Kenia: Lynchmord an einer Christin – Freispruch für fünf Verdächtige

Fünf Verdächtige, die im Zusammenhang mit dem Lynchmord an einer Christin unter dem Vorwand der Blasphemie in Kano in Kenia festgenommen worden waren, wurden freigesprochen. 027_24

Am 2. Juni 2016 wurde die 74-jährige Straßenhändlerin Bridget P. Agbahime aus dem nigerianischen Bundestaat Imo von einer aufgebrachten Menschenmenge zu Tode geprügelt, nachdem ein Jugendlicher nach einem Streit mit der Frau behauptet hatte, sie habe den Propheten Mohammed beleidigt.

Diese Anschuldigung dementierten Augenzeugen und Bekannte des Opfers.

Fünf Personen wurden von der Polizei im Zusammenhang mit dem Mord an der Christin festgenommen und am gestrigen 3. November von einem Gericht in Kano freigesprochen.

Bereits am 29. Mai wurde in Pandogari, im nigerianischen Bundesstaat Niger, unter ähnlichen Umständen der 24-jährige Straßenhändler Methodus C. Emmanuel ermordet, ebenfalls im Zusammenhang mit dem Vorwurf der „Blasphemie“ (Islamkritik).

Beide Morde wurden allerdings von einem großen muslimischen Verband in Nigeria, der Jama’atu Nasril Islam, verurteilt. Der Vorsitzende ist Sultan von Sokoto, Muhammadu Sa’ad Abubakar; er erklärte: “Diese schrecklichen Zwischenfälle müssen unbedingt verurteilt werden; denn es handelt sich um Kriminelle, nicht um Muslime“.

Quelle: Fidesdienst


Spanien: Anklage gegen muslimischen Kapitän, der sechs Christen über Bord warf

Ein Bootskapitän steht in Spanien vor Gericht. Er soll sechs Menschen über Bord geworfen haben, weil sie Christen sind. Dem Muslim droht nun eine lange Haftstrafe.

Auf der Überfahrt von Marokko nach Spanien soll ein Schiffskapitän 2014 sechs Christen über Bord geworfen und damit ermordet haben. Für diese religiös motivierte Tat fordert der Staatsanwalt eine lange Haftstrafe. Die Überlebenden beschrieben, wie der muslimische Kapitän Alain N. B. die Christen beschimpfte und dann in den sicheren Tod „schickte“. 4077304320

Über 50 Personen waren von Nador im Norden Marokkos mit dem Schiff nach Spanien gefahren. Der Angeklagte gab die Schuld an der rauen See und den hohen Wellen einem katholischen Pfarrer, weil der an Bord gebetet habe.

Zeugen bestätigten, dass der Kapitän und sein Kommandant, der vor Prozessbeginn gestorben ist, die Christen für das schlechte Wetter verantwortlich gemacht hätten. Die Muslime sollen den nigerianischen Pastor mit Holzbalken geschlagen haben. „Sie haben ihn schwer verwundet, bevor sie ihn über Bord geworfen haben“, erklärte der Staatsanwalt zum Prozessauftakt.

Anschließend hätten sie laut „The Telegraph“ Passagiere mit christlichen Symbolen gesucht und diese attackiert und über Bord geworfen. Laut Anklage sei dem Kapitän bewusst gewesen, dass die Opfer aufgrund der Kälte oder ihrer Verletzungen nicht überleben würden. Der Staatsanwalt plädiert aufgrund der religiösen Motivation für sechs Mal 15 Jahre Haftstrafe.

Von den Ermordeten wurde lediglich der Körper eines Opfers gefunden. Am 5. Dezember 2014 hatten Rettungskräfte die 29 Überlebenden auf einem herumtreibenden Boot gefunden. Sie befinden sich wegen ihrer Traumata in psychologischer Behandlung. 

