Psalm 4: „Ihr Mächtigen: Warum liebt ihr den Schein und sinnt auf Lügen?“

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 4, 22 ff
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Wenn ich rufe, erhöre mich,
Gott, du mein Retter!
Du hast mir Raum geschaffen, als mir Angst war.
Sei mir gnädig und höre auf mein Flehen!
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Ihr Mächtigen, wie lange noch schmäht ihr meine Ehre,
warum liebt ihr den Schein und sinnt auf Lügen?
Erkennt doch: Wunderbar handelt der HERR an den Frommen;
der HERR erhört mich, wenn ich zu ihm rufe.
Viele sagen: Wer lässt uns Gutes erleben?
HERR, lass dein Angesicht über uns leuchten!
Du legst mir größere Freude ins Herz,
als andere sie haben bei Korn und Wein in Fülle.
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Von der Coronakrise zur Gesundheitsdiktatur?

Von Klaus Schmidt

Seit Monaten werden Menschen und Medien von einem Thema in Atem gehalten, dem zuerst in der chinesischen Zwölf-Millionen-Metropole Wuhan aktiven „COVID-19“ oder „Coronavirus SARS-CoV-2“. Ob dessen Verbreitung Fledermäusen anzulasten ist, derselbe einem dortigen Labor für Biowaffen entwich oder gar willentlich zwecks Mammutgewinn aus Impfstoffproduktion ausgestreut wurde, wissen wohl nur erlauchte Eingeweihte.

Teils durch Flugreisende direkt aus dem Reich der Mitte und teils am Landweg via südliche Nachbarstaaten importiert, hat die „Pandemie“ auch Deutschland wie alle Welt längst erreicht.
Das „Robert Koch-Institut“ vermeldet dazu regelmäßig neueste Zahlen von Infizierten und Verstorbenen, wenn auch häufig widersprüchlich.
Deshalb merkte selbst FDP-Vize Wolfgang Kubicki öffentlich an, diese seien mehr politisch motiviert als wissenschaftlich begründbar und verstand darunter hochgerechnet.

Diese Grippewelle mit möglicher Lungenschädigung ist zweifelsfrei schmerzhafte Realität, wird jedoch via Presse und Funk noch zusätzlich dramatisiert. Mit Pest oder Cholera ist die jetzige Epidemie nicht vergleichbar, ohne sie jedoch zu bagatellisieren. Dr. Karl Lauterbach, der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, kündete ihre Wirksamkeit einschließlich Beschränkungen bis ins Jahr 2022 an.

Zwar vorwiegend nur über alternative Kanäle wie „Facebook“ oder „Twitter“ machen auch abweichende Beurteilungen auf sich aufmerksam, etwa Anfang März die von Internist und Lungenarzt Dr. Wolfgang Wodarg. Er lässt verlauten:

„Ähnliche Horrorszenarien gab es in den letzten zwei Jahrzehnten immer wieder. Doch die ‚Schweinegrippe-Pandemie‘ der WHO war in Wirklichkeit eine der mildesten in der Geschichte und auf die ‚Vogelgrippe‘ warten nicht nur die Zugvögel bis heute.
Angesichts der Tatsache, dass bei jeder Grippe-Welle jeweils 7 – 15% der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normalbereich.
Einigen Ärzten in Wuhan gelang es, mit anfangs weniger als 50 Fällen und einzelnen in ihrer Klinik Verstorbenen, bei denen sie Coronaviren als Erreger nachgewiesen hatten, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen.
Die farbigen Landkarten, die uns jetzt auf Papier oder Bildschirmen gezeigt werden, sind eindrucksvoll, haben aber mit der Krankheit zumeist weniger zu tun, als mit der Aktivität von tüchtigen Virologen und Scharen von sen
sationslüsternen Berichterstattern.“

Zweifellos handelt es sich bei der schon zu Beginn der Krise verfassten Bewertung um eine persönliche Sicht, die hauptsächlich auf hiesige Gefielde zu beziehen ist. Als Gegenpol zur heftig befeuerten Panik und Psychose aber bedenkenswert und durch nüchterne Angaben schreckensmindernd.

