Pseudomystische Botschaften an Justine Klotz

Von Felizitas Küble

Wie bereits in unserem ersten Teil geschildert, gehört die 1888 geborene Justine Klotz zu den „begnadeten Seelen“, die angeblich Einsprechungen von himmlischer Seite erhalten.

Die 1984 im hohen Alter verstorbene „Mystikerin“ (siehe Foto) hinterließ zahlreiche Botschaften von Jesus, Maria, Engel und Heiligen.

In dem von Pfr. Hubert Hintermaier verfaßten Buch „Gott spricht zur Seele“ (siehe 2. Foto) sind zahlreiche „Offenbarungen“ enthalten, die Frau Klotz zuteil geworden sind.

(Quelle: http://www.nachfolgejesu.com/restarmee/Botschaften/Gott%20spricht%20zur%20Seele%20-%20Ausz%C3%BCge%20aus%20den%20Offenbarungen%20an%20Justine%20Klotz.pdf)

Wir haben uns im 1. Teil bereits mit einigen theologisch fragwürdigen Aussagen aus dem Vorwort der Publikation befaßt.

Fast jede weitere Seite regt zu neuen Fragezeichen und Verwunderungen an.

Betrachten wir in diesem 2. Teil als Beispiel die Seiten 7 bis 12.

Auf S. 7 und 8 heißt es, Frau Klotz habe ihre Einsprechungen stets sorgfältig aufgeschrieben: Sie musste zuerst alles ihrem Beichtvater zur Prüfung vorlegen, bevor es ihr gestattet war, die Texte anderen vertrauenswürdigen Personen, vor allem Priestern, weiterzugeben.“

Auf S. 9 wird erneut betont, daß die Mystikerin den Priestern, die sie kannte, nur das weitergab, „was der Beichtvater freigegeben hatte“.

Das bedeutet, daß die veröffentlichten Botschaften bereits eine Art „Vor-Zensur“ durchlaufen haben.

Umso mehr erstaunt es, daß die vermeintlichen Aussagen des Himmels immer noch viele theologische Unstimmigkeiten und Unsinnigkeiten enthalten (siehe dazu auch unser 1. Teil).

Auf S. 10 wird berichtet, Jesus habe zu einem „Bund der Hingabe“ animiert, „um den Bruder zu retten, der verloren ging“.

Die Gebetsgemeinschaft solle Mitchristen „geistlich beistehen können“. Dieser Weg sei, so der Autor, auf eine „einfache Formel“ zu bringen – und diese laute: “Alles mit Maria, für alle Seelen und mit allen Seelen.”

Auf S. 12 heißt es ähnlich hinsichtlich der „guten Meinung“ bei den Gebeten und guten Werken, man solle “für alle Seelen und mit allen Seelen beten bzw. das je Gute tun”.

Was bedeutet in diesen Zusammenhängen „mit allen Seelen“?

Ist es eine sinnlose „fromme“ Formel? Oder wird unterschwellig gar eine Allerlösung suggeriert?

Wie steht es denn mit den verlorenen „Seelen“ in der ewigen Verdammnis?

Natürlich kann auf Erden grundsätzlich jeder Mensch noch „die Kurve kriegen“, solange er lebt, kann sich also bekehren – hier ist aber nicht von Menschen, sondern vno „Seelen“ die Rede – und diese gibt es auch in der Ewigkeit (und zwar keineswegs allein in Himmel oder Fegefeuer).

Merkwürdig erscheint auch der Abschnitt auf Seite 11:

„1. Empfang des Bußsakramentes: Wenn wir beichten, können wir Gnade schöpfen für alle Seelen. Jesus sagte neben vielen anderen Worten über das Bußsakrament zu Justine Klotz: „Was einer tut, tun alle! So groß ist dieses Sakrament! Das heißt man: Berge versetzen!“

Wieso können wir durch die Beichte „Gnade schöpfen für alle Seelen“? Was bedeutet gar die eigenartige Formel: „Was einer tut, tun alle!“?

Sodann heißt es auf dieser Seite weiter:

„2. Empfang der hl. Kommunion. Dem Wunsch Jesu folgend, sollten wir die hl. Kommunion in das Herz der Gottesmutter legen, damit sie Jesus an alle Seelen weiterschenke. Jesus sagte diesbezüglich: „Schließt Mich nicht eng in euer Herz ein! Legt Mich in das Herz Meiner Mutter und folget ihr von Seele zu Seele insgeheim…!“

Erstens ist der Eucharistie-Empfang eine Begegnung des Gläubigen mit seinem Erlöser Jesus Christus – und nicht mit der Gottesmutter.

Zweitens ist auch hier das Mantra „alle Seelen“ schlicht unsinnig.

