Warum wir die Grünen wählen müssen…

Von Peter Kiefer

Wer will, dass Deutschland wieder zu dem wird, was es war, bevor Angela Merkel die Macht usurpierte, muss die Grünen wählen.

Deutschland, vormals als ‚Land der Dichter und Denker‘, danach als ‚Land der Erfinder und Ingenieure‘ bewundert, ist bildungsmäßig förmlich abgestürzt , vor allem im Bereich der Naturwissenschaften:

„Am stärksten abgefallen sind in Deutschland die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften. Im Vergleich zu PISA 2006 verringert sich der Durchschnitt laut OECD um 13 Punkte.

20 Prozent der Schülerinnen und Schüler scheitern in PISA 2018 an den Mindestanforderungen. Der Anteil der besonders leitungsschwachen Jugendlichen hat im Vergleich zu PISA 2015 zugenommen.“ (https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/die-zehn-wichtigsten-ergebnisse-der-pisa-studie/)

Ähnlich katastrophal ist die Entwicklung der Infrastruktur, nicht nur was Digitalisierung angeht. Roger Köppel (Weltwoche-Herausgeber) machte sich lustig über den Flughafen Berlin-Brandenburg, der nach „700 Jahren Bauzeit doch noch in Betrieb ging“. Adäquate Bauwerke sind noch im Bau (siehe Stuttgart 21).

„Rund 3000 Brücken weisen einen nicht ausreichenden und ungenügenden Zustand auf.“ (Welt am Sonntag vom 15.8.2021)

Unsere zukünftige Kanzlerin hat eine Lösung parat: „Jedes Verbot ist ein Innovationstreiber“; sagte sie jedenfalls in einem Talk in den Öffentlich-Rechtlichen, moderiert von einer Frau, die schon zu SED-Zeiten ziemlich stromlinienförmig war, und deswegen wohl auch nicht nachfragte.

Gemäß Annalenas Logik müsste dann eigentlich Nordkorea an der Spitze der innovationsfreudigsten Länder liegen (so wieder Roger Köppel), oder Äthiopien; es könnte sogar sein, dass Afghanistan in Kürze die Spitze übernimmt.

Das Verbot innerdeutscher Flüge kann ‚innovativ‘ kompensiert werden durch den Ausbau von ICE-Verbindungen – wenn da nur nicht die GDL wäre! Welche Innovation hätte dann das naheliegende Verbot der GDL zur Folge? Könnte man die dann auch dazu verwenden, den Klimawandel aufzuhalten?

Am Versuch sind schon einige gescheitert: die Dinosaurier sind einfach ausgestorben, man weiß nicht einmal, ob es an zu viel oder zu wenig Kohlendioxid gelegen hat; dann auch die Neandertaler, ihnen blühte das gleiche Schicksal, ebenso Hannibal, der mit seinen Elefanten über die Alpen zog, scheiterte (aber vielleicht wollte der gar nicht, weil seine Elefanten nicht mal Spikes brauchten – es war offenbar warm genug, immerhin ca. 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung!); während des Dreißigjährigen Krieges wäre es sinnvoll gewesen, denn da war es zum Teil ‚saukalt‘, dass sogar die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zusammenbrach.

Heute sind die Voraussetzungen wesentlich besser, und so haben sich die Grünen vorgenommen, den Klimawandel zu stoppen, und zwar mit Innovationen, die von Verboten getrieben werden. Anfänge sind schon gemacht, wie an der Verspargelung der Landschaft zu sehen ist.

Aus verlässlichen Quellen ist zu erfahren, dass die grünen ‚Innovateure‘ bereits an einem gigantischen Projekt arbeiten: Gelänge es ihnen, die Erdrotation um 12 Uhr deutscher Zeit zu stoppen, hätten sie die Energiewandel-Skeptiker Lügen gestraft: Von wegen ‚Flatterstrom‘! Die Solar-Panels lieferten kontinuierlich Strom!

Nachteil: Auf der anderen Seite der Weltkugel wäre es immer Nacht; aber womöglich wehte dann dort immer heftiger Wind, sodass die Stromversorgung mit genügend Windmühlen auch dort sichergestellt wäre.

