GAGs und WITZE von und über ADENAUER

Wir wollen auch in schweren Zeiten – und dann erst recht – einmal etwas zum Lachen haben, mindestens zum Schmunzeln.

Und weil der erste Kanzler nach dem Krieg, der den Ernst des Lebens wohl kannte, zugleich ein humorvoller und schlagfertiger Mensch war, möchten wir hier einige gesammelte Anekdoten, Sprüche und Witze von und über Konrad Adenauer präsentieren, der ein gläubiger Katholik war (siehe 1. Buchtitel-Foto), aber auch ein fröhlicher Rheinländer, der gerne lachte (siehe 2. Buchtitel).

Hier nun einige Beispiele aus unserem Sammelsurium:

Die Mitglieder einer bayerischen Delegation protestieren bei einem Treffen mit Adenauer: „Mir san aber net hier, Herr Bundeskanzler, dass mir oifach zu ollem Ja und Amen sagn.“ – Adenauers Antwort im echten Kölsch: „Dat is auch jar nich nötich, meine Herren. Mir jenücht schon, wenn Se JA sagen.“

Adenauer wurde in einer Sitzung von einem politischen Gegner vorgeworfen: „Herr Bundeskanzler, Sie äußern heute eine Ansicht, die deutlich abweicht von dem, was Sie uns gestern gesagt haben!“ – Adenauer darauf: „Mein Herr, es kann mich doch niemand daran hindern, jeden Tag klüger zu werden.“

Zudem sind von dem „Alten“, wie man Adenauer flapsig nannte, auch einige „echte“ Sprüche überliefert, z.B. folgende:

„Wenn Österreich von uns Reparationen verlangt, dann schicke ich denen die Gebeine Adolf Hitlers.“

„Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen!“

„Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen: Daß sie es von anderen haben wollen!“

Amerikanische Journalisten fragten Adenauer: „Glauben Sie, Herr Bundeskanzler, daß auch ein Politiker in den Himmel kommen kann?“  – „Bei Gott ist kein Ding unmöglich!“

Adenauer geht mit seinem Enkel spazieren. „Na, weißt Du schon, was Du einmal werden willst?“ – „Klar: Bundeskanzler!“ – „Wieso? Wir brauchen doch nicht zwei davon!“

Adenauer ist zur Privataudienz beim Papst. Als der Termin kein Ende nehmen will, wagt es der Kardinal-Staatssekretär, dieTür einen Spalt zu öffnen. Was sieht er da? – Adenauer sitzt auf dem Thron. Der Papst fleht mit erhobenen Händen: Nun glaub mir doch, daß ich katholisch bin!

Adenauer stürzt in eine Gletscherspalte. Die Rettungsmannschaft ruft ihm zu: „Hier spricht das Deutsche Rote Kreuz.“  – Von unten hören sie die Worte: „Ich spende nix!“

WER kennt weitere Sprüche und Witze über unseren ersten Bundeskanzler?

Wir freuen uns über schöne Ergänzungen in den Leserkommentaren!

 

 


Dyba-Gags: „Unsere fröhlichen Erlebnisse mit Erzbischof Johannes Dyba“

Die folgenden Erlebnisse mit Erzbischof Johannes Dyba (siehe Foto) stammen von einem aktiven Lebensrechtler aus der Fuldaer Region, den wir seit langem gut kennen und beim Kongreß „Freude am Glauben“ Ende Juli 2015 in Fulda auch persönlich getroffen haben. Dabei erzählte uns der katholische Familienvater einige Anekdoten über Dyba, die wir ganz originell finden und daher um eine schriftliche Fassung baten, die wir auch erhalten haben: Jan laechelt von der Mauer des Bischofgartens - Kopie

Die „heilige“ Wurst vom Erzbischof

Vor einigen Jahren wurde im Bistum Fulda eine bekannte und alterwürdige Wallfahrtskapelle niedergebrannt.  Kurz nach dieser Schandtat hielt Erzbischof Dyba dort ein Pontifikalamt. Fleißige Helfer sorgten nach der hl. Messe für Grillwürstchen und Getränke; Biertische und Bänke waren aufgestellt. Man hatte sich allerdings in der Anzahl der sehr betroffenen und bewegten Gläubigen verschätzt. Es waren weit mehr gekommen, als man sich in seinen kühnsten Träumen gedacht hatte.

Als einer unserer Söhne anstand, um sich ein Würstchen zu kaufen, war zufällig unser Erzbischof vor ihm in der Reihe, genau wie alle anderen, und bekam die allerletzte Wurst vom Grill. Spontan drehte sich Johannes Dyba um und schenkte dem Jungen seine Bratwurst. Der Junge ist dann hocherfreut über den ganzen Platz gelaufen, seine Wurst wie die olympische Fackel in der Luft schwenkend, und hat laut gerufen: „Ich hab ´ne heilige Wurst.“  – Seitdem ist die „heilige Wurst“ in unserer Familie ein geflügeltes Wort.

Übrigens wurde die wertvolle Kapelle mit Hilfe großzügiger Spender schnell wieder aufgebaut und die Wallfahrten gehen sogar noch zahlreicher weiter.