Quelle: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/anklage-gegen-kapitaen-christen-ueber-bord-geworfen-97661/


Christliche Evangelistin in Nigeria während einer Straßenpredigt brutal ermordet

In Nigerias Hauptstadt Abuja ist die Evangelistin Eunice Elisha am Samstag, den 9. Juli 2016, in den frühen Morgenstunden mutmaßlich von Islamisten ermordet worden.

Nach Informationen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) war die Frau eines Pastors der Freikirche „Erlöste Kirche Gottes“ gerade dabei, au4077304320f offener Straße zu predigen, als Nachbarn im Stadtteil Kubwa nahe der dortigen Pipeline hörten, wie ihre Predigt plötzlich durch Schreie unterbrochen und sie daraufhin still wurde. Passanten fanden ihre Leiche mit Schnittverletzungen in einer Blutlache vor.

Ihr Mann, Olawale Elisha, sagte aus, dass sie gegen fünf Uhr in den frühen Morgenstunden das Haus zum Predigen verlassen hatte. Seiner Aussage zufolge hatte der Imam einer benachbarten Moschee Eunice Elisha vor einiger Zeit auf ihre Predigten angesprochen und kritisiert, sie spreche nicht die Wahrheit über Gott. Er warnte sie, vorsichtig zu sein.

Inzwischen wurden sechs Verdächtige im Zusammenhang mit der Tat festgenommen, die derzeit in Polizeigewahrsam verhört werden. Die IGFM beklagt, dass in der Vergangenheit bei Übergriffen auf Christen die Ermittlungen im Sande verlaufen sind und die Täter nicht zur Rechenschaft gezogen wurden.

Weitere Infos über verfolgte Christen und Bürgerrechtler weltweit: www.menschenrechte.de


Sarrazin rechnet in seinem neuen Buch „Wunschdenken“ mit der Asylpolitik ab

Der frühere SPD-Politiker und Bestseller-Autor Thilo Sarrazin hat die Asylpolitik der Bundesregierung scharf attackiert. In seinem neuen Buch „Wunschdenken“, das am kommenden Montag erscheint, wirft der ehemalige Bundesbanker einen Blick in die europäische Zukunft. AfD_Plakat_A0_Deutschland_RZ_500

„Die Rückgewinnung der Kontrolle über unsere Grenzen, seien es die Deutschlands oder die des Schengenraums, wird zur Existenzfrage für unsere Kultur und das Überleben unserer Gesellschaft“, veröffentlichte die Bildzeitung vorab aus Sarrazins Buch.

Bei den Einwanderern handele es sich zum größten Teil um Moslems aus Afrika oder dem Nahen Ostens, also zumeist Ländern mit niedriger Bildungsleistung, schreibt Sarrazin: „Ihr kulturelles und kognitives Profil ähnelt dem der muslimischen Zuwanderer aus diesen Herkunftsländern, die bereits in Europa sind.“

Es sei daher anzunehmen, daß sie sich hinsichtlich Bildungsleistung, Arbeitsmarktintegration, Sozialleistungsbezug, Kriminalität und Anfälligkeit für fundamentalistisches Gedankengut ähnlich entwickelten.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/thilo-sarrazin-wir-schaffen-das-nicht/


Nigeria: Größte Christus-Statue Afrikas wurde in Abuja enthüllt

Anfang dieses Jahres wurde in Nigeria die grösste Christus-Statue Afrikas enthüllt. Das Marmor-Monument ist 8,5 Meter hoch und 40 Tonnen schwer. Das Denkmal steht auf einem Grundstück der katholischen Kirche in der Hauptstadt Abuja. 284991[0-0-600-369]-Jesus-Statue-Afrika

Bischof Augustine Ukwuoma führte die Enthüllung und Segnung der Statue kurz nach einem Gottesdienst in der Kirche «St. Aloysius» durch, auf deren Anwesen auch die Statue steht. Die Kirche, die 2000 Sitzplätze umfasst, wurde im Jahr 2012 errichtet.

Gestiftet wurde das Monument vom Geschäftsmann Obinna Onuoha, der erklärte, er habe damit ein Versprechen eingelöst, das er Gott im Jahr 1997 gegeben habe: «Ich wurde dazu motiviert, dieses Monument zu errichten und den Glauben in unserer Gesellschaft dadurch zu stärken.»