Spannend wird jedenfalls sein, welche Innovationen zu einer sicheren Energieversorgung nach Abschaltung aller Kohle- und Kernkraftwerke führen. Womöglich spielt das aber gar keine Rolle, denn Annalenas kongenialer Partner an der Spitze der Grünen gab vor einiger Zeit zu Protokoll: „Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

Wie jetzt: Deutschland regieren oder nichts damit anzufangen wissen?

Ende der Satire!

Wie wär’s hier mit einem Verbot?
Dramatische Bilanz des BKA:
2020 hat die Polizei 890 tatverdächtige Zuwanderer gefasst, die der Organisierten Kriminalität (OK) zugerechnet werden – 76 Prozent mehr als 2019. Außerdem wurden 85 OK-Banden von Zuwanderern angeführt – gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 89 Prozent. An der Spitze: Albaner, Libanesen und Türken. Bundeskriminalamt schlägt Alarm – Drogen, Einbrüche, Clan-Sumpf:
Zuwanderer verstärkt in Organisierter Kriminalität aktiv.
(Von FOCU
S-Kolumnist Jan Fleischhauer)

Welche Innovationen werden wohl auf diesem Gebiet von den Grünen ‚angetrieben‘?

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i. R.


Offener Brief an die grüne Bundesvorsitzende

Dipl.-Chem. Dr. rer.nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Sehr geehrte Frau Baerbock,

aus Unkenntnis wollen Sie das Klima retten, wie auf Wahlplakaten steht. Klima ist das mittlere Wetter von 30 Jahren. Sie haben offensichtlich Angst, daß es bald überhaupt kein Wetter mehr geben wird. Welches Klima wollen Sie retten – das von Sibirien oder das Klima der Sahara?

Mit Leidenschaft bekämpfen Sie den wichtigsten Nährstoff der Pflanzen, der die Ernteerträge erhöht. Vermutlich wissen Sie nicht, daß die Klimasensitivität des Kohlendioxids nur 0,6°C beträgt. Dieser niedrige Wert kann niemals Klimakatastrophen verursachen.

Der Weltklimarat (IPCC) hat nicht die Aufgabe, das Klima zu erforschen, sondern muß den Klimakult aus politischen Gründen propagieren. Sinn und Zweck des Klimakultes ist, mit Hilfe von Schulkindern den Niedergang der deutschen Wirtschaft herbeizuführen. Der Strompreis hier ist bereits der höchste der Welt.

Weil der Wind nur manchmal weht, muß man ihn speichern. Sie wollen den Strom bekanntlich im Netz speichern. Wie das funktionieren soll, weiß niemand. Bei den Wählern der Grünen liegt der IQ augenscheinlich unter einem bestimmten Grenzwert.

Eine Antwort auf mein Schreiben erwarte ich nicht, weil Sie wahrscheinlich keine haben. Das Gebot der Nächstenliebe erfordert Mitleid mit den Opfern Ihrer Politik. 350.000 Haushalten wurde der Strom abgeschaltet, weil sie ihn nicht mehr bezahlen können.

Mit besorgten Grüßen
Hans Penner


PS: Wenn Sie an Fakten interessiert sind, sollten Sie sich mit den überaus zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen befassen, die begründen, warum das Globalklima nicht vom Menschen bestimmt wird. Neuerdings der Bericht der Japanischen Gesellschaft für Energie und Ressourcen:
http://www.ageu-die-realisten.com/archives/4877


Baerbock erörtert begrenzte Impf-Pflicht

Wie die Tageszeitung DIE WELT auf ihrem Online-Portal am 23. August berichtet, hat sich die Grünen-Kanzlerkandidatin zur Debatte um eine mögliche Impf-Pflicht geäußert.

Bei stark verschlimmerter Corona-Lage sei dies überlegenswert, sagte Annalena Baerbock nach einem ARD-Sommerinterview.

Zwar sei eine Impfpflicht hierzulande „gesetzlich, rechtlich, juristisch nicht ganz einfach“, sagte sie, fügte jedoch hinzu, es gebe Berufszweige – etwa bei der Bundeswehr – wo so etwas möglich sei.

Es könne dazu kommen, dass man „über die Frage weiterer Impfpflichten in einzelnen Berufsgruppen“ sprechen müsse. Zuvor war sie diesbezüglich auf Gesundheitspersonal, Pfleger und Erzieher angesprochen worden.