Drittens kommt Christus in unser Herz, um läßliche Sünden zu vergeben und uns mit seiner helfenden Gnade zu stärken  – und nicht, damit wir IHN „in das Herz Mariens legen“ und ihr dann „von Seele zu Seele insgeheim folgen“. Derlei Anwandlungen sind pseudomystischer Unsinn.

Die Krönung all dieser Botschaften ist freilich der vielgerühmte „Liebesakt“ (vgl. S. 12), ebenso übertrieben und verstiegen wie die anderen Besonderheiten:

“Jesus, Maria, ich liebe Euch! Rettet Priesterseelen, rettet Seelen. – Ich liebe euch mit der großen Bitte, diesen Liebesakt mit jedem Atemzug, mit jedem Pulsschlag tausendmal wiederholen zu dürfen.”

Natürlich gehören zu dieser Spezial-Anrufung wieder die bei „Sühneseelen“ gängigen Verheißungen (Seelenrettung, „sicherer Weg der Erneuerung“ etc) – und vor allem einige kuriose Reklamesprüche“, die angeblich von Christus selber stammen , wie z.B. „Liebesrakete“ oder „ein Atommeiler wie keiner sonst„.

Man fragt sich allerdings, warum dem Botschafts-Jesus diese Super-Anrufung erst nach zweitausend Jahren eingefallen sein soll. Mußte dazu erst Frau Klotz als Mystikerin zur Verfügung stehen?

 


Holland: Seherin Hille Kok aus Volendam propagiert die „Maria vom Wasser“

Von Felizitas Küble

Bereits seit 1990 erhält die niederländische Visionärin Hille Kok  – eigenen Angaben zufolge  – höhere Einsprechungen und Erscheinungen von Jesus und Maria.

Die himmlische Mutter hat sich angeblich einen neuen Ehrentitel ausgedacht und möchte jetzt als „Maria vom Wasser“ angerufen werden. Ihr Outfit ist dem der Medjugorje-Madonna zum Verwechseln ähnlich (siehe 2. Bild).

Dazu gibt es ein über die Maßen sinniges Gebet, das der Seherin – einer inzwischen älteren Dame –  geoffenbart wurde, will man ihrer Homepage glauben.

Wir zitieren es zur allgemeinen Heiterkeit Information hier gerne vollständig: 

Oh reine süße Maria,
Maria vom Wasser.
In Dich bitte ich um Gnade
und bringe das Opfer das gefragt wird.
Lass mich in meinem Leid,
Dich bringen über das Wasser.
Beschütze uns vor dem Wasser,
Das sich durchdringt von Freude
aber auch von Schmerz.

Lieber JESUS :
bring uns das Wasser des Lebens
In Überfluss.
Aber… beschütze uns vor der Höhe
und der Zerstörung vom Wasser.
Amen.

Nebenstehende kleine Statuette verkauft Seherin Kok in ihrem Online-Laden nebst einer Unzahl weiterer „Andachtsgegenstände“ aus ihrem Erscheinungs-Sortiment. Dazu gehört auch obige Postkarte mit einer ihrer Jesus-Visionen.

Nun wissen Kenner der Szene, daß das Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“ in solchen Fällen fast so sicher ist wie das Amen in der Kirche. Mit anderen Worten: Neben viel Kitsch und Schmuse-Madonnen werden zugleich Panik-Botschaften und göttliche Strafgerichte präsentiert.

Warum sollte es in Volendam anders sein?!

Unter dem Titel „Die finstere Welt – der Krieg ist nah“ werden wir entsprechend ins Bild gesetzt: http://www.volendam-hillekok.nl/messages/de/185.pdf

Doch wo die Gefahr lauert, ist das Rettende auch – ganz nahe nämlich, denn abschließend heißt es, daß der himmlische Vater die „stillen Tränen“ der Anhänger sieht, die vor seinem Thron zu „Perlen“ werden.

Na dann – bleibt uns vielleicht die Apokalypse doch noch erspart….

 

 


Wer dem HERRN vertraut, den wird ER mit seiner Huld umgeben

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 32 (31),1-2.5.10-11.

Wohl dem, dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zur Last legt
und dessen Herz keine Falschheit kennt.

Da bekannte ich dir meine Sünde
und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir.
Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Frevel bekennen.
Und du hast mir die Schuld vergeben.

Der Frevler leidet viele Schmerzen,
doch wer dem HERRN vertraut, den wird ER mit seiner Huld umgeben.
Freut euch am HERRN und jauchzt, ihr Gerechten,
jubelt alle, ihr Menschen mit redlichem Herzen!