Die Statue wurde innerhalb dreier Jahre errichtet. Mehrere hundert Menschen wohnten der Enthüllung bei. Onuoha vermutet, dass die Statue zudem Touristen anzieht und in die Kirche bringt: «Es ist die grösste Jesus-Statue auf dem Kontinent. Da werden ganz sicher Pilger kommen.»

Quelle und vollständiger Artikel auf dieser evangelischen Webseite: http://www.jesus.ch/themen/gesellschaft/international/afrika/284993-das_ist_die_groesste_christusstatue_afrikas.html

Foto: http://www.punchng.com


Arrogante Seitenhiebe auf dem Portal der Dt. Bischofskonferenz gegen die Kirche in Afrika

Von Dr. Michael Schneider-Flagmeyer

Wir sind ja nun inzwischen viel gewohnt von großen Teilen der deutschen Berufskatholiken  –   auch und besonders von denen im Internet-Portal „katholische de” der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), das aus unseren Kirchensteuern hochalimentiert wird. S159_Redner.jpg

Was sich aber am 25.11.2015 der Redakteur des Portals, Björn Odendahl, mit seinem Pamphlet „Romantische, arme Kirche” geleistet hat, ist ein einsamer Höhepunkt an selbstgefälligem deutschen katholischen Institutionalismus.

In den fünfziger Jahren hielt der große evangelisch-lutherische Theologe Helmut Thielicke vor dem Bundestag eine Rede und las den deutschen, in fetter Selbstgefälligkeit schwimmenden Verantwortlichen aus allen Institutionen  – auch aus den Kirchen  – die Leviten; er nannte sie „rotweinschlürfende und rumpsteakmampfende” Bonzen, die sich herablassend über die Armen (und doch in vielerlei Hinsicht Reicheren als wir) äußerten.

Diese Rede existiert noch auf Tonträgern der Zeit und erregte damals viel Aufsehen. Ich war noch ein Pennäler, als ich sie mit Begeisterung hörte und wurde heute daran erinnert, als ich den unverschämten und selbstgefälligen Artikel von Odendahl auf der DBK-Seite las.

Odendahl beschreibt, dass Papst Franziskus an die Ränder zu den Alten, Kranken, Armen und Ausgegrenzten gehen möchte und apostrophiert das so: „Das sagt er immer wieder. Und das tut er auch. Ob er einen neuen Friseursalon für Obdachlose eröffnen lässt oder ob ihn seine Reisen vor allem dahin verschlagen, wo die Menschen arm, aber die Kirche im Aufschwung ist: Lateinamerika, Asien oder – wie jetzt – Afrika.”  –  Auch hier macht immer der Ton mit Zwischentönen die Musik.

Und dann mokiert er sich über den Papst, wie dieser der römischen Kurie und damit allen Kurien und ihren Anhängseln der Welt und jüngst den deutschen Bischöfen bei ihrem Ad-limina-Besuch die Leviten las mit deutlichen Worten. Dass ist menschlich verständlich, denn Herr Odendahl hat richtig begriffen, dass auch das Sekretariat der DBK mit dem Anhängsel katholisch.de und er selbst gemeint war. Das tut weh  –  und wer getroffen ist, jault.Cardinal_Robert_Sarah

Warum wächst die Kirche in Afrika?

Aber dann wird es schlimm. Gnädig gesteht er dem Nachfolger des Apostels Petrus zu, dass der in vielem Recht hat, aber nicht in allem. Er äußert sich negativ über die Kapitalismuskritik des Papstes, die viel zu pauschal sei und unterstellt ihm Misstrauen gegenüber dem Fortschritt: „Das wird der alten Welt nicht gerecht und romantisiert die schlechten Zustände dort, wo Franziskus sie eigentlich verbessern will.”   –  Und nun fällt er über Afrika her:

„So wie in Afrika. Natürlich wächst die Kirche dort. Sie wächst, weil die Menschen sozial abgehängt sind und oft nichts anderes haben als ihren Glauben. Sie wächst, weil der Bildungsstand durchschnittlich auf einem niedrigeren Niveau ist und die Menschen einfache Antworten auf schwierige (Glaubens-)fragen akzeptieren. Antworten, wie sie zum Beispiel Kardinal Sarah aus Guinea [siehe Foto] gibt.

