Auftritt bei Anne Will: Die AfD widerspricht Familienministerin Giffey (SPD)

Zum Auftritt von Bundesfamilienministerin Giffey bei Anne Will am 3. Februar 2019 erklärt der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion im Familienausschuss, Martin Reichardt:

Es ist unerträglich, dass eine Bundesfamilienministerin sich ins Fernsehstudio setzt und von „Versorgungslücken“ bei der Abtreibung phantasiert. Als Bundesfamilienministerin ist Frau Giffey der Verfassung verpflichtet und die kennt kein Recht auf Abtreibung  – ganz im Gegenteil!

Das Grundgesetz verpflichtet den Staat zum Schutz des  menschlichen Lebens. So formuliert es das Bundesverfassungsgericht. Frau Giffey ist beim Lebensschutz von Rechts wegen sozusagen die höchste Repräsentantin unseres Staates.

BILD: Unser ROBBEN-Aufkleber ist seit Jahrzehnten ein Renner – vor allem unter jungen Leuten (100 Stück nur 15 €)

Unerträglich ist es auch, wenn Frau Giffey ein ‚Konzept zur Fortentwicklung der Qualifizierung‘ von Frauenärzten fordert. Plant Frau Giffey ein ‚Gute Abtreibungs- Gesetz‘?

Es sollen also mehr Ärzte – womöglich auf Staatskosten – lernen, wie man ungeborene Kinder abtreibt. Abtreibung ist in diesem Land aber immer noch eine Straftat, auch wenn diese unter Umständen straffrei bleibt. Eine staatlich finanzierte Anleitung zur Begehung von Straftaten wäre eine Ungeheuerlichkeit!

Und wieder hörten wir von ihr kein Wort der Missbilligung zu den verfassungswidrigen Forderungen der Jusos, menschliches Leben bis kurz vor der Geburt abtreiben zu können.

Frau Giffey, es ist Zeit für ein klares Bekenntnis zugunsten der kleinen Menschen im Bauch der Mutter.


Homosexuellen-Portal „Queer“ wirbt für päderastische „Loverboys“-Bücher

In Deutschland gilt hinsichtlich sexueller Handlungen ein Schutzalter von 14 Jahren, unter bestimmten Umständen bis 16. Wenn Sex mit Jugendlichen gegen Entgelt betrieben wird, ist dies bis 18 Jahren strafbar, sofern der Täter älter als 18 ist.

Bei manchen päderastischen (auf  sexuelle „Knabenliebe“ bezogenen) Erzeugnissen fragt man sich, ob hierbei nicht eine sittlich schwer desorientierende Werbung oder zumindest Schönfärberei für derlei Sex mit Minderjährigen betrieben wird, was zumindest den Jugendschutz auf den Plan rufen sollte.

„Sturmfreie Bude in der Vorstadt“

Das Homosexellen-Portal „Queer.de“ veröffentlichte am 21. April 2013 eine Buch-Empfehlung unter dem Titel „Vorstandlümmel  – Sturmfreie Bude in der Vorstadt“ aus einer Schriftenreihe  mit dem bezeichnenden Titel „Loverboys“.

Der dort in Bild und Text präsentierte Roman ist im Bruno-Gmünder-Verlag erschienen, der homosexuell-pornografisches Schrifttum vertreibt; dort erscheint auch das Schwulen-Magazin „Männer“, dessen Chefredakteur der ehem. kath. Religionslehrer Dr. David Berger ist, der seit zwei Jahren häufig in Talkshows auftritt, noch vor zwei Tagen zB. bei „Anne Will“.

