Mainstream-Medien schrieben erst kritisch, seit Corona aber positiv über Bill Gates

Corona hat den Microsoft-Mitgründer und Milliardär Bill Gates beliebter gemacht  – zumindest in den Medien, die in ihrer Beurteilung eine 180-Grad-Wende vollzogen haben.

Nachdem unzensuriert  Mitte April über die früher kritische Berichterstattung zu Bill Gates, seiner Stiftung und deren Verstrickungen mit der Weltgesundheitsorganisation berichtete, hat nun F. Wegscheider in seinem Wochenkommentar auf ServusTV diese 180-Grad-Wende skeptisch thematisiert. 

Seltsamerweise sind es dieselben Medien, die heute Kritiker von Gates als Verschwörungstheoretiker abqualifizieren.

Zeit Online bezeichnet Bill Gates im Oktober 2014 als „Weltgesundheitsapostel“ und deren Stiftung als „umstritten“.  – Im April 2017 fragt Zeit Online, ob die WHO die Unabhängigkeit verliert und titelt: „Der heimliche WHO-Chef heißt Bill Gates“.

Unter dem Titel „Das schmutzige Geheimnis der Gates-Stiftung“ schrieb der Standard im Juni 2008 über „zweifelhafte Investitionen“ der Gates-Stiftung, etwa über die Unterstützung einer Reihe von Pharmaunternehmen, „die die Preise für AIDS-Medikamente künstlich hochhalten, und damit dafür sorgen, dass sie für viele Betroffene kaum erschwinglich sind. Dies obwohl ja gerade die Bekämpfung von AIDS als eines der zentralen Anliegen der Stiftung angegeben wird“.

Auch die Süddeutsche Zeitung lässt im März 2015 kein gutes Haar an der Gates-Stiftung und schrieb über „Schmutzige Deals mit dem Geld von Bill Gates“.

Heute klingen Medienberichte ganz anders. Auch der Standard vollzog eine 180-Grad-Wende und stellt den Lesern im Mai 2020 die Frage: „Was ist dran an der Bill-Gates-Verschwörung?“ Im Untertitel wird gleich klargestellt: „Vor allem Impfgegner arbeiten sich an dem Microsoft-Mitgründer ab“. Im Artikel wird Gates blind verteidigt, Kritiker als „Rechtsextremisten“ und „Antisemiten“ denunziert.

Für diese Wendehälse hat Wegscheider in seinem Servus-TV-Kommentar einen Spruch aus dem Volksmund parat: In dunklen Zeiten sind Kinder und Narren oft die Einzigen, die die Wahrheit sagen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/102435-180-grad-wende-der-medien-bill-gates-wird-jetzt-blind-verteidigt/


Israel: Heilungs-Chance gegen Aids?

Israelische Forscher haben möglicherweise eine Methode entdeckt, um eine HIV-Infektion zu heilen. Die Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben ein Protein namens Gammora identifiziert, das das Virenvorkommen bei HIV-infizierten Patienten um 97% reduzieren kann.

Bild: HIV-Viren (Foto: PHIL)

Im Gegensatz zu anderen Viren, die mehrere Kopien ihrer selbst in eine Zelle integrieren, inkorporiert das HI-Virus nur eine oder zwei Kopien seiner selbst in die CD4-Zellen. Dies erlaubt es dem Virus, diese Zelle effektiv zu übernehmen und sie als „Fabrik“ zu nutzen, die weitere Viren produziert.

Gammora verursacht in der Zelle eine Überproduktion der HIV-DNA und damit einen „Selbstmord“ der Zelle, so Professor Zev Sthoeger, Leiter der Abteilung für Innere Medizin am Kaplan Medical-Center in Rechovot.

Gegenwärtig zielen die Therapien für HIV darauf ab, den Ausbruch der Krankheit AIDS bei infizierten Patienten herauszuzögern. Eine Heilung im Sinne einer Auslöschung des Virus‘ im infizierten Körper ist jedoch nicht möglich. Dies ist mit der Entdeckung der Forscher in greifbare Nähe gerückt.

