Vor 40 Jahren: Ägyptischer Präsident Sadat sprach vor dem israelischen Parlament

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat sich in der wöchentlichen Kabinettssitzung zum 40. Jahrestag des historischen Besuches des ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat (siehe Foto) in Israel geäußert. Er sagte:

„Heute begehen wir 40 Jahre seit dem historischen Besuch des ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat in Jerusalem und Israel. Präsident Sadat hat einen mutigen Schritt unternommen, er ist in die Knesset, er ist nach Israel gekommen.

Er wurde von der gesamten Nation willkommen geheißen. Seitdem hat der Friedensvertrag mit Ägypten seine Höhen und Tiefen erlebt

Heute stehen Ägypten und Israel, gemeinsam mit anderen Ländern, auf der gleichen Seite einer Barrikade in einem entschlossenen Kampf gegen den Terror des radikalen Islam an seinen verschiedenen Fronten. Dies trägt entscheidend zur Sicherheit Israels bei. Und ich hoffe, dass es in Zukunft auch zur Ausweitung des Friedens beitragen wird.“

Quelle: http://newsletter.israel.de/i/c-RsDhkhNy-E1i-vm54judyy9bc_0zNF –  Foto: Sa’ar Ya’akov/GPO

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Ägypten: Todesurteil gegen Priestermörder muß noch vom Großmufti bestätigt werden

Kairo bestätigte das Todesurteil für Ahmed Said al-Sonbati, den jungen Mann, der am 13. Oktober in der ägyptischen Hauptstadt den koptischen Priester Samaan-Shehata mit einem Messer angriff und ermordete.

Am Mittwoch, dem 15. November, soll die Dokumentation zum Gerichtsverfahren beim Großmufti von Ägypten hinterlegt worden sein, der die Legitimität des Urteils aus Sicht der islamischen Rechtslehre prüfen und bestätigen soll. Das endgültige Urteil wird am 18. Januar 2018 ergehen.

BILD: Zwei koptische Geistliche bei einem Gottesdienst in Münster

Im Verlauf des Prozesses gestand der Attentäter, dass es sich um vorstätzliche Tötung handelte und dass er den koptischen Priester im Vorfeld der Tat beobachtet hatte.

Pfarrer Samaan wurde von seinem Mörder angegriffen, als er mit einem weiteren Geistlichen im Auto saß. Der Mörder zwang ihn, aus dem Auto zu steigen, und ging dann mit Fäusten und Messerschlägen auf ihn los, die schließlich tödlich waren.

Nach der Ermordung hatten einige Medien den Täter als geistig gestörte Person dargestellt. Vertreter der koptischen Kirche, darunter Bischof Stephanos von Beba, al Fashn und Samasta, hatten diese Version entschieden dementiert.

Vor Verhandlung wurde ein eine ärztliches Gutachten erstellt, das bestätigt, dass der Attentäter nicht unter einer psychischen Krankheit leidet und den Mord bei vollem Bewusstsein ausführte.

Quelle: Fidesdienst


Ex-Muslim klagt den Islam an: Terroristen können sich auf den Koran berufen

Hamed Abdel-Samad: Es gibt „islamischen Terror“

Gegen die häufig in Medien und Kirchen aufgestellte These, dass der Terror von Islamisten seine Ursache nicht im Islam habe, hat sich der aus Ägypten stammende Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad gewandt.

Auf seiner Facebook-Seite schrieb er: „Wenn innerhalb eines Jahres Hunderte christliche Terroristen in über 50 Staaten Terroranschläge verübt und sich dabei auf die Bibel berufen hätten, würden die meisten Medien, ohne mit der Wimper zu zucken, vom christlichen Terrorismus sprechen – und das zu Recht.“

Wenn die Terroristen aber Muslime seien, „die sich auf den Koran berufen, dann will man keinen Zusammenhang mit dem Islam sehen“.

Es sei keine Diffamierung aller Muslime, vom „islamischen Terror“ zu sprechen. Der Islam legitimiere „Gewalt gegen Ungläubige, Diskriminierung von religiösen Minderheiten und das Schlagen von Frauen“: „Dass viele Muslime das nicht tun, haben wir nicht dem Islam zu verdanken, sondern dem Pragmatismus und der Vernunft derer, die das nicht tun.“

Friedliche Muslime pickten sich die friedlichen Passagen aus dem Koran und sagten, das sei der Kern dieses Buches. Gewaltbereite beriefen sich auf die Gewaltpassagen und äußerten, „das erwartet Gott von uns“.

