Importierter Judenhaß auf unseren Straßen

Ein johlender Mob brüllt fahnenschwenkend antisemitische Parolen vor der Synagoge, Polizisten stehen untätig daneben und lassen sie gewähren. Archivaufnahmen vom 9. November 1938?Nein, die Bilder sind unerträglich aktuell, die Fahnen sind türkische, palästinensische und arabische

Vor der harten Realität des Nahostkonflikts zerplatzen die Lebenslügen der deutschen Gesinnungsrepublik wie Seifenblasen.

Der islamische Antisemitismus, der sich auf den Straßen austobt, ist dagegen ein Spiegel, in den keiner gerne blickt. Denn dieses Problem hat man selbst importiert und ins Land gelassen, und es hat inzwischen solche Dimensionen erreicht, daß die Verantwortlichen zu feige sind, sich noch damit anzulegen.

BILD: Anti-Israel-Demonstration in Berlin (Foto: M. Leh)

Vom Wegschauen und Beschwichtigen wird der islamische Antisemitismus, der sich im deutschen Migrations- und Multikulti-Wunderland ausgebreitet hat, indes weder verschwinden noch weniger gewaltgeneigt werden. Mit schönen Worten wird der Schutz, den Deutschlands jüdische Bürger zu Recht erwarten, nicht zu gewährleisten sein.

Die Sicherheit seiner jüdischen Bürger kann der deutsche Staat nur ermöglichen, wenn er nicht Hunderttausende ihrer ärgsten Feinde unkontrolliert ins Land läßt und in seiner Mitte duldet und hofiert.

Quelle und vollständiger Beitrag von Michael Paulwitz hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/der-islamische-antisemitismus-lebensluegen/


Prof. Meuthen: Wachsende Angst unter Juden ist eine „Schande für Deutschland“

Verbrannte Israelflaggen, Aufmärsche vor Synagogen, hasserfüllte Sprechgesänge gegen Juden: Zahllose Muslime nehmen die Vorgänge im Nahen Osten zum Anlass, ihren Antisemitismus auch in Deutschland freien Lauf zu lassen. Für das Wochenende kündigen sie weitere Aktionen an. In Berlin fordern Israelfeinde „eine palästinensische Kampfwoche“.

Dazu erklärt Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto), Bundessprecher der AfD:

,,Das antisemitische Gebrüll muslimischer Migranten vor einer Gelsenkirchener Synagoge ist widerlich. Solche Szenen haben in Deutschland nichts verloren. Dass die Polizei nicht sofort rigoros einschritt, ist Staatsversagen.

All das ist Folge einer katastrophalen Einwanderungspolitik, die nicht erst seit 2015 Konflikte in unser Land importiert, die nicht unsere sind. Diese Politik mündet in einem offen zur Schau gestellten Antisemitismus auf deutschen Straßen.

Anti-israelische Schlachtrufe werden von Muslimen auch deshalb skandiert, weil sie wissen, dass sie keine Sanktionen erwarten. Sie werden weder abgeschoben noch juristisch zur Rechenschaft gezogen.

Jüdisches Leben in Deutschland muss geschützt werden. Dass Juden in Deutschland immer mehr in Angst leben müssen, ist eine Schande für unser Land.

Dass politische Entscheidungsträger, die diese Zustände zu verantworten haben, nun auf stumm schalten, ist entlarvend. Ihr Schweigen ist ohrenbetäubend.‘‘

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Netanyahu kritisiert Entscheidung des IStGH

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu sagte am Mittwoch (3.3.) zur Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs, Ermittlungen gegen Israel einzuleiten:

„Diese Entscheidung, eine Untersuchung gegen Israel wegen Kriegsverbrechen zu eröffnen, ist absurd. Dies ist Antisemitismus in Reinform und der Höhepunkt der Scheinheiligkeit.

Ohne jede Zuständigkeit hat der Internationale Strafgerichtshof entschieden, dass unsere mutigen Soldaten, die jede Vorsichtsmaßnahme treffen, um zivile Opfer zu vermeiden gegen die schlimmsten Terroristen der Welt, die vorsätzlich auf Zivilisten zielen, dass es unsere Soldaten sind, die Kriegsverbrecher seien.