Und auch die wachsende Zahl der Priester ist nicht allein der missionarischen Kraft zu verdanken, sondern ebenso eine der wenigen Möglichkeiten der sozialen Absicherung auf dem schwarzen Kontinent.”

Geistlicher Neid aus einer sterbenden Kirche?

Es ist schon ziemlich grotesk, wenn ein hochbezahlter Angestellter der Dt. Bischofskonferenz von der sozialen Absicherung spricht, die angeblich Priester in Afrika anstreben. Das spricht nicht für Kenntnis der Verhältnisse in der blühenden Kirche Afrikas. Oder sollte hier der geistliche Neid (die invidia clericalis) eines satten (rotweinschlürfenden und rumpsteakmampfenden) Vertreters einer sterbenden Kirche halluzinieren?

Zum Schluss gibt es dann noch mal einen Seitenhieb auf den Papst und einen bemerkenswerten Schlusssatz:

„Natürlich wünscht man sich für Europa mehr Glaubensfreude und missionarische Kraft. Doch ein romantisierendes Ideal der Armut, wie es nicht nur der Papst fordert, hilft uns dabei nicht weiter. Die Kirche braucht auch einen Apparat und Geld, um Gutes zu tun.”

Mit diesem Schlusssatz hat der Redakteur der DBK-Seite wohl gemeint, dass die Kirche ihn, seine Mitarbeiter braucht und damit Geld, ihm und seinen Kollegen Gutes zu tun und diese Haltung des Portals der DBK weiter reichlich zu finanzieren. Und so waren dann auch am 25.11. die Kommentare unter dem Artikel wirklich vernichtend für Autor und Portal. Aber sicher wird die Redaktion auch noch für andere sorgen.

Hier ist nun eindeutig der Vorsitzende der DBK, Reinhard Kardinal Marx gefordert, der dringend gebeten wird, anstatt sich verächtlich über die katholischen Blogger zu äußern, sich etwas ausführlicher mit dem Internet-Portal der DBK zu beschäftigen und einigen Leuten den Ausgang zu zeigen.

Die große Internetzeitung kath.net hat ihrem Bericht zu diesem Artikel des Herrn Odendahl das Bild von Mutter Angelica vorangestellt aus ihrer berühmten Fernsehansprache, mit der sie den Wandel in der US-amerikanischen Bischofskonferenz seinerzeit eingeleitet hat: „SHAME ON YOU!”.

Unser Autor Dr. Michael Schneider-Flagmeyer ist Gründungsmitglied des Dachverbandes „Forum Deutscher Katholiken“; er leitet den Blog des Forums: http://blog.forum-deutscher-katholiken.de/


Das ZEIT-Porträt über Kardinal Robert Sarah sieht ihn als Anführer der Konservativen

„Es geht nicht nur um die Ehe, es geht ums Ganze“

Die liberale Wochenzeitung DIE ZEIT befaßt sich in ihrem Webportal „ZEIT-online“ am heutigen 3. Oktober mit dem vatikanischen Kurienkardinal Robert Sarah.

Unter dem Titel „Der Anführer“ schreibt Julius Müller-Meiningen durchaus sachlich und ausgewogen über den schwarzafrikanischen Würdenträger. Cardinal_Robert_Sarah

Der Artikel bezieht sich aktuell auf die römische Bischofssynode zu Ehe und Familie: „Es geht nicht nur um die Ehe, es geht ums Ganze. Kardinal Robert Sarah aus Guinea hat sich an die Spitze der Konservativen gesetzt.“

Wie bereits mehrfach in unserem CHRISTLICHEN FORUM berichtet, betont der Präfekt der vatikanischen Gottesdienstkongegration (siehe Foto) die notwendige Treue der Kirche zur Lehre Christi  –  und lehnt daher eine katholische Unterwerfung unter den Zeitgeist ab. Den Versuch von westlicher Seite, die Kirche Afrikas auf einen modernistischen Kurs zu bringen, kritisiert er als „Neo-Kolonialismus“.

