THW-Präsident Albrecht Broemme über seine Erfahrungen mit Israelis

Anläßlich des fünfzigjährigen Jubiläums der israelisch-deutschen Beziehungen hat das Technische Hilfswerk (THW) ein Interview mit THW-Präsident Albrecht Broemme über seine Israel-Erfahrungen veröffentlicht.

Das Gespräch fand im Vorfeld des Festaktes statt, zu dem der deutsche und der israelische Präsident kürzlich in die Berliner Philharmonie geladen hatten.

Der THW-Präsident ist 2010 zum ersten Mal mit dem THW ins Hl. Land gereist. Auf die Frage, was ihn mit Israel verbindet, erklärt Broemme:

„Reisen nach Israel bedeutet für mich inzwischen, dort gute Freunde zu treffen. Es bedeutet aber auch, dass ich die Situation im Nahen Osten anders erlebe, als sie oft in den Medien dargestellt wird. Diese Darstellung entspricht nicht dem, was die dort lebenden Menschen tatsächlich fühlen.“

Zudem schildert er in dem Interview, wie er die israelische Seite auf die Gefahr von Waldbränden aufmerksam machte, was dort zuvor unterschätzt wurde. Auf die Frage, inwiefern die deutsche Seite von der Partnerschaft mit Israel profitieren könnte, antwortet Bromme:

„Israel ist im Bereich Forschung und Entwicklung anders aufgestellt als wir. Da sind sie sehr kreativ, arbeiten auch interdisziplinär und haben hervorragende Fachleute. In diesem Bereich gab es schon Kooperationen mit dem THW.“

Vollständiges Interview hier: http://www.thw.de/SharedDocs/Meldungen/DE/Veranstaltungen/national/2015/05/meldung_002_interview_p_israel.html

Quellen: Trade Center/THW