Der Mißgeschick des Kleinen war meine Chance

Als wir zur Gründonnerstagsliturgie in den Fuldaer Dom gefahren sind, wollte ich Erzbischof Dyba ein bestimmtes Buch schenken. Nach der Liturgie ist üblicherweise in der Seitenkapelle das Heilige Grab. Unsere Familie kniete auf der rechten Seite. Dann kam der feierliche Auszug mit dem Domkapitel, den Messdienern und Bischof Dyba.

Fürs CF verwenden

Alle Kirchgänger standen. Unser Jüngster stand, um besser zu sehen, auf der Kniebank und schaute neugierig zu. Dabei rutschte er plötzlich mit den Füßen ab, berührte dabei mit seinem Kinn die Gesangbuchablage der Bank und fing an zu weinen. Augenblicklich beugte sich Dyba zu dem Kleinen hinunter und fragte freundlich lächelnd: „Na, hat sich da einer weh getan?“

Der Junge war so verdutzt, dass er augenblicklich mit dem Weinen aufhörte und ihn groß anschaute. Der Erzbischof streichelte im über den Kopf, ich

nutzte die Chance und steckte Dyba das Buch zu  –  und er reihte sich wieder in den feierlichen Auszug ein  –  und wir waren glücklich über diese schöne Begegnung.

BILD: Das Buch „Der Löwe von Fulda“ erschien Mitte Dezember 2015  – Näheres HIER.

…von wegen: „Stoppt Dyba“

Von linker Seite wurden Aufkleber und Plakate herausgebracht „Stoppt Dyba“. Manche hatten tatsächlich so ein Un-Ding am Auto  – und an etlichen Stellen in der Stadt hingen die Plakate.

Eines Tages kam ein Herr in die SPD-Parteizentrale in Fulda und fragte, ob er von diesen Plakaten und Aufklebern wohl welche haben könnte. Geschäftig wurde danach hantiert. In diesem Moment deutete der Herr auf ein an der Wand hängendes „Dyba-Plakat“ und bemerkte: „Also in Wirklichkeit bin ich viel hübscher“. Das war für lange Zeit der Lacher weit über Fulda hinaus.

Dyba-Foto: Gaby Kaudel


Originelle Storys um den Erzbischof Dyba

Von Felizitas Küble

Auf dem kürzlichen Kongreß „Freude am Glauben“ wurden am Stand unseres Christoferuswerks nicht nur Unterschriften für eine Seligsprechung von Erzbischof Dyba gesammelt und Postkarten mit seinem Konterfei verbreitet, sondern auch allerlei selbsterlebte oder gelesene Anekdoten aus dem Leben des Fuldaer Oberhirten erzählt.  100_1917

So gab es täglich viel zu schmunzeln und zu lachen, denn Johannes Dyba war ein humorvoller, origineller Mensch, der mitunter echte Situationskomik lieferte.

BILD: Prälat Edmund Dillinger (er war mit Erzbischof Dyba befreundet) an unserem Infostand im Gespräch mit einem jungen Teilnehmer des Kongresses

Dazu einige Beispiele, die uns beim Glaubenskongreß in Fulda durch Dyba-Freunde zu Ohren kamen. Eine freundliche Dame mittleren Alters hat z.B. folgendes Ereignis selber miterlebt und anschaulich geschildert: 

LINKE KREISE organisierten in den 90er Jahren eine Aktion „Stoppt Dyba!“ und verteilten Aufkleber und Buttons mit diesem Schlagwort auf ihren Infoständen und Veranstaltungen. Als nun der Erzbischof   –  angezogen mit „Römerkragen“ wie ein normaler Pfarrer   –  des Weges kam, erkannten ihn die Aktivisten nicht. Er fand die Plaketten gewissermaßen ganz interessant, wie er sagte  –  und stopfte sich seine Tasche damit voll. Als er von dannen gegangen war, kam jene Dame, die das alles beobachtet hatte, auf die Dyba-Gegner zu und sagte zu ihnen: „Was seid ihr blöd!“ – „Warum?“  – „Ihr seid gegen Erzbischof Dyba und kennt ihn nicht einmal!“  – „Wieso? Natürlich kennen wir ihn!“  –  „Anscheinend nicht – soeben hat er doch mit euch gesprochen!“Jan laechelt von der Mauer des Bischofgartens - Kopie

ÄHNLICHES berichtete uns ein Familienvater und Lebensrechtler von einer Zeitungs-Anekdote, die er in Erinnerung behalten hat: Bei der Aktion „Stoppt Dyba!“ wurden Fotos vom Erzbischof verwendet, auf denen er ziemlich ungünstig aussah. Entsprechende Flugblätter und Plakate entdeckte der Fuldaer Bischof auch in der dortigen SPD-Geschäftsstelle, worauf er den „Genossen“ selbstbewußt sagte: „In Wirklichkeit bin ich aber viel hübscher!“

BILD: Erzbischof Dyba frohgemut hinter der Mauer des Bischofsgartens (Foto: Gaby Kaudel)

