AfD lehnt Militärattacke gegen Syrien ab

Pressemitteilung der „Alternative für Deutschland“:

„Der Konflikt ist trotz aller furchtbaren Bilder von einem möglichen Giftgaseinsatz ein Bürgerkrieg, in dem uns keine Parteinahme zusteht. Der Kampf zwischen Schiiten, Aleviten und Sunniten hat historische Wurzeln, die ein paar westliche Soldaten nicht beseitigen können.“ 

Mit diesen Worten warnte Alexander Gauland, stellv. Sprecher der Alternative für Deutschland, vor einem Einsatz deutscher Soldaten in Syrien.

Der syrischen Armee wird von Rebellenseite vorgeworfen, am vergangenen Mittwoch Giftgas eingesetzt zu haben. Dabei sollen mehr als 1500 Menschen ums Leben gekommen sein.

Gauland erinnerte daran, dass jeder Einsatz von westlichen Truppen in zerrissenen Stammesgesellschaften wie Afghanistan, Somalia oder Irak lediglich zur Eskalation der Konflikte beigetragen habe. Es sei dort schlicht nicht möglich, sauber zwischen Gut und Böse zu trennen.

Zudem warnte er vor voreiligen Schlüssen, denn noch sei nicht klar, ob Giftgas eingesetzt wurde und falls ja, von wem. Gerade die Vorgeschichte des Irakkrieges um die angeblichen Massenvernichtungswaffen sollte alle Beteiligten zur Vorsicht mahnen. Afghanistan habe darüber hinaus gezeigt, wie schwer es ist, aus derartigen Konflikten wieder herauszufinden, wenn man sich einmal in sie hineinbegeben hat.

„Dieser Bürgerkrieg ist nicht die Knochen eines bayerischen, hessischen oder sächsischen Soldaten wert“, so Gauland in Anlehnung an ein altes Bismarck-Wort.


Israel: 1000 Jahre alte jüdische Handschriften in Höhlen Aghanistans entdeckt

In mehreren Höhlen im Norden Afghanistans sind alte hebräische Dokumente gefunden worden. Wissenschaftler werten sie als ersten Beweis für die Existenz einer jüdischen Gemeinde in der Region vor etwa tausend Jahren. Der Fund in einer von Taliban beherrschten Gegend ist der wichtigste seiner Art, seit vor über hundert Jahren in einer Synagoge in Kairo (Ägypten) zahlreiche historische jüdische Schriften entdeckt worden sind. davidstern (2)

Die Israelische Nationalbibliothek hat kürzlich einige Handschriften gekauft, die der sog. „afghanischen Geniza“ entstammen. Eine Geniza ist ein Raum, in dem ehem. religiöse Schriften aufbewahrt wurden, die nicht mehr verwendet werden. Als „die Geniza“ wird die Geniza der Ben-Esra-Synagoge in Kairo bezeichnet, in der im 19. Jahrhundert mehr als 200.000 religiöse und weltliche jüdische Dokumente aus 1000 Jahren entdeckt wurden.

Bei Entdeckung der jüdischen Dokumente in einer Höhle in Afghanistan im vorvergangenen Jahr wurden schnell Vergleiche mit der Kairoer Geniza angestellt. Sie ist jedoch  –   allein was den Umfang betrifft  –  kaum mit dem ägyptischen Fund zu vergleichen, umfaßt sie doch nur wenige hundert Schriftstücke. Auch handelt es sich nicht wirklich um eine Geniza, vielmehr scheinen die Dokumente in der Höhle vor den Taliban versteckt worden zu sein.

Über einen Jerusalemer Antiquitäten-Händler ist nun ein kleiner Teil der Schriftstücke an die Nationalbibliothek geraten, die ein ganzes Jahr lang über den Kauf verhandelt hat.

Prof. Haggai Ben-Shammai von der Hebräischen Universität Jerusalem, akademischer Leiter der Nationalbibliothek, erläutert die Bedeutung der Funde: „Wir hatten viele historische Quellen, die von jüdischer Siedlung in diesem Gebiet berichteten. Doch dies ist das erste Mal, dass wir eine grössere Sammlung von Handschriften haben, die die Kultur der Juden zeigen, die dort gelebt haben. Bis heute hatten wir überhaupt nichts dazu.“

Bei den Handschriften handelt es sich um religiöse Texte, aber auch um Briefe und zivile Verträge. Sie sind auf Hebräisch, Aramäisch, Arabisch und Persisch und in den verschiedensten Alphabeten verfaßt. Die wichtigste Handschrift ist eine Seite des berühmten Bibelkommentars von Saadia Gaon aus dem 10. Jahrhundert.