Das angewandte Regularium

An ein derartiges Geschehen vermag sich keiner der jetzt noch Lebenden zu entsinnen: Mit Mund- und Nasenschutz im Supermarkt, der Bahn und öffentlichen Räumen, wogegen die Redewendung „sein Gesicht verlieren“ bislang nur als sympolisches Bildwort geläufig war.
Dazu Isolationshaft in Pflegeheimen und Kliniken wie geschlossene Kindergärten und Schulen, Hotels, Gaststätten und Ladengeschäfte, die zur blanken Überlebenssicherung erlässlich. Und näherer Kontakt nur mit denen, die dem eigenen Haushalt angehören.

Um Produktionsstätten betreffs angestelltem Personal auszudünnen, schnellt Kurzarbeit in schwindelne Höhen. Was darüber hinaus trotz Asylantenansturm anno 2015 die Kanzlerin als nicht durchsetzbar abwies, vermochte Corona und bescherte abgeriegelte Grenzen. Dass Luxusliner mit tausenden Passagieren wegen einem oder weniger Infizierter wochenlang in einem Hafen mit Ausgangsverbot in Quarantäne gehalten werden, schiebt mit positivem Effekt zwar der Vergnügungssucht einen Riegel vor, ist aber dennoch unverhältnismäßig.

Dasselbe trifft trotz sicher gegebenem Ansteckungsrisiko auf etliche der verordneten Maßnahmen zu, wenn legionenhaft berufliche Existenzen wanken bis vernichtet werden. Und zur Wiedererweckung der Volkswirtschaft häufen sich Schulden der „öffentlichen Hand“ im Billionenbereich an, deren Tilgung nicht einmal in den Sternen steht. Die Schultern der jüngeren Generation haben sie zu stemmen, wie in der Geschichte mehrfach erfolgt irgendwann mit Inflation und Währungsreform.

Nach Dr. Hans Penner war die Sterberate vom 18. März bis 5. Mai 2020 an keinem Tag höher als anno 2018 im selben Zeitraum. Er bezieht sich dabei auf Angaben des Statistischen Bundesamtes. Allerdings war damals eine Welle von Influenza-B-Viren am Abklingen.

Auch der Chirurg und Publizist Dr. Bernd Hontschik kann die Hysterie um Corona nicht nachvollziehen, sieht Deutschland auf dem „Weg zur Gesundheitsdiktatur“ und fragt: „Sterben bei uns nicht Jahr für Jahr mehr als 30.000 Patienten und Patientinnen wegen Krankenhaus-Infektionen?“ Und: „Wer jetzt den Krieg gegen das Virus nicht mitmacht, der macht sich schuldig. So sagt man zur Zeit jedenfalls – überall.“

Von der „Corona-Krise“ lässt sich nämlich auch profitieren. So vermögen zwei Kandidaten fürs Kanzleramt an dieser ihr Profil zu schärfen, einer mit straffen Zügeln und der andere mit Pochen auf lange Leine. Auch medizinische Spezialisten traten durch sie ins Rampenlicht, vorrangig der Bundesregierung Haupt- und Hauskompetenz Dr. Christian Drosten von der Berliner Charité. Weil er „mal so und mal so redet“, ist derweil aber selbst Frau Merkel leicht von ihm abgerückt.

Und Stephan Paetow unkt in „Tichys Einblick“ sarkastisch, er sei „mit seinen Vorhersagen so hilfreich wie Wallensteins Astrologe“. Die pauschale Verballhornung von „Virologen“ zu „Wirrologen“ war freilich nur als journalistische Satire verstanden.

Eine vom Bundesinnenministerium in Auftrag gegebene und als Geheimpapier eingestufte Prognose ist nicht eingetreten. Nach der könnten bis zu siebzig Prozent der Bevölkerung angesteckt werden und bis zu einer Million dann sterben. Zudem würden viele von den Klinken wegen Überfüllung abgewiesen und müssten um Luft ringend in den eigenen vier Wänden ihr Dasein beschließen.

Anderer Einschätzung ist der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel und betont, die von ihm untersuchten Toten hätten alle so schwere Vorerkrankungen aufgewiesen, dass sie „auch wenn es hart klingt, alle im Verlauf dieses Jahres gestorben wären“. Und er wertet: „Covid-19 ist ernst, aber keine besonders gefährliche Erkrankung.“

Das prophetische Wetterleuchten

Die übergebührlich erzeugte Angst lässt aber etwas von Lukas 21 erahnen, wenn die Menschen vor dem Kommen Christi „vergehen werden vor Furcht“. Dann jedoch effektiv voll begründet, weil der Himmel Kräfte sich bewegen. Corona ist zudem nicht regional begrenzt, sondern praktisch keine noch so geringe Nation frei davon. Und alle reagieren in ungefähr gleich, dazu angehalten von dem Geist, der den jetzigen Zeitlauf beherrscht.