Dieses Gericht, das gegründet wurde, um die Wiederholung der grausamen Nazi-Verbrechen gegen das jüdische Volk zu verhindern, richtet jetzt seine Waffen auf den einzigen Staat des jüdischen Volks. Es zielt auf Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten.

Und natürlich verschließt es die Augen vor Iran, Syrien und anderen Diktaturen, die am laufenden Band echte Kriegsverbrechen verüben. Wir werden nie aufhören, gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Premier-Netanyahu-zur-Entscheidung-des-IStGH.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+04.03.2021


Soros finanziert israelfeindliche Kampfgruppen

Von Felizitas Küble

Der politisch linksstehende Finanzinvestor George Soros ist einer der meistgehätschelten Amerikaner unserer zeitgeistigen Medien, vor allem linker Gruppen und Parteien in Deutschland. Wer diesen Milliardär jüdisch-ungarischer Herkunft zu kritisieren wagt, wird sofort in die antisemitische Ecke abgeschoben.

Jüngstes Beispiel dafür ist die Causa Cullen, eine wochenlange, nach wie vor anhaltende Verleumdungskampagne gegen den irisch-stämmigen Professor Dr. med. Paul Cullen aus Münster (siehe Foto).

Der Labormediziner ist zugleich Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“. Vor allem wegen seiner Gegnerschaft zur Abtreibung und einiger skeptischer Äußerungen über Soros wird er vom ASTA und sonstigen linken Jagdgesellen attackiert. (Weiteres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2021/02/13/warum-die-falsche-gleichung-soros-kritik-antisemitismus-selbst-antijudisch-ist/)

Dabei präsentieren sich diese heuchlerischen Herr- und Damenschaften als besonders „judenfreundlich“, indem sie mit der „braunen Keule“ gegen Soros-Kritiker losziehen. Dabei verschweigen sie – sei es aus Dreistigkeit oder Ignoranz – die entscheidende Tatsache, daß Soros mit seiner jüdischen Herkunft genauso wenig anfangen kann wie mit dem Staat Israel.

Noch schlimmer: Dieser vermeintliche „Philantroph“, wie er allenthalben auf der Schleimspur vieler Medien gepriesen wird, ist ein besonders gefährlich als milliardenstarker Feind des jüdischen Staates und damit auch der Juden insgesamt, denn Israel ist die Heim- und Zufluchtstätte für alle Juden weltweit im Falle einer Verfolgung.

Über die allergische Haltung der israelischen Regierung gegen Soros haben wir seit Jahren in unserem CHRISTLICHEN FORUM berichtet und dies mit Fakten und Zitaten von Ministerpräsident Netanjahu und anderen namhaften Juden belegt.

Diesmal konzentrieren wir uns auf jene Subventionen, die seitens der Soros-Foundation wie ein Füllhorn über israelfeindliche, ja sogar militante Islamisten-Organisationen ausgekippt werden, um den jüdischen Staat von innen und außen zu zerstören.

Wie die „Jüdische Rundschau“ in der Januar-Ausgabe auf S. 2 berichtet, hat Soros die „International Crisis Group“ gegründet. Zum Beirat gehört Amed Khan, der – nebenbei erwähnt – über 100.000 Dollar für den Wahlkampf des islamfreundlichen Joe Biden gespendet hat. (Präsident Trumps Regierung war stattdessen betont israelfreundlich.)

Khan hat in einem Leitartikel für das „Quincy Institute“, das laut Jüdischer Rundschau von Soros finanziert wird, die amerikanischen Angriffe auf Al Qaida und die Taliban scharf verurteilt und zugleich das linksfaschistische Regime von Maduro in Venezuela verteidigt. Nicht dessen desaströse Politik sei für das dortige Flüchtlingsproblem verantwortlich, sondern angeblich die westlichen Sanktionen.