Quellen: Ynet / Israelische Botschaft in Berlin


Studien belegen: Dreimal weniger Selbstmorde bei heterosexuellen Ehepaaren

Schweden und Dänemark: Hohe Suizidrate in Homo-Ehen

Eine neue Studie aus Schweden hat die Häufigkeit der Selbstmorde im Vergleich von homo- und heterosexuellen Ehen in Schweden untersucht. Demnach ist das Selbstmordrisiko unter denen, die in einer «Homo-Ehe» leben, fast dreimal so hoch wie unter heterosexuellen Vermählten. Edith-Breburda

In der Fachzeitschrift «European Journal of Epidemiology» erschien eine neue Studie, deren Fragestellung zur Untersuchung lautete: «Selbstmord bei verheirateten Paaren in Schweden: Ist das Risiko bei gleichgeschlechtlichen Paaren grösser?»

Die Wissenschaftler untersuchten 6000 «verheiratete» homosexuelle Paare, die zwischen 1996 und 2009 eine eingetragene Partnerschaft oder eine «Homo-Ehe» eingegangen sind, und beobachteten diese bis 2011. Parallel dazu wurden für denselben Zeitraum mehr als eine Million heterosexuelle Ehepaare untersucht.

Das Hauptergebnis der Studie: Bei homosexuellen kommt der Suizid 2,7-mal häufiger vor als bei heterosexuellen Paaren. Unter männlichen Homosexuellen ist die Wahrscheinlich mit 2,9 noch etwas höher als unter weiblichen Homosexuellen, die mit 2,5-mal erhöhter Wahrscheinlichkeit aber ebenfalls weit über dem Selbstmordrisiko heterosexueller Frauen liegen. 

Bereits 2013 hatte die Langzeit-Studie «Ehe, Zusammenleben und Sterblichkeit» in Dänemark 6,5 Millionen Personen in drei Jahrzehnten untersucht. Auch hier ergab die Auswertung, daß das Selbstmordrisiko für Personen in einer homosexuellen Beziehung um 300 Prozent höher ist als bei Heterosexuellen.

Der Standard-Einwand von homophiler Seite lautet, daß sich diese betroffenen Menschen nicht wegen eigener Probleme das Leben nehmen, sondern wegen des «homophoben Klimas, in dem sie leben müssten.“  –  Die Tatsache aber, daß beide Studien in betont liberalen und toleranten Ländern durchgeführt wurden, widerlegt diese These. Bei der schwedischen Studie konnte zudem kein signifikanter Zusammenhang zwischen Aids bzw. HIV-Erkrankungen und der Suizidrate festgestellt werden.

Gegen das Argument, die «Gesellschaft» sei letztlich schuld, spricht auch, daß andere gesellschaftliche Gruppen, die tatsächlich objektiv diskriminiert werden, keine höheren psychischen Probleme an den Tag legen. Dazu gehören auch aktive Christen, die in vielen Staaten massiv benachteiligt oder sogar unterdrückt werden.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/magazin/gesellschaft/ethik/296458-homoehe_dreimal_so_hohes_selbstmordrisiko.html

Foto: Dr. Edith Breburda


Eltern- und Familienverbände protestieren gegen staatliche Sex-Plakatkampagne

Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Vielleicht haben Sie schon die unsäglichen Plakate der neuen Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gesehen. Sie hängen ja überall: Nackte Comic-Figuren in verschiedenen Sex-Posen und Konstellationen deutschlandweit an über 65.000 Plakatwänden.

Die BZgA gibt vor, damit über HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten aufklären zu wollen. Nicht nur viele Eltern sind entsetzt über die freizügigen Darstellungen und zweideutigen Sprüche auf den Plakaten, denen sie u.a. vor Schulen, Kindergärten und Spielplätzen tagtäglich mit ihren Kindern begegnen.

Deutliche Kritik an der BZgA-Plakatkampagne äußerte u.a. der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, Dr. Jakob Pastötter: Die Gefühls- und Gedankenwelt der Kinder reagiert auf solche Bilder.“  – Diese würden die Fantasie der Kinder wecken und „regen zum Nachspielen an.“

Darüber hinaus werde Sex als „bedeutungsloser, leicht zu konsumierender Spaß dargestellt, an dessen mögliche Konsequenzen man dank Kondomen keinen Gedanken mehr verschwenden muss. Dabei gibt es auch sexuell übertragbare Krankheiten, vor denen Kondome nicht 100% schützen – damit wird eine falsche Sicherheit suggeriert“.

De facto propagiert die Kampagne also genau das promiskuitive Verhalten, welches eine der Hauptursachen für kaputte Familienbeziehungen und sexuell übertragbare Krankheiten ist.

Die Kampagne „Liebesleben“ verletzt die Intimsphäre von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, missachtet den Kinder-und Jugendschutz und untergräbt das grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern.