Seine menschlichen Adjutanten überspitzen die Bedrohung durch den Infekt noch, um so die unabdingbare Notwendigkeit einer starken Hand zu erweisen, national wie über Länder- und Sprachgrenzen hinweg. Die vorhandene Epidemie kann so zum Meilenstein der angestrebten neuen Weltordnung werden, zu deren Spitze sich der Antichrist aufschwingen wird als oberster Schlussstein einer Pyramide.

Über allem jedoch setzt der allmächtige Gott mit ihr eine Voranzeige künftiger Gerichte, auch wenn der weiße Reiter aus Offenbarung 6 noch nicht aufgebrochen ist. Mit dem heben die Wehen des Endes im engeren Sinn an. Der zieht als Sieger aus, hat einen Bogen und ihm wird eine Krone gegeben. Da der lateinische Ausdruck „Corona“ zu deutsch „Krone“ bedeutet, haben fromme Spekulanten den nun ausgemacht, zumal die Dienstkittel der Mediziner auch häufig weiß sind. Ärzte mögen zwar zur individuell empfundenen Plage geraten, der Beginn der Apokalypse aber sind sie nicht.

Doch tritt eine später datierte Situation aus dem 13. Kapitel der NT-Offenbarung ins Blickfeld. Wie dann niemand ohne das „Malzeichen des Tieres“ kaufen kann, so während der eingeführten Pflicht zur Maske keiner ohne eine solche. Dazu wirft Offenbarung 9 Schatten voraus mit der Feststellung: „Sie taten nicht Buße“, und das inmitten erschütterndster Ereignisse.

Die „Evangelische Kirche in Deutschland“ animiert noch zum ungebeugten Haupt, wenn ihr Oberster am Karfreitag predigte: „Manche sprechen von einem Gott, der das Corona-Virus als Strafe geschickt hat – und dabei über Leichen geht. Mit einem solchen Gott will ich nichts zu tun haben.“

Er hat mit ihm auch tatsächlich nichts zu tun, noch weniger als die Heiden. Heide. Und wenn Bedford-Strohm einst die Erde verlässt, geht dieser Gott auch über seine Leiche.

Der betroffene Glaubensmensch

Die Israeliten wurden von der ägyptischen Finsternis verschont, denn in ihren Hütten war es licht. So aber verfährt der Höchste nicht immer mit seinen Kindern, sondern die durchleiden seine Gerichte gleich der gottlosen Allgemeinheit. Da bildet Corona keine Ausnahme. Es heißt, sich in die erlassenen Auflagen zu fügen und der Obrigkeit untertan zu sein, wenn mitunter auch kopfschüttelnd.

Doch will der HERR seine Jünger gerade in Zeiten gesteigerter Bedrohung still und getrost sein lassen, da nach seiner Garantie keines ihrer Haare ohne den Willen des himmlischen Vaters vom Haupt fällt. Und sie erfahren auf einer solchen Wegstrecke, wie der ewige Gott mit Vermessenheit verfährt. Denn die eben noch schöpfergleich um Klimawandlung bestrebt waren, deren Wahn schrumpfte jäh aufs Ausspähen nach Regalen mit noch vorrätigen Hygieneartikeln zusammen. Dazu genügte ein winziger Virus, und Gott stehen noch ganz andere Varianten zur Verfügung.

Nachfolger Jesu nehmen zudem wahr, wie ihr Meister den Spieß umzukehren versteht. Per „Globalisierung“ wurden von Gott gesetzte Bestimmungen wie die der Kultur, Sprache, Nation und die der Zuordnung von Mann und Frau frevelhaft eingeebnet. Und jetzt „globalisiert“ er mit einer Epidemie, die ebenso alle Kulturen, Sprachen, Nationen und Geschlechter ereilt, wider den man sich empörte und nach wie vor empört.

Das zeitweise Versammlungsverbot bedeutet keine Christenverfolgung, da es ebenso für Moslems wie Sportveranstaltungen verbindlich wurde. Manche Gemeinschaften schalteten umgehend elektronische Ersatzprogramme in Gestalt eines „Live-stream“ via Internet. Das lässt den Prediger in Wort und Bild am PC sicht- und hörbar werden, der vor leeren Stühlen oder Bänken seine Rede hält.

