Gibt es einen „Sinneswandel“ von Papst Franziskus in der Migrationspolitik?

Der österreichische Publizist Andreas Unterberger schreibt in seinem Internetblog am 1. November über den „globalen Abschied“ von einer Flüchtling-willkommens-Politik und weist darauf hin, daß immer mehr Staaten in der Welt und vor allem in Europa sozusagen auf die Notbremse drücken und keine weitere unkontrollierte Einwanderungswelle hinnehmen wollen.

Der konservative Autor erwähnt in seinem Beitrag auch einen „Sinnenswandel“ des Oberhauptes der katholischen Kirche:

„Am auffälligsten ist der Sinneswandel des gegenwärtigen Papstes, auch wenn er für seine Sprunghaftigkeit (freundlicher formuliert: Spontaneität) bekannt ist.

Franziskus hat jedenfalls auf seiner Reise nach Kolumbien zum Thema „Flucht“ erstaunliche Worte gefunden. Diese sind hierzulande jedoch völlig untergegangen – offenbar weil sie nicht zur „Refugees Welcome“-Hysterie der österreichischen, deutschen und italienischen Bischöfe passen.

Der Papst hat eine „verantwortete“ und „kluge“ Aufnahmepolitik gefordert. Dazu gehöre an erster Stelle die Frage nach den verfügbaren Kapazitäten, sodann die nach der Integration. Eine legitime Aufnahmegrenze sei dann erreicht, wenn eine „Gefahr der Nichtintegration“ bestehe. Statt dessen verlangte Franziskus die Schaffung humanitärer Hilfszentren in Libyen.

Jede dieser Äußerungen wäre in den letzten Jahren von linkskatholischen Kreisen als böse, reaktionär und unchristlich verdammt worden. Viele Katholiken haben sich deshalb auch in der Kirche entfremdet gefühlt. Und nun sogar der Papst…“

Quelle: http://www.andreas-unterberger.at/m/2017/11/der-globale-abschied-vom-ijrefugees-welcomeij/


„Die letzten Europäer“: Politikwissenschaftler Ley warnt vor weiterer Islamisierung

In seiner Neuerscheinung „Die letzten Europäer – Das neue Europa“ (siehe Foto) warnt der Politikwissenschaftler und Soziologe Dr. Michael Ley vor der fortschreitenden Islamisierung des Abendlandes. Bereits in seinem Buch „Die kommende Revolte“ sah er die Zukunft unseres Kontinents sehr skeptisch.

Der Autor sieht Europa gefährdet durch seine selbstzerstörerischen Tendenzen, vor allem durch neo-sozialistische Utopien und die Ideologien von Multikulti, Genderismus und Islamophilie, also einer illusionär-islamfreundlichen Verharmlosungstaktik. Er betrachtet die sog. Flüchtlingskrise letztlich als einen „Einwanderungs-Dschihad“.

Ursache für diese verhängnisvolle, schädliche Grundhaltung sei u.a. eine irrationale (Un-)Art der Vergangenheitsbewältigung, so der Verfasser. Dieser emotionalisierte Schuldkult bringe gefährliche Sumpfblüten hervor: „Aus dem neurotischen Selbsthass entsteht eine unbewusste Selbstvernichtungsphantasie.“

Michael Ley sieht einen Hoffnungsschimmer in den osteuropäischen Ländern, die aufgrund ihrer schlimmen Erfahrungen unter der kommunistischen Diktatur stärker für neue Gefahren sensibiliert seien als Westeuropa, weshalb sie sich gegen eine unkontrollierte Masseneinwanderung vor allem durch Muslime wehren.

