INSA-Institut: Mehr Deutsche für als gegen ein sofortiges Ende der Großen Koalition

Das Erfurter INSA-Institut wollte in einer repräsentativen Umfrage aktuell wissen: „Sprechen Sie sich für ein unverzügliches Ende der Großen Koalition auf Bundesebene aus?“

39 Prozent der Befragten befürworten dies. 29 Prozent sprechen sich dagegen aus. Bei beiden Antwort-Optionen ist der Anteil bei den Männern höher als bei den Frauen. Jeder vierte Mann (24 % kumuliert) und 40 Prozent der Frauen (kumuliert) wissen keine Antwort oder machen keine Angabe.

27 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sind dafür, dass die Große Koalition auf Bundesebene unverzüglich beendet wird. Dieser Anteil steigt mit zunehmendem Alter bis auf 44 Prozent bei den ab 55-Jährigen. Je jünger die Befragten, desto häufiger machen sie keine Angabe.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


Insa-Umfrage: Mit steigendem Alter nimmt die Bereitschaft zum Fasten ab

Das Erfurter INSA-Institut erstellte eine repräsentative Umfrage über die Fastenzeit und gelangte zu folgenden Ergebnissen: media-374158-2

Jeder fünfte Deutsche fastet in den kommenden Wochen. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Ost und West und den unterschiedlichen Altersgruppen:

Im Osten (13 %) wird seltener gefastet als im Westen (23 %). In Westdeutschland wird im Vergleich zu Ostdeutschland häufiger auf Süßes (8 % West, 3 % Ost), Alkohol (7 % West, 3 % Ost) und Fleisch (4 % West, 1 % Ost) verzichtet.

Jüngere Befragten fasten häufiger als ältere. Am wenigsten fasten die Deutschen zwischen 55 und 64 Jahren (15 %), während bei den 18- bis 24-Jährigen jeder Dritte fastet (29 %).

Jene Befragten, die fasten, verzichten am häufigsten auf Süßigkeiten (35 %) und Alkohol (31 %). Jeder Dritte (32 %) nutzt die Fastenzeit außerdem zum Abnehmen und jeder Fünfte (23 %) möchte geistig und seelisch zur Ruhe kommen.

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Generation 50-plus will länger arbeiten

Drei von vier Arbeitnehmern über 50 Jahre wollen sich nicht vorschreiben lassen, mit 67 Jahren in Rente gehen zu müssen. Sie wollen womöglich länger arbeiten. AL-0034

Das berichten die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe, die vorab aus der Studie „Vielfalt des Alterns“ zitieren.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will die Befragung am Montag in Berlin vorstellen.

Das Institut für neue soziale Antworten (Insa) hat die Studie erstellt und dazu 3000 Bundesbürger aller Altersklassen befragt.

Zwei Drittel der Befragten lehnt demnach die Rente mit 67 ab. Drei von vier Älteren fordern, daß  ein Verbleib im Betrieb bis zum Alter von 69 Jahren möglich sei sollte.

Ein weiteres Ergebnis: Die Generation „50plus“ ist selbstbewußt und hält sich für kompetenter und innovativer als ihre jungen Kollegen.

Volkswirtschaftlich könnten die Ergebnisse eine positive Nachricht sein, so das Institut: „Vorstellungen, daß eine demografisch alternde Gesellschaft an Dynamik und Innovationskraft verliert, werden infrage gestellt.“

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung  (WAZ)

Foto: Bistum Regensburg