Wir haben deshalb jetzt eine Online-Petition auf Citizengo gestartet. Jede Unterzeichnung löst eine persönliche E-Mail an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) aus, in dessen Zuständigkeit die Arbeit der BZgA fällt.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition an Hermann Gröhe und fordern Sie ihn damit auf, diese schamverletzende Kampagne unverzüglich zu beenden:

Hier unterzeichnen.

Besonders wirkungsvoll ist es, wenn viele Bürger sich zusätzlich mit individuellen Schreiben zu Wort melden. Wenn Sie mögen, richten Sie einen (bitte sachlich-freundlich formulierten) Brief oder eine Mail an:

Minister Hermann Gröhe – persönlich
Bundesministerium für Gesundheit
Friedrichstraße 108
11055 Berlin
Fax: 030 18441-4900
E-Mail: poststelle@bmg.bund.de oder: hermann.groehe@bundestag.de

 


Deutschland und Israel forschen gemeinsam über Malaria und Aids

Forschungspreis ARCHES geht an Nachwuchswissenschaftler 

Am heutigen 28. August  2014 werden vier deutsch-israelische Forschungsteams mit dem Forschungspreis ARCHES (Award for Research Cooperation and High Excellence in Science) ausgezeichnet. Der Preis würdigt die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel. QV3XTtGudzX4TtwzwBLBdA

Ausgezeichnet werden Nachwuchswissenschaftler, deren Forschungen spürbare Auswirkungen auf das betreffende Forschungsgebiet versprechen.

„Der ARCHES-Preis ist Sinnbild einer bemerkenswerten Geschichte des Neubeginns, der Partnerschaft und des gewachsenen Vertrauens zwischen Deutschen und Israelis“, betonte Staatssekretär Rachel, der die Preise im Forschungszentrum Jülich überreichte.

Dieses Jahr werden in der Kategorie Infektionsforschung Dr. Ann-Kristin Mueller von der Uniklinik Heidelberg und Prof. Ron Dzikowski von der Fakultät für Medizin der Hebräischen Universität Jerusalem für ihr Vorhaben in der Malariaforschung ausgezeichnet.  vaccine_2_360_250_s_c1

Das Forscherteam geht der Frage nach, durch welche biologischen Prozesse es dem Malariaparasiten gelingt, trotz seiner einfachen Gen-Struktur eine Infektion herzustellen und zu erhalten.

Ein ähnliches Verhalten zeigt der HI-Virus. Wie gelingt es Viren wie dem HIV, dem Immunsystem zu entkommen?

Für die Untersuchung dieser Frage wird das Forscherteam von Dr. Richard Neher, Max Planck Institut für Entwicklungsbiologie, und Dr. Tamir Tuller von der Universität Tel Aviv, ausgezeichnet. Von beiden Forschungsvorhaben erhofft man sich neue Erkenntnisse, um Fortschritte in der Behandlung dieser Krankheiten zu entwickeln.

Quelle und weitere Infos hier: http://www.bmbf.de/press/3645.php


Besorgter Zwischenruf: Schamgefühl und Sittlichkeit bleiben auf der Strecke!

Von Almut Rosebrock

Da es sonst kaum mehr niedrigqualifizierte Berufe gibt, wird die „Sexarbeit“ für immer mehr Menschen zur Quelle des Lebensunterhalts. Nicht wenige Zuwanderer sind dadurch auch schon „homosexuell“ bzw. zum Stricher geworden.

Almut Rosebrock

A. Rosebrock

Logischerweise wird die „Pille danach“ freigegeben, um der „Freiheit“ und „Unbeschwertheit“ Tür und Tor zu öffnen.

Was ist mit Aids? Was ist mit der Sicherheit  –  und damit auch Freiheit  –  unserer Kinder und Jugendlichen?

Ich denke u.a. an Loverboys, die sich in Discos und anderswo auf charmante Art an junge Mädchen heranmachen  –  und diese später dazu bringen, sich zu prostituieren. Andere Länder, andere Sitten. Das können sogar durchaus Muslime sein, die ansonsten eine Frau mit Kopftuch wollen, aber die leicht zu erhaschenden deutschen bzw. europäischen „Schlampen“ (nicht) verachten.

Liebe wird mit Sex, mit dem Sexakt, gleichgesetzt  –  auch schon in der Schule, im Fernsehen sowieso. „Alles – und das sofort“: dies ist die Devise dieser Zeit.