Bereits am 23.7.2017 veröffentlichte die aus Nahost-Experten bestehende Redaktion des Info-Portals „Mena-Watch“ unter dem Titel „Welche Gruppen finanziert Soros in Israel?“ einen erhellenden Artikel: https://www.mena-watch.com/welche-gruppen-finanziert-soros-in-israel/

Darin heißt es, Israel verabscheue die Tatsache, daß Soros „Millionen Dollar für Organisationen bereitstellt, die sich um den Boykott, die Isolierung und Delegitimierung Israels bemühen„.

So habe seine Open Society Foundation über 2,6 Millionen Dollar an Abdalah gespendet und damit eine antizionistische Gruppierung finanziert, die „von internationalem Forum zu internationalem Forum reist und Israel beschuldigt, Kriegsverbrechen zu begehen.“ – Abdalah fordere ausländische Regierungen sogar dazu auf, die Beziehungen zu Israel abzubrechen oder zumindest herabzustufen.

Es geht aber auch noch militanter:
Ein 2013 von NGO Monitor veröffentlichter Bericht enthüllte zudem, dass Soros das Institute for Middle East Understanding und Mada al-Carmel finanziert. Beide rufen international zum Boykott Israels auf. Er finanziert mehrere Organisationen, die darauf spezialisiert sind, Israel im In- und Ausland zu verklagen, darunter Al-Haq, eine Organisation, die von einem hochrangigen Aktivisten der Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP) geleitet wird. Die PFLP wird von den USA als Terrorgruppe eingestuft.

In dem wissenschaftlichen Werk „Bad Investment“ wird detailgenau aufgelistet und nachgewiesen, welche israelkritischen bis israelfeindlichen Werke Soros mit seiner „Open Society Foundation“ finanziert, darunter vor allem palästinensische Organisationen sowie diverse Initiativen zum Boykott und zur De-Legitimierung Israels. Hier kann man alles (auf englisch) genau nachlesen: http://www.ngo-monitor.org/soros.pdf

Der jüdische Publizist und Sohn eines Holocaust-Überlebenden, Dr. Daniel Pipes (siehe Foto) aus den USA, hat sich schon vor Jahren deutlich von den pro-islamischen, aus seiner Sicht anti-westlichen Soros-Aktivitäten distanziert, wie wir damals berichteten: https://charismatismus.wordpress.com/2018/12/27/usa-juedischer-philosoph-daniel-pipes-warnt-vor-migration-und-islamisierung/

Kein Wunder, daß der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sich bereits im Oktober 2017 scharf gegen die antizionistischen Soros-Initiativen geäußert hat – und dabei ausdrücklich die ungarische Regierung Orban in ihrer Kritik an diesem linkslastigen Strippenzieher unterstützte: http://www.freiewelt.net/nachricht/netanjahu-wirft-george-soros-vor-mit-seinen-kampagnen-israel-zu-schaden-10072450/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

Weitere Infos zum Antizionismus von Soros hier: https://charismatismus.wordpress.com/2019/05/21/scharfe-kritik-an-george-soros-aus-israel/


Warum die falsche Gleichung „Soros-Kritik = Antisemitismus“ selbst antijüdisch ist

Von Felizitas Küble

Wenn ultralinken Kreisen die Argumente ausgehen, um konservative Persönlichkeiten anzuprangern und mit Schmähungen zu überziehen, fällt ihnen garantiert die „braune Keule“ ein, wobei sie eiskalt ihr vermeintliches Plädoyer für das Judentum vortäuschen, um ihren politischen Jagdtrieb austoben zu können.

Aktuelles Beispiel hierfür ist die Ausgrenzungsstrategie gegen Professor Paul Cullen (siehe Foto) in Münster.
Der Labormediziner und Molekularbiologe ist Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“. Sein Einsatz für das Lebensrecht aller Menschen – auch der ungeborenen Kinder – ist radikalen Abtreibungsbefürwortern ein Dorn im Auge.

Daher führen der tiefrote ASTA sowie selbsternannte „kritische“ Mediziner/innen seit Wochen eine wüste Kampagne gegen Dr. Cullen und fordern von der Universität gar die Aberkennung seiner außerordentlichen Professor. Wäre diese Causa nicht allzu ernst, könnte man lachen über ein derartiges Ausmaß des Absurden, gepaart mit ideologischem Fanatismus.

