Sachsen: Lebensrechtler-Schweigemarsch in Annaberg am 12. Juni 2017

Von Sebastian Gruner

Am Montag (12. Juni 2017) fand ab 18 Uhr in Annaberg-Buchholz der 8. Schweigemarsch für das Leben statt. Veranstalter war der Verein Lebensrecht Sachsen.
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Beginn war gegenüber des Erzgebirgsklinikums. Nach ein paar kurzen Worten und dem Verlesen der Demonstrationsauflagen durch Thomas Schneider (Vorsitzender Lebensrecht Sachsen) liefen die knapp 800 Teilnehmer unter dem Motto „Hilfe zum Leben statt Hilfe zum Töten“ vom Barbara-Uthmann-Ring zum Marktplatz, wo es eine Kundgebung gab.
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Dort sprach mit Hedwig Freifrau von Beverfoerde, die Koordinatorin der „Demo für alle“. Diese engagiert sich auch gegen den rot-grünen Bildungsplan, Genderisierung und Frühsexualisierung.
Danach kam ein Familienvater zu Wort, dessen Kind aufgrund einer Hirnerkrankung behindert ist. Die Familie hatte sich dennoch für die Geburt entschieden und sind mit ihrem jetzt 5-jährigen Sohn glücklich.
Schließlich hielt Gerhard Steier, der Geschäftsführer von KALEB, eine Rede. Er betonte, dass das eigene Selbstbestimmungsrecht nicht über das Lebensrecht anderer Menschen gestellt werden darf. Danach gab es noch kurze Statements, auch vom leitenden Referenten des CVJM, der über den Vandalismusanschlag der letzten Woche sprach.

Linksradikale Randale und Anschlag auf CVJM

Begleitet wurde der Schweigemarsch und die Kundgebung von etwa 200 linksradikalen Gegendemonstranten aus dem Spektrum der Antifa, die versuchten, mit lauter Musik und aggressiven Parolen die Demonstration zu stören. Diese waren kaum aus dem Umfeld, sondern reisten mit Bussen aus verschiedenen Großstädten (Berlin, Leipzig…) an.
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Unterstützt wurden diese Jugendlichen von einigen Politikern der Linken, der Grünen und der SPD, darunter Petra Köpping (Staatsministerin für Gleichstellung und Integration).
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Bereits im Vorfeld wurden Plakate des Schweigemarsches zerstört oder mit Parolen beschmiert. Es gab auch einen Vandalismus-Anschlag mit Farbbeuteln und Graffiti auf das Veranstaltungszentrum des CVJM (Christlicher Verein Junger Männer) in Dresden, bei dem ein Sachschaden von ca. 18.500 Euro entstand.
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Der evang. Bischof der sächsischen Landeskirche Dr. Carsten Rentzing war weder anwesend noch wurde ein Grußwort von ihm verlesen. Anwesend waren aber der Superintendent des Bezirks Annaberg und einige AfD-Politiker.
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Im nächsten Jahr 2018 soll der 9. Schweigemarsch am Samstag, den 2. Juni stattfinden.
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Unser Autor Sebastian Gruner hat an diesem Schweigemarsch in Annaberg teilgenommen und lebt in Erlbach-Kirchberg
 
Fotos: Andreas Schroth – Quelle: http://www.lebensrecht-sachsen.de/media-2017/

CSU-Chef Seehofer: „Wir beten für eine schnelle Genesung der Verletzten“

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer (siehe Foto) hat sich erschüttert angesichts des Terroranschlags in Manchester geäußert:

„Ein weiteres Mal ist eine europäische Metropole zum Ziel eines barbarischen Terroraktes geworden. Auch dieser Anschlag in Manchester hat unsere moderne Zivilisation und unsere Art des Lebens getroffen und unschuldige Menschen in den Tod gerissen.

Besonders erschütternd ist, dass Ziel vor allem junge Menschen und Kinder waren. Unser tief empfundenes Beileid gilt den Hinterbliebenen der Opfer. Den Verletzten gilt unser Mitgefühl. Wir beten für ihre schnelle Genesung.

