Bischof A. Mina: Die christlichen Märtyrer von Libyen starben als starke Bekenner

„Jesu Name war wie das Siegel auf ihrem Martyrium“

Die von den IS-Terroristen in Libyen ermordeten Kopten sind mit dem Namen Christi auf den Lippen gestorben. Dies bestätigt der katholisch-koptische Bischof von Giuzeh, Antonios Aziz Mina, gegenüber dem Fidesdienst: Kreuzkuppel

“Das Video mit ihrer Hinrichtung wurde als schauerliche Filmszene konstruiert in der Absicht, Angst und Schrecken zu verbreiten“, berichtet der ägyptische Bischof  – und fügt hinzu:

„Dennoch kann man in diesem diabolischen Produkt des blutigen Schreckens erkennen, dass einige der Märtyrer im Augenblick ihrer barbarischen Hinrichtung immer wieder sagen ‚Herr Jesus Christus‘.

Der Name Christi war das letzte Wort, das auf ihren Lippen erschien. Wie bei der Passion der ersten Märtyrer wandten sie sich an IHN, der sie wenig später empfangen sollte.

Und so haben sie ihren Sieg gefeiert, den Sieg, den ihnen kein Henker nehmen kann. Dieser im letzten Lebensmoment geflüsterte Name war wie das Siegel auf ihrem Martyrium.“

Quelle: Fidesdienst – Foto: Petrusbruderschaft