Umfrage: Eine Mehrheit (vor allem Frauen) hat das Gefühl steigender Kriminalität

Das Erfurter INSA-Meinungsforschungsinstitut wollte in dieser Woche wissen, ob die Befragten das Gefühl haben, dass die Kriminalität in Deutschland steigt.

Mehr als die Hälfte (52 %) stimmt der Aussage zu. Annährend ein Drittel (31 %) ist gegenteiliger Ansicht. Weitere 12 Prozent wissen keine Antwort und fünf Prozent machen keine Angabe.

Bei den männlichen Befragten liegt der Anteil derer, die zustimmen, mit 49 Prozent niedriger als jener der Frauen mit 55 Prozent. Entsprechend liegt der Anteil der männlichen Befragten, die diese Aussage ablehnen, mit 38 Prozent deutlich höher als jener der weiblichen, die dies zu 24 Prozent angeben. Weitere 15 Prozent der Frauen und nur neun Prozent der Männer wissen keine Antwort.

Differenziert nach Alter zeigt sich die Tendenz, dass die Befragten mit zunehmendem Alter häufiger ihr Gefühl bekunden, dass die Kriminalität in Deutschland steigt: Während dies nur 36 Prozent der jüngsten Altersgruppe angeben, steigt der Anteil kontinuierlich bis auf 59 Prozent bei den 45- bis 54-Jährigen und sinkt dann wieder leicht bis auf 54 Prozent bei den ab 65-Jährigen.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

 

 


Verfassungsschutzbericht 2017: Linksradikale nehmen zu, Rechtsextremismus gesunken

Islamisten-Bedrohung massiv angestiegen

CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer hat den Verfassungsschutzbericht 2017 vorgelegt: „Der Verfassungsschutzbericht zeigt, die Herausforderungen des Jahres 2017 waren komplex und es lässt sich bereits heute sagen, dass die Aufgaben im Jahre 2018 nicht weniger geworden sind.“

„Mit 774 islamistischen Gefährdern zählen wir in diesem Bereich heute so viele Personen wie nie zuvor, denen wir die Begehung schwerer Straftaten zutrauen“, sagte der Innenminister zur anhaltenden Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus. Er erklärte weiter: 

„Wie gehen wir nun damit um? Erstens: Unsere Sicherheitsbehörden beobachten diese Personen genau, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen. Zweitens: Sobald möglich wird eine strafrechtliche Verfolgung angestrebt. Und drittens ist die konsequente Abschiebung von Gefährdern ein elementarer Baustein für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit in Deutschland.

Diese Strategie ist offenbar auch erfolgreich. In einer Reihe von Fällen haben wir im letzten Jahr Anschlagsplanungen aufgedeckt oder Anschlagsvorhaben vereitelt, die sich bereits in einem ganz konkreten Vorbereitungsstadium befanden. Doch bei Abschiebungen von Gefährdern müssen wir noch ein Stück besser werden.“

Laut Verfassungsschutzbericht sind den Sicherheitsbehörden mehr als 1000 Personen bekannt, die sich in Syrien oder dem Irak islamistischen Gruppierungen angeschlossen haben. „Rund ein Drittel dieser Personen sind nach Deutschland zurückgekehrt“, so Seehofer.

Im Jahr 2017 wurde ein Anstieg an antisemitisch motivierten Straftaten festgestellt: „Antisemitische Hetze, egal ob sie rechtsextremen, linksextremen oder islamistischen Ursprungs ist, wird in Deutschland nicht geduldet wird. Antisemitische Vorfälle der letzten Zeit wie die Angriffe auf Kippa-tragende Männer oder antisemitisches Mobbing an Schulen sind inakzeptabel.“

Einen starken Anstieg gab es bei linksradikalen Gewalttaten – insbesondere aufgrund der Gewaltausschreitungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg. 2017 habe man 9000 gewaltbereite Linksextremisten gezählt. Dies sei ein neuer Höchststand.