Doch zehrt der Glaube nicht aus, wenn er für überschaubare Frist von der Infusion angestammten Gemeindebetriebes abgetrennt wird. Die Jahrzehnte ungehinderten Zusammenkommens sollten vielmehr dahin wirken, auch allein zu bestehen wie ein Elia am Bach Krith und die Jerusalemer Urgemeinde. Die traf sich erst täglich in den Häusern. Als sie dann aber zerstreut wurde, standen die Einzelnen für sich und hatten es nur mit dem unsichtbaren Erlöser zu tun.

Und Johannes empfing gerade in einsamer Verbannung auf Patmos seine monumentale Schau vom Abschluss der Weltzeit mit neuem Himmel und neuer Erde. So waren auch die sonntäglich unbesetzten Räumlichkeiten ein göttlicher Wink, intensiver die Schrift zu erforschen und so ungeahnte Perspektiven zu erhalten. Dagegen verblasst digitale Fernübermittlung wie der Mond bei Tagesanbruch.

Unser Autor Klaus Schmidt aus Crailsheim ist evangelikaler Prediger und Publizist

HIER ein früherer Artikel des Verfassers: https://charismatismus.wordpress.com/2017/07/04/nein-zu-kulturverfall-und-dekadenz-ja-zur-schoepfungsordnung-gottes/

 


Wird die Corona-Angst übertrieben? – Auf Intensivstationen gibt es vielfach leere Betten

Am 12. März titelte ORF-science geradezu panisch: „Intensivbetten-Kapazität reicht noch 14 Tage. Aufgrund der Coronavirus-Erkrankungen könnte die Kapazität der Intensivbetten in österreichischen Spitälern in etwa zwei Wochen erschöpft sein.“

Unzensuriert hat diese dramatische Ankündigung überprüft:

Zwei Wochen nach dieser Schlagzeile, am 30. März, stellte sich die Situation so dar: Von den insgesamt 2.547 Betten auf Intensivüberwachungs- und -behandlungseinheiten befinden sich 696 in der Bundeshauptstadt. Davon waren aber lediglich 22 Betten von Corona-Patienten belegt!

Auch in den Bundesländern waren viele Intensivbetten leer, weil sie Corona-Patienten reserviert wurden, die nicht kamen.

Damit ist Österreich aber nicht allein. Das „Zentralregister für Intensivbetten“ der Bundesrepublik Deutschland meldete am vergangenen Freitag Nachmittag 13.346 mit allen Arten von Intensivpatienten belegte Betten, 10.074 weitere waren frei. Von den belegten Intensivbetten dienten 2.680 der Behandlung von Covid-19-Patienten.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.unzensuriert.at/content/97211-corona-zahlen-auf-dem-pruefstand-auf-intensivstationen-herrscht-gaehnende-leere


Union will Corona-Abzocke bekämpfen

Unseriöse Anbieter wittern derzeit das Geschäft mit der Corona-Sorge der Menschen und bieten dringend benötigte Produkte zu völlig überzogenen Preisen im Internet an. Hierzu erklärt der Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sebastian Steineke:

„Derzeit tauchen immer wieder Verkaufsangebote auf, bei denen für Produkte, die dringend gebraucht werden und mittlerweile Mangelware sind, überzogene Wucherpreise gefordert werden. Im Internet werden zum Beispiel Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel oder mittlerweile auch Toilettenpapier zu völlig überteuerten Preisen angeboten.

Dieses unseriöse Geschäft mit der Sorge und der Angst der Menschen müssen wir entschlossen bekämpfen.

Ich bin sowohl der Verbraucherzentrale als auch den Online-Plattformen wie Ebay oder Amazon dankbar, dass sie dagegen vorgehen. Die Plattformen sollten entsprechende Angebote umgehend löschen. Außerdem hat die Verbraucherzentrale bereits Unterlassungsverfahren eingeleitet.

Sollten diese Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher nicht ausreichend sein, müssen wir gesetzlich gegen diese Abzocke vorgehen.“


USA: Todesängste wegen des Coronavirus

Von Dr. med. Edith Breburda

Oft sind es die kleinen Dinge, die uns zu schaffen machen. Eine langsam näherrückende Gefahr wirkt viel schlimmer als ein plötzlich auftretender Tornado, der aus dem Nichts kommt. China hat es versäumt, mit offenen Karten zu spielen und nun sieht sich der Rest der Welt mit einer Pandemie konfrontiert.

