AfD-Chef Chrupalla erlitt Rauchvergiftung bei einem Anschlag auf sein Auto

Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla ist in der Nacht zu Montag bei einem Anschlag auf sein Auto verletzt worden. Unbekannte hatten den Volkswagen-Caddy des AfD-Chefs auf dessen Grundstück im Landkreis Görlitz in Brand gesteckt (siehe Foto).

Beim Versuch, diesen zu löschen, zog sich Chrupalla eine Rauchvergiftung zu und mußte mehrere Stunden in der Klinik behandelt werden.

„Ich sehe das als Anschlag auf meine Familie“, sagte Chrupalla der Berliner Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT. Auf die Frage, wie es ihm nach der Tat gehe, antwortete er: „Schlecht“.

Wegen einer anzunehmenden politischen Motivation der Tat hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Der Generalsekretär der sächsischen CDU, Alexander Dierks, verurteilte den Anschlag. „Gewalt ist niemals ein Mittel politischer Auseinandersetzung“, schrieb er auf Twitter. Solche Angriffe seien durch nichts zu entschuldigen.

Die AfD ist die Partei, deren Repräsentanten am häufigsten Opfer von Anschlägen werden.  

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/afd-chef-chrupalla-bei-brandanschlag-verletzt/


CDU-Politiker fordert anderen Umgang mit „Pegida“ und mehr Patriotismus

Der sächsische CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Dierks hat einen offeneren Umgang mit Patriotismus gefordert. „Es gibt viele Dinge der letzten 65 Jahre, auf die wir Deutsche stolz sein dürfen. Unsere Freiheit, unser Grundgesetz und seine Werte“, sagte Dierks der Bild-Zeitung. be2004_38_551

Zudem mahnte Dierks, der auch Landesvorsitzender der Jungen Union ist, die Pegida-Demonstranten nicht aus der Debatte auszuschließen. Diese hätten gezeigt, „daß es verschiedene Ängste gibt. Sie sind da, und wir müssen sie ernst nehmen.“

Es sei bedenklich, „wenn schwarzrotgoldene Fahnen schon als Protest gelten und zur Abgrenzung dienen“, betonte der CDU-Politiker. Ihm wäre es lieber, „unverkrampft mit nationalen Symbolen“ umzugehen.

Der SPD warf er vor, keinen positiven Patriotismus zu vertreten: „Während wir am Ende eines Parteitages die Nationalhymne singen“, würden die Sozialdemokraten lieber „Wann wir schreiten Seit’ an Seit’ an…“ anstimmen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de