PAPST mit DURCHBLICK: Die katholischen Bischöfe in Bayern waren bei Johannes Paul II. in Rom und erzählten ihm, wie prima in ihren Bistümern alles läuft, wie stark der Glaube blüht und gedeiht, wie wunderbar sich die kirchlichen Verhältnisse gestalten usw.  Offenbar wußte der Pontifex aber recht gut Bescheid über die Zustände hierzulande und sagte den Schönrednern mit trockener Ironie: „Wenn das so ist, dann müßte Fulda mitten in Bayern liegen!“

NARKOSE ohne OP: Zu Dyba soll Kardinal Meisner bei einem Bischofstreffen gesagt haben: „Johannes, du operierst immer ohne Narkose“, worauf der Erzbischof sich wie folgt an seine Mitbrüder wandte: „Und ihr narkotisiert seit dreißig Jahren, ohne zu operieren!“

Ein BLITZ schlug ein, als DYBA sprach…

Zum ABSCHLUSS eine ernstere Geschichte, die wir schon mehrfach aus dem direkten Umfeld Dybas hörten  – und die uns ein mit ihm befreundeter Geistlicher in Fulda frisch erzählt hat:

Es war bei der Bischofskonferenz in „Himmelspforten“ bei Würzburg. Als Erzbischof Dyba gerade sprach, schlug lautstark ein Blitz in einen Baum in der Nähe des Versammlungsraumes und warf eine Rinde direkt vor das Fenster des Saales. Der reformerische Kardinal Karl Lehmann unterbrach den Redner und sprach: „Johannes, der liebe Gott schimpft über Dich!“  – Wir wissen nicht, ob und wie Dyba gekontert hat. Vielleicht wies er den vorlauten Bischof von Mainz darauf hin, daß es Blitz und Donner auch bei der Verkündigung der Zehn Gebote auf dem Berge Sinai gab  – wahrlich in einer weltbewegenden Stunde also.

Übrigens hat Kardinal Lehmann dem Fernsehen damals direkt danach von diesem „blitzenden“ Zwischenfall während der bischöflichen Beratungen berichtet: http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/1999/erste7214.html

PS: Wer selber ein Erlebnis  – sei es ernst oder heiter – mit dem Fuldaer Bischof gehabt oder davon erfahren hat, möge uns dies bitte berichten oder als Leserkommentar mitteilen. Danke!

HINWEIS: Interessanter Artikel zu Dyba auf einer fundierten katholischen Webseite: http://altmod.de/?p=5311


Der PAPST, zwei anhängliche Tauben – und die schlagfertige Mutter des Kardinal Dolan…

Am 29. Januar 2012 ließ Papst Benedikt beim Angelusgebet auf dem Petersplatz wie jedes Jahr um diese Zeit zwei weiße Tauben vom Fenster seines Palastes wegfliegen. Ein Vogel flog angesichts des kalten Wetters in den warmen Raum zurück. Die zweite Taube blieb gleich gemütlich am Fenstersims sitzen statt wegzufliegen.  Der Papst kommentierte: „Mamma mia“.  – Dann sagte er über die beiden Tauben: „Sie wollen im Haus des Papstes bleiben“.   radiovatikan

Einige Zeit später führte Thomas Gottschalk in seiner Fernsehshow genau diese Szene vor und sagte dann: „Wie gut, daß der Heilige Geist immer wieder zur Kirche zurückkehrt…“   

EBENSO WAHR ist folgende Papststory: 

Rosenmontag, 20.2.2012,  Audienz im Vatikan: Der neu ernannte Kardinal Timothy Dolan, Erzbischof von New York, stellte dem Papst seine 84-jährige Mutter Shirley vor: „Heiliger Vater, hier ist meine Mutter!“  –  Dann fragte er scherzhaft, ob der Papst sie nun zur “First Lady” des Kardinalskollegiums ernennen könne   –  schließlich sei er, Dolan, einer der wenigen Kardinäle im Kollegium, der jung genug sei, um eine noch lebende Mutter zu haben.  Der Papst wandte sich an Frau Shirley: “Sie sehen zu jung aus, um die Mutter eines Kardinals zu sein.“  –  Darauf antwortete sie geistesgegenwärtig mit leichter Ironie: „Heiliger Vater, war das jetzt eine unfehlbare Aussage?“

Zum Abschluß eine Anekdote aus alter Zeit:

Der große Künstler El Greco malte ein Porträt des Papstes. Dieser schaut sich das Gemälde an, lächelt und schreibt eine Bibelstelle (Mt. 14,27) unter das Porträt. El Greco liest gespannt  in der Heiligen Schrift nach: “Fürchtet euch nicht, ich bin es.“


PAPST-Anekdoten: zwei wahre und zwei erfundene…

1. Am 29. Januar 2012 ließ der Papst beim öffentlichen Angelusgebet wie jedes Jahr um diese Zeit zwei weiße Tauben vom Fenster seines Apostolischen Palastes wegfliegen. Ein Vogel flog angesichts des kalten Wetters in den warmen Raum zurück. Die zweite Taube blieb gleich gemütlich am Fenstersims sitzen statt wegzufliegen.  Der Papst kommentierte: „Mamma mia“. Dann sagte er über die beiden Tauben: „Sie wollen im Haus des Papstes bleiben“.  – Nun spielte Thomas Gottschalk in seiner Fernsehshow diese Szene ab und sagte dann: „Wie gut, daß der Heilige Geist immer wieder zur Kirche zurückkehrt…“

