CDL Berlin: Tagung am 28. Juni zum Thema „Kinderseelen schützen“ mit päpstl. Nuntiatur

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Unter dem Motto „Kinderseelen schützen: Eine globale Verantwortung“ lädt die CDL Berlin alle Interessenten zur nächsten Veranstaltung am Donnerstag, den 28. Juni um 19.30 Uhr in die Bibliothek des Dominikanerklosters, Oldenburger Straße 46 (Seiteneingang) in 10559 Berlin-Moabit ein.
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Erstmalig in Berlin wird der freie Publizist und Dozent Holger Doetsch aus seinem neuen Roman „Das Lächeln der Khmer“ lesen. Die Laudatio hält sein Bruder Monsignore Jürgen Doetsch von der Apostolischen Nuntiatur des Papstes in Berlin.
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Es erwartet uns folgender Ablauf:
  • Begrüßung: Stefan Friedrich, Landesvorsitzender CDL Berlin
  • Laudatio: Monsignore Jürgen Doetsch, Nuntiatur
  • Replik und Lesung: Holger Doetsch, Autor
  • Möglichkeit zu Fragen und zur Diskussion
  • Kleiner Empfang zum persönlichen Austausch

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In dem Roman geht es um das Schicksal der Kinder Kambodschas, wobeu gerade in den Armensiedlungen viele Kinderseelen unvorstellbaren Gefahren ausgesetzt sind wie z.B. Prostitution, aber auch dem Organhandel, der meist tödlich für sie endet. Die gehandelten Organe werden schnell in die westliche Welt geflogen und dort meist reichen Privatpatienten, die die Organe „bestellten“, transplantiert.
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Ein beliebter Umschlagsplatz ist in Europa hierfür Frankreich, während in Deutschland eine in diesem Punkt vorbildliche Gesetzgebung dem Organhandel noch einen rigiden Riegel vorschiebt.
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Damit diese Verbrechen an unschuldigen Kindern ans Licht der Öffentlichkeit kommen, wollen wir mit diesem Abend für dieses wichtige Thema sensibilisieren.

Stefan Friedrich, Landesvorsitzender der CDL Berlin: www.cdl-berlin.de


Geschichte und Gegenwart der katholischen Kirche in Indonesien

Das Wissen über die Geschichte der katholischen Kirche im islamisch geprägten Indonesien könne die Gegenwart in neuem Licht erscheinen lassen, erklärt der indonesische Franziskanerpater Eddy Kristiyanto OFM, der vor kurzem ein Buch zur Geschichte der katholischen Kirche in Indonesien veröffentlichte.  Dr. Pelz.

“Nur wenige Ordensleute oder Laien besitzen dieses Wissen und können damit auch den Reichtum nicht wertschätzen. Die Erinnerung an unsere Geschichte ist von wesentlicher Bedeutung, wenn man die Gegenwart verstehen will.

Die katholische Kirche in Indonesien, hat sowohl, was die Institutionen anbetrifft, als auch was die einfachen Gläubigen anbelangt, einen beachtlichen Einfluss auf der einen Seite  – und auf der anderen Seite wurde auch der christliche Glaube von der einheimischen Kultur beeinflusst“.

Der Franziskanerpater aus Yogyacarta wurde bei seinen 15 Jahre lang dauernden Studien von der Indonesischen Bischofskonferenz unterstützt.  Nachrichten_Gebetsmail_Kopfbalken.indd

Insgesamt 2,7% der Einwohner Indonesiens sind Katholiken: auf dem großen Archipel mit rund 17.000 Inseln leben rund fünf Millionen Katholiken in 34 Diözesen.

Die erste christliche Präsenz in Indonesien ist in Pancur im Nordwesten von Sumatra dokumentiert und geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Im 9. Jahrhundert gab es auch auf Java Katholiken. Im Jahr 1323 predigte Oderico da Pordenone auf Java, Borneo und Sumatra. 1534 verkündeten portugiesische Missionare das Evangelium auf den Molukken, die auch der heilige Franz Xaver im Jahr 1546 besuchte.

Im Jahr 1562 kamen die ersten Dominikaner nach Timor und Flores, doch nach der Eroberung eroberten des Archipels durch holländische Calvinisten wurde der katholische Glaube 1596 verboten, bis 1807 katholische Missionare zurückkehrten und die erste Apostolische Präfektur in Batavia (Jakarta) errichteten.

1863 wurden die Missionen in Flores den Jesuiten anvertraut. Im Jahr 1902 wurden weitere Apostolische Präfekturen errichtet. Danach wurden die östlichen Regionen den Missionaren vom Heiligen Herzen, Borneo und Sumatra den Kapuzinern und Nusa Taggara und Flores den Steyler Missionaren anvertraut. 1926 wurde der erste einheimische Priester geweiht, 1940 der erste Bischof.

1950 wurde die Apostolische Nuntiatur in Jakarta eröffnet und 1955 wurde in Bandung die erste katholische Universität gegründet. 1961 wurde die katholische Hierarchie errichtet.

1967 wurde der erste indonesische Kardinal ernannt und 1970 veröffentlichten dien indonesischen erstmals Richtlinien für das Verhalten der Katholiken in der indonesischen Gesellschaft.

Quelle: Fidesdienst


Berlin: CDU begrüßt möglichen Umzug der Bischofskonferenz in die Hauptstadt

Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Cornelia SEIBELD, erklärt zum Vorschlag des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa, den Sitz der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) von Bonn nach Berlin zu verlegen:

„Die Deutsche Bischofskonferenz ist willkommen in der Bundeshauptstadt Berlin. Einen Umzug von Bonn an die Spree würden wir sehr begrüßen.

Die Kirche muss öffentlich wahrnehmbar und präsent sein – wo, wenn nicht in unserer Stadt kann dieser Anspruch gelingen. In Berlin kommen die weltlichen und kirchlichen Entscheidungsträger zusammen. Hier sitzt die Apostolische Nuntiatur, die Vertretung des Vatikans in Deutschland, und auch die Evangelische Kirche in Deutschland hat in Berlins Mitte einen zentralen Sitz.

Ich stimme dem Augsburger Bischof zu, wenn er sagt, dass der Umzug von Bonn nach Berlin auch ein Zeichen dafür wäre, dass die Wiedervereinigung Deutschlands nun bei allen deutschen Bischöfen angekommen ist. Immerhin hat der Vatikan dieses schon sehr früh erkannt und es den deutschen Bischöfen vorgemacht.“

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