Linksextreme bündeln sich zur „Antifa.NRW“

Wie die Tageszeitung WELT am 30. Mai online berichtet, hat sich im Frühjahr in Nordrhein-Westfalen ein neues Netzwerk namens „Antifa.NRW“ zusammengeschlossen. Das Ziel dieser Linksradikalen besteht darin, ihren Gewaltradius zu erweitern.

Der Landesverfassungsschutz verzeichnet derzeit eine Ausweitung der Antifa-Aktivitäten

Und das schreiben diese Linksextremen laut WELT ungeniert auf Facebook: „Gewalt gegen Faschisten ist sehr wohl eine politische Haltung und Handlung. Faschisten gehören mit allen Mitteln und auf allen Ebenen bekämpft.“

BILD: Wild geklebte Antifa-Propaganda auf Verkehrsschildern in Münster

Bekanntlich ist für diese Antifa-Radikalen jeder ein „Faschist“, der rechts von ihnen selber steht.

Die neue Organisation will nach eigenen Angaben „antifaschistische Aktivitäten bündeln, die Schlagkräftigkeit einzelner Gruppen, Aktionen und Zusammenhänge stärken und ihnen ein öffentlichkeitswirksameres Sprachrohr bieten, um so die antifaschistische Bewegung in NRW insgesamt zu stärken“.


Neues deutsches Mantra: „Wir bleiben daheim“ Aber nein: Sich regen bringt Segen!

Von Felizitas Küble

Wer kennt nicht das bekannte Gedicht von Goethe, den „Osterspaziergang“ – bei uns alle Jahre wieder auf Platz 1 aller TOP-Artikel, wenn es auf Ostern zugeht, auch diesmal: https://charismatismus.wordpress.com/2013/04/01/goethes-osterspaziergang-vom-eise-befreit-sind-strom-und-bache/

Und wer kennt nicht  – im Gegensatz zu Goethes Versen  –  den neuen deutschen Dauerspruch, den man gebetsmühlenartig zu hören und zu lesen bekommt: Wir bleiben zuhause!

BILD: Zwei Riesen-Plakate, heute mehrfach in Münster gesichtet – jeweils mit dem Mantra: „Zu Hause bleiben“

Vielleicht haben die staatsbeflissenen Damen und Herren etwas mistverstanden:

Es gibt in Deutschland keine Ausgangssperre, nicht einmal allgemeine Ausgangsbeschränkungen (wenn man von Bayern und dem Kreis Heinsberg absieht).

Landesweit gilt für den einzelnen Bürger die Kontaktbeschränkung, vor allem jene, wonach in der Öffentlichkeit nicht mehr als zwei Personen zusammensein dürfen (außer Verwandten und Sonderfällen) – und der 2-m-Abstand ist auch zu beachten.

Neue deutsche Welle: Trautes Heim, Glück allein

Trotz dieser Sachlage scheint sich jetzt eine neue deutsche Welle einzu(spieß)bürgern ganz nach dem Motto: „Trautes Heim – Glück allein!“

Diesen Eindruck muß man wohl bekommen, wenn man z.B. wie ich durch Münster (rad)fährt.

Heute war ich fast den ganzen Tag unterwegs, habe viermal für hochbetagte Nachbarn eingekauft, zudem einer 88-jährigen Bekannten eine riesige Tasche mit Krimis gebracht, da ihr kranker Nachbar ganz versessen auf diese Schmöker ist.

Wie ich also durch die westfälische Metropole radle, werde ich ständig durch gewisse Plakate belehrt, daß ich mich offenbar auf dem falschen Dampfer befinde: Statt „daheim zu bleiben“, treibe ich mich draußen herum. Gehts noch?!

Und ob es „geht“: Das ist gerade in Corona-Zeiten besser – nicht nur wegen der Hilfe für andere, sondern auch im eigenen Interesse, denn gesundheitlich gilt immer noch der alte Spruch: Sich regen bringt Segen!

Erst recht in jetzig Zeiten, denn Sport, frische Luft und noch dazu viel Sonnenschein (= Vitamin D) sind sehr günstig für das Immunsystem, zudem gut für Lunge, Herz und Kreislauf. Na also – genau passend gegen Corona!