Der Vatikan und die Anhänger der „Frau aller Völker, die einst Maria war“

Von Hildegard Alles

Die Fans der Amsterdamer Erscheinungen verbreiten in ihren Schriften, die Gebetsfloskel an die sog. Frau aller Völker, “die einst Maria war”, sei grundsätzlich anerkannt und auf Wunsch der Glaubenkongregation (CDF) lediglich ersetzt worden durch die Worte “die heilige Jungfrau Maria” (in Deutschland wird meist die Formel „die selige Jungfrau Maria“ in diese Anrufung eingefügt).

Diese angebliche ‘Beförderung’ der Frau aller Völker (FaV) zur “heiligen Jungfrau Maria” geistert seit Dezember 2006 durch den FaV-Blätterwald; es handelt sich aber gleichwohl um eine Falschinformation, die durch keinen Beweis gedeckt ist.

Wie konnte es soweit kommen?

Die Vorgeschichte beginnt in den Philippinen, dem katholisch geprägten fernöstlichen Land, in dem die Verehrung der FaV floriert.

Dort hielt eine Gruppe besorgter katholischer Laien die Entwicklungen der FaV im Auge. Im Jahr 2004 verfasste sie ein Dossier über die Irrtümer in den Botschaften der FaV und übergab es dem philippinischen Bischof Vidal, der das Dokument sodann dem Vatikan überreichte.

Die Glaubenskongregation reagierte am 20. Mai 2005 mit einem Brief (prot. N. 511/93. 242/06 A 21006, unterzeichnet vom Sekretär Angelo Amato) an den Vorsitzenden der Philippinischen Bischofskonferenz, Bischof Luis A. G. Tagle.

Auch der Nuntius in den Niederlanden, Bischof Francois Bacqué, wurde in Kenntnis gesetzt und damit auch der für die Verehrung der FaV verantwortliche Bischof Josef Maria Punt.

Kurz zusammengefasst: Die Verehrung Mariens muss übereinstimmen mit den vom Papst angegebenen Richtlinien. Sie darf nicht entwickelt werden aus einer Privatoffenbarung. Es ist überdies keiner katholischen Gemeinschaft erlaubt, die Gottesmutter anzurufen unter einem neuen Titel –  oder unter dem Namen “Frau aller Völker, die einst Maria war”.

Der Brief der Glaubenskongregation vom 20. Mai 2005  ist unmissverständlich: Der Gebetszusatz zur Frau aller Völker, “die einst Maria war” ist nicht gestattet.

Das Schreiben ordnet mit keinem Wort an, den unerlaubten Text zu ersetzen durch den Spruch “die heilige/selige Jungfrau Maria”. Genau das aber suggeriert ein Rundschreiben der Kapelle der FaV im Dezember 2006.

Der niederländische Bischof Punt, Initiator der FaV-Verehrung, hatte seine Mühe mit dieser vatikanischen Anordnung.

Der von ihm für den FaV-Kult angestellte Coordinator der Begleitungskommisssion, Raffael Soffner, verfasste am 9. August 2005 das Schreiben “Die Position des Bischofs von Haarlem”, in dem der Oberhirte u.a. erklärt, dass er sich an die Kongregation gewandt und die Verantwortlichen aufgerufen hat, die ‘pastorale Sorge’ der Kongregation bis auf weiteres zu respektieren und die verbotene Phrase wegzulassen oder “still” zu beten. Das Verbot wird umflort mit dem freundlich klingenden Wort ‘pastorale Sorge’.

In all dem sieht Bischof Punt eine neue Chance, nämlich das ‘Beginnen eines tieferen Dialoges’. Sein  Vorschlag, in einer  Schweigepause die verbotene Phrase dennoch, aber “still” zu beten, kommt einem Boykot gleich. Einige Fans zogen Nutzen aus der peniblen Situation und meinen, es bringe himmlische Gnaden, „einem Bischof Gehorsam zu leisten“.

Im November 2005 begab Bischof Punt sich nach Rom, um Bischof Angelo Amato’s Eingreifen in seine FaV Verehrung mit dem Papst zu besprechen. Über den Inhalt der Audienz schwieg er sich aus. Der Vorsitzende der Stiftung FaV, Arnold Leeman, rief den Anhang der FaV auf, Ruhe zu bewahren. Angesichts der verwirrenden Situation wurde im darauf folgenden Jahr 2006 auf einen Gebetstag verzichtet.