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Baerbocks irreführender Tweet zum Mauerbau

Die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat anläßlich des Mauerbaues vor 60 Jahren (13. August 1961) per Tweet folgende Aussage getätigt: „Die innerdeutsche Grenze war der in Beton gegossene Kalte Krieg.“

Nun weiß jeder halbwegs Informierte, daß der Ausdruck „Kalter Krieg“ sich auf die damalige System-Auseinandersetzung des Westens auf der einen Seite und des Ostblocks auf der anderen Seite bezog. Von linker Seite wurde der Begriff gerne verwendet, um sowohl die USA wie auch den Sowjetkommunismus gleichermaßen als mehr oder weniger kriegerisch orientiert darzustellen.

Jedenfalls hat Paul Ziemiak der grünen Politikerin sofortigen Nachhilfeunterricht in Geschichte erteilt und klargestellt, die Mauer sei der „in Beton gegossene Sozialismus“ gewesen. Baerbocks Aussage erinnere ihn, schrieb der Generalsekretär der CDU, an die „DDR“-Redewendung von der Mauer als dem „antifaschistischen Schutzwall“.

Wie die „Welt am Sonntag“ (WamS) heute mitteilt, hätten aufmerksame Twitter-Nutzer außerdem herausgefunden, daß Baerbocks Satz einige Stunden zuvor in einem Text des Nachrichtensenders N-TV veröffentlicht worden seihat die grüne Frontfrau wieder einmal abgekupfert?

Noch linksverdrehter äußerte sich allerdings die grüne Bürgermeisterin von Berlin-Kreuzberg, Monika Herrmann. Laut WamS hat sie die Mauer allen Ernstes als „Folge eines faschistischen, kriegerischen und mörderischen Deutschlands“ bezeichnet.

HIER unsere Kritik an der undemokratischen grünen Forderung nach einem Klima-Ministerium: https://charismatismus.wordpress.com/2021/08/04/grunes-allmachtsministerium-undemokratisch/


Plagiatsjäger sieht Baerbock jetzt kritischer

Der bekannte Plagiatsjäger Stefan Weber hat sich mit diversen Plagiatsstellen in Baerbocks JETZT-Buch befaßt. Sein Konkurrent Martin Heidingsfelder hingegen hatte die Vorwürfe gegen die grüne Kanzlerkandidatin zunächst als Petitessen bzw. Kleinigkeit angesehen.

Nun hat er aber laut FOCUS-online von heute (5.7.) seine Meinung geändert, denn die Politikerin habe nicht nur aus populären Schriften abgekupfert, sondern aus einer wissenschaftlichen Studie des Thinkthanks (der Denkfabrik) „Agora Energiewende“, ohne das Zitat kenntlich zu machen.

Das gehe einfach nicht: „Sie sollte in Sack und Asche gehen.“ – Daher ändere sich seine „Bewertung der Sachlage“.

Quelle für die Zitate: https://www.focus.de/politik/deutschland/martin-heidingsfelder-sollte-in-sack-und-asche-gehen-plagiatsjaeger-findet-pikante-stelle-in-baerbock-buch_id_13467657.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_TOP_THEMEN

HINWEIS: Peter Hahne befaßt sich hier ebenfalls mit der Causa Baerbock: https://charismatismus.wordpress.com/2021/07/05/grune-baerbock-verliert-jetzt-auch-in-den-jubelmedien-von-gestern-viele-unterstutzer/

Inzwischen ist sogar die linksgrüne „taz“ von Baerbock abgerückt: https://taz.de/Vorwuerfe-gegen-Annalena-Baerbock/!5784037/


Grüne Baerbock verliert jetzt auch in den Jubelmedien von gestern viele Unterstützer

Von Peter Hahne

Die Grünen liefern gerade Ideal-Material für politische, juristische und journalistische Seminare und den Stammtisch:

Neue Funde: Baerbock soll acht Passagen aus einem einzigen Artikel abgeschrieben haben Doch diesmal kommen sie damit nicht durch.

Die Grünen haben den „Fehler“ gemacht, in einem Rundumschlag wie mit einer Schrotflinte ihr Angriffsziel von den üblichen Verdächtigen, den „rechten“ Erzfeinden des „echten Gefährdungspotenzials der Demokratie“ auf alle anderen zu erweitern.