Die Blätter werden nun konserviert, bevor sie gescannt werden und dann auf der Homepage der Nationalbibliothek einzusehen sind.

Quellen: Webseite „Israelnet“, Haaretz (israel. Tageszeitung)

 


Afghanistan: Menschenrechte von Frauen werden durch Scharia und Stammes(un)recht mit Füßen getreten

Zwar sind Männer und Frauen in Afghanistan laut Verfassung gleichberechtigt, aber Männer noch etwas gleichberechtigter, wie der 150 köpfige Gelehrtenrat, das höchste religiöse Gremium Afghanistans, verkündete:  Männer haben eine grundlegende Position, Frauen sind zweitrangig.

Vorsitzender des Gelehrtenrates ist der –  den Taliban eng verbundene  –  Qyamuddin Kashaf.

Präsident Karzai veröffentlichte den betreffenden Text auf seiner Webseite und hob ausdrücklich seine Zustimmung zu den Verlautbarungen hervor, da sie lediglich das in Afghanistan ohnehin gültige islamische Recht widerspiegelten.

Beispiele für die rechtliche Benachteiligung von Frauen:

Frauen sollen sich demnach in Zukunft mit Männern nicht mehr gemeinsam an einem Ort aufhalten, sei es in Bildungseinrichtungen, auf dem Markt, in öffentlichen Ämtern oder auf Reisen.

Müssen sie unbedingt das Haus verlassen, dann nur in Begleitung eines engen männlichen Verwandten.

Frauen sollen Scheidungsanträge verboten werden und sie sollen nur noch auf die Hälfte eines männlichen Erbteils Anspruch erheben können. Damit würden Frauen weitgehend aus der Öffentlichkeit verbannt und ihnen grundlegende Menschenrechte vorenthalten.

Weiter besagt der Text: Frauen sollen ihr Gesicht verschleiern, die Polygamie und die islamische Form der Scheidung respektieren (d.h., die traditionelle Verstoßung der Frau durch den Mann ohne Beteiligung einer Rechtsinstanz und ohne Begründung).

Das Ärgern, Schlagen und Quälen der Frauen sei verboten, so das Gelehrtengremium, soweit die Scharia es nicht erlaube: d.h., dass Frauen von ihrem Ehemann gezüchtigt werden dürfen, aber nur in den Fällen, in denen es das Schariarecht vorsieht, also vor allem wegen fehlendem Gehorsam (die klassischen Texte erwähnen ausdrücklich die Verpflichtung der Frau zum sexuellen Gehorsam).

Schon jetzt geben 87% der afghanischen Frauen an, dass sie in Familie und Gesellschaft unterschiedliche Formen der Gewalt erlitten oder sich einer Zwangsehe nicht erwehren konnten.

Ähnliche (Un-)Sitten wie zu Zeiten der Taliban

Ein Aufschrei ging durch die westliche Staatengemeinschaft, nachdem die Taliban 2001 in Afghanistan die Macht übernommen und Frauen praktisch zu Rechtlosen erklärt hatten.

Auch damals durften Frauen nicht mehr ohne männliche Begleitung das Haus verlassen, außer Haus arbeiten, zur Schule gehen, studieren oder sich an öffentlichen Orten aufhalten. Ohne Mann waren sie nicht rechtsfähig und wurden zur moralischen Gefahr für die Gesellschaft erklärt.

Bilder öffentlich vollzogener Steinigungen vermeintlicher Ehebrecherinnen im Sportstadion von Kabul nach dem Freitagsgebet erschütterten die Weltgemeinschaft.

Frauen waren öffentlich vollzogenen Prügelstrafen, willkürlichen Verhaftungen und jeder Form von Gewalt ausgesetzt; Berichte vom Raub junger Mädchen durch die Taliban warfen einen Blick auf die Doppelmoral der neuen Herren im Land.

Eine Beseitigung dieses Unrechts, eine Befriedung Afghanistans und die Aufrichtung von Menschen- und Frauenrechten waren einstmals erklärte Ziele des westlichen Militäreinsatzes.

Und heute?