Wie sieht es mit Aids und anderen Geschlechtskrankheiten aus, die in Afrika Millionen Kinder zu Waisen machen? (Die Zurückgelassenen verdienen dann ihren Lebensunterhalt nicht selten durch Prostitution.) Sollte man einseitig nur auf die Medizin setzen? Eine Aids-Therapie kostet über die Jahre Zehntausende.

Und worauf baut eine langjährige Beziehung und Ehe? Die muss langsam wachsen und mit Inhalten gefüllt werden. Mit Gemeinsamkeiten jenseits der Körperlichkeit.

Wenn Sex ins Zentrum rückt, ist der (junge) Mensch nicht mehr offen für anstrengende Bildung. Und in unseren (immer größeren) Schulen sollen alle Kinder möglichst ganztags zusammen sein. Was da wohl so alles geschieht?

Ich mache mir Sorgen um unser Land  und um seine Menschen. Es geht mehr und mehr um Kapital, Formalismen und Technik – Menschlichkeit bleibt auf der Strecke.

Übrigens spielen diese ganzen Entwicklungen muslimischen Missionaren in die Hände. Denn Menschen haben ein intuitives Gefühl für Werte, für gut und nicht gut. Im Islam gibt es klare Aussagen gegen Homosexualität.

Der zunehmend „demontierte“ christliche Glaube kann eine wertvolle, traditionell europäische Alternative bieten. Aber man sollte auch außerhalb der Kirchen überlegen, wie man den Schwächeren, den am Rande Stehenden außer „Hartz 4“ eine echte Chance, Inhalt und Perspektive geben könnte  –  jenseits von Drogen(handel) und Prostitution!

Es gibt unglaubliche Armut, Verzweiflung und Ratlosigkeit in Deutschland – inmitten dieser „Hochglanz- und Schönrede-Gesellschaft“.  Augen auf!

Almut Rosebrock, Apothekerin, Familienmutter und Leiterin des Aktionsbündnisses „Gerne leben mit Kindern“, http://www.glmk.de


Debatte um schwule Blutspender: Gibt es bald „politisch korrekte“ Blutkonserven?

Bundesärztekammer überrascht durch ihren Vorstoß

Das ARD-Newsportal „Tagesschau.de“ berichtet heute, die Bundesärztekammer setze sich dafür ein, das seit 1977 bestehende Blutspende-Verbot für Schwule zu lockern. In einer Mitteilung heißt es, „im Rahmen ihrer Möglichkeiten“ wolle man auf eine Veränderung des EU-rechtlichen Rahmens hinwirken.

Das Blutspenden durch Homosexuelle solle aber nur dann erlaubt sein, wenn die Betreffenden seit einer bestimmten Zeit keinen „riskanten Sex“ gehabt hätten. Um welchen Zeitraum es dabei genau geht, müsse erst noch definiert werden.

Homosexuellen Männern ist es in Deutschland und vielen anderen Staaten nicht erlaubt, Blut zu spenden, weil die Gefahr einer HIV-Infektion durch Schwule  –  trotz geringem Bevölkerungsanteil  –  außergewöhnlich hoch ist: deren Rate bei HIV-Neuinfizierten beträgt aktuell 68%, wie das Robert-Koch-Institut feststellt.

Ausnahmen vom Blutspende-Verbot gelten natürlich dann, wenn Schwule nie sexuelle Kontakte gehabt haben. Daß die Bestimmungen mit einer Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Menschen nichts zu tun haben, zeigt zudem allein schon die Tatsache, daß Lesben davon nicht betroffen sind.

Das Thema ist nicht ganz neu. Bereits am 12. Mai dieses Jahres veröffentlichte „Spiegel-online“ einen Artikel von Sören Hendrik Maak mit den einführenden Zeilen: „Homosexuelle Männer dürfen kein Blut spenden. Während Schwulenverbände darin eine Diskriminierung sehen, halten Wissenschaftler das HIV-Risiko weiterhin für zu groß. Jetzt bringen Politiker Bewegung in die Debatte.“

Verbot gilt auch für andere Bevölkerungsteile

Zu den warnenden Stimmen zählt der „Spiegel“-Bericht auch das DRK (Deutsche Rote Kreuz) sowie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Hierzu heißt es u.a.:

„Das PEI weist zudem darauf hin, dass sich der Spenderausschluss aufgrund sexuellen Verhaltens keinesfalls auf homosexuelle Männer beschränke. In der Tat sind neben Drogenabhängigen sowie männlichen und weiblichen Prostituierten auch heterosexuelle Menschen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern von der Spende ausgeschlossen.“

Interessanterweise melden sich unter dem erwähnten „Spiegel“-Bericht durchaus auch homosexuelle Leser zu Wort, welche das bisherige Verbot in Ordnung finden; so schreibt z.B. „Cyberboy“ am 12.5. folgendes: „Ich bin schwul und fühle mich nicht diskriminiert. Jeder mit klarem Verstand kann diese Regelung nachvollziehen“ (Leserkommentar Nr. 19).

