„Uns gehört die Zukunft“: Marsch für das Leben in Berlin 2017

„Der Marsch für das Leben war erfolgreicher denn je“, erklärt die Vorsitzende des BVL (Bundesverband Lebensrecht), Alexandra Linder, gestern in Berlin.

Rund 7.500 Teilnehmer, gute Stimmung und hochkarätige Redner/innen aus dem In- und Ausland auf dem Podium:

Die Veranstaltung, die im Vorfeld mit Grußworten durch Politik, Verbände und Kirchen unterstützt worden war, sandte bei strahlendem Wetter vor dem Reichstag ein deutliches Signal an den neu zu wählenden Bundestag:

„Das Lebensrecht und die Würde des Menschen sind unveräußerlich“, so Robert Antretter, ehem. Bundestagesabgeordneter der SPD und Ehrenvorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe, in seiner Ansprache.

Ein bewegendes Zeugnis dafür, wie unverzichtbar der Einsatz der Lebensschützer ist, war der Auftritt von Lukas: Der 18-Jährige, der das Down-Syndrom hat, ist u. a. bei der freiwilligen Feuerwehr aktiv und beeindruckte die Marschteilnehmer durch seine Lebensfreude.

Bewegend war auch der Auftritt eines jungen Paares, das offen über seine Abtreibungserfahrung sprach.

Der Berliner Weihbischof Dr. Matthias Heinrich verlas das Grußwort von Erzbischof Dr. Heiner Koch, der selbst verhindert war. Darin brachte er sein Erstaunen darüber zum Ausdruck, dass der Marsch für das Leben nicht als das anerkannt werde, was er sei: ein friedliches Eintreten für das grundgesetzlich geschützte Recht auf Leben.

Auch Bischof Prof. Dr. Rudolf Voderholzer aus Regensburg (siehe Foto) bedankte sich in seiner Predigt während des Abschlussgottesdienstes für den Einsatz der Teilnehmer, darunter mehrere Weihbischöfe und Vertreter der evangelischen Kirche.

Außerdem traten bei der Kundgebung überwiegend junge Vertreter/innen ausländischer Lebensrechts-Organisationen sowie die Publizistin Birgit Kelle auf.

Die Versammlung verabschiedete neun konkrete Forderungen an den neuen Bundestag, der nächste Woche gewählt wird.

Dem umsichtigen und professionellen Einsatz der Polizei ist es zu verdanken, dass es trotz einiger versuchter Störaktionen von Lebensgegnern zu keinen schwerwiegenden Zwischenfällen kam.

„Das ist hier ein fröhliches Fest für das Leben“, rief die Studentin Emily Milne den Zuhörern zu. „Wir sind die Pro-Life-Generation. Uns gehört die Zukunft!“

Weitere Infos und Kontakt: http://www.marsch-fuer-das-leben.de http://www.facebook.com/Marsch-für-das-Leben-765400646967663

Foto: BVL, Axel Nickolaus

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Berlin: Marsch für das Leben erfolgreich

Vier katholische Bischöfe und führende Evangelikale dabei

Friedlich und nahezu störungsfrei verlief der dreizehnte „Marsch für das Leben“ am 16. September in Berlin.

Nach Angaben des Bundesverbandes Lebensrecht, einem Zusammenschluss von 13 Organisationen, beteiligten sich an der ökumenischen Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude 7.500 Personen –  und damit ebenso viele wie im Vorjahr.

Der Zug durch das Regierungsviertel stand unter dem Motto: „Die Schwächsten schützen. Ja zu jedem Kind. Selektion und Abtreibung beenden“.

Zu einer Gegendemonstration hatte ein „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ aufgerufen. Darunter waren Vertreter der Grünen, der Linkspartei sowie der SPD. Diese Protestaktion wurde u. a. vom Regierenden Bürgermeister Berlins, Michael Müller (SPD) und dem grünen Bundestagsabgeordneten Volker Beck unterstützt.

Der katholische Bischof von Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer (siehe Foto), forderte im ökumenischen Abschlussgottesdienst dazu auf, denen eine Stimme zu geben, die ihr Selbstbestimmungsrecht noch nicht zum Ausdruck bringen können.

Es sei ein „wichtiges ökumenisches Hoffnungszeichen“, dass Katholiken und Protestanten sich dafür gemeinsam einsetzten. Die „Obszönität des Protestes“ der Gegendemonstranten sei ein Beweis dafür, dass die Lebensrechtler etwas Wichtiges zu sagen und etwas Heiliges zu schützen hätten.