Längst hat die westliche Staatengemeinschaft ihre mehr als begrenzten Möglichkeiten erkannt, die Verhältnisse in Afghanistan zum Guten zu verändern. Ein dauerhaft politisch instabiler Nachbar Pakistan, der sich wie der Iran in Afghanistan einmischt, Fehleinschätzungen der Lage, Fehlverhalten, anfangs nur zögerlich betriebener nation-building-Prozess, ungebrochen intensiver Drogenanbau, ethnische Zersplitterung und Machtansprüche lokaler Warlords sowie die endemische Korruption und Rechtsunsicherheit – Afghanistan scheint zumindest von außen derzeit nicht nachhaltig stabilisierbar zu sein.

So hat sich bei den westlichen Regierungen längst Ernüchterung breitgemacht, was die politische Zukunft Afghanistans betrifft.

Schon lange sitzen die Taliban mit am Verhandlungstisch über Afghanistans Zukunft und werden auch nach dem Abzug der rund 130.000 Soldaten bis 2014 weiterhin eine, wenn nicht die bestimmende politische Kraft des Landes sein.

Leidtragende dieser Entwicklung sind besonders die Frauen.

Gerade in der jüngsten Vergangenheit hat sich die Lage für Frauen verschlechtert, so dass die errungenen Fortschritte immer mehr dahinzuschmelzen scheinen: Frauen, die aus einer Zwangsehe, vor einem gewalttätigen Ehemann oder ihren Schwiegereltern flüchten, landen wie unter den Taliban wegen moralischer Vergehen oft für Jahre hinter Gittern.

Das gleiche Schicksal trifft Frauen, die des Ehebruchs beschuldigt oder Opfer von Vergewaltigungen werden: Das mildeste Urteil, das sie treffen kann, lautet, ihren Vergewaltiger zu heiraten.

Säureattentate gegen ungehorsame Schwiegertöchter oder der Verkauf junger Mädchen aus armen Familien an ältere Männer (ebenso aber auch der Missbrauch von Jungen durch lokale Machthaber) sind an der Tagesordnung.

Das islamische Religionsgesetz der Scharia geht vor Menschenrechten

Allerdings kommen diese Entwicklungen nicht völlig überraschend. Schon 2004, als die afghanische Verfassung auf dem Petersberg in Bonn formuliert wurde, war diese Entwicklung vorgegeben, bekannte sich die Verfassung doch ohne Einschränkungen zur Scharia als einziger Quelle aller Gesetzgebung.

Zwar könnte eine solche Formulierung theoretisch nicht mehr Bedeutung haben als etwa im vorrevolutionären Ägypten: Dort definierte die Verfassung seit 1980 ebenfalls die Scharia als einzige Quelle der Gesetzgebung, ohne dass Steinigungen oder Auspeitschungen die Folge waren, denn die Scharia galt dort nicht für das Strafrecht.

Der entscheidende Unterschied zwischen Afghanistan und Ägypten liegt darin, dass Afghanistan niemals unter Kolonialverwaltung stand. In Ägypten entwickelte sich im Zuge der britischen Kolonialherrschaft eine weitgehende Säkularisierung des Rechts und eine Zurückdrängung des Schariarechts auf den Bereich des Zivilrechts.

Das war in Afghanistan niemals der Fall, so dass dort das Bekenntnis zum Schariarecht nicht nur das Zivilrecht, sondern auch das Strafrecht meint. 

Selbst wenn also die Befriedung Afghanistans durch das westliche Militärbündnis erfolgreicher gewesen wäre, würde das generelle Bekenntnis zur Scharia  in der afghanischen Verfassung in jedem Fall zur Benachteiligung von Frauen führen.

Es würde nur dann in seiner Reichweite auf das (Frauen immer noch stark benachteiligende) Zivilrecht beschränkt bleiben, wenn sich gleichzeitig ein säkular geprägtes Rechtswesen etabliert hätte. Das aber wäre wiederum nur mit der Schaffung einer starken Zentralgewalt und der breiten Akzeptanz eines säkularen Rechts in der Bevölkerung denkbar gewesen .

Das Stammes(un)recht der Paschtunen

Aber nicht nur das: In Afghanistan ist die Scharia nicht das einzige Gesetzesrecht, das Gültigkeit besitzt  –  und es ist nicht das Recht, das die Frauenrechte am stärksten einschränkt.

In Afghanistan gilt gleichzeitig auch das Gewohnheits- und Stammesrecht, das beides in der Praxis viel mehr Bedeutung hat als das klassische Schariarecht, in dem viele Richter nicht oder nur unzureichend ausgebildet sind.