Fakten über Risiko-Faktoren

Diese Auffassung vertritt auch der schweizerische „Tages-Anzeiger“; die angesehene Zeitung aus Zürich schrieb am 25.2.2010 unter dem Titel „Warum Schwule kein Blut spenden dürfen“ u.a. Folgendes:

„Mit Diskriminierung habe die Regelung überhaupt nichts zu tun, wehrt sich Rudolf Schwabe, Direktor des Blutspendedienstes der SRK [Schweizer Rotes Kreuz]. «Das Verbot ist eine Sicherheitsvorkehrung, die medizinisch sehr gut begründet ist.» Drei Faktoren sind dafür verantwortlich, dass Schwule weit häufiger HI-Viren im Blut tragen als Heterosexuelle:

  • Übertragungsrisiko: Bei Sexualpraktiken wie Oral- oder Analverkehr, die bei Schwulen beliebt sind, ist das Risiko einer Ansteckung sehr viel höher als beim Vaginalsex.
  • Quote der Infizierten: Unter den Homosexuellen ist der Anteil der HIV-Positiven etwa zwanzig Mal höher als unter der heterosexuellen Bevölkerung.
  • Promiskuität: Schwabe geht davon aus, dass Schwule, die in einer festen Beziehung stecken, gleich oft fremdgehen wie Heterosexuelle. «Das heisst also, dass das durchaus vorkommt.» Das Risiko, sich beim Fremdgehen anzustecken, ist für Schwule aber deutlich grösser. Und deshalb läuft auch der treue und ahnungslose Partner grössere Gefahr, mit dem HI-Virus infiziert zu werden.“

Natürlich können auch die Schwulenverbände diese Tatsachen nicht bestreiten, doch sie weisen im Gegenzug auf routinemäßige Blutkonserven-Untersuchungen hin; daher sei das bisherige Verbot eine unbegründete „Diskriminierung“.

Manche Viren erst nach Monaten nachweisbar

Hierzu bringt der „Tages-Anzeiger“ folgende Klarstellung:

„Ein Restrisiko bleibt jedoch. «Leider ist es nach wie vor so, dass eine frische HIV-Infektion im Blut erst etwa 2 Wochen nach der Ansteckung festgestellt werden kann», erklärt Schwabe. Manchmal seien Viren gar erst nach zweieinhalb Monaten nachweisbar. Das Risiko, dass in einer negativen Blutkonserve dennoch Viren schlummern, will der SRK-Blutspendedienst nicht auf sich nehmen.“

Während Schwulen, Prostituierten, Sextouristen und Drogensüchtigen das Blutspenden grundsätzlich untersagt ist, gibt es zeitlich begrenzte Verbote für weitere Personengruppen:

Wer zu einer Prostituierten geht, darf ein Jahr danach kein Blut spenden. Ein Mann, der eine neue Freundin hat, ist für die ersten sechs Monate in der neuen Beziehung ebenfalls ausgeschlossen. Eine Frau, die von ihrem Mann betrogen wird, darf zwölf Monate nicht mehr spenden, weil sie über ihren Mann gefährdet wäre. Wer in einem AIDS-Risiko-Gebiet wie Afrika wechselnde Sexualpartner hat, darf nach seiner Rückkehr hierzulande zwölf Monate nicht mehr spenden.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Verwendete Quellen u.a.: Spiegel-online, Kathnews, Tages-Anzeiger, Mainpost


Chefredakteur Martin Lohmann stellte Strafanzeige wegen Aids-Drohmail

Heutige Pressemeldung des katholischen Fernsehsenders K-TV:

Mehrfach sind wir wegen eines unglaublichen Vorgangs gegen unseren Chefredakteur Martin Lohmann gefragt worden. Wir bestätigen, dass in dem elektronischen Postfach von Martin Lohmann (siehe Foto) folgende Mail am 12. Dezember 2012 um 3:51 Uhr vom Email-Absender Nomen Nescio <nobody@dizum.com> eingegangen ist:

„Hallo Herr Lohmann, Ich bin homosexuell und habe AIDS, wohne in Bonn und bin nun entschlossen, ihnen auch das Geschenk dieser Immunerkrankung zu geben. Wenn sie also demnächst einen kleinen Piekser verspühren sollten, dann war ich das wohl mit meiner Nadel 🙂 Heiho, Bis bald.“

Unser Chefredakteur Martin Lohmann hatte mit Sympathie und Kompetenz die Kostbarkeit der christlichen Ehe in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ am 3. Dezember verteidigt und sich mit guten Gründen gegen gelebte Homosexualität ausgesprochen, ebenso gegen ein Adoptionsrecht von Kindern für gleichgeschlechtliche Paare. Lohmann5

Daraufhin hatte er aus der ganzen Bevölkerung viel Anerkennung bekommen, auch dafür, dass er in der Fernseh-Diskussion seinen Gesprächspartnern mit viel Respekt und Toleranz begegnete. Selbst auf Entgleisungen und Unverschämtheiten reagierte Martin Lohmann souverän und entschieden zugleich.

Gleichwohl war er seither vielen beleidigenden und obszönen Beschimpfungen ausgesetzt. Die jetzt ausgesprochene Drohung mit einer AIDS-Infizierung ist der traurige Tiefpunkt einer erschreckenden Unkultur und Intoleranz. 

Wir sind dankbar dafür, dass sich viele Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sofort mit unserem Chefredakteur solidarisiert haben und für ihn beten. Martin Lohmann selbst bittet zudem darum, für solch verwirrte Menschen mit krimineller Energie wie den Bedroher viel zu beten:

„Das muss ein ziemlich verwirrter und verzweifelter Mensch sein, wenn er bei sich selbst blinden Hass zulässt. Solche Menschen brauchen Hilfe, und vieles entzieht sich wohl rein menschlichen Kräften. Ich hoffe, dass dennoch Toleranz und Respekt eine gute Chance bei uns haben und nicht diejenigen, die am lautesten Toleranz bei anderen einfordern, selbst zu dieser Toleranz nicht einmal ansatzweise fähig sind und so zu radikalen Zerstörern von Toleranz und Mitmenschlichkeit werden.

Es wäre tragisch und schrecklich, wenn man künftig als katholischer Christ faktisch nicht mehr das Recht hätte, seine klare Überzeugung friedvoll und deutlich zum Ausdruck zu bringen. Somit geht diese perfide Drohung eigentlich alle an, denen Demokratie, Meinungsfreiheit und Respekt noch etwas bedeuten.“

K-TV werde auch künftig mit seinem Programm dafür sorgen, dass die Wahrheit in dieser Zeit eine wirkliche Chance mitten im Leben hat.

Abgesehen davon, dass die Ankündigung der verbrecherischen Absicht ohnehin indiskutabel sei, verweist der Geschäftsführer des Senders, Patrick Gruhn, darauf, dass Chefredakteur Lohmann bei seinem fairen und klar katholischen Auftritt keine einzige Äußerung in der ARD-Sendung gemacht habe, die auch nur ansatzweise eine derart impertinente Reaktion rechtfertigen könnte.

Die Verantwortlichen des Senders sowie die Kolleginnen und Kollegen des katholischen Fernsehens verabscheuen die perfide Attacke gegen ihren Chefredakteur.

Martin Lohmann hat umgehend Strafanzeige gestellt, zumal ein solch kriminelles Verhalten nicht von unserem Rechtsstaat toleriert und geduldet werden könne und dürfe, der der Bekundung einer religiösen Überzeugung ebenso wie der freien Meinungsäußerung höchsten verfassungsrechtlichen Schutz gewährt.

K-TV. Anfragen/Rückfragen bitte an Chefredakteur Martin Lohmann: email: Martin.Lohmann@k-tv.org 


Die „Lücken“ auf dem Arbeitsmarkt und ihre vielfältigen Ursachen

Von Christa Meves

In unregelmäßigen Abständen geistern seit vergangenem Herbst durch die Medien Nachrichten darüber, dass die Lücken in den Ausbildungsplätzen immer größer werden.

Die Agentur für Arbeit gibt die Zahl der noch unbesetzten Stellen mit 29.700 an. „Die demographische Entwicklung schlägt auf den Arbeitsmarkt durch“, heißt es da.

