Berlin: Höchststand bei den Messerangriffen

Die Zahl der Messerattacken in Berlin hat den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Wie die Polizei auf Nachfrage des Tagesspiegels mitteilte, registrierte sie 2018 unter den Straftaten gegen das Leben, den Sexualdelikten und den Rohheitsdelikten 2.795 Taten mit einem Messer.

„Dies entspricht einer Zunahme um 58 Taten (plus 2,1 Prozent) und stellt den höchsten Wert seit Beginn der entsprechenden Auswertung dar“, sagte ein Sprecher.

Erst am vorvergangenen Wochenende hat eine Serie von Messerattacken in Berlin für Schlagzeilen gesorgt. Binnen elf Stunden registrierte die Polizei fünf Fälle.

Dem Bericht zufolge stieg im vergangenen Jahr auch die Zahl der Straftaten gegen das Waffengesetz.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/zahl-der-messerattacken-in-berlin-so-hoch-wie-nie/


Allein in Berlin über 6700 Polizisten attackiert

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6.759 Angriffe auf Berlins Polizistinnen und Polizisten gab es im vergangenen Jahr, rund 500 mehr als im Vorjahr. Für 2018 ist mit einer ähnlich hohen Zahl zu rechnen. 2.581 Einsatzkräfte der Polizei wurden verletzt, 426 bei der Feuerwehr, fielen mitunter Monate aus und haben teilweise noch immer mit den Folgen zu kämpfen.
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Die von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) viele Jahre geforderte und im letzten Jahr umgesetzte Gesetzesverschärfung soll die Zahlen senken, dafür muss man sie aber auch einsetzen.
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BILD: Linksradikale Attacken gegen die Polizei in Münster

„Wir haben nicht ohne Grund jahrelang Gesetzesverschärfungen gefordert. Die Zahlen zeigen bundesweit, dass Handlungsbedarf bestand und leider noch immer besteht.

Unsere Kolleginnen und Kollegen werden bei der Arbeit behindert, beleidigt und körperlich angegriffen. Der Paragraf 114 StGB war längst überfällig. Er wird das Problem allein nicht lösen, aber er wird auf Dauer den einen oder anderen von Angriffen auf Polizisten und Feuerwehrleute abhalten. Wir müssen ihn halt nur auch mal aufschreiben“, erklärt Norbert Cioma, Landeschef der GdP Berlin.

Oftmals würde nach Angriffen keine Strafanzeige nach 114 StGB geschrieben. Erst am vergangenen Sonntag wurden Beamte während der Erstbetreuung einer 60-Jährigen bei einer Veranstaltung in Neukölln attackiert. Fünf Einsatzkräfte wurden mit Schlägen teilweise schwer verletzt, drei mussten mit erheblichen Kopfverletzungen vom Dienst abtreten, kamen ins Krankenhaus.

Aufgeschrieben wurden Verstöße gegen das Versammlungs- und Vereinsgesetz, Widerstände, versuchte Gefangenenbefreiung, Landfriedensbruch, Körperverletzung und Beleidigung – aber keine Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/id/DE_GdP-Berlin-Haeufiger-Strafanzeige-nach-114-StGB-taetlicher-Angriff-stellen?open&ccm=000

 


Ägypten: Koptische Amtsträger lehnen traditionelle „Versöhnungszeremonie“ ab

Der koptisch-orthodoxe Bischof von Minya und Abu Qurqas, Anba Makarios, lehnte den Vorschlag ab, nach Ausschreitungen gegen Christen in Demshaw Hashem in der Provinz Minya eine traditionelle „Versöhnungszeremonie“ zu veranstalten.

Der koptische Bischof erklärte, dass solche Zeremonien oft den legitimen Schutz der Rechte christlicher Bürger nicht gewährleisten und Verbrechen nicht bestraft werden.

BILD: Koptischer Gottesdienst in der Clemenskirche von Münster

Angesichts der Episoden religiöser Gewalt appelliert Anba Makarios an das Gesetz und das Prinzip der Gleichheit aller Bürger, wie der ägyptische Präsident Abdel Fattah al Sisi immer wieder hervorhebt.

In den letzten Tagen hatten auch andere Vertreter koptischer Gruppen die traditionellen „Versöhnungszeremonie“ im Fall der jüngsten Gewalt gegen koptische Christen in Demshaw Hashem abglehnt.

In dem Dorf verhaftete die Polizei 19 Personen, die verdächtigt wurden, die Häuser koptischer Christen angegriffen zu haben. Auslöser der Übergriffe war ein Gebet in einer angeblich ohne Baugenehmigung errichteten Kirche, die von den Behörden noch nicht „anerkannt“ wurde. 

Bei den „Versöhnungszeremonien“ handelt es sich um öffentliche Versammlungen, die von den lokalen Behörden veranstaltet werden, um die Mitglieder der verschiedenen Religionsgemeinschaften nach Zusammenstößen zu öffentlichen Gesten der Versöhnung zu bewegen.

Quelle: Fidesdienst


Bayern verbessert den Schutz der Polizisten

Angesichts der nach wie vor hohen Gewaltbereitschaft gegen Polizeibeamte fordert Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: Wir müssen diejenigen schützen, die uns schützen.