Insbesondere das Paschtunen-Recht des größten Stammes Afghanistans, das Paschtunwali, betrachtet Frauen quasi als Gegenstände, die bei Konflikten wegen Landbesitz, Schulden oder Ehrverletzungen wie eine Ware von Sippe zu Sippe verschenkt, getauscht oder verkauft werden können.

Das Paschtunwali sieht Blutrache, Geiselhaft und Strafaktionen wie die Gruppenvergewaltigung einer Frau vor, um ihre Familie zu demütigen, ermöglicht Kinderheiraten, wenn damit den Interessen der Familie gedient wird und erlaubt Frauen keinerlei Mitsprache bei den Stammesversammlungen, den jirgas, die über ihr Schicksal entscheiden.

Ehrenmord ist ein legitimes Mittel der Vergeltung unmoralischer Handlungen. Erlittenes Unrecht bei Polizei und Gericht anzuzeigen, bedeutet für Frauen besonders große Schande und wird in den meisten Fällen ihr Todesurteil besiegeln.

Zusätzlich verschärft wird die Problematik durch die weitverbreitete Armut, den Mangel an medizinischer Versorgung, die endemische Korruption, den Machtmissbrauch und die Rechtsunsicherheit sowie die immer noch dramatische Bildungssituation.

Vor wenigen Jahren galten die wenigen Frauen, die es in Afghanistan zur Richterin, Sportlerin, Unternehmerin, Journalistin, Polizistin, Professorin oder Fernsehsprecherin gebracht hatten, als Hoffnungsträgerinnen für ein modernes und möglicherweise gemäßigt-islamisches Afghanistan. Ist nun zu befürchten, dass auch sie bald verschwunden sein werden?

Quelle: Institut für Islamfragen der Evangelischen Allianz


Afghanistan: 17 Dorfbewohner wegen Musik und Tanz von Talibanterroristen enthauptet

Mitglieder der radikal-islamischen Taliban haben in Afghanistan 17 Zivilisten enthauptet, darunter zwei Frauen.  Das teilte die Regierung in Kabul mit. Eine Suche nach den Tätern sei eingeleitet worden.

Offenbar haben die Taliban die 17 Dorfbewohner ermordet, weil diese an einer Feier teilnahmen, auf der Musik gespielt und getanzt wurde. Die Aufständischen wollten nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP die Feier stoppen.

Allen Opfern wurde nach Angaben der Provinzregierung der Kopf abgetrennt. Es ist nicht klar, ob sie zuvor erschossen wurden. Der Bezirk Musa Qala, wo das Fest stattfand, soll sich unter der Kontrolle der Taliban befinden.

Quelle: Webseite „Kopten ohne Grenzen“


Islamwissenschaftlerin Rita Breuer warnt vor wachsender Christenverfolgung

Die Verfolgung von Christen in muslimischen Ländern hat sich nach Ansicht der Aachener Islamwissenschaftlerin Rita Breuer dramatisch entwickelt.

Im Interview mit der Kölner kath. „Domradio“ sprach die Expertin über ihr Buch „Im Namen Allahs?“ und die Lage in islamischen Ländern. Dazu erklärt sie:

„Die muslimische Welt ist von Mauretanien bis Indonesien nicht einheitlich und so ist auch die Situation der Christen sehr vielfältig. Es gibt die Spitze des Eisbergs. Das ist das, was auch hier in den Medien, im öffentlichen Bewusstsein landet: die gewaltsamen Übergriffe gegen Menschen, gegen Kirchen, gegen christliche Symbole, gegen Wohnhäuser und Geschäfte von Christen.

Darüber hinaus gibt es natürlich viele rechtliche, politische Benachteiligungen. Überall da, wo der Islam einfach als Staatsreligion eine privilegierte Stellung hat und auch das Rechtssystem weitgehend prägt, kommt es automatisch dazu, dass andere Religionsgemeinschaften – so auch die Christen – weniger privilegiert sind.  Das heißt, sie dürfen bestimmte Staatsämter nicht ausüben, sie dürfen nicht Richter werden, sie dürfen manchmal bestimmte Berufe nicht ergreifen.“

Außerdem erläutert die Islamexpertin:

„Was die Religionsausübung angeht, die soll eigentlich geschützt sein, aber es ist in der Tat so, dass gerade wenn es um den Bau von Kirchen geht, um den Unterhalt christlicher Gebäude, dass es viele behördliche Schikanen gibt. Dass man den Christen immer wieder unterstellt, sie wollten missionieren, sie wollten die Muslime von ihrer Religion abbringen. Auch die Religionsausübung wird sehr eingeschränkt. Ganz besonders gilt das in der Tat für jede Form von Mission  –  und damit ist auch eine besonders schwierige Situation der Konvertiten vom Islam zum Christentum verbunden.“

Auf die Frage, in welchen Ländern die Christenverfolgung besonders ausgeprägt sei, antwortet Frau Breuer:

„Der schlimmste Fall ist immer noch Saudi-Arabien. Das trägt geradezu phobische Züge dort, die Angst vor dem Christentum! Da ist jede nichtislamische Religionsausübung verboten. Man darf noch nicht einmal ein Kreuz an der Kette haben, keine Bibel zum persönlichen Gebrauch mit sich führen. Es ist auch jede pastorale Versorgung der vielen christlichen Gastarbeiter im Land völlig unmöglich, etwa jenen von den Philippinen.

Das ist das Schlimmste, was die Bandbreite zu bieten hat  –  aber es gibt andere Länder, in denen die Scharia fast uneingeschränkt gilt, das ist zum Beispiel Pakistan,  Afghanistan, der Iran, Regionen Nigerias, aber auch die Malediven beispielsweise, wo die Situation besonders prekär ist.“

Das vollständige Interview finden Sie hier: http://www.domradio.de/aktuell/83442/im-namen-allahs.html


Sex und Gewalt in England: Gangster-Gang islamischer Einwanderer zu 77 Jahren Haft verurteilt

Der Rädelsführer einer brutalen Kinderschänder-Bande wurde jetzt in England zu 19 Jahren Gefängnis verurteilt, wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ heute ausführlich berichtet; die kriminelle Gruppe wurde zu insgesamt 77 Jahren verurteilt.

Es handelt sich um neun Männer aus Afghanistan und Pakistan im Alter von 22 bis 59 Jahren.

Die Gangstergang  jagte vor allem minderjährige Mädchen ab 13 Jahren, wobei die Opfer allesamt nicht-muslimisch waren.

Die Mädchen wurden zum Sex gezwungen, in mindestens einem Fall mit bis zu 20 Männern in einer Nacht.

Zwei Mädchen wurden nach einer Vergewaltigung schwanger, darunter ein 13-jähriges Kind  –  die Mädchen wurden anschließend zur Abtreibung gezwungen

Quelle und ausführlicher Artikel hier:  http://www.dailymail.co.uk/news/article-2141279/Rochdale-child-sex-trial-As-9-men-face-jail-grooming-girls-did-listen-victim.html#ixzz1uRxHiBcK


Afghanistan: Christen im Untergrund – ein Priester im ganzen Land

In Afghanistan, das zu praktisch einhundert Prozent islamisch ist, versammeln sich die wenigen Christen im Verborgenen, um sich auf Ostern vorzubereiten. Jede Form von Evangelisierung oder öffentlicher Weitergabe des christlichen Glaubens ist streng untersagt.

Giuseppe Moretti ist der einzige dauerhaft tätige,  kath. Pfarrer in Afghanistan;  seine Kirche befindet sich in der italienischen Botschaft in Kabul, der Haupstadt Afghanistans.

Außer ihm gibt es in Afghanistan  –  nur zeitweilig stationierte  – Militärkapläne,  die jeweils für die ihnen anvertrauten Soldaten wirken, so Moretti im Gespräch mit Radio Vatikan: „Dann gibt es drei Schwesterngemeinschaften, darunter die Mutter-Teresa-Schwestern und die Jesuiten, die in Afghanistan aber als humanitäre Helfer arbeiten.“

Quelle: Radio Vatikan


Mohammed Merah, der Terrorist von Toulouse, ist von Polizei umzingelt

Präsident Sarkozy hat höchste Terrorwarnstufe ausgerufen

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat gestern die Terrorwarnstufe in der südfranzösischen Region auf die höchste Gefährdungsstufe angehoben.  Die mörderischen Anschläge auf eine jüdische Schule in Toulouse (4 Tote) und auf drei Soldaten im 50 km entfernten Montauban hatten eine Großfahndung ausgelöst.