Diese Gegebenheit allein wäre schon verheerend genug. Aber die Palette weiterer Verursachungen sind darüber hinaus ebenso bedrohlich wie komplex.

Die Berufsverbände klagen z. B. mit Recht darüber, dass eine erhebliche Zahl von Bewerbern für den angebotenen Ausbildungsplatz die notwendigen Voraussetzungen nicht mitbringt. Diese sind vorrangig intellektueller Art, oft wohl bereits erkennbar am fehlenden Schulabschluss.

Dieser ergibt sich gewiss nicht nur aus einigen Migranten, die sich als unwillig erweisen, die deutsche Sprache zu lernen, auch nicht allein aus der Zahl derer, die in unzureichenden Familien und Schulverhältnissen – meistens dann auch schulschwänzend – dahinvegetierten.

Es sind auch noch schwerwiegende selbstverschuldete Verursachungen dieser bedenklichen Situation zu nennen: Es ist meist noch unbekannt, dass eine Vielzahl junger Menschen der Zerstörung von Billionen ihrer Hirnzellen Vorschub leisten.

Ein Zitat: „Jährlich betrinken sich Tausende Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren hemmungslos oder kiffen so viel, dass sie im Krankenhaus landen. Die jüngsten Statistiken sind alarmierend. Mit mehr als 45.000 Klinikaufenthalten im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Fälle in dieser Altersgruppe innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt.“ (Spiegel online)

Aber damit nicht genug. Nicht einmal im Mainstream wird ein weiteres Horrorergebnis der Hirnforschung bekannt. Es erscheint allenfalls in neurologischer Fachzeitschrift: Bei den 70.000 HIV- Infizierten in Deutschland (meist jungen Menschen) wurde in den letzten fünf Jahren eine Zunahme von kognitiven Defiziten festgestellt, die unabhängig vom Zeitpunkt und vom Stadium der Infektion in Erscheinung treten.

Zitat: „Das HIV-Virus führt einen sehr methodischen Kampf gegen das menschliche Gehirn. Bereits mit dem Eindringen in den menschlichen Organismus erzwingt es sich den Zugang zum zentralen Nervensystem, indem es sich …. durch die Blut- Hirschranke schleusen lässt.“ Dort modifiziert sich das Virus so, dass die Neurone in hoher Zahl zugrunde gehen! „In der Folge entwickeln sich kognitive Defizite und im ungünstigsten Fall eine Demenz…Die klassische Form der HIV-assoziierten Demenz ist von motorischen, kognitiven und emotionalen Einbussen, sowie von Persönlichkeitsveränderungen geprägt.“ (Gabriele Arendt & Thorsten Nolting, DNP- Der Neurologe und Psychiater 2011; 12 [10] S.55)

Was für  Nachrichten des Grauens! Eine Vielzahl junger Menschen wird von unserer Gesellschaft unzulänglich vorbereitet, dort ein konstruktives Mitglied zu werden und büßt stattdessen arbeitsfähige Gesundheit so weitgehend ein, dass chronische Arbeitsunfähigkeit ansteht!

Wer kann dann noch auf die dringend benötigte Zahl einer superfleißigen, leistungsfähigen jungen Generation hoffen, die in der Lage ist, durch ihr gesamtes Arbeitsleben hindurch jahrzehntelang die so schwer Beschädigten mit durchzuschleppen? Kann dann in Zukunft noch mit einem konkurrenzfähigen Leistungsstand der Bevölkerung überhaupt gerechnet werden?

Dazu bedarf es in Bezug auf die HIV- Folgen eines Kommentars: Befallenheit mit der HIV-Infektion bedeutet ansteckende, unheilbare, teure, chronische Krankheit, die seit 30 Jahren hierzulande grassiert und ständig zunimmt. Sie ist, bevor sie als AIDS manifest wird, in einem gewöhnlichen Blutbild nicht erkennbar, bedarf also einer speziell gewünschten ärztlichen Untersuchung. Wenn die Infektion diagnostiziert ist, besteht üblicherweise keine Meldepflicht an das Gesundheitsamt, wie das bei anderen Infektionen selbstverständlich ist. Die Mehrzahl der HIV-Infizierten sind junge homosexuelle Männer.

