BKA: Amoklauf von Hanau nicht rechtsextrem, sondern verschwörungsfixiert motiviert

Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) haben den Amoklauf von Hanau nicht als rechtsextreme Tat eingestuft. Vielmehr habe der 43 Jahre alte Tobias R. seine Opfer gezielt ausgewählt, um eine möglichst große Aufmerksamkeit für seine Verschwörungsphantasien zu erlangen, berichteten WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung am Wochenende. Rassismus sei aber nicht sein Hauptmotiv gewesen.

Tobias R. war Mitte Februar durch die hessische Stadt Hanau gezogen und hatte neun Personen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Später fanden Ermittler ihn und seine Mutter tot in ihrer Wohnung. 

Zahlreiche Politiker und Journalisten hatten die AfD und rechte Medien in inhaltliche Nähe zum Täter gerückt. Tobias R. hatte auf seiner Website mehrere Dokumente und Videos veröffentlicht. Darin schrieb er u.a., er werde von einem Geheimdienst überwacht, genauso wie Tausende andere Deutsche auch. Der Dienst mit US-amerikanischem Hintergrund oder Verbindungen in die Vereinigten Staaten habe die Fähigkeit, sich in die Gehirne von Menschen „einzuklinken“ und sie fernzusteuern

Wie der Rechercheverbund weiter berichtete, habe Rassismus in der Weltanschauung von Tobias R. keine dominierende Rolle gespielt. Zudem sei der Mann seinen Nachbarn nicht durch rassistische Äußerungen aufgefallen.

Er habe sich vor allem in Verschwörungsmythen rund um Geheimdienste hineingesteigert und habe an Verfolgungswahn gelitten.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/bundeskriminalamt-stuft-bluttat-von-hanau-nicht-als-rechtsextrem-ein/

KOMMENTAR von VERA LENGSFELD, ehem. Bürgerrechtlerin und CDU-Parlamentarierin: https://vera-lengsfeld.de/2020/03/30/attentaeter-von-hanau-war-kein-rechtsextremist-sagt-das-bka/

 


Amoklauf in Oregon: War der Täter okkult und schoß gezielt auf Christen?

Der Amoklauf im US-Bundesstaat Oregon hat offenbar religiöse Hintergründe. Das geht aus den Schilderungen von Zeugen hervor. Am 1. Oktober tötete der 26-jährige Chris Harper Mercer mit einem Sturmgewehr und drei Handfeuerwaffen im Umpqua Community College der 21.000-Einwohner-Stadt Roseburg neun Personen und verletzte sieben. Der Schütze wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet. 4077304320

Stacy Boylan, der Vater einer 18-Jährigen, die das Massaker schwerverletzt überlebt hat, sagte dem Fernsehsender CNN, seine Tochter habe ihm, kurz bevor sie in den Operationssaal geschoben wurde, den Tathergang berichtet.

Demnach habe der Täter die Studenten gefragt, ob sie Christen seien. Diejenigen, die die Frage bejahten, mussten vom Boden aufstehen. „Gut, dass ihr Christen seid; eine Sekunde noch, dann werdet ihr Gott sehen“, habe der Attentäter gesagt und sie erschossen. 

Diese Aussagen werden von einer weiteren Augenzeugin bestätigt. Die 18-jährige Kortney Moore gab laut der Regionalzeitung News-Review an, dass Mercer seine Opfer nach ihrer Religionszugehörigkeit fragte, bevor er abdrückte.

Über das Motiv des Mörders wird derzeit noch spekuliert. Er war auf einem Internetportal Mitglied in Gruppen wie „Ich mag keine organisierte Religion“ sowie „Magisches und Okkultes“. Auf seinem Myspace-Profil veröffentlichte er Bilder und Videos, die sich positiv mit der Irisch-Republikanischen Armee (IRA) auseinandersetzen.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/ermordete-der-attentaeter-gezielt-christen-83488.html

Ergänzender HINWEIS zum Thema Rassismus: Der Täter hat erstens gezielt auf Christen und zweitens bewußt allein auf Weiße geschossen. Hierzu schreibt sogar die linksgerichtete Illustrierte “Stern“, daß dieser Sohn einer schwarzen Mutter seine Rache an Weißen austoben wollte: “Er habe sich an Weißen rächen wollen, wegen des Tods des schwarzen Teenagers Michael Brown.” (Quelle: http://www.stern.de/panorama/stern-crime/amoklauf-an-college-in-oregon–das-weiss-man-ueber-chris-harper-mercer–den-todesschuetze-von-roseburg-6481130.html)