Petition: Tibetischen Sänger Drakpa freilassen!

Der populäre tibetische Sänger Lhundrub Drakpa (siehe Foto) ist im Juni 2020 zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

Er wurde festgenommen, weil er in einem Song über die Unterdrückung der Tibeter unter chinesischer Besatzung gesungen hatte.

Lhundrub saß vor der Verurteilung bereits mehr als ein Jahr im Gefängnis. Es wurde ihm verweigert, einen Rechtsbeistand seiner Wahl einzuschalten.

Während der Haft wurde Lhundrub verprügelt – und er ist weiter in Gefahr, von den chinesisch-kommunistischen Behörden gefoltert zu werden.

Auch dass er in der Haft zu Tode kommt, ist nicht ausgeschlossen. 

Bitte helfen Sie mit, die Freilassung von Lhundrub Drakpa zu erreichen, in dem Sie sich an der Online-Petition von „International Tibet Network“ beteiligen, die Sie unter folgendem Link erreichen: https://actions.tibetnetwork.org/de/freiheit-fur-lhundrub-drakpa

Quelle: http://www.akm-online.info/


Pakistan: 14-jährige Christin Maira entführt, zwangsverheiratet und zum Islam gezwungen

In Pakistan ist erneut ein minderjähriges Mädchen entführt, zwangsverheiratet und zur Konversion zum Islam gezwungen worden. Es handelt sich um die 14-jährige Katholikin Maira Shahbaz (siehe Foto) aus Faisalabad.

Der Haupttäter, Muslim Mohamad Nakash, habe das Mädchen zur Frau genommen und gezwungen, ihren christlichen Glauben aufzugeben.
Laut Zeugenaussagen wurde das Mädchen am 28. April 2020 von drei Männern auf offener Straße in ein Auto gezogen. Beim Wegfahren hätten die Männer in die Luft geschossen.


In einem Schnellverfahren vor dem Magistratsgericht Faisalabad habe der Entführer Dokumente vorgelegt, die belegen sollten, dass er und das Mädchen bereits im vergangenen Oktober geheiratet hätten; zudem sei das Mädchen bereits 19 Jahre alt.

Am Tag der Verhandlung seien rund 150 Männer zum Gericht gekommen, um den Entführer zu unterstützen. Diese hätten auch Druck auf den Staatsanwalt ausgeübt.
Mairas Familie habe anhand von Urkunden, kirchlichen Dokumenten und Schulunterlagen zu beweisen versucht, dass Maira noch minderjährig sei. Das Gericht aber gab dem Entführer recht. Dieser ist bereits verheiratet und Vater zweier Kinder.

Nighat Shahbaz, die Mutter der Entführten, wurde nach der Tat mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert.

Die christliche Organisation Hoffnungszeichen hat einen Online-Appell initiiert, der an Präsident Arif Alvi von Pakistan gerichtet ist und die Freilassung von Maira Shahbaz fordert: https://www.hoffnungszeichen.de/engagieren/protestieren/pakistan-minderjaehrige-christin-entfuehrt

Quelle (Text / Foto) und weitere Infos hier: http://www.akm-online.info/


China: Katholischer Untergrundpriester Zhang verhaftet und „verschwunden“

Am 14. April 2019 wurde Peter Zhang Guangjun (siehe Foto), Priester der römisch-katholischen Untergrundkirche in China, von kommunistischen Regierungsbeamten aus seinem Auto gezerrt, nachdem sie vorher die Scheibe eingeschlugen.

Wie die katholische Nachrichtenagentur UCA-News aus Hongkong berichtete, ist Pastor Zhang verantwortlich für eine Pfarrei von 10.000 Gläubigen. Bereits 2011 war er zwei Monate lang inhaftiert, wo ihm Misshandlungen widerfuhren. 

Am 29. bzw. 28. März 2019 wurden aus der gleichen Diözese bereits Koadjutor-Bischof Cui Tai und Generalvikar Zhang Jianlin ohne Begründung „weggebracht“. 

Seit seiner Verhaftung im April 2019 ist Pfarrer Zang „verschwunden.“

Hier geht es zu einer Bittschrift-Aktion für die Freilassung des Pastors: http://www.akm-online.info/


Vietnam: Evang. Pastor von sozialistischem Staat zu 12 Jahren Haft verurteilt

Als „Gefangenen des Monats Juni“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA den vietnamesischen Pastor Nguyen Trung Ton benannt. Sie rufen dazu auf, für ihn einzutreten und zu beten.

