Der §219a schützt Schwangere: Werbung für Abtreibungen verhindern!

Bundestagsabgeordnete unterstützen Kampagne in Berlin

Zum heutigen Start der Kampagne „Keine Werbung für Abtreibung“ sagt Alexandra Linder (siehe Foto), die Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht (BVL): Die heutige Demonstration des Bundesverbands Lebensrecht in Berlin vor dem Reichstag ist ein sichtbares und wichtiges Signal für Politik und Öffentlichkeit.

Vorstandsmitglieder des BVL übergaben stellvertretend mehreren Abgeordneten Nachbildungen von Embryonen in der zehnten Lebenswoche für die Abgeordneten des Bundestags. Die Parlamentarier solidarisierten sich mit den Zielen der Kampagne.

So sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel, dass man die Frauen natürlich aufklären und ihnen helfen müsse, aber keinesfalls für die Abtreibung werben dürfe. Daher stünde sie mit vielen Mitgliedern der Unionsfraktion hinter diesem Anliegen. 

Veronika Bellmann (CDU) sprach sich ebenfalls klar für die Unterstützung der Kampagne und gegen die Kommerzialisierung der Abtreibung aus – diese sei das falsche Signal. Auch die Abgeordneten Johannes Selle, Josef Rief und Prof. Dr. Patrick Sensburg (alle CDU) äußerten sich beim persönlichen Besuch der Demonstration in diesem Sinne.

Die Aufweichung des § 219 a StGB ist nur für diejenigen gewinnbringend, die mit Abtreibungen Geschäfte machen. Für schwangere Frauen würde sich nichts zum Besseren wenden. Während sie heute schon bei einer ordentlichen Beratung alle notwendigen und von ihnen gewünschten Informationen erhalten, könnten sie zukünftig bei  Broschüren und Webseiten von Medizinern nicht sicher sein, ob es sich um seriöse Informationen oder vorrangige Verdienstabsicht mit entsprechend gestalteter Werbung handelt.

Im Sinne des Informationsrechts und der Schutzpflicht für Schwangere muss die Abtreibungswerbung untersagt bleiben. Stattdessen gehören die Ursachen der schwierigen Situation von Frauen im Schwangerschaftskonflikt in den Blick genommen. Beratungsstellen konstatieren sinkende Hilfsbereitschaft der Angehörigen und wachsende Probleme. Beides manifestiert sich auch durch steigende Abtreibungszahlen – auch rund 800.000 im letzten Jahr verkaufte „Pillen danach“ haben nichts daran geändert.

Der Bundesverband Lebensrecht fordert mit seiner Kampagne den Erhalt des Werbeverbots für Abtreibungen, damit die Tötung von Kindern vor der Geburt nicht noch mehr zu einer gesellschaftlichen Normalität wird. Frauen und Kinder brauchen Zukunft statt Abtreibung.

Der Bundesverband Lebensrecht ist ein Zusammenschluss von Verbänden, die sich auf vielfältige Weise für das Lebensrecht jedes Menschen von der Zeugung bis zum Tod einsetzen: www.bv-lebensrecht.de 

 


Alexandra Linder zur neuen Vorsitzenden des „Bundesverband Lebensrecht“ gewählt

Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) hat eine neue Vorsitzende. In Kassel wählte am vergangenen Freitag die ordentliche Mitgliederversammlung des BVL die Philologin Alexandra Maria Linder (siehe Foto) an die Spitze des Dachverbandes. Alexandra Maria Linder

Linder, die auch Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), ist, folgt dem Bonner Publizisten Martin Lohmann nach, der sich nach acht Jahren im Amt nicht erneut zur Wiederwahl stellte.

Die verheiratete Mutter von drei Kindern arbeitet als selbständige Lektorin, Übersetzerin und Moderatorin; sie engagiert sich seit 25 Jahren für das Lebensrecht.

In den Vorstand des Bundesverbands wählte die Mitgliederversammlung zudem die Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr (siehe Foto), die stellv. ALfA-Bundesvorsitzende Cornelia Kaminski, den Generalsekretär der Dt. Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb und den Geschäftsführer der christlichen Lebensrechtsvereinigung KALEB (Kooperative Arbeit Leben Ehrfürchtig Bewahren), Gerhard Steier.

Der BVL dankte Lohmann und dem scheidenden Vorstand für die geleistete Arbeit und zog ein positives Fazit. So sei der vom BVL verantwortete jährliche „Marsch für das Leben“ in Berlin in den letzten Jahren noch bekannter und einladender geworden. Auch seien die Kontakte zu den Kirchen intensiviert worden, wovon auch die wachsende Teilnahme von Bischöfen zeuge, was viele Lebensrechtler ermutigende.

Im vergangenen Jahr hatten sich rund 7500 Menschen an dem Marsch beteiligt, darunter viele Familien und junge Leute. In diesem Jahr findet der „Marsch für das Leben“ am 16.9.2017 in Berlin statt. Am Tag zuvor ist eine Fachtagung zu aktuellen bioethischen Fragen geplant.