Wenn unsere Spezialisten die Gelegenheit gehabt hätten, sich eher mit Corona-Viren zu befassen, hätte dies den Vorteil gehabt, dass wir uns nicht mit etwas beschäftigen müssen, was uns fremd ist.

Von vorneherein hätte uns dies die Angst genommen, die unweigerlich mit einem Unsicherheitsfaktor verbunden ist. Wir meinen, nicht mehr die Kontrolle zu haben. Um sie, wenn auch nur rudimentär, zurück zu gewinnen, stürmen US-Amerikaner in lauter Panik die Supermärkte. Sie horten an erster Stelle Toilettenpapier, Masken-, Desinfektions- und Reinigungsmittel.

Es gibt eigentlich keinen praktischen Grund, dass einige Familien nun für die nächsten 12 Jahre mit Toilettenpapier eingedeckt sind. Es handelt sich ja schließlich um keinen Durchfall erzeugenden Virus.

David Ropeik, ein Experte für Risikokommunikation, sieht dennoch einen positiven Effekt darin, unser Reservoir an Klopapier aufzustocken. Wie wir alle wissen, schadet Stress unserem Immunsystem. So hat ein Virus, das besonders immungeschwächte Leuten beeinflusst, eine bessere Angriffsflache.  

„Auch wenn es verrückt klingt, Toilettenpapier zu kaufen, allein die Tatsache, dass wir etwas unternommen haben, reduziert unsere Angst. Umso weniger Sorgen wir haben, umso besser sind unsere körpereigenen Abwehrkräfte“, erklärt Ropeik.  

Leider sind sich die Medien oft nicht darüber bewusst, was für eine entscheidende Rolle sie innehaben. Sie sollen lieber über Tatsachen berichten, als sensationslüstig noch mehr Angst zu schüren. Wenn Reporter von einem tödlichen Virus reden, führt das die Leser in die Irre, denn der Virus ist nicht tödlich, wie Gesundheitsexperten in den USA versichern.

BILD: Hamsterkäufe in Amerika ebenso wie in Deutschland

„Wir sind schon fast davon besessen, so viel Information zu erhalten wie nur irgend möglich. Es täte uns besser, uns auf eine Medienquelle zu verlassen, deren Information akkurat und verlässlich ist und dann mit unserem üblichen Tagesgeschäft fortfahren. Wir müssen uns nicht konstant berieseln lassen“, sagt Bufka:

„In unsicheren Zeiten brauchen wir einen emotionalen Halt. Jemand, der uns hilft, Fakten und Bedenken zu erläutern. Wir sollten nicht ständig über das Thema reden und erst recht nicht mit Leuten, die mittlerweile eine Art Virus-Angstwahn entwickelt haben“, erläutert der Experte.  

Die meisten Erkrankten haben milde bis moderate Symptome. Trotzdem fühlt es sich so an, als ob die Welt bald zu Ende geht.

Hinzu kommen Fehlinformationen. Es handelt sich um einen neuen Virus, der viele offenen Fragen aufwirft: Wie infektiös er ist. Wir kennen kaum jemanden, der daran erkrankte – und das ist es, was uns beunruhigt.

Wir wissen, was eine Grippe ist, wir selber hatten sie. Diese Erfahrung – am eigenen Leib – nimmt uns die Angst und macht einen entscheidenden Unterschied. Wir können uns zwar informieren und selber Fakten recherchieren. Dennoch ist es ein Unterschied. Es hilft uns deshalb, wenn uns Experten aufklären.  

„Wir wissen nun, dass alte immunsuppressive Leute besonders anfällig für die Krankheit sind. Wir wissen, wie sich das Virus verbreitet. Damit geht es uns gleich besser“, sagt Bufka.