Werner Reichel schreibt im Blog des österreichischen Politologen Dr. Andreas Unterberger zu diesem Buch:

„Für Menschen, die ihr Wissen und ihre Informationen über aktuelle Entwicklungen primär aus den gefilterten Kommunikationskanälen des Establishments beziehen, die sich ausschließlich in ihrer politisch korrekten Blase bewegen, ist dieses Buch äußerst starker Tobak, ein Realitätsschock.“

In einer Amazon-Rezension heißt es ähnlich:

„Dieses Buch bringt es auf den Punkt: Der Islam gehört nicht zu Deutschland und Europa, und wenn, dann nur reformiert. Aber das wird nicht passieren. Die weitreichenden Folgen dieser unverantwortlichen Asylpolitik werden hier brilliant aufgezeigt.“

Weitere Infos und Bestellmöglichkeit: http://www.hintergrund-verlag.de/buecher-die-letzten-europaeer-das-neue-europa-michael-ley.html

VORTRÄGE von Dr. Ley: https://www.youtube.com/watch?v=tGib3KJ5Plw und hier: https://www.youtube.com/watch?v=ozCW7XIu5dI

 


Birgit Kelle und Karl Feldmeyer erhielten den Gerhard-Löwenthal-Preis

Birgit Kelle kämpft für die Rechte der Mütter

Die christliche Publizistin Birgit Kelle und der ehem. FAZ-Redakteur Karl Feldmeyer sind am vergangenen Samstag in Berlin mit dem Gerhard-Löwenthal-Preis 2013 ausgezeichnet worden. 42687

Dieser Journalistenpreis wird von der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT in Kooperation mit der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung und Ingeborg Löwenthal (der Witwe von Gerhard Löwenthal) vergeben. 

Birgit Kelle (siehe Fotos) ist „rhetorisch brillant“, beschreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung die 38-Jährige. Als eine Frau, „die sich traut, gegen den Strom zu schwimmen“, bezeichnet sie der Spiegel.

Kelle, hauptberuflich Hausfrau und Mutter von vier Kindern, studierte ursprünglich Jura, absolvierte dann ein journalistisches Volontariat und ist heute nebenberuflich Publizistin und ehrenamtliche Verbandsvertreterin.

2012 trat sie als Sachverständige in der Betreuungsgeld-Debatte vor dem Familienausschuß des Bundestags auf. Seit 2011 schreibt Kelle auch regelmäßig für die JUNGE FREIHEIT, zudem als Kolumnistin für The European und Freie Welt.

Birgit Kelle

 

Sie steht dem Verein Frau 2000plus vor und ist Vorstandsmitglied des EU-Dachverbands New Women for Europe (Neue Frauen für Europa).

Geboren wurde sie 1975 in Siebenbürgen, 1984 siedelte die Familie nach Deutschland aus. Zuletzt erschien ihr Buch „Dann mach doch die Bluse zu“, in dem sie mit dem modernen Feminismus ins Gericht geht.

Der Löwenthal-Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Laudator Andreas Unterberger würdigte Kelle als „junge und brillante Frau“, die in den vergangenen Jahren „wie ein Wirbelwind durch die Vortragssäle“ gerauscht sei.

Der langjährige Chefredakteur der Wiener Presse erklärte, die Publizistin stehe „an der Spitze einer wichtigen Auseinandersetzung“, in der es darum gehe, den Frauen wieder eine eigene Stimme zu geben. Diese seien derzeit in „Geiselhaft“ des Feminismus genommen worden.

Karl Feldmeyer erhält Preis für sein Lebenswerk

Den Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizistik erhielt Karl Feldmeyer. Der Journalist, der von 1971 bis 2004 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung über die Bundespolitik berichtet hat und auch Parlamentskorrespondent der Zeitung war, wurde damit für sein publizistisches Lebenswerk geehrt. Der 74jährige gilt als Experte für Sicherheitspolitik und für die Union.

Der Publizist Konrad Adam würdigte Feldmeyer als einen der wenigen Journalisten, der immer klar gemacht habe, daß „Politik auch einen moralischen Unterbau brauche“.

Er habe stets gegen „Prinzipienlosigkeit“ gekämpft und sich immer für die deutsche Einheit stark gemacht. „Wer Karls Feldmeyers Kommentare gelesen hat, fühlte sich stets an eine Zeit erinnert, in der die Politik noch echte Werte vertreten hat“, betonte Adam, der heute zusammen mit Bernd Lucke und Frauke Petry Sprecher der neuen Partei AfD (Alternative für Deutschland) ist.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de