Die freie Welt ist vereint in Wut über diese menschenverachtende Tat, in der Trauer um die Opfer und in der Entschlossenheit im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Kein Terrorist wird je erreichen, dass wir in unserer Art des Lebens zurückweichen. Wir alle müssen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zusammenstehen, über alle Grenzen hinweg.“


Polizei-Chef lobt Fußballverantwortliche von Borussia Dortmund

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat vor vorschnellen Schlüssen aus dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund gewarnt; ihr Bundesvorsitzender Rainer Wendt erklärt hierzu:

„Jetzt ist die Stunde sorgfältiger Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft. Für jegliche Spekulationen darf kein Platz sein. Vieles deutet jedoch auf einen gezielten Anschlag hin.“

Er lobt die Fußballverantwortlichen, die vorbildlich reagiert haben: „In einer solchen Ausnahmesituation haben die Verantwortlichen von Borussia Dortmund mit Augenmaß und Besonnenheit agiert. Im Stadion kamen keine Panik oder Aggressionen auf, was im Fußballbereich, der auch von Emotionen getragen wird, keine Selbstverständlichkeit ist.“

Die Polizeigewerkschaft fordert, den Schutz von Großveranstaltungen auszuweiten. Dazu sagt Wendt:

„Der Anschlag führt uns einmal mehr vor Augen, dass es Angriffe auf unser gesellschaftliches Leben überall und zu jeder Zeit geben kann. Deshalb müssen die Einsatzkräfte bei der Polizei aufgestockt  werden, ebenso wie die Sicherheitsmaßnahmen optimiert.“

Er fügt hinzu: „Dazu gehören der Ausbau der intelligenten Videoüberwachung, um auffällige Bewegungen im öffentlichen Raum frühzeitig zu erkennen sowie ein engerer Datenaustausch zwischen den Sicherheitsbehörden. Es darf nicht sein, dass die Länder untereinander brisante Sicherheitsinformationen nicht austauschen. Ebenso muss klar geregelt werden, wer bei Gefährdungen im Vorfeld letztlich notwendige Entscheidungen trifft.“

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-schutzmassnahmen-bei-grossveranstaltungen-ausweiten/


Blutiger Palmsonntag für Kopten in Ägypten

Zu Beginn der Karwoche fanden am Palmsonntag zwei Gottesdienste in den beiden nordägyptischen Städten Tanta und Alexandria ein jähes Ende. Sprengsätze rissen jüngsten Meldungen zufolge über 40 Menschen in den Tod.

Die Anschläge reihen sich ein in eine Serie tödlicher Angriffe auf Christen in dem Land am Nil. Am 20. Februar hatte der IS in einem Video alle ägyptischen Christen als „Ungläubige“ bezeichnet, die sterben müssten. „Kairo wird befreit werden“, hieß es dort unter anderem.

Im Januar und Februar wurden auf dem Nord-Sinai sieben Christen kaltblütig in ihren Wohnungen ermordet. Wegen der Zunahme der Gewalt und der Ankündigung weiterer Bluttaten auf dem Nordsinai flohen fast alle Christen aus der Stadt Al Arish.

Nach Einschätzung des christlichen Hilfswerks Open Doors sollen Anschläge wie am Palmsonntag die Christen in Angst und Schrecken versetzen und womöglich gewaltsame Gegenreaktionen provozieren. Doch trotz des großen Leids, das die ägyptischen Christen immer wieder erleben, reagieren sie nicht mit Hass und Gewalt.

Stattdessen setzten sie nach dem letzten Attentat auf eine Kairoer Kirche am 11. Dezember 2016 (29 Tote) ein besonders Zeichen: „Heute Nacht haben wir in unserer Kirche für die gebetet, die die Bombe in der Kirche versteckt haben. Wir Christen in Ägypten beten für unsere Verfolger, damit sie Christus kennen lernen.“

Quelle: Das überkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors


BKA analysiert Gefahr eines islamisch-terroristischen Anschlags mit Chemie-Waffen

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat vor islamistischen Anschlägen in Deutschland mit Chemie-Waffen gewarnt. Dies berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf eine „Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz“ der Bundesregierung. Facebook-Zitat-Stein

Demnach bestünde die „realistische Option“ eines Terrorangriffs auf die Trinkwasserversorgung, Lebensmittel oder Mehrfamilienhäuser. Islamistisch motivierte Täter seien bereit und in der Lage, „größere Mengen Chemikalien zu beschaffen und diese auch einzusetzen“, hieße es in dem Papier.