Insgesamt sei die Zahl linksextremistisch motivierter Gewalttaten im Jahr 2017 um 37 Prozent auf 1648 Straftaten angestiegen. Um über 65 Prozent seien die Übergriffe auf Polizeibeamte angestiegen auf 1135 Fälle. Der Innenminister bekräftigte: „Zustände wie in Hamburg dürfen sich in Deutschland nicht wiederholen. Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Strafverfolgungsbehörden gegen die Gewalttäter von Hamburg entschlossen vorgehen.“

Im Bereich des Rechtsextremismus seien die Zahlen derjenigen Personen gestiegen, welche sich keinen klassischen, festen Strukturen zuordnen lassen. Im Jahr 2017 schätzte das Bundesinnenministerium die Zahl an Rechtsextremisten in Deutschland auf 13.000 Personen, die weitgehend unstrukturiert seien.

Die Zahl an rechtsextremen Gewalttaten sei von 1.600 auf 1.054 im Jahr 2017 (minus 34 Prozent) gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/juli-2018/seehofer-linksextremismus-gestiegen/


Starker Anstieg von Migranten, die per Mittelmeerroute nach Europa gelangen

Die Zahl der Asylsucher, die über die Türkei nach Europa gelangen, ist seit März 2018 auf das Dreifache des Vorjahreszeitraums angestiegen. Auf dem Land und Seeweg sind laut einem Bericht der EU-Kommission etwa 15.000 Personen gekommen.

Rund 6000 davon überquerten die Landgrenze nach Griechenland. Das sind neunmal so viele im Vergleichszeitraum. Mit dem Schiff  kamen 9349 Einwanderer auf die griechischen Inseln. Damit sind auf dem Seeweg etwa doppelt so viele Menschen eingereist wie Anfang 2017.

Auch über die westliche Mittelmeerroute ist dem Bericht zufolge ein Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu verzeichnen. 6623 Einwanderungswillige erreichten Spanien. Das ist ein Plus von etwa 22 Prozent. 

Quelle und voller Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/einwanderung-nach-europa-ueber-die-tuerkei-verdreifacht-sich/


Geburtenzahl in Bayern deutlich angestiegen

Im Jahr 2016 ist die Zahl der Geburten in Bayern von 118.228 im Vorjahr auf 125.689 angestiegen. Das ist ein Plus von 6,3 Prozent. Seit dem Jahr 1990 ist das der höchste Geburtenanstieg in Bayern.

Für Familienministerin Emilia Müller (CSU) ist dies eine Bestätigung der bayerischen Familienpolitik; sie erklärt dazu:

„Als Familienministerin freue ich mich über die deutlich gestiegene Zahl der Geburten in Bayern. Kinder stehen für Zukunft und es ist Aufgabe der Politik, passende Rahmenbedingungen für unsere Familien zu schaffen. Damit unterstützen wir in Bayern vielfältige Lebensentwürfe und ermöglichen es Eltern, das Familienleben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Dazu brauchen wir eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft – sei es am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft oder im privaten Umfeld.“

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/februar-2018/mueller-kinder-stehen-fuer-zukunft/


Kriminalität in Deutschland wächst weiter – starker Anstieg bei Ausländergewalt

Die Zahl der Verbrechen in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf über sechs Millionen gestiegen. Insgesamt registrierte das Bundesinnenministerium 6.082.064 Straftaten. Im Jahre 2013 lag dieser Wert noch bei 5.961.661.  033_30

Fast jeder Dritte Tatverdächtige hatte keinen deutschen Paß. Einen dramatischen Anstieg gab es auch bei der Gewalt durch extreme Ausländer.

Allgemeine Kriminalität:

Ein Anstieg der Verbrechen wurde u.a. bei Diebstählen (plus 2,4 Prozent auf 2.440.060 Fälle), Wohnungseinbrüchen (plus 1,8 Prozent auf 152.123 Fälle), Straßenkriminalität (plus 2,5 Prozent auf 1.342.905 Fälle), Rauschgiftdelikten (plus 9,2 Prozent auf 276.734 Fälle), Betrugsdelikten (plus 3,3 Prozent auf 968.866 Fälle) und ausländerrechtlichen Straftaten (plus 41,5 Prozent auf 156.396 Fälle) registriert.