2. Rosenmontag, 20.2.2012,  Audienz im Vatikan: Der neu ernannte Kardinal Timothy Dolan, Erzbischof von New York, stellte dem Papst seine 84-jährige Mutter Shirleyvor: „Heiliger Vater, hier ist meine Mutter!“  – Dann fragte er, ob der Papst sie nun zur “First Lady” des Kardinalskollegiums machen könne  – schließlich sei er, Dolan, einer der wenigen Kardinäle im Kollegium, der jung genug sei, um eine noch lebende Mutter zu haben.  Dann habe der Papst zu Frau Shirley gesagt: “Sie sehen zu jung aus, um die Mutter eines Kardinals zu sein.“  –  Sofort habe sie geantwortet: „Heiliger Vater, war das jetzt eine unfehlbare Aussage?“

3. Der große Künstler El Greco hat einst den Papst gemalt. Dieser schaut sich das Gemälde an, lächelt und schreibt eine Bibelstelle (Mt. 14,27) unter das Porträt. El Greco liest gespannt  in der Heiligen Schrift nach: “Fürchtet euch nicht, ich bin es.“

4. Ein erstklassiger Taxifahrer holt Papst Benedikt XVI. vom Flughafen ab. Nachdem das Gepäck in die Limousine geladen wurde, stand der Papst noch auf dem Bordstein. „Entschuldigen Sie, Eure Heiligkeit“, sagt der Fahrer: „Wollen Sie bitte Platz nehmen?“
„Also um Ihnen die Wahrheit sagen“, wimmelt der Papst etwas ab, „man ließ mich nie im Vatikan fahren  –  und ich würde wirklich gerne heute selber fahren.“
„Tut mir leid, aber das geht auf keinen Fall. Ich würde meinen Job verlieren! Und wenn etwas passieren sollte?“  – Doch der Pontifex bleibt beharrlich bei seinem Wunsch, selber das Lenkrad zu führen. Der Papst verspricht ihm sein besonderes Gebetsgedenken.
Widerwillig läßt der Chauffeur den Papst an den Fahrersitz, bedauert aber schnell seine Entscheidung, denn dieser beschleunigt den Wagen schnell aufs Unerlaubteste.
„Bitte verlangsamen, Heiliger Vater!“, sagt der verzweifelte Chauffeur energisch, doch dieser hält den Fuß auf das Gaspedal, bis Sirenen von Polizeiautos ertönen.
„Oh, lieber Gott, ich werde meine Lizenz verlieren bin“, stöhnt der Fahrer.
Der Polizist wirft einen Blick zum Lenkrad, geht zurück zu seinem Motorrad und greift zu seinem Handy: „Ich muß den Chef sprechen“, sagt er aufgeregt seiner Station. „Ich habe einen Fahrer bei 160 Sachen erwischt.“   –  „Gib ihm einen dicken Strafzettel“, entgegnet der Chef.
„Ich glaube nicht, daß wir das wollen, da er wirklich wichtig ist“, erklärte der Polizist.
Der Chef rief: „Umso mehr!“
„Nein, ich meine wirklich wichtig“, sagte der Polizist genervt.
Der Chef fragte: „Der Bürgermeister?“  –  “Wichtiger.”  – „Der Ministerpräsident?“  –  „Noch wichtiger.“   – „Wer ist es?“  –  „Ich denke, es ist Gott!“  – „Was soll das denn heißen?!“  – „Stellen Sie sich vor, er hat den Papst als Chauffeur!“


Tolle WITZE, GAGs und ANEKDOTEN aus Religion und Kirche

Kein Witz, sondern wirklich passiert: Der Pfingstritt in Kötzing: Als sich Kardinal Gerhard Müller (siehe Foto) vor Pfingsten 2013 vom Papst verabschiedete, erklärte er ihm den Brauchtum des Pfingstrittes: „Das ist eine Wallfahrt. Ich reite auf einem Pferd und halte die Monstranz“, sagte der AL-00031,90 Meter große Kirchenmann. Der trockene Kommentar des Papstes: „Arme Pferde.“

Ebenfalls ECHT war unser Telefonat mit einem früheren Ferienhelfer namens Gerd, der von seinem Kind erzählte: „Hast Du noch weitere Kinder zu bieten?“, fragte ich ihn flapsig.  „Nein“, sagte Gerd – und fügte hinzu: „Es heißt zwar in der Bibel „Wachset und mehret euch, erfüllet die Erde“, doch es steht nicht dabei, daß ich das alleine bewältigen soll.“

PETER USTINOV: „Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten: Gott schuf die Welt in sechs Tagen. Und was haben wir heute? Die Fünftagewoche.“