Quelle: Bundesverband Lebensrecht


Wochenendfahrt vom 16. – 18. September 2016 zum „Marsch fürs Leben“ nach Berlin

Zum 4. Mal organisiert die Agentur „Ragg’s Domspatz“ zusammen mit dem Bayerischen Pilgerbüro eine Wochenendfahrt nach Berlin zum „Marsch für das Leben“.  

Der vom Bundesverband Lebensrecht veranstaltete Schweigemarsch am 17. September für ein Recht auf Leben vom Mutterleib bis zum natürlichen Tod ist von Jahr zu Jahr auf zuletzt mehr als siebentausend Teilnehmer angewachsen. PICT0133

Die Wochenendfahrt vom 16. – 18. September verbindet die Teilnahme am „Marsch“ mit weiteren Programmpunkten. Dazu gehören unter anderem ein Begrüßungsabend mit Persönlichkeiten aus dem „katholischen Berlin“, Messfeier und Führung im katholischen „Institut Sankt Philipp Neri“ und der Besuch der Sonntagsmesse in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale.

Auf einer „Domspatz-Soirée“ im Bernhard-Lichtenberg-Haus des Erzbistums Berlin am Abend nach dem „Marsch“ sprechen Pfarrer Gottfried Martens, in dessen evangelischer Berliner Gemeinde schon mehr als sechshundert Zuwanderer aus Iran und Afghanistan Christen geworden sind  – sowie die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Alexandra M. Linder. Reiseleiter sind Vivian und Michael Ragg.

Die Teilnehmer sind zentral im Hotel „Motel One Berlin Hauptbahnhof“ untergebracht. Anreise ist von überallher möglich. Teilnehmer aus dem Großraum München können gemeinsam mit der Reiseleitung per Bahn nach Berlin fahren.

Auch für Interessenten aus Berlin und Umgebung ist die Teilnahme am Programm zum Sondertarif möglich.

Anmeldeschluss ist der 11. August. Nähere Infos unter: www.raggs-domspatz.de, buero@raggs-domspatz.de, Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37.

Anmelde-Unterlagen kann man direkt beim Bayerischen Pilgerbüro, Frau Petra Ganz, anfordern: Telefon: 0 89 / 54 58 11 – 94, Mail: ganz@pilger.de.


Wohin steuern Politik und Medien die Familien? – Podiumsveranstaltung „Forum Familie“ am 14.5.2013 in Berlin

 Einladung zum FORUM FAMILIE am Dienstag, den 14. Mai 2013:

 
 
Es erwarten uns Kurzreferate zu brennenden Themen:

von der Familienrechtlerin Birgit Kelle, dem PR-Berater Richard Schütze, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger, dem Familienwissenschaftler Stefan Fuchs, dem Sekretär der parlamentarischen AG „Familie“ im EU-Parlament Tobias Teuscher.

Das anschließende Podiumsgespräch moderiert Alexandra M. Linder.

Es geht um folgende Fragen: In welcher Situation befinden sich Familien in Deutschland heute, wenige Monate vor der Bundestagswahl 2013? Wohin werden sie gesteuert? Wie wird Familienleben in den Medien dargestellt? Wie sieht es aus bei den Einkommen und Vermögen von Familienhaushalten? Welche familienpolitischen Prioritäten werden in der Politik gesetzt? Welchen Einfluß hat die EU auf die Familienpolitik in Deutschland? Wie können Familien familienpolitische Entscheidungen beeinflussen?

Kommen Sie zum „Forum Familie“ und erleben Sie mit, was diese Experten und Politiker zur politischen Zukunft der Familie zu sagen haben.

am Dienstag, den 14. Mai 2013 um 18 Uhr (Einlaß ab 17:50 Uhr) in die „Neue Mälzerei“, Friedenstraße 91 in Berlin-Mitte.

Bitte melden Sie sich bald an, damit wir genügend Plätze bereithalten können (Eintritt frei, Spenden erbeten – hier).

Anmeldung unter:

  • E-mail: kontakt@familien-schutz.de
  • Tel: 030-8862 6896
  • Fax: 030-3470 6264
  • Initiative Familienschutz – Hedwig v. Beverfoerde, c/o von Storch, Zionskirchstr. 3, 10119 Berlin

Wir freuen uns, wenn Sie Freunde und Bekannte auf unsere Veranstaltung aufmerksam machen. Schicken Sie eine kurze Mail mit dem Betreff „Forum-Familie-Flyer“ an kontakt@familien-schutz.de und wir senden Ihnen Einladungsflyer in der gewünschten Anzahl zu.

Den Forum-Familie-Flyer und alle Informationen dazu finden Sie online hier.

Hedwig von Beverfoerde
Initiative Familienschutz
www.familien-schutz.de