Das Buch wird auf „Queer.de“ wie folgt angepriesen:

„Weil Alex den BMW seines Vaters zu Schrott gefahren hat, darf er nicht mit ins sonnenverwöhnte Spanien. Er muss in den Ferien zu Hause schwitzen und soll das Geld für die Reparatur auftreiben. Zum Glück sorgt der knackige Arsch des Nachbarsjungen für Ablenkung – und bringt ihn auf eine schamlose Idee: Sein eigener Hintern müsste doch auch bares Geld wert sein…“

Der Text verrät nicht, wie alt Alex sowie der „Nachbarsjunge“ ist; die Buchreklame ist freilich so oder so moralisch völlig inakzeptabel.

„Ein Muss für „Boy“-Liebhaber“

Das gilt auch für eine „Queer“-Empfehlung vom 8. Mai dieses Jahres unter dem Titel „Ein Muss für „Boy“-Liebhaber: Jung, schön, sexy“.

Unter der Titel-Abbildung schreibt das Homosexuellen-Portal erstaunlich offenherzig: „Die Jugend und ihre Unschuld raubt vielen Schwulen seit jeher den Atem.

Auch dieses Buch  –  ein teurer Bildband  –  ist im erwähnten Gmünder-Verlag erschienen. Es wird wie folgt beworben:

„Lieb, unschuldig, schüchtern, verträumt, romantisch, neugierig, verspielt, rotzfrech, frühreif, zeigefreudig und manchmal auch ein bisschen verdorben – Jugend hat so viele Gesichter! Sie alle sind auf ihre Art begehrenswert, und sie alle sind in „Turnon: Boys“ zu sehen.

Die neue Anthologie aus dem Bruno Gmünder Verlag huldigt dem Geschenk der Jugend mit einer Auswahl der besten Bilder renommierter Fotografen. Dabei zeigt der wunderschöne Fotoband nicht nur hübsche Gesichter, sondern auch jede Menge anbetungswürdig jugendfrische Körper. Ein absolutes Muss für jeden „Boy“-Liebhaber!“.

Kommentar überflüssig.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Hedwig von Beverfoerde und Erika Steinbach: Klares Plädoyer für Ehe und Familie

Bericht der „Initiative Familienschutz“ zum Anne-Will-Talk:

Es ging heiß her in der gestrigen Anne-Will-Sendung zum Thema Homo-Ehe und volles Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin der Initiative Familienschutz, verteidigte gemeinsam mit der CDU-Politikerin Erika Steinbach (siehe Foto) die Ehe zwischen Mann und Frau. Dafür mußten sie sich Buh-Rufe aus dem Publikum gefallen lassen. 10

Ihre Mitdiskutanten Michael Kauch (FDP-Fraktionskoordinator für Schwulen- und Lesbenpolitik) und der Autor David Berger warfen ihnen ein reaktionäres und überholtes Weltbild vor. 

Für 97% der Deutschen besteht eine Familie aus einem verheirateten Paar mit Kindern, zitierte Will eine aktuelle Allensbach-Umfrage. Und genau diese sollte der Staat unterstützen, meinte Steinbach  –  und das Geld nicht in die Ausweitung des Ehegattensplittings für homosexuelle Partnerschaften stecken: „Der Staat sollte nur fördern, was seiner Zukunft dient!“  – Das Urteil des BVG halte sie deshalb auch für falsch.

Beverfoerde (siehe Foto) wundert sich insbesondere darüber, wie schnell die Politik nun darauf reagiere. Während mehrere Familienurteile des BVG z.T. seit 20 bis 30 Jahren auf ihre Umsetzung warten, würde hier „in einem unglaublichen Galopp“ gearbeitet. „Für die vielen Menschen im Land, die Kinder erziehen, da läßt man sich alle Zeit der Welt“, das sei schlicht „ungerecht“.

Foto: Blog "Freie Welt"

Foto: Blog „Freie Welt“

Es werde schon genug für Kinder getan, meinte Kauch und zählte alle Leistungen des Staates auf. Der Staat müsse endlich auch Lebenspartnerschaften steuerlich besser stellen.