Diese seltsame Nachlässigkeit im Gesundheitswesen bewirkt, dass die Wahrheit über das Ausmaß und den Verlauf der unheilbaren ansteckenden Krankheit AIDS gar nicht erst öffentlich wird, geschweige denn, dass unsere Jugendlichen hinreichend gewarnt werden, zumal der Virus vornehmlich durch Geschlechtsverkehr übertragen wird. (Wie scharf sind heute die Kontrollen der übrigen Infektionskrankheiten in unserer Republik – bis hinein in die Tierhaltung!)

Wie lässt sich diese makabere Situation verantworten, wie stoppen, wie überhaupt bei dem hohen Stellenwert des Jugendsex ins Bewusstsein der jungen Menschen bringen?  – DER REST IST SCHWEIGEN?

Christa Meves ist Bestseller-Autorin und Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche


Kommunistisches Vietnam: Aids-Keule gegen Kritiker

Auf Anordnung der Regierung in Hanoi ist die bekannte regimekritische Bloggerin Bui Thi Minh Hang ohne Gerichtsurteil in ein Sonderstraflager eingewiesen worden.

Laut Beschluss des Volkskomitees soll Frau Hang dort zwei Jahre lang „umerzogen“ werden, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Sie leidet an mehreren Hautkrankheiten und läuft zusätzlich Gefahr, mit HIV infiziert zu werden, da sie mit AIDS-Kranken im fortgeschrittenen Stadium untergebracht ist. In den Produktionshallen des Straflagers stellen die Insassen Nähnadeln her.

Mit scharfer Kritik reagierte die IGFM auf die willkürlich angeordnete Inhaftierung der Regimekritikerin und ihre für Leib und Leben gefährliche Haftbedingungen. Da Frau Hangs Strafmaßnahme nicht auf einer gerichtlichen Grundlage beruht, kann sie immer wieder verlängert werden.

Bui Thi Minh Hang wurde am 27. November 2011 in Ho Chi Minh Stadt (Saigon) verhaftet, als sie vor der katholischen Kathedrale gegen Versammlungsverbot und leere Lippenbekenntnisse der kommunistischen Diktatur demonstrierte. Seitdem fehlte jegliches Lebenszeichen von ihr.

Erst jetzt wurde bekannt, daß die 47-jährige Regimekritikerin nach Festnahme sofort nach Nordvietnam in die Hauptstadt Hanoi transportiert wurde. Das Hanoier Volkskomitee ordnete eine zweijährige „Umerziehung“ von Frau Hang in einem Sonderstraflager für HIV-infizierte Straftäterinnen in der nordvietnamesischen Provinz Vinh Phuc an, rund 1900 km von ihrer südvietnamesischen Heimatstadt Vung Tau entfernt.

Die Ansteckungsgefahr durch HIV-Übertragung über Verletzungen während des Arbeitsvorgangs ist besonders groß, weil Frau Hang in Zusammenarbeit mit anderen Häftlingen Nähnadeln fertigt. Ihre Bitte, sie in Einzelhaft einzuweisen, um die Ansteckungsgefahr zu mindern, wurde von der Lageradministration zurückgewiesen. Daraufhin trat Frau Hang in Hungerstreik, der als Vorwand verwendet, den Besuch ihres Sohnes zu untersagen.

Frau Hangs Verhaftung Ende November 2011 war bereits die vierte in vier Monaten, wobei die drei vorangegangenen wegen ihrer öffentlichen Protestaktionen gegen Chinas aggressives Verhalten im Südchinesischen Meer stattfanden. So auch am 16. Oktober 2011, als ihr das Tragen eines Strohhuts mit Anti-China-Slogans im Hanoier Stadtzentrum drei Tage Polizeigewahrsam einbrachten.

Mit beharrlichen Hungerstreiks kämpfte sie sich regelmäßig frei und wurde von der Bloggerwelt zu „Vietnams Frau des Jahres 2011“ ausgerufen.

Auf die gezielte Unterbringung politischer Gefangener mit AIDS-kranken Häftlingen in Vietnam hatte bereits der mennonitische Pastor Nguyen Quang nach seiner Inhaftierung 2005 aufmerksam gemacht. Der IGFM sind mehrere Fälle von politischen Gefangenen bekannt, die während der Haft HIV infiziert und AIDS krank wurden.

Besonders verwerflich ist für die IGFM die Tatsache, dass einige vietnamesische Straflager diese Maßnahme gezielt einsetzen, um den Willen der Gefangenen zu brechen.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Vietnam unter: http://www.igfm.de/Vietnam.543.0.html