Es bestünde zudem ein „hohes Gefährdungspotenzial“ von Attacken auf Einrichtungen oder Transporte der Chemie-Industrie. Dem Bericht zu folge dürfte eine „entschlossene und mit ausreichendem Fachwissen ausgestattete terroristische Gruppierung durchaus in der Lage sein, das in Deutschland zu Genüge vorhandene Potenzial an chemischen Gefahrstoffen im Rahmen eines Anschlags für ihre Ziele zu nutzen“.

Quelle: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/bka-warnt-vor-anschlaegen-mit-chemie-waffen/


Duisburg: Anschlag auf Einkaufszentrum und Weihnachtsmarkt verhindert

Spezialeinheiten haben am Donnerstagabend in Duisburg zwei Brüder aus dem Kosovo festgenommen. Die 28 und 31 Jahre alten Männer stehen im Verdacht, „möglicherweise einen Anschlag auf das Centro in Oberhausen vorbereitet zu haben“, gab die Polizei in einer Erklärung bekannt. „Derzeit wird mit Hochdruck ermittelt, wie weit die Vorbereitungen vorangeschritten waren und ob weitere Personen daran beteiligt sind.“ Polizei

Der Hinweis auf die Brüder kam laut Bild vom Verfassungsschutz. Die Einsatzleitung in Essen zog darauf bereits am Donnerstag gegen 18 Uhr zusätzliche Polizeikräfte im Bereich des Einkaufszentrums und des angrenzenden Weihnachtsmarktes zusammen.

In ziviler Kleidung und in Uniform hätten die Beamten im Umfeld kontrolliert. Nach Angaben der Rheinischen Post liefen sie in Sechser- und Achtergruppen mit Maschinenpistolen auf dem Weihnachtsmarkt Streife und befragten Passanten.

Quelle: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2016/polizei-verhindert-anschlag-auf-einkaufszentrum/


Skandal: Grüner Justizsenator Steffen aus Hamburg verzögerte Fahndungsaufruf

Von Dr. David BergerDavidBergerPM

Was die deutschen Sicherheitsbehörden nicht hingekriegt haben, ist nun offensichtlich den Italienern gelungen. Das italienische Innenministerium meldete soeben, dass Anis Amri, der mutmaßliche Attentäter von Berlin, am Bahnhof der Stadt Sesto San Giovanni im Großraum Mailand von Polizisten erschossen wurde.

In Deutschland gelang eine Festnahme des Allahu-Akbar-Terroristen offensichtlich nicht. Mitverantwortlich dafür dürfte der grüne Justizsenator Till Steffen aus Hamburg sein. Wie die „Bild Hamburg“ meldet, hat der Grünenpolitiker „mehr als zwölf Stunden lang verhindert, dass die Polizei auf ihrer Facebook-Seite nach dem Berliner Terror-Verdächtigen Anis Amri (24) fahndete“.

Erst nachdem die Bildzeitung intervenierte, gab es eine „einmalige Ausnahmegenehmigung“.

Der Grund für das Verhalten des Grünen: Es bestehe die Gefahr, dass bei einer solchen Suchmeldung beleidigende Inhalte verbreitet werden könnten.

Offensichtlich ist es für den Grünenpolitiker wichtiger, dass keine Kritik an der ISIS, der Regierung oder dem Islam gepostet wird, als dass man einen gefährlichen Terroristen dingfest macht.

Erstveröffentlichung des Beitrags von Dr. Berger hier: http://philosophia-perennis.com/2016/12/23/anis-amri-ist-tot/