Im Dezember 2006 publizierte die Kapelle der Frau aller Völker einen Rundbrief an die ‘Aktionsführer und Freunde der FaV’, in dem der aktuelle Status der Verehrung der FaV ‘geklärt’ wird. Kurzgefasst:

“Im Juli 2005 kam die Glaubenskongregation mit dem Anliegen in dem Gebet der FaV die Worte “die einst Maria war” weg zu lassen, um denen entgegen zu kommen, die die Bedeuting dieser Worte nicht begreifen. Inzwischen hat die CDF Bischof Punt die Veränderung des Gebetes angegeben. Um deutlich zu machen dass der Titel ‘Frau aller Völker’ sich auf die Muttergottes bezieht, wünscht die CDF, dass im Gebet der FaV die Worte “die heilige Jungfrau Maria” eingefügt werden. Darum lautet das Ende des Gebetes:

Möge die Frau aller Völker,
die heilige Jungfrau Maria,
unsere Fürsprecherin sein.

Die Aktionsführer werden aufgerufen, das neue mächtige Gebet in dieser Form weltweit zu verbreiten, jetzt selbst mit der ausdrücklichen Zustimmung der Glaubenskongregation und in Einheit mit dem Papst Benedict XVI.“

Die Erklärung ist unterzeichnet vom Vorsitzenden Drs. A. W. Leeman namens der Stiftung Frau aller Völker, und von Rector Pater Gabriel Heinzelmann namens der Priester und Schwestern der Kapelle der FaV.

Die Autoren verlegen den Brief der Glaubenskongregation vom 20. Mai 2005 in den Juli 2005. Offensichtlich wurden sie auf dem Gebetstag der FaV in Heroldsbach vom Juli 2005, an dem Bischof Punt teilnahm, von diesem Schreiben in Kenntnis gesetzt. Der vatikanische Brief wurde erst allgemein bekannt, nachdem Laien Wind davon bekamen und an die Öffentlichkeit traten.

Man fragt sich, was in Heroldsbach bekannt gegeben wurde: der ungeschmälerte Brief oder eine günstige Variante? Dem Kapellen-Rundbrief zufolge ist die vatikanische Korrektur ein Grund zur Freude, weil die ‘FaV die einst Maria war’, nun gleichsam ‘erhoben’ ist zur ‘heiligen Jungfrau Maria’.

Der Rundbrief ist insofern ein Musterbeispiel von Verdrehung, Auslassung und irreführender Auslegung. Er erklärt, die Glaubenskongregation habe lediglich die Floskel ‘die einst Maria war’ gelöscht, um denen entgegen zu kommen, die den Sinn der Worte nicht begreifen. ‘Nicht begreifen’ steht aber mit keinem Wort im vatikanischen Schreiben. Dort steht vielmehr, dass die Kirche keiner katholischen Glaubensgemeinschaft erlaubt, die Gottesmutter zu verehren unter dem Titel der „Frau aller Völker“ samt der Zufügung ‘die einst Maria war’.

Das Rundschreiben ist von Selbstüberschätzung geprägt: sie, die Freunde der FaV, begreifen die Worte ‘die einst Maria war’, die anderen sind zu beschränkt, um das zu verstehen. Die Kritiker aber haben begriffen, dass die FaV eine dubiöse Figur  ist.

Der Vatikan hatte schon lange ein Argusauge auf die FaV-Erscheinungen gerichtet. Das Eingreifen begann bereits im Jahr 2000 im Anschluss an den interkonfessional ausgerichteten  Internationalen Gebetstag in den RAI-Hallen zu Amsterdam.

Es gab dort ein den ganzen Hintergrund bedeckendes Spanntuch mit der Abbildung des Petersplatzes,  dem vatikanischem Panorama und einer  Grossdarstellung von Papst Joh. Paul II in segnender Haltung, was insgesamt den Eindruck erweckte, als ob der Papst das Volk im Saal segnet.

BILD: Papst Benedikt hat sich als Präfekt der Glaubenskongregation gegen die FaV-Verehrung gestellt

Dank dieser subtilen Manipulation schien der Gebetstag eine mit dem  Vatikan verbundene Angelegenheit zu sein. Hinzu kam eine Ärgernis erregende, von islamischer Seite eingebrachte Präsentation einer DVD mit dem Titel ‘Die Frau aller  Völker im Koran’, in der z.B. wiederholt die noch zu bauende Kirche der FaV als Replik der Hagia Sophia von Istanbul eingeblendet wurde.

Schon am darauf folgenden Sonntag teilte ein Priester des Bistums Haarlem nach der Sonntagsmesse den Gläubigen im Pfarrgarten mit, dass Rom die Internationalen Gebetstage der FaV beendet hat.

Die Verantwortlichen der FaV hielten sich daraufhin zwei Jahre lang geduckt mit unscheinbaren nationalen Gebetstagen in einer grauen Halle in Amsterdam, um im Jahr 2003 wieder hervorzubrechen mit einer Internationalen Manifestation grossen Stils – und nun mit der am 31. Mai 2002  von Bischof Punt übernatürlich erklärten FaV.