Der Psychologe David Clark, Autor des Buches „The Runaway Mind“, betont:  „China, wo das Virus zuerst ausbrach, war weit weg. Wir hatten keinen Bezug zu China und fühlten uns nicht bedroht. Über die Wochen kam die Krankheit näher und näher. Nun ist sie in den USA, wenn auch nicht in jedem Staat. Sie verbreitet sich. Leute werden nervös, denn es scheint nur noch eine Frage der Zeit, wann sie unsere Nachbarschaft erreicht‘.“

Er fügt hinzu: „Natürlich reagiert jeder anders. Einige sind besonders vorsichtig. Sie waschen sich exzessive ihre Hände. Andere horten Medikamente und Nahrung an, als ob die Apokalypse unmittelbar bevorsteht.  

Jeder hat die Wahl, auf das Positive oder Negative fokussiert zu sein. Die gute Neuigkeit ist, dass die Symptome oft milde verlaufen. Die schlechte Nachricht, wir haben noch keinen Impfstoff. Der Virus ist hoch kontagiös, und alte Leute mit einem schlechten Immunsystem, welches meist bedingt ist durch andere chronische Erkrankungen, können sehr unter dem Virus leiden und manche sterben an einer Sekundärinfektion.

Wie wir damit umgehen, hat damit zu tun, wer wir sind. Es gibt Leute, die immer in Sorge sind, eine Krankheit zu bekommen. Sie haben einen höheren Sinn für ihre eigene Sterblichkeit. Unnütze Panik können wir jedoch keine gebrauchen, denn dann würden alle Leute in die Notaufnahme kommen und keiner könnte angemessen behandelt werden.“

US-Präsident Trump beruhigt seine nervösen Landsleute: „Die Epidemie, welches die Welt unvorbereitet traf ist, nicht die Schuld der USA, sondern China’s.“ –  Die Maßnahmen des  Präsidenten, Amerika abzuschotten und einen Stimulus zu geben, um der Weltwirtschaft einen Anreiz zu vermitteln, wird von vielen skeptisch kommentiert.

„Was auch immer mein Vater macht, es wird kritisiert. Selbst wenn es morgen einen Impfstoff gäbe, würde dies Anlass zur Klage sein, weil es von Präsident Trump kommt“, erklärte neulich Trump Jr. in einem Interview. (1)

Insiderberichten zufolge geht es den Chinesen wieder besser. Allerdings werden dort zur Zeit keine Herzschrittmacher mehr implantiert aus Furcht vor Corona – und somit sterben Chinesen aus Angst vor dem Virus.

  • 1) Dastagier A. THE facts on coronavirus aren‘t all scary. So why so much fear. USA Today, March 12, 2020

Fotos: Dr. Edith Breburda, Archiv


Gedicht: „Es muß d o c h FRÜHLING werden!“

Hoffnung

Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß  d o c h  Frühling werden.

Und drängen Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne,
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht
Kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
Und möcht´ vor Lust vergehen.

Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren,
Und läßt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren.

Drum still! Und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden;
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut,
Als sei die Höll’ auf Erden,
Nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muß d o c h Frühling werden!

Von Emanuel Geibel (1815 – 1884)

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Berlin: Die grüne Bezirksbürgermeisterin Herrmann und der Görlitzer Park

Beatrix von  Storch

Erst illegale Migranten ins Land holen, dann sich weigern, ausreisepflichtige Kriminelle abzuschieben und jetzt feststellen müssen, dass es im Berliner Drogenumschlagplatz Görlitzer Park „als Frau zu gefährlich“ ist, sich nachts dort aufzuhalten:

Wir haben in der Hauptstadt No-Go-Areas für Mädchen und Frauen: Das ist in Berlin das Ergebnis rot-rot-grüner Politik, wo normale Menschen im öffentlichen Raum Angst haben müssen vor Migrantengewalt und afrikanischen Rauschgift-Dealern einerseits und andererseits Polizisten aus Angst vor rot-rot-grünen Rassismusvorwürfen sich  nicht mehr trauen, gegen afrikanische Drogenhändler vorzugehen und deutsche Bürger zu schützen.

Monika Herrmann, die Grünen-Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, traut sich nachts nicht mehr in Berliner Parks. Ihr sei es dort zu gefährlich.

BILD: Nächtliche Polizeikontrolle im Görlitzer Park (Foto: M. Leh)

In ihren Bezirk fällt auch einer der bekanntesten Drogenumschlagplätze Berlins, der Görlitzer Park, wo sich seit Jahren Dealer unbehelligt treffen, die sprechen sogar Kinder und Jugendliche an, wollen ihnen illegale Drogen verkaufen. Und jetzt soll in Kürze ein Fußballturnier mit den dortigen Drogendealern stattfinden – veranstaltet vom sogenannten Görli-Parkrat.