Auch beim Adoptionsrecht gingen die Ansichten weit auseinander: Während Kauch, der selbst in einer homosexuellen Partnerschaft lebt und ein Kind mit einer Frau aus einer lesbischen Beziehung hat, für das volle Adoptionsrecht plädierte, erinnerte Beverfoerde daran, daß jedes Kind ein Recht auf Mutter und Vater habe. Insbesondere für die Identitätsfindung des Kindes seien beide Eltern von großer Bedeutung.

Gerade Adoptionskinder bräuchten optimale Bedingungen, in denen sie aufwachsen, merkte Steinbach an. Und optimal sei eine Familie mit Mutter und Vater.

In Kindergärten und Schulen würde man sich für mehr männliche Bezugspersonen einsetzen, weil man erkannt habe, daß dies wichtig für die gute Entwicklung der Kinder sei. Ein volles Adoptionsrecht für Homo-Paare würde diese Erkenntnis aber außer Acht lassen, kritisierte Steinbach.

Will präsentierte dann noch einen jungen Mann, der mit zwei Müttern groß geworden ist und ein schwules Pärchen mit zwei kleinen Pflegekindern. Natürlich kann dies im Einzelfall gelingen, bestätigte Beverfoerde. Es gebe aber eben auch viele gegenteilige Fälle. Eine gesetzliche Regelung müsse die Gesamtheit im Blick haben, nicht den Einzelfall.

Man darf gespannt sein, ob die Äußerungen von Steinbach und Beverfoerde dem streitbaren Autor Berger ausgereicht haben, um auch ihnen den Zugang zu weiteren Talkshows zu verbieten.

Erst vor kurzem hatte er einen Aufruf gestartet Birgit Kelle, Gabriele Kuby und Martin Lohmann wegen ihrer kritischen Äußerungen zum Thema Homosexualität nicht mehr in Talkshows zu lassen. Sieht so die viel geforderte Toleranz aus?

Quelle: http://www.familien-schutz.de/beverfoerde-bei-anne-will-kinder-brauchen-mutter-und-vater/#more-9693

WEITERER BERICHT über diese Sendung aus dem PRO-Magazin: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=fernsehen&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=6741


Zur Homo-Ehe: „Es geht nicht um Diskriminierung, sondern um Differenzierung“

Volkes Stimme: Leserkommentare zur Anne-Will-Talkshow

Ergänzend zu unserem aktuellen Bericht über diese Sendung vom gestrigen 12. Juni folgen hier einige Stellungnahmen aus der „Basis“. Bislang wurden auf der NDR-Internetseite von Anne Will (sie ist bekennende Lesbe) weit über 900 Leserposts veröffentlicht, wobei wir aus den ersten dreißig Zuschriften einige Beispiele zitieren:

Karin:  Die Ehe war noch nie “heilig” – höchstens in den Augen der Kirche. Ich finde es gerecht, das homosexuelle Paare heterosexuellen Paaren steuerlich gleichgestellt werden sollen.  – ABER: warum rückwirkend bis 2001? –  Gerecht, nein sozial fände ich es, wenn diese Gelder für Hochwasser-Opfer, Dammbauten und Renaturierung der Flüsse gespendet würden.

Egon:  “Gleiche Rechte für Homosexuelle” – hört sich gut an und birgt einen Hauch von Gerechtigkeit in sich. “Gleiche Rechte” assoziiert aber auch einen zweiten Teil: “gleiche Pflichten”! Und da haperts doch gewaltig! Ohne Kinder geht in einer Gesellschaft gar nichts, zumindest nicht mit Blick in die Zukunft. 120505393_BV_July und Mike

Homosexuelle sind irgendwann auf die jüngere Generation, bekanntlich produziert von Heterosexuellen, überlebensnotwendig angewiesen. Sie selbst haben sich in diesem Bereich unvollkommen beteiligt, pochen aber auf gleiche Anerkennung ihrer zweifellos schwächeren Leistung.
Überhaupt erscheint der Einfluss der Homosexualität in dieser Gesellschaft überproportional erhöht. Früher hat man Homosexualität weitgehend unterschwellig gehandelt, heute ist man auch noch stolz darauf, wie z.B. die Bekenntnisse selbst führender Politiker erkennen lassen. Nichts gegen ihr eigenes Selbstverständnis  –  aber die Kirche im Dorf lassen!

