Islamkritikerin und Lebensrechtlerin Adelgunde Mertensacker verstorben

Die Musikwissenschaftlerin Adelgunde Mertensacker aus dem ostwestfälischen Liesborn, zugleich Vorsitzende der „Christlichen Mitte“, ist am 12. Oktober im Alter von 73 Jahren überraschend verstorben. Wenige Stunden zuvor war sie von Mitgliedern ihrer Partei in ihrem Amt als Bundesvorsitzende bestätigt worden.

Die Beisetzung erfolgte auf Wunsch der Verstorbenen im kleinen Kreis. Kreuzkuppel

Auf der Todesanzeige findet sich als Leitwort das Bekenntnis aus dem „Großen CREDO“: „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der zukünftigen Welt.“

Die engagierte Katholikin setzte sich vor allem für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder ein; überdies warnte seit Jahrzehnten unermüdlich vor den Gefahren des Islam. 1987 gründete sie die Partei „Christliche Mitte“ mit dem Untertitel: „Für ein Deutschland nach Gottes Geboten.“

Im Rahmen ihrer Infoschriften befaßte sie sich kritisch mit der zunehmenden gesellschaftlichen Hofierung homosexueller Verhaltensweisen. Wegen deutlicher Äußerungen gab es noch in diesem Sommer eine Strafanzeige seitens der Schwulen-Lobby gegen die CM-Vorsitzende. Die Staatsanwaltschaft Münster lehnte den Strafantrag jedoch ab und entschied zugunsten der Meinungsfreiheit.

Wir hatten hierüber aktuell berichtet:  https://charismatismus.wordpress.com/2013/08/08/rechtsstreit-um-homo-flugblatt-staatsanwaltschaft-entlastet-cm-partei/

Außerdem beschäftigte sich die katholische Publizistin skeptisch mit esoterischen Praktiken, Phänomenen in der charismatischen Bewegung und angeblichen „Marienerscheinungen“ in Medjugorje, worüber sie in Infoschriften und Broschüren kompakt informierte.

Frau A. Mertensacker im Jf-Fragebogen: http://www.jungefreiheit.de/?id=154&print=1&type=98&tx_ttnews%5Btt_news%5D=52168&no_cache=1
 

Foto: Petrusbruderschaft


Rechtsstreit um Homo-Flugblatt: Staatsanwaltschaft entlastet CM-Partei

In einem Rechtsstreit zwischen homosexuellen Aktivisten und der Klein-Partei „Christliche Mitte“ (CM) setzte sich das Recht auf Meinungsfreiheit durch: Die Staatsanwaltschaft Münster hat ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingestellt.

Eine Internetseite für Homosexuelle hatte Strafanzeige gegen die CM gestellt. Anlass war ein von der Parteivorsitzenden Adelgunde Mertensacker herausgebrachtes Flugblatt, in dem es unter anderem heißt: „Homos haben mehr als sechs Millionen Aids-Tote zu verantworten, die sie ihrer widernatürlichen Lustbefriedigung geopfert haben.“   –  Bei der sog. homosexuellen Liebe handle es sich um einen „egozentrischen Missbrauch des Partners“. Therapeutische Erfolge von Psychologen und Seelsorgern sowie Publikationen der „Ex-Gay-Bewegung“ seien ein Beleg dafür, daß Homosexualität „heilbar“ sei.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, diese Äußerungen seien wegen des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung „gerechtfertigt“. Mit ihren Thesen gegen Homosexualität greife Mertensacker auch nicht die Würde des Einzelnen an, sondern ziele „in teils aggressiver, teils polemischer Form auf diese von ihrer Partei negativ beurteilte sexuelle Orientierung“.

Der Staatsanwaltschaft Münster zufolge handelt es sich bei den Äußerungen nicht um Volksverhetzung, „weil die Angehörigen des homosexuellen Bevölkerungsteils in Deutschland nicht im unverzichtbaren Kernbereich ihrer Persönlichkeit getroffen werden“.