Quelle: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/abdel-samad-man-darf-vom-islamischen-terror-sprechen-103048.html

Ägypten: Ökumenische Initiative für eine Wiederwahl von Präsident Abdel al Sisi

Im kommenden Jahr finden in Ägypten Präsidentschaftswahlen und mit Blick auf das 2018 bevorstehende Ereignis brachten Anhänger bereits eine Kampagne in den Medien auf den Weg, die die Wiederwahl von Abdel Fattah al Sisi unterstützen soll.

Die Initiatoren der Kampagne, darunter viele Intellektuelle und öffentlich bekannte Persönlichkeiten, baten auch die einheimischen Kirchen um Unterstützung.

Unter den Unterzeichnern des Appells befindet sich auch der koptisch orthodoxe Bischof Jeremiah, der das koptische Kulturzentrum in Kairo leitet, und die Initiative als Instrument lobt, um den von Präsident al-Sisi mit Blick auf die Stabilisierung des Landes geleisteten Beitrag hinzuweisen.

Die Organisatoren wandten sich auch an den katholischen Ruhestands-Bischof von Guizeh, Antonios Aziz Mina, der in seiner Erklärung dran erinnerte, dass al Sisi als erster ägyptischer Präsident am Weihnachtsgottesdienst in der koptisch-katholischen Kathedrale teilnahm.

Unterstützt wird die Pro-al-Sisi-Kampagne auch von dem evangelischen Theologieprofessor Rev. Sami Ayad und dem Vorsitzenden des Rates der evangelischen Kirchen, Ikram Lamai.

Quelle: Fidesdienst


IGFM appelliert an Ägypten, die Christen vor muslimischen Extremisten zu schützen

Der muslimische Extremist, der bei einem Messerangriff am vergangenen Donnerstag, dem 12. Oktober 2017, einen christlichen Priester ermordet und einen weiteren koptischen Geistlichen verletzt hatte, ist angeblich geistig erkrankt. Sein genaues Tatmotiv sei unklar.       

Bei dem Opfer des tödlichen Messerattentats handelt es sich um einen koptischen Geistlichen aus dem oberägyptischen Beni Suef, der sich zu einer Konferenz in Kairo aufhielt. Über den Zustand des Verletzten ist derzeit nichts weiter bekannt.  

Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), kritisiert die Informationspolitik der ägyptischen Behörden. Die Zahl der Anschläge auf christliche Ägypter steige weiter. Die Regierung Al Sisi sei „ganz offensichtlich nicht in der Lage, christliche Ägypter vor systematischer Verfolgung durch muslimische Extremisten zu schützen“.

Dies gelte nicht nur für das Sinai-Gebiet und Oberägypten, sondern auch für Alexandria und die Hauptstadt Kairo.

„Um die vom muslimische Extremismus ausgehende Gefährdungslage für Christen zu bagatellisieren, werden die extremistischen Täter immer öfter als geisteskranke Einzeltäter hingestellt“, erklärt der IGFM-Sprecher (siehe Foto).

Tatsache sei aber, dass sich Kopten in Ägypten ihres Lebens nicht mehr sicher sein können. Dies gälte insbesondere bei religiösen Festen, Kirchenbesuchen und für Symbolpersonen wie christliche Lehrer, Bürgerrechtler und Geistliche.

Die Ursache für die Probleme der Kopten ist nach Auffassung der IGFM eine zunehmende islamische Radikalisierung, welche die Regierung ignoriere. Das rückwärtsgewandte islamische Gedankengut sei der Nährboden, auf dem der Extremismus immer stärker werde.

Das Regime bekämpfe jedoch ausschließlich die politischen Strömungen des Islamismus, die eine aktuelle Bedrohung der Macht des Militärs darstellen. Das sind vor allem die Muslimbrüder. Unpolitische, aber viel radikalere Gruppen verbreiten derweil mit Erfolg ihr menschenrechtsfeindliches Weltbild. 

Die koptische Minderheit gilt als Stütze der Regierung von Präsident Al Sisi und als Vertreterin westlicher Werte. Dies macht sie aus Sicht der Extremisten zu einem lohnenden Ziel.

Dennoch übt die koptische Kirche bisher nur verhalten Kritik am mangelnden Schutz der Christen durch den Staat. Bei der Trauerfeier für den ermordeten Priester appellierte Bischof Raphael von Kairo erstmals sehr deutlich an die ägyptischen Behörden, die „Kultur eines durch Gewalt, Terrorismus und Extremismus vergifteten Volkes“ zu verändern.

Die altorientalische koptische Kirche ist die größte christliche Gemeinschaft in Ägypten. Angaben über Mitgliederzahlen schwanken zwischen 7 und über 10 Millionen unter den rund 95 Millionen Einwohnern Ägyptens. Etwa eine weitere halbe Million Kopten lebt in anderen Ländern, davon schätzungsweise 12.000 in Deutschland. Als größte religiöse Minderheit sehen sich die Kopten in Ägypten vielfach als Opfer von Diskriminierungen, die des Öfteren auch in Gewalt münden.

