In keinem anderen Namen ist das Heil

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Apg 4,8-12.

Da sprach Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten! Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist, so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen:

Im Namen Jesu Christi, des Nazareners, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch.

ER ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

Foto: Felizitas Küble


Bischof Voderholzer weihte im Regensburger Dom sieben Männer zu Diakonen

Sieben Männer empfingen am heutigen Samstag (5.12.) im Regensburger Dom St. Peter durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer die Weihe zum Diakon.

Die Weihekandidaten versprachen ihrem Bischof Gehorsam und die Bereitschaft zum Dienst in der Kirche. Sie erhielten ihre Gewänder und das Evangeliar.

Im kommenden Jahr, Ende Juni 2021, werden die sieben Männer in der Regensburger Kathedrale zu Priestern geweiht.

In seiner Predigt erinnerte der Bischof an die Einsetzung des Sieben-Männer-Amtes in der Apostelgeschichte, das seit frühester Zeit mit den Diakonen identifiziert wird. Die Apostel richten es ein und die Hauptaufgabe sollte die Sorge sein um die Bedürftigen, die Armen, die Kranken usw. in der Pfarrei. Die Apostel konnten sich so auf die Verkündigung, den Gottesdienst, die Predigt und den Religionsunterricht konzentrieren.

„Am besten wird es immer sein, wenn die Verkündigung vom Caritas-Dienst gedeckt ist, und wenn umgekehrt das sozial-caritative Tun begleitet wird vom Wort der Verkündigung, von der Erschließung des Glaubens“, erklärte der Bischof.

An die Weihekandidaten gewandt sagte der Regensburger Oberhirte:

„Die Tradition der Kirche hat es aus gutem Grund so eingerichtet, dass vor der Weihe zum Priester die Weihe zum Diakon steht. Das ist nicht ein bloßes Durchgangsstadium, sondern gewissermaßen der Grundton, die Basis, der Bass.

Euer Diakonat fällt in eine Zeit ganz besonderer Herausforderungen. Die Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie sind für viele Menschen eine riesige Belastung.

Ich bitte Euch, zusammen mit den Pfarrern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pfarreien gerade jetzt auch sensibel und kreativ alle Möglichkeiten auszuschöpfen, Kontakte zu halten, zu schauen, dass niemand vergessen wird, zu überlegen, wen könnte ich wenigstens anrufen, eine Karte schreiben, ein Zeichen der Verbundenheit; wo wartet vielleicht jemand schon lange voll Sehnsucht darauf, wahrgenommen zu werden und in verwandelter Form die Hand ausgestreckt zu bekommen. Danke für alle Leidenschaft und Kreativität, die ich in der Seelsorge beobachte!“

Die neuen Diakone:

Neumann, Bastian aus Tirschenreuth, Heimatpfarrei: Pfarrei St. Laurentius in Konnersreuth, Praktikumspfarrei: Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Amberg

Preuß, Henrik Lukas aus Völklingen (Saarland), Heimatpfarrei: Pfarrei Hl. Kreuz im Warndt in Völklingen-Ludweiler, Praktikumspfarrei: Pfarrei St. Georg in Amberg

Rodriguez, Ramon aus Hirschau (geboren in Amberg), Heimatpfarrei: Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Hirschau, Praktikumspfarrei: Pfarrei St. Wolfgang in Regensburg

Skorczyk, Leonard Georg Martin aus Amberg (geboren in Hamburg), Heimatpfarrei: Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit, Praktikumspfarrei: Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Deggendorf

Strätz, Matthias aus Zeil am Main (geboren in Haßfurt, Unterfranken), Heimatpfarrei: Pfarreiengem. Am Weinstock Jesu / Pfarrei St. Michael in Zeil am Main, Praktikumspfarrei: Pfarrei St. Josef in Weiden

Eibl C.R.V., HerrPatrick aus Langquaid (geboren in Hutthurm), Propstei St. Michael der Augustiner Chorherren in Paring/Langquaid, Praktikumspfarrei: Pfarrei St. Pius in Kelheim

Röse C.R.V., HerrAlexander aus Langquaid (geboren in Marburg), Propstei St. Michael der Augustiner Chorherren in Paring/Langquaid, Praktikumspfarrei: Pfarrei St. Ägidius in Lappersdorf