Quelle: Kultur und Medien online, IDEA, kath.net


Christus warnt in der Heiligen Schrift vor Schwärmerei und Wundersucht

Von Adelgunde Mertensacker

Die Charismatische Erneuerung (CE) ist eine weltweite Bewegung, die auf die Pfingstbewegung zurückgeht. Die Pfingstbewegung wiederum nahm ihren Anfang, als 1901 „auf 12 Studenten der von C.F. Parham gegründeten Bibelschule Topeka ‚der Geist ausgegossen wurde‘, worauf alle ‚in Zungen redeten‘.“[1]

Nachdem  fünf Jahre später „am Osterfest 1906 auf die ‚Kirche des Nazareners‘ in Los Angeles ‚Feuer vom Himmel fiel‘, worauf viele der Versammelten ‚in Zungen redeten‘, weissagten und auf den Rücken geworfen wurden“, entwickelte sich die Pfingstbewegung zu einer weltweiten Bewegung, in der 1936 „der südafrikanische Pfingstprediger David du Plessis (1905 – 1986), bekannt als ‚Mister Pentecost‘, von dem Heilungsprediger Smith Wigglesworth in Johannesburg unter Handauflegung berufen“ wurde, „die charismatische Bewegung zu begründen:   

‚Der Herr hat mich zu dir gesandt, um dir zu sagen, was er mir heute Morgen gezeigt hat: Die traditionellen Kirchen werden von einer Erweckung heimgesucht werden, die alles Dagewesene weit übertrifft. Nie zuvor sind solche Dinge geschehen wie das, was kommen wird… Auch die großen Kirchen werden sich für den gleichen Segen (wie die Pfingstbewegung) öffnen und dieselbe Botschaft und Erfahrung bezeugen und weitertragen, und zwar über das hinaus, was die Pfingstbewegung zu tun vermochte.

Du wirst es erleben und sehen, wie dieses Werk Dimensionen annimmt, daß die Pfingstbewegung nur eine kleine Sache im Vergleich dazu ist, was Gott durch die alten Kirchen tun wird. Große Scharen von Menschen werden zusammenkommen, wie man es nie gesehen hat. Einflußreiche Führer der christlichen Welt werden ihre Einstellungen ändern und nicht nur die Botschaft, sondern auch den Segen[2] annehmen. Dann sagte mir der Herr: Du wirst dabei eine große Rolle spielen!“[3]

Diese Weissagung sollte sich in den folgenden Jahrzehnten erfüllen. Es entstand die weltweite Charismatische Bewegung, in der  Charismen wie „Krankenheilungen“, „Zungenrede“, „Dämonenaustreibung“, das „Erschlagenwerden vom Heiligen Geist“ („Ruhen im Geist“) im Zentrum des Glaubens stehen. Sie sind das A und O dieser Bewegung, die auch – wie von Wigglesworth geweissagt  –  alle großen und traditionellen Kirchen durch Handauflegung und „Geisttaufe“ erfasste. kleines-rituale

Neben den protestantischen Kirchen aller Art und Gattung und der Katholischen und Orthodoxen Kirche bilden die Pfingstbewegung und die weltweite Charismatische Erneuerung, darunter auch die in der Evangelischen und Katholischen Kirche, einen vierten Block, der zahlenmäßig immer stärker wächst. Ihnen sind durch die großen Zeichen und Wunder nicht nur zahlreiche Protestanten der unterschiedlichsten Kirchen und Gruppierungen auf den Leim gegangen, sondern auch viele Orthodoxe und Katholiken, und hier selbst Ordensleute, Priester, Bischöfe und Kardinäle, und das, obwohl die Lehren der Pfingstbewegung und der Charismatischen Erneuerung nicht wirklich christlich sind.

Sie haben sich von jenem Geist, der durch seine Propheten und falschen Messiasse große, aufsehenerregende Zeichen und Wunder wirkt, infizieren und in Besitz nehmen lassen, indem sie sich ihm durch Handauflegung und „Geisttaufe“ geöffnet haben.  

Dieser Geist vermittelt ihnen eine falsche Einheit. Deshalb strebt die weltweite Charismatische Erneuerung  auch eine freie überkonfessionelle „Kirche“ an, in der die unzähligen Glaubensunterschiede keine Rolle spielen – auf Kosten der einen von Christus gestifteten Kirche [4], des „ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben“, für den gekämpft werden soll [5]  und den die Kirche verkündet, und auf Kosten der von Gott eingesetzten Sakramente in der Kirche.