RELI-Unterricht. Der Lehrer fragt: „Warum kann es nicht stimmen, dass die ersten Menschen aus Afrika kamen?“  – Fritzchen weiß Bescheid: „Wäre Adam ein Afrikaner gewesen, hätte er den angebissenen Apfel weggeworfen und die Schlange gebraten.“
Der MILITÄRPFARRER erkundigt sich bei den Soldaten nach ihrer Kirchenzughörigkeit und fragt einen Rekruten aus Brandenburg: „Sind Sie evangelisch oder katholisch?“ – „Ich bin normal.“
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FRITZchen betet vor dem Essen:                                                     marchavida300x600 - Kopie
„Lieber Gott, hilf doch bitte,
daß ich bei Tisch das größte Stück erwisch…“
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BEDENKEN: In einer Gaststätte sprechen ein Schweizer, ein Pole und ein Schwabe miteinander, die alle krank sind, und beklagen ihre Beschwerden. Da geht die Tür auf, Christus kommt herein und setzt sich zu ihnen. Da bittet ihn der Pole: Heile mein Knie, ich kann kaum noch laufen. Christus legt die Hand auf und das Knie ist geheilt. Der Schweizer verweist auf seine Rückenschmerzen und auch diese sind sogleich verschwunden. Als Christus nun den Schwaben fragt, ob er auch Hilfe benötigt, sagt dieser: „Nein, lieber nicht, ich bin noch vier Wochen krankgeschrieben.“
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STOPP-TASTE: Ein kinderloses Ehepaar wünscht sich sehnlichst Nachwuchs und fragt den Pfarrer um Rat. Der empfiehlt eine Pilgerfahrt nach Mariazell. Das Paar befolgt den Rat und stiftet in der Grotte eine Kerze. Die Jahre vergehen und irgendwann fällt dem Pfarrer die Geschichte wieder ein. Als er das Paar besuchen will, öffnet ein kleines Mädchen. „Na, meine Kleine“, sagt der Pfarrer, ist deine Mama zu Hause?“ – „Nein, sie bekommt gerade ihr sechstes Kind!“ – „Und wo ist dein Vater?“ – „Der ist nach Österreich gefahren, um dort irgendwo eine Kerze auszublasen!“
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MEINT der Eine: „Mein Onkel ist Pfarrer, zu dem sagen die Leute „Hochwürden“.“  – Erklärt der Zweite: „Mein Onkel ist Bischof, zu dem sagen die Leute „Eminenz“.“ – Triumphiert der Dritte: „Mein Onkel wiegt zweieinhalb Zentner, wenn der kommt, sagen die Leute „Oh mein Gott!“.“
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LEBENSKLUG. Ein katholischer Geistlicher, ein evangelischer Pastor und ein jüdischer Rabbiner sitzen beisammen. Der Priester sagt: „Ganz klar, das Leben beginnt mit der Zeugung. Sobald das Ei befruchtet ist, spricht man vom Leben.“   –  Der ev. Pastor meint milde: „Na ja, das ist vielleicht doch zu früh angesetzt.  Ich sehe den Beginn des Lebens auch vor der Geburt, doch so früh…hmm…“   –  Sie fangen an zu streiten. Schließlich fragen sie den Rabbi, der recht unbeteiligt daneben sitzt, wann nach seiner Auffassung das Leben beginnt. Der Rabbi: „Das Leben beginnt, wenn der Hund tot ist und die Kinder aus dem Haus sind…“
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PRIESTERSEMINAR: Der Regens erinnert seine Alumnen an den bekannten Spruch von Nietzsche: Würden die Christen erlöster aussehen, dann würden auch mehr Menschen an die Erlösung glauben.  – Er erklärt den künftigen Geistlichen: „Wenn Ihr vom Himmel predigt, laßt Euer Gesicht strahlen. Wenn Ihr von der Hölle predigt, genügt Euer normales Aussehen.“
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KOMMT der Vater eines Schülers zum Pfarrer und beschwert sich: „Wie konnten Sie meinem Sohn eine Fünf in Religion geben?!“  –  Darauf der Pfarrer: „Also entschuldigen Sie, er wußte nicht einmal, daß Jesus gestorben ist!“  –  Darauf der Vater: „Ach herrje, war er denn krank?“a (18)

Ein JURIST und ein THEOLOGE gehen in den Zoo.
Jurist: Sehen Sie, da unten ist ein Nilpferd!
Theologe: Nein, das ist ein Walfisch!
Das Nilpferd verläßt sein Becken und geht ans Land:
Jurist (triumphierend): Sehen Sie es ist doch ein Nilpferd! Ein Walfisch könnte nicht ans Land gehen!
Theologe: Sie sehen doch, daß der Walfisch das kann!

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WARUM wollen die Feministinnen in der Kirche das „Ave Maria“ abschaffen?  – Ganz klar, sonst müssten sie beten: „Bitte für uns Sünderinnen und Sünder…“

ZWEI Relilehrer unterhalten sich über ihren Unterricht. Der erste stöhnt: „Meine Schüler sind eine echte Plage. Ich habe sie nach den Namen der vier Evangelisten gefragt  – und als Antwort kam „Josef und Franziskus“  –  es ist einfach furchtbar!“    –  Da spendet ihm sein Kollege Trost mit den Worten: „Seien Sie doch froh, daß die Schüler wenigstens zwei gewusst haben!“

