Seht, Gott, der Heiland aller Welt!

Seht, Gott, der Heiland aller Welt,
als König seinen Einzug hält.
In seiner Hand ruht Gottes Kraft,
die Würde, Macht und Weltherrschaft.
Nun ist erfüllt des Wartens Zeit,
der HERR herrscht in Gerechtigkeit.

big_33825650_0_1000-666

Wir sahen Gottes Wunderstern,
er führte uns zu Christ, dem HERRN.
Er führt uns leuchtend zum Altar:
Der Glaube nimmt die Gottheit wahr;
die Liebe knüpft das Bruderband,
der HERR wird unseres Heiles Pfand.

So preisen wir dich, König Christ,
daß du der Welt erschienen bist.
Dem Vater auch im Himmelreich,
dem Tröster, der ihm wesensgleich,
sei Ehre, Ruhm und Dank geweiht,
jetzt und in alle Ewigkeit.

J. Solzbacher (1949) nach dem Vesperhymnus „Audi benigne conditor“

 

 


„Zum Altare Gottes will ich treten, zum Gott meiner Freude“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Psalm 42 (41),2-3.43,3.4:

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen?
 
Sende dein Licht und deine Wahrheit, damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung.
So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott, mein Gott.
 
 

Zum Altare Gottes will ich treten, zum Gott meiner Freude

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Psalm 42 (41),2.3.43 (42),3.4:

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,                                        abtei-ettal-startseite_01 - Kopie
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen?
 
Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten; sie sollen mich führen
zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung.
 
So will ich zum Altar Gottes treten,
zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott, mein Gott.
 

Foto: Abtei Ettal


Medjugorje: Altar ohne Kreuz – würdelose Übersetzung der hl. Messe

Medjugorje liegt in Bosnien-Herzegowina und ist eine kirchlich nicht anerkannte Stätte angeblicher „Marienerscheinungen“ seit über 30 Jahren.

Auf mehrfachen Hinweis einer Leserin unseres Christlichen Forums schaute ich mir heute die Übertragung der heiligen Messe aus Medjugorje an  – was hier möglich ist:

http://www.medjugorje.de/mediathek/webradiotv.html

Dort kann man die Eucharistiefeier (abends ab 18 Uhr)  in Bild und Ton mitverfolgen (im Sommer ab 19 Uhr).

Siehe Video-Stream auf dieser Medju-Webseite: den Vollbild-Modus erhält man durch Anklicken des Eckchens rechts unter dem Videobild.

Was sofort negativ auffällt:

Der Altar hat kein Kruzifix, nicht einmal ein abstraktes Kreuz, obwohl dies kirchliche Vorschrift wäre:

Ein Kreuz findet sich weder auf dem Altar stehend noch über dem Altar hängend, weder auf dem Altar liegend noch hinter dem Altar aufgestellt. Ein klarer Verstoß gegen kirchliche Vorschriften!

Zweitens fällt sofort eine monotone Frauenstimme auf,  welche die lateinisch-kroatische Messe auf deutsch übersetzt: unfreundlich,  gelangweilt, oft falsch betonte Sätze, wirkt abgehackt, Silben werden verschluckt, undeutliche Aussprache, mitunter eine unangenehm blecherne Stimme  –  ich empfinde dies als fürchterlich.

Die erwähnte Leserin M. erläuterte mir vor einiger Zeit,  sie habe sich bereits schriftlich über diese unangemessene Übertragung der heiligen Messe beschwert.

Nach dem Wortgottesdienst geht es dann beim eucharistischen Hochgebet in dieser unwürdigen Form weiter  – und wirkt dort noch unpassender, insbesondere bei der heiligen Wandlung, deren Worte meist mit-übersetzt werden, was ohnehin unnötig ist, erst recht in dieser Art bzw. Unart.

Felizitas Küble