Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach wirft Kanzlerin Merkel Prinzipienlosigkeit vor

Die unlängst aus der CDU ausgetretene Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach (siehe Foto) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Frage der Homo-Ehe Prinzipienlosigkeit vorgeworfen.

Erika Steinbach war zugleich ehem. Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) und menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Nachdem SPD, FDP und Grüne die sog. „Ehe für alle“ als Koalitionsbedingung ausgegeben hätten, habe sie zwar erwartet, daß Merkel um den Preis des Regierens in der Frage nach der Wahl umfallen werde, sagte Steinbach der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Daß sie aber so früh dem linken Zeitgeist nachgebe und der Ehe für Homosexuelle die Tür öffne, habe sie überrascht und entsetzt: „Die CDU-Vorsitzende ist nicht willens, Grundsatzpositionen ihrer eigenen Partei zu verteidigen. Im gültigen Grundsatzprogramm von 2007 heißt es: ‘Die Ehe ist unser Leitbild der Gemeinschaft von Mann und Frau. Sie ist die beste und verläßlichste Grundlage für das Gelingen von Familie’“, erinnerte die langjährige CDU-Politikerin.

Im CDU-Grundsatzprogramm wird zudem festgestellt:

„In der Ehe kommt die gemeinsame Verantwortung von Vätern und Müttern für ihre Kinder verbindlich zum Ausdruck. Auch in Ehen, die ohne Kinder bleiben, übernehmen Männer und Frauen dauerhaft füreinander Verantwortung. Deshalb steht die Ehe unter dem besonderen Schutz unseres Grundgesetzes.“

Im Grundsatzprogramm lehne die CDU eine Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe ebenso klar ab wie das Adoptionsrecht für solche Paare. Das habe nun offenbar keine Gültigkeit mehr.

Steinbach verwies zudem auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, wonach die Ehe die Verbindung zwischen Mann und Frau sei. Sie halte es daher für besorgniserregend, wie leichtfertig die CDU als ehemalige Partei der Rechtsstaatlichkeit das geltende Recht ignoriere.

Sie selbst werde, sollte es in dieser Woche zur Abstimmung über die Ehe für alle im Bundestag kommen, dagegen votierten, kündigte Steinbach an.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


ERFOLG: Protest-Petition gegen grün-roten „Bildungsplan“ erreichte über 100.000 Unterzeichner

Über 100.000 Bürger haben eine Petition unterzeichnet, die sich gegen den Plan der grün-roten Landesregierung wendet, „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ fächerübergreifend in den Lehrplan aufzunehmen. Das ist bemerkenswert, weil die Initiative sich auf keine Partei oder Großorganisation stützt. bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824

Bemerkenswert ist auch, daß die katholische und sogar die evangelische Kirche, die üblicherweise wie eine Unterorganisation von SPD und Grünen agiert, ebenfalls Widerspruch gegen das Vorhaben der Landesregierung anmelden.

Dabei setzt die Koalition in Stuttgart lediglich um, was Grüne und SPD im Wahlkampf angekündigt und im Koalitionsvertrag fixiert haben:

„Durch die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern werden wir Baden-Württemberg künftig ein neues, tolerantes Gesicht geben und als Landesregierung respektvoll und weltoffen handeln.“

Gleich vier Begriffe der modernen politischen Rhetorik sind hier versammelt: Vielfalt, Weltoffenheit, Toleranz, Respekt  –  Worte, die entweder gar nichts oder ihr Gegenteil bedeuten und deren öffentlicher Gebrauch in dem Maße zunimmt, wie kulturelle Techniken, soziale Fähigkeiten und die Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen abnehmen.

Selbst Homosexuelle empfinden Politisierung als lästig

Längst sind sie dem Orwell-Huxleyschen Neusprech zuzuordnen: Toleranz bedeutet heute die staatsbürgerliche Pflicht, den vermeintlich Intoleranten zu denunzieren, ihm mit der sozialen Vernichtung zu drohen und damit zum Schweigen zu bringen.

Auch im Fall der Petenten hat das falsche Spiel begonnen: Der Südwestrundfunk nennt die Petition „umstritten“ und orakelt über „rechtsextreme“ Einflüsse. So ersparen die Journalisten des Staatssenders sich die Auseinandersetzung und behalten sich den politischen Totschlag mit der Nazi-Keule vor.

Es braucht keine Gender-Ideologie im Unterricht, um Diskriminierung aufzuheben. Die gleichgeschlechtliche Liebe, um bei diesem Punkt zu bleiben, stellt längst keinen gesellschaftlichen Skandal mehr dar.

Fast jeder weiß, daß Homosexualität etwas anderes ist als Pädophilie  –  und Homosexuelle im übrigen ziemlich normale Leute sind, die an mehr als nur an das eine denken  –  und es als lästig empfinden, wenn ihre sexuelle Präferenz von Aktivisten und Politikern politisiert, ideologisiert und als kulturrevolutionärer Sprengsatz mißbraucht wird.

Sofern unter ihnen Unruhe oder Furcht herrschen, rührt diese von muslimischen Zuwanderern her. Doch diese Tatsache halten Politik und Medien unter Verschluß.

Umerziehung der Gesellschaft

In Wahrheit geht es um die Umerziehung der Gesellschaft und um die Umdefinierung der Geschlechter- und Familienbegriffe. So heißt es bei Grün-Rot: „Schülerinnen und Schüler reflektieren die Darstellung von Geschlechterrollen und sexueller Vielfalt in Medien und Werbung und entwickeln eine Sensibilität für Stereotype.“ DSC05481 - Kopie

Mit dem abwertenden Begriff „Stereotype“ sind offenbar das Mann-Frau- beziehungsweise das Vater-Mutter-Kind-Muster gemeint. Doch sind das keine Stereotype oder willkürliche Konstrukte, sondern anthropologische, in Jahrtausenden bewährte Grundmuster und Institutionen.

Allerdings läßt die Natur gelegentliche Abweichungen zu, auf die Staat und Gesellschaft im begründeten Einzelfall flexibel reagieren sollten:

Falls beispielsweise Kinder zu Waisen werden, kann es für sie besser sein, von homosexuellen Verwandten, zu denen sie ein enges Verhältnis haben, aufgezogen zu werden, anstatt einem Heim oder einer fremden Pflegefamilie übergeben zu werden. Aber das sind Ausnahmen, die die Regel nicht aufheben, sondern bestätigen.

In diesem Fall muß man den linken Emanzipationsgedanken vor seiner Pervertierung in Schutz nehmen.

Für Marx war die Familie die „kleinste Zelle der Gesellschaft“, also eine organische Einheit, die sich aus sich heraus vermehrte. Das ist in der sogenannten Regenbogenfamilie, der Mann-Mann- beziehungsweise Frau-Frau-Konstellation, unmöglich.

Zwar kann die Reproduktionsmedizin inzwischen Abhilfe schaffen, doch den Preis zahlen die Kinder, denen damit entweder das Recht auf einen Vater oder auf eine Mutter vorenthalten wird und die eben nicht in einem natürlichen Kontext aufwachsen.

Das Kind als Objekt liberalistischer Ideologie

Das Kind wird zum Gegenstand egoistisch-liberalistischer Selbstverwirklichung. Inzwischen ist die Entwicklung von der Selbstverwirklichung zur Selbstermächtigung fortgeschritten.

Der links-liberale Fortschrittsverkünder fühlt sich als Demiurg, als sein eigener Schöpfergott, der die Lebensgesetze neu schreibt. Damit freilich steht er in der Gefahr der Selbstzerstörung.

Es gibt Gründe anzunehmen, daß das Konzept des neuen Menschen unter links-liberalen Verhältnissen noch gründlicher und umfassender scheitern wird als im real existierenden Sozialismus. So war die DDR wenigstens zu einer Familienpolitik in der Lage, welche die natürliche Reproduktion quantitativ und qualitativ sicherstellte.

Für die intakten Familien, die bis heute die Mehrheit bilden, sind die Pläne der baden-württembergischen Landesregierung eine glatte Provokation. Der Staat nimmt ihnen die Wertevermittlung und Sexualerziehung aus der Hand und macht die Elternschaft von Vater und Mutter vor den eigenen Kindern als spießiges Rollenmodell lächerlich.

Der Widerstand, der sich dagegen regt, zeigt an, daß diese Entwicklung von den Menschen weder als natürlich empfunden wird, noch alternativlos ist.

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT: http://www.jungefreiheit.de

HIER der Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens


Lunacek-Bericht: Furcht als Druckmittel für eine europaweite Meinungsdiktatur

Mathias von Gersdorff

Nachdem das Europäische Parlament am 10. Dezember 2013 den sog. „Estrela-Bericht“, der ein Recht auf Abtreibung und eine ultraliberale Sexualkunde in den Schulen forderte, abgelehnt hat, sorgt nun ein neues Papier für Unmut im europäischen christlich-konservativen Lager: der „Lunacek-Bericht“.

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Dieser strebt die Errichtung eines „EU-Fahrplans zur Bekämpfung von Homophobie und Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität“ an. Noch im Januar soll die Vorlage im Plenum des EU-Parlaments debattiert werden.

Federführend ist die österreichische Europaabgeordnete Ulrike Lunacek von der Fraktion der Grünen. Bekannt ist sie für die aufdringliche Betonung ihrer eigenen Homosexualität in der Öffentlichkeit.

Der Schlüsselbegriff des Berichts ist das Wort „Homophobie“. Das Papier suggeriert, daß diese „Phobie“ in Europa grassiert und homosexuelle Personen pausenlos Haß und Verfolgungen ausgesetzt seien. Dies müsse endlich ein Ende haben, wofür sich eben das Europäische Parlament und die Europäischen Institutionen einsetzen sollen.

Begriff wird bewußt unklar gelassen

Was Homophobie konkret ist, wird im Bericht nur angedeutet. Eigentlich bedeutet „Homophobie“ eine irrationale, unbegründete Furcht vor Homosexualität  –  eine Phobie eben, die eine pathologische Dimension erreicht und sich aus Wahnvorstellungen speist, wie auch die Klaustrophobie, die Agoraphobie, die soziale Phobie und so weiter.

Phobien können für die Opfer erhebliche Nachteile bringen und sogar gefährlich werden, weshalb sie ggf. psychiatrischer Behandlung bedürfen.

Wird der Begriff „Homophobie“ aber in der Politik verwendet, wird er bewußt im Unklaren belassen. Manche Politiker fordern zwar gerne inbrünstig Maßnahmen dagegen, sie erklären aber nicht, was Homophobie genau ist. Das überlassen sie gerne den linken Medien.

Diese zeigen wesentlich weniger Skrupel, wenn es darum geht, Homophobie oder homophobe Menschen ausfindig zu machen: Jeder, der nicht uneingeschränkt den politischen Forderungen der Homo-Lobby zustimmt, ist homophob oder zumindest einer starken Homophobie verdächtigt. Dabei wird Homophobie mit Rassismus, Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit usw. gleichgestellt.

Die Beweislast wird umgekehrt

Was angestrebt wird, ist offensichtlich:

Wer sich in irgendeiner Weise kritisch zu Homosexualität oder den politischen Forderungen der Homo-Lobby äußert, wird sofort der Homophobie verdächtigt und muß selber beweisen, daß er nicht homophob ist.

Es gilt also die umgekehrte Beweislast: Nicht der Kläger muß beweisen, daß er im Recht ist, sondern der Angeklagte. Dieser muß glaubhaft erklären können, er sei nicht „homophob“, falls er sich beispielsweise gegen ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare ausspricht.

Politischer Psycho-Terror

Viele Christdemokraten haben diesen Psycho-Terror schon verinnerlicht. Wenn sich ein C-Politiker beispielsweise gegen die völlige Gleichstellung von Homo-Partnerschaften mit der normalen Ehe ausspricht, fügt er gleich nervös das Bekenntnis hinzu, er wolle keineswegs Homosexuelle diskriminieren (ein weiterer Begriff aus dem Arsenal des Psycho-Terrors), in homosexuellen Partnerschaften würden Werte gelebt etc, die ganze Leier eben.

Selbst Kirchenleute sind auf diese Masche hereingefallen und zittern vor Furcht, wenn sie sich gegen den unverschämten Forderungen der Homo-Lobby aussprechen müssen.

Gesamtgesellschaftlich kommt man zu folgendem Ergebnis: Homosexuelle werden zu einer privilegierten Kaste gemacht, die man nur unter höchstem Risiko kritisieren darf. Eigentlich dürfen das nur Linke tun, ohne in den Homophobieverdacht zu kommen. Alle anderen sollen sich jeder Äußerung enthalten.

Meinungsdiktatur wird angestrebt

Die Europaabgeordnete Ulrike Lunacek und ihr Bericht streben im Grunde die europaweite Institutionalisierung eines Anti-Homophobie-Terrors. Lunacek will eine Stasi im Kopf der Menschen einrichten, damit sie sich permanent vor dem Verdacht der Homophobie fürchten. Kurz: Ein Tabu soll geschaffen werden.

Es ist ein Skandal, daß im zuständigen „Ausschuß für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE)“ viele Christdemokraten dem Lunacek-Bericht zugestimmt haben.

Die Furcht vor der Homo-Lobby scheint sich dermaßen in den Gängen des EU-Parlaments ausgebreitet zu haben, daß die C-Politiker gar nicht erkennen, daß die Durchsetzung des Lunacek-Berichts die Meinungs- und Religionsfreiheit einschränken würde (abgesehen von der offensichtlichen Privilegierung von homosexuellen Personen, vor allem im Strafrecht).

Der Lunacek-Bericht ist ein gesellschaftspolitisches Projekt, das die Homo-Agenda zur europäischen moralischen Norm erheben will und die gesellschaftliche Ächtung von Abweichlern anstrebt.

Es ist zu hoffen, daß öffentliche Proteste zu einer Ablehnung im Europäischen Parlament führen, denn ansonsten wird in Europa die Freiheit erheblich eingeschränkt werden.

Mathias von Gersdorff ist kath. Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Was bleibt noch übrig von Ehe und Familie im Sinne des Grundgesetzes?

Von Birgit Kelle

Das Bundesverfassungsgericht hat vergangene Woche einen entscheidenden Schritt getan in Richtung Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit der Ehe zwischen Mann und Frau.

Es wird nicht der letzte Schritt bleiben, nachdem das Steuerrecht nun schon angeglichen wurde. Es dauerte nur wenige Tage, da forderte Ursula von der Leyen bereits, jetzt auch das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare umzusetzen.  

Man fragt sich am Schluss: Was bleibt von der Ehe und Familie im Sinne des Art. 6,1 Grundgesetz eigentlich noch übrig? –  Konsequenterweise sollte man ihn abschaffen.

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Denn wenn heute alles Familie ist, was sich danach anfühlt, dann müssen auch alle gefördert werden, alle gleiche Rechte bekommen und dann bleibt niemand mehr übrig, der nach diesem Artikel im Grundgesetz „besonders“ gefördert werden könnte. Auch so kann man Ehe und Familie abschaffen: man höhlt sie einfach von innen aus.

Aber etwas anderes ist noch viel auffälliger im Zusammenhang mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, homosexuelle Lebensgemeinschaften jetzt genauso zu begünstigen wie die Ehe zwischen Mann und Frau:

Ungewöhnliche Eile am Werke!

Die Eile, mit der man am Werk ist. Die Entscheidung muss sofort umgesetzt werden und die entsprechenden Paare haben sogar bis in das Jahr 2001 rückwirkend die Möglichkeit, sich zu viel gezahlte Steuern wieder zu holen.

Wirklich ganz erstaunlich, wie schnell hier alles gehen muss – denn im Gegenzug stehen vier Urteile des Bundesverfassungsgerichtes aus, manche sind über 20 Jahre alt, die der traditionellen Familie finanziell massiv helfen würde, die man nie unter Frist gesetzt hat und bis heute von der Politik nicht umgesetzt wurden.

Stört das irgendjemanden in Karlsruhe? Ich hab nichts gehört. Und deswegen wird es Zeit für eine Kolumne zum Thema:

Ich warte, Karlsruhe!

Hieraus ein Ausschnitt: „Man wünschte sich, das Bundesverfassungsgericht hätte es immer genau so eilig, wenn es um die Umsetzung anderer Urteile aus dem eigenen Haus ginge. Dann, wenn nicht neue Lebensgemeinschaften, sondern die normale Familie in Deutschland ungerecht behandelt wird. Die Mehrheit.

Denn dieser aktuell eiligen Sache aus Karlsruhe stehen vier Urteile in Sachen Familienpolitik gegenüber, die alle anderen und vor allem auch die traditionelle Familien fördern würde, die niemals ein Ultimatum hatten und niemals umgesetzt wurden. Wahrscheinlich hofft man in der Politik ja sowieso schon lange, diese Entscheidungen würden langsam in den Archiven verrotten und in Vergessenheit geraten, wo man sich doch jetzt einhellig darauf verständigt hat, dass die traditionelle Familie ein „Auslaufmodell“ sei, das man nicht fördern, sondern im Untergang begleiten will.

So etwa das Urteil zum steuerfreien Existenzminimum vom 29. Juni 1990, das Familien Steuerfreiheit auch für das Existenzminimum ihrer Kinder zusichert. (BVerfG 82,60). Das ist 23 Jahre her. Frist? Keine. Umgesetzt? Nein.

Ein Teil dieser zu viel gezahlten Steuern wird in Form von Kindergeld zurückgezahlt und taucht allen Ernstes immer wieder in Regierungsberichten als teure „Familienförderung“, als Geschenk an die Eltern auf. Nein wie großzügig, dass man es zurück gibt, obwohl man es gar nicht erst einziehen dürfte. Eine Frechheit.“

Den ganzen Text finden Sie hier: http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/7023-familienfoerderung-und-das-bundesverfassungsgericht

Birgit Kelle
Vorsitzende von „Frau 2000plus“ e.V.
Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

EKD begrüßt Karlsruher Urteil zum Adoptionsrecht Homosexueller – Evangelikale widersprechen ihm

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (Karlsruhe) zum Adoptionsrecht homosexueller Lebenspartnerschaften hat in der evangelischen Kirche ein kontroverses Echo ausgelöst.

Das Gericht hatte am 19. Februar entschieden, daß Schwule oder Lesben künftig ein von ihrem Partner bzw. ihrer Partnerin zuvor angenommenes Kind adoptieren dürfen. Das bisherige Verbot dieser sog. Sukzessiv-Adoption sei verfassungswidrig, behaupten die Karlsruher Richter.

Die EKD (Evang. Kirche in Deutschland) befürwortet diese Entscheidung, denn sie gebe „in solchen Fällen den tatsächlichen Lebensverhältnissen eine klarere rechtliche Gestalt“, erklärte der Vizepräsident des EKD-Kirchenamtes in Hannover, Friedrich Hauschildt, gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Es sei nur zu begrüßen, „wenn in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft einer der Partner ausdrücklich Verantwortung für das Adoptivkind des anderen Partners übernimmt“.

Gegensatz zwischen Glaube und Gesetzgebung

Kritik an der Stärkung des Adoptionsrechtes für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften übt die evangelikale „Konferenz Bekennender Gemeinschaften“. Das Urteil mache deutlich, „dass christlicher Glaube und christliche Lebensführung zunehmend mehr im Kontrast zu staatlicher Gesetzgebung und dem großen Meinungsstrom der Gesellschaft stehen“, erklärte Pastor Ulrich Rüß, der Vorsitzende des theologisch konservativen Zusammenschlusses.

Die Gleichstellung der homosexuellen Lebenspartnerschaft mit der Ehe sei geprägt vom „Geist des Genderismus“. Diese Ideologie stehe „im krassen Widerspruch zum christlichen-biblischen Menschenbild und Schöpferglauben“.  –  Ehe und Eltern seien nach biblischen Verständnis allein heterosexuell zu verstehen.  

Evang. Pastor Rüß: EKD fördert Gender-Ideologie

Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts entfernt sich Deutschland laut Pfr. Rüß abermals von jenem Geist christlicher Tradition, der einst weitgehend die Verfassung geprägt habe: „Diese Entwicklung wird leider durch die evangelische Kirche mit ihrer Forcierung der Gender-Ideologie gefördert.“

Rüß zufolge sei es „kein anzustrebendes Ziel, dass Kinder ohne Vater und Mutter aufwachsen“.  – Es sei unbestritten, dasßein Kind mit seinen Eltern „die bestmögliche Entwicklungschance“ habe.  

Quelle: http://www.idea.de


CDU-Politiker Franz Josef Jung pro Betreuungsgeld und contra gleichgestellte Homo-„Ehe“

Gegen eine Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit der Ehe hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete und  frühere Bundesminister Franz Josef Jung (CDU) ausgesprochen.

Er halte eine Gleichstellung bis hin zum Adoptionsrecht für unvereinbar mit dem im Grundgesetz verankerten besonderen Schutz für Ehe und Familie, sagte er am 17. September beim „Forum Politik“ des Instituts für Ethik und Werte an der Freien Theologischen Hochschule (FTH) in Gießen.

Der katholische CDU-Parlamentarier sprach sich zudem für das geplante Betreuungsgeld aus. Nach einer Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung sollen vom 1. Januar 2013 an zunächst 100 Euro für Kinder im zweiten Lebensjahr und ab 2014 sodann 150 Euro pro Monat im zweiten und dritten Lebensjahr gezahlt werden.

Jung betonte, daß Eltern von Kleinkindern, die bereit und in der Lage seien, diese zu Hause zu erziehen, darin unterstützt werden sollen. Dies unterscheide sich von der Praxis in der DDR, wo Bürger gezwungen waren, Kleinkinder in staatliche Obhut zu geben.

Quelle: www.idea.de


Adoptionsrecht für Homos: Ex-Staatssekretär G.Gallus verläßt deshalb die FDP

Wie die „Südwestpresse“ vom heutigen Tage berichtet, ist der frühere Staatssekretär Georg Gallus aus der FDP ausgetreten, in der er 60 Jahre lang Mitglied war.

Das Wort Gottes sei ihm wichtiger als Parteitagsbeschlüsse der Liberalen, erklärte der 84-jährige ehem. FDP-Politiker aus Hattenhofen.

Damit reagiert Gallus auf das beim jetzigen FDP-Bundesparteitag  in Karlsruhe beschlossene Adoptionsrecht für homosexuelle „Paare“.  Dieser Beschluß habe ihm als überzeugtem Christen keine andere Wahl gelassen als auszutreten, schreibt der Ex-Vize der Südwest-FDP an Parteichef Philipp Rösler.

Die Bibel stelle klar, daß Homosexualität Sünde sei, so Gallus an Rösler; er fügte hinzu: „Wir haben diese Menschen als Christen zu tolerieren, aber eine Verharmlosung dieser Lebensart, besonders Kindern gegenüber, halte ich für verantwortungslos.“