Der evangelische Christ (siehe Foto) setzt sich seit vielen Jahren unter persönlichen Opfern für umfassende Religionsfreiheit in seinem Heimatland ein, das sozialistisch-kommunistisch regiert wird.

Seit dem 30. Juli 2017 sitzt er zum zweiten Mal hinter Gittern.

Bereits im Jahr 2011 war er zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe wegen angeblicher „Propaganda gegen den Staat“ verurteilt worden. Während dieser Haftzeit im März 2011 war er erstmals „Gefangener des Monats“.

Nach seiner Haftentlassung drohten ihm Sicherheitskräfte. Dennoch setzte er sich weiter beharrlich für die Menschenrechte ein. Im April vorigen Jahres kam es zu einer erneuten Verurteilung, diesmal zu zwölf Jahren Haft. Das Urteil wurde bereits im Juni 2018 durch eine höhere Gerichtsinstanz bestätigt.

Insbesondere wegen seines Engagements für Religionsfreiheit werden dem Pastor „umstürzlerische Aktivitäten“ vorgeworfen. Die kommunistischen Ermittlungsbehörden verweigerten Nguyen Trung Ton die Verteidigung durch einen Anwalt. Erst ein halbes Jahr nach der Inhaftierung durfte er seine Familie sehen.

Inzwischen befindet er sich in einem Straflager, wo ihm trotz ernsthafter gesundheitlicher Probleme medizinische Versorgung vorenthalten wird.

Bitte helfen Sie mit, die Freilassung von Pastor Ton zu erreichen, indem Sie das nachfolgende Schreiben an die genannten Stellen schicken. – Näheres siehe HIER: http://www.akm-online.info/index2.html


Saudi-Arabien: Bürgerrechtler Muhammad Saleh al-Bejadi freilassen!

Muhammad Saleh al-Bejadi ist Mitbegründer saudi-arabischen Menschenrechtsorganisation „Saudi Civil and Political Rights Association“ (ACPRA), die sich seit 2007 für die Rechte politischer Häftlinge einsetzt.

2007 verbrachte er vier Monate in Haft, ohne daß es eine Anklage oder einen Prozeß gegeben hätte. 2009 wurde es ihm verboten, ins Ausland zu reisen.  d8bfd15e7688af7ffff810cfffffff0

Am 21. März 2011 wurde der Bürgerrechtler (siehe Foto) erneut verhaftet – zusammen anderen Personen, die am Tag zuvor einem Aufruf gefolgt waren und die Freilassung von politischen Gefangenen verlangt hatten.

Er wurde daraufhin vier Monate in Einzelhaft gehalten und durfte nur einige wenige Minuten pro Woche mit seiner telephonieren. Über sieben Monate hinweg wurde ihm ärztliche Betreuung verweigert. 

Im August 2011 folgte die Anklage wegen „Aufruhrs gegen den Herrscher, Anstiftung zu Demonstrationen und wegen Gesprächen mit ausländischen Sendern“.  –  Richter al-‚Abd al-Latif  sorgte dafür, daß der Verteidiger des Menschenrechtlers an den Verhandlungen nicht teilnehmen konnte.

Am 3. Oktober 2011 erschien er bei einem Geheimtreffen des Gerichts, an dem Journalisten und Menschenrechtsaktivsten nicht teilnehmen durften. Dabei wurden ihm weitere Punkte vorgeworfen: „Mitgliedschaft in einer verbotenen Organisation, Besitz verbotener Bücher sowie die Absicht, das Ansehen des Landes zu beschädigen“. 

Im März 2012 nahmen über 30 Personen an einem zweitägigen Sympathie-Hungerstreik teil, der von al-Bejadis Organisation ACPRA und der Menschenrechtsliga „Human Rights Watch“ organisiert wurde und die Freilassung des Bürgerrechtlers zum Ziel hatte. 

Am 10. April 2012 wurde Saleh el-Bejadi schließlich zu einer 4-jährigen Gefängnisstrafe und einem 5-jährigen Ausreiseverbot verurteilt.

Hier die Quelle (Menschenrechtsgruppe AKM) und konkrete Aktions-Tips: http://www.akm-online.info/index2.html