Quelle: Bistum Regensburg – Erste zwei Fotos: © Uwe Moosburger / altrofoto


Apollos führte viele Juden zu Christus

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 18,23:
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Nachdem Paulus einige Zeit in Antiochia in Syrien geblieben war, zog er weiter, durchwanderte zuerst das galatische Land, dann Phrygien, und stärkte alle Jünger.
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Ein Jude namens Apollos kam nach Ephesus.
Er stammte aus Alexandria, war redekundig und in der Schrift bewandert.
Er war unterwiesen im Weg des HERRN.
Er sprach mit glühendem Geist und trug die Lehre von Jesus genau vor; doch kannte er nur die Taufe des Johannes.
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Er begann, offen in der Synagoge zu sprechen. Priszilla und Aquila hörten ihn, nahmen ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar.
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Als er nach Achaia gehen wollte, ermunterten ihn die Brüder dazu und schrieben den Jüngern, sie möchten ihn freundlich aufnehmen.
Nach seiner Ankunft wurde er den Gläubigen durch die Gnade Gottes eine große Hilfe, indem er den Juden öffentlich aus der Hl. Schrift nachwies, dass Jesus der Messias sei.
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Die Apostel wurden vom Volk hochgeschätzt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 5,12-16:

Durch die Hände der Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder im Volk. Alle kamen einmütig in der Halle Salomos zusammen. Von den übrigen wagte niemand, sich ihnen anzuschließen; aber das Volk schätzte sie hoch.
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Immer mehr wurden im Glauben zum HERRN geführt, Scharen von Männern und Frauen.
Selbst die Kranken trug man auf die Straßen hinaus und legte sie auf Betten und Bahren, damit, wenn Petrus vorüberkam, wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen fiel.
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Auch aus den Nachbarstädten Jerusalems strömten die Leute zusammen und brachten Kranke und von unreinen Geistern Geplagte mit  – und alle wurden geheilt.

Schwärmertum: Warum Joel 3 und Apg 2,17 gerne mißdeutet werden

Von Felizitas Küble

Auf Gloria-TV hat eine erscheinungsbewegte Leserin einen Artikel gepostet und dabei ein bestimmtes Bibelwort vor lauter Begeisterung gleich zwei mal zitiert: https://gloria.tv/article/9meCzc6wed161BaYjheShU6QE

Es geht um folgende Stelle aus der Apostelgeschichte 2,17: „In den letzten Tagen wird es geschehen. Ich werde von Meinem GEIST ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben (…)

Was die Autorin freilich „übersieht“, ist die Tatsache, daß es sich bei diesem Wort aus dem NT um ein wörtliches Zitat aus dem Alten Testament (nämlich Joel 3,1 f) handelt, das in der Apostelgeschichte ausdrücklich auf die Ereignisse in Pfingsten bezogen wird.

Charismatische und visionsverliebte Kreise freilich deuten das Bibelwort gern auf sich selber bzw. ihre eigene Bewegung mit ihrer Fixierung auf Wunder und außergewöhnliche „Geistesgaben“.

Viele sagen sich: Ist diese Verheißung der Geistausgießung heute nicht wunderbar in Erfüllung gegangen? Gibt es nicht zahlreiche Prophetien, Träume, Visionen, „Geistesgaben“, höhere Erleuchtungen in Hülle und Fülle?

Derartige Auslegungen übersehen drei entscheidende Punkte:

1. Diese Ankündigung des Alten Bundes ist durch das Pfingstereignis bereits weitgehend erfüllt worden.  Der hl. Petrus selber verweist auf die Verheißung in Joel 3 (Apg 2,16 f) zur Erklärung des Geistausgießung in Jerusalem.

2. Nun gibt es tasächlich bei manchen Verheißungen eine Erst-Erfüllung und später eine Voll-Erfüllung: Doch die „Vollerfüllung“ dieser Prophetie wird nicht in der Christenheit geschehen, sondern inmitten des jüdischen Volkes, nachdem es sich zu Christus bekehrt. Über die endzeitliche Bekehrung Israels angesichts der Wiederkunft Christi berichtet Paulus in Röm 11,12 und 11,26.  –  Auch im Alten Testament ist dies Ereignis angekündigt: „Aber über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben“ (Sach 12,10).

