Buchpräsentation in Berlin: „Die alternde Republik und das Versagen der Politik“

Der LIT Verlag veranstaltet in Berlin am Mittwoch, den 10. Dezember 2014, in Berlin eine Vorstellung des neuen Buches von Prof. Dr. Herwig Birg: „Die alternde Republik und das Versagen der Politik  –  Eine demographische Prognose“ Coverabbildung
 
Die Veranstaltung ist zu Gast im Haus des Familienunternehmens in 10117 Berlin, Pariser Platz 6a (direkt neben dem Brandenburger Tor).

Unter der Moderation von Jürgen Liminski, Redakteur beim Deutschlandfunk, diskutieren über die Thesen des Buches: Der ehem. sächsische Ministerpräsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf (CDU) und der Bevölkerungswissenschaftler Prof. Dr. Herwig Birg.

Wegen der begrenzten Plätze wird um Anmeldung gebeten an: LIT-Verlag, Schumannstr. 18 in 10117 Berlin, Telefon: 030 280 40 880 , Fax: 030 280 40 882, E-Mail: berlin@lit-verlag.de

Die Alterung der Gesellschaft gilt in Deutschland als ein zentrales Problem, nicht zuletzt dank Frank Schirrmachers Bestseller „Das Methusalem-Komplott“. Die steigende Lebenserwartung gilt als Hauptgrund. Dies aber entspricht nicht den Tatsachen. Das Durchschnittsalter steigt stärker durch die niedrige Geburtenrate.

Diese Entwicklung kann realistischerweise auch durch Zuwanderung nicht kompensiert werden. Herwig Birg geht diesem Zentralproblem und allen damit zusammenhängenden ausführlich nach.

Er zeigt, daß demographische Prognosen sich als sehr verläßlich erwiesen haben. Das Versagen der Politik wiegt deshalb umso schwerer.

Prof.Dr. Herwig Birg hatte von 1981 bis 2004 den Lehrstuhl für Bevölkerungswissenschaft an der Universität Bielefeld inne.

Buch-Daten: Die alternde Republik und das Versagen der Politik. Eine demographische Prognose
Reihe: Wissenschaftliche Paperbacks, Bd. 35, LIT-Verlag 2014, 256 S., 34.90 €, geb., ISBN 978-3-643-12827-0

Bestellmöglichkeit hier: http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-12827-0

 


Evgl. Landeskirche Anhalt: Kirchenpräsident verteidigt klassische Ehe und Familie

In der Debatte um die umstrittene EKD-„Orientierungshilfe“ zur Familie hat der Kirchenpräsident der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Joachim Liebig, das traditionelle Bild von Ehe und Familie verteidigt. SDC12139

Wie er am 15. November vor der in Zerbst tagenden Synode sagte, ist es „weder ein Zeichen von Intoleranz noch von beschränktem Traditionalismus, die dauerhafte Ehe zwischen Mann und Frau für das Gemeinschaftsmodell zu halten, an dessen Tragweite, Bedeutung und Kraft alle anderen Beziehungsformen zu messen sind“.

Angesichts der grundsätzlichen Fragen einer alternden Gesellschaft merkte Liebig an: „Denkbar wäre auch, dass in nicht allzu ferner Zukunft gegenseitige Fürsorge in viel größerem Umfang an die Familie zurückfällt, als wir es uns im Augenblick vorzustellen vermögen.“

An der im Juni vorgestellten „Orientierungshilfe“ des Rates der EKD zu Ehe und Familie hatten sich heftige Diskussionen in der Öffentlichkeit entzündet. Das Papier rückt von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm ab und vertritt ein erweitertes Familienbild, das etwa auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften und sogenannte „Flickenteppich-Familien“ einschließt.

Die Landessynode der anhaltischen Landeskirche besteht aus 33 von den Ältesten der Kirchenkreise gewählten und sechs von der Kirchenleitung berufenen Synodalen. Zwei Drittel der Synodalen sind Nichttheologen, ein Drittel Theologen. Die anhaltische Landeskirche hat derzeit rund 40.300 Mitglieder.

Quelle: http://www.idea.de