Wer heutzutage eine Ehebindung eingeht, wird beinahe bemitleidet. Die Ehe sei nicht mehr zeitgemäß, ein reaktionär geprägtes Rudiment vegangener Zeiten, sei hinderlich und die überwiegende Zahl werde ohnehin geschieden. Mehr als grotesk selbst das Urteil höchster Instanzen, homosexuellen Paaren “entgangene” Steuervorteile rückwirkend bis 2001 nachzahlen zu wollen. Da kommen bei nicht Wenigen so locker einige Zehntausend Euro zusammen.

Seltsam nur, dass man etwa bei Arbeitnehmern oder Rentnern eine Verbesserung ihrer finanziellen Situation bestenfalls in die oftmals noch ferne Zukunft verlegt und dann nur portionsweise. Familien mit Kindern bleiben wie immer auf der Strecke. Für sie bleiben Gutscheine für den Sportverein u.ä.

Petra Singer:  Natürlicherweise ist die Ehe zwischen Mann und Frau die Keimzelle jeder Gesellschaft, das ist halt so –  rein biologisch, also natürlich. Kinder únd Zukunft gibt es, wenn Mann und Frau eine Familie gründen. Da aber Mann und Mann bzw. Frau und Frau natürlicherweise KEINE Kinder zeugen können, ist diese Lebensform eben anders. Anders, also keine Ehe. Anders und nicht mit der Ehe zu vergleichen. Jeder kann leben, wie er will, aber niemand soll so tun, als ob homosexuelle Paare GLEICH wären wie Mann & Frau = Ehe. Das ist keine Diskriminierung, das ist Differenzierung.

Paul aus Dresden:  Sagte nicht Martin Luther: ”Die Ehe ist ein gar weltlich Ding….”?  – Was soll an einer Heteroehe anders sein als bei einer Homoehe? Beide Paare übernehmen Verantwortung füreinander und dann auch für die eigenen wie adoptierten Kinder.

Hagen Ulrich: Warum muß man diese Thematik eigentlich mit ausgewiesenen Hetzern und Katholiban wie Erika Steinbach und Beverfoerde diskutieren? In Deutschland gilt das Grundgesetz und nicht der Codex Juris Canonicii, wir sind keine Filiale des Vatikans und der Staat bzw. der Gesetzgeber hat sich nicht an den Moralvorstellungen einer glücklicherweise im Schwinden begriffenen Fangruppe der geweihten Röckchenträger zu orientieren…

Monika Metternich: Ein zur Adoption freigegebenes Kind sollte die besten Voraussetzungen bekommen  –  und dazu gehören nun mal von Natur aus Vater und Mutter. Mich würde für den Fall, dass Homosexuelle Adoptionsrecht bekommen, interessieren, ob Adoptionswillige überhaupt ein Wörtchen mitzureden haben, wenn sie ihr Kind zur Adoption freigeben und NICHT wollen, dass ihrem Kind Vater oder Mutter abgeht, indem es in eine gleichgeschlechtliche Familie vermittelt wird.