3. Daß es sich bei dieser Geistausgießung um ein Phänomen der Endzeit handelt, geht aus Joel 3 selber hervor, wenn es in diesem Zusammenhang heißt, dies geschehe, „bevor der Tag des HERRN kommt“ (Joel 3,4) und daß Gott dann das „Schicksal Judas und Jerusalems wenden wird“ (Joel 3,4).

Es war immer schon ein Kennzeichen schwarm- oder irrgeistiger Bewegungen, einzelne Bibelworte aus dem Zusammenhang zu reißen und ihnen eine irreführende Auslegung unterzuschieben.


Die judenchristliche Urgemeinde von Jerusalem war ein Herz und eine Seele

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 4,32-37:

Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam.

Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des HERRN, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen.

Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

Auch Josef, ein Levit (Tempeldiener) aus Zypern, der von den Aposteln Barnabas –  das heißt übersetzt Sohn des Trostes –  genannt wurde, verkaufte einen Acker, der ihm gehörte, brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.

 


Wie Lydia durch Paulus bekehrt wurde

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 16,11-15:

Wir brachen von Troas auf und fuhren auf dem kürzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis. Von dort gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien. Dort hielten wir uns einige Tage auf.

Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten.
Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der HERR öffnete ihr das Herz, so dass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.

Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den HERRN glaube, kommt in mein Haus, und bleibt da  – und sie drängte uns.

 


Der hl. Apostel Paulus warnt vor „reißenden Wölfen“ inmitten der Kirche

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 20,28-38:

In jenen Tagen sagte Paulus zu den Ältesten der Gemeinde von Ephesus: Gebt acht auf euch und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist zu Bischöfen bestellt hat, damit ihr als Hirten für die Kirche Gottes sorgt, die er sich durch das Blut seines eigenen Sohnes erworben hat. Tagesimpuls

Ich weiß: Nach meinem Weggang werden reißende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen. Und selbst aus eurer Mitte werden Männer auftreten, die mit ihren falschen Reden die Jünger auf ihre Seite ziehen.

Seid also wachsam, und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, unter Tränen jeden einzelnen zu ermahnen.

Und jetzt vertraue ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, aufzubauen und das Erbe in der Gemeinschaft der Geheiligten zu verleihen. Silber oder Gold oder Kleider habe ich von keinem verlangt; ihr wisst selbst, dass für meinen Unterhalt und den meiner Begleiter diese Hände hier gearbeitet haben.

In allem habe ich euch gezeigt, dass man sich auf diese Weise abmühen und sich der Schwachen annehmen soll, in Erinnerung an die Worte Jesu, des HERRN, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen.

Nach diesen Worten kniete er nieder und betete mit ihnen allen. Und alle brachen in lautes Weinen aus, fielen Paulus um den Hals und küssten ihn; am meisten schmerzte sie sein Wort, sie würden ihn nicht mehr von Angesicht sehen. Dann begleiteten sie ihn zum Schiff.

 


Ein christliches Kinderbuch, das positiv aus dem Rahmen fällt

Besprechung von Felizitas Küble

Fromme Kinderbücher gibt es wie Sand am Meer, aber vielfach bieten sie auch verschickene Macken. Diese Erzählung „Die Jungen von Nain“ von Günter Mayer vermeidet die oft anzutreffenden Nachteile vieler typischer Kinderbücher aus dem religiösen Spektrum. Es hat zum Beispiel den Vorteil, daß es eine allzu kindliche, naive Sprache vermeidet und doch komplett verständlich verfaßt ist.  index

Zudem fehlt gottlob jener betuliche, „tantenhafte“ Stil, mit dem Autoren bisweilen glauben, den „Ton“ der kleinen Leser zu treffen. Wieder andere Verfasser flüchten sich in reichlich fantasievolle, „fabel-hafte“ Geschichten in der Meinung, das entspräche genau der Denkweise   – genauer: der Fabulierweise  – von Kindern.

Natürlich ist diese Vermutung nicht unbedingt falsch, doch gerade der christliche Glaube sollte nicht ins Märchen- und Wolkenhafte verschoben werden, erst recht nicht, wenn es um biblische Geschichte(n) geht.