Es folgten zwei Internationale Gebetstage in den Rai-Hallen, danach ein paar bescheidene nationale  Zusammenkünfte in weniger illustren Lokationen in Amsterdam.

Auf der Website des Bistums Haarlem (zuständig für Amsterdam) ist kein einziger Hinweis zu finden über die Verehrung der FaV und die von Bischof Punt approbierte (genehmigte) Erscheinung von Amsterdam. Die Bischöfe Hollands haben noch nie teilgenommen an den Gebetstagen zu Ehren der FaV; sie haben stattdessen am 13. Mai 2017  (Gedenktag 100 Jahre Fatima) in einem gemeinsamen festlichen Akt ihre Bistümer dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht.

Ergänzender HINWEIS vom 5.9. zum Wortlaut des erwähnten vatikanischen Schreibens: https://charismatismus.wordpress.com/2017/09/05/dokument-die-glaubenskongregation-zur-frau-aller-voelker-die-einst-maria-war/

  1. Foto – Quelle: http://www.de-vrouwe.info/

 


Die Fürsprache der Gerechten: Verehrung und Anrufung der Heiligen aus biblischer Sicht

Der folgende Grundsatzartikel von Felizitas Küble erschien in der Zeitschrift „Theologisches“ (Nr.1/2011):

Die katholische Anrufung der Heiligen  –  und hier besonders der Gottesmutter  –  gehört zu jenen Unterscheidungsmerkmalen gegenüber protestantischen Konfessionen, die sogleich ins Auge fallen und die auch dem „einfachen“ Kirchenvolk geläufig sind.

Bereits der Blick in ein katholisches Gotteshaus bezeugt in der Regel das glaubensfrohe Bewußtsein von der „triumphierenden Kirche“, von ihrer Gemeinschaft mit der „streitenden Kirche“  – und von der Fürbitte der Heiligen zugunsten der „Erdenkinder“.

Katholiken sind davon überzeugt, daß Heilige uns nicht „nur“ als Vorbilder voranleuchten und so im Glauben ermutigen, sondern zugleich als Fürsprecher vor dem Throne Gottes für die Sorgen und  Anliegen der Gläubigen eintreten.  Daran erinnert auch das jährliche Hochfest „Allerheiligen“ am 1. November.

Die evangelische Christenheit kennt weder dieses Fest noch die Überzeugung von einer fürbittenden Wirksamkeit der Heiligen in der Ewigkeit. Die Vorbildfunktion der Heiligen und die dadurch vermittelte Glaubensstärkung wird freilich keineswegs bestritten.

Daß der Protestantismus die Fürsprache der Seligen verneint, hängt wohl nicht zuletzt damit zusammen, daß dort andere Vorstellungen vom Jenseits vorherrschen als in der katholischen Kirche, in der Orthodoxie und im Judentum.

So sind z.B. bei Katholiken, Orthodoxen und Juden fürbittende Gebete für Verstorbene selbstverständlich, zumal für Eltern und Angehörige.  Auch dies wird evangelischerseits abgelehnt.

Unsterblichkeit, „Seelenschlaf“ oder Ganztod-Theorie?

Während Luther, Calvin und Zwingli sich weitgehend einig waren, daß der Mensch nach seinem Tod in eine Art passiven „Seelenschlaf“ fällt und erst bei der Auferstehung der Toten wieder voll-geistig präsent ist, geht der moderne Protestantismus noch einen Schritt weiter und lehrt die sog. „Ganztod-Theorie“: demnach stirbt der Mensch voll und ganz mit Leib, Seele und Geist  – und wird erst am Jüngsten Tag durch eine komplette Neuschaffung Gottes wieder „lebendig“.

Ob „Seelenschlaf“ oder „Ganztod“  –  in beiden Fällen ist mit einer aktiven geistigen Wirksamkeit der Seligen im Himmel vor dem Jüngsten Tag nicht zu rechnen. Infolgedessen können Heilige zwar als Vorbilder fungieren, kommen jedoch als Fürsprecher im Reiche des Ewigen nicht infrage.

Luther: „Maria betet für die Kirche.“

Luther machte freilich bei der Gottesmutter eine Ausnahme und vertrat die Überzeugung: „Maria betet für die Kirche.“  – Dies hängt damit zusammen, daß er den bereits damals weitverbreiteten Glauben an die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel durchaus teilte.

