INSA-Institut: Asylpolitik war wichtigstes Bundestagswahl-Thema für die Bürger

Das Erfurter INSA-Institut befragte Bürger nach den Themen, die sie im Bundestags-Wahlkampf als besonders wichtign betrachten. Jeder zweite Befragte (50%) sah den Bereeich „Flüchtlinge und Zuwanderung“ als für sich selber wahlentscheidend an.

An zweiter Stelle folgen Sicherheit und Kriminalität (46 %), danach soziale Ungleichheit (45 %). Auch das Thema Rente wird von mehr als jedem dritten Befragten (36 %) genannt. Als am wenigsten wahlentscheidend deklarierten die Befragten die Themen Infrastruktur (15 %) und Steuern/Finanzen (28 %).

Bei den Befragten ab 50 Jahren sind die wahlentscheidenden Themen vor allem Asylpolitik sowie Sicherheit und Kriminalität. Auch bei den jüngsten Befragten unter 30 Jahren spielen Flüchtlingspolitik,  Sicherheit und Kriminalität und Ungleichheit eine große Rolle. Genauso häufig werden dort auch die Themen Bildung sowie Umwelt- und Klimaschutz genannt.

Hinsichtlich Parteipräferenz zeigt sich, dass vor allem Wähler der AfD  die Asylpolitik als wahlentscheidend ansehen. Soziale Ungleichheit spielt für Wähler der Linkspartei und der Grünen die größte Rolle. Wähler der Grünen nennen ebenfalls am häufigsten die Umweltpolitik. 

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INSA-Umfrage über Verschwörungstheorien

Das Erfurter INSA-Institut, das von Hermann Binkert (siehe Foto) geleitet wird, wollte in einer repräsentativen Umfrage erfahren, wie viele Leute glauben, daß hinter bestimmten Ereignissen Gruppierungen stecken, die insgeheim das Weltgeschehen beeinflussen.  

Hier zeigt sich, dass insgesamt 340 der 2.038 Befragten (17 %) dem zustimmen würden. Dabei stammen die meisten Befürworter der Aussage aus den älteren Altersgruppen: 21 Prozent der Befürworter sind zwischen 55 und 64 Jahren alt, 26 Prozent über 65 Jahre. Die wenigsten Befürworter finden sich in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen (8 %). Im Hinblick auf das Geschlecht lassen sich hier keine Unterschiede feststellen.

Die meisten Befürworter der Aussage verfügen über eine abgeschlossene Lehre (18 %) oder haben aktuell keinen Abschluss (17 %). 16 Prozent der Befragten mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium glauben, daß hinter bestimmten Ereignissen geheime Gruppierungen stecken. Weniger Befürworter des geheimen Einflusses von Gruppierungen auf das Weltgeschehen befinden sich noch in einer Ausbildung (10 %) oder absolvieren gerade ein Studium (13 %).

Wirft man auch hier einen Blick auf das Wahlverhalten der Befragten, zeigt sich, daß die meisten Befürworter der Aussage eine sonstige Partei (26 %) oder AfD bzw. die Linkspartei (jeweils 23 %) wählen würden. Auch 19 Prozent der Wähler der FDP stimmen der Aussage zu.

Jeweils 14 Prozent der Wähler von CDU/CSU und SPD glauben ebenfalls, daß geheime Gruppierungen bestimmte Ereignisse beeinflussen. Am seltensten wird diese Ansicht von Wählern der Grünen vertreten (12 %).

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INSA-Umfrage: Knappe Mehrheit befürwortet das Motto „Deutschland zuerst“

Stärkste Ablehnung bei grünen Wählern

Im aktuellen Meinungstrend wollte das Erfurter INSA-Institut von den Befragten wissen, ob sie Donald Trumps Leitwort „America first“ (Amerika zuerst) auch übertragen für Deutschland begrüßen würden. Die Mehrheit der Befragten (51 %) meint, für Deutschland sollte „Deutschland zuerst“ gelten. 28 Prozent lehnen dies ab. Die Ablehnung ist bei Männern größer als bei Frauen (32 % zu 24 %).     AfD_Plakat_A0_Deutschland_RZ_500

Betrachtet man die Frage aufgeschlüsselt nach Altersgruppen, zeigt sich, dass ältere Befragte dem Motto positiver gegenüberstehen als jüngere. Die Mehrheit der Befragten ab 45 Jahren steht der Aussage zustimmend gegenüber (45 bis 54 Jahre: 56 %; 55 bis 64 Jahre: 57 %; über 65 Jahre: 55 %). Bei den 18- bis 24-Jährigen liegt die Zustimmung  bei 37 Prozent und die Ablehnung bei 35 Prozent.