Doch selbst den Kampagnenführern war wohl klar, daß es auf Otto Normalverbraucher reichlich merkwürdig wirkt, wenn dem Lebensrechtler Dr. Cullen allein seine – human und christlich motivierte – Ablehnung der Abtreibung vorgehalten würde.

Eine solche Argumentationsstrategie würde große Teile des bürgerlichen Spektrums beileibe nicht gegen den Professor einnehmen – eher umgekehrt, zumal es geradezu aberwitzig erscheint, Cullen vorzuwerfen, er bezeichne Abtreibung als „Tötung“. Man muß beileibe weder Christ noch Lebensrechtler sein, um zu wissen, wie recht er damit hat – dazu genügt es, logisch bis drei zu zählen.

Weil also solch offensichtlicher Unfug nicht einmal das eigene linke Lager hätte überzeugen können, mußte dringend die „schlagkräftige“ Antisemitismus-Keule geschwungen werden, was in jener ultralinken Anti-Cullen-Erklärung auch geschah: https://www.asta.ms/aktuelles-layout?id=125

Der attackierte Arzt wird darin als judenfeindlich beschuldigt, weil er – so wörtlich – „der Soros-Stiftung vorwirft, als „mächtige Finanzinteressen“ die „Abtreibungs-und Euthanasielobby“ zu unterstützen.“ Sodann wird darüber „aufgeklärt“, daß George Soros ein „jüdischer Philosoph und Holocaust-Überlebender“ sei.

Derart infame Tricks und Nebelkerzen sind lächerlich, weil sie zu Ende gedacht bedeuten würden, daß jedwede Kritik an Aktionen oder Projekten von Personen jüdischer Herkunft an sich schon „antisemitisch“ sei. (Abgesehen davon, daß die Soros-Familie auf ihre jüdischen Wurzeln ohnehin keinen Wert legte.)

Verschwiegen wird außerdem, daß die schärfste Kritik an dem US-amerikanischen Milliardär Soros und seiner Einflußnahme nicht etwa aus dem diesbezüglich vielgescholtenen Ungarn stammt, sondern aus Israel.

Der jüdische Ministerpräsident Netanjahu (siehe Foto) warf den Soros-Stiftungen vor, die „Sicherheit und Zukunft Israels zu gefährden“, denn sein Netzwerk unterstütze „antizionische“ und proislamische Organisationen.

Bereits im Oktober 2017 hat er die ungarische Regierung in ihrer Kritik an Soros ausdrücklich unterstützt. Die österreichische Zeitung „Der Standard“ schrieb am 28.4.2018 unter dem Titel „Auch Israels Regierung streitet mit George Soros“ dazu: „Spätestens seit Anfang des Jahres ist klar, dass auch Israels Premier Benjamin Netanjahu hinter George Soros einen Feind vermutet.“

Wenn also nach linker Lesart jede Kritik an Soros mit Antisemitismus gleichzusetzen ist, wäre der israelische Regierungschef auch ein Judenfeind. In Wirklichkeit arbeitet Soros mit seiner pro-islamischen Multikulti-Strategie gegen die Lebens- und Überlebens-Interessen des jüdischen Staats und letztlich gegen das Judentum als Ganzes.

Wer somit die linkslastigen, antizionistischen Soros-Aktivitäten gleichsam unter Denkmalschutz stellt und jedwede Sachkritik daran verteufelt, handelt in seiner Wirkungsweise – ob er will oder nicht – selber antisemitisch.

Zudem sollte sich gerade der ASTA mit der „braunen Keule“ gefälligst zurückhalten.

Ich habe noch in denkbar schlechter Erinnerung, wie der ASTA Anfang der 80er Jahre zu Protesten gegen eine Veranstaltung des konservativen Juden Gerhard Löwenthal aufgerufen hatte. Als ich damals dem KZ-Überlebenden und Leiter des ZDF-Magazins einen Blumenstrauß überreichen wollte, wurde er mir von jungen Randalierern, die den Vortragssaal blockierten, aus der Hand gerissen.