Von protestantischer Seite wird der grundlegende Einwand vorgebracht, daß der Heiligenkult keineswegs biblisch begründet und daher abzulehnen sei. Die katholische Kirche wolle hier lediglich einem menschlichen Bedürfnis nachkommen und nehme dabei in Kauf, daß die Ehre und Souveränität Gottes sowie die einzigartige göttliche Mittlerschaft Christi verdunkelt werde. media-390606-2

Die katholische Kirche erinnert hingegen daran,  daß gerade in den Heiligen die Gnade Gottes besonders wirksam war, daß die Heiligenverehrung daher die göttliche Gnade keineswegs schmälert, sondern im Gegenteil ihre Wirksamkeit in den vollendeten Gerechten bezeugt, daß also die Heiligen als erlöste Geschöpfe ihren Schöpfer und Erlöser verherrlichen.

Zudem bekennen Katholiken sich zur „Gemeinschaft der Heiligen“, wie dies auch das Credo aus apostolischer Zeit erwähnt. Die vollendeten Gerechten im Himmel sind   ebenfalls  – und erst recht  –  Glieder des „mystischen Leibes Christi“, zu dem wir alle gehören dürfen, wie Paulus immer wieder betont:  „So sind wir  –  die vielen  –  ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören.“ (Röm 12, 5)  –   „Denn wir sind als Glieder miteinander verbunden“ (Eph 4,25).

Warum sollte diese Teilhabe am „Leib Christi“ durch den Tod enden?  – Vielmehr ist  es so, daß gerade die Heiligen ihre Zugehörigkeit zum „mystischen Leib“ nie mehr verlieren können,  die Christgläubigen auf Erden aber durchaus, zumal sie  zwar Heilszuversicht haben dürfen, aber keine absolute Heilsgewißheit besitzen.

Die Basis der „streitenden Kirche“ auf Erden sind die Apostel und Propheten, wie Paulus erläutert:

„Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut. Der Schlußstein ist Jesus Christus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammen-gehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn. Durch ihn werdet ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.“ (Eph 2,20-22)

„Kein Gott der Toten, sondern der Lebenden“

Die Erzväter und Propheten, die Gerechten des Alten Bundes, die Apostel, Evangelisten und alle weiteren Heiligen schlummern keineswegs in einem passiven „Seelenschlaf“, sondern sind voller Geist, Leben und Seligkeit in der himmlischen Gegenwart Gottes, wie auch das NT bezeugt, wenn es Gott sprechen läßt: „Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“  – und hinzufügt:  „ER ist doch nicht ein Gott der Toten, sondern  der Lebenden“ (Mt 22, 32). 

Die Heilige Schrift fordert die Gläubigen mehrfach zum fürbittenden Gebet auf:  „Brüder, betet auch für uns!“ (1 Thess 5,25)   –  „Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten“ (Jak 5,16).   –   „Das gläubige Gebet wird den Kranken retten  –  und der Herr wird ihn aufrichten. Wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben…Betet füreinander, damit ihr geheilt werdet“ (Jak 5, 15-16).

Die Gläubigen sind also keine Inselbewohner, sondern bilden eine solidarische Gemeinschaft, die füreinander einsteht. Daher schreibt Paulus, daß kein Christ zu einem anderen sagen kann: „Ich brauche dich nicht“ (1 Kor 12,21). Auch der Völkerapostel selbst bedarf der Fürbitte und ist sich dessen bewußt, denn er bittet die Gläubigen wiederholt um ihr Gebet für ihn (etwa in Röm 15,30).

Wäre es nicht verwegen, davon auszugehen, daß diese sorgende und liebende Fürsprache ausgerechnet von den Heiligen im Reiche Gottes verweigert wird, zumal sie ebenfalls zum „mystischen Leib  Christi“ gehören, sogar in vorzüglicher Weise.

Erinnert uns doch der Hebräerbrief an die Vorbilder des Alten Bundes, er spricht davon, daß wir geistlich hinzutreten dürfen zum „himmlischen Jerusalem“ in der Gemeinschaft mit Gott, den Engeln und ausdrücklich auch mit den „Geistern der schon vollendeten Gerechten“ (Hebr 12,22).

Der biblische Verfasser ermutigt uns durch ihr Glaubenszeugnis zu einem rechtschaffenen Lebenswandel: „So wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen. Laßt uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist“ (Hebr 12,9).

Christus selbst erklärte, daß die Gläubigen mutmachende Vorbilder sein sollen und daß eben dies zur Verherrlichung Gottes beiträgt: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (Mt 5,16).media-374158-2

Hinsichtlich der Heiligenverehrung erinnert die Kirche überdies an das Magnificat der Gottesmutter aus dem Lukas-Evangelium; enthält dieser Lobgesang doch die Ankündigung: „Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter“

Diese eindrucksvollen biblischen Belege genügen evangelischen Theologen gleichwohl kaum als Begründung, weil in ihnen nicht ausdrücklich von einer Fürsprache der Heiligen die Rede ist, sondern zunächst allein von der Tatsache, daß Heilige überhaupt existieren, wobei immerhin die Seligpreisung der Gottesmutter biblisch angekündigt wurde und sich auch erfüllte, wie das Marienlob der Jahrtausende aufzeigt.