PETRUS im Himmel, es klopft an der Tür.
„Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Münch…“ – und weg ist er. Petrus denkt „Was war das denn?“ und geht wieder rein.
Direkt danach klopft es wieder.  IMG_2281 - Kopie (2)
„Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Mü…“ – und wieder ist er plötzlich verschwunden.
Petrus kratzt sich am Kopf: „Sehr seltsam…“
Dann klopft es zum dritten Mal.
„Hallo, ich bin Fritz Mayer aus Mün…“  – und wieder weg.
Petrus denkt „Das kann nicht sein, da ist etwas faul. Ich geh mal nachfragen“.
Geht er zu Gottvater: „Oberster Chef, was soll das? Dreimal taucht bei mir ein Typ auf und verschwindet gleich wieder!“
Sagt Gott: „Ach, das ist Fritz Mayer aus München, der wird gerade wiederbelebt.“

BESSER ein kleines Kirchenlicht als ein großer Armleuchter.

In einem KLOSTER mit 100 Nonnen ruft die Äbtissin (Obernonne) alle Ordensfrauen zu einer Sonderversammlung in die Kapelle:
Obernonne : „Heute Nacht war ein Mann im Kloster!“
99 Nonnen : „Uhhhhh!!!“
Eine Nonne : „Hehehe!!!“
Obernonne : „Der Mann hatte ein Kondom dabei!“
99 Nonnen : „Uhhhhh!!!“
Eine Nonne : „Hehehe!!!“
Obernonne : „Das Kondom hatte ein Loch!“
Eine Nonne : „Uhhhhh!!!“

Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn’s passiert.“ (Woody Allen)

IN DER KÜRZE LIEGT DIE WÜRZE: Da entschließt sich eine reifere Dame nach Jahrzehnten wieder zur Beichte: „Herr Pfarrer, ich war jung und hübsch – und den Rest können Sie sich ja denken!“ a (19)

TOTGESAGTE LEBEN LÄNGER. Gefunden bei den Leserbriefen der österr. Zeitung  „Presse“:  „Im Jahre 1822 meinten einige sehr weise Tübinger Theologen in einem kritischen Manifest, die Kirche  würde binnen höchstens 30 Jahren völlig aussterben, wenn nicht sofort  der Zölibat aufgehoben würde. Gestorben sind bislang nur die Herren  Professoren.“

WARUM leben Frauen länger als Männer?  –  Weil der liebe Gott ihnen die Zeit gutschreibt, die sie für’s Einparken benötigen.

STRAFE MUSS SEIN. „Woher hast Du das blaue Auge?“, fragt Georg seinen Kollegen. „Ach, als wir gestern bei Tisch gebetet haben ‚…und erlöse uns von  dem Übel‘ , hab ich zufällig meine Schwiegermutter angeguckt…“

DER VIERTE MANN: Einer, der Wein, Weib und Gesang etc. nicht abgeneigt war, kommt zur Himmelspforte. Petrus fragt: „Ich habe gehört, Du hast gerne gefeiert und dem Kartenspiel gefrönt…“  –  „Na ja, hin und wieder schon…“, meint dieser etwas verlegen.   –  Petrus sagt hocherfreut: „Hört zu, Kameraden, Karten raus, unser vierter Mann ist da!“

HÖHENFLÜGE. Die Biographen des allseits bewunderten Philosophen Hegel berichten, einer seiner Schüler habe ihn einmal nach der Bedeutung eines Abschnitts aus einem seiner Bücher gefragt. Darauf soll Hegel geantwortet haben: „Als ich es schrieb, gab es zwei, die es verstehen konnten, der liebe Gott und ich;  jetzt, so fürchte ich, versteht es nur noch der liebe Gott.“  

BESOLDUNG: Ein englischer Vikar schrieb etwas ernüchtert: „Wenn die Kirche eine Stelle zu besetzen hat, sucht sie jemanden mit der Kraft eines Adlers, der Anmut eines Schwans, der Friedfertigkeit einer Taube, der Zutraulichkeit eines Sperlings und den Nachtstunden einer Eule. Und wenn sie den Vogel dann erwischt haben, erwarten sie, daß er frißt wie ein Kanarienvogel.“

WIE heißt die Zeitschrift der Pfarrhaushälterinnen?  –  „Himmel, A…. und Zwirn!

WIE heißt der Teufel mit Vornamen?  – „Pfui„!

BRAV. Der Nikolaus kommt mit Knecht Ruprecht zur Tür herein und fragt die Kinder: „Wer von Euch war besonders brav und hat alles getan, was Mutti sagte?“  –   Die Kinder im Chor: „Der Papi!“ a (63)

UNTERSCHIED. Ein Jesuit und ein Franziskaner sind in einem tiefen geistlichen Austausch versunken. Plötzlich nähert sich ein Laie und fragt: „Patres, wie viele Novenen muß ich für einen Mercedes beten?“
Leicht verwirrt antwortet der Franziskaner: „Was ist denn ein Mercedes?“
Ebenso verwirrt der Jesuit: „Was ist denn eine Novene?“

PECH. „Woher hast du das blaue Auge?“  –  „Ach, als wir gestern vor dem Mittagessen „…und erlöse uns von dem Übel!“ gebetet haben, hab‘ ich zufällig meine Schwiegermutter angeguckt…“

Im Reli-Unterricht: „Was ist eine Epistel?“  – „Die Frau vom Apostel!“
„Was ist ein Laster?“  – „Ein schwerer Diesel!“
„Was sagt am Aschermittwoch der Priester?“  – „Staubig bist Du und den Staub sollst Du zurückkehren!“

PREDIGTEN:
Die ersten 5 Minuten sind für Gott. Die zweiten für die Leute. Die dritten für die Katz.