Aus angeblichen Sicherheitsgründen seien in den vergangenen Monaten mindestens 58 Kirchen auf staatliche Anordnung geschlossen worden. Davon seien nur neun inzwischen wiedereröffnet. Die Behörden hätten den Kopten mehrfach zugesagt, sich um eine baldige Wiedereröffnung aller Kirchen zu bemühen.

BILD: Koptischer Gottesdienst in Münster

Dennoch fehlen laut dem koptischen Bischof Makarios in rund 70 Dörfern seines Bezirkes Kirchen, da sie keine Genehmigung zu deren Bau erhielten. Die Kopten treffen die Schließungen hart, da sie meist keine alternativen Orte für ihre Gottesdienste finden.

Bei einem Angriff von muslimischen Extremisten auf die St.-Georgs-Kirche in Al-Arisch (Sinai) wurden am vergangenen Montag (16. Oktober 2017) sieben Wachleute getötet. Rund ein Dutzend Angreifer beschossen am Montag die Kirche. Eine zweite Gruppe überfiel eine Bank, verlautete aus Sicherheitskreisen. Die Angreifer feuerten mit Granatwerfern und Sturmgewehren auf die Wachleute vor der Kirche im Zentrum von Al-Arisch.

Diese St. Georgs-Kirche im Stadtzentrum von Al-Arisch ist auf behördliche Anordnung seit Monaten geschlossen. Dennoch bestreiten offizielle ägyptische Stellen, dass es eine systematische Bedrohung und Gefährdung der christlichen Minderheit gäbe, kritisiert Lessenthin.

Weitere Infos: http://www.igfm.de/aegypten


Ägypten: Koptisches Forschungsinstitut warnt vor Irrtümern der Zeugen Jehovas

Das koptische Patriarchat richtet ein Forschungszentrum für Kirchenlehre im Stadtviertel Maadi in Kairo ein, das mit dem bereits existierenden Studien- und Beratungszentrum für Ehefrauen zusammenarbeiten soll.

Das neue Forschungszentrum soll nach dem hl. Athanasius, dem einstigen Bischof von Alexandria,benannt werden.

BILD: Feierlicher koptischer Gottesdienst in Münster (Clemens-Kirche)

Die Forschungseinrichtung wird dem Patriarchen Tawadros II. und dem Bischof der Diözese Maadi unterstellt sein und mit koptischen Theologen zusammenarbeiten.

Im April dieses Jahres hatte die bischöfliche Kommission für Glaubenslehre der koptischen Kirche die Gläubigen vor Aktivitäten der Zeugen Jehovas in Ägypten gewarnt.

In einer offiziellen Erklärung bekräftigt die Kommission, dass es sich bei den Zeugen Jehovas um eine Sekte aus den USA handelt, die im 19. Jahrhundert gegründet wurde und die Gottheit Christi sowie die Dreieinigkeit leugnet – und daher genau genommen nicht christlich ist.

Quelle: Fidesdienst


Erschreckende Ergebnisse einer UNO-Studie über Frauen unter islamischer Herrschaft

Zur aktuellen Studie der Vereinten Nationen, nach der fast jede Frau in Ägypten schon einmal sexuell belästigt wurde, erklärt AfD-Vorstandsmitglied Georg Pazderski:

„Das erschreckende Ergebnis der VN-Studie ist nicht nur ein Beleg für die Unterdrückung der Frau in muslimischen Ländern. Sie offenbart vor allen Dingen die Steinzeit-Mentalität muslimischer Männer gegenüber Frauen. 

Die Studie ist jedoch auch ein eindeutiger Hinweis auf die mangelnde Integrationsfähigkeit muslimischer Migranten in unsere westliche Gesellschaft. Im Weltbild dieser Menschen sind Frauen nicht gleichberechtigt. Die Scharia fordert, Frauen und andersgläubige Menschen zu unterdrücken. Das Ergebnis der Studie liefert ein starkes Indiz dafür, dass diese Menschen in Deutschland nicht integrierbar sind.

Jüngstes Beispiel hierfür ist der sog. „Ehrenmord“ in Wien, der in einer vollkommen abgeschotteten Familie aus Afghanistan stattfand, die schon lange in Österreich gelebt hat.

Gerade Grüne und Sozialdemokraten, die sich so stark für Frauenrechte einsetzen, wollen dieses Gedankengut in Form von Millionen muslimischer Männer in unsere Gesellschaft eindringen lassen. Wer die Rechte der Frauen mit Füßen tritt und Frauen als Objekte behandelt, hat bei uns nichts verloren.“