Die Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Alexandra Linder (siehe Foto: 1. von links), erinnerte bei der Auftaktveranstaltung daran, dass laut Weltge

Foto: BVL

sundheitsorganisation weltweit etwa 40 Millionen Kinder jährlich abgetrieben werden. Zu Recht setzten sich Tierschützer dafür ein, dass hochträchtige Rinder nicht zum Schlachten gebracht werden dürften. Diesen Aufschrei wünsche sie sich auch für den Schutz ungeborener Kinder.

Die Journalistin und Buchautorin Birgit Kelle erinnerte daran, dass sich im Bundestagswahlkampf alle Parteien für die Förderung von Familien aussprächen. Die Forderung, kein Kind zurück zu lassen, müsse auch für Ungeborene gelten. Es sei für die Gesellschaft ein Armutszeugnis, dass sie ungeborenes Leben töte, anstatt es zu unterstützen.

An dem Schweigemarsch nahmen vier katholische Würdenträger teil:

Neben Bischof Voderholzer waren auch die Weihbischöfe Matthias Heinrich (Berlin), Hubert Berenbrinker (Paderborn) und Florian Wörner (Augsburg) vertreten.

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch erklärte in einem schriftlichen Grußwort, die Demonstranten setzen sich für ein „wahrhaft demokratisches Anliegen“ ein. Es gelte, sich für ungeborenes Leben gleichermaßen einzusetzen wie für Verfolgte und Flüchtlinge. Auch der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, schickte ein Grußwort.

Für den evangelikalen Dachverband, die Deutsche Evangelische Allianz, beteiligten sich der Generalsekretär, Hartmut Steeb, und der Vorsitzende, Ekkehart Vetter.

Steeb bezeichnete den Marsch für das Leben als „nationale Gedenkfeier“ für die im Mutterleib getöteten Kinder. Vetter erinnerte an Worte aus dem Propheten Jeremia 1,5: „Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete.“

Die Unterstützung von landeskirchlicher Seite für die Demonstration war spärlich. Lediglich der Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, Hans-Jürgen Abromeit, sandte ein Grußwort. Hingegen unterstützt die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg den Marsch nicht. 

Quelle und vollständiger IDEA-Text hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/7500-teilnehmer-beim-marsch-fuer-das-leben-102447.html

Weiterer Bericht hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/tausende-demonstrieren-in-berlin-gegen-abtreibung/


Bischofskonferenz unterstützt den Marsch für das Leben in Berlin

Zur heutigen Pressemitteilung und dem Grußwort der Deutschen Bischofskonferenz erklärt Alexandra Linder, die Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht in Berlin:

„Mit einem Grußwort und einer Pressemitteilung unterstützen Kardinal Reinhard Marx und die Dt. Bischofskonferenz die Tätigkeit der Lebensrechtsverbände, die in jedem Jahr zum Marsch für das Leben aufrufen.

Das ist für die Teilnehmer, für die Mitglieder der Vereine und für all die anderen Menschen, die sich für das Lebensrecht engagieren, eine große Ermutigung.

Der Münchner Erzbischof schreibt wörtlich: „In diesem Anliegen wünsche ich dem Marsch für das Leben einen guten Erfolg und eine rege Teilnahme und danke allen für ihren Einsatz für das Leben.“

Angesichts der Entwicklungen in den „bioethischen“ Bereichen ist es wichtiger denn je, dass die gesellschaftlich relevanten Gruppen und Verbände, die sich für das Leben einsetzen, an einem Strang ziehen.

Je mehr konstruktive, ergänzende Zusammenarbeit es auf den verschiedenen Ebenen gibt, desto besser können wir Gesellschaft und Politik davon überzeugen, dass das Leben jedes Menschen in jeder Phase unbedingt und ohne Einschränkungen geschützt werden muss.