Es geht diesem Spektrum eben nicht wirklich um jüdische Anliegen, sondern um die fanatische Durchsetzung ihrer ideologischen Agenda. Das hat der israelische Staat längst durchschaut und protestiert daher regelmäßig gegen Soros-Projekte, wie wir seit Jahren im CHRISTLICHEN FORUM berichten.

Hier einige Beispiele dazu:
https://charismatismus.wordpress.com/2019/05/21/scharfe-kritik-an-george-soros-aus-israel/
https://charismatismus.wordpress.com/2018/04/07/israel-beschuldigt-die-soros-stiftungen/

Für Toleranz, Vielfalt und das Recht auf freie Meinungsäußerung tritt in der Causa CULLEN auch eine Petition ein, die von fair denkenden Studierenden der Universität Münster gestartet wurde, wobei der Aufruf bereits weit über 1600 Unterzeichner gewinnen konnte: https://www.change.org/p/studierende-der-wwu-statement-f%C3%BCr-freie-meinungs%C3%A4u%C3%9Ferung-und-kulturelle-diversit%C3%A4t-an-der-wwu


SPD-Jugend auf antizionistischen Abwegen

Beatrix von Storch

Auf ihrem Bundeskongress am Wochenende hat sich die SPD-Jugend (Jungsozialisten bzw. Jusos) solidarisch mit der islamistischen und antisemitischen Palästinenserorganisation „Fatah“ erklärt. Die Gruppe sei eine „Schwesterorganisation“, heißt es lobend im Antragspapier.

Diese SPD-Schwester im Geiste bestreitet das Existenzrecht Israels, droht mit Terroranschlägen und läuft bei Demonstrationen teils mit Sprengstoffgürtel-Attrappen durch die Gegend.

Die BILDzeitung fragt allen Ernstes: „Antisemitismus bei den Jusos?“ – Was soll da das Fragezeichen? Da gehört ein Ausrufezeichen hin!

Dass sich die SPD-Jugendorganisation mit Islamisten solidarisiert, ist kein Zufall. Schon seit Jahren kuscheln Linke, SPD und Grüne und auch ihre Jugendorganisationen immer wieder mit islam(istischen) Organisationen.

Auch SPD-Außenminister Maas fällt durch massive Freundlichkeit gegenüber islamischen und antisemitischen Regimen auf.

www.beatrixvonstorch.de


Frankreich: Jüdischer Philosoph Finkielkraut kritisiert Black-Lives-Matter-Proteste

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Der französische Philosoph Alain Finkielkraut  – er ist der Sohn eines polnischen Juden und Auschwitz-Überlebenden  –  hat die europäische Antirassismus-Bewegung kritisiert.
Die Proteste erwecken den Anschein, Europa habe dieselben strukturellen Probleme wie die USA. Dabei gehe es schon lange nicht mehr darum, „die Gleichheit der Menschenwürde zu verteidigen, sondern um eine Ideologie“, sagte Finkielkraut der Tageszeitung Welt.
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Die Schuld für alles Leid der Welt werde den „toten weißen europäischen Männern“ zugeschoben. „Diese Kultur zu studieren, das bedeutet jetzt, sie anzuklagen und auseinanderzunehmen, ihr Prestige zu ruinieren, damit die Minderheiten ihren Stolz wiederfinden und sich die kulturelle Vielfalt ungehindert entfalten kann“, erklärte Finkielkraut.
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Zudem würden „Black Lives Matter“-Demonstranten in Frankreich Polizeigewalt gegen Schwarze beklagen, dabei sei die Lebenswirklichkeit in seinem Heimatland eine andere. Einsatzkräfte müßten sich vielmehr vor Attacken in Arbeitervierteln fürchten. Sie würden in Hinterhalte gelockt und gewalttätig angegriffen.
Lediglich 2019 bei den Protesten der „Gelbwesten“ sei mehr Polizeigewalt verzeichnet worden. Bei den Opfer habe es sich aber mehrheitlich um „Urfranzosen“ gehandelt, nicht um Schwarze.
Doch unliebsame Themen würden Antirassismus-Anhänger beschweigen. Dazu gehöre auch nicht-westlicher Sklavenhandel, arabisch-islamischer oder afroamerikanischer Antisemitismus sowie Rassismus gegen Chinesen und Vietnamesen, der nicht von Weißen ausgehe. 

