 in 89520 Heidenheim, Tel. 07321-739115


Israelische Luftwaffe verhinderte heute einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen

Die israelische Luftwaffe flog heute einen Angriff gegen einen Terroristen im nördlichen Gazastreifen. Der radikale Islamist war gerade dabei, Vorbereitungen zum Abschuß einer Rakete zu treffen.

Zuvor hatten die israelischen Verteidigungskräfte und die israelische Luftwaffe bereits eine Terrorzelle der islamischen „Hamas“ im Gazastreifen angegriffen. Die Gruppe hatte sich in Stellung gebracht, um eine Panzer-Abwehr-Rakete auf Soldaten der Zahal abzufeuern, die sich zu Routinearbeiten in der Nähe des Sicherheitszauns befanden.

Im vergangenen Jahr sind fast 400  Raketen in Israel gelandet, die aus dem Gazastreifen abgeschossenen wurden.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin