„Tierrechtler“ und Verhaltensforscher wollen „Grundrechte“ für Affen einführen

Manche Verhaltensforscher (vergleichende Forschung Mensch-Tier), Philosophen und erst recht sog. „Tierrechtler“ fordern die Einführung von „Grundrechten“ für Tiere, zumal für Gorillas, Schimpansen, Orang-Utans und Bonobos.

Angesichts millionenfacher Abtreibungen und zunehmender Euthanasie-Bestrebungen vor allem in Europa fragt man sich schon, ob diese Herren (und Damen) keine anderen Sorgen haben.  0033

Zu den Tierrechtlern gehört auch der Verhaltensforscher  Prof. Volker Sommer. Der 58-Jährige erklärte hierzu gegenüber der Zeitschrift „Geo-kompakt“: „Affen haben das Recht auf Leben in Freiheit. Menschenaffen dürfen kein Eigentum mehr sein!“

Ähnlich wie bei Koma-Patienten, Kleinkindern oder „unmündigen“ Menschen müßten Rechtsansprüche von Tieren durch Sachverwalter vertreten werden, erläuterte Sommer. Weiter solle es strafbar sein, schädigende Tierversuche mit Menschenaffen durchzuführen.

Der 59-jährige Psychologe und Tierrechtler Colin Goldner sagt dazu: „So wie wir vom späten 18. Jahrhundert an die Sklaverei allmählich abgeschafft haben, wollen wir nun auch lernen, die Affen als unsere nächsten Verwandten zu respektieren.“

Aus Sicht vieler Tierrechtler ist zB. die Affenhaltung im Zoo eine „Freiheitsberaubung“, die Zoohaltung ist in diesem Spektrum zumindest umstritten.

Die christliche Sittenlehre lehnt  zweifellos jede willkürliche Tierquälerei ab. Die Schöpfung ist uns von Gott anvertraut, um pfleglich mit ihr umzugehen.  Den Tieren  –  einschließlich der Affen  –  jedoch „Grundrechte“   –  ähnlich der Menschenrechte  –   zu verleihen, geht entschieden zu weit.

Zitate aus der evangelischen Nachrichtenseite  www.jesus.de