NEUGIERIG. Eine Nonne hält den Schülerinnen einen Vortrag über die Gefährlichkeit der Männer: „Wollt ihr für eine Stunde Sinneslust ein Leben in Schande verbringen?“  –   Hinterher fragt sie, ob noch etwas unklar sei. Darauf hebt eine Schülerin schüchtern die Hand: „Wie kann man erreichen, dass es eine ganze Stunde dauert?“

HIMMLISCHER VERKEHRSSÜNDER?  –  Ein erstklassiger Taxifahrer holt Papst Benedikt XVI. vom Flughafen ab. Nachdem das Gepäck in die Limousine geladen wurde, stand der Papst noch auf dem Bordstein. „Entschuldigen Sie, Eure Heiligkeit“, sagt der Fahrer: „Wollen Sie bitte Platz nehmen?“
„Also um Ihnen die Wahrheit sagen“, wimmelt der Papst etwas ab, „man ließ mich nie im Vatikan fahren  –  und ich würde wirklich gerne heute selber fahren.“
„Tut mir leid, aber das geht auf keinen Fall. Ich würde meinen Job verlieren! Und wenn etwas passieren sollte?“  – Doch der Pontifex bleibt beharrlich bei seinem Wunsch, selber das Lenkrad zu führen. Der Papst verspricht ihm sein besonderes Gebetsgedenken.
Widerwillig läßt der Chauffeur den Papst an den Fahrersitz, bedauert aber schnell seine Entscheidung, denn dieser beschleunigt den Wagen schnell aufs Unerlaubteste.
„Bitte verlangsamen, Eure Heiligkeit!“, sagt der verzweifelte Chauffeur energisch, doch dieser hält den Fuß auf das Gaspedal, bis Sirenen von Polizeiautos ertönen.
„Oh, lieber Gott, ich werde meine Lizenz verlieren bin“, stöhnt der Fahrer.
Der Polizist wirft einen Blick zum Lenkrad, geht zurück zu seinem Motorrad und greift zu seinem Handy: „Ich muß den Chef sprechen“, sagt er aufgeregt seiner Station. „Ich habe einen Fahrer bei 160 Sachen erwischt.“   –  „Gib ihm einen dicken Strafzettel“, entgegnet der Chef.
„Ich glaube nicht, daß wir das wollen, da er wirklich wichtig ist“, erklärte der Polizist.
Der Chef rief: „Umso mehr!“
„Nein, ich meine wirklich wichtig“, sagte der Polizist genervt.
Der Chef fragte: „Der Bürgermeister?“  –  “Wichtiger.”  – „Der Ministerpräsident?“  –  „Noch wichtiger.“   – „Wer ist es?“  –  „Ich denke, es ist Gott!“  – „Was soll das denn heißen?!“  – „Stellen Sie sich vor, er hat den Papst als Chauffeur!“

EINER WEISS ALLES BESSER. Kardinal Bertone kommt an die Himmelspforte, klopft an, wird von Petrus reingelassen, kommt nach 1 Std. wieder raus und erklärt: „Ich muß nochmal runter zur Erde. Ich hab so vieles falsch gemacht.“   –   Dann stirbt der Papst und gelangt zur himmlischen Pforte, auch er wird hereingelassen, doch nach 2 Stunden kehrt er zurück und sagt: „Ich hab vieles falsch gemacht, ich muß nochmal runter.“   –  Der moderne Theologe Drewermann  segnet das Zeitliche, kommt schwer bepackt mit seinen Büchern zur Goldenen Tür von Sankt Petrus und wird ins Paradies geführt.  Es vergehen Stunden um Stunden, plötzlich öffnet sich die Tür  –   Christus kommt heraus und meint zerknirscht: „Ich muß wieder runter, ich hab so vieles falsch gemacht.“  media-372515-2

FERIEN. Die Heilige Familie im Himmel plant einen Ausflug auf die Erde. „Kommt, laß uns nach Bethlehem gehen!“, meint Jesus.  – „Oh, muß das sein?“, gibt die Madonna zu verstehen, „die Leute waren damals nicht sehr freundlich zu uns, das lassen wir lieber…“     –    „Wir fahren nach Jerusalem!“, meint der heilige Josef.   –   „Lieber nicht,“ sagt der Heiland, „wenn ich daran denke, wird mir schlecht!“  –  „Ich habs: Wir gehen nach Medjugorje!“, fällt Jesus spontan ein.   –  „Oh ja“, jubelt die Madonna: „Das kann interessant werden, da war ich noch nie!“

Fritzchen bei der Erstbeichte: „Ich habe den Kindersegen verhütet.“  –  Kaplan: „Wie hast Du das denn gemacht?“  –  „Als mir die Mutti abends den Nachtsegen geben wollte, habe ich den Kopf weggedreht.“