Die Kapitulation des Rechtsstaats im rot-rot-grünen Berlin lässt sich kaum sichtbarer dokumentieren.


Angst der Deutschen vor Kriminalität wächst

Die Angst vieler Menschen davor, Opfer von Terror oder Kriminalität zu werden, ist vielfach mit Händen greifbar. Viele Gespräche in der Familie, unter Freundschaften oder am Arbeitsplatz drehen sich um dieses Thema.

Das Bundeskriminalamt hat „Opfererfahrungen, kriminalitätsbezogene Einstellungen sowie die Wahrnehmung von Unsicherheit und Kriminalität in Deutschland“ untersucht und in seinem Bericht „Der Deutsche Viktimisierungssurvey 2017“ veröffentlicht. Was mit einem so seltsamen Namen daherkommt, ist ein interessanter Einblick in die Gefühlswelt der Menschen.

Auch wenn es immer wieder versucht wird, ist längst erwiesen, dass sich Kriminalitätsfurcht nicht mit Informationen über die objektive Sicherheitslage minimieren lässt. Was auch immer in der „Polizeilichen Kriminalitätsstatistik“ steht und auch wenn sich die Kriminalität in einigen Deliktsfeldern tatsächlich positiv ändert: Bis vor einigen Jahren sank diese Furcht, jetzt nimmt sie wieder zu. Und sie bewirkt, dass viele Menschen ihr Verhalten ändern.

Das Unsicherheitsgefühl in der Wohnumgebung ist seit 2012 sowohl bei Männern als auch bei Frauen erheblich gestiegen, und zwar in allen Bundesländern. Das hat Folgen. Die Studie des BKA zeigt, dass die große Mehrheit der Bevölkerung zumindest ab und zu Orte und Situationen vermeidet, um sich vor Kriminalität zu schützen.

Etwa die Hälfte der Männer und drei Viertel der Frauen meiden zumindest selten bestimmte Straßen, Plätze und Parks und vermeiden es, alleine im Dunkeln unterwegs zu sein. Noch mehr Frauen und Männer nehmen Umwege in Kauf und weichen bedrohlich wirkenden Personen aus.

Leitartikel

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/freiheit-braucht-sicherheit-die-polizei-sorgt-fuer-beides/


Größere Polizeipräsenz hat Unsicherheitsgefühl bei vielen Deutschen gemildert

Fast die Hälfte der Bevölkerung hat das Gefühl, in einer besonders unsicheren Zeit zu leben, im Osten stärker als im Westen. Das ist das Ergebnis des „Sicherheitsreport 2019“, einer aktuellen repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Centrums für Strategie und Höhere Führung in Köln und des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Der Sicherheitsreport wird seit 2011 jährlich erhoben. Die Deutschen sorgen sich zurzeit mehr über die Entwicklung der Gesellschaft und der weltweiten Spannungen als über ihre persönliche Zukunft.

Da es in letzter Zeit in Deutschland nicht zu gravierenden Terroranschlägen gekommen ist, sinkt die Terrorangst. Vor drei Jahren fühlten sich noch 45 Prozent persönlich durch Terrorismus bedroht, aktuell noch 28 Prozent.

Auch die Sorgen, von anderen Gewaltverbrechen betroffen oder Opfer eines Einbruchs zu werden, gehen zurzeit zurück.

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt (siehe Foto), kommentierte den Sicherheitsreport bei mdr-aktuell wie folgt:

„Das bessere Sicherheitsgefühl der Menschen ist einer größeren Polizeipräsenz geschuldet, Bund und Länder haben endlich mehr Personal eingestellt. Und auch die Handlungsstrategien der Polizei haben sich geändert, so wurden bei der Einbruchskriminalität Schwerpunkte gesetzt.

mdr-aktuell

Mehr zum Sicherheitsreport

Quelle https://www.dpolg.de/aktuelles/news/deutsche-sorgen-sich-ueber-entwicklung-der-gesellschaft/


Im Himmel lebt der Richter aller und die Seelen der schon vollendeten Gerechten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 12,18-19.21-24:

Brüder! Ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hingetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind, zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden.
Ja, so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose rief: Ich bin voll Angst und Schrecken.
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Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Seelen der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.
Gemälde: Evita Gründler