Für den vom Heiligen Geist inspirierten Katholiken, welchen er gemäß der Heiligen Schrift durch Taufe und Firmung bekommen hat[6], ist es anhand dieser Tatsachen leicht zu erkennen, welcher Irrgeist in der Pfingstbewegung und in der weltweiten Charismatischen Erneuerung wirkt.

Dieser will nämlich durch seine charismatisch wirkenden Propheten nicht nur bloß Besitz über die Menschen bekommen und sie in seinem Sinne gegen Gott steuern, sondern auch durch das Streben nach einer überkonfessionellen Kirche das zunichte machen, was heilsnotwendig ist: die Kirche Christi, die christliche Lehre und die Sakramente! Nun aber wundert solches den Gläubigen keinesfalls, hat uns doch unser Herr Jesus Christus vor den charismatischen Propheten und ihrem Wirken gewarnt:header_buch

„Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr! ‘ wird in das Himmelreich hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: ‚Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? ‘  – Und dann werde ich ihnen bekennen: ‚Ich habe eich niemals gekannt. Weichet von mir, ihr Übeltäter!“ (Mt. 7,22)

In dieser knappen Darstellung sind für uns viele wichtige Informationen enthalten, die uns genau offenbaren, um welche Personengruppe es sich hierbei handelt. Die Personengruppe besteht aus „vielen“.

Diese vielen Personen bekennen sich mit ihren Lippen zu Jesus Christus, da sie „Herr, Herr!“ zu ihm sagen. Es sind also viele Menschen, die sich selbst für Christen, für treue Anhänger Jesu Christi halten, und sie sind davon überzeugt, dass sie durch den Namen Jesu Christi Zeichen und Wunder wirken. Sie sind davon überzeugt, dass sie von Gott her z.B. weissagen und viele Zeichen und Wunder tun, und dass sie Dämonen austreiben!  

Es sind also die vielen Charismatiker, die vollkommen überzeugt sind, Christen zu sein und durch die Kraft Gottes Zeichen und Wunder zu wirken! Doch nun folgt durch unseren Herrn Jesus Christus deren Offenbarung. Nun zeigt er uns, wer diese scheinchristlichen Schwärmer wirklich sind:

„Ich habe euch niemals gekannt. Weichet von mir, ihr Übeltäter!“

Wieso sind die Charismatiker nun Übeltäter? Weil sie den Willen Gott-Vaters nicht erfüllen! Das heißt: sie leben nicht nach den Geboten und Weisungen Gottes, sondern setzen sich darüber hinweg und verkünden ihre eigenen charismatischen Lehren, die ihnen der Irrgeist eingibt, durch dessen Kraft sie die Zeichen und Wunder tun, womit sie viele Seelen verführen.

Doch wessen Kraft ist das, durch die sie die vielen Zeichen und Wunder tun? Ist es die Kraft des Heiligen Geistes, wie sie meinen, nur weil sie glauben, durch den Namen Jesu Christi zu wirken? Keinesfalls, denn Christus erklärt, dass ER sie niemals, nicht einen Augenblick gekannt habe. Das griechische Wort, das hier mit „kennen“ übersetzt wird, bedeutet „etwas oder jemanden aus Erfahrung und (tiefer) persönlicher Beziehung kennen“ bzw. mit jemanden in engem Kontakt stehen.

Wenn also Christus sagt, dass er die vielen Charismatiker, die viele Zeichen und Wunder tun, nicht einen Augenblick kennt, dann bedeutet das, dass er mit ihnen nie eine Beziehung, nie Kontakt hatte, obwohl sie – deren eigener Meinung nach in seinem Namen, in seiner Kraft – Zeichen und Wunder wirken, dann kann es sich bei der Kraft, die durch sie diese Zeichen und Wunder wirkt, auch nicht um den Heiligen Geist handeln, sondern bestenfalls um innerseelische Vorgänge oder gar um Kräfte „von unten“.