Ermutigung auch von evangelischer und orthodoxer Seite

Erfreut ist der Bundesverband Lebensrecht auch über die Unterstützung weiterer Kirchen und Konfessionen beim Marsch für das Leben, wie zum Beispiel des evangelischen Bischofs Hans-Jürgen Abromeit (Sprengel Mecklenburg und Pommern der Nordkirche), der darauf verweist, dass „weder Eltern noch Medizineroder Sozialarbeiter“ einen Besitzanspruch auf das Kind haben  –  oder Pfr. Steffen Kern, Vorsitzender von „Die Apis“, der mitteilt: „Es ist zu begrüßen, wenn der Marsch für das Leben an diese Herausforderungen erinnert. So schärft er die Gewissen und trägt zur ethischen Orientierung bei.“

Der evangelikale Evangelist Ulrich Parzany, Vorsitzender des Netzwerks Bibel und Bekenntnis, betont, dass man sich an das Unrecht nicht gewöhnen dürfe.

Auf die Bedeutung des Lebens in seiner Fülle verweist der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos, in seinem Grußwort.

Der Marsch für das Leben beginnt am Samstag, dem 16. September, um 13 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Reichstag in Berlin.

Infos: http://www.marsch-fuer-das-leben.de


Berlin: Podiumsgespräch am 16. September über die Glaubwürdigkeit der Medien

Zu einem Podiums- und Publikumsgespräch über die abnehmende Glaubwürdigkeit von Nachrichten in traditionellen und neuen Medien lädt die Initiative „Faire Medien“ am Samstag, 16. September, in die Katholische Akademie Berlin ein. 

Die öffentliche Veranstaltung unter dem Titel „Medien und Wirklichkeit – Wie wir im Dickicht von Fake-News und Propaganda die Orientierung behalten“ beginnt um 19:30 Uhr im Tagungszentrum Aquino in Berlin-Mitte, Hannoversche Straße 5b.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Mitwirkende auf dem Podium sind der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Hans-Mathias Kepplinger (siehe Foto) von der Universität Mainz, der Medienwissenschaftler und Leiter des CICERO-Kulturressorts, Dr. Alexander Kissler, die Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Alexandra Linder sowie der Leiter der Initiative „Faire Medien“, Thomas Schührer.

Moderiert wird der Abend vom Journalisten und Publizisten Michael Ragg (siehe Foto).

Die Initiative „Faire Medien“ ist eine unabhängige Bürgerinitiative für mehr Fairness in den Medien. Sie informiert über „Kampagnenjournalismus, faktenfreie Stimmungsmache und unlautere Praktiken in deutschen Redaktionen“ und unterstützt Opfer von Medien-Propaganda.“

In den letzten Jahren veranstaltete „Faire Medien“ vielbeachtete Diskussionen über die Qualitätskontrolle beim Bayerischen Rundfunk, u.a. mit dem Vorsitzenden des BR-Rundfunkrates, Domkapitular Dr. Lorenz Wolf, oder zu den Angriffen auf den Bürgermeister von Denzlingen, Markus Hollemann, nach seiner Nominierung als Umwelt- und Gesundheitsreferent Münchens.

Das Tagungszentrum Aquino der Katholischen Akademie, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin, ist vom Berliner Hauptbahnhof, der Friedrichstraße oder der Straße Unter den Linden jeweils in zehn bis zwanzig Minuten zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, Haltestelle „Oranienburger Tor“.

Kontaktdaten: Bürgerinitiative Faire Medien, Thomas Schührer (Vorsitzender)
Weinbergstr. 22 in 76684 Östringen
Tel. 0 72 51 / 35 91 83; Fax: 0 72 51 / 35 91 82; info@FaireMedien.de
Pressekontakt: Michael Ragg, 0 83 85 / 9 24 83 37; 01 73 / 5 62 16 20

 


BVL: Auf zum Marsch fürs Leben in Berlin!

Am Samstag, den 16. September, veranstaltet der Bundesverband Lebensrecht (BVL) zum 13. Mal den „Marsch für das Leben“ in Berlin.

Foto: BVL

Wie IDEA in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, steht die Demonstration, mit der Christen acht Tage vor der Bundestagswahl ein Zeichen gegen die Tötung ungeborener Kinder setzen wollten, in diesem Jahr unter dem Motto: „Die Schwächsten schützen – Selektion und Abtreibung beenden“.

Der Marsch, zu dem Lebensrechtler aus ganz Deutschland erwartet werden, beginnt um 13 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude und endet mit einem ökumenischen Gottesdienst.

Mit 7.500 Teilnehmern hätten sich an ihm im vergangenen Jahr so viele Bürger beteiligt wie nie zuvor.