Biblisches Zeugnis zur Anrufung der Heiligen

Was ist nun zu diesem protestantischen Einwand angeblich fehlender biblischer Belege aus katholischer Sicht zu sagen?

Tatsächlich gibt es keine neutestamentliche Stelle, die man direkt als Beleg für die fürbittende Kraft der Heiligen vorbringen könnte. Das spielt freilich keine Rolle, wenn entsprechende Aussagen im Alten Testament zu finden sind  –  und eben dies ist eindeutig der Fall.

Auch die heiligen Schriften des „Alten Bundes“ sind für gläubige Christen verbindlich und als Offenbarung Gottes anzusehen.

Dabei ist auch eine fürbittende Wirksamkeit der Engel durchaus von Bedeutung: mögen sie auch keine menschlichen Wesen sein, so sind sie  – wie die Menschen  –  Geschöpfe des Ewigen.  Ob Engel oder Heilige, ob Boten Gottes oder vollendete Gerechte: beide sind selig und schauen das Angesicht des Ewigen.

Im Buch Daniel Advocataheißt es vom Erzengel Michael, dem Schutzpatron der Israeliten, daß er bei Gott für das Volk Israel : wie anders als durch Fürsprache sollte er dies tun?   –  Ähnliche Engel-Fürbitten finden wir in Hiob 32,23 und Sach 1,12-13, aber auch im NT: Offb 5,8 und Offb 8,3-4.

Von Heiligen (vollendeten Gerechten) und ihrer Fürsprache für das Gottesvolk auf Erden berichtet ausführlich das 2. Makkabäer-Buch, das wie andere auf Griechisch verfasste Schriften freilich von den Protestanten, im Gegensatz zur kirchlichen Überlieferung, nicht zur Heiligen Schrift gezählt wird.

Die Makk.-Bücher sind auch im Judentum von Bedeutung: Bei den Israeliten führte z.B. der Makkabäer-Bericht über die Befreiung des Tempels zur Einführung der Chanukkafeier, dem jährlichen Lichterfest im Dezember zur Erinnerung an die Einweihung des  – vorher durch Heiden geschändeten –  Tempels in Jerusalem. Die Glaubenshelden der Makkabäer hatten die Befreiung des Tempels  – zugleich wichtiges Symbol und Hoheitsstätte des wahren Gottesglaubens  – durch große Opfer erkämpft.

Die folgenden Abschnitte berichten uns, wie der heldenhafte Heerführer Judas Makkabäus und seine Mannen durch eine Traumvision ermutigt wurden und neuen Glaubensmut erhielten.

Dabei erschien dem glaubensstarken Judas Makkabäus auch ein einstmals vorbildlicher Hohepriester und sogar der verstorbene Prophet Jeremias, von dem es heißt, daß dieser Prophet Gottes „viel für das Volk und die heilige Stadt betet“.

Die heroischen Kämpfer für den wahren Gottesglauben wurden durch diese geistliche Erfahrung ihres Anführers mit neuer Zuversicht und Glaubenskraft erfüllt.

Ein verstorbener Hohenpriester erscheint Judas Makkabäus

Hier folgt nun der eindrucksvolle Bericht aus 2 Makk 15,6 ff.:

„Judas Makkabäus hörte nicht auf, sein Vertrauen und all seine Hoffnung auf die Hilfe des HERRN zu setzen  Er ermahnte seine Männer, sich vor den anrückenden Heiden nicht zu fürchten; sie sollten daran denken, wie der Himmel ihnen in der Vergangenheit geholfen habe; auch jetzt dürften sie vom Allmächtigen den Sieg erwarten. polskaweb

Mit Worten aus dem Gesetz und aus den Propheten flößte er ihnen Mut ein, erinnerte sie auch an die Kämpfe, die sie schon bestanden hatten, und stärkte so ihren Kampfesmut. Nachdem er ihre Begeisterung geweckt hatte, spornte er sie weiter an, indem er sie daran erinnerte, wie die Heiden die Verträge nicht gehalten und ihre Schwüre gebrochen hatten.

So wappnete er jeden von ihnen – nicht jedoch mit der Sicherheit, die Schild und Lanze verleihen, sondern mit jenem Mut, der durch die rechten Worte entfacht wird. Auch erzählte er ihnen einen überaus glaubwürdigen Traum, der alle sehr erfreute:

Er hatte folgendes gesehen: Ihm war der frühere Hohenpriester Onias erschienen, ein edler und gerechter Mann, bescheiden im Umgang, von gütigem Wesen und besonnen im Reden, von Kindheit an in allem aufs Gute bedacht; dieser Hohenpriester breitete seine Hände aus und betete für das ganze jüdische Volk.