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2020/alain-finkielkraut-kritisiert-europaeische-antirassismus-bewegung/


Die CDU-Politikern Pantel würdigt 55 Jahre deutsch-israelische Beziehungen

Erklärung der Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel:

Vor nun 55 Jahren nahm Deutschland diplomatische Beziehungen mit Israel auf. Nach der Verfolgung, Ermordung und Vertreibung von Millionen Juden im damaligen Dritten Reich war dies ein wichtiger Schritt zur Aussöhnung mit dem Land Israel, in dem viele Juden aus aller Welt eine Heimat finden konnten. 

Die deutsch-israelische Freundschaft bleibt eine einzigartige und besondere Beziehung, die wir pflegen und immer weiter entwickeln müssen. Der jüdische Einfluss in Deutschland und Mitteleuropa hat nicht nur unsere Identität mit kulturellen, geistlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen geprägt.

Auch heute noch, insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Krise, können wir den hohen Wert der Beziehung mit Israel am engen wissenschaftlichen und medizinischen Austausch erkennen. Die gemeinsame Forschung und Entwicklung kommt vielen Menschen auf der Welt zugute.

Die Sicherheit des jüdischen, demokratischen Staates wollen wir schützen. Deswegen müssen wir auch in unserem Land entschieden gegen jede Form des Antisemitismus vorgehen und dürfen denen keinen Raum geben, die die Existenz Israels und damit die Heimat der Juden infrage stellen.

Quelle: https://80899.seu1.cleverreach.com/m/7524224/528230-b338bf67125f70eb07635ab1aec781c3

Foto: Felizitas Küble


Historiker Michael Wolffsohn beleuchtet Israelfeindlichkeit von linksliberaler Seite

Von Felizitas Küble

Der deutschjüdische Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn (siehe Foto) ist als erfolgreicher Autor und Vortragsredner öffentlich bekannt. In diesem Jahr erschien sein neues Buch „Tacheles“ mit dem Untertitel: „Im Kampf um die Fakten in Geschichte und Politik“.

Am 28. April veröffentlichte er in der zeitgeistkritischen NZZ (Neuen Zürcher Zeitung) einen kritischen Aufsatz über das „antisemitisch-antizionistische Muster der Linken“.

Israelfeindlichkeit und Aversion gegen Juden beschränken sich keineswegs auf das rechtsextreme Spektrum, auch nicht auf den politischen Islam; vielmehr gilt dies seit Jahrzehnten auch für das ultralinke Lager und einen erheblichen Teil der selbsternannten „Linksliberalen“.

Man denke beispielsweise an die berüchtigte Israel-Allergie der „Süddeutschen Zeitung“, die selbst vor offen antisemitischen Karikaturen nicht haltmachte: https://charismatismus.wordpress.com/2013/07/03/israelhas-suddeutsche-zeitung-begibt-sich-mit-karikatur-ins-sturmer-abseits/

In seinem NZZ-Artikel befaßt sich Wolffsohn auch mit dem Politologen Achille Mbembe aus Kamerun und seinen anti-israelischen Entgleisungen. Diese Ikone vieler Linksliberaler sollte die Eröffnungsrede zur Ruhrtriennale halten, die zwar wegen Corona abgesagt wurde, was aber nichts am Problem als solches ändert.

Der Verfasser weist darauf hin, daß sich Antizionisten gerne auf linke Juden aus Israel oder sonstwoher berufen, um für ihre Vorurteile gegen Israel eine Art jüdisches Schutzschild zu präsentieren. Daß es diese „israelischen Außenseiter“ gibt und sie unentwegt ihre Bücher produzieren, ist übrigens ein Beleg für die freiheitliche Demokratie dieses jüdischen Staates – und auch für das breite Meinungsspektrum unter Juden (vonwegen „aller unter einer Decke“).