TV-Kontroverse bei „Anne Will“ zum Karlsruher Urteil und zum Adoptionsrecht für Homo-Partnerschaften

Erika Steinbach und Baronin Beverfoerde verteidigen die klassische Ehe

Am Mittwoch-Abend (12.6.) befaßte sich die ARD-Talkshow „Anne Will“ bis nach Mitternacht mit dem Karlsruher Urteil zum Homo-Splitting (Ausdehnung des Ehegattensplittings für Homo-Partner) und mit dem Thema Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Die Moderatorin Anne Will  –  sie ist bekennende Lesbe  –  hatte auf der einen Seite zwei CDU-Vertreterinnen zugunsten der klassischen Ehe und Familie (Mann/Frau/Kinder) eingeladen:

Die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach und die dreifache Familienmutter Freifrau Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto),  Vorsitzende der „Initiative Familienschutz“.  Hedwig_Beverfoerde

Die Gegenposition hierzu nahm FDP-Parlamentarier Michael Kauch ein, der in einer „eingetragenen Partnerschaft“ lebt.  Neben ihm saß der   –  wie er sich selber nennt  –  „schwule Theologe“ Dr. David Berger, seit kurzem Chefredakteur des Homosexuellen-Magazins „Männer“.

Frau Steinbach (siehe Foto) stellte gleich eingangs ihre Position klar: „Jeder kann leben, wie er möchte, aber der Staat muß nicht alles finanziell fördern, sondern speziell das, was seiner Zukunft dient“  –  und das sei die herkömmliche Ehe mit natürlicher Nachkommenschaft. Das ist tatsächlich ein logisch zu Ende gedachtes, einleuchtendes Prinzip.

Zudem verdeutlichte die insgesamt sehr fundiert argumentierende CDU-Politikerin die realen Größenverhältnisse, wonach nämlich ohnehin nur 1% der Homosexuellen hierzulande in einer „eingetragenen Partnerschaft“ leben  – und selbst von dieser minimalen Minderheit wiederum nur wenige an einer Adoption interessiert seien.

Karlsruher Urteile pro Familie wurden nicht umgesetzt!

Freifrau von Beverfoerde äußerte sich zu Recht befremdet darüber, daß die Politik es jetzt so eilig hat, den Spruch des Bundesverfassungsgerichts ruckzuck in Gesetzesform zu gießen  – während andere Urteile aus Karlsruhe seit Jahrzehnten links liegen gelassen würden, nämlich Entscheidungen zugunsten einer stärkeren Förderung der Familie. Damit hat die sympathisch wirkende Baronin ins Schwarze getroffen.

Hierzu gehört zB. das BVG-Urteil vom 29.6.1990, das den Familien Steuerfreiheit auch für das Existenzminimum ihrer Kinder zusichert (BVerfG 82,60). Das war vor sage und schreibe 23 Jahren  –  und harrt heute noch der Umsetzung!10

Man hätte zur Sachlage zudem erwähnen können, daß dieselben linken Parteien, die sich noch vor wenigen Monaten gegen das Ehegatten-Splitting äußerten und es als „überholt“ bezeichneten, jetzt plötzlich  –  wenn es um homosexuelle Paare geht  –  voll für diese Steuererleichterung  im Sinne eines Homo-Splittings eintreten…

David Berger wetterte sodann gegen Erika Steinbach und vor allem gegen Freifrau von Beverfoerde; beide Damen würden sich, wie er meinte, „selbst entlarven“ und eine „biologistische“ Engführung betreiben, als ginge es gleichsam um „Hühnerzucht“; er bezeichnete die engagierte Familienvertreterin Beverfoerde als „sehr reaktionär“.

Im Vergleich mit diesen Tiraden äußerte sich sein Gesinnungsgenosse  – der FDP-Politiker Michael Kauch  – weitaus sachlicher.

Natürlich lobte Berger erwartungsgemäß das Karlsruher Urteil und behauptete: „Das Bundesverfassungsgericht hat sich für die Zukunft entschieden.“

Die CDU-Menschenrechtsbeauftragte Steinbach blieb dabei, daß daraus genau umgekehrt ein Schuh wird:

Die Zukunft liege in der Unterstützung der klassischen Ehe und Familie, die auf Nachkommenschaft angelegt sei.