In gleicher Haltung erschien sodann ein Mann mit grauem Haar, von herrlicher Gestalt; der Glanz einer wunderbaren, überwältigenden Hoheit ging von ihm aus. Onias begann zu reden und sprach: Das ist der Freund seiner Brüder, der viel für das Volk und die heilige Stadt betet: Jeremia, der Prophet Gottes.

Dann streckte Jeremia die rechte Hand aus und übergab ihm ein goldenes Schwert; dabei sprach er zu Judas Makkabäus:  „Nimm das heilige Schwert, das Gott dir schenkt. Mit ihm wirst du die Feinde schlagen.“

Die Worte ihres Anführers gaben den Männern Zuversicht; denn sie waren sehr edel und besaßen die Kraft, zur Tapferkeit anzuspornen und die Jugend mit männlichem Mut zu erfüllen. Man beschloß, kein Lager zu beziehen, sondern kühn anzugreifen und mit allem Mut im Kampfe Mann gegen Mann die Entscheidung herbeizuführen; denn die Stadt, die Religion und das Heiligtum seien in Gefahr; sie fürchteten weniger um Frauen und Kinder, um Brüder und Verwandte als um die Heiligkeit des Tempels.“

Soweit der Bericht aus dem Alten Testament.

„Sie haben durch ihren Glauben Lob erlangt“

Diese eindrucksvollen Gottesmänner aus der Zeit der Glaubenskämpfe werden auch im Neuen Testament gewürdigt, vor allem im Hebräerbrief 11,34-39: afc127c26a

„Sie sind Helden im Kampfe geworden und haben die feindlichen Heere zum Weichen gebracht. Frauen haben ihre Toten durch Auferstehung wiedererhalten.  Andere ließen sich auf der Marterbank zu Tode schlagen und wiesen die ihnen angebotene Lebensrettung zurück, um eine bessere Auferstehung  zu erlangen. Wieder andere wurden verhöhnt und gegeißelt, in Ketten und Kerker geworfen; sie wurden gesteinigt, verbrannt, zersägt und mit dem Schwerte erwürgt; sie gingen umher in Schafpelzen und Ziegenfellen unter Entbehrung, Trübsal und Ungemach.

Die ganze Welt konnte ihnen keine würdige Wohnstatt bieten  –  und doch mußten sie in Wüsteneien und Gebirgen, in Höhlen und Erdklüften heimatlos umherirren; sie alle haben durch ihren Glauben Lob erlangt, aber die Erfüllung der Verheißung haben sie nicht erlebt.“

Diese Helden des Alten Bundes haben also „durch ihren Glauben Lob erlangt“  –  das Lob des Ewigen selbst; sie traten für Gottes Wahrheit ein und gaben ihr Leben hin, ohne die Erfüllung der göttlichen Verheißungen selbst erleben zu können.

Gerechte wie der Hohenpriester Onias und der große Prophet Jeremias halten vor Gott Fürsprache für die Gläubigen auf Erden  –  dies bezeugt uns die Heilige Schrift. 

Das gilt auch für folgende Szene aus den Passionsberichten: Als Jesus am Kreuz das Psalmgebet sprach, das mit den Worten beginnt „Eli, Eli…“ (Mein Gott, mein Gott…), hatten einige Leute vermutet, daß er zu Elia betet – so unüblich war das Anrufen von Propheten und Gerechten des Alten Bundes offenbar unter den Juden nicht.  – In Mt. 27,47 heißt es hierzu: „Einige aber von denen, die da standen, sprachen, als sie das hörten: Er ruft nach Elia.“

Infolgedessen liegt es auf der Hand, daß die Heiligen  – also die vollendeten Gerechten des alten und neuen Gottesvolkes   –  uns auch heute als Fürsprecher vor Gottes Thron wirksam beistehen.

Dies gilt umso mehr, als der Neue Bund die Vollendung des Alten Bundes ist, ihn also an Gnade und Herrlichkeit bei weitem übertrifft  –  und das gilt auch für die Glorie der Heiligen.

Dies legt auch Offb. 5,7 nahe, wo es heißt, daß die Gebete der Heiligen wie Räucherwerk zu Christus emporsteigen: „Als das Lamm das Buch empfangen hatte, fielen die vier Lebewesen und die vierundzwanzig Ältesten vor ihm nieder; alle trugen Harfen und goldene Schalen voll von Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen.“

 

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.