Nachdem 2016 ein neuer Höchststand erreicht wurde, bleibt die Gewaltbereitschaft gegen Polizeibeamte in Bayern auch 2017 auf einem bedenklich hohen Niveau. Es gab 2017 7.334 Fälle von physischer und psychischer Gewalt im Freistaat, die sich gegen 16.528 Polizeibeamte richtete. Dies geht aus dem entsprechenden bayernweiten Lagebild hervor.

„Das Ausmaß der Gewalt gegen unsere Polizistinnen und Polizisten ist erschreckend“, beklagte Herrmann. „Ihnen verdanken wir unseren hohen Sicherheitsstandard in Bayern.“ Dafür verdienten sie Respekt und Anerkennung.

Herrmann liegt die weitere Verbesserung der Ausrüstung und Ausstattung der Bayerischen Polizei besonders am Herzen.

Die Einsatzeinheiten sollen beispielsweise bis Ende des Jahres mit neuen Schlagschutzhelmen ausgerüstet werden. Die Auslieferung von ballistischen Helmen und neuen Schutzwesten habe man bereits abgeschlossen.

Demnächst beginne zudem ein Pilotversuch zum Einsatz von Tasern und ab 2019 werde die bereits erfolgreich getestete Body-Cam stufenweise und flächendeckend im uniformierten Streifendienst eingeführt: „Allein 2018 investieren wir mehr als 507 Millionen Euro in den Sach- und Bauhaushalt der Bayerischen Polizei.“

Ein wichtiges Signal geht laut Herrmann auch von den Ende Mai 2017 in Kraft getretenen Strafverschärfungen bei Gewalt gegen Polizeibeamte und gegen Einsatzkräfte aus: „Angriffe gegen Polizisten und andere Einsatzkräfte sind keine Bagatelldelikte! Egal ob Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst oder THW: Eine Behinderung ihrer Arbeit oder sogar Angriffe auf sie sind nicht akzeptabel und werden konsequent geahndet.“

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/juli-2018/respekt-und-anerkennung/


200 Raketen von Gaza auf Israel abgefeuert

Der Süden Israels wurde am Samstag (14.7.) mit über 200 Raketen und Mörsergranaten aus dem Gazastreifen beschossen.

Um 1.30 Uhr in der Nacht wurden die Bewohner der angrenzenden Gemeinden durch die Alarmsirenen geweckt. Bis 6 Uhr morgens standen sie unter durchgehendem Beschuss, der am frühen Nachmittag erneut einsetzte. Vier Personen wurden verletzt.

Bei dem Beschuss wurden unter anderem Wohnhäuser, eine leerstehende Synagoge und ein Spielplatz getroffen. Das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ fing Dutzende Raketen ab.

Als Reaktion auf den Beschuss führten die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) eine große Angriffsoperation bei Tageslicht  durch. ZAHAL griffen über 40 Terrorziele im Gazastreifen an, darunter zwei Terrortunnel, zwei große Logistikzentren und das Hauptquartier eines Hamas-Bataillons in Beit Lahia.

Davor wurden die Bewohner des Gazastreifens auf Arabisch gewarnt, sich von Gebieten fernzuhalten, von denen sie wissen, dass dort terroristische Aktivitäten stattfinden.

Seit März 2018 ist der Staat Israel ständig Angriffen der Hamas ausgesetzt in Form von gewalttätigen Ausschreitungen, Feuerdrachen, Ballons mit Brandsätzen und seit kurzem auch wieder Raketen. Die Ausschreitungen am Grenzzaun nehmen an Gewalt zu. Am Freitag wurde ein Offizier der ZAHAL verletzt, als ein Sprengsatz auf ihn geworfen wurde.

Israel macht nicht die palästinensische Bevölkerung, sondern konket die Hamas für alle Gewalt verantwortlich, die von dem – von ihr kontrollierten – Gazastreifen ausgeht.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Erneuter Raketenhagel auf Israel

Die islamische Terrororganisation Hamas hat von Dienstag- bis Mittwoch-Morgen fast 200 Raketen und Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Getroffen wurde unter anderem der Innenhof eines Kindergartens, ein Sportstadion und ein Wohnhaus. Vier Menschen wurden verletzt. Die Raketen waren teils iranischer Bauart.

In Reaktion auf den Raketenbeschuss haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) terroristische Infrastrukturen im Gazastreifen zerstört. Die Luftwaffe flog Angriffe auf terroristische Ziele.

Quelle: Israelische Botschaft


Donauwörth: Migranten greifen Polizei an – Polizeigewerkschaft fordert Abschiebung

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt (siehe Foto), hat in einem Interview im Sat1-Frühstücksfernsehen verdeutlicht, dass Ereignisse wie in der Asybewerberunterkunft in Donauwörth, wo Flüchtlinge Polizisten attackiert haben, zu eindeutigen Konsequenzen führen müssen:

„Ich glaube nicht, dass es die Unterbringung ist, die zu Gewalt gegen Einsatzkräfte führt, es ist die Haltung junger Männer, die nicht daran denken, sich an unsere Gesetze zu halten.

Jetzt müssen alle Behörden gut zusammenarbeiten, um die Täter zu überführen und möglichst rasch abzuschieben. Rechtlich ist das möglich, man muss es jetzt nur machen.“

Sat1 Frühstücksfernsehen