Bistum Rottenburg: 22 Ermittlungsverfahren gegen katholische Priester eingestellt

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Die Staatsanwaltschaft (StA) Tübingen hat 22 Ermittlungsverfahren gegen Geistliche des Bistums Rottenburg-Stuttgart wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs eingestellt.
Dabei handelte es sich um 22 Akten, die zuvor überwiegend Gegenstand der Aufarbeitung durch die kirchlich-diözesan Kommission „sexueller Missbrauch“ waren.
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Die süddeutsche Diözese habe alle wichtigen Akten übergegen und volle Kooperationsbereitschaft signalisiert, lobte die StA das Verhalten des bischöflichen Ordinariats. Die Auswertung der Akten habe ergeben, dass in keinem Fall ein strafrechtlich verfolgbares Verhalten gegeben sei.
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Im Oktober hatten sechs Juristen in allen deutschen Bistümern Strafanzeigen wegen Missbrauch gestellt. Für Rottenburg-Stuttgart wurden nun sämtliche Ermittlungen eingestellt.
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Brandanschlag aufs Gebäude der „Hamburger Morgenpost“: wegen Karikaturen?

Verbrannte Akten, aber kein Personenschaden

Die „Hamburger Morgenpost“ hat nach dem blutigen Attentat in Paris diverse islamkritische Karikaturen nachgedruckt.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Unbekannte haben unbekannte Täter einen Brandanschlag auf das Verlagsgebäude der Zeitung verübt. 039_36A - Kopie

Am heutigen Sonntag gegen 2.22 Uhr wurden Steine und ein Brandsatz ins Archiv der Zeitung geschleudert, wie die Hamburger Polizei mitteilte. Der Staatsschutz ermittelt.

Personen befanden sich gottlob nicht im Verlagshaus. Einige Akten sind verbrannt. Weitere angebrannte Unterlagen wurden nach draußen gebracht.

Ob ein Zusammenhang mit dem Nachdruck der Mohammed-Karikaturen besteht, wird seitens der Polizei als naheliegend angesehen, wie die Tageszeitung DIE WELT berichtet.

Zwei junge Männer, die sich im Umfeld verdächtig verhalten hätten, wurden laut Polizei festgenommen. 

Bei der Hamburger Morgenpost hieß es am Sonntagmorgen, die Redaktion werde die Arbeit wie üblich aufnehmen: „Schließlich erscheinen wie ja am Montag“, sagte eine Mitarbeiterin.

Quellen: Hamburger Morgenpost, Die Welt, Hamburger Abendblatt