FOTO: Titelbild eines der zahlreichen Bücher Wolffsohns: „Deutschjüdische Glückskinder“

Wolffsohn verweist dabei auf Judith Butler und Noam Chomsky. Frau Butler ist als „Begründerin“ des Genderismus weltbekannt; ihre jüdische Herkunft hindert sie nicht an ihrer Agitation gegen Israel bei gleichzeitiger Vorliebe für die arabische Seite und die islamische „Sache“.

Kein Wunder, daß die israelische Botschaft in Deutschland überhaupt nicht erfreut war, als ihr im Jahre 2012 der Adorno-Preis in Frankfurt verliehen wurde. Wir haben die entsprechende Meldung damals veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/2012/08/31/israels-botschafter-in-deutschland-kritisiert-verleihung-des-adorno-preises-an-judith-butler/

Zurück zu Prof. Wolffsohns Aufsatz in der NZZ, in dem der Autor klarstellt, man könne manchen Linksliberalen durchaus zugutehalten, daß sie sich über ihren unterschwelligen Antisemitismus selber nicht so ganz im klaren sind; freilich ändert dies nichts  – auch das schreibt Wolffsohn  – am objektiven Sachverhalt.

Das gilt auch für den bereits erwähnten und in Deutschland gern hofierten Historiker Achille Mbembe, der heute im südafrikanischen Johannesburg doziert.

Wolffsohn hält dessen „philosophische Kost“ für eine „ziemlich dünne Suppe“: „Im Kern ist sie ein postkolonialistischer Um- und Aufguss Frantz Fanons. Wilde Vergleiche von Israel und Nazis oder südafrikanischer Apartheid, wobei Israel, versteht sich, schlimmer sei….Mehr Ideologie als Philosophie oder gar Empirie.“

Der Apartheid-Vorwurf gegen den jüdischen Staat ist ohnehin unsinnig, zumal arabische Israelis dieselben Bürgerrechte wie Juden haben (allerdings eine Pflicht weniger, denn der Wehrdienst bleibt ihnen erspart). Natürlich gibt es auch arabische Parteien und Parlamentarier in Israel – und in der Knesset wird zweisprachig geredet.

Von soviel Freiheitsrechten wie in Israel können Muslime in islamischen Ländern nur träumen, weshalb sich immer mehr Israelo-Araber aus eigenem Interesse mit dem jüdischen Staat identifizieren.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Foto-Quelle und Webseite von Prof. Wolffsohn: http://www.wolffsohn.de/

 


Vatikan: Israels Staatspräsident Rivlin telefonierte mit Papst Franziskus

Papst Franziskus hat am Mittwochabend aus Anlass des jüdischen Pessach-Festes einen Anruf des israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin erhalten.

Rivlin dankte dem Papstfür seine „wichtige Botschaft“ gegen Antisemitismus. Akte der Intoleranz seien in Zeiten der Corona-Pandemie gestiegen, berichtete Israels Staatsoberhaupt dem Pontifex.

BILD: Franziskus und Rivlin bei einem früheren Treffen in Rom

Das Telefonat fand am Karmittwoch statt – dem Tag, an dem das jüdische Pessachfest dieses Jahr mit dem Sonnenuntergang begann.

Pessach ist das erste von drei jüdischen Wallfahrtsfesten und fällt in den jüdischen Frühlingsmonat Nissan, die Zeit der ersten Gerstenernte in Israel. Es erinnert zugleich an das Wunder des Auszugs des Volkes Israel aus Ägypten. Im Gedenken an den Zug durch die Wüste wird während des achttägigen Festes nur ungesäuertes Brot (Mazza) gegessen.

In diesem Jahr beginnt das achttägige Fest mit dem Sonnenuntergang des 8. April.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2020-04/vatikan-papst-gratuliert-israels-staatsprasident-zu-pessach.html