Grüner Zensurwahn wg. „Indianerhäuptling“

Nachdem die grüne Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl, Bettina Jarasch, auf dem Landesparteitag während einer Vorstellungsrunde sagte, sie wäre als Kind gern Indianerhäuptling geworden, treibt den Landesverband immer noch die Frage um, wie man damit umgehen soll.

Offenbar reicht es nicht, daß sich Jarasch schon kurz darauf in ihrer Rede vor eineinhalb Wochen öffentlich für ihre Wortwahl entschuldigte und sich rückwirkend für ihren Kindheitswunsch schämte.

Nun hat der Landesverband zur Zensurschere gegriffen und den verbalen Ausrutscher von Jarasch aus dem Video der Veranstaltung auf YouTube entfernt. An der entsprechenden Stelle informiert nun eine Schrifttafel darüber, daß „an dieser Stelle ein Begriff benutzt“ wurde, „der herabwürdigend gegenüber Angehörigen indigener Bevölkerungsgruppen ist“.

Ein Hauch von stalinistischen Schauprozessen wabert dem Betrachter entgegen und man ahnt, welche Gewissensqualen die Grünen bei diesen Themen peinigen müssen.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/gruene-zensieren-indianerhaeuptling-aussage/


Linker Wokismus, Cancel Culture und „Antirassimus“ gegen Integrationspolitik

Der vorerst letzte Integrationsgipfel unter der Ägide Merkels, vergangene Woche mit der Veröffentlichung des „Nationalen Aktionsplans Integration“ beendet, läßt einen Paradigmenwechsel erahnen. „Weg von der Integration, hin zur Bekämpfung von Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“, forderte die Autorin Alice Hasters im Anschluß an den Gipfel in den ARD-„Tagesthemen“.

Nicht mehr der Einwanderer soll also künftig in der Bringschuld stehen, sondern die unter Rassismusverdacht stehende deutsche Mehrheitsgesellschaft muß sich erklären.

Hierzu müßten „unsere gesellschaftlichen Institutionen in die Pflicht genommen werden: Kitas, Schulen und Kindergärten. Polizei, Bundeswehr und Gerichte.“ Alles soll auf den Kopf gestellt werden.

Hasters ist prominenter Teil einer wachsenden Szene, die sich der Rassismusbekämpfung verschrieben haben, über Identität und Diskriminierung publizieren und rasant an Einfluß gewonnen haben. „Integration ist Müll“, verdeutlichte am Sonntag im ARD-Presseclub auch Mohamed Amjahid, seines Zeichens Autor illustrer Werke wie „Unter Weißen“ und „Der weiße Fleck“.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/antirassismus-hasters/


JINY LAN verteidigt die „alten weißen Männer“

Unter dem Titel „Werden die Falschen gecancelt? – Lob der alten weißen Männer“ veröffentlicht die klassisch-liberale Kulturzeitschrift CICERO-online einen nonkonformen Gastbeitrag der aus China stammenden Künstlerin Jiny Lan.

Die Malerin hat ein Atelier aus Düsseldorf und lebt seit Jahrzehnten bewußt in Deutschland, weil sie die hiesigen Werte und die Kultur der „alten weißen Männer“ zu schätzen weiß – jene Mentalität also, die von ultralinker, radikalfeministischer und „anti-rassistischer“ Seite gerne ins Zwielicht gerückt wird.

Diese sogenannte „Cancel Culture“ (die von jedweder Dialog-Kultur weit entfernt ist) läßt nur eine stramme rotgrüne Ideologie gelten, alles Konservative und Unangepaßte gilt als anrüchig.

Die Autorin widerspricht dieser intoleranten Ausgrenzungs-Strategie:

„Zu dieser „Böse-Menschen-Liste“ gehören auch ein paar Namen, die fast jeder in Deutschland kennt. Zum Beispiel Christian Lindner, der von der Zeitschrift Emma zum „Sexist Man Of The Year“ gekrönt wurde, mit dem ich mich dennoch freiwillig immer wieder treffe. 

Dieter Nuhr, der von verschiedenen Medien offiziell als Rassist bezeichnet worden ist…. Ich habe ihn einmal bei einer Reise nach China begleitet; er ist einer der wenigen weißen oder nicht weißen Männer, bei dem ich keine geringste Spur von Rassismus bemerkt habe. 

Till Brönner, bei dem ich gar nicht verstanden habe, aus welchen Grund er zu den Schlimmsten gehört, vielleicht weil er schon einmal ein Weihnachtkonzert gemacht hat?“

Sie fährt fort: „Diese Menschen seien böse, weil sie die Werte alter weißer Männer bewahren wollen. Warum haben diese schlimmen Menschen aber meinen Alarm für Rassismus und Sexismus nicht ausgelöst? Meine Sensoren für solche Dinge sind eigentlich relativ empfindlich. Vielleicht mag ich unterbewusst sogar diese Alte-Weiße-Männer-Werte?“

Schließlich habe sie doch gerade wegen dieser von linker Seite so verdächtigten Kultur ihre Heimat verlassen und sei ganz allein nach Deutschand gekommen: „Ich stimme zu, dass ich zurzeit in dieser von alten weißen Männern dominierten Gesellschaft lieber lebe als in einer anderen“, denn es handle sich bei ihnen um „Gentlemen im klassischen Sinn“.