Pech, denn nun gibts es keine Unterstützer mehr, selbst in den Jubelmedien von gestern nicht mehr.

Keine? Nein, das wäre doch gelacht.

Ausgerechnet Institutionen, die ihre (Zwangs-)Finanzierung euphemistisch als „Demokratieabgabe“ verkaufen, verhökern ihr Gewissen um das Linsengericht ihrer Glaubwürdigkeit willen.

Ohne Kritik des Arbeitgebers darf der Berliner ARD-Korrespondent Philipp Menn im WDR eine eigene Verschwörungstheorie entfalten: „CDU-Influenzer und der Springer-Konzern“ würden eine „Kampagne gegen Baerbock“ betreiben. Zum Schluss seiner „Einschätzung“ ruft er unverhohlen zur Wahl der Grünen auf.

Ganz zu Schweigen von einem Dutzend Pro-Baerbock-Tweets des ZDF-Rechtsexperten Felix-W. Zimmermann, „an den Plagiatsvorwürfen ist nichts dran.“ – Sicher ist es reiner Zufall, dass Kollege Zimmermann früher in der Kanzlei des renommierten Medienanwalts Christian Schertz gearbeitet hat, der Baerbock juristisch vertritt.

Täglich kommen neue Vorwürfe gegen die Kanzlerkandidatin der Grünen, sei es im Lebenslauf oder jetzt in ihrem Buch, dessen Titel „Jetzt“ plus Covergestaltung sogar auch bereits einen „Vorläufer“ hat.

Doch der Bürger hat ein Recht zu erfahren, wer da glaubt, unsere Nation regieren und vertreten zu können. Und Informationen dazu zu geben, ist die grundgesetzliche Pflicht der Medien.

Die Palette der Kritiker ist erstaunlich breit, von links bis rechts, falls es so etwas überhaupt noch gibt:

Der einst Baerbock bejubelnde Spiegel spricht vom „Sargnagel für ihre Kandidatur“. Laut Focus verspielt Baerbock „immer mehr, was für das Kanzleramt unabdingbar ist.“ Die FAZ fordert von den Grünen gar eine „Entschuldigung statt Empörung.“

Allen Kommentatoren ist gemeinsam: Die Frau, die auszog, ihr Glück zu versuchen, ist vom Pech verfolgt, keine Glaubwürdigkeit mehr zu haben. „Wieder getroffen an ihrer verwundbarsten Stelle: dem Charakter,“ so der Spiegel.

Wir danken Peter Hahne für seine freundliche Abdruckgenehmigung. – Erstveröffentlichung und vollständiger Beitrag hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/medienbeschimpfung-im-baerbock-skandal-fjs-als-schutzpatron-der-gruenen/


Wird die Volkskirche bald zur Gendersekte?

Von Peter Hahne

Haben wir noch eine Volkskirche, nachdem sich das Volk in Massen und mit Grauen abwendet? Doch den Zeitgeistlichen bis hinein in die Bischofs-Riege ist das Volk ohnehin schnuppe. Es dient nur noch als Goldesel für all die Narreteien, die in einem elitären Mini-Biotop mit Millionen gefördert und gefordert werden.

Die arbeitende Schicht, die regelmäßig Steuern zahlt, ist diesem Schwachsinn hilflos ausgesetzt...

In den entscheidenden Meinungs-Medien verwechselt man schon mal Gläubige mit Gläubigern, Abendmahl mit Eucharistie, ökumenisch mit ökonomisch — oder der Protestant Bonhoeffer wird als Priester bezeichnet und der evangelische Gottesdienst mutiert zur Messe.

Null christliches Grundwissen – es wird ja auch nicht mehr vermittelt in einer Kirche, die „christliches Abendland“ ausgrenzend bewertet und Allah und Greta (auch) ganz toll findet. Das politische Allotria interessiert die Medien nicht mehr.

Das kann die „vom Völkerrecht kommende“ Frau Baerbock besser und unterhaltsamer. So zum Beispiel in ihrer Antwort auf Merkels letzte Regierungserklärung vergangenen Donnerstag in drolligem Denglisch: „Ein Fenster of opportunity hat sich geöffnet.“

In Berlin wurden seit Jahren hunderte Polizisten von linksextremen Hausbesetzern teils lebensgefährlich verletzt. Über dem „Projekt“ der chaotischen Links-Terroristen weht die Fahne der Antifa. Unter derselben Flagge segelte die EKD-„Flüchtlings“-Fähre im Mittelmeer. Dafür werden Kirchensteuergelder eingesetzt und Spenden in beiden „Groß“-Kirchen gesammelt.