Zudem wies die Parlamentarierin darauf hin, daß es in Deutschland weitaus mehr adoptionswillige Ehepaare gibt, als Kinder zur Adoption freigegeben werden. Weshalb, so fragte sie mit Recht, sollen denn homosexuelle Partnerschaften ein Adoptionsrecht erhalten, wenn es ohnehin schon einen Überhang an Adoptionswilligen gibt?!

Hedwig von Beverfoerde erinnerte zugleich an die EU-Sozialcharta von 1995, in der das grundsätzliche Recht jedes Kindes auf Vater und Mutter proklamiert wurde.

Die Sendung agierte  –  in fernsehüblicher Manier  –  einseitig pro Homo-Fraktion, was vor allem durch die drei hinzugezogenen Beispiele mit glücklichen Kindern, die bei Homo-Eltern aufwachsen, verdeutlicht wurde. Als ob Einzelfälle (die man immer findet!) irgendeine objektive Beweiskräft hätten.

Diese typisch manipulative TV-Vorgehensweise erstaunt wenig, zumal die Gesprächsrunde von Anne Will geleitet wurde, die sich bereits vor über drei Jahren mit ihrer lesbischen Partnerschaft „outete“.

Zum Schluß der  – auch von der Publikumspräsenz her einseitig geprägten  –  Talkshow brachte die Moderatorin ausnahmsweise ein Argument pro klassische Ehe und Familie: Anne Will erwähnte eine Allensbach-Umfrage aus dem Vorjahr, wonach satte 97 % der Deutschen auf die Frage, was sie sich unter einer „Familie“ vorstellen, die ganz normale Antwort gaben: „Ein verheiratetes Ehepaar mit Kindern“.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Hier das TV-Video der Sendung zum Nach-Sehen: http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill3833.html

Weiterer ARTIKEL hierzu mit Leserkommentaren: https://charismatismus.wordpress.com/2013/06/13/zur-homo-ehe-es-geht-nicht-um-diskriminierung-sondern-um-differenzierung/

Sachlicher Talk-Bericht des Medienmagazins PRO: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=fernsehen&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=6741

 


CDL-Chefin Mechthild Löhr und Manfred Lütz heute Abend bei „Anne Will“ (ARD)

Am heutigen Mittwoch, den 21.11.2012, läuft in der ARD anläßlich der ARD-Themenwoche „Leben mit dem Tod“um  22.45 Uhr die Talkshow Anne Will.  –  Mit dabei: CDL-Chefin Mechthild Löhr (siehe Foto).

Thema: „Letzte Ausfahrt Paradies – gibt es ein Leben nach dem Tod?“   

Dies sind die Gäste der Fernseh-Gesprächsrunde:

Seyran Ates  (Buchautorin, Rechtsanwältin –  sie überlebte 1984 nur knapp ein Attentat),
Manfred Lütz  (katholischer Theologe, Buchautor und Psychiater  – Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses in Köln),
Philipp Möller  (Atheist – Pressereferent der Giordano-Bruno-Stiftung),
Vince Ebert  (Physiker und Kabarettist),
Mechthild Löhr  (Bundesvorsitzende der „Christdemokraten für das Leben“, CDL)

Die ARD schreibt zur geplanten Sendung Folgendes:

„Wer eine sogenannte Nahtoderfahrung gemacht hat, ist überzeugt: Nach dem Sterben geht es weiter. Überall auf der Welt ähnelt sich das, was Menschen zwischen Leben und Tod erfahren. Ein Beweis dafür, dass es ein Jenseits gibt, oder schlicht dafür, dass beim Sterben bei allen Menschen die gleichen neurologischen Prozesse ablaufen? Ist der Glaube an eine höhere Macht wahrer Trost oder nur ein Trostpflaster, um die Angst vor dem Tod erträglich zu machen?“

 
Kontaktdaten der CDL:
Christdemokraten für das Leben,
48167 Münster, Schlesienstr. 20
Tel.: 0251 / 6 28 51 60  –  Fax: 0251 / 6 28 51 63
info@cdl-online.de
http://www.cdl-online.de