In den nächsten Tagen klingt es einem dann wieder ständig in den Ohren: „Wir bleiben übern Ostern daheim!“
Ach wie schön, da wird sich Vater Staat aber freuen, in Wirklichkeit kann es ihm piepsegal sein, erst recht dem Obersten Chef. Oder warum sollten IHM die Gebete in den eigenen vier Wänden angenehmer sein als jene in seiner schönen Schöpfung?

Über Ostern bleib ich jedenfalls nicht zuhause, sondern gehe fröhlich raus, radle mit dem Fotogerät von einem frommen Bildstock zum anderen, von ersten Hofkreuz zum zweiten, von der  nächstbesten Kapelle zur wunderbaren Wallfahrtskapelle in Telgte oder zum dortigen Kreuzweg an der Ems entlang.

FOTO: Bildstock bzw. Christus als guter Hirte an einem Feldweg im Münsterland

Auch den Kindern tut ein Familienausflug nur gut – vielleicht verbunden mit einer schönen Pilgerfahrt oder Wanderung – und nicht etwa das phlegmatische Herumhocken zuhause,  möglichst noch vor der Glotze, dessen Inhalt meist alles andere als „österlich“ ist.

Zudem macht die Mattscheibe den Menschen passiv, ist ein dreister Räuber (es stiehlt ihm die wertvolle Zeit)  – und was das Lesen betrifft: das ist natürlich sehr zu empfehlen, gerade den Kleinen, aber auch dies muß nicht im Clubsessel geschehen, draußen macht es mehr Spaß und ist gesünder: ob auf der Gartenschaukel oder auf einer Sitzbank im Park – oder vielleicht in einer Kirche, so sie denn (hoffentlich!) offen ist.

 

 

 

 


Israel: Warum körperliche und geistige Aktivität vor Alzheimer schützen kann

Forscher entdecken biologischen Mechanismus


Eine Studie israelischer Wissenschaftler zeigt, warum körperliche und geistige Aktivtät dem Ausbruch und dem Voranschreiten der Alzheimer-Krankheit vorbeugen kann. Zugleich lieferten die Forscher Ansätze für eine bessere Behandlung der Krankheit.

Die Untersuchung wurde von einer Gruppe israelischer Wissenschaftler unter der Leitung Dr. Boaz Baraks von der Universität Tel Aviv erstellt und in der Zeitschrift Translational Psychiatry, einer Abteilung des Magazins Nature, veröffenlicht.

Verschiedene Untersuchungen, so Dr. Barak, hätten bereits gezeigt, dass ein Lebensstil, der Körper und Geist fordert, die Entwicklung der Krankheit verlangsame. Gefehlt habe dafür bislang die biologische Erklärung auf zellulärer Ebene.

BILD: Vergleich eines gesunden und eines mit Alzheimer erkrankten Gehirns (Foto: wikicommons)

Die unheilbare Alzheimer-Krankheit befällt meist Menschen jenseits der 65 und geht mit Gedächtnisverlust und einem Absterben von Gehirnzellen einher.

Dabei spielt der nachlassende Austausch zwischen Nervenzellen und dem Gehirn aufgrund der dafür notwendigen, absterbenden Proteine die entscheidende Rolle. Die Produktion eben dieser Proteine wird durch intellektuelle Stimulation und körperliche Aktivtät angekurbelt.

Für ihre Untersuchung verglichen die Forscher nun die Mengen von Mikro-RNA, also der proteinproduzierenden Moleküle, bei gesunden und bei kranken sowie bei besonders aktiven und bei normalen Mäusen.

Dabei zeigte sich: die Molekülketten, die sich durch die Alzheimer-Krankheit oder durch eine anregende Umgebung veränderten, sind auch für die Regulierung der Proteine zuständig, die für die Kommunikation zwischen Nervenzellen und Gehirn sorgen.

Außerdem entdeckten die Forscher eine Reihe von Mikro-RNA-Ketten, die deutliche Veränderungen in der Frühphase des Kranheitsverlaufes aufwiesen. Mit diesen Informationen könnte eine noch frühere Diagnose der Kranheit durch einfache Bluttests möglich werden.

„Diese Ketten waren der Wissenschaft zuvor unbekannt“, erklärt Dr. Barkat, „und sie sind entscheidend für unser Verständnis der Frühphase der Krankheit auf einer zellulären Ebene.“

Es sei möglich, so Dr. Barkat weiter, dass diese Entdeckungen für eine patientenspezifische Behandlung genutzt werden könnten, die das Stadium im Kranheitsverlauf stärker berücksichtige.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin / israelische Zeitung „Haaretz“