Quelle für die Zitate: https://www.cicero.de/kultur/cancel-culture-lob-alte-weisse-maenner-dieter-nuhr-christian-lindner?utm_source=cicero_newsletter

Aktuelles BEISPIEL für die links-fanatische Cancel-Culture: https://philosophia-perennis.com/2020/12/03/aus-furcht-vor-linker-hexenjagd-literaturpreis-abgelehnt/


Ideologischer „Antirassismus“ in Zeiten der Bilderstürmer und Denkmalschänder

Von Peter Kiefer

Im Gefolge der ‚Black Lives Matter‘-Bewegung wird Tabula rasa gemacht mit allem, was im entferntesten mit Rassismus zu tun hat, Straßen werden umbenannt, Denkmäler geschleift, selbst die Sprache wird ‚gereinigt‘.

Aber was machen die Anti-Rassisten, wenn der Begriff ‚Rasse‘ nicht nur im Duden, sondern auch in allen Gesetzen, Verordnungen, selbst aus dem Sprachgebrauch eliminiert ist? (Ich nehme an, denen fällt etwas ‚Sinnvolles‘ ein!).

Im Rahmen dieser Bewegung möchte natürlich auch die katholische Kirche aktiv werden – zu viele negative Schlagzeilen hat sie in der Vergangenheit schon geliefert.

Also möchte die Erzdiözese Freiburg die Büste, die an den Theologen und Schriftsteller Alban Stolz (1808-1883) erinnert, entfernen. Ebenso soll ’seine‘ Straße in FR-Zähringen und die dortige Kita umbenannt werden.

Die untere Denkmalbehörde hat das kirchliche Ansinnen allerdings abgelehnt, weil der gesamte Platz einschließlich Kirche und Büste als eingetragenes Kulturdenkmal Umgebungsschutz genießt. Dagegen hat das Erzbischöfliche Ordinariat Widerspruch eingelegt und wird darin sogar von der Rathaus-Spitze unterstützt.

Nun soll das Landesamt für Denkmalpflege damit befasst werden, und im Falle des Scheiterns dann die Höhere Denkmalschutzbehörde eingeschaltet werden. Sollte dem Ansinnen dann immer noch nicht stattgegeben werden, muss sich die Führungsriege im Stuttgarter Regierungspräsidium damit befassen.

Überhaupt Freiburg, die Stadt mit dem schönsten Kirchturm der Christenheit (Eigenwerbung!) und den ‚Bächle‘ (früher die ‚Aufputz-Kanalisation‘ der Stadt) als Alleinstellungsmerkmal, ist als grüne Hochburg bekannt, hatte immerhin den ersten grünen Oberbürgermeister einer Großstadt in Deutschland (2002) – lange bevor Fritz Kuhn die Landeshauptstadt Baden-Württembergs in ein schiefes Licht regierte.

Mittlerweile ist der grüne OB Geschichte und Freiburg eher in den negativen Schlagzeilen: 2015 der Mord an einer 21-jährigen Frau durch ihren Stiefvater, dann 2016 der Mord an einer Medizinstudentin, verübt von einem illegal eingereisten ‚Schutzsuchenden‘, der bundesweit hohe Wellen schlug, ebenso der Mord an einer Joggerin – auch in 2016 – begangen von einem rumänischen Lkw-Fahrer, die Aufklärung eines Mordes in 2019, der allerdings schon 2003 geschehen war; im selben Jahr der Auftragsmord an einem Drogendealer, angestiftet von einem Anwalt(!), dazu kam die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen und der ziemlich offene Drogenhandel, ähnlich dem im Berliner Görlitzer Park, der von ‚Schutzsuchenden‘ aus Gambia kontrolliert wird.

Für Denkmal-Schänder ist die über 550 Jahre alte Universität ein fast unerschöpfliches Betätigungsfeld; viele in ihren Augen suspekte Wissenschaftler haben hier gearbeitet; ein besonders prominentes ‚Opfer‘ könnte der Philosoph Martin Heidegger werden, der in der Nazi-Zeit (1933 – 34) Rektor der Universität war.

Es könnte aber durchaus sein, dass es gar keiner Bilderstürmer von außen bedarf – die Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg gehört zu den über 250 Lehranstalten mit Gender-Lehrstuhl (2017) und ist damit am Puls der Zeit – denn an der Universität der Bundeswehr in München hat die Professorin für Neue und Neueste Geschichte, eine Frau Hedwig Richter, allen Ernstes vorgeschlagen, „eine der unzähligen Straßen, die nach längst vergessenen Männern benannt sind, (…) nach George Floyd zu benennen.“ 

2. Foto: Dr. Bernd F. Pelz, Foto 1 und 3 von F. Küble