Bereits gestern wurde in der deutschen Mainstream-Presse ein „rechtsradikaler“ Hintergrund vermutet – wie so oft. Auch die Tageszeitung „Die Welt“ bewegte sich auf dieser medientypischen Ebene:

http://www.welt.de/politik/ausland/article13931499/Ist-ein-rechtsradikaler-Ex-Soldat-der-Moerder.html

Von den Spekulationen zur Wirklichkeit:

Heute früh begann der Polizeieinsatz in einem Viertel von Toulouse: seit 3 Uhr umzingeln ca dreihundert Beamte das mehrstöckige Gebäude, in dem sich Mohammed Merah verschanzt hat, jener Attentäter, der u.a. für den brutalen Mordanschlag in der  –  hiervon nur 3 km Luftlinie entfernten  –  jüdischen Schule verantwortlich ist, die vier Todesopfer (1 Lehrer, 3 Kinder) zu beklagen hat.

Wie auf der Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft bekannt wurde, soll der Serienmörder für den heutigen Mittwoch neue Anschläge auf Polizisten und Soldaten geplant haben. Heute früh hatte er bereits zwei Polizisten angeschossen, wobei ein Polizist nur wegen seiner schußsicheren Jacke überlebte, der andere erhielt einen Schuß ins Knie.

Wie der  frz. Oberstaatsanwalt François Molins sagte,  habe Merah im Gespräch mit Polizisten bedauert, nicht noch mehr Opfer ermordet zu haben.

Der radikal-islamische Killer erklärte als Motiv für seine Verbrechen, er habe „palästinensische Kinder rächen“ und überdies ein Zeichen „gegen den französischen Einsatz in Afghanistan“ setzen wollen.

Offenbar ist er dem Terrornetzwerk al-Quaida verbunden. Der gebürtige Algerier, der seit längerem in Toulouse lebt, ist 24 Jahre alt und besitzt die französische Staatsangehörigkeit.

Frankreichs Innenminister Guéant sieht Anlaß zu der Vermutung, daß weitere Gewalttaten auf Merahs Konto gehen: „Dieser Mann hat bereits mehrere Straftaten auf französischem Boden begangen, einige mit Gewalt. (…) Er spricht viel, er ist dabei, seinen gesamten kriminellen Weg zu erzählen.“

Wo bleibt die Entschuldigung der EU-Kommissarin gegenüber Israel ?!

Wie wir gestern berichteten, hat sich die britische EU-Kommissarin Catherine Ashton  nach dem Attentat auf die jüdische Schule geradezu unverfroren geäußert, indem sie diesen blutrünstigen Angriff mit dem israelischen Militäreinsatz im Gaza-Streifen in direkten Zusammenhang brachte:

https://charismatismus.wordpress.com/2012/03/20/ermordete-kinder-von-toulose-werden-in-israel-beigesetzt/

Israel reagierte empört auf diese skandalöse Entgleisung der EU-Kommissarin für Außenpolitik,  denn die israelische Armee kämpft  g e g e n  den Raketen-Terrorismus der Hamas und sonstiger islamischer Dschihadisten, während es sich beim Anschlag von Toulouse um brutalen Terrorismus gegen Zivilisten handelt  – und eben nicht um einen Abwehrkampf zum Schutz von Zivilisten.


Generalinspekteur a.D. Harald Kujat hält Afghanistan-Einsatz für gescheitert

Der ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, hält den Afghanistan-Einsatz für gescheitert. „Wir haben genug Opfer gebracht und genug geleistet“, sagte er der „Mitteldeutschen Zeitung“ und fügte hinzu: „Und wenn man nicht willkommen ist, dann geht man irgendwann. Ich habe nichts gegen einen früheren Abzug.“

Deutsch: Dienstflagge des Generalinspekteurs d...

Flagge des Generalinspekteurs

Zudem könne man 20-jährigen Soldaten nicht zumuten, nur deshalb in Afghanistan zu bleiben, weil mit dem Jahr 2014 ein fiktives Datum eingehalten werden solle.

Über den Abzug entscheide jedoch nicht der afghanische Präsident Hamid Karsai. Ausschlaggebend seien die militärischen Notwendigkeiten und die Risiko-Minimierung für die Truppe.
Kujat, der auch Vorsitzender des Nato-Militärausschusses war, nannte den Verlauf des Afghanistan-Krieges „eine ziemlich tragische Geschichte“. Gemessen an den Zielen, die der Westen sich gesteckt habe, sei er gescheitert.
Der General a. D. mahnte schließlich: „Wenn wir abziehen, dann sollten wir es komplett tun. Denn wir haben anders als die USA keine global-strategischen Interessen in Afghanistan.“