Lassen wir uns durch die Medien beeinflussen?

Das Erfurter INSA-Institut wollte mittels einer Umfrage erfahren: Lassen sich die Befragten durch mediale Berichterstattung beeinflussen?

Fast die Hälfte der Befragten (49 %) ist der Meinung, dass sie sich durch die mediale Berichterstattung nicht beeinflussen lässt. Gegenteiliger Ansicht sind 22 Prozent. Mit 21 Prozent wissen fast genauso viele keine Antwort und acht Prozent machen keine Angabe.

Männliche Befragte sind häufiger davon überzeugt, dass die mediale Berichterstattung sie nicht beeinflusst als weibliche (52 zu 46 %). Frauen geben häufiger als Männer an, es nicht zu wissen, inwiefern sie durch die Medien beeinflusst werden (23 zu 18 %).

Je älter die Befragten sind, desto häufiger geben sie an, dass sie sich nicht durch die mediale Berichterstattung beeinflussen lassen.

Unabhängig von der aktuellen Wahlpräferenz der Befragten ist jeweils eine relative Mehrheit der Ansicht, dass sie nicht von der Berichterstattung in den Medien beeinflusst werden. Am häufigsten sind davon die Wähler der AfD überzeugt, ihr Anteil beträgt hier 67 Prozent.

Doch auch CDU-, Linke- (je 56 %) und FDP-Wähler (55 %) bezeugen mit jeweils einer absoluten Mehrheit ihre Unbeeinflussbarkeit von den Medien. Lediglich bei SPD- und Grünen-Wählern unterschreitet dieser Anteil mit 48 bzw. 44 Prozent die 50-Prozent-Marke.

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Umfrage: 2/3 gegen einen Kauf Grönlands

Nachdem US-Präsident Donald Trump mit der Idee, Grönland der dänischen Krone abzukaufen, Schlagzeilen machte, wolle das INSA-Institut aus Erfurt diese Woche wissen, wie die Deutschen zum Kauf der riesigen Arktis-Insel mit der sechsfachen Fläche der Bundesrepublik stehen.

Eine deutliche Mehrheit von 65 Prozent ist dagegen. Neun Prozent plädieren dafür.

Ein Blick auf die Aufspaltung nach Alter offenbart, dass die Zustimmung für einen Kauf Grönlands mit zunehmendem Alter kontinuierlich sinkt. Während noch 15 Prozent der unter 40-Jährigen einem Grönlandkauf zustimmen, sind es bei der Gruppe der ab 60-jährigen lediglich fünf Prozent.

Die Aufspaltung nach parteipolitischen Präferenzen ergibt ein recht einheitliches Bild. Die Wähler jeder Partei stimmen mit mindestens 70 Prozent gegen einen Kauf Grönlands. Die größte Zustimmung erfährt der Kauf der dänischen Arktisinsel bei den Wählern der FDP (16 %), gefolgt von den Wählern der AfD (15 %) und ferner von den Wählern der Union (11 %).

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Ein Viertel wünscht rot-rot-grüne Regierung

Das INSA-Institut in Erfurt führte eine repräsentative Umfrage durch. Das Ergebnis:

Ein Viertel – nämlich genau 25% – der Befragten fände es gut, wenn nach der nächsten Bundestagswahl eine Koalition aus Grünen, SPD und Linkspartei zustande kommt. Knapp die Hälfte (49 %) der Befragten stimmt dieser Aussage nicht zu. Jeweils mehr Männer als Frauen stimmen zu (30 zu 21 %) bzw. nicht zu (53 zu 46 %), entsprechend wissen mehr Frauen als Männer keine Antwort oder machen keine Angabe (33 zu 17 %).

Je höher ihr Alter, desto mehr Befragte sind gegen die Aussage, nach der nächsten Bundestagswahl solle eine rot-rot-grüne Koalition zustande kommen. Der Anteil steigt kontinuierlich von 32 Prozent bei den 18- bis 24-Jährigen bis auf 60 Prozent bei der ältesten Altersgruppe. Jeweils 30 Prozent der beiden jüngsten, 25 Prozent der mittleren und jeweils 23 Prozent der drei ältesten Altersgruppen stimmen dieser Aussage zu. Mit zunehmendem Alter sinkt tendenziell der Anteil an „weiß nicht“- und keinen Angaben.

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Umfrage: Eine Mehrheit (vor allem Frauen) hat das Gefühl steigender Kriminalität

Das Erfurter INSA-Meinungsforschungsinstitut wollte in dieser Woche wissen, ob die Befragten das Gefühl haben, dass die Kriminalität in Deutschland steigt.

Mehr als die Hälfte (52 %) stimmt der Aussage zu. Annährend ein Drittel (31 %) ist gegenteiliger Ansicht. Weitere 12 Prozent wissen keine Antwort und fünf Prozent machen keine Angabe.