Christus wird sie am Ende von sich weisen, (a) weil sie den Irrgeist, der durch sie wirkt, als „Heiligen Geist“ bezeichnen, (b) weil sie dem Irrgeist folgen, (c) weil sie auf ihn hören und sich über die Gebote und Weisungen Christi und seiner Kirche hinwegsetzen, Irrlehren verbreiten, eine überkonfessionelle „Kirche“ anstreben, womit sie die von Christus gegründete Kirche von sich weisen, (d) weil sie viele Menschenseelen auf diese Weise mit sich ins Verderben ziehen, und (e) weil sie von all diesem Treiben nicht ablassen wollen, sondern freiwillig in ihrem Stolz, Hochmut und Wahn verbleiben wollen!

Zu einem späteren Zeitpunkt warnt uns der Herr nochmals vor diesen Menschen, da er sagt:

„und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen“ (Mt. 24,11)

Sie sind falsche Propheten, die also nicht nur viele Zeichen und Wunder tun, sondern auch, da sie „Propheten“ sind, Falschlehren verkünden und durch den Irrgeist, den sie durch Handauflegen und „Geisttaufe“ empfangen haben, weissagen, und auf diese Weise viele verführen.

An anderer Stelle im Matthäus-Evangelium erfahren weiteres über die pseudo-christlichen Wundertäter und Propheten:

„Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.“ (Mt. 24,24)

Die falschen Propheten sind gleichfalls falsche Heilsbringer (Christusse), weil sie ein irriges Evangelium verkünden. Am deutlichsten wird das bei der falschen Prophetin und falschen Heilsbringerin Joyce Meyer, ebenfalls Charismatikerin, die in ihrer Selbstsicherheit meint, von Gott her im Ehebruch leben zu dürfen! Auf einer ihrer charismatischen Veranstaltungen, die 2009 auf Tele 5 gesendet wurde, sagte sie vermessen:

„Ich reinige die Seelen!“[7]

Mit diesen Worten setzte sich Meyer an die Stelle Christi und machte sich zur Heilsbringerin! Doch wir wissen aus der Heiligen Schrift und aus der Lehre der Kirche, dass niemand anderes uns von unseren Sünden reinigt als allein Christus durch sein Blut, das er für uns vergossen hat:

„Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes reinigt uns von jeder Sünde.“ (1 Joh. 1,7)

Meyer, deren „Evangelisation“ von Bibel-TV, Super RTL, Star-TV und Tele 5 ausgestrahlt wird, entlarvt sich damit als falsche Prophetin, die durch den Geist, der sie inspiriert und den sie durch die „Geisttaufe“ erhalten hat, Millionen Seelen verführt. Ebenso der falsche Prophet und Charismatiker Benny Hinn, der nach seinem ehemaligen Mitarbeiter René Liebherr sagte:

„Ich bin nicht Teil von ihm [Jesus Christus], sondern ich bin ER!“[8]

Deutlicher geht’s nicht: Hinn ist also demnach Jesus Christus, der Erlöser!

Die charismatischen Wunderwirker,  falschen Propheten und falschen Messiasse verführen nicht „wenige“ mit ihren Zeichen, Wundern und gotteslästerlichen Falschlehren, sondern wie uns Christus nach Mt. 24,11 vorhersagte: „viele“, und es sind viele Millionen:

„Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich auch die Auserwählten zu verführen. Ihr aber habt acht! Siehe, ich habe euch alles vorhergesagt.“ (Mk. 13,22f.)

Interessant bei dieser Prophezeiung ist, dass die Auserwählten Gottes von Charismatikern nicht verführt werden! Wer aber sind dann die Verführten dieser falschen Propheten und Heilsbringer? Wenn ich nach der Aussage Christi gehe, sind sie nicht seine Auserwählten. Es sei denn, sie kehren um und lassen sich zum Herrn und seiner Kirche zurückführen, auch die innerhalb der Kirche!


[1] Mertensacker, Adelgunde: Irrwege des Glücks. Esoterische Medizin von A bis Z.  S. 29.
[2] Die „Geisttaufe“.
[3] Mertensacker, Adelgunde: Irrwege des Glücks. Esoterische Medizin von A bis Z.  S. 35f..
[4] Mt. 16,18ff.; 1 Tim. 3,15
[5] Jud. 3f.
[6] Apg. 8,12-18.
[7] Mertensacker, Adelgunde: „Wunderheilungen und „Ruhen im Geist“. S. 15.
[8] Mertensacker, Adelgunde: Wunderheilungen und „Ruhen im Geist“. S. 17.