Aber gerade dies ist  – neben dem flüssigen und anschaulichen Stil – der große Vorteil dieser Erzählung, die das Evangelium, aber auch Abschnitte aus der Apostelgeschichte lebendig werden läßt: „Die Jungen von Nain“ bringt dem jungen Leser die Heilige Schrift nahe, aber auch das kulturelle und politische Umfeld, in dem Christus lebte und wirkte. Viele Besonderheiten, zB. jüdische Bräuche, Rituale und Begriffe sind im Buch zur Kenntlichmachung kursiv gesetzt und werden im Anhang des Buches erläutert.

Außerdem nennt diese spannende Geschichte um die beiden Jungen von Nain, die miteinander befreundet sind und die Christus mehrfach persönlich begegnen, am Seitenrand die jeweiligen Bibelstellen, die in die Geschichte hineinverwoben sind.

Es ist dem Autor prima gelungen, aus zahlreichen Ereignissen des Evangeliums eine einheitliche, in sich stimmige Erzählung zu entwickeln, die mehrere Höhepunkte aufweist, zB. die Totenerweckung des jungen Kleopas durch Christus; später erlebt Eutychus ein ähnliches Wunder durch den Apostel Paulus.  IMG_1061

Eine wichtige Rolle spielt auch die Geschichte von der Brotvermehrung Jesu, dann natürlich seine Verurteilung, Hinrichtung und Auferstehung, aber auch die beginnende Predigttätigkeit der Apostel und Jünger, wobei Eutychus den Evangelisten Markus näher kennenlernt und mit ihm zusammen als Märtyrer stirbt.

So dient das Neue Testament in geschickter Weise als Hintergrund für einen ebenso fesselnden wie fundierten Kinder- und Jugendroman, der neben spannender Dramatik auch viele Kenntnisse vermittelt; er will die Kinder dazu anregen, selber in der Bibel zu lesen, um ihren Glauben besser kennenzulernen; deshalb auch die Randvermerke, die häufig im Buch vorkommen.

Daß sich der Autor jahrzehntelang ehrenamtlich in der katholischen Jugendarbeit eingesetzt hat, macht sich in dieser Geschichte positiv bemerkbar, vor allem in der frischen Sprache und der bodenständigen, anschaulichen Erzählweise.

So eignet sich das Buch nicht allein zum Selberlesen ab 8 Jahren, sondern auch zum Vorlesen in Elternhaus und Gruppe. Es ist nicht nur für Kinder und Jugendliche interessant, sondern auch eine lehrreiche Lektüre für Erwachsene, die ihr biblisches Wissen und ihre Allgemeinbildung vertiefen wollen.

Der Autor hat sein Erzählbuch ausdrücklich Günter Stiff gewidmet, dem jugendbewegten katholischen Schriftsteller und Gründer des KOMM-MIT-Verlages sowie des Christoferuswerks in Münster.

Das lesenswerte Buch eignet sich ideal als Geschenk vor allem zur Erstkommunion und kann portofrei für 9,90 € bei uns bestellt werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)


Hl. Paulus: Christus ist die „Hoffnung Israels“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 28,16-20.30-31:

Nach unserer Ankunft in Rom erhielt Paulus die Erlaubnis, für sich allein zu wohnen, zusammen mit dem Soldaten, der ihn bewachte. Drei Tage später rief er die führenden Männer der Juden zusammen. Als sie versammelt waren, sagte er zu ihnen: Kreuzkuppel

Brüder, obwohl ich mich nicht gegen das Volk oder die Sitten der Väter vergangen habe, bin ich von Jerusalem aus als Gefangener den Römern ausgeliefert worden. Diese haben mich verhört und wollten mich freilassen, da nichts gegen mich vorlag, worauf der Tod steht.

Weil aber die Juden Einspruch erhoben, war ich gezwungen, Berufung beim Kaiser einzulegen, jedoch nicht, um mein Volk anzuklagen. Aus diesem Grund habe ich darum gebeten, euch sehen und sprechen zu dürfen. Denn um der Hoffnung Israels willen trage ich diese Fesseln.

Er blieb zwei volle Jahre in seiner Mietwohnung und empfing alle, die zu ihm kamen. Er verkündete das Reich Gottes und trug ungehindert und mit allem Freimut die Lehre über Jesus Christus, den HERRN, vor.