Betrachtet man die Zustimmung und Ablehnung der Aussage nach Parteipräferenz, zeigt sich, dass etwa jeder zweite CDU/CSU- (50 %), SPD- (48 %), Linke- (47 %) und FDP- (46 %) Wähler der Aussage zustimmt. Wähler der AfD stimmen zu 93 Prozent zu. Die größte Ablehnung findet sich bei den Anhängern der Grünen (47 %). 

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Studie: Wer sich im Alter um andere Menschen kümmert, lebt länger

Ältere Menschen, die andere unterstützen, leben länger. Das belegt eine Studie, die in der Fachzeitschrift Evolution and Human Behavior erschienen ist.

Daran beteiligt waren Forschende der Universität Basel, der Edith Cowan University, der University of Western Australia, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin.

Foto: Evita Gründler

Foto: Evita Gründler

Wer sich im Alter um andere kümmert, tut damit auch sich selbst etwas Gutes. So leben Großeltern, die sich um ihre Enkelkinder kümmern, im Schnitt länger als Großeltern, die das nicht tun. Dies konnte ein internationales Forschungsteam anhand von Überlebensanalysen von über 500 Menschen im Alter zwischen 70 und 103 Jahren zeigen. Basis waren Daten der sog. Berliner Altersstudie aus den Jahren 1990 bis 2009.

Anders als in den meisten Studien zum Thema bezogen die Forschenden gezielt keine Daten mit ein, die intensive Pflegeaufgaben wie Vormundschaften innerhalb der Familie beinhalten. Stattdessen verglichen sie Großeltern, die ihre Enkelkinder betreuten, mit Großeltern, die dies nicht taten sowie mit älteren, enkel- oder kinderlosen Menschen, die sich um andere Menschen in ihrem sozialen Umfeld kümmerten.

Die Ergebnisse der Analysen zeigen, dass sich ein solches Kümmern positiv auf die Lebenszeit der sich Kümmernden auswirken kann. Die Hälfte der Großeltern, die ihre Enkelkinder umsorgten, lebten noch etwa zehn Jahre nach dem ersten Interview 1990.

Ähnlich sieht es bei Menschen aus, die zwar keine Enkelkinder hatten, aber ihre Kinder unterstützten, beispielsweise im Haushalt. Von denjenigen, die sich nicht engagierten, starb dagegen etwa die Hälfte innerhalb von fünf Jahren.

Die Forschenden konnten darüber hinaus belegen, dass dieser positive Effekt des Kümmerns auf die Lebenszeit nicht nur bei Hilfeleistungen und Betreuung innerhalb der eigenen Familie gilt. Die Datenanalyse zeigt, dass auch kinderlose, ältere Erwachsene, die beispielsweise anderen Menschen emotionalen Beistand leisten, davon profitieren können.

Die Hälfte der Engagierten lebte noch sieben weitere Jahre, während diejenigen, die sich sozial nicht engagierten, im Schnitt nur noch vier weitere Jahre weiter lebten.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.mpg.de/10874182/soziales-engagement-lebenserwartung?filter_order=L&research_topic=


INSA-Umfrage: Zwei Drittel gegen Kirchensteuereinzug durch den Staat

Das Erfurter INSA-Institut wollte von den Befragten wisssen, ob der Einzug der Kirchensteuer durch den Staat abgeschafft werden soll. Ergebnis: Knapp zwei Drittel (65 %) sprechen sich für eine Abschaffung aus.

Evangelische Kirche in Augsburg Blickt man auf das Alter der Befragten, zeigt sich, dass vor allem die 55- bis 64-Jährigen (73 %) dieser Ansicht zustimmen. Auch die 35- bis 44-Jährigen (67 %) und die über 65-Jährigen (66 %) plädieren deutlich für eine Abschaffung.