Die Vorsitzende des BVL, Alexandra Maria Linder, rief zur Teilnahme am Marsch auf: „Je sichtbarer wir als Lebensrechtsbewegung auftreten, desto mehr können wir Gesellschaft und Politik auch übers Jahr mit unseren Themen ansprechen.“

Angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl komme dem diesjährigen Marsch mit Blick auf die kommende Legislaturperiode daher besondere Bedeutung zu.


Bundesverband Lebensrecht nimmt Wahlspot von SPD und CDU beim Wort

Zu den Wahlwerbespots von CDU und SPD, in denen ein Kind vor der Geburt im Mittelpunkt steht, erklärt Alexandra Linder, die Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht:

„In beiden Wahlwerbespots wird ein Kind im Mutterleib von den Spitzenkandidaten direkt angesprochen, sowohl von Bundeskanzlerin Merkel als auch von Herrn Schulz. „In welchem Deutschland wirst Du leben?“ ist eine klare Ansage: „Auch wenn Du noch nicht geboren bist, Du bist ein Mensch, wir sprechen Dich an, Du bist Träger der Menschenwürde, wir freuen uns auf das Leben mit Dir und bereiten für Dich die Zukunft vor.“

FOTO: Alexandra Linder beim Marsch fürs Leben in Berlin (erste von links)

Diese Aussage greifen wir gerne auf. Damit nämlich sprechen die Politiker ein Thema an, das für die Zukunft immens wichtig ist und darum auch im Wahlkampf erörtert werden muss:

Die hohen Abtreibungszahlen, was bei einer Abtreibung wirklich passiert (es wird kein „Zellhaufen abgesaugt“, sondern ein Mensch stirbt), die kinder- und frauenverachtenden Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung (wie z. B. Eizellspende oder Leihmutterschaft), die selektiven pränatalen Methoden, um genau diejenigen Menschen zu beseitigen, die in beiden Werbespots ebenfalls genannt werden:

Menschen mit Behinderungen und Krankheiten, Menschen, die wie jeder andere auch etwas aus ihrem Leben machen möchten und die man nicht alleine lassen soll.

Wenn, wie es im CDU-Werbespot heißt, „jeder einzelne frei und sicher“ sein soll, heißt das umfassender Schutz für jeden Menschen, auch vor der Geburt. Wir freuen uns über diese hoffnungsvollen Wahlversprechen. Denn egal, in welchem Deutschland: Jedes Kind will leben!

Wir fordern die Parteien auf, diese Aussage der Wahlwerbespots in die Realität umzusetzen. Wir fordern sie dazu auf, sich direkt, ehrlich und mutig zu diesem Menschsein und dem Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum Tod zu bekennen und dafür einzusetzen.

Eine Woche vor der Bundestagswahl, am 16. September, werden wieder tausende von Menschen zum Marsch für das Leben nach Berlin reisen, um genau dies öffentlich zu tun.“


BVL zum MUTTERTAG: Danke für jedes JA zum menschlichen Leben!

Alexandra Linder, neue Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), und Mutter von drei Kindern, betonte anlässlich des Muttertags am Sonntag, dem 14. Mai, die Notwendigkeit des Respekts vor dem, was Mütter leisten:    

„Jahr für Jahr erinnert der „Muttertag“ an die Bedeutung der Mütter und ihren unverzichtbaren Beitrag für eine lebens- und liebenswerte Gesellschaft und Zukunft. Bei allen Anstrengungen im Interesse einer echten Gleichberechtigung von Männern und Frauen sollte positiver und starker herausgestellt werden, was Frauen leisten, wenn sie „Ja“ zum Leben ihres Kindes sagen, gerade wenn sie sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden.“

Die BVL-Chefin fügt hinzu:

„Immer öfter geht es in der Schwangerschaft nicht vorwiegend um die Unterstützung für Mutter und Kind, sondern um eine Güterabwägung und die gezielte Suche nach auszusortierenden Kindern. Die aktuell aufkommende Debatte um die so genannte „Leihmutterschaft“ verstärkt den Eindruck, ein Kind sei planbar, gestaltbar und qualitätsgeprüft bestellbar und die Frau, die es austrägt, sei nur eine Gebärmaschine. Dies wird weder der Mutter noch dem Kind gerecht. Daher sollte unsere Gesellschaft allen Müttern konkrete Unterstützung bieten und Respekt erweisen – von der Entstehung des Kindes an und nicht nur am Muttertag, sondern an jedem Tag.“