Synodaler Weg: Es geht um „alles oder nichts“

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Die Bistumszeitung „Konradsblatt“ Nr. 25 vom 21.6.2020 zitiert unter „Pressestimmen“ die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Dort heißt es:

“Der Synodale Weg‘ …mit seinen Themen Macht, Frauen und Sexualmoral (wird) nun endgültig zur Arena, in der es für die katholische Kirche …um Alles oder Nichts geht“.

Das hat die FAZ richtig beobachtet.

In der Vorbereitung des „Synodalen Prozesses“ wurde bereits deutlich, dass der sexuelle Missbrauch instrumentalisiert wird, um eine „andere Kirche“ zu schaffen. Die Themen, die in keinem ursächlichen Zusammenhang mit dem sexuellen Missbrauch stehen, wie mehrfach festgestellt wurde, dienen als Rammböcke, um das katholische Lehrgebäude zum Einsturz zu bringen.

Die Bereitschaft, auch Vorlagen, die im Widerspruch zur Lehre der Kirche stehen, zur Abstimmung zu bringen, beweist diese Intention.

Der Regensburger Bischof Voderholzer hat sich nach der Abstimmung auf der Bischofskonferenz am 25. September 2019  sich klar dazu geäußert. Wer sich darüber näher informieren will, kann das bspw. im Februarheft 2020 der katholischen Monatszeitschrift „Der Fels“ tun.

Voderholzer war in seiner Stellungnahme bereits klar, dass es beim „Synodalen Weg“ für die katholische Kirche um „Alles oder Nichts“ geht.