Diese Ausländer sollen integriert werden. Und das geht nur mit der deutschen Sprache. Das meinen inzwischen selbst Grüne, für die das Deutschlernen noch vor 20 Jahren „nationalistische Zwangsgermanisierung“ war.

Und diese von Kirchen her-geschleusten Ausländer, für die das gültige, offizielle Deutsch in Grammatik und Orthografie ohnehin schon ein Buch mit Sieben Siegeln ist, bekommen nun von ihren „Rettern“ folgendes zu hören: „Ich nehme mal den Schrägstrich, mal das Binnen-I, manchmal den Stern, manchmal den Doppelpunkt, manchmal rede ich nur in der männlichen oder nur in der weiblichen Form.“

Man lasse sich das auf der Zunge zergehen und stelle sich plastisch eine solche Rede vor. Mal so, mal so. Jeder soll doch nach seiner Sprach-Facon selig werden. Doch dieser Irrsinn ist nicht das Manifest eines feministischen Proseminars. Es ist im O-Ton die Marotte des evangelischen Berliner Bischofs Stäblein...

Wie sollen Hunderttausende von Ausländern in ihren Parallelgesellschaften so die deutsche Sprache lernen? Die werden, sollten sie sich je in eine Kirche verirren (aber Herr Bischof ist ja in Moscheen auch präsent), völlig verrückt bei einer Redeweise, die obendrein noch so begründet wird: Man wolle als Kirche „beispielgebend für die Gesellschaft sein  — mit Respekt vor der Person.“

Das erinnert an das katholische Zentralkomitee ZdK: Diese Gender-Realität anzuerkennen bedeute, „sie als Teil der sehr guten Schöpfung Gottes wertzuschätzen“. Kommentar von Ex-Lehrerpräsident Josef Kraus: „Aha, der liebe Gott (oder Gott*) ist mal wieder an allem schuld!?“

Weiter kann sich eine Kirche vom Evangelium (der guten, weil verständlichen Nachricht) nicht entfernen!

Bischof Stäblein krönt seinen Ausflug in die selbstverliebte Parallelwelt der Sprach-Egoisten denn auch mit dem Satz: Auch in der Gottesanrede und in der Segensformel variiere er. Wichtig sei ihm, „dass Gott nicht mit einem Geschlecht identifiziert und auf ein Geschlecht fixiert wird.“

Da hilft nur noch der liturgische Ausruf: Kyrie eleison! Herr erbarme dich! – Die Volks-Kirche als Gender-Sekte.

Wir danken dem ehem. ZDF-Moderator, evangelischen Theologen und Bestseller-Autor Peter Hahne für seine freundliche Abdruckserlaubnis. – Die vollständige Fassung des Beitrags siehe hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/kirche-menschenverachtung-in-gottes-namen/


Weitere Fehler in Baerbocks Vita entdeckt

Der Journalist Philip Plickert hat drei weitere Unstimmigkeiten im Lebenslauf von Annalena Baerbock aufgedeckt. Zuvor hatte das österreichische Magazin Exxpress sieben Fehler im Curriculum der grünen Bundesvorsitzenden öffentlich gemacht.

Der Lebenslauf wurde daraufhin erneut überarbeitet.

Zuletzt nahm die Politikerin, die sich in Deutschlands mächtigstes Amt wählen lassen möchte, Aussagen zurück, nach denen sie Mitglied im Europa/Transatlantik-Beirat der Heinrich-Böll-Stiftung, im German Marshall Fund oder beim UNHCR sei.

Die Recherchen ausgelöst hatte die Kandidatin indes selbst, indem sie sich in einem Interview als „Völkerrechtlerin“ titulierte und ihren Co-Vorsitzenden Robert Habeck als jemanden bezeichnete, der sich mit „Hühnern, Schweinen und Kühe melken“ auskenne.

Die nicht geschützte Bezeichnung Völkerrechtlerin führte sie nach heutigem Stand wohl zu recht. Habeck trägt den Titel eines Doktors der Philosophie, der nach deutschem Verständnis eine Stufe höher in der akademischen Laufbahn rangiert.

