Argentinien: Kein liberales Abtreibungsgesetz

Der argentinische Senat hat eine geplante Gesetzesänderung zur Freigabe von Abtreibungen abgelehnt. 38 der 69 Abgeordneten stimmten am 8. August gegen die Gesetzesvorlage. 

Darin war vorgesehen, Abtreibungen in den ersten 14 Schwangerschaftswochen zu erlauben.

Nach der Entscheidung im Parlament sind Abtreibungen in dem lateinamerikanischen Staat nun auch weiterhin allein im Fall von Vergewaltigung oder Lebensgefahr für die Mutter rechtlich möglich.

Die Anwälte-Allianz ADF International – eine christlich-konservative Vereinigung zur Verteidigung der Freiheit, die sich vor allem für den Lebensschutz engagiert – begrüßte die Entscheidung.

„Heute hat Argentinien das Leben trotz des enormen internationalen Drucks, die bestehenden Gesetze zum Schutz der Lebens- und Gewissensrechte aufzugeben, angenommen“, teilte die leitende Anwältin Neydy Casillas mit.

Die Gesellschaft sollte alle schwangeren Frauen unterstützen, „insbesondere diejenigen, die unter schwierigen Bedingungen leben. Die argentinischen Senatoren bestätigten diese Unterstützung.“  

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.idea.de/politik/detail/argentinien-keine-legalisierung-von-abtreibungen-106189.html