Einen Rückgang gab es dagegen bei der Gewaltkriminalität (minus 2,1 Prozent auf 180.955 Fälle), dem sexuellen Mißbrauch von Kindern (minus 2,4 Prozent auf 12.134 Fälle), Sachbeschädigungen (minus 3,3 Prozent auf 601.112 Fälle) und Autodiebstählen (minus 2,8 Prozent auf 36.388 Fälle).

Die Aufklärungsquote lag bei 54,9 Prozent. Von den etwa 2,1 Millionen Tatverdächtigen hatten rund 29 Prozent keinen deutschen Paß. Ihre Zahl stieg um 14,7 Prozent auf 617.392.

Linksextremismus:Facebook-Zitat-Stein

Die Zahl der linksextremen Gewalttaten stieg um 0,3 Prozent auf 1.664. Damit stellen Anhänger der linken Szene weiterhin die mit Abstand größte Gruppe der gewalttätigen politischen Extremisten in Deutschland. Auf linksextreme Täter entfiel 2014 auch das einzige extremistisch motivierte Tötungsdelikt. Die Zahl der Körperverletzungen nahm um 5,4 Prozent auf 924 zu.

Ausländerextremismus:

Einen starken Anstieg gab es 2015 bei der politisch motivierten Ausländerkriminalität. Die Zahl der Gesamtstraftaten stieg in diesem Bereich um 191 Prozent auf 2.549. Die Gewalttaten nahmen um 133 Prozent auf 390 zu.

Rechtsextremismus:

Die Zahl der rechtsextrem motivierten Gewaltdelikte stieg um 22,9 Prozent auf 1.029. Bei den Körperverletzungen durch Rechtsextremisten wurden 23,3 Prozent mehr Fälle registriert. Die Gesamtzahl lag bei 900.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Umfrage: Kein Kindergeld für Saisonarbeiter

Die Mehrheit der Deutschen lehnt Kindergeldzahlungen für im Ausland lebende Kinder von Saisonarbeitern ab.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Illustrierten „Stern“ waren 69 Prozent der Befragten dagegen, daß in Deutschland arbeitende EU-Ausländer Kindergeld erhalten, selbst wenn deren Kinder nicht hierzulande leben. 26 Prozent fanden dies richtig.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte vergangene Woche diese Regelung verteidigt. „Es gilt, daß in Deutschland tätige Bürger der Europäischen Union im Grundsatz einen Anspruch auf Kindergeld haben“, sagte sie der FAZ. 

Hintergrund ist die Diskussion um steigende Antragszahlen, vor allem von Osteuropäern. So war die Anzahl polnischer Kinder, für die der deutsche Staat Kindergeld zahlt, obwohl sie im europäischen Ausland leben, in den vergangenen Jahren um mehr als 800 Prozent gestiegen. Die Zahl der rumänischen Antragsberechtigten stieg seit 2012 um mehr als 10.000 Prozent.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Terroranschläge und Gewalttaten gegen Israel im Jahr 2013 stark angestiegen

Die Zahl der Terrorangriffe gegen Israel hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. Das geht aus einem Bericht hervor, den der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet am vorigen Montag vorgelegt hat. 2,h=493.bild

Insgesamt wurden 1271 Terrorangriffe registriert, 2012 waren es noch 578 gewesen. Sechs Israelis kamen dabei ums Leben, 2012 waren zehn Todesopfer zu beklagen.

Die Zahl der Verletzten stieg von 40 (2012) auf 44. Mehr als drei Viertel der Verletzten wurden Opfer von Steinwürfen.

Von den sechs Todesopfern des vergangenen Jahres starben drei durch Messerangriffe, zwei wurden von Scharfschützen erschossen, und einer wurde nach einer Entführung durch arabische Terroristen erschlagen.

Dem Bericht zufolge gab es im vergangenen Jahr eine besorgniserregende Zunahme von schweren Zwischenfällen, darunter Angriffe mit Schusswaffen, Brandbomben und mit Mörsergranaten.

Seit dem 29. September 2000, als der zweite Palästinenseraufstand begann, starben den Angaben zufolge 1227 Israelis durch Terroranschläge, 8549 wurden verletzt.

Quelle: http://www.israelheute.com

Foto: Israelische Botschaft in Berlin