Bei den männlichen Befragten liegt der Anteil derer, die zustimmen, mit 49 Prozent niedriger als jener der Frauen mit 55 Prozent. Entsprechend liegt der Anteil der männlichen Befragten, die diese Aussage ablehnen, mit 38 Prozent deutlich höher als jener der weiblichen, die dies zu 24 Prozent angeben. Weitere 15 Prozent der Frauen und nur neun Prozent der Männer wissen keine Antwort.

Differenziert nach Alter zeigt sich die Tendenz, dass die Befragten mit zunehmendem Alter häufiger ihr Gefühl bekunden, dass die Kriminalität in Deutschland steigt: Während dies nur 36 Prozent der jüngsten Altersgruppe angeben, steigt der Anteil kontinuierlich bis auf 59 Prozent bei den 45- bis 54-Jährigen und sinkt dann wieder leicht bis auf 54 Prozent bei den ab 65-Jährigen.

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54% kritisieren die EU-Urheberrechtsreform

Vor kurzem wurde die umstrittene Urheberrechtsrechtsreform in der EU beschlossen. Das Erfurter INSA-Institut wollten deshalb von den Teilnehmern ihrer Umfrage wissen, ob sie durch diesen Entscheid das freie Internet gefährdet sehen.

Eine absolute Mehrheit von 54 Prozent beurteilt die neue EU-Urheberrechtsreform hinsichtlich des freien Internet als eher gefährdend bis sehr gefährdend.

Ein Viertel der Befragten (25 %) sieht hingegen keine Gefährdung dadurch. Jeder zehnte Befragte (10 %) kennt die Reform nicht und weitere zehn Prozent wissen nicht, sie das freie Internet gefährdet oder nicht.

Insgesamt geben weibliche Befragte deutlich häufiger als männliche an, die Reform nicht zu kennen oder nicht zu wissen, inwiefern diese das freie Internet gefährdet (28 % der Frauen, 11 % der Männer, je kumuliert).

Eine deutliche Mehrheit der Befragten im Alter von 18 bis 29 Jahren (67 %) sehen das freie Internet durch die EU-Urheberrechtsreform als sehr gefährdet oder eher gefährdet. Bei den anderen Altersklassen zeigt sich eher eine Tendenz, die Gefährdung durch die EU-Urheberrechtsreform als geringer einzuschätzen.

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Der Gerechte wächst wie die Zedern empor

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 92 (91),2-3.13-14.15-16.

Wie schön ist es, dem HERRN zu danken,
deinem Namen, du Höchster, zu singen,
am Morgen deine Huld zu verkünden
und in den Nächten deine Treue.
.
Der Gerechte gedeiht wie die Palme,
er wächst wie die Zedern des Libanon.
Gepflanzt im Hause des HERRN,
gedeihen sie in den Vorhöfen unseres Gottes.
.
Sie tragen Frucht noch im Alter
und bleiben voll Saft und Frische;
sie verkünden: Gerecht ist der HERR;
mein Fels ist ER, an ihm ist kein Unrecht.

INSA-Institut: Mehrheit der Deutschen will eine Schließung der Mittelmeerroute

Bei einem Treffen zwischen Bundesinnenminister Horst Seehofer und dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz haben beide die Absicht erklärt, die Mittelmeerroute für Flüchtlinge zu schließen.  

Deshalb wollte das Meinungsforschungs-Institut INSA in Erfurt in dieser Woche durch eine repräsentative Umfrage wissen, wie die Deutschen darüber denken. Das Ergebnis:

Mehr als die Hälfte aller Befragten (54 %) befürwortet die Schließung der Mittelmeerroute, deutlich weniger (22 %) lehnen dies ab. Insgesamt weiß knapp ein Viertel (24 %) aller Befragten nicht, ob sie für oder gegen eine Schließung der Mittelmeerroute sind oder machen dazu keine Angabe.

Große Unterschiede in der Beantwortung dieser Frage gibt es hinsichtlich des Alters der Befragten. So lehnen 34 Prozent der 18- bis 24-Jährigen die Schließung der Mittelmeerroute für Flüchtlinge ab, wohingegen 31 Prozent dieser Altersgruppe dies befürworten. In den übrigen Altersgruppen überwiegt jedoch die Zustimmung gegenüber der Ablehnung. Am höchsten ist diese in der Altersgruppe der ab 65-jährigen (65 %). Mit steigendem Alter der Befragten ist ein kontinuierlicher Anstieg an Zustimmung zu beobachten. Einzige Ausnahme ist die Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen, von denen 51 Prozent zustimmen. 

Weitere Unterschiede lassen sich auch nach der Aufschlüsselung nach Ost und West feststellen: So stimmen in den neuen Bundesländern mehr Befragte (58 %) für die Schließung der Mittelmeerroute als im Westen (53 %). Die Ablehnung ist im Westen größer (23 %) als im Osten (19 %).

Die höchste Zustimmung besteht unter den Wählern der AfD (89 %), wohingegen nur 36 Prozent der Grünen-Wähler eine Schließung befürworten. Knapp die Hälfte (45 %) dieser Gruppe lehnt dies ab. Die mit Abstand niedrigste Ablehnung der Schließung der Mittelmeerroute für Flüchtlinge liegt bei den Wählern der AfD (4 %).

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