SEELENHANDEL. Fritz und Franz haben Nüsse geklaut. Um nicht erkannt zu werden, schleichen Sie sich in die gerade offenstehende Leichenhalle, um zu teilen. Beim Hineingehen verlieren sie zwei Nüsse vor der Tür. “Eine für dich, eine für mich; eine für dich, eine für mich …” Der Küster kommt vorbei und hört das Handeln. Er läuft zum Pfarrer und sagt aufgeregt: “Herr Pfarrer, in der Leichenhalle spukt es! Da handelt Gott mit dem Teufel Seelen aus!” –  Der Pfarrer schüttelt den Kopf und geht mit zur Leichenhalle. “Eine für dich, eine für mich; eine für dich, eine für mich. So das sind jetzt alle. Jetzt holen wir uns noch die Beiden vor der Tür!”

P. Lothar GroppeWASSERBRÜHE. Im Priesterseminar gibt es einen Theologiestudenten, der im „Distinguieren“ (Streitgesprächen) unschlagbar ist. Einer will ihm eine Falle stellen und fragt ihn, ob man denn mit Suppe taufen dürfe. Dieser kontert:  „Also wenn es Seminarsuppe ist, dann JA.“

NOTRUF. Der Regens hält seinen Seminaristen einen Vortrag, daß man mit vegetarischer Kost Versuchungen zur Unkeuschheit besser überwinden könne als mit Fleischgerichten.  In der folgenden Nacht tobt ein Seminarist durch die Flure: „Küchenschwester! Salat!“

VERGLEICH. „Unser Pfarrer ist wie der liebe Gott“, sagt ein Kirchenbesucher: „Am Sonntag ist er unbegreiflich und während der Woche ist er unsichtbar.

GEISTLICHE GETRÄNKE. Bei einer Visitation besichtigt der Bischof auch den Keller des Pfarrhauses. Mit Befremden bemerkt er Berge von leeren Weinflaschen, die dort aufgestapelt sind. „Hier liegen aber viele Leichen!“ sagt er zu dem Pfarrer. „Keine Sorge, Euer Exzellenz“, antwortet dieser, „keine ist ohne geistlichen Beistand gestorben.“

WAHRER GRUND. Ein Pater predigt vor einem Frauenklub. „Seien Sie nur nicht so stolz darauf“, sagt er, „daß unser Heiland nach seiner Auferstehung zuerst einer Frau erschienen ist. Er tat dies nur deshalb, damit die Neuigkeit schneller unter die Leute kommt.“

LOHN. Ein nicht unerfahrenes Mädchen bekennt im Beichtstuhl freimütig seine Fehltritte. „Weißt Du eigentlich, was Du mit diesen vielen Sünden verdienen würdest?“ fragt der Beichtvater sorgenvoll. – „So ungefähr“, antwortet das Mädchen, „aber mir geht es nicht ums Geld.“

BUSSE. Im Beichtstuhl bekennt eine Frau zunächst kurz und summarisch ihre eigenen Sünden und geht dann zu einer weitschweifigen Klage über die mannigfachen Untugenden ihres Mannes über, die sie in allen Sinzelheiten schildert. Als sie endlich eine Pause macht, sagt der Beichtvater kurz: „Also zur Buße für Ihre Sünden beten Sie zwei Vaterunser  –  und für die Besserung Ihres Mannes drei Rosenkränze.“

KINDERBEICHTE. Ein Junge ist ziemlich rasch mit seinem Sündenregister fertig. „Ist das alles?“ fragt der Kaplan erstaunt. „Ja, das ist alles“, sagt der Junge. „Denk mal nach!  Hast du vielleicht mal versucht, mit dem Messer die Groschen aus der Sparbüchse herausrutschen zu lassen?“ – „Nein – aber Danke für die Idee!“

AUSGLEICH. In der Beichte bekennt ein Mann: „Ich habe viel geflucht, dafür aber viel gebetet, das gleicht sich aus. Ich habe viel getrunken, aber dafür oft gefastet, das gleicht sich aus. Ich habe viel gestohlen, aber dafür auch viel verschenkt, das gleicht sich aus.“ – „Hör gut zu“, sagt der Beichtvater entrüstet, „Gott hat Sie erschaffen und der Teufel wird Sie holen  –  das gleicht sich auch aus.“

ALPTRÄUME. Ein biederer Katholik hat die Angewohnheit, jede Woche zu beichten. Obwohl seine Sünden kaum der Rede wert sind, bekommt er vom Beichtvater jedesmal einen ganzen Rosenkranz zur Buße. Endlich nimmt sich der Mann ein Herz und bittet seinen Beichtvater: „Könnten Sie mir nicht eine kürzere Buße aufgeben?“ – „Aber gern“, sagt dieser, „sprechen Sie jeden Abend vor dem Einschlafen: Herrgott, mach mit mir, was du willst!“   –   Das geht so einige Zeit, doch nach ein paar Wochen bittet der Mann den Beichtvater um eine andere Buße. „War Ihnen das denn auch noch zu lang?“ fragt dieser. „Das nicht. Aber ich träume jede Nacht, ER tut’s wirklich!“

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