Quelle und FORTSETZUNG der Nachricht hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/10-fehler-in-baerbock-lebenslauf/


Wagenknecht kritisiert Baerbock-Forderung

Die Linkspartei hat Grünen-Chefin Annalena Baerbock für ihre Forderung nach höheren Benzinpreisen scharf kritisiert.

Mit solchen Plänen spalte die Spitzenkandidatin der Grünen weiter die Gesellschaft, schrieb die Chefin der Linksfraktion im Bundestag, Amira Mohamed Ali: „Baerbock schaut mit einer unerträglichen Arroganz auf die Menschen mit kleinen Einkommen. Denn die trifft das wirklich, während Reiche weiter problemlos volltanken.“

Baerbock hatte erklärt, daß die Grünen auf ihrer Forderung beharrten, nach der der Benzinpreis schrittweise um 16 Cent angehoben werden solle. Dies sei bereits teilweise erfolgt und solle nun fortgesetzt werden.

Deutliche Kritik an Baerbocks Forderungen kam auch von der Linken-Politikerin Sarah Wagenknecht (siehe Foto). 16 Cent mehr pro Liter Benzin würden Reichen nichts ausmachen, Wer aber arm sei und nicht zentral wohne, habe keine Alternative zum Auto:  „Das ist keine gute Klimapolitik, sondern unsoziale und armselige Alibipolitik.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/baerbock-sprit-teurer/


Baerbocks angekratztes Image: Werden Journalisten allmählich etwas kritischer?

Von Felizitas Küble

Nach der Wahl von Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin der Grünen schien ihr nicht nur die eigene Partei, sondern fast die ganze Medienwelt zu Füßen zu liegen. In einigen Zeitungen hieß es halb-ironisch, alle fünf Minuten verliebe sich ein Journalist in den grünen Star.

Zu den kritischen Ausnahme-Stimmen aus der Welt der Polit-Prominenz gehört Sahra Wagenknecht, die sich schon bald skeptisch zu Wort meldete (siehe hier unser Bericht).

Inzwischen ist der erste Medienhype um die sogenannte „Völkerrechtlerin“, die keine Juristin ist, deutlich abgeklungen, der Lack ist ab, was sicher auch mit den Ungereimtheiten um ihre spätgemeldeten Sondereinkünfte zu tun hat – aber nicht allein.

Jetzt kreidet ihr sogar der linksliberale „Tagesspiegel“ – den Grünen sonst sehr wohlgesonnen – ein paar weitere Fehlleistungen an, wenngleich „nur“ solche verbaler Natur.

Jost Müller-Neuhof gefällt es in seinem heutigen Online-Artikel nicht, wie Baerbock dieses Melde-Versäumnis im nachhinein zu erklären versucht.

So hält er ihr vor, sie habe gesagt, die Zahlungen ihrer eigenen Partei seien schließlich „keine Einnahmen von Dritten“ gewesen – womit wohl gemeint sei: im Unterschied zu Fehlleistungen anderer Abgeordneter.

Damit erwecke sie den Eindruck, als ob sie für ihre eigene Partei im Bundestag sitze. Doch das Verfassungsrecht habe der Völkerrechtlerin verdeutlichen müssen, daß Parlamentarier in Deutschland gerade nicht die Handlanger ihrer Partei, sondern laut Art. 38 GG „Vertreter des ganzen Volkes“ sind. Der Autor resümiert: „Die Politikerin hat Volk mit Partei verwechselt.“

Allerdings erstaunt dies wenig, wie wir in unserer Redaktion seit Jahrzehnten kritisch anmerken, denn die Grünen haben sich in in den 80er Jahren aktiv für ein (durchaus grundgesetzwidriges) „imperativen Mandat“ eingesetzt, was bedeutet, daß Abgeordnete in erster Linie als verlängerter Arm ihrer Partei fungieren, quasi die Befehlsempfänger der Parteibasis sind.

Zurück zum „Tagesspiegel“: Der Verfasser deckt auf, daß die Kanzlerkandidatin ihr „Versäumnis“ keineswegs selber öffentlich gemacht habe, wie sie in einer Talkshow zu ihrer Rechtfertigung behauptete. Auf Anfrage der Zeitung habe sie sich nicht zu diesem Punkt geäußert.

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