Als er kürzlich sein Interview-Buch „Gott oder nichts“ im Fe-Verlag veröffentlichte, reiste Kardinal Gerhard Müller eigens von Rom nach Regensburg, um die aufsehenerregende Publikation des afrikanischen Kirchenmannes auf einer Pressekonferenz zu würdigen.

Julius-Müller Meiningen macht in seinem Artikel darauf aufmerksam, daß Kardinal Sarah einst die Unterdrückung der Kirche unter der kommunistischen Diktatur in Guinea hautnah miterlebte, als er als junger Pfarrer den bedrängten Katholiken mutig die christlichen Wahrheiten verkündete. Mit 34 Jahren wurde er zum weltweit jüngsten katholischen Bischof geweiht. 

Der Autor schreibt hinsichtlich der vatikanischen Synode: „Wieder einmal geht es um Wahrheit, wie eigentlich immer im Leben von Robert Sarah. Auch diesmal steht viel auf dem Spiel, vielleicht sogar die Richtung, in die sich die gesamte katholische Kirche bewegt.“

Der Verfasser erinnert auch an folgende charakteristische Aussage Sarahs: „Ich bin sicher, dass das Rot meiner Kardinalswürde tatsächlich der Widerschein des Blutes vom Leiden der Missionare ist, die bis ans Ende Afrikas kamen, um in meinem Dorf das Evangelium zu verkünden.“ gott-oder-nichts_m

Der Kardinal vermerkte in seinem Buch den eindeutigen Leitsatz: „Ich möchte feierlich erklären, dass sich die afrikanische Kirche jeder Rebellion gegen die Lehre Jesu und des Lehramts entschlossen widersetzen wird.“

Müller-Meiningen äußert sich sodann folgendermaßen:

„Es ist verlockend, in Sarah einen Gegenspieler zu Papst Franziskus zu erkennen, dem Papst, der ganz offensichtlich den Charakter der Kirche verändern will.

In ihrer Zivilisationskritik, der Anklage gegen die Ausbeutung der Armen, der Rückkehr zur Radikalität des Glaubens und der Verachtung einer sogenannten Gender-Ideologie sind sich die beiden aber durchaus einig. Auch vom Teufel sprechen sie beide.

Während der mild erscheinende Pastor Franziskus aber den moralischen Zeigefinger für immer in der Asservatenkammer verstauen will, hält ihn der kompromisslose Missionar Sarah für so notwendig wie nie zuvor.“

Die bekanntesten bisherigen „Hoffnungsträger“ der theologisch konservativen Katholiken sind zweifellos die Kardinäle Gerhard Müller, Robert Sarah und Raymond Burke, der jedoch als Präfekt der Apostolischen Signatur (höchstes vatikanisches Gericht) von Papst Franziskus amtsenthoben wurde. Hierzu schreibt der ZEIT-Autor, daß Burke diesmal bei der Synode „nicht mit von der Partie“ sei:  „Franziskus hat seinen lautstärksten Kritiker abserviert“.

Die Bedeutung der afrikanischen Kirche sollte freilich nicht unterschätzt werden. Dazu Müller-Meiningen: „Weil die Zahl der Katholiken in Afrika im vergangenen Jahrhundert von etwa zwei Millionen Gläubigen auf 200 Millionen hochschnellte, versteht sich die Kirche des Kontinents als dynamischer Wegweiser.“

Außerdem erwähnt er folgende Aussage von Kardinal Sarah: „Niemand, selbst der Papst nicht, kann die Lehre Christi zerstören oder verändern. Niemand, selbst der Papst nicht, kann die Seelsorge der Doktrin entgegensetzen.“