INSA-Umfrage: Mehrheit gegen Impf-Pflicht

30 Prozent der Deutschen sind für eine Impfpflicht gegen das Coronavirus. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative INSA-Umfrage im Auftrag der „Tagespost“.

Eine absolute Mehrheit von 52 Prozent der Befragten ist gegen eine Impfpflicht; 14 Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen.

Die größte Zustimmung zu einer Impflicht findet sich in der Gruppe der über 60-Jährigen (39 Prozent). Bei den restlichen Altersgruppen unter 60 Jahren stimmen zwischen 24 und 28 Prozent zu. In all diesen Altersgruppen lehnt eine absolute Mehrheit der Befragten eine allgemeine Impfpflicht jedoch ab.

Im Osten stimmt man einer Impfpflicht gegen das Coronavirus häufiger zu als im Westen (34 zu 29 Prozent).

Am häufigsten sind Wähler der Union (42 Prozent) und der SPD (39 Prozent) für eine Impfpflicht. In diesen Gruppen wird die Pflicht aber auch relativ-mehrheitlich abgelehnt (45 und 44 Prozent). Bei den restlichen Wählergruppen überwiegt absolut-mehrheitlich die Ablehnung, am stärksten bei Wählern der AfD (75 Prozent); bei den Anhängern der restlichen Parteien liegt die Ablehnung zwischen 53 und 57 Prozent).

Internetpräsenz: www.die-tagespost.de


INSA-Umfrage: Zwei-Drittel-Mehrheit gegen Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre

65 Prozent der Befragten äußern sich in einer INSA-Umfrage dagegen, dass das Wahlalter bei Bundestagswahlen auf 16 Jahre gesenkt wird. 20 Prozent sind dafür.

Männliche Befragte sprechen sich etwas öfter als weibliche für eine Absenkung des Wahlalters bei Bundestagswahlen aus (25 zu 16 %) und entsprechend seltener dagegen (63 zu 68 %).

Am höchsten ist die Zustimmung zur Absenkung des Wahlalters bei den jüngsten Befragten: Diese stimmen zu 32 Prozent zu. Von dort aus sinkt der Wert mit steigendem Alter kontinuierlich auf 13 Prozent bei Befragten ab 60 Jahren.

Eine knappe Mehrheit von 46 Prozent der Grünen würde es begrüßen, wenn das Wahlalter bei Bundestagswahlen auf 16 Jahre gesenkt würde, aber fast ebenso viele, nämlich 44 Prozent, stehen dem ablehnend gegenüber.

In den übrigen Wählergruppen findet sich stets eine absolute Mehrheit, die der Aussage nicht zustimmt. Dabei schwanken die Ablehnungswerte zwischen 55 (Linke-Wähler) und 86 Prozent (AfD-Wähler).

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


INSA-Umfrage: Klare Mehrheit befürwortet Body-Videokameras für alle Polizisten

Das Erfurter INSA-Institut wollte in einer repräsentativen Umfrage wissen, ob alle Polizisten in Deutschland mit Body-Cams (Videokameras an der Uniform) ausgestattet sein sollen. 

Eine deutliche Mehrheit der Befragten (73 %) bejaht dies. 12 % der Befragten lehnen dies ab. Drei Viertel der Frauen  (74 %) und rund sieben von zehn Männern (71 %) befürworten die Einführung von Body-Cams.

Unter der Berücksichtigung des Alters der Personen zeigen sich deutliche Unterschiede, wobei tendenziell mit zunehmendem Alter die Zustimmung zu Body-Cams steigt. Bei Befragten über 65 Jahren befürworten 86 % eine Einführung von Body-Cams, wohingegen es bei der jüngsten Personengruppe 59 % sind  –  und bei den 25- bis 34-jährigen Personen lediglich 57 Prozent.

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de