16 Prozent der Befragten stimmen gegen eine Abschaffung. Darunter ist der Anteil bei den 25- bis 34-Jährigen mit 19 Prozent und bei den über 65-Jährigen mit 18 Prozent am höchsten.

Interessant ist auch ein Blick auf die Wähler der einzelnen Parteien. Insbesondere die Wähler der AfD (78 %), der Linken (75 %) und der SPD (71 %) sprechen sich dafür aus, dass der Einzug der Kirchensteuer durch den Staat abgeschafft werden soll. Die größte Ablehnung äußern die Befragten der FDP (27 %), der CDU/CSU (26 %) und der Grünen (24 %).   

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Unionsfraktion und Unternehmer protestieren gegen „Bevormundungsstaat“

Antidiskriminierungsstelle will Vorschriften verschärfen

Die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes geforderte deutliche Verschärfung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes stößt auf Ablehnung. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich sprach von einer „DDR light“ und forderte: „Schluß mit dem Bevormundungsstaat!“ 159481-3x2-teaser296

In einem von einem Mitarbeiter der Grünen verfaßten Papier fordert die Antidiskriminierungsstelle unter anderem verpflichtende Einwandererquoten für Unternehmen und ein Klagerecht von Verbänden und Gewerkschaften – inklusive der Antidiskriminierungsstelle selbst.

Überdies empfehlen die privaten Organisationen, neben Alter, Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder sexueller Ausrichtung weitere Bereiche in das Gleichbehandlungsgesetz aufzunehmen: Niemand solle wegen seiner Weltanschauung, seines Einkommens oder seiner sozialen Stellung bei der Bewerbung um eine Wohnung oder einen Arbeitsplatz sowie als Kunde benachteiligt werden dürfen.

„Pseudowissenschaft“ und „einzige Peinlichkeit“

Der stellv. Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs (CDU), sprach mit Blick auf das geforderte Verbandsklagerecht von einer „Sittenpolizei“. Fachöffentlichkeit und Politik sollten sich „von dieser Pseudowissenschaft nicht hinters Licht führen lassen“, schrieb Fuchs in einem Beitrag für den FOCUS. Der Bericht der Antidiskriminierungsstelle sei „eine einzige Peinlichkeit, die schnellstmöglich in Vergessenheit geraten sollte“.

Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Ingo Kramer, forderte den Gesetzgeber auf, „sich mit weiterer Regulierung zurückzuhalten“. Zwar sei es im Sinne der Arbeitgeber, daß in den Betrieben Vielfalt und Toleranz gelebt werde, dies lasse sich jedoch nicht gesetzlich verordnen.

Eine Abkehr von der freien Marktwirtschaft befürchtet auch der Verband der Familienunternehmer.

„Hier wird vollends die unternehmerische Freiheit geopfert und der Unternehmer fremdbestimmt“, warnte Präsident Lutz Goebel. Sollte nun auch noch eine Beweislast-Umkehr zugunsten der Gewerkschaften durchgesetzt werden, „wird es gruselig für die Unternehmer und äußerst schwierig, gute personelle Entscheidungen im Unternehmen zu treffen“, mahnte Goebel.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Papst ermutigt Ehepaare zu Kindern

Meldung der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Papst Franziskus hat Ehepaare kritisiert, die keine Kinder haben wollen. Manche entschieden sich eher für ein Haustier wie einen Hund oder eine Katze. Doch dann blieben sie im Alter allein, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am 2. Juni bei einer Morgenmesse für 15 Ehepaare im vatikanischen Gästehaus Santa Marta, wo er wohnt. Die Paare waren bereits 25, 50 oder 60 Jahre verheiratet. 1_0_697102

Franziskus rügte eine Wohlstandskultur, die den Menschen einreden wolle, dass es besser sei, keine Kinder zu haben, wenn man das Leben genießen wolle. Doch im Alter zeige sich die Kehrseite; dann endeten diese Personen in bitterer Einsamkeit.

Die Ehe stützt sich nach Ansicht des Papstes auf drei Pfeiler: Treue, Ausdauer und Fruchtbarkeit. Wenn ein Paar keine Kinder bekommen könne, sollte es sich auf den Glauben an Christus und auf die Kirche konzentrieren. Die Liebe Jesu zu seiner Kirche sei ein Vorbild; sie sei treu, fruchtbar und halte ewig.

Quelle: http://www.idea.de